Wie man nach der Wahrheit strebt (4) Abschnitt Vier
Beispiel 7: Scharfes Essen lieben
Manche Leute wurden an einem Ort geboren, an dem der Verzehr von Chilischoten üblich ist; vielleicht aufgrund des Klimas oder weil ihre Familie diese Gewohnheit hat und gern Chilischoten isst, essen sie sie jeden Tag, und ihre tägliche Ernährung wird oft von scharfen Aromen dominiert. Dies ist offensichtlich eine angeborene Voraussetzung. Um welche Art von angeborener Voraussetzung handelt es sich? (Eine Lebensgewohnheit.) Ihre Lebensgewohnheit ist, dass sie in ihrer täglichen Ernährung nicht auf scharfe Aromen verzichten können; alles, was sie essen, muss scharf sein. Wie weit geht diese Vorliebe? Sie fügen sogar süßen Speisen Schärfe hinzu, essen Hamburger und Pizza mit scharfen Aromen und geben sogar noch Chilischoten in Tee und Kaffee – das ist das Ausmaß ihres Konsums scharfer Speisen. Das ist eine Lebensgewohnheit. Gibt es dabei ein Richtig oder Falsch? (Nein.) Die Vorliebe für scharfes Essen wird durch die eigene Lebensumgebung und die Lebensgewohnheiten verursacht; dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Manche Leute essen übermäßig scharf; wenn es kein scharfes Essen gibt, dann essen sie nicht. Egal, ob du es akzeptieren kannst oder nicht, sie bestehen darauf, scharfes Essen zu essen, und niemand kann das ändern. Kurz gesagt: Die Liebe zum Essen von Chilischoten ist eine Lebensgewohnheit, es gibt kein Problem damit, und es hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Manche Leute sagen: „Diese Lebensgewohnheit ist so extrem; sollte sie als etwas Negatives betrachtet werden? Sollte sie kritisiert oder reguliert werden? Sollten wir etwas Gesundheitswissen fördern und die Idee verbreiten, dass die Grundsätze des Essens und der Lebensgewohnheiten die Gesundheit priorisieren sollten?“ Kannst du dir sicher sein, dass das Essen von Chilischoten und scharfen Speisen ungesund ist? Sie essen seit vielen Jahren auf diese Weise, seit mehreren Generationen, und sie sind ziemlich gesund. Insbesondere essen die Menschen an manchen Orten so viele Chilischoten, dass es für andere schwer zu akzeptieren ist. Wenn die Leute sehen, wie scharf ihr Essen ist, fühlen sie sich unwohl, doch diese Personen sind stark, gesund und ziemlich gut gebaut, und haben die Ausdauer und Widerstandsfähigkeit, körperliche Arbeit zu verrichten. Dies beweist, dass der Verzehr von Chilischoten unbedenklich ist und die Gesundheit nicht beeinträchtigt; und es scheint, dass ihre scharfe Ernährung auch gesundheitlichen Grundsätzen entspricht. Die Liebe zum Essen von Chilischoten ist eine angeborene Lebensgewohnheit. Unabhängig davon, ob andere diese mögen oder akzeptieren können, solange eine Person sie genießt und sie das Leben oder die Ernährung anderer nicht beeinträchtigt, kann sie beibehalten werden. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch; es ist kein großes Problem, und das Haus Gottes fällt kein Urteil darüber. Manche Leute sagen: „Chilischoten zu essen ist schlecht für den Magen.“ Wenn du dir Sorgen machst, dass es schlecht für deinen Magen ist, kannst du einfach beschließen, sie nicht zu essen. Wenn andere lange Zeit scharfes Essen gegessen haben und sie ein unangenehmes Gefühl im Magen haben, werden sie das selbst spüren und ihre eigene Wahl treffen. Jeder hat also seinen eigenen Geschmack – ob er süße, saure, bittere oder scharfe Aromen mag, das ist eine persönliche Angelegenheit. Egal, wie du isst oder in welchem Maße, es gibt keinen Grund, sich schuldig zu fühlen. Solange die Bedingungen und die Umgebung es zulassen, kannst du alle Sorgen beiseiteschieben und ohne Skrupel essen. Was Mich betrifft, gibt es diesbezüglich keine Vorschriften. Wenn jemand etwas dazu zu sagen hat, kannst du antworten: „Das ist meine Freiheit, es ist mein Recht, und du brauchst dich nicht einzumischen. Selbst wenn ich eine Mahlzeit esse, die nur aus Chilischoten besteht, geht dich das nichts an. Ob es meinem Magen schadet oder nicht, ist meine eigene Verantwortung, nicht deine.