Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (10) Abschnitt Eins
Punkt 9: Kommuniziere, gebe heraus und setze die verschiedenen Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes exakt gemäß seinen Anforderungen um, biete anderen Führung, beaufsichtige sie und treibe sie voran, und überprüfe und verfolge den Stand der Umsetzung (Teil 2)
Zur Umsetzung von Arbeitsanordnungen Führung bieten, beaufsichtigen und vorantreiben sowie deren Umsetzung überprüfen und verfolgen
Heute werden wir unseren gemeinschaftlichen Austausch über die neunte Verantwortlichkeit von Leitern und Mitarbeitern fortsetzen: „Kommuniziere, gebe heraus und setze die verschiedenen Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes exakt gemäß seinen Anforderungen um, biete anderen Führung, beaufsichtige sie und treibe sie voran, und überprüfe und verfolge den Stand der Umsetzung.“ Beim letzten Mal ging es in unserem gemeinschaftlichen Austausch hauptsächlich um die verschiedenen Inhalte und konkreten Aufgaben in den Arbeitsanordnungen, die die Menschen verstehen müssen, sowie um die grundlegendsten Verantwortungen von Leitern und Mitarbeitern: die Arbeitsanordnungen zu kommunizieren, herauszugeben und umzusetzen. Heute werden wir speziell darüber Gemeinschaft halten, wie Leiter und Mitarbeiter nach der Herausgabe von Arbeitsanordnungen Führung bieten, beaufsichtigen und vorantreiben und wie sie den Stand der Umsetzung überprüfen und verfolgen sollten. Wie Leiter und Mitarbeiter mit den Arbeitsanordnungen umgehen sollten, und wie sie die Arbeitsanordnungen gemäß den Anforderungen des Oberen und den Schritten genau umsetzen und ausführen, sobald sie die Bedeutung der Arbeitsanordnungen verstanden haben – dies sind Wahrheitsgrundsätze, die Leiter und Mitarbeiter durch den gemeinschaftlichen Austausch verstehen müssen, und sie müssen diese Grundsätze begreifen, um die verschiedenen Aufgaben der Kirchenarbeit gut ausführen zu können. Leiter und Mitarbeiter sollten wissen, dass die grundlegende Anforderung des Hauses Gottes an diejenigen, die in dieser Rolle dienen, hauptsächlich darin besteht, dass sie ihre Arbeit im Rahmen der verschiedenen Arbeitsanordnungen ausführen. Es ist nicht ihre Aufgabe, eigene persönliche Vorhaben durchzuführen oder nach eigenen Wünschen zu handeln, und es ist schon gar nicht ihre Aufgabe, bei irgendeiner Arbeit, die sie verrichten, im Alleingang herumzuwursteln. Natürlich ist es auch nicht ihre Aufgabe, etwas zu erfinden oder zu erschaffen. Stattdessen ist es ihre Aufgabe, auf der Grundlage der Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes konkret und detailliert zu arbeiten. Wie soll die Arbeit konkret ausgeführt werden? Welche Details sind damit verbunden? Die Antwort auf diese Fragen liegt in den Anforderungen der neunten Verantwortlichkeit: Neben dem Kommunizieren, Herausgeben und Umsetzen der verschiedenen Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes müssen Leiter und Mitarbeiter auch Führung bieten, beaufsichtigen und vorantreiben sowie den Stand ihrer Umsetzung überprüfen und verfolgen. Dies sind die konkreten Wege der Praxis für Leiter und Mitarbeiter, um die Arbeitsanordnungen umzusetzen. Als Nächstes werden wir sie einzeln besprechen.
Nach Herausgabe der Arbeitsanordnungen müssen Leiter und Mitarbeiter zunächst über die darin dargelegten verschiedenen Anforderungen und Grundsätze nachsinnen und Gemeinschaft darüber halten. Dann müssen sie Wege und Praxispläne finden, um die Arbeit konkret umzusetzen. Zuerst müssen sie wissen, was die Arbeitsanordnungen verlangen, welche konkrete Arbeit zu erledigen ist, welche Grundsätze damit verbunden sind und an welche Personen und welchen Arbeitsbereich sich die Arbeitsanordnungen richten. Dies ist das Erste, was Leiter und Mitarbeiter nach Erhalt der Arbeitsanordnungen tun müssen. Sie sollten nicht einfach nur die Arbeitsanordnungen beiläufig durchgehen, sie allen vorlesen oder sie weitergeben und alle über die Arbeit informieren, und dann war’s das. Das ist nur das Kommunizieren und Herausgeben; es ist nicht die Umsetzung. Die erste konkrete Aufgabe bei der Umsetzung besteht darin, dass sich Leiter und Mitarbeiter über den konkreten Inhalt der Arbeitsanordnungen, Gottes Anforderungen und Ziele für diese Teile der Kirchenarbeit sowie die Bedeutung der Ausführung dieser Arbeit informieren und dann konkrete Ausführungs- und Umsetzungspläne entwickeln. Das ist der erste Schritt. Ist der erste Schritt leicht zu erreichen? (Ja.) Solange man geschriebene Worte und die menschliche Sprache verstehen kann, sollte der erste Schritt leicht zu erreichen sein. Natürlich erfordert die Bewältigung des ersten Schrittes auch, dass Leiter und Mitarbeiter eine ernste, aufrichtige, verantwortungsbewusste und sorgfältige Haltung gegenüber der Arbeit einnehmen, anstatt verwirrt oder oberflächlich zu sein oder Dinge nur pro forma zu erledigen. Unabhängig davon, ob die Arbeitsanordnung bereits zuvor erwähnt wurde oder nicht, ob sie für die Menschen leicht oder etwas schwierig zu erreichen ist, ob die Menschen bereit sind, sie auszuführen oder nicht – in jedem Fall sollten Leiter und Mitarbeiter der Kirchenarbeit gegenüber keine oberflächliche Haltung einnehmen, indem sie nur einige Glaubenslehren aufsagen, Slogans