Wie man nach der Wahrheit strebt (6) Abschnitt Zwei

Nummer 4: Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen

Was ist die vierte Fähigkeit? Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, weist einige Unterschiede zur Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und zum Begriffsvermögen auf. Bei der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, geht es darum, ob du, wenn neue Dinge erscheinen, erkennen kannst, ob sie positiv oder negativ sind, welchen Nutzen sie für dein Leben, deine Arbeit und dein Überleben haben oder welchen Schaden sie anrichten, und auch darum, wie du sie betrachtest, mit ihnen umgehst und sie anwendest. Wenn du ein gutes Kaliber hast, dann wirst du, wenn neue Dinge erscheinen, besonders feinfühlig und scharfsinnig sein. Nachdem du Informationen über etwas Neues schnell aufnimmst, kannst du erkennen, welchen Nutzen oder Schaden es für die Menschen mit sich bringt oder welche Nachteile es hat. Wenn es für ein bestimmtes Problem in deinem wirklichen Leben von Nutzen ist, kannst du sofort seine Stärken anwenden; wenn es schädlich ist, kannst du auch seinen Schaden oder seine Nachteile für die Menschen vermeiden. Das heißt, du zeigst neuen Dingen gegenüber ein gewisses Maß an Annahme und kannst negative, für Menschen schädliche und nachteilige neue Dinge schnell durchschauen – das ist die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Darin liegt der Unterschied zwischen der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, und der Fähigkeit, Dinge zu verstehen sowie dem Begriffsvermögen. Die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, bezieht sich hauptsächlich auf das Gespür einer Person für neue Dinge und ihre Fähigkeit, sie zu erkennen. Wenn du neue Dinge schnell erkennst, in der Lage bist, ihre Stärken und Vorteile schnell anzunehmen und sie im wirklichen Leben anzuwenden, um deinem Leben oder deiner Arbeit zu dienen, und dann die alten Dinge, die durch diese neuen Dinge ersetzt wurden, aufgibst oder ausmusterst, bedeutet das, dass du die Fähigkeit besitzt, Dinge anzunehmen, und ein Mensch von gutem Kaliber bist. Danach kommen Menschen mit durchschnittlichem Kaliber. Solche Menschen sind besonders langsam darin, einige neue Dinge, die bereits alte Dinge ersetzt haben, sowie neue Meinungen und neue Technologien anzunehmen. Worauf bezieht sich dieses „langsam“? Es bezieht sich darauf, dass sie eine neue Sache erst dann annehmen können, wenn sie bereits weit verbreitet ist, intensiv genutzt wird und der Begriff dafür sehr gebräuchlich geworden ist. Sie haben kein Gespür für neue Dinge und können nicht erkennen, ob es sich um positive oder negative Dinge handelt. Selbst wenn positive Neuerungen erscheinen, sträuben sie sich in ihren Herzen dagegen und verachten sie; sie haben immer ihre eigenen Auffassungen und ihre eigenen Haltungen, richten sich immer nach den weltlichen Trends, sind gegenüber neuen Dingen verschlossen und unzugänglich, und lehnen sie ab. Erst wenn sich eine neue Sache weit verbreitet, viele Menschen ihre Vorteile erfahren und erkannt haben und die Menschen davon profitiert haben, beginnen sie, sie anzunehmen und anzuwenden. Das ist es, was es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Die Annahme neuer Dinge durch solche Menschen ist sehr passiv; es ist keine aktive Annahme. Das liegt zum einen daran, dass sie kein Gespür für neue Dinge haben; sie sind abgestumpft, rückständig und verschlossen. Zum anderen liegt es auch daran, dass sie bestimmte Auffassungen und Meinungen über neue Dinge haben und ihnen mit Hohn und Verachtung begegnen. Subjektiv betrachtet liegt der Grund dafür in ihrem durchschnittlichen Kaliber und ihrer durchschnittlichen Fähigkeit, Dinge anzunehmen, was sie sehr abgestumpft