Wie man nach der Wahrheit strebt (24) Abschnitt Fünf

Der menschgewordene Gott hält Sich nicht nur in Seinem menschlichen Leben streng an die Credos und Grundsätze einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen, sondern hält Sich auch bei der Ausübung Seines Amtes streng an diese Credos und Grundsätze. Ich habe viele Jahre lang gewirkt und gepredigt, und ihr habt all die Jahre die Worte gelesen, über die Ich Gemeinschaft halte. Anhand der verschiedenen Themen solltet ihr inzwischen Meine Sichtweisen, Standpunkte und Haltungen zu verschiedenen Fragen verstanden haben. Theoretisch wisst ihr darüber Bescheid, aber wisst ihr auch, wie Ich bei der Ausübung Meines Amtes Mein Leben führe und Dinge erledige? Vielleicht wissen einige von euch nur, was Ich getan und welche Äußerungsformen Ich gezeigt habe; bei konkreten Angelegenheiten wisst ihr aber vielleicht noch nicht, was Ich in Meinem Herzen denke oder welche Pläne und Vorhaben Ich habe. Deshalb möchte Ich euch das kurz erläutern. Was die Ausübung Meines Amtes betrifft, scheue Ich grundsätzlich keine Mühe bei dem Werk, das Ich tun kann und tun sollte und das Mein Amt betrifft, und Ich lasse Mich dabei durch nichts einschränken. Ich stelle keine Forderungen an euch und beanspruche dafür auch keine Anerkennung. Ich versuche einfach mit allen Mitteln, euch klar und deutlich zu erklären, was Ich tun kann, was Ich verstehe und was Ich weiß. Um die Dinge klar zu erklären, tue Ich Mein Bestes, um alles verständlich zu machen, selbst wenn das langatmig oder mühsam ist. Ich bemühe Mich so lange darum, bis Ich in Meinem Herzen das Gefühl habe, dass ihr es verstanden habt und Ich alles klar und deutlich erklärt habe. Dann höre Ich auf zu sprechen, und damit ist das Thema abgeschlossen. Wenn Ich das Gefühl habe, zu wenig gesagt zu haben und ihr es vielleicht nicht verstanden habt, gehe Ich näher ins Detail, sage noch mehr dazu und wiederhole es sogar immer wieder. Ich versuche mit allen Mitteln, das Thema klar und deutlich zu erklären. Dabei habe Ich keine Angst davor, dass ihr Mich auslacht, und auch nicht davor, dass irgendwelche Intellektuellen darüber lachen und sagen: „Du bist wirklich langatmig, wenn Du sprichst!“ Ich werde einfach Meiner Verantwortung gerecht und halte Mich dabei an die Grundsätze einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen, indem Ich das, was Ich sagen möchte, deutlich und verständlich erkläre. Wenn die Menschen manches von dem, was Ich im gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit sage, nicht erfassen können und es nach dem Zuhören immer noch nicht verstehen, gebe Ich ein Beispiel und führe es noch konkreter aus. Auch wenn Ich dafür sehr viel reden muss, Mich ausgelaugt und geistig erschöpft fühle und Mir der Mund trocken wird, muss Ich trotzdem mit allen Mitteln versuchen, alles klar und deutlich zu erklären. Wenn ihr es nach dieser Versammlung immer noch nicht verstanden habt, halte Ich eine weitere ab. Und was bedeutet das für Mich? Noch eine Versammlung abzuhalten und erneut zu sprechen, bis Mir der Mund trocken ist, bedeutet, dass Ich wieder völlig erschöpft sein werde und diese Erschöpfung noch einmal ertragen muss. Aber deshalb darf Ich nicht nachlassen. Ich kann nicht darauf verzichten, über dieses Thema zu sprechen, ohne Rücksicht darauf, ob ihr es verstanden habt, nur weil Ich beim letzten Mal bereits darüber gesprochen habe und Angst habe, müde zu werden. Ich muss mit allen Mitteln versuchen, dieses Thema klar und deutlich zu erklären. Ob ihr die Wahrheit verstehen, annehmen und praktizieren könnt, nachdem ihr diese Worte gehört habt, hängt von eurem persönlichen Streben ab; darum kümmere Ich Mich nicht. Was jedoch die Themen betrifft, über die Ich sprechen möchte, aber noch nicht gesprochen habe, die Verantwortungen, die Ich noch nicht erfüllt habe, und die Bürden, die Ich noch nicht abgelegt habe, muss Ich alles unbedingt zu Ende bringen und gut erledigen, bis Ich innerlich das Gefühl habe: „Jetzt wurde alles klar und deutlich erklärt. Ich habe alles abgehandelt, was zu diesem Thema gehört. Ihr wisst jetzt auf jeden Fall zumindest darüber Bescheid und versteht es.