ausrufen oder oberflächliche Anstrengungen unternehmen, um die Sache oberflächlich zu behandeln. Welche Haltung sollten die Menschen haben? Zuerst sollten sie eine ernste, aufrichtige, verantwortungsbewusste und sorgfältige Haltung haben. Bedeutet diese Haltung, dass man die konkreten Aufgaben in den Arbeitsanordnungen gut umsetzen kann? Nein, das ist nur die Haltung, die man bei jeder Arbeit haben sollte; sie kann die tatsächliche Umsetzung konkreter Aufgaben nicht ersetzen. Sobald sie diese Haltung haben und auch den konkreten Inhalt, die Anforderungen und die Grundsätze der Arbeitsanordnungen verstehen, besteht der nächste Schritt für Leiter und Mitarbeiter darin, wie sie die konkreten Aufgaben in den Arbeitsanordnungen umsetzen. Was sollte zuerst getan werden? Sie müssen die Vorbereitungsarbeit ordnungsgemäß erledigen; das ist sehr wichtig. Zuerst müssen sie die Leiter, Mitarbeiter und die Verantwortlichen versammeln, um über die konkreten Grundsätze der Praxis für diese Aufgaben gemeinschaftlichen Austausch zu halten. Dann müssen sie konkrete Anordnungen und Pläne entwickeln. Gleichzeitig sollten sie die Vorschläge oder Ideen von Gottes auserwähltem Volk bezüglich dieser Pläne einholen. Alle sollten dann gemeinsam suchen und gemeinschaftlichen Austausch halten, bis alle in den Arbeitsanordnungen genannten Anforderungen und Grundsätze verstanden und klar sind und jeder weiß, wie man diese Arbeitsanordnungen umsetzt und praktiziert – dann gilt der anfängliche Schritt der Umsetzung der Arbeitsanordnungen als abgeschlossen. Bedeutet es also, wenn jeder weiß, wie die Arbeitsanordnungen umzusetzen sind, dass die Aufgabe der Umsetzung der Arbeitsanordnungen abgeschlossen ist? Nein, das tut es nicht. Einige Detailfragen und besondere Situationen werden in den Arbeitsanordnungen nicht erwähnt, aber es sind Probleme, die tatsächlich gelöst werden müssen. Während des gemeinschaftlichen Austauschs über die Arbeitsanordnungen sollten Leiter und Mitarbeiter diese besonderen Situationen, diese zu lösenden Probleme, aufdecken und die Wahrheit suchen, um sie gründlich zu lösen, und gleichzeitig sollten sie auch konkrete Umsetzungspläne dafür entwickeln. So wissen die Leiter und Mitarbeiter aller Ebenen bei der Umsetzung der Arbeitsanordnungen, welche Grundsätze zu befolgen und welche Probleme zu lösen sind. Das ist das Mindestmaß an Verständnis und Haltung, das Leiter und Mitarbeiter gegenüber den Arbeitsanordnungen haben sollten. Diese Aufgabe kann als Ausgangspunkt für Leiter und Mitarbeiter betrachtet werden, um zu lernen, wie man Kirchenarbeit verrichtet. Durch Suchen, gemeinschaftlichen Austausch, das Bieten von Führung und das Treffen von Regelungen lernen sie, einige tatsächliche Schwierigkeiten und besondere Situationen gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu behandeln und zu handhaben. Nur dann können sie die Arbeitsanordnungen wirklich umsetzen.
I. Führung bieten
Wenn man erstmalige Führung für eine Aufgabe bietet, sollte man Leitern und Mitarbeitern mit durchschnittlichem Kaliber und relativ schlechtem Arbeitsvermögen, zusätzlich zu spezifischen Umsetzungsplänen für besondere Situationen, eine konkretere und detailliertere Führung bieten. Obwohl diese Menschen die Grundsätze und spezifischen Umsetzungspläne für eine Aufgabe im Sinne von Glaubenslehre verstehen mögen, wissen sie bei der tatsächlichen Umsetzung immer noch nicht, wie sie diese praktisch durchführen sollen. Wie sollte man die wenigen Leiter und Mitarbeiter behandeln, die ein schlechtes Kaliber haben und denen es an Arbeitsvermögen fehlt? Manche Leute sagen: „Wenn eine Person mit schlechtem Kaliber die Arbeit nicht leisten kann, warum findet man nicht einfach jemanden mit besserem Kaliber, um sie zu ersetzen?“ Die Schwierigkeit liegt hier: Manche Kirchen können niemanden Besseren finden. In diesen Kirchen glauben alle seit etwa der gleichen Anzahl von Jahren an Gott und haben ungefähr die gleiche Größe; insbesondere sind das Kaliber und das Arbeitsvermögen aller durchschnittlich. Um jemanden Besseren zu finden, müsstest du Leute aus anderen Kirchen versetzen, aber das ist dort nicht sehr praktisch, und es gibt keine wirklich geeigneten Kandidaten. Man kann nur relativ geeignete Kandidaten aus der Ortskirche auswählen. Wenn ihre Arbeit nicht den geforderten Maßstäben entspricht, was sollte in solchen Situationen getan werden? Du musst ihnen konkret sagen, wie sie die Arbeit machen und wie sie sie umsetzen sollen. Du solltest ihnen sagen, wer für diese Aufgabe ernannt und verantwortlich gemacht werden sollte und welche Personen ausgewählt werden sollten, um gemeinsam daran zusammenzuarbeiten. Erkläre ihnen all diese Details und lass sie dies ausführen. Warum sollte es auf diese Weise gemacht werden? Weil die Mitglieder der Ortskirche im Allgemeinen nur sehr oberflächliche Erfahrungen haben und es ihnen an Arbeitsvermögen fehlt, was es unmöglich macht, geeignete Leiter und Mitarbeiter auszuwählen. Nur durch diese Arbeitsweise können die Arbeitsanordnungen umgesetzt werden. Wenn du nicht auf diese Weise arbeitest und diese Leute genauso behandelst wie andere Leiter und Mitarbeiter, indem du ihnen nur die konkreten Grundsätze und Pläne nennst und keinen Unterschied machst, werden die Arbeitsanordnungen nicht umgesetzt. Wenn du dem keine Beachtung schenkst, ist das nicht eine Vernachlässigung der Verantwortlichkeit? (Ja.) Das ist eine Verantwortlichkeit von Leitern und Mitarbeitern. Manche Leiter und Mitarbeiter sagen: „Andere wissen, wie man die Arbeitsanordnungen umsetzt und praktiziert; warum weiß diese Person es nicht? Wenn sie es nicht weiß, werde ich mich nicht um sie kümmern. Das ist nicht meine Verantwortung. Jedenfalls habe ich meinen Teil getan.