macht; wenn neue Dinge vor ihnen erscheinen, nehmen sie diese weder wahr noch haben sie ein Gefühl dafür, und es fehlt ihnen an einer Haltung der aktiven Annahme. Zusätzlich sind sie von Natur aus besonders rückständig und besonders abgestumpft und stumpfsinnig. Diese beiden Gründe führen dazu, dass sie neue Dinge nur langsam annehmen. Erst wenn viele Menschen eine Sache bereits benutzen, darüber sprechen, was ihre Vorteile sind, wie praktisch sie ist, welche Auswirkungen sie auf die Menschen hat und welchen Nutzen sie den Menschen bringt, und sie all das mit eigenen Augen gesehen haben – und auch gesehen haben, wie die Menschen um sie herum dies bis zu einem gewissen Grad persönlich erfahren haben – nehmen sie sie langsam in ihren Herzen an und beginnen dann, sie zu benutzen. Auf welche Art von Kaliber deutet das hin? Die Fähigkeit solcher Menschen, Dinge anzunehmen, ist durchschnittlich. Eine durchschnittliche Fähigkeit zu besitzen, Dinge anzunehmen, bedeutet, dass das eigene Kaliber durchschnittlich ist. Beispielsweise ergreifen manche Brüder und Schwestern beim Predigen des Evangeliums oder bei der Ausführung einer fachlichen Arbeit die Initiative, eine neue Methode oder Fachtechnik auszuprobieren und anzuwenden. Sie spüren schnell, dass es sehr gut ist, diese Fachtechnik anzuwenden, da sie dadurch ihre Pflicht effektiver und effizienter ausführen können. Sie empfehlen dann umgehend diese neue Technik oder Methode weiter und ermutigen andere Brüder und Schwestern, sie zu erlernen und anzuwenden. Menschen von gutem Kaliber sind geschickt darin, bei der Ausführung ihrer Pflicht nach neuen Techniken und Methoden zu suchen. Sie können Neues sehr schnell klar erfassen und präzise einschätzen, diese Gelegenheit ergreifen und eine neue Technik oder Methode vollständig annehmen und in der alltäglichen Arbeit anwenden. Sie können kontinuierlich Schlussfolgerungen darüber ziehen, was die Stärken und Schwächen dieser neuen Sache sind und welche Ergebnisse sie erzielen kann, und dann Anpassungen vornehmen. Durch eine Phase des Ausprobierens erfassen sie allmählich, welche Aspekte dieser Fachtechnik oder Information in der Kirchenarbeit angewendet werden können und welche nicht. Danach verbessern sie diese neue Sache in ihrer Arbeit schrittweise gemäß den Grundsätzen und den Anforderungen des Hauses Gottes. Je mehr sie diese neue Sache verbessern, desto besser wird sie und trägt schließlich Früchte. Das ist eine Äußerungsform eines guten Kalibers. Einige Menschen jedoch halten beim Predigen des Evangeliums immer noch starr an der ursprünglichen Methode fest, predigen entweder eins zu eins oder zwei zu eins oder verlassen sich auf die schiere Anzahl. Sie sind abgestumpft und stumpfsinnig und nehmen die fortschrittliche Methode nur langsam an. Obwohl sie verbal anerkennen, dass die fortschrittliche Methode ziemlich gut klingt und machbar ist, haben sie in ihren Herzen ständig Bedenken. Sie befürchten, dass die Methode, wenn sie sie anwenden, schlechte Ergebnisse liefern wird, und wagen es deshalb nicht, sie auszuprobieren. Andere versuchen sie mit folgenden Worten zu überzeugen: „Du brauchst dir über all das keine Sorgen zu machen. Wir haben es bereits ausprobiert; so zu praktizieren, liefert besonders gute Ergebnisse.