Wie man nach der Wahrheit strebt (3) Abschnitt Drei
2. Wie man korrekt an die eigenen angeborenen Voraussetzungen herangeht
Wie sollten die Menschen handeln, um ihren eigenen angeborenen Bedingungen korrekt zu begegnen, nachdem sie die Ziele und die wahre Bedeutung von Gottes Werk verstanden haben? Wie viele Grundsätze gibt es? (Mir fallen folgende Punkte ein: Menschen sollten ihre eigene Persönlichkeit, ihr Kaliber und andere Bedingungen richtig einschätzen, aufhören, nach übernatürlichen Dingen zu streben und zu versuchen, Übermenschen zu sein, alles, wozu sie in der Lage sind, nach besten Kräften tun und sich nicht zwingen, das zu erreichen, was außerhalb ihrer Reichweite liegt. Auf diese Weise wird ihr Leben befreiter sein, und ihre Menschlichkeit wird immer normaler werden.) Um törichte oder dumme Dinge zu vermeiden, musst du zunächst einmal deine eigenen Bedingungen verstehen: dein Kaliber, deine Stärken, worin du gut bist und worin nicht, sowie welche Dinge du aufgrund deines Alters, deines Geschlechts, des Wissens, das du besitzt, und deiner Einsichten und Lebenserfahrung tun kannst und welche nicht. Das heißt, du solltest dir darüber im Klaren sein, wo deine Stärken und Schwächen in der Ausführung deiner Pflicht und deiner Arbeit liegen, und was die Mängel und Vorzüge deiner eigenen Persönlichkeit sind. Sobald du dir über deine eigenen Bedingungen, Vorzüge und Mängel im Klaren bist, solltest du schauen, welche Vorzüge und Stärken beibehalten werden sollten, welche Mängel und Schwächen überwunden werden können und welche unüberwindbar sind – über diese Dinge musst du dir im Klaren sein. Um diese Klarheit zu erlangen, solltest du einerseits die Wahrheit suchen, über diese Dinge nachdenken und Erkenntnis darüber gewinnen, indem du Gottes Worte mit deiner tatsächlichen Situation vergleichst, und gleichzeitig zu Gott beten, dass Er diese Dinge offenbart. Andererseits kannst du auch die Brüder und Schwestern um dich herum fragen und sie bitten, dir Anregungen und Hinweise zu geben. Auf diese Weise wirst du ein tieferes Verständnis von dir selbst erlangen, und du wirst mehr Ideen und Anhaltspunkte erhalten, wenn es um die Angelegenheit geht, dich selbst zu erkennen. Es gibt einige Probleme, die von Menschen nicht gelöst werden können. Zum Beispiel neigst du vielleicht dazu, nervös zu werden, wenn du mit anderen sprichst; vielleicht hast du, wenn du dich einer Situation gegenübersiehst, deine eigenen Ideen und Standpunkte, kannst sie aber nicht klar artikulieren. Du wirst besonders nervös, wenn viele Menschen anwesend sind; du sprichst zusammenhanglos und deine Lippen beben. Manche Leute stottern sogar, während andere, wenn Mitglieder des anderen Geschlechts anwesend sind, sogar noch unverständlicher sind und schlichtweg nicht wissen, was sie sagen oder tun sollen. Ist so etwas leicht zu überwinden? (Nein.) Zumindest kurzfristig ist es für dich nicht leicht, diesen Makel zu überwinden, denn er ist Teil deiner angeborenen Voraussetzungen. Wenn du nach mehreren Monaten des Übens immer noch nervös bist, wird sich die Nervosität in Druck verwandeln, der sich negativ auf dich auswirken wird, indem er dafür sorgt, dass du Angst davor hast, zu sprechen, andere Leute zu treffen, an Versammlungen teilzunehmen oder Predigten zu halten, und diese Ängste werden dich erdrücken. Was solltest du also tun? Du kannst über dieses Problem nachdenken und mit anderen darüber sprechen; schau, mit welcher Geisteshaltung andere sich diesem Problem stellen und wie sie es bewältigen, und dann solltest auch du selbst auf diese Weise praktizieren. Angenommen, während der heutigen Versammlung bist du in ziemlich guter Verfassung; du bist gut gelaunt und außerdem bist du auch durch das Lesen von Gottes Worten bewegt und verspürst ein besonderes Verlangen, dich auszudrücken. Es trifft sich, dass es eine kleine Gruppenversammlung mit nur wenigen Leuten ist, also versuchst du, ein paar Worte in der Gemeinschaft zu sagen, und fühlst dich ziemlich gut dabei und nicht nervös. In dieser Situation, ohne Druck und Vorbereitung, drückst du dich sehr gut frei aus, und alle sind wirklich bewegt und erbaut davon. Ist das