Wie man nach der Wahrheit strebt (26) Abschnitt Vier
Wenn Ich mit Menschen in Kontakt komme, frage Ich sie manchmal, wie viele Jahre sie schon an Gott glauben. Jemand sagt, er glaube erst seit drei Jahren, und fühlt sich verlegen. In seinem Herzen denkt er, dass er erst seit kurzer Zeit an Gott glaubt und eine kleine Größe hat. Wenn er sich dann mit denen vergleicht, die seit zehn, zwanzig oder dreißig Jahren glauben, fühlt er sich immer minderwertig, eine Stufe unter ihnen. Er grübelt: „Fragst Du das, um mich daran zu erinnern, dass ich erst seit kurzer Zeit an Gott glaube, eine kleine Größe habe und das Haus Gottes eine Ausnahme gemacht hat, mich zu befördern, und damit ich dem Haus Gottes zutiefst dankbar bin?“ Warum macht ihn eine solche Frage so verlegen? Das liegt daran, dass er Meine Frage verkompliziert und denkt, dass in Meinen Worten ein Komplott steckt und dass Ich versuche, gegen ihn zu intrigieren. Er interpretiert mehrere Bedeutungsebenen in eine so einfache Frage hinein. Nachdem er gesagt hat, dass er seit drei Jahren glaubt, hat er das Gefühl, in einer schwierigen Situation zu sein. Ist er in seinem Herzen nicht unzufrieden mit Meiner Frage? Tatsächlich stelle Ich diese Frage ohne irgendeine besondere Absicht, und Ich würde nicht erwarten, dass sie dich in eine schwierige Lage bringt. Warum hast du dann das Gefühl, in einer schwierigen Situation zu sein? Das liegt daran, dass deine Denkweise zu kompliziert ist. Ist an Meiner Frage irgendetwas falsch? (Nein.) Ich frage nur beiläufig. Wenn Ich dich fragen würde, wie viele romantische Partner du hattest, wäre das vielleicht unangemessen, da Ich in deinen privaten Angelegenheiten herumschnüffeln würde. Aber wonach Ich frage, ist etwas, das mit deinem Glauben an Gott zu tun hat – Ich frage dich, seit wie vielen Jahren du an Gott glaubst. Ist das nicht angemessen? (Doch.) Warum wagst du dann nicht zu antworten? Das ist wirklich nicht Mein Problem; es ist deines. Deine Denkweise ist zu kompliziert. Was hat es mit dieser deiner komplizierten Denkweise auf sich? Liegt es nicht daran, dass deine Disposition niederträchtig und hinterlistig ist? (Doch.) Warum frage Ich dich, seit wie vielen Jahren du an Gott glaubst? Ich frage das, um etwas über deine Größe herauszufinden, welche Wahrheiten du verstehst, ob du ein Fundament gelegt hast, welche Schwierigkeiten du hast, ob du eine Pflicht tun kannst und ob du irgendwelche Prüfungen erfahren hast. Basierend auf diesen Dingen bestimme Ich, worüber Ich mit dir Gemeinschaft halte, welche Hinweise Ich gebe, und das ist alles. Ein so einfacher Gedanke von Mir wird von dir so missinterpretiert, als hätte Ich Hintergedanken, was dazu führt, dass du Mir gegenüber abgeneigt bist. Sag Mir, ernte Ich da nicht einfach Ärger für Meine guten Absichten? (Doch.) Wenn Ich dich frage, seit wie vielen Jahren du an Gott glaubst, gibt es da irgendeinen Teil von Mir, der darauf aus ist, dich herabzusetzen? (Nein.) Gibt es irgendeine Bösartigkeit? Gibt es irgendeine Absicht, dich unbehaglich fühlen und schlecht aussehen zu lassen? (Nein.) Ob du nun seit ein paar Monaten oder seit ein oder zwei Jahren an Gott glaubst, Meine Absicht ist nur, dir zu helfen. Da Ich sehe, dass du in deinem Streben recht ernsthaft bist und recht enthusiastisch, da Ich sehe, dass du so viel leidest, einen solchen Preis zahlst und so vielem entsagst, möchte Ich mit dir plaudern, damit du etwas gewinnen kannst, das du normalerweise nicht bekommen würdest. Die Frage, wie viele Jahre du schon glaubst, entspringt einerseits der Sorge um dich und andererseits der Wertschätzung für dich. Liegt darin irgendeine Bösartigkeit? (Nein.) Es ist eine so angemessene Frage, doch zu was hat eine solche Person sie verdreht? „Du willst, dass jeder weiß, dass ich noch nicht lange an Gott glaube, dass meine Größe klein ist und ich keine Wahrheit verstehe, dass ich schlechter bin als andere, dass ich minderwertig bin, und Du willst mich blamieren.