“ Ist diese Argumentation stichhaltig? (Nein.) Nehmen wir zum Beispiel an, eine Mutter hat drei Kinder, und eines davon ist schwach, wird immer krank und will nicht essen. Wenn die Mutter zulässt, dass dieses Kind nicht isst, wird es vielleicht nicht lange überleben. Was sollte sie tun? Als Mutter muss sie sich besonders um dieses schwache Kind kümmern. Angenommen, die Mutter sagt: „Es ist schon gut genug, dass ich meine Kinder gleichbehandle. Ich habe dieses Kind zur Welt gebracht und Essen für es zubereitet. Ich habe meine Verantwortlichkeit erfüllt. Es ist mir egal, ob es isst oder nicht. Wenn es nicht isst, soll es hungrig sein, und wenn es wirklich hungrig genug ist, wird es schon essen.“ Was haltet ihr von einer solchen Mutter? (Sie ist unverantwortlich.) Gibt es solche Mütter? Nur eine einfältige Frau oder eine Stiefmutter wäre so. Wenn sie die leibliche Mutter und nicht einfältig ist, würde sie ihr eigenes Kind niemals so behandeln, oder? (Richtig.) Wenn ein Kind schwach ist, immer krank wird und nicht gerne isst, muss seine Mutter mehr Sorgfalt und Mühe aufwenden. Sie muss Wege finden, das Kind zum Essen zu bringen, sie muss das kochen, was das Kind essen möchte, ihm besondere Mahlzeiten zubereiten, und wenn das Kind nicht essen will, muss sie ihm gut zureden. Wenn es achtzehn oder neunzehn Jahre alt ist und sein Körper gesund ist wie der eines normalen Erwachsenen, kann die Mutter sich entspannen und zurücktreten und muss sich nicht mehr besonders um dieses Kind kümmern. Wenn eine Mutter ein Kind mit besonderen Umständen so behandeln und ihre Verantwortlichkeit erfüllen kann, was ist dann mit einem Leiter oder Mitarbeiter? Wenn du nicht einmal die Liebe einer Mutter für die Brüder und Schwestern hast, dann bist du einfach unverantwortlich. Du musst deiner Verantwortung nachkommen; du musst die Kirchen berücksichtigen, in denen relativ schwache Personen mit einem relativ schlechten Arbeitsvermögen die Leitung haben. Leiter und Mitarbeiter müssen besonders auf diese Belange achten und besondere Führung bieten. Was ist mit besonderer Führung gemeint? Abgesehen vom gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit musst du auch konkretere und detailliertere Anleitung und Hilfestellung geben, was in puncto Kommunikation mehr Mühe erfordert. Wenn du ihnen die Arbeit erklärst und sie es trotzdem nicht verstehen und nicht wissen, wie man sie umsetzt, oder du dir, selbst wenn sie es im Sinne von Glaubenslehre verstehen und zu wissen scheinen, wie man sie umsetzt, immer noch unsicher und ein wenig besorgt bist, wie die tatsächliche Umsetzung laufen wird, was solltest du dann tun? Du musst persönlich tief in die Ortskirche eintauchen, um die Betreffenden zu führen und die Aufgabe mit ihnen umzusetzen. Teile ihnen die Grundsätze mit, während du für die Aufgaben, die erledigt werden müssen, gemäß den Vorgaben der Arbeitsanordnungen konkrete Regelungen triffst, wie etwa, was zuerst und was als Nächstes zu tun ist und wie man Menschen richtig zuteilt – all das musst du ordnungsgemäß organisieren. So führst du sie auf praktische Weise bei ihrer Arbeit, statt nur Slogans auszurufen oder wahllos Befehle zu erteilen und sie mit irgendwelchen Glaubenslehren zu belehren und deine Arbeit dann als erledigt zu betrachten – darin manifestiert sich nicht, dass konkrete Arbeit geleistet wird, und Slogans auszurufen und Menschen herumzukommandieren, gehört nicht zu den Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern. Erst wenn die Ortskirchenleiter oder Verantwortlichen die Arbeit übernehmen können und die Arbeit ins rechte Gleis gekommen ist und es im Wesentlichen keine großen Probleme gibt, kann der Leiter oder Mitarbeiter wieder gehen. Dies ist die erste konkrete Aufgabe, die in der neunten Verantwortlichkeit von Leitern und Mitarbeitern zur Umsetzung der Arbeitsanordnungen erwähnt wird – Führung zu bieten. Wie genau sollte also Führung geboten werden? Leiter und Mitarbeiter sollten zunächst praktizieren, über die Arbeitsanordnungen nachzusinnen und Gemeinschaft zu halten, die verschiedenen konkreten Anforderungen der Arbeitsanordnungen kennenzulernen und zu begreifen und die Grundsätze innerhalb der Arbeitsanordnungen zu verstehen und zu erfassen. Dann sollten sie gemeinsam mit Leitern und Mitarbeitern auf allen Ebenen über konkrete Pläne zur Umsetzung der Arbeitsanordnungen Gemeinschaft halten. Zusätzlich sollten sie konkrete Umsetzungspläne für besondere Situationen bereitstellen und schließlich sollten sie Leitern und Mitarbeitern, die relativ schwach sind und ein relativ schlechtes Kaliber haben, detailliertere und konkretere Hilfe und Anleitung geben. Wenn einige Leiter und Mitarbeiter die Aufgabe überhaupt nicht umsetzen können, was sollte in solchen Situationen getan werden? Die übergeordneten Leiter und Mitarbeiter sollten tief in die Kirche hineingehen und persönlich an der Aufgabe mitwirken, die tatsächlichen Probleme durch gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit lösen und sie dazu bringen, zu lernen, wie man die Arbeit verrichtet und wie man die Arbeit gemäß den Grundsätzen umsetzt. Diese Schritte wurden in Worten klar dargelegt, aber ist es einfach, sie umzusetzen? Gibt es dabei irgendwelche Schwierigkeiten? Manche mögen sagen: „Du lässt es einfach klingen, aber die Umsetzung ist nicht so leicht. Manchmal sind die Arbeitsanordnungen sehr kompliziert, und niemand weiß, wie man sie umsetzen soll!