“ Aber sie wagen es immer noch nicht, es zu versuchen, und halten weiterhin an der ursprünglichen Methode fest. Erst wenn viele Menschen die neue Methode anwenden, um das Evangelium zu predigen, jeden Monat mehr Menschen gewinnen und die Effizienz steigern, entscheiden sie sich widerwillig, es zu versuchen, aber sie machen immer noch nur kleine Schritte und wagen es nicht, ihre Pläne und Strategien vollständig zu ändern. Das bedeutet, neue Dinge zu langsam anzunehmen; es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Menschen mit schlechtem Kaliber haben eine noch schlechtere Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Sie können eine neue Sache nicht klar wahrnehmen, nicht beurteilen und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. In ihren Herzen sträuben sie sich dagegen und denken, dass Menschen, die an Gott glauben, keine neuen Dinge und keine neuen Informationen und Technologien annehmen sollten. Du siehst, sie sind ziemlich verschlossen. Angehörige bestimmter Konfessionen verzichten bis heute auf Strom, sehen nicht fern und benutzen keine Computer oder andere elektronische Geräte. Wenn sie ausgehen, benutzen sie keine modernen Verkehrsmittel; sie fahren nicht einmal Fahrrad. Womit bewegen sie sich fort? Mit Ochsenkarren und Pferdekutschen, die beim Fahren Staubwolken aufwirbeln. Manche Leute fragen: „Warum fährst du nicht Fahrrad oder nimmst ein Auto?“ Sie sagen: „Diese Dinge sind von Menschenhand geschaffen. Wir fürchten, Gott würde es missfallen, wenn wir sie benutzen.“ Das ist ein Mangel an der Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Menschen mit mangelnder Fähigkeit, Dinge anzunehmen, betrachten viele Dinge falsch. Sie sind in ihren alten Gewohnheiten gefangen, halten an ihren eigenen Standpunkten fest und sträuben sich gegen alles Neue. Dass sie sich sträuben, ist an sich schon ein Problem mit ihrem Denken und ihrem Verstand. Worauf deutet ein solches Problem hin? Um es vorsichtig auszudrücken, zeigt es, dass das Kaliber solcher Menschen zu durchschnittlich ist. Wenn sie durchweg keine neuen Dinge annehmen können, dann ist ihr Kaliber schlecht, und sie sind starrsinnig. Sie glauben, dass Gottes Werk unveränderlich ist, dass Gott, welche Worte Er auch immer gesprochen hat, für immer nur dieselben Worte sprechen wird, und dass Gott, welches Werk Er auch immer getan hat, für immer nur dasselbe Werk tun wird. Was diese Menschheit und das heutige Zeitalter betrifft, so glauben sie, dass das, was sie anfangs sahen und erlebten, für immer unverändert bleiben und immer so sein wird. Zum Beispiel hatten die Menschen vor 20 oder 30 Jahren eine bestimmte Auffassung bezüglich ihres Verständnisses von Kleidung. Sie glaubten, Baumwollmaterialien seien rein natürlich und alle Arten von Baumwolltextilien seien gut; ob es sich um wattierte Jacken, T-Shirts oder Unterwäsche handelte, solange die Kleidung aus Baumwolle bestand, war sie besser als Kunstfasern. Sie hielten einfach an dieser Überzeugung fest. 20 oder 30 Jahre später hat sich die Textilindustrie jedoch weiterentwickelt, und neben verschiedenen Kleidungsstücken aus Kunstfasern sind mittlerweile viele baumwollähnliche Stoffe auf dem Markt. Es gibt viele Textilien, die besser sind als Baumwollstoffe; sie sind atmungsaktiver, leiten Wärme schneller ab, nehmen Feuchtigkeit schneller auf und verformen sich nicht, laufen nicht ein und bleichen nicht aus, egal wie sie gewaschen werden. Außerdem sind sie besonders bequem, leicht und hautfreundlich. Aber manche Leute können Kunstfasern immer noch nicht annehmen. Sie glauben immer noch, dass nur Baumwolltextilien gut sind, weil Baumwolle auf dem Feld wächst, von Gott geschaffen und natürlich ist, während Kunstfasern von Menschen hergestellt werden. Dabei verkennen sie, dass, obwohl Baumwolle von Gott bereitgestellt wurde und das Beste ist, der Boden verschmutzt wurde und die Baumwollkapselwürmer, die die Baumwolle befallen, mit jeder Generation stärker geworden sind. Gewöhnliche Pestizide können das Problem nicht lösen. Letztendlich muss die Baumwolle speziellen Desinfektionsbehandlungen unterzogen werden, damit das Tragen keinen Juckreiz verursacht. Eine gute Behandlung führt zu hohen Kosten für die Kleidung und erfordert einen extrem hohen