“ Erst dann bin Ich innerlich beruhigt. Es kann sein, dass Ich durch ein paar zusätzliche Versammlungen für euch so erschöpft bin, dass Ich mehrere Tage lang nicht schlafen kann; aber wenn so etwas das nächste Mal wieder vorkommt, werde Ich genauso vorgehen. Ich werde nicht nachlassen und sagen: „Damit Ich nicht so erschöpft bin, werde Ich weniger sagen und eine Versammlung weniger abhalten. Lasst uns das Thema an diesem Punkt beenden; die meisten Menschen streben ohnehin nicht nach der Wahrheit.“ Ich werde euch gegenüber nicht nachlässig sein und auch Mein Amt nicht nachlässig ausüben. Und Ich sage dabei nie, dass Ich mit Meinem Gewissen im Reinen sein muss oder den Brüdern und Schwestern gerecht werden muss, die hier mehrere Stunden gesessen und Meiner Predigt zugehört haben. Vielmehr tue und sage Ich ganz selbstverständlich und nach besten Kräften alles, was Ich tun sollte, tun möchte und sagen möchte, und gebe euch all das rückhaltlos weiter, damit ihr es hören und daraus etwas gewinnen könnt. Ich lasse nicht nach und handle nicht oberflächlich. Wenn Ich etwas beim ersten Mal nicht klar und deutlich erkläre, wiederhole Ich es zwei- oder dreimal auf unterschiedliche Weise. Selbst wenn ihr in eurem Herzen gewisse Meinungen über Mich habt oder sagt, dass Ich langatmig bin, ist Mir das egal. Solange Ich alles klar und deutlich erklären und damit das gewünschte Ergebnis erzielen kann, genügt Mir das. Wenn Ich spreche, handle Ich nach dem Grundsatz, Dinge gut und gründlich zu erledigen, Meiner Verantwortung gerecht zu werden und alles, was in Mir ist, rückhaltlos an euch weiterzugeben. Ich lasse nicht nach und handle nicht oberflächlich. Das ist die Haltung des menschgewordenen Gottes bei der Ausübung Seines Amtes.

In Bezug auf Dinge, die nicht Mein Amt betreffen, zum Beispiel, wenn Ich euch manchmal bei Angelegenheiten im Rahmen eurer Pflichten anleite, so fällt das nicht in den Bereich Meines Amtes. Das ist euch vielleicht nicht bewusst. Abgesehen von dem gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit und der Anleitung dazu, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen und in die Wahrheitsrealität einzutreten, hat alles andere tatsächlich nichts mit Mir zu tun; es gehört nicht zu dem, was Ich tun soll. Das möchte Ich euch klar und deutlich sagen. Eure Arbeit anzuleiten, liegt nicht im Rahmen Meines Amtes und betrifft Mich nicht. Ob Ich diese Arbeit tue oder nicht – beides ist in Ordnung; das ist die Angelegenheit von euch Menschen. Das ist das erste Mal, dass Ich das erwähne – die Angelegenheit von euch Menschen. Das heißt, eure Angelegenheiten, die Angelegenheiten der Menschen, betreffen Mich nicht. Warum sage Ich das? Was ihr ausführt, ist eure Pflicht, und was Ich ausübe, ist Mein Amt. Ich verrichte Mein Werk, während ihr eure Pflicht tut; darin besteht ein Unterschied. Was die Anleitung bei Angelegenheiten im Rahmen eurer Pflichten betrifft: Abgesehen davon, Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze zu halten, werde Ich, wenn ihr Mich nach Fachkenntnissen oder diversen sonstigen Aufgaben fragt, Mein Bestes tun, euch klar zu vermitteln, was Ich verstehe, worin Ich Einblick habe und welche Grundsätze Ich erfasst habe, damit ihr über diese Dinge Bescheid wisst und sie versteht. Ich werde Mein Möglichstes tun, sie euch beizubringen und euch beim Lernen zu helfen. Bei Dingen, die Ich nicht weiß, lasse Ich euch dazu Informationen recherchieren. Oder wenn jemand unter euch sich damit auskennt, ziehe Ich ihn zu Rate, „Du hast dieses Fach studiert. Was steht also in den Lehrmaterialien dieser Branche zu dieser Angelegenheit? Welche Regeln gelten auf diesem Wissensgebiet? Lasst uns die Grundsätze dafür herausfinden, damit unsere Arbeit besser dem Geschmack und dem geschulten Auge von Fachleuten entspricht, damit man uns nicht verspottet oder auslacht, wir uns nicht blamieren und das Haus Gottes nicht in ein schlechtes Licht rücken.