Wie man nach der Wahrheit strebt (26) Abschnitt Eins

Vor Kurzem haben wir über das Thema des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft gehalten. Dieses Thema betrifft die Praxis des „Loslassens“ innerhalb des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“, und wir hielten Gemeinschaft über „das Loslassen der eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott“ im Rahmen des Themas „das Loslassen der Barrieren zwischen sich und Gott und der eigenen Feindseligkeit Gott gegenüber“. Wir haben über diesen Aspekt mehrere Male Gemeinschaft gehalten und hauptsächlich besprochen, wie man den menschgewordenen Gott behandeln sollte. Wir haben diesen Inhalt in zwei Themen unterteilt. Könnt ihr Mir sagen, welche zwei Themen das sind? (Bezüglich des menschgewordenen Gottes hat Gott uns zwei korrekte Grundsätze der Praxis gegeben: Der erste ist, Ihn nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, und der zweite ist, Ihn nicht mit der verdorbenen Menschheit gleichzusetzen.) Wir haben über einige Details dieser beiden Themen Gemeinschaft gehalten, wobei wir einige Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes berührten. Dies schloss Gemeinschaft darüber ein, welche spezifischen Grundsätze der menschgewordene Gott beim Leben, Existieren, Sich-Verhalten und Wirken unter den Menschen befolgt und einhält. Gemeinschaft über diese Themen zu halten ermöglicht es den Menschen, zu verstehen und zu wissen, welche Äußerungsformen der menschgewordene Gott, diese Person mit einer besonderen Identität, zeigt, während Er unter den Menschen lebt. Wir haben hauptsächlich über das Thema der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft gehalten und dabei viele Einzelheiten besprochen. Welche Wirkung hatte das auf euch, nachdem ihr es gehört habt? Habt ihr weniger Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott, oder sind euch einige neue Auffassungen gekommen? (Wir haben weniger Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott.) Ist die Gemeinschaft über dieses Thema dann hilfreich für die Menschen, um den menschgewordenen Gott kennenzulernen? (Ja.) Das ist ziemlich gut.

Unsere Gemeinschaft über das Thema des menschgewordenen Gottes dreht sich hauptsächlich um die spezifischen Offenbarungen und Praktiken bezüglich der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes, mit dem Ziel, den Menschen ein konkreteres Verständnis des menschgewordenen Gottes, dieser Person mit einer besonderen Identität, zu vermitteln. Findet ihr also, dass ihr, je mehr ihr die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes versteht, umso mehr das Gefühl habt, dass Er nur ein normaler Mensch ist, nichts Besonderes, und dass ihr, je mehr ihr die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes versteht, umso weniger Seine göttliche Aura spürt? Habt ihr solche Gedanken? (Nein. Wenn ich mir einige der Beispiele anhöre, die Gott nannte und die von einem gewissen praktischen Ausleben und von Offenbarungen des menschgewordenen Gottes handelten, habe ich das Gefühl, dass Gottes äußeres Erscheinungsbild einfach gewöhnlich und normal ist, aber die Offenbarungen Seiner normalen Menschlichkeit übertreffen die von uns Menschen bei weitem; es sind Dinge, die wir nicht erreichen können. Gottes normale Menschlichkeit enthält keine verdorbenen Dispositionen, keine Arroganz oder Verlogenheit, keinen menschlichen Stolz und keine Zügellosigkeit. Obwohl der menschgewordene Gott äußerlich gewöhnlich und normal erscheint, kann man Seine Größe an Seiner Demut erkennen. So empfinde ich das.) Wenn berühmte Menschen, große Menschen oder erfolgreiche, bedeutende Persönlichkeiten der Menschheit sich gewöhnlich in verschiedenen Aspekten vorstellen, sprechen sie dann über ihre Normalität, Praktikabilität, Gewöhnlichkeit und Alltäglichkeit? (Nein.) Wenn jemand von der verdorbenen Menschheit sich vorstellt, damit andere ihn kennenlernen, wird er absolut nicht beschreiben, wie gewöhnlich, alltäglich und normal er ist. Im Gegenteil, er wird mit seiner Vorstellung und seinen Beschreibungen versuchen, den Menschen das Gefühl zu geben, dass er sich von anderen unterscheidet, dass er außergewöhnlich und großartig ist und übermenschliche Fähigkeiten