“ Ist es in Ordnung, so zu sprechen? (Ja.) Das ist deine Privatsache; es betrifft andere nicht, und es betrifft auch Mich nicht. Warum sage Ich das? Weil diese Angelegenheit nicht die Wahrheit betrifft; sie betrifft keine verdorbene Disposition, und sie ist nicht eines der Probleme, die Gott bei der Errettung der Menschen zu lösen anstrebt. Daher können wir solche Fragen zu Lebensgewohnheiten getrost außer Acht lassen. Es ist weder etwas Positives noch etwas Negatives – es ist einfach eine Vorliebe, die manche Leute haben.
Manche Gastgeber essen gerne Chilischoten und möchten zu allen drei Mahlzeiten des Tages scharf essen. Wenn sie also kochen, bereiten sie zu jeder Mahlzeit scharfe Gerichte zu. Manche Leute, die noch nie Chilischoten gegessen haben, vertragen das nicht gut und schlagen vor, stattdessen milde Gerichte zuzubereiten. Derjenige, der kocht, ist jedoch nicht bereit, dies zu akzeptieren, und sagt: „Das geht nicht. Ich bin es gewohnt, scharf zu essen; wenn ich es nicht scharf mache, schmeckt es mir nicht. Du solltest üben, scharfes Essen zu essen; nachdem du eine Zeit lang scharf gegessen hast, wirst du dich daran gewöhnen und keine Angst mehr vor der Schärfe haben.“ Wo liegt hier das Problem? (Es gibt ein Problem mit seiner Menschlichkeit.) Welche Art von Problem weist seine Menschlichkeit auf? (Er zwingt anderen etwas auf.) Anderen etwas aufzuzwingen ist nicht gut. Zwingt man damit nicht andere zu etwas, das sie nicht tun wollen? Solche Menschen versuchen, sich bei allem, was sie tun, in den Mittelpunkt zu stellen, in dem Glauben, dass das, was sie mögen, das Beste ist und dass andere es akzeptieren müssen. Wenn sie etwas mögen, versuchen sie, andere dazu zu bringen, es auch zu mögen; jeder muss sie zufriedenstellen. Ist das nicht selbstsüchtig und verachtenswert? Sie zwingen anderen nicht nur etwas auf, sondern es steckt auch ein bisschen Böswilligkeit darin. Ist die Menschlichkeit dieser Art von Mensch gut? (Nein.) Menschen mit einer schlechten Menschlichkeit können anderen keinen Nutzen bringen; sie können sie nur verletzen und ihnen in schweren Fällen sogar Schaden zufügen. Solche Menschen sind zu selbstsüchtig und verachtenswert, und sie sind zudem noch unangemessen unverschämt. Jemand mit Vernunft könnte sagen: „Ich esse gerne scharf, aber nicht alle mögen das. Wenn ich also koche, darf ich nicht nur an mich denken. Ich muss sowohl scharfe als auch milde Gerichte zubereiten, damit alle zufrieden sind. Der Grundsatz, dem ich bei der Ausführung meiner Pflicht folge, ist, alle zufriedenzustellen und sicherzustellen, dass alle gut essen, und mich nicht nur auf mich selbst zu konzentrieren. Ich muss diese Pflicht gemäß den Grundsätzen gut ausführen.“ Was haltet ihr von einem solchen Menschen? (Seine Menschlichkeit ist vergleichsweise gut.) Inwiefern ist sie gut? (Er weiß, dass er sich um andere kümmern und auf sie achten muss. Es ist nicht so, dass er nur sich selbst zufriedenstellt.) Er ist vergleichsweise gutmütig, nicht wahr? Eine gute Menschlichkeit schließt Gutmütigkeit ein – rücksichtsvoll gegenüber anderen zu sein und sich um sie zu kümmern. Betrifft das die Menschlichkeit eines Menschen? (Ja.) Ungeachtet des Alters, Geschlechts oder Temperaments einer Person profitieren die Menschen in ihrem Umfeld und alle, die mit ihr interagieren, wenn sie eine gute Menschlichkeit besitzt. Genauer gesagt werden einige Menschen Unterstützung und Hilfe von ihr erhalten, während andere von ihr im täglichen Leben umsorgt werden. Das ist eine Äußerungsform einer guten Menschlichkeit.