“ Denn all die Chorhymnen, Musicals und Filmproduktionen sowie das Verfassen von Drehbüchern, die Kunst und der Tanz, die Kostüme und so weiter, bei denen Ich euch anleite, fallen – ganz gleich, ob es dabei um fachliche oder nichtfachliche Arbeit geht – nicht in den Rahmen des Amtes, das Ich ausübe. Das ist eure Pflicht. Wenn Ich sage, dass es „eure Pflicht“ ist, meine Ich damit, dass es eure Angelegenheit ist und ihr euch selbst darum kümmern solltet, denn dabei geht es um bestimmte Wissensgebiete sowie technische und fachliche Fragen bestimmter Branchen, mit denen ihr euch vertraut machen müsst. Was ihr studieren solltet, müsst ihr selbst studieren; worüber ihr euch informieren solltet, darüber müsst ihr euch selbst informieren; und was ihr praktizieren solltet, müsst ihr selbst praktizieren. Das alles betrifft Mich tatsächlich nicht. Das Werk, das Ich verrichte, besteht darin, stellvertretend für Gottes menschgewordenes Fleisch Worte kundzutun und stellvertretend für Gott zu euch zu sprechen und an euch zu wirken. Was die Arbeit betrifft, die nichts mit Meinem Amt zu tun hat, so ist das die Angelegenheit von euch Menschen. Für diese Arbeit hat Gott einen Leiter und Hirten eingesetzt, der euch führt, und Gottes Haus hat auch verschiedene Arbeitsanordnungen sowie verschiedene Verwaltungsverordnungen und Vorschriften erlassen. Ihr solltet euch streng an die Anordnungen des Leiters halten, den Gott für euch eingesetzt hat – des vom Heiligen Geist verwendeten Menschen – und euch seiner Führung unterwerfen. Und was ist all die Arbeit, die Ich außerhalb Meines Amtes tue? Das ist alles zusätzliche Arbeit. Ich brauche keine Pflicht zu tun. Ich wirke und übe Mein Amt aus, während ihr eure Pflicht tut. Daher kann Ich eure Arbeit anleiten, aber das gehört nicht zu dem, was Ich tun soll. Wenn ihr denkt: „Du musst diese Arbeit tun; das ist Deine Aufgabe. Wie könnte es in Ordnung sein, wenn Du sie nicht tust? Wenn Du sie nicht tust, werde ich Dir die Verantwortung dafür zuschieben und Dich damit nicht davonkommen lassen“, dann sage Ich: Da liegt ihr falsch. Ihr könnt Mir diese Verantwortung nicht zuschieben. Das ist die Pflicht von euch Menschen. Wenn ihr etwas im Zusammenhang mit eurer Pflicht nicht versteht, solltet ihr untereinander Gemeinschaft halten, darüber sprechen und nach einem Weg suchen. Wenn du Mich fragst und die Umstände es zu diesem Zeitpunkt erlauben, kann Ich dir helfen. Wenn Ich keine Zeit habe und dir nicht helfen kann, ist das nicht Meine Verantwortung. Wenn einige von euch mit verdrehter Logik argumentieren und sagen, das sei etwas, was Ich tun sollte, dann liegt ihr falsch. Das ist eure Pflicht, und ihr solltet sie tun; das betrifft Mich nicht. Wenn du deine Pflicht nicht gut ausführst, bist du verantwortungslos und untreu. Wenn du deine Pflicht nicht erfüllst und versuchst, die Verantwortung auf Mich abzuwälzen, ist das eine Äußerungsform davon, dass du keine Vernunft besitzt, und Gott verabscheut das zutiefst. Wenn Ich jedoch sehe, dass ihr etwas wirklich nicht könnt, dass es eure Fähigkeiten übersteigt und ihr die Grundsätze für diese Arbeit nicht kennt, dann muss Ich helfen, euch ein oder zwei Beispiele geben und euch auf den richtigen Weg bringen. Wenn ihr es dann immer noch nicht könnt und entweder Meine Umstände es Mir nicht erlauben, es zu tun, oder auch Ich nicht dazu in der Lage bin, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als diese Arbeit einzustellen. Mehr können wir dann nicht tun – wer kann etwas dafür, dass eure Fähigkeiten so begrenzt sind und euer Kaliber so schlecht ist? Wenn Ich jedoch eine bestimmte Arbeit verrichte, tue Ich sie so gut Ich kann. Wenn Ich weiß, wie etwas gemacht wird, sage Ich euch das und sage euch auch, wo Ich nicht weiß, wie es geht. Bei den Dingen, die Ich nicht weiß, ziehe Ich euch zu Rate. Wenn ihr es ebenfalls nicht wisst, werde Ich selbst darüber nachdenken, es