“ Wenn du so denkst, können wir dann noch interagieren? (Nein.) Damit wir also miteinander interagieren und in Harmonie leben können, müsst ihr Mir zunächst vertrauen und dürft nicht an Mir zweifeln oder über Mich spekulieren. Wo liegt das Problem, wenn wir nicht miteinander interagieren? Es liegt bei den Menschen; das heißt, die Menschen haben alle möglichen Schwierigkeiten. Und woher kommen diese verschiedenen Schwierigkeiten? Sie kommen von den verschiedenen irrigen Gedanken und Ansichten der Menschen. Welche irrigen Gedanken und Ansichten hat also die gerade erwähnte Person? Sie denkt, dass sie ein neuer Gläubiger in der Kirche ist, weil sie seit drei Jahren an Gott glaubt, dass es etwas Beschämendes ist, erst seit kurzer Zeit zu glauben, und es sie minderwertig macht, und dass sie zu wenig von der Wahrheit versteht und immer noch keine Erfahrungszeugnisse teilen kann. Daher sieht sie sich als „Bürger zweiter Klasse“, auf den andere herabsehen, und findet es peinlich und demütigend, darüber zu sprechen. Andere hingegen glauben schon seit zehn oder zwanzig Jahren an Gott, während sie erst seit drei Jahren glaubt, und so sorgt sie sich, dass andere zu ihr sagen werden: „Was hast du all die Jahre gemacht? Warum hast du es nicht früher angenommen? Hast du eine beschämende Vergangenheit?“ In den Augen weltlicher Menschen wird großer Wert auf Qualifikationen, Erfahrungen und Hintergründe gelegt, und sie nutzen diese, um Menschen in verschiedene Ränge einzuteilen. Welche Sichtweise hat diese Person also? Sie misst den Hintergründen und Erfahrungen von Menschen ebenfalls große Bedeutung bei, sodass es in ihrem Herzen verschiedene Ränge gibt, je nachdem, ob man seit drei, fünf, zehn, zwanzig oder dreißig Jahren an Gott glaubt. Diese Rangordnung gibt ihr das Gefühl, dass ihre drei Jahre des Glaubens eine etwas unrühmliche Sache in der Kirche sind, so als wäre sie ein „Bürger zweiter Klasse“. Für sie ist das ein Zeichen der Schande, eine Demütigung. Sie sieht die Anzahl der Jahre, die man an Gott glaubt, als sehr wichtig an, und es trifft sich nun einmal so, dass sie erst seit drei Jahren glaubt. Wenn man an die Drei eine Null anfügen würde, was dreißig Jahre Glauben ergäbe, dann würde sie das als ehrenvoll empfinden. Sie würde sagen: „Ich gehörte zur ersten Gruppe, die Gottes Werk annahm. Ich folgte Gott, als Er gerade begann zu erscheinen und zu wirken. All die Jahre habe ich überall das Evangelium gepredigt und Gott bezeugt – ich habe an Gottes Seite gekämpft, um Sein Königreich aufzubauen! Ich bin ein Veteran im Hause Gottes, eine Gründerfigur!“ Sie würde das als besonders ehrenvoll empfinden. Manche Menschen, die gerade erst Gottes Werk angenommen haben, sehen, dass Gott so viele Wahrheiten ausgedrückt hat und dass es so viele Erfahrungszeugnisse im Hause Gottes gibt, und sie haben das Gefühl, dass sie zu spät angefangen haben, an Gott zu glauben. Wenn sie sagen, dass sie seit einem bis drei Jahren glauben, fällt es ihnen schwer, es über die Lippen zu bringen, und sie grübeln in ihren Herzen: „Warum habe ich all die Jahre nicht geglaubt? Gott hat so viele Wahrheiten ausgedrückt, warum habe ich das nicht untersucht? Wer hat mich daran gehindert, an Gott zu glauben? Wer hat mir solch bitteres Leid zugefügt? Es sind diese religiösen Pastoren; diese Leute sind wahrlich Teufel und Satane, die Menschenseelen verschlingen. Wenn ich nicht in das Himmelreich eingehen kann, werde ich mit ihnen abrechnen müssen!“ Dann denken sie wieder: „Ach, es ist nur mein bitteres Schicksal; ich habe diesen Segen nicht.“ Aber dann denken sie: „Nein, das stimmt nicht. Gott ist allmächtig; warum hat Gott mich, dieses verlorene kleine Schaf, nicht früher in Sein Haus zurückgebracht?