“ Allein die erste Aufgabe – über die konkreten Anforderungen der Arbeitsanordnungen Gemeinschaft zu halten und auf praktische Weise Führung zu bieten – finden einige Leiter und Mitarbeiter ziemlich anstrengend. Sie sagen: „Ich habe diese konkreten Aufgaben noch nie gemacht, also weiß ich nicht, wie ich darüber Gemeinschaft halten und Führung bieten soll. Sie sollten einfach den genauen Worten der Arbeitsanordnungen folgen – worüber gibt es da Gemeinschaft zu halten? Ist das nicht nur eine Formalität?“ Sie wissen nicht, wie man Gemeinschaft hält, sie wissen nur, wie man Slogans ausruft: „Wir müssen diese Arbeit gut umsetzen! Das ist Gottes Anforderung an uns. Wir müssen unbedingt unsere Stellung halten, Gottes Anforderungen erfüllen und Gottes Erwartungen an uns nicht enttäuschen. Wie man das macht, solltet ihr selbst herausfinden.“ Was ist das Problem mit Leuten, die so etwas sagen? Können sie die Arbeit verrichten? Haben sie Arbeitsvermögen? Ist ihr Kaliber schlecht? (Ja, das ist es.)
Ganz gleich, was geschieht, ob es sich um eine große oder eine kleine Angelegenheit handelt, sollte man zu Gott beten und bei Ihm suchen sowie sorgfältig und gründlich nachdenken und überlegen, bevor man ein Urteil fällt. Besonders wenn jemandem das normale Denkvermögen fehlt, ist es für ihn umso wichtiger, zu Gott zu beten und Ihn um Hilfe zu bitten sowie vermehrt bei denen zu suchen, die die Wahrheit verstehen. Zudem muss man bei wichtigen Angelegenheiten der Kirchenarbeit und bei wichtigen Angelegenheiten, auf die man bei der Ausführung seiner Pflichten stößt, mit dem zuständigen Personal Gemeinschaft halten und diskutieren, um einen Konsens zu erzielen und schließlich einen konkreten und durchführbaren Umsetzungsplan zu entwickeln. Dieser Plan sollte ein Konsens sein, der durch sorgfältige Überlegung und Beratung erzielt wurde, und er sollte vor Leitern und Mitarbeitern jeder Ebene standhalten. Wer konkrete Umsetzungspläne entwickeln kann, die standhalten, gilt als Mensch mit normalem Denkvermögen. Wenn eine Person mit Problemen konfrontiert wird, egal ob groß oder klein, keine konkreten Gedanken hat und keine konkreten Grundsätze der Praxis ersinnen kann, sondern nur einfache, theoretische Slogans an die Stelle von Grundsätzen im Umgang mit Problemen setzt, kann sie dann ihre Arbeit gut machen? Besitzt eine solche Person die Fähigkeit zu denken und die Fähigkeit, Sachen zu durchdenken? (Nein.) Was für eine Person hat keine Denkfähigkeit? (Eine Person mit schlechtem Kaliber.) Das bedeutet es, eine Person mit schlechtem Kaliber zu sein. Nehmen wir ein Beispiel: Angenommen, du lebst im Ausland und erhältst eines Tages plötzlich eine gerichtliche Vorladung. Das ist ziemlich unerwartet und plötzlich, nicht wahr? Erstens hast du nichts Illegales getan. Zweitens hast du keine Klage eingereicht, noch hast du gehört, dass dich jemand einer Sache beschuldigt. Du erhältst die Vorladung, ohne die Umstände, die damit zusammenhängen, zu kennen. Was ist das erste Gefühl, das eine durchschnittliche Person in einer solchen Situation hat? In rechtliche Angelegenheiten verwickelt zu werden, würde bei ihr eine gewisse Panik, Sorge und Furcht auslösen; sie würde sich überrumpelt fühlen und nicht wirklich in der Stimmung zum Essen sein. Ob eine Person wichtig ist oder nicht, mutig oder zaghaft, erwachsen oder minderjährig, niemand möchte in eine solche Situation geraten, denn es ist nichts Gutes. Angesichts dieser Situation reagieren die Menschen auf zwei verschiedene Weisen. Die erste Art von Person denkt: „Ich habe nichts Illegales getan, noch habe ich gegen irgendwelche Regierungsvorschriften verstoßen. Was habe ich zu befürchten? Dies ist eine rechtsstaatliche Gesellschaft, in der alles auf Beweisen beruht. Da ich nichts Schlechtes getan habe, werden sie keine Beweise gegen mich haben, selbst wenn sie mich anklagen. Ich habe nichts zu befürchten. Was kann eine Vorladung schon bewirken? Ein aufrechter Mensch fürchtet keine Anschuldigungen. Ich werde einen Anwalt engagieren, der mich verteidigt; es wird keine Probleme geben.