besitzt. Wenn jemand einen solchen Menschen sogar als eine Ausnahmeerscheinung wahrnehmen könnte, wäre er umso glücklicher. Seht euch an, wie verdorbene Menschen sich vorstellen. Zuerst werden sie beschreiben, wie perfekt sie sind, ohne jegliche Mängel oder Fehler. Sie werden auch damit angeben, wie erlaucht ihr familiärer Hintergrund ist, wie edel ihr Status ist, welche akademischen Qualifikationen sie haben und was an ihrem Aussehen hervorsticht. Selbst wenn sie ein Muttermal im Gesicht haben, müssen sie einen einzigartigen Weg finden, es zu beschreiben, indem sie sagen: „Seht, sogar die Platzierung dieses Muttermals ist ungewöhnlich; man sagt, dass Menschen mit Muttermalen an dieser Stelle zu Reichtum oder Adel bestimmt sind.“ Wenn es um ihr Aussehen geht, werden sie prahlerisch verkünden, wie einzigartig jeder Zug ihres Gesichts ist und welche positiven Deutungen es in der Physiognomie für jeden Zug ihres Gesichts gibt, wie etwa, dass sie zu Reichtum oder Adel bestimmt sind oder eine bekannte Persönlichkeit werden können und dass sie unter den Menschen zu Höherem berufen sind. Darüber hinaus genießen sie es besonders, mit ihren Begabungen und Stärken in bestimmten Bereichen anzugeben, wie außergewöhnlich und unverwechselbar ihr Denken und ihre Ideen sind, und damit anzugeben, welche Leistungen sie in welchen Gruppen erbracht haben, wie angesehene Persönlichkeiten sie loben, eine hohe Meinung von ihnen haben und sie beneiden und bewundern, oder welch große Beiträge sie in welchem Berufsfeld geleistet haben und wie sehr ihre Vorgesetzten sie schätzen. Unabhängig davon, ob das, was sie sagen, wahr ist, versuchen sie in jedem Aspekt ihrer Selbstvorstellung, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie sich von anderen unterscheiden, dass sie unter den Menschen die Einzigen ihrer Art und einzigartig sind und alle gewöhnlichen Menschen übertreffen. Sie blicken auf alle herab; sie sehen alle anderen als niedrige Menschen und unbedeutende einfache Leute, während nur sie selbst die Größten, Edelsten und Ungewöhnlichsten sind. Wenn du sie nach ihren akademischen Qualifikationen fragst, werden sie sagen, dass sie ihren Abschluss an einer renommierten Universität gemacht haben, dass sie einen Masterabschluss oder einen Doktortitel haben, während sie in Wirklichkeit nur eine gewöhnliche Universität besucht haben. Sie sprechen nie über ihre eigenen Mängel, Fehler, verdorbenen Dispositionen, Aspekte ihres niedrigen Charakters oder die falschen Dinge, die sie getan haben. Solange es darum geht, sich vorzustellen, damit andere sie kennenlernen, werden sie jedes Mittel versuchen, um anzugeben, sich selbst zu loben und zu inszenieren, indem sie sich als sehr großartig, außergewöhnlich und ungewöhnlich beschreiben. Selbst wenn sie krank werden, werden sie sagen, es sei eine „Reichenkrankheit“, um den Menschen das Gefühl zu geben, sie seien zart, verhätschelt und anders als andere. Ganz gleich, was ist, sie werden den Menschen absolut nicht zu erkennen geben, dass sie nur gewöhnliche, alltägliche Menschen sind. Stattdessen versuchen sie mit allen Mitteln, die Menschen dazu zu bringen, zu ihnen aufzuschauen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben und sie zu bewundern. Wenn Menschen ihnen folgen und ihnen einen Platz in ihrem Herzen einräumen können, fühlen sie sich umso zufriedener mit sich selbst. Wenn du sagst, dass sie gewöhnlich und normal sind, ein Mitglied der breiten Masse, haben sie das Gefühl, dass sie ihr Gesicht völlig verloren haben und dass du ihren Stolz wirklich verletzt hast; es ist sogar, als ob es sie umbringen würde. Ihr ganzes Leben lang streben sie danach, einzigartig und außergewöhnlich zu sein. Viele Menschen pflegen aufgrund ihrer verdorbenen Dispositionen und solcher Begierden oft ein äußeres Image, um sehr erhaben, nobel und edel zu erscheinen, und das äußere Auftreten, das sie an den Tag legen, ihre Worte und ihre Taten zeigen sehr stark die Ausstrahlung einer großen Persönlichkeit. Wenn in irgendeiner Gruppe jemand zu ihnen sagt: „Ich habe dich in dieser Menge auf den ersten Blick entdeckt; an deinem Blick, deinen Gesichtszügen und deiner Präsenz kann ich erkennen, dass du kein gewöhnlicher Mensch bist“, werden sie sehr glücklich. Sie werden diese Angelegenheit maßlos übertreiben, und für den Rest ihres Lebens werden sie diese Worte auf den Lippen führen und überall angeben: „In einer Menschenmenge können die Leute mich auf den ersten Blick erkennen und sehen, dass ich ein Anführer bin, zu Höherem berufen, kein gewöhnlicher Mensch!