durchdenken und nach einer Lösung suchen. Sobald Ich einen Weg, einige Ideen und einige Ansätze gefunden habe, werde Ich mit euch darüber Gemeinschaft halten und Mich bemühen, alles daranzusetzen, diese Arbeit gut und gründlich zu erledigen. Zum einen bedeutet das, Verantwortung für die Arbeit zu übernehmen. Zum anderen könnt ihr im Rahmen Meiner Anleitung etwas lernen. Ihr könnt dabei die Grundsätze erfassen, die man für diesen Bereich fachlicher Arbeit beherrschen muss, und die Wahrheiten verstehen, die man dafür verstehen muss. Manche Leute verfügen zwar über gewisse Fachkenntnisse, können aber kein fertiges Ergebnis produzieren, und deshalb leite Ich sie an. Wenn die Sache fertig ist, bin Ich Mir dabei immer noch nicht ganz sicher, also lasse Ich die Leute einen Branchenexperten konsultieren und lasse das Ergebnis von diesem Experten überprüfen. Wenn der Experte sagt, dass diese Vorgehensweise den Normen der Branche entspricht und wir uns damit nicht zum Gespött machen, dann bleiben wir dabei. Wenn der Experte sagt, es sehe aus, als hätte es ein Laie gemacht, es wirke peinlich, sei nicht richtig und entspreche nicht den Standards, dann lassen wir ihn sofort einige Änderungen daran vornehmen. Wir dürfen nicht selbstgerecht sein, dürfen nicht so tun, als verstünden wir etwas, wenn wir es nicht verstehen, und müssen Selbsterkenntnis besitzen. Wir sollten uns nichts vormachen; wir müssen die Sache ernst nehmen und uns bemühen, nach Abschluss einer Arbeit fachlich etwas dazuzulernen. Deshalb werde Ich bei solchen Dingen trotzdem Mein Äußerstes tun, auch wenn Ich fachlich ein Laie bin und nicht viel davon verstehe. Manche Leute sagen: „Warum leitest Du die Leute dann trotzdem an, obwohl Du es selbst nicht verstehst?“ Das liegt daran, dass diese Leute nur über begrenzte fachliche Fähigkeiten verfügen; bei künstlerischen Produktionen, für die Fachkenntnisse erforderlich sind, fehlt es ihnen wirklich an Kreativität und guten Ideen. Auf diesem Gebiet habe Ich eine gewisse Stärke und einige Ideen. Deshalb gebe Ich diese Ideen an diese Leute weiter, die in einem bestimmten Fach eine gewisse Grundlage oder zumindest ein gewisses Grundverständnis haben, und sie finden Meine Ideen alle ziemlich gut. Da sie Meine Ideen ziemlich gut finden, bin Ich eben so „dreist“ und leite sie an, und einige der Werke, die auf diese Weise unter Meiner Anleitung entstehen, sind ganz passabel. Ich sage das nicht einfach schamlos daher; dass Ich sie als „passabel“ bezeichne, hat eine Grundlage. Ich sage das nur, weil Branchenexperten sie gesehen und ebenfalls als passabel bezeichnet haben. Mit „passabel“ meine Ich nicht, dass sie sehr gut sind oder ein professionelles Niveau erreicht haben, sondern nur, dass die Experten zumindest bestätigt haben, dass sie einer fachlichen Prüfung standhalten; dann bin Ich beruhigt. Bislang finden die meisten Menschen die wenigen Werke, die unter Meiner Anleitung entstanden sind, ganz passabel, und anscheinend haben einige davon bei bestimmten Wettbewerben sogar Preise gewonnen, oder? (Ja.) Ganz gleich, um welchen Arbeitsbereich oder welche Art von Sache es geht: Solange Ich einige Gedanken und Ideen dazu habe oder der Meinung bin, ein gutes kreatives Konzept zu haben, werde Ich diese Dinge auf jeden Fall äußern. Ich versuche mit allen Mitteln, die Brüder und Schwestern dafür zu gewinnen, bei der Umsetzung dieser Ideen in der Produktion mitzuhelfen, damit mehr Menschen bereit sind, sich das Ergebnis anzusehen. Dadurch werden Gottes Werk und Gottes Worte in größerem Umfang besser und weiter verbreitet, und damit ist unser Ziel erreicht. Was Meine Vorgehensweisen und Methoden beim Erledigen von Dingen betrifft, so beruhen sie weiterhin auf den Grundsätzen einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen. Wenn Ich etwas erledige, tue Ich das im Stillen und setze alles daran, die Aufgabe zu Ende zu bringen und gut zu erledigen. Sobald die Arbeit fertiggestellt und hochgeladen ist, ist diese Phase abgeschlossen.