“ Nachdem sie dies durchdacht hat, verspürt sie keinen Druck mehr in ihrem Herzen, und ihr tägliches Leben bleibt unberührt. Das ist die Reaktion der einen Art von Person. Schauen wir uns nun die Reaktion der zweiten Art von Person an. Nach Erhalt der Vorladung denkt sie: „Ich habe keine Gesetze gebrochen, noch habe ich irgendwelche Verbrechen begangen, worum könnte es sich also handeln? Könnte es daran liegen, dass ich an Gott glaube? An Gott zu glauben ist nicht illegal. Ist es möglich, dass mich jemand absichtlich reingelegt und angezeigt hat? Das scheint wahrscheinlicher. Aber könnte es etwas anderes sein? Ich muss einen Anwalt konsultieren und ihn bitten, zum Gericht zu gehen, um herauszufinden, warum ich die Vorladung erhalten habe und wer der Kläger ist. Ich muss der Sache auf den Grund gehen, bevor ich über eine Gegenmaßnahme entscheide. Wenn der Anwalt sagt, es hängt mit meinem Glauben an Gott zusammen, dann muss ich schnell Leute finden, um eine Gegenmaßnahme zu entwickeln, und mich auch beeilen, alle Bücher oder andere Dinge im Zusammenhang mit meinem Glauben zu verstecken, um zu verhindern, dass mein Feind etwas findet, das er gegen mich verwenden kann.“ Nach diesen anfänglichen Gedanken hat sie, obwohl sie noch keine endgültigen Schlussfolgerungen oder genauen Urteile über den Erhalt der Vorladung gezogen hat, bereits eine klare Vorstellung vom konkreten Umsetzungsplan: was für Plan A zu tun ist, was für Plan B, und wenn beides nicht durchführbar ist, was sie als Nächstes tun sollte. Sie bedenkt jeden Schritt gründlich und sorgfältig; sie beruhigt zuerst ihren Geist und betet schnell in ihrem Herzen, und dann, nachdem sie sich gefasst hat, macht sie sich sofort daran, diese Angelegenheit zu regeln. Innerhalb eines Tages hat sie all diese Dinge herausgefunden und weiß, wie sie weiter vorgehen soll. Unabhängig vom letztendlichen Ergebnis dieser Angelegenheit, schauen wir uns zunächst diese beiden Arten von Menschen an. Welche hat die Fähigkeit, Probleme zu durchdenken? Welche hat Kaliber? (Die zweite Person.) Offensichtlich hat die zweite Person Kaliber. Wenn man einer Situation begegnet, ist Mut und Entschlossenheit allein nicht gleichbedeutend damit, Kaliber zu besitzen. Man muss denken können, über Urteilsvermögen verfügen und die Fähigkeit besitzen, Probleme zu handhaben. Im Denkprozess muss man in der Lage sein, konkrete Urteile zu fällen und konkrete Handlungspläne zu entwickeln. Nur eine solche Person hat Kaliber. Oberflächlich betrachtet mag sie sehr zaghaft erscheinen, selbst bei kleinen Angelegenheiten vorsichtig und sorgfältig zu handeln und kleine Angelegenheiten als bedeutsam zu behandeln. Die Methode und Art und Weise, wie sie Probleme handhabt, beweist jedoch, dass diese Person Denkfähigkeit und die Fähigkeit besitzt, Probleme zu durchdenken und zu handhaben. Im Gegensatz dazu ist die erste Art von Person sehr kühn und hat vor nichts Angst. Wenn sie auf eine Situation stößt, denkt sie einfach: „Ich habe nichts Schlimmes getan. Was auch immer schiefgeht, es wird immer eine fähigere Person geben, die das lösen kann. Wovor sollte ich Angst haben?“ Sie ist sorglos und lebt ein unbeschwertes Leben, aber ist sie nicht ein bisschen tollkühn und einfältig? Diese Art von Person ruft laut Slogans, und was sie sagt, ist nicht falsch, aber was fehlt ihr? (Sie hat kein normales Denken und es fehlt ihr die Fähigkeit, Probleme zu durchdenken.) Worin manifestiert sich ihr Mangel an normalem Denken? Wenn sie einer Situation begegnet, sei es etwas, das plötzlich eingetreten ist oder etwas, das sie bereits kannte, kann sie es nicht durchdenken oder ein Urteil fällen, also wird sie natürlich keinen Plan zur Handhabung des Problems oder die Fähigkeit zur Lösung haben. Das ist sehr offensichtlich. Von außen betrachtet scheint diese Art von Person redegewandt zu sein, sie kann Glaubenslehren sprechen und sie kann auch die Moral stärken; sie scheint das Kaliber zu haben, ein Leiter zu sein. Wenn sie jedoch mit Problemen konfrontiert wird, kann sie nicht das Wesen der Probleme durchschauen und kann nicht über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um sie zu lösen. Sie kann nur einige Worte und Glaubenslehren sprechen und Slogans ausrufen. Oberflächlich betrachtet scheint sie scharfsinnig zu sein, aber wenn sie Problemen begegnet, kann sie die Ursachen der Probleme nicht analysieren oder beurteilen, noch kann sie die schwerwiegenden Konsequenzen abschätzen, die eintreten werden, wenn sich die Probleme weiterentwickeln. Sie kann diese Angelegenheiten in ihrem Kopf nicht ordnen, geschweige denn die Probleme lösen. Eine solche Person erscheint redegewandt, hat aber tatsächlich ein schlechtes Kaliber und kann keine echte Arbeit leisten. Ähnlich verhält es sich, wenn Leiter und Mitarbeiter nach Erhalt einer Arbeitsanordnung diese nur lesen und wörtlich erklären können und, obwohl sie die Arbeitsanordnung herausgeben und in Versammlungen über ihre Kernpunkte Gemeinschaft halten, nicht wissen, wie sie in Bezug auf die Arbeitsanordnung konkrete Regelungen treffen und konkrete Führung für die konkreten Anforderungen, Grundsätze, zu beachtenden Angelegenheiten, besonderen Situationen und so weiter bieten sollen, und sie keine Pläne, keine Ideen und keine Fähigkeit zur Problemlösung haben – dann haben sie ein schlechtes Kaliber. Bei der Umsetzung von Arbeitsanordnungen ist die erste Aufgabe, die Leiter und Mitarbeiter ausführen müssen – Führung zu bieten – nicht einfach oder simpel. Diese erste Aufgabe prüft, ob ein Leiter oder Mitarbeiter das Kaliber und das Arbeitsvermögen besitzt, das er besitzen sollte. Wenn Leiter und Mitarbeiter dieses Kaliber und dieses Arbeitsvermögen nicht besitzen, werden sie nicht in der Lage sein, konkrete Führung für die Arbeitsanordnungen zu bieten oder sie umzusetzen.