“ Sie mögen es besonders, diese Art Mensch zu sein, positionieren sich besonders gerne als ein außergewöhnliches, ungewöhnliches Individuum, das sich von anderen unterscheidet und sogar einzigartig ist. Viele andere schenken berühmten Menschen, großen Persönlichkeiten und solchen mit Status und Stellung in der Gesellschaft besondere Aufmerksamkeit und verfolgen jegliche Neuigkeiten über sie, interessieren sich für ihre Worte und Taten und ihr tägliches Leben. Sie tun dies nicht zur Unterhaltung, sondern um sie nachzuahmen und ihnen zu folgen. Sie ahmen nach, was auch immer diese Leute essen und tragen und was auch immer bei ihnen beliebt ist. Egal welche Themen diese Leute diskutieren, sie diskutieren sie auch. Sie folgen ihnen auf Schritt und Tritt, aus Angst, den Anschluss an den gesamten Trend zu verlieren, zurückzufallen und geringgeschätzt zu werden. Sie wollen einfach nur jemand sein, der aus der Menge heraussticht, ein außergewöhnlicher Mensch, und sind absolut nicht bereit, ein normaler, gewöhnlicher Mensch zu sein. Manche Menschen sind, auch wenn sie von durchschnittlichem Kaliber sind, keine Stärken oder Begabungen haben und ihre angeborenen Voraussetzungen in jeder Hinsicht sehr gewöhnlich und alltäglich sind, dennoch nicht bereit, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, nicht bereit, ein Niemand zu sein. Stattdessen stellen sie sich als sehr erhaben und nobel dar oder beschreiben sich selbst als sehr ungewöhnlich, nicht als irgendeinen Niemand. Manche arbeiten sogar hart daran, große Persönlichkeiten, fähige und kompetente Menschen und solche mit hervorragenden Fähigkeiten nachzuahmen. Sie beobachten, was diese Leute tun, sagen und diskutieren, und ahmen sie nach, wobei sie danach streben, außergewöhnliche große Persönlichkeiten wie sie zu werden, keine gewöhnlichen, alltäglichen Menschen mehr. Wenn wir daher über die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft halten, denken manche Leute unweigerlich: „Die Menschen loben und inszenieren sich selbst energisch und brüsten sich damit, dass sie sich so sehr von anderen unterscheiden, so außergewöhnlich und großartig sind, doch Du beschreibst Dich selbst immer als so normal und praktisch. Ist das nicht ein bisschen unvernünftig? Ist das nicht ein bisschen dumm? Du bist der menschgewordene Christus, mit einer so edlen Identität, mit einem so großen Heiligenschein und einer so großen Krone auf Deinem Haupt. Wie kannst Du Dich selbst als einen gewöhnlichen, normalen und praktischen Menschen beschreiben? Und aus Angst, dass die Leute es nicht glauben, nennst Du sogar so viele Beispiele, um zu beweisen, wie normal, praktisch und gewöhnlich Du bist. Das ist natürlich etwas verwirrend.“ Obwohl es nicht den menschlichen Auffassungen entspricht, verhält es sich tatsächlich so. Die spezifischen Offenbarungen der Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes sind genau so; das ist eine Tatsache, Ich kann sie nicht erfinden. Manche Leute sagen: „Solltest Du nicht zumindest einige Beispiele nennen, die den Menschen das Gefühl geben, dass Du Dich von anderen unterscheidest und außergewöhnlich bist und dass Deine Identität und Dein Bild besonders erhaben und imposant sind?“ Nun, es tut Mir leid, euch zu enttäuschen, aber es gibt wirklich keine solchen Beispiele. Tatsächlich sind Meine Beschreibungen der Art und Weise, wie Ich Mich im Leben und bei der Arbeit verhalte und wie Ich dabei handle, die wahren Offenbarungen des menschgewordenen Gottes; es ist einfach so objektiv. So ist es alles tatsächlich; es gibt keine Beispiele, die die Menschen dazu bringen, Mich als jemanden zu sehen, der sich von anderen unterscheidet, außergewöhnlich oder großartig ist oder ein erhabenes, imposantes Bild abgibt. Manche Leute sagen: „Kannst Du Dir nicht etwas ausdenken? Das würde einen besseren Eindruck in den Herzen der Menschen hinterlassen und sie nicht enttäuscht zurücklassen. Du beschreibst Dich selbst als so normal und praktisch, nur als einen gewöhnlichen Menschen; Dein Bild ist überhaupt nicht erhaben! Wer wird Dich noch verehren und zu Dir aufblicken? Wenn die Menschen nicht zu Dir aufblicken oder Dich verehren, können sie dann noch einen Platz für Dich in ihren Herzen haben?