Es gibt auch Leute, die scharfes Essen so sehr lieben, dass sie, selbst wenn sie ausgehen, um ihre Pflicht zu tun, zur Essenszeit gezielt nach Orten suchen, die scharfe Gerichte servieren. Wenn sie eine Mahlzeit ohne scharfes Essen zu sich nehmen, fühlen sie sich innerlich unwohl: „Ohne scharfes Essen essen zu können ist die Ausführung meiner Pflicht hier wirklich reizlos. Ich will nach Hause, wo ich bei jeder Mahlzeit scharfes Essen genießen kann – das wäre herrlich! Ohne Chilischoten schmeckt nichts; selbst geschmortes Schweinefleisch verliert seinen Geschmack. Was soll ich tun?“ Also suchen sie weiter nach Orten, an denen sie Chilischoten essen können. Später erfahren sie von einem Restaurant, das auf scharfes Essen spezialisiert ist, aber es ist über eine Autostunde entfernt. Sie sagen: „Egal, wie weit es ist, ich muss da hin! Wenn ich heute nichts Scharfes esse, werde ich meine Pflicht nicht tun. Wenn ich mein scharfes Essen nicht bekomme, finde ich keine Ruhe, und ich komme einfach nicht durch den Tag!“ Jemand sagt zu ihnen: „Die Umgebung draußen ist im Moment gefährlich, und in dieser Gegend herrscht ziemliches Chaos! Lass uns nicht dort essen gehen.“ Aber sie hören nicht darauf und sagen: „Wovor sollten wir Angst haben? Essen ist das, was zählt! Gehst du nicht auch normalerweise aus? Hab keine Angst, es wird nichts passieren – Gott wird uns beschützen!“ Nachdem sie gegessen haben, sind sie zufrieden. Solange sie Chilischoten und das köstliche Essen bekommen, nach dem sie sich sehnen, fühlt sich alles genau richtig an, und sie sind so glücklich, dass sie selbst im Schlaf noch vor Freude strahlen. Was für eine Menschlichkeit ist das? (Eine selbstsüchtige und verachtenswerte Menschlichkeit.) Neben der Tatsache, dass ihre Menschlichkeit selbstsüchtig und verachtenswert ist, gibt es noch ein weiteres Merkmal: Wenn sie etwas tun wollen, berücksichtigen sie nicht die objektive Umgebung oder die Bedingungen. Solange sie ihre eigenen Wünsche und Vorlieben befriedigen können, ist das alles, was zählt. Sie sind bereit, jeden Preis für einen einzigen Bissen von etwas zu zahlen, das sie essen wollen – selbst wenn es bedeutet, große Anstrengungen auf sich zu nehmen, werden sie alles daransetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Ist das nur selbstsüchtiges und verachtenswertes Verhalten? Ist das nicht auch Eigensinn? (Doch.) Das ist extremer Eigensinn! Jeder, der mit ihnen zusammen ist, muss den Preis für ihren Eigensinn zahlen und deswegen Ungerechtigkeiten ertragen. Was sie sagen, gilt, und sie setzen immer ihren Willen durch. Heute haben sie schlechte Laune, also wollen sie nicht essen. Wenn man sie fragt, warum sie nicht essen, sagen sie: „Ich bin heute wütend, ich habe schlechte Laune, also habe ich keine Lust zu essen.“ Später am Abend, wenn es Zeit zum Ausruhen ist, gehen sie auch nicht schlafen und sagen, sie könnten nicht schlafen und wollten singen, um ihre Gefühle auszudrücken. Jemand versucht, sie zu überreden und sagt: „Du wirst den Schlaf der anderen stören, wenn du singst.“ Sie antworten: „Ich habe gerade schlechte Laune. Ich will singen. Ob ihr schlafen könnt oder nicht, ist mir völlig egal. Ich habe schlechte Laune, und doch tröstet mich niemand oder kümmert sich um mich – ihr seid alle so selbstsüchtig!“ Ist das nicht eigensinnig? Sie sind extrem eigensinnig; sie benehmen sich nicht und tun, was immer sie wollen. Wenn sie glücklich sind, stört sie nichts, was andere sagen, und sie sagen sogar: „Ich bin ein großherziger Mensch. Ich mache nicht gerne viel Aufhebens um Dinge.“ Aber wenn sie nicht glücklich sind, muss jeder extrem vorsichtig mit seinen Worten sein und versuchen, sie nicht zu verärgern, da dies zu großen Schwierigkeiten führen könnte. Sie könnten Wutanfälle bekommen, Dinge zerschlagen und sogar die Nahrungsaufnahme verweigern. In schwerwiegenderen Fällen wollen sie vielleicht ihre Pflicht aufgeben, ihre Werkzeuge niederlegen und nach Hause gehen, während sie die ganze Zeit sagen: „Keiner von euch behandelt mich gut; ihr schikaniert mich alle. Es gibt keine guten Menschen auf der Welt!