“ Und so schieben sie die Schuld auf Gott. Ganz gleich, was sie denken, zunächst einmal ist ihre Ansicht, was den Glauben seit drei Jahren im Vergleich zu dreißig Jahren betrifft, tatsächlich falsch. Sie stufen Menschen anhand der Anzahl ihrer Glaubensjahre ein und glauben, dass eine kurze Zeit des Glaubens einen minderwertig macht. Da sie diese Ansicht entwickelt haben, schämen sie sich, es auszusprechen, wenn Ich sie frage, wie viele Jahre sie schon glauben. „Drei Jahre“ zu sagen, ist für sie sehr unangenehm, sehr peinlich und sehr beschämend, als ob ihr Wert und ihr Rang augenblicklich offengelegt würden. Sie sehen das als sehr wichtig an; es ist diese Ansicht, die ihre Haltung gegenüber Meiner Frage beeinflusst. Ist das nicht so? (Doch.) Angenommen, ihre Ansicht wäre: „Es ist eine Tatsache, dass ich seit drei Jahren an Gott glaube, und mit nur drei Jahren des Glaubens ist meine Größe in der Tat klein. Was viele Wahrheiten betrifft, so kann ich nicht einmal die Glaubenslehren klar erklären. Da Gott mich fragt, wie viele Jahre ich schon glaube, werde ich einfach die Wahrheit sagen. Es gibt nichts, wofür man sich schämen müsste. Vor Gott ist alles offen, alles ist bloßgelegt. Ich werde beantworten, was auch immer Gott fragt.“ Wenn sie so dächten, wäre es einfach. Es ginge dabei nicht um Identität, Status, Wert oder Rang. Sie würden nicht von irgendwelchen irrigen Gedanken oder Ansichten eingeschränkt, beeinflusst, kontrolliert oder manipuliert werden, und am Ende könnten sie ganz entspannt und ehrlich sagen: „Ich glaube seit drei Jahren an Gott.“ Dann würde Ich weiter fragen: „Du glaubst seit drei Jahren an Gott; bist du dir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren?“ Handelte es sich um eine Person mit einer komplizierten Denkweise, würde sie denken: „Wenn ich sage, dass ich mir darüber nicht im Klaren bin, würde das nicht bedeuten, dass ich in meinem Glauben meiner eigentlichen Arbeit nicht nachgegangen bin? Seit drei Jahren zu glauben und mir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen immer noch nicht im Klaren zu sein – bedeutet das nicht, dass ich Gottes Worte nicht ernsthaft gegessen und getrunken habe? Aber wenn ich sage, dass ich mir darüber im Klaren bin, dann wird Gott über dieses Thema keine Gemeinschaft halten, und ich werde diese Gelegenheit verpassen. Wenn ich sage, dass ich mir darüber nicht im Klaren bin, hält Er vielleicht noch ein bisschen mehr Gemeinschaft mit mir, ergänzt noch ein bisschen was? Wenn ich sage, dass ich mir darüber im Klaren bin, wird Er für mich nichts mehr ergänzen, aber vielleicht wird Er mich dann hochschätzen?“ Siehst du, sie denkt schon wieder auf verdrehte Weise, nicht wahr? Ist die Denkweise eines solchen Menschen nicht zu kompliziert? (Doch.) Solche Menschen sind wirklich mühsam. Ganz gleich, mit wem sie reden, sie kalkulieren immer, wie sie antworten sollen, damit sie ihr Gesicht nicht verlieren oder Schaden an ihren Interessen erleiden. Zudem beobachten sie immer die Haltung anderer ihnen gegenüber, kalkulieren immer, wie sie andere dazu bringen können, sie hochzuschätzen, und wie sie ihren eigenen Status erhöhen können. Sie kalkulieren immer diese Dinge, deshalb fällt es ihnen nicht leicht, sich in der Gemeinschaft zu öffnen und auszusprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Wenn Ich sie frage: „Bist du dir in deinem Glauben an Gott über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren?“, hat diese Frage dann eine zweite Bedeutungsebene? (Nein.) Warum stelle Ich diese Frage direkt? Normalerweise brauchen diejenigen, die seit einem bis drei Jahren glauben, noch Gemeinschaft über die Wahrheiten bezüglich der Visionen; das ist ganz alltäglich. Wenn sie sich über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren sind, dann ist es nicht nötig, darüber Gemeinschaft zu halten, und wir können über andere Themen sprechen. Wenn sie sagen: „Ich bin mir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen noch nicht ganz im Klaren, besonders die Wahrheit über Gottes Werk des Gerichts zur Rettung des Menschen ist zu tiefgründig, und ich verstehe sie noch nicht. Könntest Du darüber Gemeinschaft halten?