nicht ein Fortschritt? Fange einfach an, in kleinen Gruppenversammlungen mit wenigen Teilnehmern, das Sprechen und die Gemeinschaft zu üben, und allmählich wirst du in der Lage sein, normal zu sprechen, und deine Nervosität wird nach und nach verschwinden. Auf diese Weise zu üben, wird die besten Ergebnisse erzielen. Wähle zuerst eine kleine Gruppenversammlung mit wenigen Teilnehmern oder eine informelle Umgebung, um dies zu üben, indem du aus dem Stegreif sprichst und Gemeinschaft hältst, als ob du plaudern würdest, um diese Schwäche zu überwinden. Manchmal, nachdem du eine Minute gesprochen hast, fühlst du dich vielleicht ein wenig nervös und weniger zuversichtlich, je mehr du sprichst, und du hast vielleicht weniger zu sagen, je länger du weitermachst; in solchen Fällen solltest du nicht weitersprechen – komme schnell zum Schluss und höre auf. Manchmal, nachdem du eine Weile gesprochen hast, sind vielleicht alle bereit zuzuhören und fühlen sich sehr befreit; in einer solchen Atmosphäre lösen sich deine Nervosität und dein Stress auf, ohne dass du es merkst. Nur unter solchen Umständen kann sich diese deine Schwäche allmählich bessern – aber sie wird nicht überwunden werden. Wenn du das Gefühl hast, dass sich dein Zustand nach einem Monat des Übens nicht wesentlich verbessert hat und sogar eine Art Druck in deinem Herzen entsteht, der dich immer nervöser macht, was deine normale Arbeit, dein normales Leben und die normale Ausführung deiner Pflicht beeinträchtigt, dann brauchst du nicht weiter zu üben. Es genügt, wenn du deine Pflicht normal ausführen kannst. Konzentriere dich einfach darauf, deine Pflicht gut zu tun – das ist richtig. Behalte diesen Defekt, diesen Makel, in deinem Herzen, bete im Stillen zu Gott und suche dann geeignete Gelegenheiten, um daran zu arbeiten, mit Menschen zu sprechen und zu verkehren, indem du das, was du sagen möchtest, Wort für Wort artikulierst und strukturiert und deutlich sprichst. Auf diese Weise wird sich dein Defekt, dieser Makel, allmählich verbessern. Es ist möglich, dass du nach ein oder zwei Jahren mit zunehmendem Alter reifer und mit den Menschen um dich herum vertrauter wirst und ihre Blicke, ihre Meinungen und die Atmosphäre, die entsteht, wenn alle zusammenkommen, dann keinen Druck, keine Fesselung oder Einschränkung mehr für dich darstellen könnten – dann könnte dein Makel unter diesen Menschen überwunden und bewältigt werden. Das ist die Art von Person, die die schwerste Form dieses Makels hat; sie kann ihn nur durch langfristige Abhärtung und langfristiges Üben in solchen Umgebungen überwinden. Natürlich gibt es auch Menschen, die diesen Makel nach und nach in einem kurzen Zeitraum von drei bis fünf Monaten beheben. Sie sind nicht nervös, wenn sie in gewöhnlichen Situationen mit anderen interagieren und sprechen, es sei denn, es geht um einen großen Anlass. Wenn du also diesen Defekt, diesen Makel, in kurzer Zeit überwinden kannst, dann tu es. Wenn er schwer zu überwinden ist, dann musst du dir keine Mühe machen, kämpfe nicht dagegen an und fordere dich nicht selbst heraus. Wenn du ihn nicht überwinden kannst, solltest du natürlich nicht negativ werden. Selbst wenn du ihn dein ganzes Leben lang niemals überwinden kannst, wird Gott dich nicht verurteilen, denn dies ist nicht deine verderbte Disposition. Dein Lampenfieber, deine Nervosität und Angst – diese Äußerungsformen spiegeln nicht deine verderbte Disposition wider; ob diese Dinge nun angeboren sind oder später im Leben durch die Umgebung verursacht wurden: Sie sind höchstens ein Defekt, ein Makel deiner Menschlichkeit. Wenn du es langfristig oder sogar dein ganzes Leben lang nicht ändern kannst, zerbrich dir nicht den Kopf darüber, lass dich nicht davon einschränken, noch solltest du deswegen negativ werden, denn dies ist nicht deine verderbte Disposition; es ergibt keinen Sinn, zu versuchen, es zu ändern, oder dagegen anzukämpfen. Wenn du es nicht ändern kannst, dann akzeptiere es, lass es existieren und gehe richtig damit um, denn du kannst mit diesem Defekt, diesem Makel koexistieren – dass du ihn hast, hat keinen Einfluss auf dein Nachfolgen Gottes und das Tun deiner Pflichten. Solange du die Wahrheit annehmen und deine Pflichten nach besten Kräften tun kannst, kannst du immer noch gerettet werden; es hat keinen Einfluss auf deine Akzeptanz der Wahrheit oder darauf, ob du gerettet wirst. Daher solltest du dich nicht oft durch einen bestimmten Defekt oder Makel in deiner Menschlichkeit einschränken lassen, noch solltest du oft negativ und entmutigt werden oder deswegen sogar deine Pflicht und das Streben nach der Wahrheit aufgeben und die Chance auf Errettung verpassen. Das ist es absolut nicht wert; das würde ein törichter, unwissender Mensch tun.
