Wie man nach der Wahrheit strebt (7) Abschnitt Sechs
Nachdem ihr von diesen spezifischen Äußerungsformen der verschiedenen Fähigkeiten gehört habt, anhand derer das Kaliber eines Menschen beurteilt wird, schätzt ihr euch selbst ein und stellt fest, dass ihr höchstens ein durchschnittliches Kaliber habt und nicht das Niveau eines guten Kalibers erreicht. Wer sind also diejenigen, die das Niveau eines guten Kalibers erreichen? Das sind diejenigen, die vom Heiligen Geist gebraucht werden. Wenn Gott dir ein gutes Kaliber gibt, musst du eine Arbeit übernehmen, die einem guten Kaliber entspricht. Wenn es nicht nötig ist, dass du eine solche Arbeit übernimmst, ist es schon ziemlich gut, dass Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gegeben hat – das ist Gottes Gnade. Wenn Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gibt, kannst du keine sehr wichtige Arbeit leisten und daher nicht arrogant werden. Das ist ein Schutz für dich. Mit dem dir gegebenen durchschnittlichen Kaliber hast du weder Kapital, mit dem du prahlen könntest, noch kannst du irgendwelche weltbewegenden Beiträge leisten. Du musst immer denken: „Mein Kaliber ist durchschnittlich; in diesem Bereich bin ich nicht gut, und in jenem auch nicht. Ich muss besonnen sein und bei der Ausführung meiner Pflicht nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen.“ Wenn du das Gefühl hast, dass es dir in allen Aspekten mangelt, wirst du viel anständiger, regelkonformer und zurückhaltender. Zum Beispiel: Unabhängig davon, welche Arbeit ihr verrichtet – ob ihr Verantwortliche oder gewöhnliche Mitglieder seid –, wenn eure Arbeit in einem bestimmten Zeitraum relativ reibungslos verläuft, einige Ergebnisse hervorbringt und die Erfolge relativ herausragend sind und ihr dafür vom Oberen Bestätigung erhaltet, wie wäre dann eure Denkweise? (Wir würden überheblich werden, uns für gut halten und nicht mehr so leicht nach der Wahrheit suchen.) Es würde dir dann schwerfallen, die Regeln zu befolgen und in deinem Verhalten bodenständig zu bleiben. Das ist eine sehr gefährliche Versuchung für dich; das ist kein gutes Zeichen. Da es dir jedoch an verschiedenen Fähigkeiten mangelt oder du dabei Makel aufweist und bei der Arbeit entweder einen Aspekt nicht berücksichtigst oder einen anderen nicht voraussiehst oder übersiehst und vergisst, und entweder in Bezug auf einen Aspekt zurechtgestutzt wirst oder in einem anderen Rückschläge und Schläge erleidest, ermahnst du dich in den Tiefen deines Herzens ständig selbst: „Ich bin nicht fähig. Mein Kaliber ist schlecht, und ich verstehe die Wahrheit nicht. Ich verstehe die Grundsätze nicht.“ Auf diese Weise wirst du sehr vorsichtig bei dem, was du tust, hast große Angst, Fehler zu machen und zurechtgestutzt zu werden, große Angst, zu unterbrechen und zu stören, und große Angst, Lücken in der Arbeit zu verursachen, die zu Verlusten führen. Da deine Fähigkeiten in verschiedenen Aspekten mangelhaft oder alle sehr durchschnittlich sind, ist auch deine Kompetenz für die Arbeit sehr durchschnittlich, und die Arbeit, die du leistest, ist sehr durchschnittlich. Du hast also das Gefühl, es gäbe nichts, womit du prahlen könntest – selbst wenn es dir gelingt, einige schwer erkämpfte Ergebnisse zu erzielen, erreichst du sie nur, nachdem du hinter den Kulissen viel Mühsal erduldet und enorme Anstrengungen unternommen hast. Du willst vor anderen so tun, als wärst du fähig und ziemlich gut, aber in deinem Herzen fehlt dir das Selbstvertrauen. Du weißt, dass du, egal was du tust, es nicht gut machen kannst und es immer noch vom Oberen überprüft werden muss. Bei manchen Dingen erkennst du erst, wenn du zurechtgestutzt wirst, wo du falsch liegst, und siehst, wie unglaublich schlecht dein Kaliber ist. Auf diese Weise wirst du nicht arrogant werden können. Das heißt, es wird immer jemanden mit gutem Kaliber um dich herum geben, der dich übertrifft, und es wird immer die Wahrheit und Gottes geforderte Maßstäbe geben, die dich zügeln. Du denkst: „Die wenige Arbeit, die ich vollbringen kann, ist nur deshalb möglich, weil der Obere sie überprüft und beschlossen hat; sie wurde nur vollendet, weil der Obere sie wiederholt geprüft, kontrolliert und korrigiert hat. Ich habe nichts, womit ich prahlen könnte.