II. Beaufsichtigen und vorantreiben
Lasst uns als Nächstes über die Aufgabe des „Beaufsichtigens“ Gemeinschaft halten. Von der wörtlichen Bedeutung her heißt „beaufsichtigen“, etwas zu überprüfen: zu prüfen, welche Kirchen die Arbeitsanordnungen umgesetzt haben und welche nicht, wie die Umsetzung voranschreitet, welche Leiter und Mitarbeiter echte Arbeit leisten und welche nicht und ob es Leiter oder Mitarbeiter gibt, die lediglich die Arbeitsanordnungen weitergeben, ohne sich selbst an den konkreten Aufgaben zu beteiligen. Beaufsichtigen ist eine spezifische Aufgabe. Neben dem Beaufsichtigen der Umsetzung der Arbeitsanordnungen – ob sie umgesetzt wurden, wie schnell sie umgesetzt wurden, wie die Qualität der Umsetzung ist und welche Ergebnisse erzielt wurden – müssen höhergestellte Leiter und Mitarbeiter prüfen, ob die Leiter und Mitarbeiter die Arbeitsanordnungen strikt befolgen. Manche Leiter und Mitarbeiter behaupten zwar nach außen hin, sie seien bereit, die Arbeitsanordnungen zu befolgen, doch sobald sie mit einer bestimmten Situation konfrontiert werden, bekommen sie Angst, sie könnten verhaftet werden, und dann geht es ihnen nur noch darum, sich zu verstecken – die Arbeitsanordnungen sind dabei längst in Vergessenheit geraten; die Probleme der Brüder und Schwestern werden nicht beseitigt, und sie wissen nicht, was genau die Arbeitsanordnungen festlegen oder was die Grundsätze der Praxis sind. Das zeigt, dass die Arbeitsanordnungen überhaupt nicht umgesetzt wurden. Andere Leiter und Mitarbeiter haben Meinungen oder Auffassungen bezüglich bestimmter Anforderungen in den Arbeitsanordnungen und sträuben sich gegen sie. Wenn es an der Zeit ist, diese umzusetzen, weichen sie von der tatsächlichen Bedeutung der Arbeitsanordnungen ab, handeln nach ihren eigenen Vorstellungen, erledigen die Dinge nur nach Schema F und behandeln sie oberflächlich, um sie hinter sich zu bringen, oder sie gehen ihren eigenen Weg und tun, was ihnen beliebt. All diese Situationen erfordern die Beaufsichtigung durch höhergestellte Leiter und Mitarbeiter. Das Ziel des Beaufsichtigens ist es, die spezifischen Aufgaben, die von den Arbeitsanordnungen gefordert werden, ohne Abweichung und gemäß den Grundsätzen besser umzusetzen. Bei der Beaufsichtigung müssen höhergestellte Leiter und Mitarbeiter großen Wert darauf legen, ob es jemanden gibt, der keine echte Arbeit leistet oder bei der Umsetzung der Arbeitsanordnungen langsam und verantwortungslos ist; ob es jemanden gibt, der eine widerstängige Haltung gegen die Arbeitsanordnungen hat und nicht gewillt ist, sie umzusetzen oder sie nur selektiv umsetzt oder sie schlichtweg gar nicht befolgt und stattdessen einfach seine eigenen Vorhaben durchführt; ob es jemanden gibt, der die Arbeitsanordnungen einbehält und sie nur nach seinen eigenen Vorstellungen weitergibt, sodass Gottes auserwähltes Volk weder die wahre Bedeutung noch die konkreten Anforderungen der Arbeitsanordnungen kennt. Nur wenn höhergestellte Leiter diese Dinge beaufsichtigen und überprüfen, können sie wirklich erkennen, wie die Lage ist. Können diese Probleme erkannt werden, wenn höhergestellte Leiter keine Beaufsichtigung und Überprüfung durchführen? (Nein.) Nein, das können sie nicht. Deshalb müssen Leiter und Mitarbeiter die Arbeitsanordnungen nicht nur auf jeder Ebene kommunizieren und Führung anbieten, sondern auch auf jeder Ebene die Umsetzung der Arbeitsanordnungen beaufsichtigen. Regionalleiter müssen die Arbeit der Bezirksleiter beaufsichtigen, Bezirksleiter müssen die Arbeit der Kirchenleiter beaufsichtigen und Kirchenleiter müssen die Arbeit der einzelnen Teams beaufsichtigen. Diese Beaufsichtigung muss auf jeder Ebene durchgeführt werden. Was ist der Zweck des Beaufsichtigens? Es soll dazu beitragen, dass die Inhalte der Arbeitsanordnungen entsprechend ihren spezifischen Anforderungen korrekt umgesetzt werden. Deshalb ist die Aufgabe des Beaufsichtigens äußerst wichtig. Wenn die Umstände es bei der