“ Ist das nicht eigensinnig? (Doch.) Ist Eigensinn ein Problem innerhalb der Menschlichkeit eines Menschen? (Ja.) Sie sind extrem eigensinnig – jeder muss sich nach ihnen richten, und wenn die Dinge nicht nach ihrem Willen laufen, werden sie sofort feindselig, und ihr aufbrausendes Temperament bricht aus. Niemand darf sie verärgern, und jeder muss sie besänftigen. Obwohl sie nicht mehr jung sind, bleibt ihre Menschlichkeit unreif, wie die eines Kindes. Egal, wo sie ihre Pflicht tun, sie halten sich nie an öffentliche Regeln. Wenn sie glücklich sind und reden wollen, muss jeder zuhören. Wenn jemand nicht zuhört, tragen sie dieser Person das nach. Wenn du mit ihnen sprichst, musst du lächeln; wenn du ausdruckslos bleibst und nicht sehr bereitwillig zuzuhören scheinst, werden sie wütend und verlieren die Beherrschung. In der Kirche tun sie, was immer sie wollen, wann immer sie wollen, ohne Rücksicht darauf, wie es die normalen Lebensroutinen anderer beeinflusst. Solange sie sich wohlfühlen und gut gelaunt sind, ist ihnen alles andere egal, und Einwände werden nicht geduldet. Wenn jemand einen Einwand erhebt, um Abscheu oder Unmut zum Ausdruck zu bringen, reizt sie das, und sie werden es nicht auf sich beruhen lassen. Manche Leute dieser Art sind jung und haben eine unreife Menschlichkeit, andere hingegen sind in ihren Vierzigern, Fünfzigern oder sogar Siebzigern oder Achtzigern und haben diese Art von Menschlichkeit auch im Alter noch und sind besonders eigensinnig. Ungeachtet dessen, ob die Umgebung oder die Bedingungen es zulassen, tun sie, was immer sie wollen. Wenn sie zum Beispiel an einen Ort kommen, an dem die Bedingungen das Duschen nicht zulassen, bestehen sie darauf, zu duschen, und sagen: „Zuhause dusche ich jeden Tag; ich kann nicht ohne.“ Dieser Ort bietet jedoch keine angemessenen Bedingungen; selbst einmal wöchentlich zu duschen ist schwierig. Was würdest du also tun? Eine Person mit normaler Menschlichkeit weiß, wie man diese Situation angeht und handhabt. Wenn das Wetter feucht und schwül ist, reicht es, sich abends eine Schüssel Wasser zu holen und sich einfach abzuwaschen, damit man schlafen kann – das ist eine erträgliche Mühsal. Es ist nicht unmöglich, sie zu überwinden. Diese Art von Mensch kann das jedoch nicht ertragen; wenn sie nicht duschen, können solche Menschen nicht schlafen, nicht essen und haben sogar das Gefühl, nicht überleben zu können, als ob sie eine riesige Schmach ertragen würden. Wie eigensinnig sind sie nur? Sie sind so eigensinnig, dass sie ihre Pflicht nicht normal ausführen, nicht normal mit anderen interagieren oder auskommen und nicht einmal wie normale Menschen leben können. Für andere wirken solche Menschen, als hätten sie eine Geistesstörung. Wenn sie eine gute Beziehung zu jemandem haben, sind sie unzertrennlich, als wären sie eine Person. Aber wenn sie eine schlechte Beziehung zu jemandem haben oder wenn jemand sie jemals gekränkt hat, können sie ihr ganzes Leben verbringen, ohne mit dieser Person zu sprechen. Wenn sie sie sehen, verdrehen sie die Augen, und ihr Gesicht verdüstert sich sofort, als ob sie einem Feind gegenüberständen – besonders extrem. Ist die Menschlichkeit solcher Menschen normal? (Nein.) Diese Art von Mensch ist extrem eigensinnig, und ihre Menschlichkeit ist nicht normal. Was bedeutet „nicht normal“? Es bedeutet, dass es solchen Menschen an normaler Menschlichkeit mangelt. Können solche Menschen normale Interaktionen haben und mit anderen zusammenarbeiten? Können sie normal unter Menschen leben? Können sie ihre Pflicht gut ausführen? (Nein.) Solange sie ihr Ziel erreichen wollen – sei es eine Mahlzeit zu haben, eine gute Behandlung zu genießen oder etwas zu tun, das sie tun wollen – muss es erfüllt werden. Wenn nicht, fühlt es sich an, als ob der Himmel einstürze, als ob ihre Welt untergehe. Sie geraten in Unruhe und fangen an zu murren, beschweren sich über andere, beschweren sich über die Umgebung und beschweren sich sogar über Gott und sagen: „Was für eine Umgebung hat Gott für mich eingerichtet, dass ich so sehr leiden muss? Warum sind andere nicht auf solche Umgebungen gestoßen und haben so gelitten? Warum bin ich derjenige, der leidet? Gott ist parteiisch!