“ Wenn du das nächste Mal etwas tust, denkst du immer noch daran, deine Fähigkeiten zu zeigen, aber du schaffst es immer noch nicht, es gut zu machen, und kannst dich nie hervortun. Gerade weil dein Kaliber und deine Fähigkeiten begrenzt sind, sind die Ergebnisse deiner Pflichtausführung immer durchschnittlich und erreichen nie das Niveau oder den Maßstab, den du dir idealerweise vorstellst. So erkennst du unbewusst immer wieder, dass du keine herausragende Persönlichkeit, kein überlegener oder außergewöhnlicher Mensch bist. Allmählich verstehst du, dass dein Kaliber nicht so gut ist, wie du es dir vorgestellt hast, sondern allzu gewöhnlich. Dieser schrittweise Prozess ist sehr hilfreich für dich, um dich selbst zu erkennen – du erlebst auf praktische Weise einige Misserfolge und Rückschläge, und nach innerer Reflexion wirst du bei der Einschätzung deines Niveaus, deiner Fähigkeiten und deines Kalibers immer genauer. Du erkennst zunehmend, dass du keine Person von gutem Kaliber bist, dass du, obwohl du vielleicht einige Stärken und Begabungen, ein wenig Urteilsfähigkeit oder gelegentlich einige Ideen oder Pläne hast, immer noch hinter den Wahrheitsgrundsätzen zurückbleibst, weit entfernt von Gottes Anforderungen und den Maßstäben der Wahrheit und noch weiter entfernt vom Maßstab, die Wahrheitsrealität zu besitzen – unbewusst fällst du diese Urteile und Einschätzungen über dich selbst. Im Prozess des Beurteilens und Einschätzens deiner selbst wird deine Erkenntnis über dich selbst immer genauer, und deine verdorbenen Dispositionen und Offenbarungen der Verdorbenheit werden immer weniger, werden zurückhaltender und kontrollierter. Die Kontrolle deiner verdorbenen Dispositionen ist natürlich nicht das Ziel. Was ist das Ziel? Das Ziel ist, dass du, während deine verdorbenen Dispositionen unter Kontrolle sind, allmählich lernst, die Wahrheit zu suchen und dich anständig zu verhalten, nicht immer versuchst, mit hochtrabenden Ideen anzugeben oder mit deinen Fähigkeiten zu prahlen, nicht immer wetteifernd danach strebst, der Beste oder Stärkste zu sein, und nicht immer versuchst, dich selbst zu beweisen. Während sich dieses Bewusstsein kontinuierlich tief in dein Herz eingräbt, wirst du nachdenken: „Ich muss nach den Wahrheitsgrundsätzen für dieses Handeln suchen und danach, was Gott dazu sagt.“ Dieses Bewusstsein wird sich allmählich tief in deinem Herzen etablieren, und dein Grad des Suchens, Anerkennens und Annehmens von Gottes Wort und der Wahrheit wird sich zunehmend erhöhen, was für dich die Hoffnung auf Errettung bedeutet. Je mehr du die Wahrheit annehmen kannst, desto weniger werden sich deine verdorbenen Dispositionen offenbaren; ein noch besseres Ergebnis ist, dass du mehr Gelegenheiten haben wirst, Gottes Wort als Maßstab für die Praxis zu verwenden. Ist das nicht ein allmähliches Beschreiten des Weges der Errettung? Ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Aber wenn alle deine Fähigkeiten überlegen und perfekt und unter den Menschen außergewöhnlich sind, kannst du dann immer noch die Wahrheit suchen, während du Angelegenheiten handhabst und deine Pflichten tust? Das ist schwer zu sagen. Es ist für jemanden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in allen Bereichen sehr schwierig, mit einem ruhigen Herzen oder einer demütigen Haltung vor Gott zu treten, um sich selbst zu erkennen, seine eigenen Makel und verdorbenen Dispositionen zu erkennen und den Punkt zu erreichen, die Wahrheit zu suchen, die Wahrheit anzunehmen und dann die Wahrheit zu praktizieren. Das ist ziemlich schwierig zu erreichen, nicht wahr? (Ja.)