“ Ich sage, Ich strebe wahrlich nicht danach. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nicht zu Mir aufblickst oder Mich verehrst; Ich fühle Mich ganz wohl dabei. Manche Leute sagen: „Wenn die Menschen nicht zu Dir aufblicken oder Dich verehren, nennt man das dann noch Gott folgen?“ Ob du zu Mir aufblickst oder Mich verehrst – diese Dinge sind nicht wichtig; sie sind Mir wirklich egal. Wenn du nicht zu Mir aufblickst oder Mich verehrst, aber du jedes Wort, das Ich sage, und jeden Aspekt der Wahrheit, über den Ich Gemeinschaft halte, in deinem Herzen bedenken kannst, sie als Gottes Worte annehmen kannst und dich auf der Grundlage dieser Worte verhältst, handelst und Menschen und Dinge betrachtest, dann ist das genug – Meine Worte werden nicht umsonst gesprochen worden sein. Angenommen, du blickst nicht zu Mir auf oder verehrst Mich nicht, aber die Worte, die Ich spreche, und die Predigten, die Ich halte, bringen dich vor Gott und befähigen dich zu wissen, wie man nach der Wahrheit strebt, befähigen dich zu wissen, wie man gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handelt, wenn man mit jeder Angelegenheit konfrontiert wird, zu lernen, wie man sich verhält und handelt, zu lernen, wie man die Pflicht eines geschaffenen Wesens tut, zu wissen, wie man Gott treu ist und wie man seine Pflicht auf eine Weise tut, die dem Maßstab entspricht, zu wissen, wie man sich Gott unterwirft, Gott fürchtet und das Böse meidet, und befähigen dich letztendlich, deine verdorbenen Dispositionen abzulegen und von Gott gewonnen zu werden. Dann werden Meine Worte nicht umsonst gesprochen worden sein, und ihr Ziel wird erreicht worden sein. Was Mich betrifft, so genügt es, wenn du Mich richtig behandeln kannst, indem du Mich fair und vernünftig gemäß den Grundsätzen behandelst. Meine Anforderungen an euch sind nicht hoch. Ich habe zuvor die drei Grundsätze für unseren Umgang miteinander erwähnt: Seid offen gegenüber Christus, respektiert Ihn und gehorcht Seinen Worten. Es genügt, wenn ihr gemäß diesen drei Grundsätzen praktizieren könnt. Ich brauche nicht, dass die Menschen Mich verehren, noch brauche Ich die Bewunderung oder das hohe Ansehen der Menschen. Ich brauche nicht, dass die Menschen ein Bild von Mir in ihren Herzen haben. Ich bin an diesen Dingen nicht interessiert. Viele Menschen verehren besonders Persönlichkeiten, die ein erhabenes Bild haben, sich von anderen unterscheiden, außergewöhnlich fähig und hervorragend sind, und glauben, dass der menschgewordene Gott kein normaler, praktischer und gewöhnlicher Menschensohn sein kann. Diejenigen, die Mich nie getroffen haben, nehmen natürlich an, Mein Bild sei erhabener als das gewöhnlicher Menschen, besonders imposant. Du darfst absolut nicht so denken. Ich bin überhaupt nicht imposant; Ich bin von recht kleiner Statur und klein gewachsen. Im täglichen Leben sind Meine Worte und Taten besonders normal und praktisch. Alle Aspekte Meines täglichen Lebens – was Ich anziehe, Meine Kleidung, Ernährung, Unterkunft und Fortbewegung – sind besonders gewöhnlich. Ich strebe nie danach, der Einzige Meiner Art zu sein, noch strebe Ich je danach, einzigartig zu sein. Ich strebe nur danach, Dinge auf regelkonforme Weise zu tun, Mich Meiner Stellung entsprechend zu verhalten, Meine Arbeit gut zu machen, Mein Amt zu erfüllen und klar und gründlich auszusprechen, was gesagt werden muss. Das sind Meine Grundsätze dafür, wie Ich Mich verhalte und handle. Ich besitze weder das menschliche Streben danach, anders zu sein, außergewöhnlich und großartig zu sein, noch strebe Ich je danach, in einer Menschenmenge auf den ersten Blick erkannt zu werden. Selbst wenn du Mich in einer Menschenmenge nicht erkennst, werde Ich überhaupt nicht traurig oder verärgert sein, noch werde Ich je das Gefühl haben, Mein Gesicht verloren zu haben, und natürlich werde Ich sicherlich nicht sagen, dass du Mich kränkst.