“ Siehst du, ihre dämonische Natur ist zum Vorschein gekommen, nicht wahr? Entspricht diese Art von Menschlichkeit dem Maßstab? (Nein.) Mit solchen Menschen muss man sich befassen. Wie sollte man sich mit dieser Art von Mensch befassen? (Schickt sie fort in eine gewöhnliche Kirche.) Wenn sie den Punkt erreichen, an dem sie ihre Pflicht nicht mehr ausführen können, bei der Ausführung ihrer Pflicht nur Störungen und Unterbrechungen verursachen, jeden, der sie sieht, anekeln und verärgern und andere nicht mit ihnen auskommen können, dann sollten sie sofort weggeschickt werden – diese Art von Mensch ist wie ein stinkender Hundehaufen. Eigensinn schließt ein, selbstsüchtig und verachtenswert zu sein, und auch unangemessen unverschämt. Manchmal schließt er auch ein, übermäßig berechnend, hart und sogar bösartig und böswillig zu sein. Wenn diese Art von Mensch eine Zeit lang ihre Pflicht tut, wird jeder zutiefst geschädigt, und jeder, der sie sieht, hat Angst. Wenn du versuchst, solchen Menschen aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu provozieren, werden sie trotzdem etwas zu sagen haben: „Vor wem versteckst du dich, vor einem Dieb? Womit habe ich dich gekränkt, dass du mich meidest?“ Aber selbst wenn du auf sie zugehst und versuchst, etwas zu sagen, werden sie sich trotzdem nicht auf ein normales Gespräch mit dir einlassen. Es mangelt ihnen an normaler Menschlichkeit, und diejenigen, die mit ihnen interagieren, erleiden nicht nur verbalen Schaden, sondern auch Schaden an ihrer Integrität, emotionalen Schaden und sogar einigen körperlichen Schaden. Solche Menschen sind wirklich abscheulich! Wäre es angemessen, sie als Menschen mit schlechter Menschlichkeit zu kategorisieren? (Ja.) Diese Art von Mensch hat eine schlechte Menschlichkeit und ist eigensinnig. Eine eigensinnige Person erbaut andere nicht nur nicht, sondern sorgt auch dafür, dass sie sich verärgert und angewidert fühlen, und sie kommt mit niemandem aus. Sagt Mir, kann eine eigensinnige Person die Wahrheit annehmen? (Nein.) Welche Art von Disposition hat sie dann also in sich? (Unnachgiebigkeit.) Ihre Unnachgiebigkeit ist offensichtlich, aber da ist noch etwas anderes – was ist es? (Der Wahrheit abgeneigt zu sein.) Das ist richtig. Diese verdorbenen Dispositionen – Unnachgiebigkeit und Abneigung gegen die Wahrheit – sind zwei Merkmale eigensinniger Menschen. Diese Art von Mensch ist nicht nur eigensinnig, sondern auch selbstsüchtig und unangemessen unverschämt. Zu ihrer unangemessenen Unverschämtheit gehört auch, dass solche Menschen andere unangemessen und willkürlich belästigen. Wenn du mit ihnen interagierst, bringt freundliches Reden nichts – sie denken, du hast Hintergedanken. Wenn du streng sprichst, denken sie, du schikanierst sie, aber nachdem ihr Eigensinn anderen geschadet hat, werden sie trotzdem sagen: „Ich wollte dich nicht verletzen. Wenn du dich verletzt fühlst, entschuldige ich mich.“ Obwohl diese Worte nett klingen, wird die eigensinnige Person wütend, wenn die verletzte Person ihr nicht vergibt und sie sogar kritisiert, und sagt: „Du kannst es einfach nicht gut sein lassen – nutzt du meine Entschuldigung nicht einfach aus? Denkst du, ich lasse mich leicht herumschubsen, weil ich mich entschuldigt habe? Und jetzt zeigst du meine Fehler auf! Habe ich Fehler? Bist du qualifiziert, sie aufzuzeigen?“ Ist das nicht ein Fall von Nichtakzeptanz der Wahrheit? (Doch.) Das betrifft ihre verdorbene Disposition. Diese Züge in ihrer Menschlichkeit manifestieren sich natürlich auch in bestimmten Zügen verdorbener Dispositionen – sie sind miteinander verbunden. Die Merkmale verdorbener Dispositionen bei Menschen dieses Typs umfassen Unnachgiebigkeit, Abneigung gegen die Wahrheit und ein bisschen Bösartigkeit. Diese Aspekte sind die Züge ihrer verdorbenen Dispositionen.