Manche Leute können beim Singen nur die mittleren Töne erreichen und schaffen die hohen Töne nicht, egal wie sehr sie es üben. Was kann man also dagegen tun? Singe einfach Töne im mittleren und tiefen Bereich; es genügt, diese Töne gut zu singen. Wenn du dich ständig selbst herausfordern willst und sagst: „Ich bin gut im Singen von mittleren Tönen. Ich will mich selbst herausfordern, hohe Töne zu erreichen“, dann wird es, selbst wenn du bei dieser Herausforderung erfolgreich bist, bedeutungslos sein, und es wird nicht bedeuten, dass du die Wahrheit gewonnen hast. Bestenfalls wird es nur bedeuten, dass du eine zusätzliche Fähigkeit erworben hast, eine zusätzliche Pflicht tun kannst, einige Lieder mehr singen kannst und ein bisschen mehr im Rampenlicht stehen kannst. Aber was bringt das schon? Bedeutet mehr im Rampenlicht zu stehen, dass du häufiger die Wahrheit praktizierst? Gibt es eine Verbindung zwischen diesen beiden Dingen? (Nein.) Wenn du mittlere Töne singen kannst, dann singe sie gut. Wenn du hohe Töne nicht gut singen kannst, aber darauf bestehst, dich abzumühen, um sie zu singen, und du am Ende nicht in der Lage bist, sie richtig zu singen, und dich außerdem durch Erschöpfung krank machst, wird Gott sich daran nicht erinnern. Es spielt keine Rolle, ob du hohe oder mittlere Töne singen kannst; solange du gut singen kannst und in deiner Pflicht hingebungsvoll bist und dein Äußerstes gibst – ohne oberflächlich zu sein, gerissen oder nachlässig zu sein, ohne rücksichtslos Missetaten zu begehen oder hochtrabende Ideen von dir zu geben – und du dich bemühst, sowohl in Bezug auf Technik, Ausdruck, Klangfarbe und Tonführung auf eine standardsmäßige, schöne Weise zu singen, die das Herz berührt, die Menschen bewegt, die Herzen der Menschen vor Gott zur Ruhe bringt und die Menschen erbauen kann, wenn sie dir zuhören, dann ist das eine Ausführung deiner Pflicht, die dem Maßstab entspricht. Wenn du immer deine Grenzen austesten und immer persönliche Durchbrüche erzielen und dich selbst übertreffen willst, dann offenbarst du deine satanische, verdorbene Disposition, und das ist nicht die Ausführung deiner Pflicht. Nachdem du deine eigene Arbeit ordentlich gemacht und das, was du erreichen kannst, ordentlich getan hast, ist es in Ordnung, in deiner Freizeit etwas Nützliches für deine Pflicht zu lernen, aber das ist nicht das, was Gott verlangt. Angenommen, du singst mittlere Töne gut und übst in deiner Freizeit das Singen hoher Töne. Nach einer gewissen Zeit gelingt dir ein Durchbruch, und nach zwei bis drei Jahren harter Arbeit kannst du auch hohe Töne gut singen. Du kannst sowohl mittlere als auch hohe Töne singen und beide dieser Pflichten erfüllen; du kannst beide dieser Pflichten gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun und von ganzem Herzen singen, ohne oberflächlich zu sein, gerissen oder nachlässig zu sein oder hochtrabende Ideen von dir zu geben. Das ist sogar noch besser, es ist eine gute Tat, und Gott wird sich daran erinnern. Aber angenommen, du kannst das nicht erreichen und denkst immer noch: „Gott hat hohe Erwartungen an mich, bin ich nicht gerissen und nachlässig, wenn ich nur mittlere Töne singe? Gott ist nicht zufrieden!