Wenn Ich spreche und wirke und mit euch Kontakt habe – sei es, dass Ich über irgendeinen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft halte, Gemeinschaft halte, um Probleme in irgendeinem Bereich zu lösen, oder einfach über alltägliche Dinge plaudere oder über irgendetwas rede – bin Ich immer bestrebt, Mich euch verständlich zu machen; und ganz gleich, worüber Ich rede, tue Ich es, damit es den Menschen nützt. Wenn es bei der Gemeinschaft natürlich um Fragen geht, die die Wahrheit betreffen, dann ist es umso wichtiger, dass sie es den Menschen ermöglicht, Grundsätze für das Praktizieren der Wahrheit zu gewinnen und Wege zu finden, um jene Fragen zu lösen. Wenn es nur ein Plaudern über alltägliche Dinge ist, ist das sogar noch normaler, denn es ist ein Bedürfnis der normalen Menschlichkeit. Worauf bezieht sich dieses Bedürfnis der normalen Menschlichkeit? Es bedeutet, dass Menschen manchmal das Bedürfnis haben, zu kommunizieren und mitzuteilen, was sie in ihrem Alltag sehen und hören. Über alltägliche Dinge zu sprechen, zu plaudern und sich anderen mitzuteilen, sind alles Bedürfnisse des Gewissens und der Rationalität der normalen Menschlichkeit. Für Mich geht es beim Teilen von Dingen öfter darum, dir zu helfen, mehr über diese Welt, diese Gesellschaft und diese Menschheit zu verstehen, und dir auch zu sagen, wie du einige der Dinge betrachten solltest, die in dieser Gesellschaft und unter dieser Menschheit geschehen, wie man böse Trends versteht, wie man verschiedene Dinge versteht und wie man verschiedene Arten von Menschen versteht. Selbst wenn Ich plaudere oder über alltägliche Angelegenheiten spreche, werde Ich von Zeit zu Zeit oder kurz einige wesentliche Fragen in Bezug auf Menschen, Ereignisse und Dinge erörtern. Ganz gleich bei welchem Anlass, wenn Menschen Kontakt mit Mir haben, sehen, hören und begreifen sie von Mir also, dass Ich überhaupt nicht außergewöhnlich bin, sondern ganz normal, praktisch und gewöhnlich. Da Ich mit einem solchen menschlichen Erscheinungsbild lebe, fühle Ich Mich besonders frei und ungezwungen, wenn Ich mit Menschen zusammenlebe. Wenn du denkst, dass Ich irgendwelche Handlungen vollziehe, die außergewöhnlich sind und sich von anderen unterscheiden, oder dass irgendein Teil Meiner äußeren Gesichtszüge oder irgendein anderer Aspekt von Mir sich von anderen unterscheidet oder besonders außergewöhnlich ist – wenn du so denkst, dann werde Ich Mich sehr unbehaglich und unwohl fühlen. Ich mag es wirklich nicht, wenn Leute solche Dinge sagen, und Ich mag es auch wirklich nicht, wenn Leute Mich auf diese Weise ansehen. Insbesondere manche Leute beobachten Mich, wenn sie Mich zum ersten Mal treffen, mustern den Blick in Meinen Augen, Meine Gesichtszüge, hören sorgfältig auf jedes Wort, das Ich benutze, und auf Meinen Tonfall, und wollen sehen, ob Ich so außergewöhnlich bin und Mich so von anderen unterscheide, wie sie es sich vorgestellt hatten. Ich sage, das ist nicht nötig; es ist nicht nötig, Mich zu beobachten oder genau zu prüfen. Ich bin ein ganz gewöhnlicher und normaler Mensch. Wenn du mit Mir umgehst, solltest du entspannt, frei und ungezwungen sein. Wenn du immer beobachtest und genau prüfst, wirst du umso müder werden, je mehr du genau prüfst, und du wirst umso verwirrter werden. Wenn Ich von dir genau geprüft und beobachtet werde, werde Ich mehr und mehr Abneigung gegen dich und Abscheu vor dir empfinden. Was nützt deine genaue Prüfung, ganz gleich, wie genau du Mich prüfst, wenn du nicht verstehst, was Ich sage, nicht weißt, worauf sich Meine Worte eigentlich beziehen, und nicht weißt, was die Wahrheitsgrundsätze sind, die hier verstanden werden sollten? Deine