Verkaufspreis. Eine mangelhafte Behandlung bedeutet, dass die Kleidung nicht so gut ist wie Kleidung aus Kunstfasern. Du siehst, die Qualität von Kunstfaserkleidung ist heutzutage besonders gut; viele Profisportler tragen sie, und das Feedback ist durchweg positiv. Aber manche Leute hören das und akzeptieren es immer noch nicht und bleiben davon überzeugt, dass Baumwolltextilien besser sind. Sind solche Leute nicht unwissend und stur? (Doch.) Diese Unwissenheit und Sturheit ist ein Problem ihrer Menschlichkeit. Wie ist also ihr Kaliber? (Ihr Kaliber ist nicht gut.) Wenn jemandem etwas Neues begegnet, hängt seine Haltung bei der Beurteilung, ob es richtig oder falsch ist – um zu entscheiden, ob er es annimmt oder ablehnt –, von seinem Kaliber ab. Wenn die meisten Leute denken, die neue Sache sei richtig, und dieser Jemand der Masse folgt und sie passiv annimmt, dann ist er bestenfalls von durchschnittlichem Kaliber. Wenn er nicht erkennen kann, ob etwas Neues richtig oder falsch ist, ob es den Menschen nützt und welche Stärken und Schwächen es im Vergleich zu den alten Dingen hat, an die er vorher fest geglaubt hat, und wenn er nicht in der Lage ist, die Unterschiede zwischen neuen und alten Dingen zu erkennen oder zu unterscheiden – wenn er all das nicht beurteilen kann, dann beweist das, dass er keine Fähigkeit hat, etwas Neues anzunehmen; das heißt, ihm fehlt das Begriffsvermögen. Solche Leute sind von schlechtem Kaliber. Anfangs fehlt ihnen ein gewisses Maß an Scharfsinn, wenn etwas Neues auftaucht. Wenn sie von dieser Sache hören, haben sie auch keinerlei Fähigkeit, sie anzunehmen. Selbst wenn sie die neue Sache am Ende widerwillig annehmen, geschieht dies nur mit der Hilfe und Überredung anderer, die sogar die Vorteile und Stärken der neuen Sache mit alten Dingen vergleichen müssen, damit diese Leute mit eigenen Augen sehen können, dass es klare Unterschiede zwischen der neuen und der alten Sache gibt und dass die neue Sache den alten Dingen offensichtlich überlegen ist, bevor sie sie annehmen können. In ihren Herzen können diese Leute jedoch immer noch nicht klar sehen, was an vielen anderen neuen Dingen gut ist, und haben immer noch das Gefühl, dass die alten Dinge gut sind und beibehalten werden sollten. Nur unter Umständen, in denen sie keine andere Wahl haben, nehmen sie widerwillig und passiv Neues an. Diese Leute sind von schlechtem Kaliber. Ein Mensch von durchschnittlichem Kaliber ist jemand, der nach ein paar Hinweisen sofort versteht und erkennt, dass er die Dinge auf eine verzerrte, veraltete Weise betrachtet hat. Das ist es, was es bedeutet, ein durchschnittliches Kaliber zu haben. Ein Mensch von schlechtem Kaliber hingegen benötigt wiederholte Hinweise und Anregungen und die kollektive Überredung aller – zusammen mit einigen Fakten und konkreten Beispielen, die zeigen, wie diese neue Sache den Menschen nach ihrer weiten Verbreitung nützt –, bevor er sie widerwillig annimmt und benutzt. Privat wählt er jedoch immer noch die alte Sache. Das ist ein Mensch von sehr schlechtem Kaliber. Ein schlechtes Kaliber zu haben bedeutet, dass er die positiven Auswirkungen, die das Auftreten neuer Dinge auf die Menschen hat, durchweg nicht erkennt, die Unterschiede zwischen neuen und alten Dingen nicht finden kann, und durchweg nicht in der Lage ist, die Vorteile und Fortschritte neuer Dinge und die Nachteile und Rückständigkeit alter Dinge zu entdecken oder aufzudecken. Er hält immer an seinen alten Gedanken und Ansichten fest; daher ist seine Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sehr schlecht. Menschen mit einer schlechten Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sind von schlechtem Kaliber. Menschen mit schlechtem Kaliber können das Wesen oder die Wurzel von Problemen