“ Das ist deine eigene Vorstellung. Du spekulierst über Gott und handelst dabei nach dem Grundsatz: „Die Edlen beurteilt man nach den Maßstäben der Unedlen“. Gott hat keine solchen Anforderungen an dich gestellt. Was Gott von dir verlangt, ist, dass du das, was du tun sollst, im Rahmen deines angeborenen Kalibers und deiner Fähigkeiten gut tust, und wenn du es gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen gut tust, dann hat Gott dir bereits die volle Punktzahl gegeben. Aber wenn du nicht versuchst, das gut zu tun, was du erreichen kannst, und du es nicht gemäß den Grundsätzen tust, und du immer gerissen und nachlässig bist und immer hochtrabende Ideen von dir geben willst, und du die verschiedenen Gesangstechniken nicht übst, aber dennoch deine Grenzen austesten willst, dann ist dein Handeln auf diese Weise unvernünftig, es ist eine Äußerungsform von Arroganz und Ignoranz, und Gott wird nicht erfreut sein. Er wird absolut nicht sagen: „Diese Person kann mittlere Töne singen und versucht auch, hohe Töne zu singen. Obwohl sie die hohen Töne nicht gut singen kann, ist das ziemlich gewissenhaft von ihr, und das genügt.“ Gott wird dich nicht auf diese Weise betrachten, also bilde dir nichts auf dich ein. Gott beobachtet nur, ob du dich deiner Stellung entsprechend verhältst, und ob du jemand bist, der die Pflichten eines geschaffenen Wesens gut tut. Er beobachtet, ob du bei der Ausführung deiner Pflicht von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft unter den angeborenen Bedingungen, die Gott dir gegeben hat, dabei bist, und ob du nach Grundsätzen handelst und die von Gott gewünschten Ergebnisse erzielst. Wenn du all diese Dinge erreichen kannst, gibt Gott dir die volle Punktzahl. Angenommen, du tust die Dinge nicht in Übereinstimmung mit Gottes Anforderungen, und selbst wenn du dich anstrengst und dir Mühe gibst, ist alles, was du tust, nur Angeberei und Selbstdarstellung, und du handelst bei der Ausführung deiner Pflicht nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen oder gibst von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft, um Gott zufriedenzustellen. In diesem Fall sind deine Äußerungsformen und dein Verhalten für Gott abscheulich. Warum verabscheut Gott sie? Gott sagt, du konzentrierst dich nicht auf die eigentlichen Aufgaben, du hast nicht von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft oder von ganzem Gemüt deine Pflicht getan, und du gehst nicht den richtigen Weg. Das Kaliber, die Begabungen und die Talente, die Gott dir gegeben hat, sind bereits ausreichend – nur du bist nicht zufrieden, nicht hingebungsvoll bei deiner Pflicht, kennst nie deinen Platz, willst immer hochtrabende Ideen von dir geben und angeben, und machst am Ende ein Chaos aus deinen Pflichten. Du hast das Kaliber, die Begabungen und die Talente, die Gott dir gegeben hat, nicht zum Einsatz gebracht, du hast dich nicht voll angestrengt und du hast keine Ergebnisse erzielt. Obwohl du vielleicht ziemlich beschäftigt bist, sagt Gott, du bist wie ein Possenreißer, und keine Person, die ihren Platz kennt und sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert. Gott mag solche Leute nicht. Daher gilt: Ganz gleich, welche Pläne und Ziele du hast, wenn du am Ende deine Pflicht nicht gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft auf der Grundlage des angeborenen Kalibers, der Begabungen, der Talente, der Fähigkeiten und anderer Bedingungen, die Gott dir gegeben hat, tust, dann wird Gott sich nicht an deine Taten erinnern, und du wirst nicht deine Pflicht, sondern vielmehr Böses tun.
Hast du den Grundsatz der Praxis verstanden, wie man mit seinen angeborenen Bedingungen – das heißt, seinen eigenen Bedingungen, Vorzügen und Mängeln – richtig umgeht? (Ja.) Was ist der erste Schritt? Mache zuerst das absolut Beste aus den angeborenen und vorhandenen Begabungen, Fähigkeiten und Stärken, die Gott dir gegeben hat, sowie aus den technischen oder fachlichen Fähigkeiten, die du erlangen und erreichen kannst, und halte dich nicht zurück. Wenn du Gott in all diesen Dingen zufriedengestellt hast und du das Gefühl hast, dass du noch größere Höhen erreichen kannst, dann schau, in welchen technischen oder fachlichen Fähigkeiten du dich im Rahmen dessen, was dein Kaliber erreichen kann, verbessern oder einen Durchbruch erzielen kannst. Basierend auf dem, was du mit deinem eigenen Kaliber erreichen kannst, kannst du dich stetig weiterbilden und verbessern. Wie sollte man also das Loslassen