Die Dinge, die der menschgewordene Gott im Rahmen des von Ihm ausgeübten Amtes tut, stützen sich auf Seine Grundsätze einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen. Auch wenn Er Dinge erledigt, die nicht in diesen Rahmen fallen, weicht Er nicht von diesen Grundsätzen ab: Er führt Sein Leben auch dabei regelkonform und erledigt die Dinge auf pflichtbewusste Weise. Wenn Ich Probleme sehe oder entdecke, lasse Ich sie entweder von jemandem weitergeben, oder Ich schalte Mich persönlich ein, um anzuleiten, zu korrigieren und bei der Lösung zu helfen. Kurz gesagt: Im Grunde gehe Ich bei allen Dingen, mit denen ihr in eurem wirklichen Leben in Berührung kommt oder von denen ihr gehört habt – ganz gleich, worum es sich handelt –, nach diesem Grundsatz vor. Dabei unterscheide Ich auch nicht zwischen großen und kleinen Angelegenheiten. Ob es darum geht, Katzen oder Hunde zu halten, Schweineställe oder Schafställe zu bauen, zu kochen, Kleidung herzustellen oder sogar zu putzen – wenn Ich etwas sehe, nehme Ich Mich der Sache an. Wenn Ich sehe, dass ihr etwas falsch macht, weise Ich euch an und korrigiere euch. Wer ein Herz hat, der hört darauf und nimmt das, was Ich sage, an; wer kein Herz hat, tut das nicht. Später sehe Ich dann, wer auf Mich hört und Meine Anweisungen befolgen kann, und setze diese Leute ein. In all den Jahren, in denen Ich mit euch zu tun hatte, bin Ich so vorgegangen. Wenn Ich euch gesagt habe, was zu tun ist, bleibe Ich an der Sache dran, bis sie abgeschlossen und gut erledigt ist. Viele Dinge erledige Ich zwar nicht mit Meinen eigenen Händen, aber mit Meinem Herzen bin Ich immer bei der Sache, deren Fortschritt Ich verfolge; Mein Herz wendet sich nie davon ab. Wenn etwas dringend ist und schnell erledigt werden muss, arbeite Ich von früh bis spät und bis tief in die Nacht daran, damit es fertig wird, und verfolge, beaufsichtige und leite die Arbeit ohne Unterlass. Angesichts Meiner körperlichen Verfassung könnt ihr euch vorstellen, dass das ziemlich anstrengend ist. Wenn schließlich alles fertig ist, tauche Ich dort nicht mehr auf. Irgendwann bemerkt das jemand, und er sagt: „Gott hat uns hier alles so gut eingerichtet, aber Er kommt selbst gar nicht dazu, es zu genießen; wir sind diejenigen, die all das genießen dürfen.“ Ich sage: Solange ihr es genießen könnt, reicht Mir das. Sobald für euch alles geregelt ist und sowohl euer Leben als auch die Ausführung eurer Pflichten unter geeigneten Bedingungen stattfinden können, brauche Ich Mich nicht mehr mit diesen Dingen zu beschäftigen. Eigentlich besteht die Aufgabe des menschgewordenen Gottes darin, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und die Wahrheit bereitzustellen; andere Arbeit betrifft Mich nicht. Doch in all den Jahren habe Ich neben Meinem eigentlichen Werk auch viel Zeit darauf verwendet, euch beim Lösen von Problemen zu helfen, die bei der Ausführung eurer Pflichten auftreten, und dafür erhebliche Mühen auf Mich genommen. Vieles von dieser Arbeit gehört nicht zu dem, was Ich tun soll, und vieles davon habe Ich früher noch nie gemacht. Ich habe bestimmte Wissensgebiete oder Fertigkeiten nie systematisch erlernt und hatte auch in Meinem Leben nie mit solchen Dingen zu tun. Trotzdem habe Ich nicht tatenlos zugesehen, wenn die Kirche und Gottes Haus sich den verschiedensten Dingen stellen mussten. Stattdessen tue Ich Mein Äußerstes, um euch alle anzuleiten und euch zu helfen, und auch bei Angelegenheiten des täglichen Lebens tue Ich alles, was Ich kann, damit für euch alles geregelt ist. Aus der Perspektive der Menschlichkeit tue Ich, was Ich kann. Wenn Ich sehe, dass etwas getan werden muss, und es nicht tue, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Wenn Ich ein Problem entdecke und es nicht berichtige, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Wenn es eine Arbeit gibt, die niemand zu erledigen weiß, und Ich Ideen dazu habe und sie erledigen kann, es aber nicht tue, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Deshalb muss Ich einfach etwas unternehmen. Nach außen hin sieht es daher so aus, als hätte Ich außer zu sprechen und Predigten zu halten nichts weiter getan. Doch für euer tägliches Leben und für all die grundlegenden Dinge, die ihr zur Ausführung eurer Pflichten braucht, habe Ich große Mühen auf Mich genommen. Das Kaliber der meisten Menschen ist so schlecht, dass sie nicht einmal diese Dinge gut erledigen können, also muss Ich Mir Gedanken darüber machen, wie Ich euch anleite. Obwohl Ich äußerlich unscheinbar und keine wichtige Persönlichkeit bin und keinerlei Ausbildung in der Gesellschaft erhalten habe, gab es, von dem Zeitpunkt an, als Ich zum ersten Mal mit euch