Beispiel 8: Menschliche Instinkte
Zu den angeborenen Voraussetzungen gehört noch ein weiterer Aspekt: der menschliche Instinkt. Wenn beispielsweise manche Menschen die wilde Unterdrückung, die Verhaftungen und die grausame Behandlung von Gottes auserwähltem Volk durch die KPCh-Regierung sehen, nachdem sie begonnen haben, an Gott zu glauben, reagieren sie mit Schrecken, sind unruhig und furchtsam und bekommen Angst. Manchmal werden ihnen sogar die Beine weich, und sie wollen ständig zur Toilette gehen. Was äußert sich darin? (Instinkt.) Es handelt sich um eine instinktive Reaktion. Innerhalb der normalen Menschlichkeit werden die Menschen bei bestimmten schrecklichen Ereignissen, Situationen, die ihr eigenes Leben betreffen, oder Angelegenheiten, die ihnen Gefahr bringen könnten – sei es beim Hören von Informationen oder bei der Konfrontation mit der Realität – einige instinktive Reaktionen haben und sich furchtsam und verängstigt fühlen. Gleichzeitig wird ihr Körper natürlich einige normale Reaktionen zeigen, wie zum Beispiel Herzrasen, Muskelkrämpfe, vorübergehende Taubheit oder Erblindung sowie einen trockenen Mund, weiche Beine, starkes Schwitzen und den Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm. Ist es wahrscheinlich, dass diese Reaktionen auftreten? (Ja.) Diese Reaktionen, ob sie nun vom Nervensystem gesteuert werden oder anderweitig bedingt sind, sind in jedem Fall Reaktionen, die im Fleisch durch einen externen Faktor hervorgerufen werden, und diese Reaktionen werden zusammenfassend als Instinkt bezeichnet. Die Belastbarkeit des Körpers hat ihre Grenzen; sobald etwas die Grenzen des Mutes einer Person überschreitet, wird der Körper einige instinktive Reaktionen zeigen. Diese Reaktionen mögen von anderen als Schwächen angesehen werden, oder sie mögen lächerlich, erbärmlich oder mitleiderregend erscheinen, aber sie sind unbestreitbar Äußerungsformen der angeborenen Instinkte einer Person. Es gibt auch Menschen, die, wenn sie mit Gefahr konfrontiert werden, den Kopf in die Hände nehmen und weinen, Tränen vergießen oder sogar laut schreien; andere kauern sich vielleicht in einer dunklen Ecke zusammen, um sich zu verstecken – all solche Reaktionen sind instinktive Reaktionen. Gibt es bei diesen instinktiven Reaktionen – sei es Weinen, Lachen oder so übermäßig verängstigt zu sein, dass man etwas Beschämendes tut – irgendein Richtig oder Falsch? (Nein.) Können wir also diejenigen, die Angst bekommen, wenn sie von der Verhaftung von Gläubigen durch die Regierung hören, als feige bezeichnen und sagen, dass es ihnen an Menschlichkeit mangelt? (Nein.) Ist die Aussage „An Gott zu glauben, sollte mit Vertrauen einhergehen; man sollte keine Angst haben!“ richtig? (Nein.) „Das ist Schwäche, eine Äußerungsform von Feigheit und Unfähigkeit. Es zeugt von mangelndem Glauben an Gott und davon, dass sie nicht wissen, wie sie sich auf Gott verlassen sollen. Solche Personen sind keine Überwinder!“ Können wir das sagen? (Nein.) Warum nicht? (Es ist einfach eine physiologische Reaktion, die auftritt, wenn jemand mit äußeren Umständen konfrontiert wird.) Dies ist eine normale physiologische Reaktion, keine Äußerungsform, die durch eine verdorbene Disposition hervorgerufen wird. Das bedeutet, dass, wenn Menschen unter solchen Umständen diese Äußerungsformen und Offenbarungen an den Tag legen, dies weder auf den Einfluss einer verdorbenen Disposition zurückzuführen ist, noch darauf, dass sie von irgendeinem Gedanken oder einer Sichtweise innerhalb ihrer Menschlichkeit beherrscht werden. Diese Reaktionen sind nichts, was du dir im Voraus ausdenkst; es ist nicht so, dass du, wenn du mit solchen Umständen konfrontiert wirst, plötzlich wilde Gedanken hast und dann, je mehr du darüber nachdenkst, in Panik gerätst, dein Körper krampft oder du sogar die Kontrolle über deine Blase oder deinen Darm verlierst. Das ist nicht der Grund für diese Reaktionen. Vielmehr