Beaufsichtigung zulassen, sollten Leiter und Mitarbeiter tief in die Kirchen hineingehen, um mit denen in Kontakt zu treten, die die eigentliche Arbeit verrichten. Sie sollten in Bezug auf die Situation der Arbeitsumsetzung Fragen stellen, sie beobachten, sich darüber erkundigen, informieren und sie erfassen. Gleichzeitig sollten sie herausfinden, welche Schwierigkeiten und Gedanken die Brüder und Schwestern bezüglich dieser Arbeit haben und ob sie die Grundsätze dieser Arbeit erfasst haben. All dies sind konkrete Aufgaben, die Leiter und Mitarbeiter ausführen müssen. Insbesondere bei denen mit relativ schlechtem Kaliber und schlechter Menschlichkeit, die bei ihrer Arbeit etwas unverantwortlich, untreu und relativ träge sind, müssen Leiter und Mitarbeiter die Arbeit noch stärker beaufsichtigen und anleiten. Wie sollte das Beaufsichtigen und Anleiten erfolgen? Angenommen, du sagst: „Beeilt euch! Der Obere wartet auf unseren Arbeitsbericht. Diese Arbeit hat eine Frist; zögert sie nicht hinaus!“ Würde diese Art des Vorantreibens funktionieren? Bedeutet Vorantreiben, sie nur ein bisschen zu drängen, und das war’s? Was ist der bessere Weg, um voranzutreiben? Wenn ihr arbeitet, gehört das Vorantreiben dann zu euren Aufgaben? (Ja. Wenn ich sehe, dass einige Aufgaben nicht zügig erledigt werden, versuche ich zu verstehen, warum sie sie nicht erledigen, und verfolge ihre Arbeit weiter.) Wenn du jemanden siehst, der nicht weiß, wie man die Arbeit macht, musst du konkrete Führung und Hilfe bieten und ihm Anleitung geben. Wenn du jemanden siehst, der träge ist, musst du ihn zurechtstutzen. Wenn er weiß, wie man die Arbeit macht, aber zu faul ist, sie zu tun, träge ist und sie aufschiebt und sich fleischlichem Komfort hingibt, dann sollte er bei Bedarf zurechtgestutzt werden. Wenn das Zurechtstutzen das Problem nicht löst und seine Haltung sich nicht ändert, was sollte dann getan werden? (Ihn diese Arbeit nicht mehr machen lassen.) Gib ihm zuerst eine Warnung: „Diese Arbeit ist sehr wichtig. Wenn du sie weiterhin mit einer solchen Haltung behandelst, wird dir deine Pflicht entzogen und jemand anderem gegeben. Wenn du nicht bereit bist, sie zu tun, wird es jemand anderes sein. Du bist deiner Pflicht nicht treu; du bist für diese Arbeit nicht geeignet. Wenn du dieser Aufgabe nicht gewachsen bist und die körperliche Mühsal nicht ertragen kannst, kann das Haus Gottes dich durch jemand anderen ersetzen, und du kannst deine Kündigung einreichen. Wenn du nicht kündigst und immer noch bereit bist, sie zu tun, dann mach sie gut und mach sie gemäß den Anforderungen und Grundsätzen des Hauses Gottes. Wenn du dies nicht erreichen kannst und wiederholt den Fortschritt verzögerst, was der Arbeit Verluste verursacht, dann wird sich das Haus Gottes mit dir befassen. Wenn du diese Pflicht nicht erfüllen kannst, dann tut es mir leid, aber du wirst gehen müssen!“ Wenn er nach der Warnung bereit ist, Buße zu tun, kann er behalten werden. Aber wenn sich seine Haltung nach wiederholten Warnungen nicht ändert und er keinerlei Reue zeigt, was sollte dann getan werden? Er sollte sofort entlassen werden – würde das nicht das Problem lösen? Es geht nicht darum, dass wir Leuten kleine Fehler oder geringfügige Probleme vorhalten, wenn wir sie bei jemandem sehen; vielmehr geben wir den Menschen Gelegenheiten. Wenn sie bereit sind, Buße zu tun, und sie sich ändern und viel besser werden als zuvor, dann behaltet sie, wenn es irgendwie möglich ist. Wenn das wiederholte Geben von Gelegenheiten, der wiederholte gemeinschaftliche Austausch über die Wahrheit, das wiederholte Zurechtstutzen und Warnen nicht wirken und niemandes Hilfe wirksam ist, dann ist dies kein gewöhnliches Problem: Die Menschlichkeit dieser Person ist zu schlecht, und sie nimmt die Wahrheit überhaupt nicht an. In diesem Fall ist sie für diese Pflicht nicht geeignet und sollte weggeschickt werden. Sie ist nicht geeignet, eine Pflicht zu tun. So sollte die Angelegenheit gehandhabt werden.