Dass Menschen durchschnittliches Kaliber haben, darin liegen Gottes gute Absichten; dass Menschen zu schlechtes Kaliber haben, darin liegen ebenfalls Gottes gute Absichten. Weil Gott dich retten will, gibt Er dir kein übermäßig gutes Kaliber. Warum ist das so? Gott gibt den Menschen verschiedene angeborene Voraussetzungen, wie ihren familiären Hintergrund, ihr Aussehen, ihre Instinkte, ihre Persönlichkeit und verschiedene Lebensfähigkeiten. Gott gibt den Menschen sogar bestimmte Stärken, Interessen und Hobbys und verleiht manchen Menschen auch besondere Begabungen. Das ist ausreichend. Diese Dinge reichen aus, um dein persönliches Überleben zu sichern. Mit diesen Dingen besitzt du die Fähigkeit und die Voraussetzungen, um unabhängig zu leben, und auf der Grundlage eines bestimmten Niveaus von Kaliber kannst du Gottes Worte annehmen, dich in unterschiedlichem Maße von deinen verdorbenen Dispositionen befreien und Rettung erlangen. Deshalb gibt Gott den Menschen kein übermäßig hohes Kaliber. Gott gibt den Menschen kein übermäßig gutes Kaliber. Einerseits geschieht das, damit die Menschen mit dieser Grundvoraussetzung ein wenig bodenständig bleiben können und damit sie auf der Grundlage davon, dass sie sich für gewöhnliche, durchschnittliche Menschen, für Menschen mit verdorbenen Dispositionen halten, Gottes Werk und Gottes Rettung bereitwillig annehmen können. Nur so verfügen die Menschen über die Grundvoraussetzung, um Gottes Worte anzunehmen. Zum anderen: Wenn Menschen ein sehr gutes Kaliber oder einen außergewöhnlich wachen Verstand besitzen und in allen Aspekten enorm starke Fähigkeiten haben, sie alle herausragend sind und bei ihnen in der Welt alles reibungslos läuft – sie geschäftlich viel Geld verdienen, besonders reibungslose politische Karrieren haben, in allen Situationen mühelos zurechtkommen und sich wie ein Fisch im Wasser fühlen –, dann können solche Menschen nicht leicht vor Gott kommen und Gottes Errettung annehmen, richtig? (Richtig.) Die meisten der Menschen, die Gott rettet, bekleiden keine hohen Positionen in der Welt oder unter den Menschen der Gesellschaft. Weil ihr Kaliber und ihre Fähigkeiten durchschnittlich oder sogar schlecht sind, sie sich schwertun, in der Welt beliebt oder erfolgreich zu sein, und sie immer das Gefühl haben, dass die Welt trostlos und ungerecht ist, haben sie ein Bedürfnis nach Glauben, und schließlich kommen sie vor Gott und treten in Gottes Haus ein. Das ist eine Grundvoraussetzung, die Gott den Menschen gibt, wenn Er sie auswählt. Nur mit diesem Bedürfnis kannst du den Wunsch haben, Gottes Errettung anzunehmen. Wenn du in allen Aspekten sehr gute Voraussetzungen hast, die geeignet sind, um in der Welt etwas anzustreben, und du dir immer einen Namen machen willst, dann hättest du nicht den Wunsch, Gottes Errettung anzunehmen, noch hättest du überhaupt die Gelegenheit, Gottes Errettung zu empfangen. Auch wenn du vielleicht ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber hast, bist du dennoch viel gesegneter als Nichtgläubige, da du die Gelegenheit hast, von Gott gerettet zu werden. Daher ist ein schlechtes Kaliber kein Makel an dir, noch hindert es dich daran, verdorbene Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Letztendlich ist es Gott, der dir dieses Kaliber gegeben hat. Du hast so viel, wie Gott dir gibt. Wenn Gott dir ein gutes Kaliber gibt, dann hast du gutes Kaliber. Wenn Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gibt, dann ist dein Kaliber durchschnittlich. Wenn Gott dir ein schlechtes Kaliber gibt, dann ist dein Kaliber schlecht. Hast du das einmal verstanden, musst du es von Gott annehmen und dich Gottes Herrschaft und Anordnungen