nicht durchschauen, egal wie du ihnen die Dinge erklärst. Von dem Teil der Menschen, die das schlechteste Kaliber haben, kann man nicht einmal sagen, dass sie irgendeine Fähigkeit haben, Dinge anzunehmen – wenn sie mit neuen Dingen konfrontiert werden, geht es nicht darum, ob sie subjektiv bereit sind, sie zu lernen und anzunehmen; vielmehr ist das Problem, dass sie keinerlei Wahrnehmung dafür haben. Ob im wirklichen Leben oder beim Ausführen der Pflicht, egal welche neuen Dinge erscheinen, welche Dinge fortschreiten oder welche Dinge sich verbessern, sie haben keine Wahrnehmung und kein Bewusstsein dafür. Wird ihre Unkenntnis dieser Dinge dadurch verursacht, dass sie keine Nachrichten oder Zeitungen lesen? Nein, es liegt daran, dass ihrem Kaliber einfach die Fähigkeit fehlt, Dinge anzunehmen. Es ist, als hätten sie keine Aufnahmefähigkeit. Bezüglich des Erscheinens jeglicher neuer Dinge sind sie abgestumpft, stumpfsinnig und es fehlt ihnen an Wahrnehmung. Selbst wenn sie in einer geschäftigen Stadt leben, ist es, als würden sie in einem abgelegenen Bergdorf wohnen. Sie nehmen keinerlei Kenntnis von den großen oder kleinen Ereignissen, die sich im Leben der Menschen zutragen. Daher gibt es in ihrem Lebensbereich keine neuen Dinge, die ihr Essverhalten, ihre Kleidung, ihre Unterkunft und ihren Transport beeinflussen könnten. Sie sind genau wie Tiere. Die Dinge in ihrem Denkbereich beschränken sich auf den kleinen Kreis dessen, was sich innerhalb ihres Lebensumfelds befindet – auf das, was sie aus der Zeit kennen, in der sie erst lernten, die verschiedenen Dinge der Welt zu betrachten. Darüber hinaus hat nichts aus der Außenwelt irgendeinen Einfluss auf sie, und sie haben kein Interesse daran. Was für Menschen sind das? Sind sie geistig zurückgeblieben? (Ja.) Natürlich sind die Angelegenheiten, über die wir hier sprechen, sehr kleine, triviale Aspekte des täglichen Lebens; wir beziehen uns nicht auf nationale Angelegenheiten oder große globale Nachrichten. Selbst das Erscheinen einer sehr kleinen Neuerung nehmen sie nicht wahr und zeigen keinerlei Akzeptanz. Diese „Akzeptanz“ bezieht sich darauf, wie das Erscheinen einer neuen Sache ihre Gedanken und Ansichten verändert und einige Verbesserungen in ihr Leben bringt – einschließlich Lebensstil, grundlegendem Lebenswissen und so weiter – und zu einer gewissen Verbesserung und einem Fortschritt in ihrer Fähigkeit führt, Probleme im Leben zu bewältigen. Menschen ohne die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, behalten immer ihre routinemäßige, ursprüngliche Lebensweise bei. Zum Beispiel sagten die Menschen früher oft, dass mit Spinat geschmorter Tofu eine gute Sache sei, weil dieses Gericht sowohl Eisen als auch Kalzium liefere. Jemand wuchs damit auf und aß es so. Später behaupteten einige Leute, dass Lebensmittelforscher entdeckt hätten, dass Spinat Oxalsäure enthält und dass der langfristige Verzehr zusammen mit Tofu leicht zur Bildung von Steinen im Körper führen kann. Daraufhin denkt diese Person: „Was ist Oxalsäure? Wer hat jemals Oxalsäure in Spinat gesehen? Ich habe das Gericht so viele Jahre gegessen und nichts ist passiert. Ich werde es weiter essen!“ Sie nimmt es nicht an. Das ist jemand, der keinerlei Akzeptanz für neue Dinge oder neue Standpunkte an den Tag legt. Im Gegensatz dazu werden Menschen mit der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, sobald sie verifizieren, dass Spinat Oxalsäure enthält, darüber nachdenken, wie man die Oxalsäure entfernen kann. Durch weitere Recherchen entdecken sie, dass das Blanchieren des Spinats in kochendem Wasser die Oxalsäure entfernt. Diejenigen mit der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, prüfen neue Informationen durch Nachfragen auf ihre Richtigkeit und