genaue Prüfung ist sogar noch widerlicher. Einmal sagte jemand – Ich weiß nicht, ob er lange beobachtet hatte oder es unabsichtlich sah –, dass Meine Augen einen hellen Punkt hätten und dass ein Blick genüge, um zu zeigen, dass Ich Gott sei. Ich sagte: „Was hast du noch gesehen? Hast du den Geist Gottes wie eine Taube auf Mich herabkommen sehen? Hast du ein zweischneidiges Schwert aus Meinem Mund kommen sehen? Hast du Meinen ganzen Körper wie eine Lichtsäule gesehen? Hast du einen eisernen Stab in Meiner Hand gesehen? Du sagst, du hast einen hellen Punkt in Meinen Augen gesehen, aber was du sagst, ist falsch. Die Bibel sagt: ‚Seine Augen waren wie eine Feuerflamme.‘ Deinem Verständnis nach hättest du Meine beiden Augen wie Flammen sehen müssen, um etwas von Gottes göttlicher Aura wahrzunehmen, aber du hast nur einen hellen Punkt gesehen, das bedeutet also, dass du Gott verunglimpfst.“ Sag Mir, hat sich dieser Mensch nicht zum Narren gemacht? Ist das nicht eine Äußerungsform von kleiner Größe? (Doch.) Ich sage dir, du brauchst diese Dinge nicht zu beobachten oder genau zu prüfen. Es reicht aus, einfach auf diese Worte zu hören, die Ich ausdrücke, um dich zu befähigen, in die Wahrheitsrealität einzutreten und den Weg der Errettung einzuschlagen. Welche Probleme entstehen, wenn du darauf bestehst, zu beobachten? Weder wird es Ergebnisse geben, noch wirst du in der Lage sein, Gott im Geringsten zu erkennen, und deine Auffassungen über Gott werden stärker und stärker werden. Der menschgewordene Gott hat keinerlei Ähnlichkeit mit Gottes Person oder Gottes wahrer Gestalt, von denen Er spricht, oder dem Bild Gottes, das von Gott in der Offenbarung prophezeit wurde, oder dem Bild Gottes, das die Menschheit durch vergangene Aufzeichnungen gesehen hat. Ganz gleich also, wie du den menschgewordenen Gott beobachtest, Er ist immer normal und praktisch, ein gewöhnlicher Mensch; Er wird dir keine Seite zeigen, die außergewöhnlich ist oder sich von anderen unterscheidet. Was meine Ich also damit, wenn Ich diese Worte sage? Ich sage dir einfach, dass du den menschgewordenen Gott nicht beobachten oder genau prüfen solltest. Je mehr du Ihn genau prüfst, desto weiter wird Gott von dir entfernt sein. Wenn du Ihn nicht genau prüfst, sondern dich rein unterwirfst und fähig bist, die Wahrheit anzunehmen, wird der Heilige Geist dich erleuchten und erhellen und dich anleiten, die Wahrheit zu verstehen. Wenn du Ihn immer beobachtest und genau prüfst, wird der Heilige Geist dich verlassen. Sobald der Heilige Geist dich verlässt, wird es sein, als ob es vor deinen Augen stockfinster würde und du nichts mehr erkennen könntest. Du wirst Gottes Worte nicht verstehen, wenn du sie liest; wenn dir irgendetwas widerfährt, wirst du es nicht durchschauen können oder wissen, was zu tun ist, und wenn du mit anderen Gemeinschaft hältst, wirst du nicht wissen, wo du anfangen sollst. Du wirst dich selbst bei der einfachsten Sache, die du früher tun konntest, so unbehaglich fühlen und ratlos sein. Dann laufen die Dinge völlig schief. Sind das gute Anzeichen? (Nein.) Wenn diese Anzeichen also auftreten, musst du schnell umkehren und aufhören, Gott zu beobachten und genau zu prüfen. Und tu es auch nicht, wenn diese Anzeichen nicht auftreten. Warum solltest du es nicht tun? Dieser Weg ist eine Sackgasse; dieser Weg ist nicht der, den du einschlagen solltest. Der Weg, den du einschlagen solltest, wenn du Gott folgst, ist, die Wahrheit anzunehmen und dich Gott zu unterwerfen, nicht Gott zu beobachten, genau zu prüfen oder auf die Probe zu stellen. Wenn du insbesondere den menschgewordenen Gott noch nie gesehen hast und nicht weißt, wie Er aussieht, ist es normal, Ihn beim ersten Treffen sorgfältig zu mustern. Nachdem du Ihn gemustert hast, hast du einen gewissen Eindruck von Ihm, und du kannst Seine Stimme der Stimme zuordnen, die in den Aufnahmen der Predigten spricht: „So sieht der menschgewordene Gott also aus, so groß ist Er, so kleidet Er sich. Er ist wahrlich normal, praktisch und gewöhnlich – es ist alles wahr, genau wie in Gottes Worten beschrieben.