unterwerfen können. Welche Wahrheit bildet die Grundlage für die Unterwerfung? Dass solche Anordnungen Gottes Seine guten Absichten enthalten; Gott ist überaus gewissenhaft in Seiner Bedachtsamkeit, und die Menschen dürfen sich nicht beschweren oder Gottes Herz missverstehen. Gott wird wegen deines guten Kalibers weder eine hohe Meinung von dir haben noch wird Er dich wegen deines schlechten Kalibers verachten oder verabscheuen. Was verabscheut Gott? Was Gott verabscheut, ist, wenn Menschen die Wahrheit nicht lieben oder annehmen; wenn Menschen die Wahrheit verstehen, sie aber nicht praktizieren; wenn Menschen nicht tun, wozu sie fähig sind; wenn Menschen nicht in der Lage sind, bei ihren Pflichten ihr Äußerstes zu geben, sie aber immer extravagante Begierden haben, immer Status haben wollen, immer um Stellung wetteifern und immer Forderungen an Ihn stellen. Das ist es, was Gott widerlich und verabscheuungswürdig findet. Du hast von vornherein schon schlechtes oder gar kein Kaliber, bist unfähig, irgendeine Arbeit zu verrichten, und doch willst du immer noch ein Leiter sein; du kämpfst immer um Stellung und Macht und willst immer, dass Gott dir eine definitive Antwort gibt und dir sagt, dass du zukünftig ins Königreich eintreten, Segnungen empfangen und einen guten Bestimmungsort haben kannst. Dass Gott dich auserwählt hat, ist bereits eine immense Erhöhung, doch du greifst immer noch die ganze Hand, wenn man dir den kleinen Finger reicht. Gott hat dir gegeben, was du empfangen solltest, und du hast bereits viel von Gott gewonnen, doch du stellst immer noch unvernünftige Forderungen. Das ist es, was Gott verabscheut. Dein Kaliber ist sehr schlecht, oder du erreichst nicht einmal menschliche Intelligenz, doch Gott hat dich nicht wie ein Tier behandelt, sondern behandelt dich immer noch als menschliches Wesen. Deshalb solltest du tun, was ein Mensch tun sollte, sagen, was ein Mensch sagen sollte, und alles, was Gott dir gegeben hat, als von Ihm kommend annehmen. Welche Pflicht du auch tun kannst, tu sie. Enttäusche Gott nicht. Greife nicht nach der ganzen Hand, wenn man dir den kleinen Finger reicht, nur, weil Gott dich als menschliches Wesen behandelt und sage: „Da Gott mich wie ein menschliches Wesen behandelt, sollte Er mir ein besseres Kaliber geben, mich zu einem Teamleiter, einem Verantwortlichen oder einem Leiter machen. Am besten wäre es, wenn Er es so einrichten würde, dass ich keine anstrengende Arbeit tun müsste, sodass Gottes Haus mich umsonst versorgen würde und ich mich nicht anstrengen oder erschöpft sein müsste, was mir erlauben würde, zu tun, was ich will.“ Das sind alles unvernünftige Forderungen. Das sind nicht die Äußerungsformen oder die Bitten, die ein geschaffenes Wesen haben oder vorbringen sollte. Gott hat dich nicht gemäß deines schlechten Kalibers behandelt, sondern dich stattdessen auserwählt und dir die Gelegenheit gegeben, deine Pflicht zu tun. Das ist Gottes Erhöhung. Du solltest nicht nach der ganzen Hand greifen, wenn man dir den kleinen Finger reicht, und unvernünftige Forderungen an Gott stellen. Stattdessen solltest du Gott danken und deine Pflicht erfüllen, um Gottes Liebe zu erwidern. Das ist Gottes Anforderung an dich. Du bist von schlechtem Kaliber, aber Gott hat keine Anforderungen an dich gestellt, die den Maßstäben für Menschen mit gutem Kaliber entsprechen. Dir mangelt es an Kaliber und Intelligenz, aber Gott hat nicht von dir verlangt, dass du die Maßstäbe erreichst, die Menschen mit gutem Kaliber erreichen können. Tu einfach das, was du tun kannst, egal, was es ist. Gott zwingt keinen Fisch, an Land zu leben. Das Problem ist einfach, dass du selbst immer extravagante Begierden hast und dich immer weigerst, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, ein durchschnittlicher Mensch mit schlechtem Kaliber; das Problem ist, dass