ihren Nutzen für die Menschen und entscheiden dann, ob sie sie annehmen oder ablehnen. Sie werden Fragen stellen, sich über die mit der Sache verbundenen Details informieren und diese Informationen dann im wirklichen Leben anwenden, wobei sie die Nachteile oder den Schaden vermeiden, den die betreffende neue Sache den Menschen zufügen könnte. Im Gegensatz dazu gibt es jene wirrköpfigen Menschen, denen die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, völlig fehlt. Egal welche neuen Informationen sie hören, sie kümmern sich weder darum noch fragen sie nach. Sie lehnen sie direkt ab und halten nur an alten, veralteten Dingen fest. Dies läuft letztendlich auf ein Problem mit ihrem Kaliber hinaus. Wenn es um neue Dinge geht, wissen sie weder, wie sie damit umgehen sollen oder welche Grundsätze sie erfassen sollten, noch bedenken sie, welche Konsequenzen die Ablehnung neuer Dinge für ihr Leben oder ihre Arbeit haben könnte. Kurz gesagt, sie hegen immer eine misstrauische Haltung gegenüber neuen Dingen und neuen Informationen und wagen es nicht, sie anzunehmen. Solche Menschen sind von schlechtem Kaliber.

Menschen mit schlechtem Kaliber können Probleme, denen sie im Leben begegnen, nicht selbstständig lösen, egal wie viele auftreten. Solchen Individuen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Egal worum es geht, sie halten an der von ihren Vorfahren übernommenen Vorgehensweise fest; sie ändern nichts und halten starr bis zum Ende daran fest. Wenn du sie kritisierst und sagst, dass es falsch ist, die Dinge so zu tun, hören sie nicht zu und werden sogar extrem störrisch und streiten mit dir: „So wurde es von unseren Vorfahren überliefert. Die Generation meines Großvaters und die Generation meiner Eltern haben es so gemacht, und es wurde so weitergegeben!“ Sind überlieferte Dinge notwendigerweise richtig? Sie bedenken diese Frage nicht, was ihr schlechtes Kaliber beweist. Wenn sie das Kaliber einer normalen Person besäßen, würden sie über diese Frage nachdenken. Sie würden ein gewisses Maß an Annahme zeigen, wenn sie Informationen über neue Dinge hörten. Wenn sie diese Äußerungsformen nicht zeigen, bedeutet das, dass sie keinerlei Aufnahmebereitschaft besitzen. Solchen Menschen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Egal wie alt sie werden, sie sagen immer: „Früher, zu Zeiten meines Vaters, war es so. Zu Zeiten meines Großvaters und Urgroßvaters war es so. Also muss es in meiner Generation immer noch so sein.“ Diese Menschen sind eindeutig Fossilien. Sie sind wie verrottete Holzstämme – verbohrt! Sie haben keine Fähigkeit, irgendwelche neuen Dinge anzunehmen, was zeigt, dass sie von sehr schlechtem Kaliber sind. Egal wie du die Fortschritte neuer Dinge erklärst, sie werden sie nicht annehmen. Solchen Menschen fehlt die Fähigkeit, selbstständig zu leben. Oberflächlich betrachtet scheinen sie ihr Essen, ihre Kleidung, ihre Unterkunft und ihren Transport selbst zu regeln, aber die Wege und Methoden, die sie anwenden, sind unterdurchschnittlich. Sie passen ihren Lebensstil weder den Zeiten noch dem Fortschritt in den verschiedenen Bereichen des gesunden Menschenverstands und des Wissens an, die die Menschheit erlangt hat. Solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber. Obwohl sie nicht hungern, nicht frieren und keine schweren Krankheiten erlitten haben, leben solche Menschen, gemessen an ihrer Perspektive im Hinblick auf ihr Überleben und ihrem Lebensstil, einfach nur wirrköpfig und können auch als geistig zurückgeblieben, als Idioten oder als Narren eingestuft werden. Manche Leute fühlen sich unwohl, wenn sie als geistig zurückgeblieben oder idiotisch bezeichnet werden, aber auch wenn sie sich unwohl fühlen, ist es wahr. Ihr Kaliber ist wirklich so schlecht. Ich