liegt es daran, dass dein Körper nach dem Hören dieser Ereignisse oder Nachrichten ganz ohne bewusstes Nachdenken, ohne jegliche mentale Filterung oder Verarbeitung, ganz natürlich einige instinktive physiologische Reaktionen hervorruft. Diese Art von natürlicher Reaktion wird also durch die angeborenen Instinkte des Fleisches hervorgerufen. Sie birgt kein Richtig oder Falsch, keine Unterscheidung zwischen Stärke und Schwäche und schon gar keine Differenzierung zwischen positiv und negativ. Manche Leute sagen: „Egal, wie die Regierung ihre Verhaftungen durchführt, ich habe keine Angst!“ Ich würde sagen, das macht dich dann zu einem Hohlkopf. Wenn der große rote Drache dich foltert, wollen wir mal sehen, ob du Angst hast oder nicht – zu diesem Zeitpunkt wird es für dich unmöglich sein, nicht zu schreien. Was wirst du denken, wenn der Schmerz seinen Höhepunkt erreicht? „Ich würde lieber sterben. Wenn ich sterbe, bin ich frei, dann habe ich keine Schmerzen mehr.“ Das sind alles instinktive Reaktionen des Fleisches, und keine davon ist ein Problem. Manche Leute könnten sagen: „Ich habe keine Angst; wenn mich jemand schlägt, schlage ich zurück, und wenn ich nicht gewinnen kann, laufe ich einfach weg.“ Aber wenn du rennst und jemand eine Waffe auf dich richtet, werden deine Beine weich, dein Herz wird furchtsam, und du wirst nicht mehr schreien: „Ich habe keine Angst“. Wenn dein Leben auf dem Spiel steht, wirst du auch Angst vor dem Sterben haben – das ist deine instinktive Reaktion. Da es sich um instinktive Reaktionen handelt, ist es, egal welche Äußerungsformen man hat oder welche Offenbarungen menschlicher Schwäche man zeigt, weder falsch noch beschämend, und Gott verurteilt es nicht. Natürlich solltest du nicht versuchen, diese Reaktionen zu unterdrücken, und Zuschauer sollten auch nicht über sie spotten, denn alle Menschen sind gleich – jeder besteht aus Fleisch und Blut. Die instinktiven Reaktionen von Fleisch und Blut sind so; du bist so, sie sind so, jeder ist so. Es ist, als wenn ein Mensch einem Wolf begegnet; was ist seine erste instinktive Reaktion? „Lauf! Lauf so schnell wie möglich!“ Und während des Laufens schaut er, ob der Wolf ihn einholt, und macht sich Sorgen: „Was, wenn er mich einholt? Was, wenn er mich in den Hals beißt – werde ich sterben? Wenn ich nur eine Waffe oder eine Eisenstange hätte.“ An diese Dinge denken sie erst, während sie rennen. Aber unabhängig davon, worüber du nachdenkst, deine erste instinktive Reaktion ist definitiv, deinem Verfolger schnell zu entkommen, so schnell und so weit wie möglich zu rennen, um nicht gefangen und gefressen zu werden. Das sind alles instinktive Reaktionen. Was ist deine instinktive Reaktion? Es geht darum, dich selbst zu retten, dein eigenes Leben zu schützen und sicherzustellen, dass es nicht in Gefahr gerät. Ganz gleich, ob diese instinktiven Reaktionen einem Beobachter feige, unerträglich oder beschämend erscheinen mögen, sie sind es in Wirklichkeit nicht, denn sie sind die normalen Äußerungsformen von Menschen, die aus Fleisch und Blut sind; sie sind natürliche Offenbarungen. Eine instinktive Reaktion ist einfach eine natürliche Offenbarung, und es ist nichts Beschämendes daran. Zum Beispiel wirst du lachen, wenn du einen Witz hörst. Selbst wenn du Essen oder Wasser im Mund hast, wirst du trotzdem lachen, denn das ist eine instinktive Reaktion. Eine instinktive Reaktion ist eine von Gott gegebene, angeborene Funktion, die unter den richtigen Bedingungen ganz natürlich auftritt und sich entfaltet. Instinktive Reaktionen sind also natürliche Offenbarungen. Sie mögen Offenbarungen einer Schwäche oder eines Fehlers der Menschlichkeit sein, oder einfach Enthüllungen einer natürlichen Äußerungsform deines Fleisches sein. Ganz egal; da es eine instinktive Reaktion ist, gibt es kein Richtig oder Falsch. Wenn du dich schämst, zeigt das, dass du keine Einsicht hast und dass deine Menschlichkeit ziemlich