“ Das ist genug; belasse es dabei. Investiere keine weitere Mühe darin, diese Angelegenheit in deinem Herzen genau zu prüfen. Als Nächstes solltest du sorgfältig zuhören, worüber Gott Gemeinschaft hält, darüber nachdenken, welchen Aspekt der Wahrheit die Angelegenheit betrifft, über die Gott Gemeinschaft hält, es schnell aufschreiben, es dann in deinem Herzen bedenken und es in die Praxis umsetzen, wenn du es verstanden hast. Das ist der korrekte Weg, Christus – den menschgewordenen Gott – zu behandeln. Ganz gleich, wie Ich Gemeinschaft halte, ganz gleich, über welchen Inhalt Ich Gemeinschaft halte, wenn es den menschgewordenen Gott betrifft, versuche Ich immer, euch dazu zu bringen, Gottes Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit zu erkennen, anstatt Ihn damit in Verbindung zu bringen oder Ihn so zu kennen, dass Er außergewöhnlich, großartig, einzigartig ist oder sich von anderen unterscheidet. Jede Angelegenheit, von der Ich spreche, jedes Beispiel, das Ich nenne, bezieht sich auf dieses Thema der Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes. Ich werde absolut nichts erfinden, um dich fälschlicherweise denken zu lassen, Ich unterschiede Mich von anderen, sei außergewöhnlich oder großartig, Ich hätte die Ausstrahlung eines Anführers, den Großmut eines großen Mannes oder die Weitherzigkeit und Größe eines großen Mannes. Lass Mich dir sagen, Ich verstehe nie, was „Höhe“ oder „Weitherzigkeit“ bedeutet, noch denke Ich darüber nach oder verwende Mühe auf diese Aspekte. Worüber denke Ich nach? Ich denke darüber nach, über welche Themen Ich mit euch Gemeinschaft halten soll, damit diese euch in die Wahrheitsrealität bringen können, welche Themen euch anspornen, führen, helfen und anleiten können, damit ihr die Bereitschaft und Entschlossenheit habt, zu leiden und einen Preis zu zahlen, und fähig seid, nach der Wahrheit zu streben, eure Pflicht gut auszuführen und Errettung zu erlangen. Ich denke immer darüber nach, über welche Themen Ich sprechen und welche Predigten Ich halten soll, damit die Menschen den Weg der Errettung einschlagen, ihre Pflicht auf eine Weise erfüllen können, die dem Maßstab entspricht, und wahre geschaffene Wesen werden können. Ganz gleich, über welches Thema Ich spreche, bin Ich immer bestrebt, euch zu helfen, geschaffene Wesen zu werden, die dem Maßstab entsprechen, zu lernen, euch Gott zu unterwerfen, und ein gottesfürchtiges Herz zu entwickeln. Ich denke nie darüber nach, welche Worte Ich sagen soll, damit ihr zu Mir aufblickt, oder welche Dinge Ich tun soll, damit ihr Mich bewundert, sodass ihr in euren Herzen das Gefühl habt, Ich sei so unergründlich wie eine berühmte oder große Persönlichkeit; Ich habe nichts von diesen Dingen in Meinem Herzen. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie Ich sprechen sollte, wie Meine Art zu sprechen sein sollte oder wie Ich Mich inszenieren sollte, um euch das Gefühl zu geben, Ich sei sehr erhaben, um euch unfähig zu machen, Mich zu ergründen oder zu erreichen, und euch sehr unbedeutend und unwissend erscheinen zu lassen. Ich denke in Meinem Herzen nie über diese Dinge nach und spreche oder handle nie, um Meinen eigenen Status, Mein Bild oder Meine Identität zu schützen; Ich führe lediglich Mein Amt von ganzem Herzen aus.