“, dann haben wir ein gemeinsames Thema gefunden, und Ich werde darüber Gemeinschaft halten. Wenn alle es noch einmal hören, werden sie etwas mehr gewinnen, nicht wahr? (Ja.) Manche Menschen verstehen nicht, und doch tun sie so als ob. Wozu verstellst du dich? Du tust ständig so als ob, was den Anschein erweckt, dass du alles verstehst und dass es überflüssig wäre, wenn Ich noch mehr sage. In dem Fall werde Ich nichts sagen, und du wirst nichts gewinnen. Ganz gleich, wie die Situation also ist: Wenn du wahrheitsgemäß sprechen kannst, ohne Argwohn, ohne Meine Worte überzuinterpretieren, können unsere Gespräche und unser Austausch das Niveau eines lebhaften Miteinanders erreichen. Wir können uns innerhalb der normalen Menschlichkeit austauschen, miteinander verkehren und miteinander interagieren und Themen besprechen, die wir alle lieben. Ist das nicht gut? (Doch.) Auf diese Weise werdet ihr etwas gewinnen. Manche Menschen sind sehr berechnend. Wenn Ich sie frage, ob sie sich über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren sind, grübeln sie in ihrem Herzen: „Was beabsichtigst Du mit der Frage? Versuchst Du zu sehen, ob ich mir über den wahren Weg sicher bin, ob ich ein Fundament gelegt habe – willst Du sehen, wie mein Kaliber ist und es auf die Probe stellen? Dann muss ich sagen, dass ich mir darüber im Klaren bin.“ Also sagen sie: „In diesen drei Jahren habe ich ständig Gottes Worte gegessen und getrunken, ich habe viele Filme vom Haus Gottes gesehen, ich höre oft Predigten und gemeinschaftlichen Austausch, und ich teile in Versammlungen oft mein eigenes erfahrungsbasiertes Verständnis. Ich bin mir über all diese Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren.“ Welches Ziel verfolgen sie damit, das zu sagen? Sie wollen einen guten Eindruck bei Mir hinterlassen, damit Ich das Gefühl habe, ihr Kaliber sei sehr gut, und Ich sie hochschätze. Glaubst du, Ich würde sie hochschätzen, nur weil sie diese paar Worte sagen? (Nein.) Würde Ich jemanden so leicht hochschätzen? Absolut nicht; da haben sie sich verrechnet. Wenn du sagst, dass du dir über alle Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren bist, dann lass Mich dich auf die Probe stellen. Ich werde dich bezüglich der Wahrheiten über die Visionen, die du oft liest, auf die Probe stellen. Warum verrichtet Gott das Werk der Züchtigung und des Gerichts? Welche Wirkung sollen Züchtigung und Gericht hauptsächlich erzielen? Hast du in diesen drei Jahren deines Glaubens irgendeine Erfahrung mit dem Werk der Züchtigung und des Gerichts gemacht? Hast du auch nur einmal Züchtigung und Gericht erfahren? Hast du, als du Züchtigung und Gericht erfahren hast, die Wahrheitsgrundsätze begriffen? Wusstest du, was Gottes Absichten waren? Kannst du eine konkrete Erfahrung teilen? Die meisten Menschen werden nur einige Glaubenslehren von sich geben und können kein praktisches erfahrungsbasiertes Verständnis teilen. Den Menschen fehlt es an zu vielen Dingen; wenn wir also plaudern, gibt es viele Themen zu besprechen. Aber ganz gleich, welche Art von Thema besprochen wird: Halte über so viel Gemeinschaft, wie du weißt. Wenn du etwas nicht weißt, sag einfach, dass du es nicht weißt. Denke nicht auf verdrehte Weise. Welche Frage dir auch gestellt wird, antworte einfach darauf. Sag, was du in diesem Moment in deinem Herzen denkst. Wie auch immer die wahre Situation aussieht, sprich einfach wahrheitsgemäß darüber. Rede nicht um den heißen Brei herum, schmücke nichts aus, sag keine Dinge, die einen falschen Eindruck erwecken, nur um dich besser darzustellen und dich zu inszenieren, lüge und täusche nicht. Das sind alles Dinge, die du nicht tun solltest. Ganz gleich, welche Frage Ich dir also stelle oder über welche Art von Thema Ich mit dir Gemeinschaft halte: Sag so viel, wie du weißt. Wenn Ich feststelle, dass du einen bestimmten Aspekt der Wahrheit nicht verstehst oder dass dein Verständnis doktrinär ist oder dass dein Begreifen verdreht ist und du irrige Gedanken und Ansichten hast, werde Ich dich unverzüglich korrigieren, anleiten und dir helfen, damit du diesen Aspekt der Wahrheit verstehen, ein reines Verständnis und einen genauen Weg der Praxis haben kannst. Auf diese Weise wird unsere Gemeinschaft effektiv sein. Der Grundsatz, über ein Thema Gemeinschaft zu halten, baut also auf dem Fundament des wahrheitsgemäßen Sprechens auf, auf dem Fundament des gemeinsamen Haltens von Gemeinschaft und Diskussionen oder des Austauschs über die Wahrheit und positive Dinge, damit die Menschen sich über das positive Thema, über das Gemeinschaft gehalten wird, klarer werden, es genauer verstehen und einen klareren Weg der Praxis haben. Er sollte nicht auf dem Fundament von Argwohn, Intrigen und Täuschung aufbauen.