in Kontakt kam, bis heute, in Bezug auf die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen, die ihre Pflichten in Gottes Haus tun, keinen einzigen Bereich eures grundlegenden Lebensumfelds, eurer Lebensbedingungen oder eures täglichen Bedarfs, um den Ich Mich nicht mit viel Mühe gekümmert hätte. Nehmen wir zum Beispiel den Gemüseanbau auf dem Bauernhof. Anfangs sah Ich, dass die meisten Leute dort auf dem Land gelebt und einige Jahre lang Gemüse angebaut hatten, also suchte Ich Mir einige Leute aus, die sich damit auskannten und diese Arbeit übernehmen sollten. Ich sagte ihnen, welches Gemüse man zu welcher Jahreszeit anbaut und wie man es anbaut, und dachte, danach müsste Ich Mich nicht mehr darum kümmern. Doch nach einer Weile fuhr Ich zum Bauernhof und sah, dass dort komplettes Chaos herrschte. Der Verantwortliche war seiner Aufgabe nicht gewachsen, und auch die Arbeiter konnten die Arbeit nicht gut erledigen. Am Ende blieb Mir nichts anderes übrig, als Mich einzuschalten, den Arbeitsfortschritt zu verfolgen und die Leute dort Schritt für Schritt anzuleiten. Von der Auswahl und dem Kauf des Saatguts über die Frage, wie viel angebaut und wie die Anbaufläche ausgewählt werden sollte, bis zu den Fragen, was man in welcher Jahreszeit anbaut, wie viel davon, wie man es anbaut, wer für den Anbau verantwortlich sein sollte, wie gedüngt werden muss und worauf dabei zu achten ist – Ich erklärte ihnen alles ganz genau. Auf diese Weise habe Ich sie persönlich angeleitet; abgesehen davon, für sie zu kochen und sie zu füttern, habe Ich Mich um alles gekümmert. Manche Leute sagen: „Hast Du sie nicht wie dreijährige Kinder behandelt?“ So war es tatsächlich. Diese Leute waren dem Anschein nach alle Erwachsene, waren diesen Verantwortungen aber wirklich nicht gewachsen. Ich musste sie praktisch an die Hand nehmen und sie in einer solchen Weise persönlich anleiten und unterrichten, bevor die Dinge endlich in geordnete Bahnen kamen. Später konnten die Leute, die dort ihre Pflichten taten, das Getreide und Gemüse essen, die sie selbst angebaut hatten. Im Sommer konnten sie auch etwas Obst essen und im Winter das Gemüse, das sie eingelagert hatten. Wenn der Obere nicht eingegriffen und sich diese Arbeit angesehen hätte, sondern einfach die Leute auf den unteren Ebenen hätte machen lassen, wäre das alles in einem Durcheinander geendet. Welche Tatsache will Ich euch also damit sagen? Ich habe vieles getan, ohne davon zu erzählen; aber wenn Ich von Dingen spreche, dann ausschließlich von Dingen, die Ich tatsächlich getan habe.

Ich halte nicht über diese Dinge Gemeinschaft, um euch zu erzählen, wie viele Dinge Ich getan habe, wie erschöpft Ich war oder wie viele Mühen Ich um euretwillen auf Mich genommen habe. Es ist nicht nötig, über diese Dinge zu sprechen. Was will Ich euch damit also sagen? Der menschgewordene Gott kommt in diese Menschenwelt, um Gott bei der Verrichtung Seines Werks zu repräsentieren. Seine Aufgabe ist das Amt, das Er ausübt. In dieser Phase der letzten Tage besteht Seine Aufgabe darin, die Menschen mit all den Wahrheiten zu versorgen, die sie brauchen, um Errettung zu erlangen. Bei der Ausübung Seines Amtes hält Er Sich streng an die Credos und Grundsätze einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen. Diese Grundsätze und Credos überschreitet Er auch nicht abseits Seines Amtes, in Seinem menschlichen Leben und in den Äußerungsformen Seiner Menschlichkeit. Ganz gleich, ob Ich euch bei der Ausführung eurer Pflichten anleite oder euch dabei helfe, verschiedene Angelegenheiten des täglichen Lebens zu regeln, handle Ich nach den Grundsätzen einer regelkonformen Lebensführung und des pflichtbewussten Erledigens von Dingen. Ich skandiere nie Parolen, schwinge keine großen Reden und erteile nie blindlings Befehle; Ich erledige die Dinge einfach auf praktische Weise. In welchem Maße tue Ich das? Als Ich zum Beispiel den Gemüseanbau auf dem Bauernhof anleitete, ließ Ich die Leute alle Gemüsesorten auflisten, die sie kannten: wie sie hießen, wie sie aussahen, wie lange ihre Wachstumsperiode dauert und welche Sorte sich am besten für den Anbau vor Ort eignet. Auf der Grundlage Meines eigenen Wissens wählte Ich von jeder Gemüseart ein oder zwei Sorten aus, legte fest, wer für ihren Anbau verantwortlich sein sollte, und sorgte letztlich dafür, dass jeder zu jeder Jahreszeit frisches Gemüse essen konnte. Ich skandiere nie Parolen und sage etwas wie: „Dieses Gemüse ist so nahrhaft. Es ist so gesund für die Menschen, es zu essen. Diese oder jene Methode ist eine wissenschaftliche Art, es anzubauen.