seiner Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk praktizieren? Zuerst musst du verstehen, was deine angeborenen Bedingungen sind, was Gott dir gegeben hat, wie du diese Dinge nutzen solltest und wie du ihr volles Potenzial entfalten und das absolut Beste aus ihnen machen kannst, und sie zu Grundbedingungen – statt zu Hindernissen – dafür machen kannst, dass du deine Pflicht hingebungsvoll tust. Verstehe deine eigenen Stärken und lasse sie zur Geltung kommen. Verstehe deine eigenen Schwächen und Fehler, und wenn du sie innerhalb kurzer Zeit ändern kannst, dann tu es; wenn sie nicht leicht zu ändern sind, lass sie nicht zu Stolpersteinen oder Hindernissen im Prozess der Ausführung deiner Pflicht werden, lass dich nicht von ihnen einschränken oder beeinflussen und lass dich nicht von ihnen fesseln oder dir Hände und Füße binden. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist mit einer schlechten Gesundheit und einer schwachen Konstitution geboren worden, und du willst diese ständig überwinden und in der Lage sein, wie ein normaler Mensch zu essen, zu trinken und lange aufzubleiben, aber Gott hat dir dieses Kapital nicht gegeben. Dann solltest du jeden Tag auf der Grundlage deiner eigenen Bedingungen bewältigen und die Dinge gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen tun. Fordere dich nicht selbst heraus und lass deine eigenen Schwächen und Fehler nicht zu Stolpersteinen und Hindernissen auf deinem Weg werden, Gott zu folgen, deine Pflicht zu tun und nach der Wahrheit zu streben; lass sie nicht zu einem Auslöser für Negativität werden, und gib erst recht nicht das Streben nach der Wahrheit oder das Tun deiner Pflicht auf oder empfinde Neid und Hass gegenüber anderen, nur weil du bestimmte Fehler, Schwächen und Unzulänglichkeiten hast – all das sollte nicht vorkommen. Du musst deinen eigenen Fehlern und Schwächen richtig begegnen; wenn du sie nicht ändern kannst, solltest du ihnen erlauben zu existieren und dann nach der Wahrheit suchen, um Gottes Absichten zu verstehen, und in der Lage sein, ihnen richtig zu begegnen und nicht von ihnen eingeschränkt zu werden. Warum musst du das tun? Das ist die Vernunft, die eine normale Menschlichkeit besitzen sollte. Wenn die Vernunft deiner Menschlichkeit normal ist, solltest du deinen Makeln und Schwächen auf korrekte Weise begegnen; du solltest sie anerkennen und akzeptieren. Das ist für dich von Vorteil. Sie zu akzeptieren bedeutet nicht, von ihnen eingeschränkt zu werden, noch bedeutet es, deswegen oft negativ zu sein; stattdessen bedeutet es, nicht von ihnen eingeschränkt zu werden und zu erkennen, dass du nur ein gewöhnliches Mitglied der verderbten Menschheit bist, mit deinen eigenen Makeln und Fehlern, mit nichts, dessen du dich rühmen könntest; dass es Gott ist, der die Menschen erhöht, damit sie ihre Pflicht tun, und dass Gott beabsichtigt, Sein Wort und Sein Leben in sie hineinzuwirken, um sie in die Lage zu versetzen, Errettung zu erlangen und Satans Einfluss zu entkommen – dass dies gänzlich Gott ist, der die Menschen erhöht. Jeder hat Schwächen und Makel. Du solltest deinen Schwächen und Makeln erlauben, mit dir zu koexistieren; weiche ihnen nicht aus oder vertusche sie, und fühle dich deswegen nicht oft innerlich bedrückt oder gar immer minderwertig. Du bist nicht minderwertig; wenn du deine Pflicht mit ganzem Herzen, ganzer Kraft und ganzem Verstand, nach besten Kräften ausführen kannst und ein aufrichtiges Herz hast, dann bist du vor Gott so kostbar wie Gold. Wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht keinen Preis zahlen kannst und es dir an Treue mangelt, dann bist du, selbst wenn deine angeborenen Bedingungen besser sind als die eines Durchschnittsmenschen, vor Gott nicht kostbar, du bist nicht einmal ein Sandkorn wert. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Sei es dein natürliches Aussehen, dein natürliches Kaliber und deine natürlichen Talente oder die Fehler und Unzulänglichkeiten eines Aspekts deiner Menschlichkeit – lass dich nicht davon einschränken und lass es deine Treue und Unterwerfung gegenüber Gott nicht beeinträchtigen, lass es nicht dein Streben nach der Wahrheit beeinflussen, und lass es natürlich erst recht nicht die große Angelegenheit deiner Errettung beeinflussen. Du solltest deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten richtig begegnen und ihnen erlauben, mit dir zu koexistieren, was bedeutet, dass du nicht länger versuchen solltest, sie zu ändern, denn sie werden deine Pflichtausführung von ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft nicht im Geringsten beeinträchtigen, und natürlich werden sie auch nicht deine Pflichtausführung gemäß den Grundsätzen beeinflussen, und noch weniger werden sie dein lebenslanges Streben nach der Wahrheit in deinem Glauben an Gott beeinflussen oder beeinflussen, wie du im Prozess des Strebens nach der Wahrheit Menschen oder Dinge siehst und dich verhältst und handelst. Natürlich solltest du nicht immer Forderungen an dich selbst stellen und denken: „Zeige diese Schwäche nicht, lass andere meine Fehler nicht sehen und lass nicht zu, dass andere die Nase über mich rümpfen!“ Wenn du das tust, dann wirst du ein sehr ermüdendes Leben führen. Wenn du deinen Fehlern und Schwächen erlaubst, mit dir zu koexistieren, dann erlaube ihnen, zu existieren, und selbst wenn andere deine Makel erkennen, kann das für dich sogar von Nutzen sein und dich schützen, indem es verhindert, dass du arrogant und eingebildet wirst. Natürlich erfordert es für viele Menschen Mut, ihre eigenen Fehler und Schwächen zu offenbaren. Manche Leute sagen: „Jeder offenbart seine eigenen Stärken und Vorzüge. Wer würde absichtlich seine eigenen Schwächen und Fehler offenbaren?“ Es geht nicht darum, dass du sie absichtlich offenbarst, sondern darum, dass du ihnen erlaubst, offenbart zu werden. Wenn du zum Beispiel schüchtern bist und oft nervös wirst, wenn du vor vielen Leuten sprichst, kannst du die Initiative ergreifen und anderen sagen: „Ich werde beim Sprechen leicht nervös; ich bitte nur darum, dass alle verständnisvoll sind und keine Fehler bei mir suchen.“ Du ergreifst die Initiative, deine Fehler und Schwächen allen zu offenbaren, damit sie verständnisvoll sein und dich tolerieren können und damit jeder dich kennenlernt. Je mehr jeder dich kennenlernt, desto ruhiger wird dein Herz sein, und desto weniger wirst du von deinen Fehlern und Schwächen eingeschränkt sein. Das wird tatsächlich für dich von Vorteil und hilfreich sein. Deine Fehler und Schwächen immer zu vertuschen, beweist, dass du nicht mit ihnen koexistieren willst. Wenn du ihnen erlaubst, mit dir zu koexistieren, musst du sie offenbaren; schäme dich nicht und sei nicht entmutigt, und fühle dich nicht anderen unterlegen oder denke, dass du nichts taugst und keine Hoffnung auf Errettung hast. Solange du nach der Wahrheit streben und deine Pflicht von ganzem Herzen, ganzer Kraft und ganzem Verstand gemäß den Grundsätzen tun kannst, und dein Herz aufrichtig ist und du Gott gegenüber nicht oberflächlich bist, dann hast du Hoffnung auf Errettung. Wenn jemand sagt: „Schau mal, wie nutzlos und schüchtern du bist. Du wirst schon bei wenigen Worten nervös, und dein ganzes Gesicht läuft rot an“, dann solltest du sagen: „Ich habe ein schlechtes Kaliber und kann nicht gut sprechen. Wenn ihr mich ermutigt, dann werde ich den Mut haben, das Sprechen zu üben.“ Denke nicht, dass du nichts taugst oder dass du eine Blamage bist. Da du weißt, dass dies deine Fehler und Probleme mit deiner Menschlichkeit sind, solltest du dich ihnen stellen und sie akzeptieren. Lass dich in keiner Weise von ihnen beeinflussen. Was den Zeitpunkt betrifft, an dem sich diese Fehler und Schwächen ändern werden, so mach dir darüber keine Gedanken. Konzentriere dich einfach darauf, auf diese Weise normal zu leben und normal deine Pflicht zu tun. Du musst dich nur daran erinnern: Diese Fehler und Schwächen der Menschlichkeit sind keine negativen Dinge oder verdorbenen Dispositionen, und solange sie keine verdorbenen Dispositionen sind, werden sie deine Pflichtausführung oder dein Streben nach der Wahrheit nicht beeinträchtigen, und noch weniger werden sie deine Erlangung der Errettung beeinträchtigen; noch wichtiger ist natürlich, dass sie nicht beeinflussen werden, wie Gott dich sieht. Beruhigt das dein Gemüt nicht? (Doch.) Wenn du dir immer noch Sorgen machst, dass andere auf dich herabsehen könnten, liegt das an deiner arroganten Disposition, und du musst diese arrogante Disposition beseitigen. Das ist der Weg der Praxis, um deinen eigenen Fehlern und Schwächen richtig zu begegnen. Macht es dir dieses Praktizieren nicht leicht, diese Dinge loszulassen und nicht länger von ihnen eingeschränkt zu werden? (Doch.)