Findet ihr es gut, über Themen wie die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft zu halten? (Es ist gut.) Und inwiefern ist es gut? (Wir glauben, es kann unsere Auffassungen und Einbildungen über den menschgewordenen Gott lösen.) Manche Leute sagen: „Du hast uns Dein wahres Selbst offengelegt, und jetzt wissen wir, was für eine Art Mensch Du bist. Du bist zu naiv, wenn Du die reine Wahrheit sagst! Du hast zwar diese Äußerungsformen, normal und praktisch zu sein, aber wie kannst Du die reine Wahrheit sagen? Du musst den Menschen das Gefühl geben, dass Du geheimnisvoll, unergründlich, erhaben und undurchschaubar bist. Selbst wenn Du nicht gegen Menschen intrigierst, musst Du sagen, dass Du es kannst. Du musst behaupten, die Kunst der Manipulation von Menschen zu besitzen, sowie die Kunst, sie zu benutzen, die 36 Strategeme zu kennen und fähig zu sein, alle Arten von Menschen auszunutzen, damit sie einen Dienst für Dich leisten. Nur wenn Du so sprichst, werden die Menschen Dich verehren; Du darfst nicht die reine Wahrheit sagen. Dadurch, dass Du solch reine Wahrheit sagst – warum habe ich das Gefühl, dass Du überhaupt nicht geheimnisvoll oder unergründlich bist? Dass Du nicht wie Gott bist? Sieh Dir diese großen Persönlichkeiten in der Welt an – diejenigen, die sich mit militärischen Angelegenheiten oder Politik befassen, und die Monarchen vergangener Zeitalter. Wer von diesen großen Persönlichkeiten, diesen außergewöhnlichen Menschen, hat jemals die reine Wahrheit gesagt? Hat irgendeiner von ihnen jemals gesagt, dass er normal, praktisch und gewöhnlich ist, nur ein einfacher Mensch? Sie wollen unbedingt, dass die Menschen denken, dass sie anders sind als der Rest, dass sie vom Himmel gesandt wurden, und dass sie, obwohl sie jetzt ein einfacher Mensch geworden sind, immer noch geheimnisvoll und unergründlich sind, und dass sie für gewöhnliche Menschen undurchschaubar sind – nur dann ist es leicht, Menschen zu beherrschen!“ Jene Monarchen besaßen alle die Künste der kaiserlichen Herrschaft, und ihre Minister und das einfache Volk konnten nicht durchschauen, was für Menschen sie waren. Wie lautet dieser Spruch? „Der Wille des Kaisers ist schwer zu ergründen, und seinem Befehl darf nicht zuwidergehandelt werden.“ Die Beamten aus der nichtgläubigen Welt haben alle diese Art von Mentalität; selbst ein kleiner Bereichsleiter, Sektionsleiter oder Manager hat diese Mentalität. Sie wollen nicht, dass die Menschen ihr wahres Maß durchschauen, welche Mängel ihre Menschlichkeit hat, welche Fehler sie gemacht haben oder welche Makel es in ihren Handlungen gibt. Sobald ihre Mängel entdeckt werden, tun sie ihr Äußerstes, um sie zu verschleiern und zu verbergen, und wenn ihre schlechten Taten aufgedeckt und ans Licht gebracht werden, finden sie dann einen Sündenbock. Ihr Ziel dabei ist es, die Wahrheit der Sache zu vertuschen, damit die Menschen weiterhin zu ihnen aufschauen und sie verehren. Ganz gleich, was ein solcher Mensch tut, er tut es mit Vorsatz und Planung, um seine eigenen Ziele zu erreichen, damit jeder das Gefühl hat, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, dass er die Situation kontrollieren kann, dass er derjenige ist, der die Fäden zieht. Er würde die Menschen absolut niemals wissen lassen, dass er ein normaler, praktischer und gewöhnlicher Mensch ist. Tatsächlich ist er nur ein gewöhnlicher verdorbener Mensch mit viel mehr listigen Ränken als der Durchschnittsmensch, und er ist gut darin, sich auf Verschwörungen und Komplotte einzulassen. Wie könnte er die Menschen jemals wissen