“ Ich habe nie Ernährungswissenschaft studiert und verstehe auch nichts von Landwirtschaft. Was weiß Ich aber? Ich weiß, wie man die Gemüsesorte auswählt, die sich an einem bestimmten Ort für den Anbau eignet, sodass sie nach dem Heranwachsen gut schmeckt, alle sie gerne essen und sie nicht umsonst angebaut wurde – so praktisch gehe Ich dabei vor. All das ist eine regelkonforme Lebensführung und das pflichtbewusste Erledigen von Dingen Meinerseits. Das sind die Grundsätze und Credos, an die Ich Mich halte; so habe Ich all die Jahre Mein Leben geführt. Ich skandiere nie Parolen, und Ich brauche euren Dank nicht. Solange eure Verpflegung und Unterbringung angemessen sind und nicht alles völlig aus dem Ruder läuft, bin Ich beruhigt. Wenn niemand Störungen verursacht oder Ärger macht, es überall ziemlich sauber ist, Getreide und Gemüse ordentlich angebaut werden, die Schweine, Schafe und das andere Vieh ordentlich gehalten werden und auch in allen anderen Bereichen alles einigermaßen gut läuft, sodass die grundlegenden Lebensbedürfnisse für die meisten Menschen, die ihre Pflichten tun, kein Problem mehr darstellen, dann brauche Ich Mir keine Sorgen mehr zu machen. Meine Anforderungen in dieser Hinsicht sind nicht hoch. Habe Ich denn jemals Parolen skandiert, wenn Ich euch bei irgendeiner Arbeit angeleitet oder Mich um Angelegenheiten gekümmert habe, die eure grundlegenden Lebensbedürfnisse betreffen? Das habe Ich nie getan. Nachdem Ich für euch alles geregelt habe, suche Ich geeignete Leute aus, die die Arbeit umsetzen. Wenn sich diese Leute als ungeeignet erweisen und die Arbeit nicht umgesetzt werden kann, werden sie ersetzt. Erst wenn die Arbeit schließlich umgesetzt ist, die meisten Dinge angemessen geregelt sind und für die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Menschen, die ihre Pflichten tun, ordentlich gesorgt ist, kann Ich mit dieser Arbeit im Rahmen der Menschlichkeit aufhören und brauche Mir in dieser Hinsicht keine Mühe mehr zu machen. Manche Leute fragen Mich trotzdem ständig nach irgendwelchen Kleinigkeiten. Einer sagt: „Was sollen wir tun, wenn ein neugeborenes Lamm keine Milch bekommt?“ Ein anderer sagt: „Was sollen wir tun, wenn die Kleidung, die wir herstellen, immer einläuft?“ Ihr müsst selbst herausfinden, wie ihr solche Dinge löst; das ist eure Angelegenheit und betrifft Mich nicht. Auch beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit sage Ich etwas nur einmal. Es gibt Audioaufnahmen der Predigten und Gemeinschaften. Wenn ihr etwas nicht versteht, könnt ihr sie euch noch ein paarmal anhören und euch in Ruhe die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, nach einem Weg zu suchen und Gemeinschaft zu halten. Wenn ihr auf dieser Grundlage bei einigen Fragen immer noch etwas im Unklaren seid und nicht wisst, wie ihr damit umgehen sollt, können wir darüber Gemeinschaft halten, wenn wir uns treffen. Was die Menschen jedoch selbst bewältigen können, solltet ihr am besten auch selbst erledigen. Gott schuf für die Menschen die Himmel und die Erde und alle Dinge – die Sonne, den Mond, die Sterne, Wasser, Luft, Sonnenlicht und Nahrung sowie die verschiedenen Umgebungen und Lebewesen, die die Menschen brauchen – und setzte die Menschen anschließend auf die Erde. Gott erhält für die Menschen die Gesetzmäßigkeiten aufrecht, nach denen alle Dinge wachsen und funktionieren, und Er erhält auch ihre Lebensumgebungen aufrecht; ihr eigentliches Leben müssen die Menschen selbst führen. Was man zu welcher Jahreszeit anbaut, wann man es erntet, wie man es nach der Ernte lagert, mit welchen Methoden man daraus Lebensmittel zubereitet, wovon man mehr und wovon man weniger essen sollte, was man zu welcher Jahreszeit essen sollte und wie viel man jeden Tag essen sollte – das ist eure eigene Angelegenheit. Wenn ihr Mich jetzt, wo über die Wahrheit so klar und deutlich Gemeinschaft gehalten wurde und auch alle Angelegenheiten des Lebens für euch ordentlich geregelt sind, immer noch bittet, euch bei diesem und jenem zu helfen, und ihr immer noch zu Mir kommt, damit Ich mit euch über dieses und jenes Gemeinschaft halte, fehlt euch wirklich jegliche Vernunft. Was die Dinge betrifft, über die Ich bereits Gemeinschaft gehalten habe, sage Ich euch: Regelt und löst sie selbst. Die Kirche hat Leiter auf allen Ebenen, und außerdem führt euch der vom Heiligen Geist verwendete Mensch. Ihr solltet selbst suchen und die Dinge selbst lösen; kommt nicht mit allem zu Mir. Der Grund dafür ist, dass Ich bereits alles gesagt habe, was gesagt werden sollte. Ich habe sogar eure grundlegenden Lebensbedürfnisse für euch geregelt. Diese trivialen Angelegenheiten gehören nicht zu den Dingen, um die Ich Mich kümmern soll; sie sind eure eigene Angelegenheit, und ihr solltet sie selbst regeln.