du jene mühsamen Aufgaben, die dich nicht ins Rampenlicht stellen, nicht machen willst, und bei der Ausführung deiner Pflicht verabscheust du immer Mühsal und scheust dich immer vor Erschöpfung, und du bist immer wählerisch bei dem, was du tust; du bist immer eigenwillig und hast immer deine eigenen Pläne und Vorlieben – es ist nicht so, dass Gott dir Unrecht getan hat. Wie sollten Menschen also ihr eigenes Kaliber korrekt betrachten? Zum einen solltest du, egal, was für ein Kaliber Gott dir auch gibt, es von Gott annehmen und dich Gottes Herrschaft und Anordnung unterwerfen. Das ist der grundlegendste Gedanke und die grundlegendste Sichtweise, die Menschen besitzen sollten. Diese Sichtweise ist korrekt, und sie hält in jeder Situation stand. Es ist der Wahrheitsgrundsatz, der konstant bleibt, egal wie sich die Dinge ändern. Zum anderen solltest du, unabhängig davon, ob dein Kaliber gut, durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, die Arbeit tun, die dein Kaliber zu leisten vermag. Du solltest weder etwas zurückhalten noch versuchen, dich hervorzutun. Unabhängig davon, ob dein Kaliber gut oder durchschnittlich ist, kannst du nur die Dinge tun, die im Rahmen deines Kalibers und deiner Fähigkeit liegen; es gibt nichts, womit du prahlen könntest – das ist es, was Gott dir gegeben hat; du solltest es darbringen. Dein ganzes Wesen, dein Atem, deine angeborenen Voraussetzungen und deine Fähigkeiten in allen Aspekten deines Kalibers sind von Gott gegeben. Die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze, die du jetzt verstehst, werden ebenfalls von Gott bereitgestellt. Ohne Gottes Werk und ohne die verschiedenen angeborenen Voraussetzungen, die Gott den Menschen gewährt, sind die Menschen nichts als eine Handvoll Staub. Daher gibt es für die Menschen nichts, womit sie prahlen könnten. Das ist der zweite Aspekt. Es gibt noch einen weiteren Aspekt: Unabhängig davon, ob dein Kaliber durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, musst du korrekt damit umgehen. Erkenne zuerst, zu welcher Stufe dein Kaliber gehört, und tu dann, basierend auf deinem angeborenen Kaliber, was du tun solltest. Versuche nicht immer, über deine Fähigkeiten hinauszugehen und Dinge zu tun, die du nicht vollbringen kannst, und versuche nicht immer, dich den Menschen oder Gott zu beweisen. Du kannst nichts beweisen. Je mehr du versuchst, dich auf diese Weise zu beweisen, desto mehr beweist es, dass dein Kaliber schlecht ist, dass du dein eigenes Maß nicht kennst und dass du jenseits der Vernunft bist und eine zutiefst verdorbene Disposition hast. Versuche nicht mit allen Mitteln, dein Kaliber zu verändern oder deine Fähigkeiten in allen Aspekten zu verbessern, sondern erkenne dein angeborenes Kaliber und deine Fähigkeiten genau und gehe korrekt damit um. Wenn du entdeckst, woran es dir mangelt, lerne schnell in den Bereichen, in denen du in kurzer Zeit Fortschritte erzielen kannst, um die Bereiche, in denen du Mängel hast, auszugleichen. Erzwinge nichts in den Bereichen, in denen du nichts erreichen kannst. Handle entsprechend deiner tatsächlichen Situation; tu die Dinge basierend auf deinem eigenen Kaliber und deinen Fähigkeiten. Der oberste Grundsatz ist, deine Pflicht gemäß Gottes Wort, Gottes Anforderungen an die Menschen und den Wahrheitsgrundsätzen zu tun. Unabhängig von der Stufe deines Kalibers kannst du in unterschiedlichem Maße nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und deine Pflichten tun; du kannst Gottes Maßstäbe erfüllen oder ihnen gerecht werden. Diese Wahrheitsgrundsätze sind absolut kein leeres Gerede; sie gehen absolut nicht über die Menschlichkeit hinaus. Sie sind alle Wege der Praxis, die auf die verdorbenen Dispositionen, Instinkte und verschiedenen Fähigkeiten und Kaliber der geschaffenen Menschheit zugeschnitten sind. Daher ist es kein