oberflächlich ist – du willst bei anderen einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn du versuchst, deine instinktiven Reaktionen zu unterdrücken, beweist das, dass du töricht bist und dass es ein Problem mit deiner Vernunft gibt. In besonders gefährlichen Umgebungen und Situationen solltest du es nicht als etwas Beschämendes ansehen, selbst wenn du so viel Angst hast, dass du dir in die Hose machst. Tatsächlich ist dies eine Äußerungsform normaler Menschlichkeit. Jeder hätte unter solchen Umständen diese Äußerungsformen – selbst berühmte oder bedeutende Persönlichkeiten sind keine Ausnahme. Unter rauen Umständen gibt es keine Übermenschen – du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, nichts Außergewöhnliches und nichts, womit man prahlen könnte. Selbst wenn du so viel Angst hattest, dass du dir in die Hose gemacht hast, und andere es mitbekommen haben, ist das keine schmachvolle Sache, denn auf diese Weise werden die Leute nicht zu dir aufschauen oder dich vergöttern, und zumindest wirst du in Sicherheit sein. Das sollte jetzt klar sein, oder? Instinktive menschliche Reaktionen sind sehr normal und natürlich. Wenn zum Beispiel deine Haare schmutzig sind und deine Kopfhaut juckt, kratzt du dich instinktiv. Selbst wenn deine Fingernägel danach voller Schmutz sind und die Leute dich für ungepflegt oder unhygienisch halten – was kannst du schon tun? Wenn deine Haare schmutzig sind, wird es nun einmal Schmutz geben, denn du bist aus Fleisch und Blut, aus Staub gemacht, und diese Tatsache solltest du anerkennen. Diese Situation sagt dir einfach, dass deine Haare schmutzig sind und gewaschen werden müssen. Wenn deine Kopfhaut juckt, ist Kratzen eine instinktive Reaktion. Eine instinktive Reaktion ist eine natürliche, normale Reaktion, eine normale Äußerungsform der angeborenen Voraussetzungen und des Nervensystems, die Gott geschaffen hat. Auch wenn die Äußerungsformen dich manchmal in Verlegenheit bringen und dir unanständig oder würdelos erscheinen mögen, solltest du nicht versuchen, sie zu verändern oder zu unterdrücken. Zum einen hilft dir das, menschliche Instinkte richtig zu behandeln; zum anderen ist es auch erbaulich und nützlich für dein Verhalten. Sobald du ein gewisses Verständnis und Bewusstsein für diesen Aspekt erlangst, musst du, wenn du mit anderen interagierst und umgehst und sich bestimmte Aspekte des menschlichen fleischlichen Instinkts natürlich manifestieren und offenbart werden, diese nicht absichtlich vertuschen. Und wenn manchmal wirklich eine peinliche Situation entsteht, gibt es keine Notwendigkeit, sie zu erklären oder zu verschleiern oder eine Fassade aufrechtzuerhalten, denn es ist eine Offenbarung normaler Menschlichkeit, und es ist auch eine instinktive menschliche Reaktion – all das liegt im Rahmen dessen, was eine normale Person akzeptieren kann. Wenn Menschen beispielsweise Bohnen essen, produziert ihr Körper natürlich etwas Gas, und instinktiv werden sie aufstoßen oder Winde ablassen. Das ist eine sehr natürliche Sache. Junge Männer und Frauen empfinden solche Äußerungsformen oft als beschämend, aber es ist tatsächlich nichts Beschämendes daran. Dies ist einfach eine normale instinktive Reaktion des Körpers, und es hat nichts mit den Verhaltens- oder Handlungsgrundsätzen zu tun. Obwohl manche Leute es vielleicht nicht verstehen oder damit unzufrieden sein mögen, erreicht es definitiv nicht das Niveau, keine Grenzen für das eigene Verhalten zu haben, eine schlechte Erziehung genossen zu haben, regellos, eigensinnig oder selbstsüchtig zu sein oder eine schreckliche oder böse Menschlichkeit zu haben – es gibt keine Notwendigkeit, es derart zu dramatisieren. Dieses Problem betrifft nicht das Verhalten, und es hat schon gar nichts mit einer verdorbenen Disposition zu tun. Man muss die Sache nicht überbewerten. Diese Dinge sollten richtig angegangen werden.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?