Ganz gleich, wie viele Worte der menschgewordene Gott spricht oder wie viele Dinge Er tut, die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass der wichtigste Punkt in Bezug auf die Normalität und Praktikabilität sowie die Bescheidenheit und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes folgender ist: Ganz gleich, ob der menschgewordene Gott unter den Menschen lebt oder Sein Amt ausübt, die grundlegendsten Credos und Grundsätze Seiner Menschlichkeit, die durch Sein Fleisch ausgelebt werden, bestehen in einer regelkonformen Lebensführung und dem pflichtbewussten Erledigen von Dingen. Das spiegelt sich im menschgewordenen Fleisch Gottes wider und natürlich auch in Gott, der Gottes Identität und Wesen besitzt, in Gott in Seiner ureigenen Identität. In Bezug auf Gott nennt man es natürlich nicht „regelkonforme Lebensführung“, doch zumindest hält Er Sich in der Art und Weise, wie Er Dinge erledigt und mit Menschen und Dingen umgeht, ebenfalls streng an diese Grundsätze. Das ist sowohl das, was die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes hat und ist, als auch das, was die Göttlichkeit Gottes in Seiner ureigenen Identität hat und ist. Das, was Seine Menschlichkeit hat und ist, beinhaltet eine regelkonforme Lebensführung und das pflichtbewusste Erledigen von Dingen, während das Wesen Gottes in Seiner ureigenen Identität beinhaltet, dass Gott Menschen regelkonform behandelt und Dinge pflichtbewusst erledigt. Wir werden dazu nicht mehr viel sagen. Ganz gleich, aus welcher Perspektive du es betrachtest – sei es in Bezug auf all die von Gott geschaffenen Dinge oder auf Gottes Herrschaft über die Menschheit und Seine Führung der Menschheit, von großen bis hin zu kleinen Angelegenheiten oder vom Makroskopischen bis hin zum Mikroskopischen –, Gott erledigt alles regelkonform und pflichtbewusst. Als Gott noch nicht Mensch geworden war, war Er unter allen Dingen verborgen. Obwohl die Menschheit weder Gottes Gestalt noch Sein wahres Antlitz sah, hat Gott die gesamte Menschheit immer geführt. Er hat auch stets jede einzelne Sache auf praktische Weise erledigt und verwaltet und auf praktische Weise über jede einzelne Sache im Universum geherrscht; nichts von dem, was Er tut, ist gehaltlos. Natürlich bleibt auch nichts von dem, was Gottes Hände tun, auf der Ebene von Theorien oder Parolen. Bei allem, was Gott tut – ob du es nachvollziehen kannst oder nicht, ob du es sehen kannst oder nicht –, geht Er vielmehr regelkonform und pflichtbewusst vor. Er verrichtet das Werk, das Er zu tun beabsichtigt, auf bodenständige Weise. Er gibt den Menschen gegenüber nie Erklärungen ab oder rechtfertigt Sich vor ihnen, und Er skandiert auch keine Parolen. Vielmehr hat Er stets Kundgebungen von Sich gegeben und gesprochen und die gesamte Menschheit auf praktische Weise geführt und versorgt. Auch das ist das, was Gott hat und ist. Was der menschgewordene Gott hat und ist, wird ganz gewiss weder losgelöst von dem sein, was Gott Selbst hat und ist, noch damit in Konflikt stehen. Wenn die Menschen also wissen, was der menschgewordene Gott hat und ist, oder die Credos und Grundsätze der Lebensführung kennen, die der menschgewordene Gott befolgt, werden sie weitgehend auch das Wesen Gottes in Seiner ureigenen Identität erkennen sowie das, was Er hat und ist. Dadurch werden die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den Gott im Himmel bis zu einem gewissen Grad abnehmen, und ihre Erkenntnis und ihr Verständnis von Gott sowie ihre Ansichten über Ihn werden praktischer werden. Relativ betrachtet werden sie dann auch in der Lage sein, den menschgewordenen Gott akkurater, objektiver und rationaler zu behandeln, anstatt das, was Seine Menschlichkeit hat und ist, zu verurteilen, darauf herabzusehen oder es geringschätzig abzutun. Vielmehr werden sie zum einen richtig damit umgehen können und zum anderen werden sie durch das, was Seine Menschlichkeit hat und ist, noch besser erkennen können, was Seine Göttlichkeit hat und ist, und dadurch sowohl den Gott im Himmel als auch den Gott auf Erden akkurater erkennen können.

Gut, lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch über dieses Thema für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

10. August 2024

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