Problem, egal, wie dein Kaliber sich darstellt und egal, wo deine Fähigkeiten unzureichend oder mangelhaft sind; wenn du die Wahrheit wirklich verstehst und bereit bist, die Wahrheit zu praktizieren, wird es einen Weg nach vorne geben. Die Makel einer Person in bestimmten Aspekten des Kalibers und der Fähigkeiten behindern ihre Praxis der Wahrheit absolut nicht. Wenn es dir an Urteilsfähigkeit oder einer anderen Fähigkeit mangelt, kannst du mehr suchen und mehr Gemeinschaft halten – suche Anleitung und Vorschläge von denen, die die Wahrheit verstehen. Wenn du die Grundsätze und Wege der Praxis verstehst und erfasst, solltest du sie mit all deiner Kraft basierend auf deiner Größe in die Praxis umsetzen. Annehmen und praktizieren – das ist es, was du tun solltest. Hilft euch diese Meine Gemeinschaft, zu verstehen? (Wir verstehen ein bisschen mehr.)
Warum bestimmt Gott vorher, dass die Menschen alle möglichen Kaliber haben? Warum gibt Gott den Menschen kein perfektes Kaliber? Über wie viele Aspekte haben wir bereits im Zusammenhang mit Gottes Absichten in dieser Hinsicht und dem richtigen Umgang damit Gemeinschaft gehalten? Lasst sie uns zusammenfassen. Der erste Aspekt ist, es von Gott anzunehmen. Das ist der grundlegendste Gedanke und die grundlegendste Sichtweise, die Menschen besitzen sollten. Der zweite Aspekt ist, dein Kaliber zu erkennen und einzuschätzen, und auf der Grundlage deines Kalibers und deiner Fähigkeit zu handeln und deine Pflicht zu tun. Versuche nicht, Dinge zu tun, die dein Kaliber und deine Fähigkeit übersteigen. Tue das, was du tun kannst, gewissenhaft und auf bodenständige Weise, und tu es gut. Erzwinge nichts, was du nicht tun kannst. Was ist der dritte Aspekt? (Wir dürfen uns nicht immer wünschen, unser Kaliber zu verändern. Selbst wenn unser Kaliber durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, müssen wir korrekt damit umgehen. Wir dürfen uns nicht immer wünschen, Gott zu beweisen, dass unser Kaliber gut ist. Das ist unangemessen.) Das ist richtig. Geh korrekt mit deinem Kaliber um. Beschwere dich nicht. So viel Gott dir gegeben hat, so viel wird Er von dir verlangen. Was Gott dir nicht gegeben hat, fordert Gott nicht von dir. Wenn Gott dir zum Beispiel ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber gegeben hat, verlangt Er nicht von dir, ein Leiter, Teamleiter oder Verantwortlicher zu sein. Wenn Gott dir jedoch Beredsamkeit, die Fähigkeit, dich auszudrücken, oder eine bestimmte Begabung gegeben hat und von dir verlangt, Arbeit im Zusammenhang mit dieser Begabung zu tun, dann solltest du sie gut tun. Werde den Voraussetzungen, die Gott dir gegeben hat, gerecht. Du musst der Gabe Gottes gerecht werden, sie voll zur Geltung bringen und gut anwenden, sie auf positive Dinge anwenden und wertvolle Arbeitsergebnisse hervorbringen, die der Menschheit zugutekommen. Das wäre ausgezeichnet, nicht wahr? (Ja.) Außerdem musst du wissen, dass Gott gute Absichten hat, wenn Er den Menschen verschiedene Kaliber gibt. Gerade weil Gott dich retten will, hat Er dir kein übermäßig gutes Kaliber gegeben. Darin liegt Gottes mühevolle und gewissenhafte Absicht. Dass Gott dir ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber gibt, ist ein Schutz für dich. Wenn die Menschen ein übermäßig gutes oder außergewöhnliches Kaliber hätten, wäre es für sie leicht, der Welt und Satan zu folgen, und sie würden nicht leicht zum Glauben an Gott kommen. Schaut euch die herausragenden Persönlichkeiten in verschiedenen Branchen und Bereichen der Welt an – was für Menschen sind das? Sie sind alle durchtriebene Strippenzieher, leibhaftige Teufel. Wenn du sie bittest, an Gott zu glauben, denken sie: „An Gott zu glauben, führt zu nichts – nur unfähige Menschen glauben an Gott!