Werden sich die normale Ausführung der Pflicht einer Person und die Fehler und Schwächen ihrer Menschlichkeit gegenseitig beeinflussen? (Durch Gottes Gemeinschaft verstehe ich jetzt, dass Fehler und Schwächen der Menschlichkeit keine verdorbenen Dispositionen sind und dass sie die normale Ausführung der Pflichten der Menschen nicht beeinträchtigen werden. Solange die Menschen ihre Pflichten gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun, werden sie gute Ergebnisse erzielen. Was die Fehler und Unzulänglichkeiten der Menschlichkeit betrifft, gilt: Wenn wir sie überwinden können, dann können wir das tun. Wenn wir sie nicht in kurzer Zeit überwinden können, sollten wir ihnen erlauben, zu existieren, und in der Lage sein, richtig mit ihnen umzugehen.) Ist es nicht eine Art von Mangel, wenn du ein niedriges Bildungsniveau hast, aber in deiner Pflicht akademisches Wissen anwenden musst? (Doch.) Wie kann diese Schwierigkeit also beseitigt werden? (Ich kann stattdessen eine Pflicht tun, die meinem Bildungsniveau entspricht. Oder, wenn diese Pflicht zwar zu mir passt, aber ein gewisses Maß an akademischem Wissen erfordert, kann ich einige gebildete Brüder und Schwestern zur Zusammenarbeit suchen – wir können die Stärken des jeweils anderen nutzen, um unsere Schwächen auszugleichen, und diese Pflicht gemeinsam erfüllen.) Kann die Wahrheit ein niedriges Bildungsniveau ausgleichen? (Ja, denn wenn eine Person die Wahrheit besitzt, kann sie die Dinge durchschauen.) Bildung ist etwas auf der Ebene des Wissens. Egal, wie gebildet du bist: Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, kannst du beim Sprechen oder Schreiben von Artikeln lediglich korrekte Grammatik verwenden; du wirst jedoch nicht in der Lage sein, Sachverhalte, die die Wahrheit betreffen, klar zu erklären oder entsprechende Probleme zu lösen. Daher ist Bildung nicht wichtig; die Wahrheit ist wichtiger als Bildung. Natürlich gilt auch: Wenn du keine Bildungsgrundlage hast und die Pflicht, die du ausführst, akademisches Fachwissen erfordert, dann wirst du bei dieser Pflicht nicht kompetent sein. Wenn du jedoch die Wahrheit verstehst, kannst du andere Menschen anleiten – du kannst Dinge anhand der Wahrheitsprinzipien überprüfen. Wenn du ein niedriges Bildungsniveau hast und es dir an der Fähigkeit mangelt, dich auszudrücken, und du Predigten halten oder über die Wahrheit Gemeinschaft halten willst, kannst du dich an eine gebildete Person wenden, die dir hilft, deine Entwürfe zu überarbeiten. Dann wird es für dich leicht sein, Ergebnisse zu erzielen, wenn du Gemeinschaft hältst oder predigst. Du musst jedoch zumindest die Wahrheit verstehen. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst und auch ungebildet bist, wirst du nicht in der Lage sein, Pflichten zu tun, die akademisches Wissen beinhalten, und so solltest du eine Pflicht tun, die deinem Bildungsniveau entspricht. Löst das nicht das Problem? (Doch.) Darum ist das Streben nach der Wahrheit das Allerwichtigste, ganz gleich, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Die Makel und Mängel der Menschlichkeit kannst du vermeiden, aber dem Weg des Strebens nach der Wahrheit kannst du niemals ausweichen. Unabhängig davon, wie vollkommen oder edel deine Menschlichkeit auch sein mag, oder ob du vielleicht weniger Schwächen und Makel hast und mehr Stärken besitzt als andere Menschen: Das bedeutet nicht, dass du die Wahrheit verstehst, noch kann es dein Streben nach der Wahrheit ersetzen. Im Gegenteil: Wenn du nach der Wahrheit strebst, viel von der Wahrheit verstehst und ein ausreichend tiefes und praktisches Verständnis von ihr hast, wird das viele Makel und Probleme in deiner Menschlichkeit ausgleichen. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist schüchtern und introvertiert, du stotterst und bist nicht sehr gebildet – sprich, du hast viele Makel und Unzulänglichkeiten –, aber du hast praktische Erfahrung, und obwohl du beim Sprechen stotterst, kannst du klar über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und diese Gemeinschaft ist für jeden, der sie hört, erbaulich, löst Probleme, ermöglicht es den Menschen, sich aus Negativität zu befreien, und zerstreut ihre Beschwerden und Missverständnisse über Gott. Siehst du, obwohl du deine Worte herausstammelst, können sie Probleme lösen – diese Worte sind so wichtig! Wenn Laien sie hören, sagen sie, dass du eine ungebildete Person bist, dich beim Sprechen nicht an Grammatikregeln hältst und manchmal auch Worte verwendest, die nicht wirklich passend sind. Es mag ja sein, dass du regionale Umgangssprache oder Alltagssprache verwendest und dass deinen Worten die Klasse und der Stil derer fehlen, die enorm gebildet und sehr eloquent sind. Deine Gemeinschaft enthält aber die Wahrheitsrealität, sie kann die Schwierigkeiten der Menschen lösen, und nachdem die Menschen sie gehört haben, verschwinden alle dunklen Wolken über ihnen, und all ihre Probleme sind gelöst. Siehst du, ist es nicht wichtig, die Wahrheit zu verstehen? (Doch, das ist es.) Angenommen, du verstehst die Wahrheit nicht, und obwohl du über einiges akademisches Wissen verfügst und eloquent bist, wenn die Leute dich reden hören, denken sie alle: „Deine Worte sind nur Glaubenslehren, in ihnen ist nicht das geringste bisschen Wahrheitsrealität zu finden, und sie können überhaupt keine echten Probleme lösen – sind das, was du sagst, also nicht nur leere Worte? Du verstehst die Wahrheit nicht. Bist du nicht einfach nur ein Pharisäer?“ Obwohl du viele Glaubenslehren gesprochen hast, wurden die Probleme nicht gelöst, und du denkst bei dir: „Ich habe mich ziemlich aufrichtig und ernsthaft ausgedrückt. Warum habt ihr nicht verstanden, was ich gesagt habe?“ Du hast eine ganze Menge Glaubenslehren gesprochen, aber die Leute, die negativ waren, sind immer noch negativ, und die Leute, die Missverständnisse über Gott hatten, haben immer noch diese Missverständnisse, und keine der Schwierigkeiten, die bei der Ausführung ihrer Pflichten bestehen, wurde gelöst – das bedeutet, dass die Worte, die du gesprochen hast, nur Geschwätz waren. Egal wie viele Makel und Schwächen es in deiner Menschlichkeit gibt: Wenn die Worte, die du sprichst, die Wahrheitsrealität enthalten, dann kann deine Gemeinschaft Probleme lösen; wenn die Worte, die du sprichst, Glaubenslehren sind und sich in ihnen nicht das geringste Quäntchen an praktischem Wissen finden lässt, dann wirst du, egal wie viel du redest, nicht in der Lage sein, die echten Probleme der Menschen zu lösen. Es spielt keine Rolle, wie die Menschen dich sehen: Solange die Dinge, die du sagst, nicht mit der Wahrheit übereinstimmen und sie nicht auf die Zustände der Menschen eingehen oder ihre Schwierigkeiten lösen können, werden die Menschen sie nicht hören wollen. Was ist also wichtiger: die Wahrheit oder die eigenen Bedingungen der Menschen? (Die Wahrheit ist wichtiger.) Nach der Wahrheit zu streben und die Wahrheit zu verstehen, ist das Wichtigste. Es ist also egal, welche Makel du in Bezug auf deine Menschlichkeit oder deine angeborenen Voraussetzungen hast, du darfst dich nicht von ihnen einschränken lassen. Stattdessen solltest du nach der Wahrheit streben und deine verschiedenen Makel durch das Verstehen der Wahrheit ausgleichen, und wenn du einige Mängel an dir entdeckst, solltest du sie schnellstens beheben. Manche Leute konzentrieren sich nicht darauf, nach der Wahrheit zu streben, sondern immer darauf, die Schwierigkeiten, Schwächen und Makel in ihrer Menschlichkeit zu beheben und die Probleme mit ihrer Menschlichkeit zu berichtigen, und es stellt sich heraus, dass sie sich mehrere Jahre lang abmühen, ohne klare Ergebnisse zu erzielen, was dazu führt, dass sie von sich selbst enttäuscht sind und denken, ihre Menschlichkeit sei zu schlecht und sie seien nicht mehr zu retten. Ist das nicht enorm töricht?
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?