lassen, wie finster und böswillig seine Menschlichkeit ist? Würde das nicht sein Image beschädigen? Alle verdorbenen Menschen haben diese Art von Mentalität, und sie sind alle so heuchlerisch wie die Pharisäer, mit finsteren und böswilligen Herzen. Obwohl sie in ihren Herzen anerkennen, dass Gott Fleisch werden kann, wie können sie glauben, dass der menschgewordene Gott ein gewöhnlicher, normaler Mensch wäre? Sie glauben in ihren Herzen, dass die Menschen, wenn Gott wirklich Fleisch würde, zumindest in der Lage sein sollten, in Seinem Fleisch Seine göttliche Aura und verschiedene Zeichen von Gottes Identität und Wesen zu sehen. Sie glauben auch fest: „Wenn Er alle Menschen betrachtet, muss der menschgewordene Gott die Perspektive und das Auftreten haben, auf die breiten Massen herabzublicken, aber ich kann diese Dinge in Dir nicht sehen. Du sagst auch immer, dass Du Dein Leben auf eine regelkonforme Weise führst und Dinge gemäß Deiner angemessenen Stellung tust. Enthüllt das nicht völlig, dass Du in Wirklichkeit ein gewöhnlicher Mensch bist? Würde das erhabene, geheimnisvolle und unergründliche Bild des menschgewordenen Gottes in den Herzen der Menschen nicht völlig zerstört werden?“ Denkt ihr, dass diese Zerstörung gut ist? (Ja, das ist sie. Sie zerstört unsere Auffassungen und Einbildungen.) Ich sage diese Worte genau deshalb, um eure Träume und eure Auffassungen und Einbildungen zu zerstören, damit ihr nicht länger in einem Traum lebt, sondern in der Realität. Das steht in völliger Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen, deren Einhaltung Ich von euch verlange: dass ihr euer Leben auf eine regelkonforme Weise führt, dass ihr Dinge gemäß eurer angemessenen Stellung tut und ein gewöhnlicher Mensch seid, der an der Stelle eines geschaffenen Wesens steht, weil Ich Selbst die Dinge auf diese Weise tue. Im Umgang mit euch und in Meinem persönlichen Leben spreche Ich niemals auf prahlerische oder leere Weise, noch gebe Ich jemals an oder stelle Mich zur Schau. Das ist etwas, das ihr alle sehen und fühlen könnt. Außerdem intrigiere Ich niemals gegen jemanden, und wenn Ich Dinge tue, bin Ich nicht aalglatt und lasse niemals nach, und Ich führe Mein Leben auf eine regelkonforme Weise. Dieser Mindestmaßstab des Gewissens muss aufrechterhalten werden. Manche Menschen benutzen Intrigen, wenn sie sprechen und handeln, sie sagen wohlklingende Dinge zu anderen und versuchen dann mit allen Mitteln, sie dazu zu bringen, in ihre Fallen zu tappen, ihnen zu dienen und einen Dienst für sie zu leisten. Ich tue solche Dinge nicht. Wenn Ich möchte, dass Mir jemand bei etwas hilft, werde Ich ihn direkt darum bitten. Manche Leute sagen: „Du hast diese Identität und diesen Status, genügt Dir da nicht ein Wort, um jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun?“ Selbst wenn ein Wort genügt, muss Ich es dennoch auf eine regelkonforme Weise handhaben, und Ich kann Menschen nicht zwingen, geschweige denn sie nötigen, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen. Wenn du bereit bist, dann tu es; wenn du nicht bereit bist, kannst du dich weigern. Wenn Ich dich jedoch bitte, etwas zu tun, werde Ich immer die reine Wahrheit sagen. Ich werde absolut nicht um den heißen Brei herumreden oder Umschweife machen, um dich auszutricksen, oder dich ködern, damit du anbeißt, und dich dann dazu bringen, Mir bereitwillig zu dienen und einen Dienst für Mich zu leisten; und dann, nachdem Ich gegen dich intrigiert habe, dich sogar sagen lassen, dass du es freiwillig getan hast und dich fühlen lassen, dass Ich dir nichts schulde. Ich würde das absolut niemals tun. Diese Praktiken – ob sie das sind, was Menschen die Kunst nennen, andere zu benutzen, Spielregeln, Taktiken, um mit Menschen zu spielen, oder kaiserliche Strategien, um andere zu manipulieren – existieren alle bei Mir nicht. Ich spiele nicht mit Menschen – andere mögen das tun, aber Ich werde es nicht tun, noch werde Ich sie nachahmen oder von ihnen lernen. Ich habe niemals Dinge wie Die Kunst des Krieges oder Die Sechsunddreißig Strategeme gelesen, und Ich werde absolut keine Scheinmanöver durchführen oder Schwarz als Weiß bezeichnen, wenn Ich spreche. Wenn Ich spreche und handele, ist eins gleich eins und zwei gleich zwei. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ich aufgrund besonderer Umstände Dinge auf eine weise Art ausdrücken mag, aber das geschieht lediglich aus Rücksicht auf die Schwächen und Schwierigkeiten der Menschen und ihrer kleinen Größe. Es dient dazu, sie zu beschützen und wertzuschätzen, und es liegt keine Bösartigkeit darin, also ist das auch kein Intrigieren. Vielleicht sind manche Leute schwer enttäuscht und denken: „Es stellt sich also heraus, dass Dein Herz und Dein Verstand nicht die verschiedenen Intrigen der berühmten und großen Menschen der Welt enthalten. Es stellt sich also heraus, dass Du so einfach bist!“ Ist es nicht gut, so einfach zu sein? Nicht zu intrigieren bedeutet nicht, dass Ich Menschen nicht durchschauen kann; es bedeutet nicht, dass Ich die Substanz und das Wesen der Dinge nicht durchschauen kann; es bedeutet nicht, dass Ich nicht weiß, wie Ich alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen handhaben soll. Ich kann auch ohne zu intrigieren Grundsätze anwenden, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen angemessen und genau gemäß der Umgebung und dem Hintergrund zu handhaben und sie dazu bringen, natürlich ihre Rollen zu spielen und innerhalb ihrer Regeln und Gesetze unter Gottes Herrschaft und Anordnungen zu leben, anstatt Taktiken anzuwenden, Täuschung zu betreiben oder mit Menschen zu spielen, um sie irrezuführen. Die Grundsätze, nach denen Ich Dinge tue, die Grundsätze, nach denen Ich verschiedene Probleme handhabe, und die Grundsätze, nach denen Ich alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen behandele, sind alle in Meiner Gemeinschaft und Meinen Predigten über die Jahre besprochen worden. Wenn Ich von diesen Dingen spreche, rufe Ich keine Parolen; diese Dinge kommen aus Meinen Gedanken und aus Meiner Menschlichkeitsessenz, und Ich wende auch Meine Gedanken und Ansichten an, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen zu handhaben. Wenn Ich also Meine Gedanken und Ansichten anwende, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen zu handhaben, oder sie gemäß diesen Grundsätzen handhabe, würdet ihr sagen, das Endergebnis ist, dem Weg Gottes zu folgen oder sich dagegen aufzulehnen? (Dem Weg Gottes zu folgen.) Deshalb, ganz gleich wie normal, praktisch und gewöhnlich – überhaupt nicht geheimnisvoll – Ich, der menschgewordene Gott, den Menschen erscheinen mag, wird dies absolut nicht euer Verständnis der Wahrheit beeinträchtigen, noch werde Ich euch in die Irre führen. Im Gegenteil, gerade weil Ich Selbst Grundsätze habe, wie Ich Mein Leben führe und handele, werdet ihr früher oder später Errettung erlangen, Unterwerfung unter Gott erreichen und ein Mensch werden, der Gott fürchtet und das Böse meidet, solange ihr nach der Wahrheit streben könnt, euch auf eine gehorsame und regelkonforme Weise gemäß den Grundsätzen, von denen Ich spreche, verhalten und handeln könnt und gemäß der Richtung und den Zielen praktiziert, die Ich aufzeige. Das ist sicher. Fähig zu sein, Errettung zu erlangen – ist das nicht das Ziel, das diejenigen verfolgen, die aufrichtig an Gott glauben? Was verfolgt ihr denn sonst? Und ob Ich geheimnisvoll und unergründlich, erhaben oder anders als der Rest bin, oder ob Ich irgendwelche besonderen Fähigkeiten habe, die ihr euch nicht vorstellen könnt oder nicht besitzt, das ist nicht wichtig. Darüber hinaus ist es auch nicht wichtig, wenn ihr denkt, Ich sei normal und praktisch und eurer Verehrung oder Bewunderung nicht würdig. Was ist wichtig? Wichtig ist, dass die Worte, die Ich, dieser unbedeutende Mensch, dieser gewöhnliche und normale Mensch, spreche, euch garantiert vor Gott bringen und euch garantiert befähigen, Errettung zu erlangen. Es gibt noch eine Sache, die sicher ist: Wenn ihr gemäß diesen Worten, die Ich gesprochen habe, praktiziert und erfahrt, dann ist es garantiert, dass eines Tages eure Gedanken, Ansichten und Lebensdispositionen alle umgewandelt werden, und ihr werdet ein neuer Mensch werden. Du kannst ein Mitglied der neuen Menschheit werden – dessen kann Ich sicher sein. Seid ihr euch dessen sicher? (Ja.)