Wenn sie die Kirchenarbeit beaufsichtigen, sollten Leiter und Mitarbeiter nicht nur darin geübt sein, verschiedene Probleme zu identifizieren, sondern auch besonderes Augenmerk auf gewisse Kirchenleiter legen, bei denen sie kein gutes Gefühl haben oder die sie für unzuverlässig halten. Diese Menschen müssen über einen längeren Zeitraum hinweg beaufsichtigt und nachverfolgt werden. Es reicht nicht aus, sie gelegentlich nach der momentanen Lage zu fragen oder das Problem mit ein paar Worten abzutun und es damit als erledigt zu betrachten. Manchmal ist es notwendig, vor Ort zu bleiben, um ihre Arbeit zu beaufsichtigen. Welchem Zweck dient es, vor Ort zu bleiben? Es geht darum, Probleme schneller zu entdecken und zu beseitigen sowie die Arbeit gut zu erledigen. Manchmal lassen sich Probleme nicht sofort erkennen, sobald du am Arbeitsplatz ankommst. Stattdessen treten manche Probleme erst durch ein detailliertes Verständnis, durch Überprüfung der Arbeit und durch sorgfältige Beobachtung allmählich zutage und können so entdeckt werden. Wenn man vor Ort bleibt, um die Arbeit zu beaufsichtigen, dann geht es dabei nicht darum, Menschen zu überwachen oder zu kontrollieren. Was bedeutet Beaufsichtigung? Beaufsichtigen bedeutet, die Arbeit zu überprüfen und Anweisungen zu geben. Es bedeutet unter anderem, sich spezifisch nach den Einzelheiten der Arbeit zu erkundigen, den Fortschritt der Arbeit und die Schwachstellen in der Arbeit kennenzulernen und zu erfassen, zu verstehen, wer seine Arbeit verantwortungsbewusst ausführt und wer nicht, und zu erkennen, wer in der Lage ist, die Arbeit auszuführen, und wer nicht. Beaufsichtigen erfordert manchmal, dass man sich mit anderen über die Situation berät, sie versteht und sich über sie erkundigt. Manchmal erfordert es eine direkte Befragung von Angesicht zu Angesicht oder eine unmittelbare Überprüfung. Natürlich geht es beim Beaufsichtigen weitaus häufiger darum, mit den Verantwortlichen direkt Gemeinschaft zu halten und sie nach der Umsetzung der Arbeit und nach den Schwierigkeiten und Problemen, die aufgetreten sind, zu fragen, und so weiter. Wenn du etwas beaufsichtigst, kannst du herausfinden, welche Menschen sich nur nach außen hin bemühen und sich nur oberflächlich mit ihrer Arbeit befassen, welche Menschen nicht wissen, wie sie bestimmte Aufgaben umsetzen sollen, welche Menschen zwar wissen, wie sie sie umsetzen sollen, die eigentliche Arbeit aber nicht tun, sowie weitere solcher Probleme. Am besten ist es, wenn diese entdeckten Probleme rechtzeitig beseitigt werden können. Was ist der Zweck des Beaufsichtigens? Es geht darum, die Arbeitsanordnungen besser umzusetzen, zu sehen, ob die Arbeit, die du angeordnet hast, angemessen ist, ob es irgendwelche Versäumnisse oder nicht berücksichtigte Aspekte gibt, ob es Bereiche gibt, die nicht mit den Grundsätzen übereinstimmen, ob es verzerrte Aspekte gibt oder Bereiche, in denen Fehler gemacht wurden, und so weiter – all diese Dinge können beim Beaufsichtigen entdeckt werden. Wenn du aber zu Hause bleibst und diese spezifische Arbeit nicht ausführst, kannst du dann diese Probleme entdecken? (Nein.) Viele Probleme müssen vor Ort erfragt, beobachtet und verstanden werden, um sie zu erkennen und zu erfassen. Während du etwas beaufsichtigst, musst du diejenigen antreiben, die in ihrer Arbeit verantwortungslos und nachlässig sind, die ihre Vorgesetzten täuschen und vor den ihnen unterstellten Leuten Dinge verbergen und oberflächlich und langsam arbeiten. Wir haben vorher mehrere Schritte besprochen, wie man sie antreibt: Du kannst eine Anweisung geben, Gemeinschaft halten, sie zurechtstutzen, sie warnen und sie entlassen. Sind diese Schritte leicht umzusetzen? (Ja.)
III. Überprüfen und verfolgen
Nachdem Leiter und Mitarbeiter die Arbeit vorangetrieben haben, ist der nächste Schritt, die Arbeit zu überprüfen. Was ist der übliche Zweck der Überprüfung der Arbeit? Die Arbeit zu überprüfen dient dazu, den Fortschritt der angeordneten Aufgaben festzustellen, alle Probleme zu identifizieren, die dringend gelöst werden müssen, und letztendlich sicherzustellen, dass die Arbeit vollständig und gut erledigt wird. Nachdem die Arbeit angeordnet wurde, ist es notwendig, mehrere Aspekte zu überprüfen: welches Stadium die nachfolgende Arbeit erreicht hat, ob sie abgeschlossen wurde, wie effizient sie ist, was die Ergebnisse sind, ob spezifische Probleme identifiziert wurden, ob es irgendwelche Schwierigkeiten gibt, ob es Bereiche gibt, die nicht den Grundsätzen entsprechen, und so weiter. Die Arbeit zu überprüfen, die du angeordnet hast, ist ebenfalls eine spezifische und notwendige Aufgabe. Einige Leiter und Mitarbeiter machen oft einen Fehler: Sie denken, sobald sie die Arbeit angeordnet haben, ist ihre Aufgabe erledigt. Sie glauben: „Meine Aufgabe ist abgeschlossen, meine Verantwortlichkeit erfüllt. Jedenfalls habe ich euch gesagt, wie es geht. Ihr wisst, was zu tun ist, und ihr habt zugestimmt, es zu tun. Ich muss mir keine Sorgen machen, wie die Dinge voranschreiten; berichtet mir einfach, wenn ihr fertig seid.“ Nachdem sie die Arbeit geplant und angeordnet haben, glauben sie, ihre Aufgabe sei abgeschlossen und alles sei in Ordnung. Sie verfolgen die Arbeit nicht weiter bzw. überprüfen sie nicht. Ob die Person, die sie als Verantwortlichen für die Aufgabe eingesetzt haben, geeignet ist, wie der Zustand der meisten Menschen ist, ob es Probleme oder Schwierigkeiten gibt, ob sie zuversichtlich sind, die Kirchenarbeit gut zu machen, ob es verdrehte oder falsche Aspekte gibt oder ob es Verstöße gegen die Arbeitsanordnungen des Oberen gibt – das erfahren, überprüfen oder verfolgen sie nicht. Sie betrachten ihre Arbeit einfach als erledigt, nachdem sie sie angeordnet haben; das ist kein konkretes Arbeiten. Was sollte bei der Arbeit überprüft werden? Die wichtigsten Dinge, die zu prüfen sind, sind, ob der Umsetzungsplan mit den Arbeitsanordnungen übereinstimmt, ob er gegen die Grundsätze und Anforderungen der Arbeitsanordnungen verstößt und ob es bei der Arbeit irgendwelche Personen gibt, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, irgendwelche Personen, die blind Unruhe stiften, oder irgendwelche Personen, die hochtrabende Worte von sich geben. Natürlich prüfst du bei der Überprüfung der Arbeit auch, ob es bei deiner eigenen Umsetzung der Arbeitsanordnungen Fehler gab. Die Arbeit anderer zu überprüfen, bedeutet eigentlich auch, deine eigene Arbeit zu überprüfen.
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