“ Menschen mit übermäßig gutem Kaliber, großen Fähigkeiten und fortschrittlichen Taktiken werden von Satan gefangen genommen. Sie leben ausschließlich nach ihren verdorbenen Dispositionen und vollständig für die Welt. Solche Menschen sind alle leibhaftige Teufel. Sagt Mir, rettet Gott solche Menschen? (Nein.) Seid ihr also bereit, leibhaftige Teufel zu sein, oder seid ihr bereit, gewöhnliche Menschen zu sein, Personen mit schlechtem Kaliber, die aber Gottes Errettung empfangen können? (Wir sind bereit, gewöhnliche Menschen zu sein.) Welche dieser beiden Arten von Menschen ist gesegnet? Diejenigen Menschen, die in der Welt erfolgreich sind, zu Ansehen gelangen, Ruhm haben, hohe Beamte oder reiche Leute werden, die alles haben, was sie wollen, und endlos Geld ausgeben können – seid ihr bereit, solche Menschen zu sein, oder seid ihr bereit, vor Gott zu treten und einfache, gewöhnliche Menschen mit durchschnittlichem Kaliber zu sein? Was ist deine Wahl? (Einfache, gewöhnliche Menschen zu sein.) Wenn du dich entscheidest, eine einfache, gewöhnliche Person mit durchschnittlichem Kaliber zu sein, die es vorzieht, kein luxuriöses Leben zu genießen, nicht zu Ansehen gelangen will, kein Gefühl der Präsenz in dieser Welt hat und von allen verachtet wird, die es vorzieht, diese Art von Person zu sein und die Gelegenheit zur Errettung, die Gott den Menschen gibt, zu schätzen oder zu erlangen – wenn das deine Wahl ist, wenn du dich entscheidest, gerettet zu werden und dich entscheidest, nicht dieser Welt zu folgen, und in deinem Herzen wünschst, nicht zu dieser Welt, sondern zu Gott zu gehören, dann solltest du das Kaliber, das Gott dir gegeben hat, nicht verachten. Selbst wenn dein Kaliber sehr schlecht ist oder Gott dir kein Kaliber gegeben hat, solltest du diese Tatsache dennoch freudig annehmen und mit den angeborenen Voraussetzungen der verschiedenen Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat, die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Ein weiterer Aspekt ist, dass, selbst wenn das Kaliber, das Gott den Menschen gibt, nicht sehr gut ist, sondern nur das Kaliber gewöhnlicher Menschen, und die Fähigkeiten, die Er ihnen in allen Aspekten gibt, durchschnittlich oder sogar schlecht sind, die grundlegendsten Wahrheiten, die die Menschen praktizieren sollten und die Gott die Menschen lehrt, dennoch erreicht und erlangt werden können, wenn sie bereit sind, sie von Herzen zu praktizieren. Selbst wenn dein Kaliber sehr schlecht ist und dein Begriffsvermögen, deine Fähigkeit, Dinge anzunehmen, deine Urteilsfähigkeit und deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, sehr schlecht oder sogar nicht vorhanden sind, kannst du die Aufgaben und Arbeiten, die Gott dir anvertraut, erledigen und gut erfüllen, solange du die grundlegendste Menschlichkeit und Vernunft besitzt. Darüber hinaus kannst du dem grundlegendsten Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, den Gott von den Menschen verlangt, folgen; das ist etwas, das du erlangen und erreichen kannst. Daher hat Gott nie beabsichtigt, dir ein sehr gutes Kaliber zu geben. Hätte Gott dir ein gutes Kaliber und einige besondere Fähigkeiten gegeben, die es dir ermöglichen würden, ein leibhaftiger Teufel in der Welt zu werden, dann würde Gott dich nicht retten. Könnt ihr jetzt Gottes Herz in dieser Angelegenheit verstehen? (Ja.) Wenn ihr Gottes Herz verstehen könnt, ist das gut; ihr werdet diese Wahrheit verstehen und korrekt mit eurem eigenen Kaliber umgehen; es wird in dieser Hinsicht keine Schwierigkeiten mehr geben. Von hier an sollten die Menschen einfach tun, was sie tun sollten. Selbst wenn es nur eine einzige Aufgabe ist, leg dein Herz und deine Mühe hinein, um sie gut zu machen, und werde den Erwartungen Gottes an dich gerecht. Versteht ihr? (Ja.) Das ist alles für die heutige Gemeinschaft zu diesem Thema. Auf Wiedersehen!
11. November 2023
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?