Habt ihr jetzt ein gewisses neues Verständnis von den Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes? (Ja.) Wenn ihr seht, dass die Art, wie Ich Mein Leben führe und handele, sowie Meine Gedanken und Ansichten alle im Rahmen der Normalität und Praktikabilität liegen, und wenn Meine Grundsätze für das Handeln und Meine Gedanken und Ansichten euch jederzeit beeinflussen können und ihr sie bereitwillig annehmt, dann werde Ich etwas mit Gewissheit sagen: Weil ihr die Wahrheit auf diese Weise liebt, fähig seid, die Wahrheit in den normalen und praktischen Äußerungsformen des menschgewordenen Gottes zu suchen, und auch die Grundsätze, nach denen der menschgewordene Gott Sein Leben führt, und Seine Gedanken und Ansichten in verschiedenen Belangen annehmen könnt, werden sich euer Streben und die Richtung eurer Lebensführung natürlich in eine positive Richtung entwickeln. Das heißt, während ihr weiter glaubt, werdet ihr zunehmend normale Menschlichkeit besitzen und zunehmend das Abbild eines Menschen ausleben, und ihr werdet auch Gottes Anforderungen immer näher kommen und letztendlich Errettung erlangen. Dass ihr solche Gewinne erzielt, steht in direktem Zusammenhang mit der Bewässerung und Versorgung durch den menschgewordenen Gott, diesen gewöhnlichen, normalen Menschen. Wenn ihr diese Wesenszüge und Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes sowie die Art und Weise, wie Er Sein Leben führt, und Seine Leitsätze dafür annehmen und auch lieben könnt, dann werden eure Äußerungsformen und eure Menschlichkeit immer besser werden. Was bedeutet es, dass sie immer besser werden? Zu sagen, dass du immer mehr wie ein guter Mensch wirst, mag ein bisschen hohl klingen. Dieses „immer besser werden“ bedeutet, dass dein Gewissen und deine Rationalität sich in eine positive Richtung entwickeln werden. Wenn du jedoch die Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes verachtest oder davon abgestoßen bist, oder sie sogar diskriminierst, nicht annimmst, Widerstand dagegen empfindest und sie verspottest, dann wird es für dich sehr schwer sein, alle Wahrheiten anzunehmen, die Er ausdrückt, und schwer für dich, die praktische Bedeutung und den Einfluss der normalen Menschlichkeit zu verstehen, die Er besitzt. Im Gegenteil, du wirst allen Wahrheiten, die Gott in Seiner normalen Menschlichkeit ausdrückt, sogar abgeneigt sein und sie hassen. Auf diese Weise wird es für dich sehr schwer sein, das Abbild eines normalen Menschen auszuleben und jemand zu werden, an dem Gott Gefallen hat, denn die Dinge, die du verehrst, sind keine positiven Dinge, sondern negative Dinge. Die Berühmtheiten und Stars der Gesellschaft und gesellschaftliche Trends sind das, wonach du dich sehnst und was du verehrst. In dem Fall ist der Weg, den du gehst, ein falscher, und was die Richtung deines Strebens und deiner Entwicklung angeht, ist eine Sache sicher: Du wirst dich nicht in eine positive Richtung entwickeln, sondern in eine bösartige. Zum Beispiel sage Ich, dass Ich nicht gegen Menschen intrigiere, und manche Leute sagen: „Wenn Du nicht gegen Menschen intrigierst, wie kannst Du dann so ein großes Werk tun? Wenn Du mit Menschen Umgang hast und mit ihnen zu tun hast, musst Du intrigieren. Wenn Du nicht weißt, wie man intrigiert, kannst Du nicht mit Menschen spielen, und Du wirst der Aufgabe nicht gewachsen sein.“ Ich sage, wenn du solche Dinge sagen kannst, bist du erledigt. Deine Gedanken und Ansichten sind nicht nur verdreht, sondern mehr noch, sie sind niederträchtig. Es ist unmöglich für dich, den richtigen Weg einzuschlagen, weil es deiner Menschlichkeit an dem Element fehlt, die Wahrheit zu lieben und positive Dinge zu lieben. Es ist unmöglich für dich, den Weg der Errettung einzuschlagen.