Manchmal, wenn Ich müde bin, gehe Ich dorthin, wo die Brüder und Schwestern wohnen, um spazieren zu gehen und Mich umzusehen. Manchmal schlendere Ich auch über den Bauernhof und schaue Mir die Gemüsebeete, die Schweine und die Schafe an. Wenn Ich ein Kätzchen sehe, streichle Ich es auch, nehme es in den Arm und spreche mit ihm. Wenn Ich einen niedlichen Welpen sehe, nehme Ich ihn auch in den Arm. Es gab eine Hundemutter, die mehr als zehn Welpen zur Welt brachte. Sie war so glücklich vor den Menschen, als hätte sie sich ein Verdienst erworben. Ich lobte sie und sagte: „Jetzt bist du zufrieden mit dir selbst, nicht wahr? Schau, du hast so viele Welpen zur Welt gebracht, du hast wirklich tolle Arbeit geleistet, sehr gut, gut gemacht!“ Ich streichelte sie und legte den Arm um ihren Hals. Ich besuche auch die Hundehütten, das Ackerland und die Gemüsebeete und schaue Mich überall um; es ist wirklich schön. Sag Mir, gehen jene großen Persönlichkeiten an diese schmutzigen, stinkenden, chaotischen Orte? Das tun sie nicht. Besonders an Orte wie Hundehütten und Schweineställe mit unangenehmen Gerüchen – die meisten Menschen sind nicht bereit, dorthin zu gehen. Ich mag auch keine schlechten Gerüche oder unangenehmen Ausdünstungen, aber ein wenig Geruch von einem Welpen ist erträglich. Manchmal reiben sich Welpen an Mir, küssen und lecken Mein Gesicht, und Ich nehme sie in den Arm. Tiere sind sehr einfach; sie vertrauen ihren Herren und müssen nicht auf der Hut sein, also können sie nach Herzenslust mit ihren Herren spielen und interagieren. Ihr Leben ist so einfach. Manche Leute sagen immer, sie mögen Hunde, mögen kleine Tiere und kümmern sich um kleine Tiere, aber wenn man sie bittet, einen Welpen in den Arm zu nehmen, sind sie dazu nicht bereit. Sie sagen: „Hunde sind schmutzig und stinken, und sie könnten sogar Viren haben!“ Ich sage: „Du bist so pingelig. Magst du keine kleinen Tiere? Du magst sie nicht wirklich.“ Sind solche Menschen nicht ziemlich heuchlerisch? (Doch.) Sie betrachten sich selbst nicht als gewöhnliche Menschen; sie denken, sie seien edel, hätten Status und seien große Persönlichkeiten, wie könnten sie sich da mit diesen kleinen Tieren abgeben, die die Menschen als unbedeutend ansehen? Selbst wenn sie sie mit den Händen berühren, müssen sie sich schnell die Hände waschen und desinfizieren, und sie wechseln sogar ihre Kleidung, und wenn sie nach Hause kommen, nehmen sie sofort ein Bad. So weit treiben sie es mit der Sauberkeit. Sag Mir, sind solche Menschen nicht seltsam? Wenn du kleine Tiere nicht wirklich magst, dann verstell dich nicht. Sobald die Leute sehen, dass du dich verstellst, wissen sie, dass du zu heuchlerisch und unaufrichtig bist, fühlen sich bei deinem Anblick angewidert und haben einen schlechten Eindruck von dir. Wenn du keine Tiere magst, verstell dich absolut nicht und versuche nicht, dich gut aussehen zu lassen. Je mehr du versuchst, dich gut aussehen zu lassen, desto hässlicher und niedriger werden die Leute dich einschätzen. Ehrlich und aufrichtig zu sein ist so viel besser. Wenn du nicht ehrlich und aufrichtig sein kannst, beweist das, dass es ein Problem mit deiner Menschlichkeit gibt. Jedenfalls ist die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes eine Tatsache, und Seine Gewöhnlichkeit ist ebenfalls eine Tatsache. Viele Menschen haben diese Dinge gesehen, indem sie Kontakt mit Ihm hatten, und wissen, dass dies Tatsachen sind. Das sind die Tatsachen, die ihr vor allem verstehen und kennen solltet. Ein solch gewöhnlicher, normaler Mensch ist der menschgewordene Gott, und das widerspricht den menschlichen Auffassungen. Wenn Er sich wie die verdorbene Menschheit verhielte, damit angeben würde, wie sehr Er sich von anderen unterscheidet, unabhängig davon, ob Er etwas Großes oder Kleines getan hat, und versuchen würde, sich abzuheben, dann würde das vielleicht den menschlichen Auffassungen entsprechen. Auf der einen Seite gibt es die verschiedenen Äußerungsformen der verdorbenen Menschheit, und auf der anderen Seite gibt es den menschgewordenen Gott, der, obwohl Er so viel Wahrheit ausdrückt, dennoch Äußerungsformen zeigt, die so normal sind wie die eines gewöhnlichen Menschen – welche dieser Arten von Äußerungsformen ist etwas Positives, das den Menschen nützt? Welche ist etwas Negatives, das die Menschen verabscheuen und ablehnen? Seid ihr jetzt in der Lage, dies bis zu einem gewissen Grad zu unterscheiden? (Ja.) Dann brauchen wir nicht mehr ins Detail zu gehen; lasst uns mit dem Thema vom letzten Mal fortfahren.

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