würde in der Tat gerne etwas sagen, das dich beruhigt, aber du besitzt einfach nicht das Kaliber dafür. Dir fehlt es in jeder Hinsicht an Fähigkeiten und du hast zu keiner Angelegenheit korrekte, genaue Gedanken oder Ansichten, die mit dem Denken der normalen Menschlichkeit übereinstimmen. Ist das nicht ein Mangel an Kaliber? Es ist schon gnädig genug, dich nicht als nutzlose Person zu bezeichnen. Diese Art von Person, die kein Kaliber hat, ist nur einen Schritt von einer geistigen Behinderung entfernt. Geistig behinderte Menschen haben nicht einmal die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, und sind vollständig auf die Hilfe anderer angewiesen. Zur Essenszeit müssen ihre Eltern sie immer noch Bissen für Bissen füttern, und sie wissen nicht einmal selbst, ob sie satt sind oder nicht. Menschen mit schlechtem Kaliber sind geistig zurückgeblieben; sie sind Idioten und nur einen Schritt von einer geistigen Behinderung entfernt. So schlecht ist ihr Kaliber. Sagt Mir, sind solche Leute nicht bemitleidenswert? Sind sie nicht ziemlich nervtötend? Menschen mit schlechtem Kaliber haben keine Lernfähigkeit, keine Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und kein Begriffsvermögen; noch weniger besitzen sie die Fähigkeit, Dinge anzunehmen – sie besitzen in keiner Hinsicht Fähigkeiten. Egal wie du ihnen die Dinge erklärst oder Beispiele gibst, sie können das Gesagte immer noch nicht begreifen oder verstehen. Ist das nicht geistige Zurückgebliebenheit? Egal wie du es erklärst, sie können es nicht verstehen. Selbst wenn du sehr klar sprichst und es gründlich erklärst, verstehen sie es immer noch nicht und finden das, was du sagst, sogar sehr befremdlich. Ihnen fehlt das Denkvermögen der normalen Menschlichkeit und sie bringen sogar eine Reihe von Trugschlüssen vor, um dich zu widerlegen. Mit solchen Leuten kann man nicht vernünftig reden; gib ihnen nur fünf Worte: „Du bist jenseits der Vernunft!“ Ihr Kaliber ist so schlecht. Wirst du bei ihnen nicht unruhig und genervt? Egal, was du zu solchen Leuten sagst, es ist sinnlos. Egal, wie du versuchst, sie zu erleuchten, sie verstehen es nicht. Selbst bei einer kleinen Angelegenheit braucht man den ganzen Tag, um sie zu erleuchten, und wenn du etwas tiefgründiger sprichst, werden sie es nicht verstehen; du musst die einfachsten Begriffe verwenden und viel sagen, bevor sie es verstehen können. Selbst nachdem sie eine Angelegenheit verstanden haben, verstehen sie es immer noch nicht, wenn ein ähnliches Problem auftritt. Ist das nicht geistige Zurückgebliebenheit? Eine solch geistig zurückgebliebene Person hält sich jedoch nicht für dumm. Sie sagt: „Nimm nicht an, ich sei dumm. Sieh nur, wofür ich mich entscheide, wenn du mir zehn Yuan oder zehn US-Dollar anbietest – ich werde definitiv die US-Dollar nehmen, weil ich weiß, dass sie mehr wert sind.“ Andere sagen: „Du bist trotzdem dumm.“ Warum sagen andere, dass solche Leute dumm sind? Weil eine gewöhnliche Person weder diese Art von Beispiel verwenden würde, um zu beweisen, dass sie nicht dumm ist, noch eine so minderwertige Methode verwenden würde, um es zu demonstrieren. Gerade weil solche Leute ein extrem schlechtes Kaliber haben, keine Maßstäbe zur Beurteilung von Menschen, Ereignissen oder Dingen haben und nicht wissen, wie man diese beurteilt, halten sie sich nie für dumm. Wirklich scharfsinnige Menschen erkennen nach drei bis fünf Jahren beständigen Bemühens und Kämpfens in einer Gruppe von Menschen, dass es in jeder Gruppe solche gibt, die besser sind als sie selbst, solche, die sie übertreffen. Sie haben immer das Gefühl, dass ihr eigenes Kaliber nicht gut genug ist, dass ihre Fähigkeiten und ihre Intelligenz nicht gut genug sind. Sie sind stets in der Lage, ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu entdecken, wahrzunehmen, wo sie hinter anderen zurückbleiben, und ihre eigenen Probleme zu identifizieren; sie können immer die Stärken anderer sehen. Diese Art von Person ist scharfsinnig und besitzt Kaliber. Diejenigen ohne Kaliber hingegen haben, wenn sie in einer Gruppe von Menschen leben, immer das Gefühl, dass andere ihnen unterlegen sind. Sie sehen, dass manche Leute nicht einmal bestimmte Wörter buchstabieren oder nicht tippen können, und sie verachten sie als Menschen mit schlechtem Kaliber. Sie benutzen diese unbedeutenden, kleinen Dinge, die sie selbst können, um zu bestätigen, dass ihr eigenes Kaliber gut ist. Es gibt auch Leute, die sagen, andere hätten ein schlechtes Kaliber, wenn sie sehen, dass diese weniger auf ihre eigene Hygiene achten oder nicht wissen, wie man sich gut kleidet. Sie selbst sind ein bisschen sauberer, können eine Fassade der Kultiviertheit aufsetzen oder haben etwas Wissen und ein paar Stärken, weshalb sie ihr eigenes Kaliber für gut halten. Sind solche Leute scharfsinnig oder dumm? Sie sind dumm. Beachte, wie scharfsinnige Leute sprechen: „Warum habe ich schon wieder einen Fehler gemacht? Ich merke, ich bin dumm!“ Diejenigen, die oft sagen, dass sie dumm sind und dass sie Unzulänglichkeiten haben, sind tatsächlich scharfsinnig. Diejenigen, die nie zugeben, dumm zu sein, und immer sagen: „Du denkst, ich bin dumm? Versuch doch mal, mich um Geld zu bitten, und schau, ob ich es dir gebe!“, sind tatsächlich dumm. Dummheit wird umgangssprachlich als „nicht besonders helle sein“ bezeichnet. Ist es nicht Dummheit, dass sie so dumme Dinge sagen können? Bedeutet das nicht, „nicht besonders helle zu sein“? (Doch.) Wenn sie jemanden mit einigen Fehlern oder Mängeln sehen oder jemanden, der Lücken bei dem hinterlässt, was er tut, lachen sie hinter seinem Rücken und sagen: „Wie konnte er nur so dumm sein?“ Wenn sie jemanden sehen, der voller Berechnungen ist, um sich Vorteile zu verschaffen, und voller listiger Pläne, betrachten sie ihn als scharfsinnig und als jemanden mit gutem Kaliber. Wirklich scharfsinnige Menschen beurteilen die Qualität des Kalibers einer Person und ob sie scharfsinnig oder dumm ist, anhand ihrer verschiedenen Fähigkeiten. Dumme Menschen hingegen schauen nur darauf, wer berechnend ist, wer sich Vorteile verschafft und immer Verluste vermeidet und wer geschickt darin ist, sich durch Tricks Vorteile zu erschleichen, und glauben, all solche Leute seien scharfsinnig und hätten ein gutes Kaliber. In Wirklichkeit sind solche Menschen alle dumm. Wer die Qualität des Kalibers einer Person danach beurteilt, wie berechnend diese ist, der ist selbst ein Narr. Kurz zuvor erwähnten wir eine der dümmsten Äußerungsformen, nämlich zu sagen: „Schau nur, wofür ich mich entscheide, wenn du mir zehn US-Dollar oder zehn Yuan anbietest. Ich würde sicherlich nicht den Renminbi wählen – denk nicht, ich wüsste nicht, dass US-Dollar wertvoller sind! Schau, was ich esse, wenn du mir Fleisch oder Tofu anbietest. Denkst du, ich bin dumm genug, Tofu zu essen und nicht das Fleisch? Ich weiß, dass Fleisch besser schmeckt!“ Solche Leute sind in der Tat Narren. Wenn du wirklich nicht willst, dass andere deine Dummheit sehen, solltest du auf keinen Fall solche Beispiele verwenden. Verstanden? (Ja.) Machen dumme Leute oft diesen Fehler? (Ja.) Sie denken sogar: „Schau, wie gut ich darin bin, Beispiele zu geben! Siehst du, wie scharfsinnig ich bin? Komme ich dir dumm vor? Du bist der Dumme!“ Die dümmste Art von Person strahlt ständig Dummheit aus. Dies schließt den gemeinschaftlichen Austausch über diese Fähigkeit ab: die Fähigkeit, Dinge anzunehmen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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