Wie man nach der Wahrheit strebt (2) Abschnitt Vier
Als Nächstes wollen wir über die Problematik von Auffassungen und Vorstellungen sprechen, wenn es um „das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott“ geht. Dies ist der dritte Punkt beim „Loslassen“ innerhalb der Praxis des Strebens nach der Wahrheit. Wir haben gerade über einige der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk gesprochen. Wenn man es jetzt betrachtet, haben die Menschen nicht noch einige andere Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk? Werden diese Auffassungen und Vorstellungen beeinflussen, wie die Menschen Gottes Werk behandeln, wie sie Gottes Werk erfahren und wie sie Gottes Werk verstehen und erkennen? Unter den verschiedenen Arten von Menschen, die in der Kirche auftauchen, gibt es auch die Art der bösen Menschen und Antichristen. Egal, welche bösen Taten sie begangen haben, die dazu führten, dass man sich mit ihnen befasst hat, und egal, welche Angelegenheiten die Kirche dazu veranlassten, sie zu entfernen oder auszuschließen, es gibt immer einige Leute, die bestimmte Auffassungen darüber haben, wie Gottes Haus die Kirche von Ungläubigen, bösen Menschen und Antichristen säubert, und diese Auffassungen und Vorstellungen sind darauf zurückzuführen, dass sie Gottes Werk oder Gottes Herrschaft überhaupt nicht verstehen. In den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen ist die Kirche der Ort, an dem Gott auf Erden wirkt. Daher ist die Kirche der direkteste Ort für die Menschen, um Gottes Herrschaft zu sehen, und man kann auch sagen, dass sie der direkteste und offensichtlichste Ort ist, an dem Gottes Herrschaft sich äußert. An diesem Ort begegnen die Menschen jedoch oft einigen Menschen, Ereignissen und Dingen, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen. In ihren Auffassungen denken die Menschen, dass die Kirche, da sie ein Ort ist, der mit Gottes Werk verbunden ist, ein ruhiger und friedlicher Ort voller Freundlichkeit und Frieden, Liebe und Toleranz sowie Freude und Trost sein sollte. Sie glauben, dass Individuen wie böse Menschen und Antichristen niemals in der Kirche auftauchen sollten und dass es keine Vorkommnisse geben sollte, bei denen böse Menschen Böses tun. Und sie denken, dass es unter Gottes Herrschaft natürlich keine Vorkommnisse geben sollte, bei denen die Wahrheitsgrundsätze in der Kirche verletzt werden, geschweige denn sollte es gesetzlose Menschen oder gesetzlose Dinge irgendeiner Art geben oder Dinge, die nicht mit dem menschlichen Willen, den menschlichen Gefühlen und der Menschlichkeit übereinstimmen. Sie glauben, dass in der Kirche alles so friedlich, ruhig, angenehm, positiv, optimistisch und erhebend sein sollte, und es sollte nicht einmal irgendwelche Kämpfe oder irgendwelche abscheulichen oder hässlichen Dinge geben, die nicht mit den Bedürfnissen der Menschlichkeit übereinstimmen. Das sind alles Auffassungen der Menschen. Die Tatsachen stimmen jedoch nicht mit den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen überein. Ungeachtet der jeweiligen Zeit oder Arbeitsphase kommt es in der Kirche immer wieder zu Vorfällen, bei denen einige böse Menschen und Antichristen die Arbeit der Kirche stören und unterbrechen, was dazu führt, dass bestimmte Aspekte der Arbeit des Hauses Gottes sabotiert werden, die Ordnung der Arbeit der Kirche gestört und durcheinandergebracht wird und andere solche Dinge. Wenn diese Dinge geschehen, empfinden die Menschen es als unvorstellbar, und ihre Herzen sind erfüllt von Hilflosigkeit, Unverständnis und Verwirrung, und sie fragen sich: „Existiert Gott wirklich? Wie genau herrscht Gott über die Menschheit und regiert Seine Kirche, regiert Sein Haus? Kümmert sich Gott wirklich darum oder nicht? Wo ist Gott? Warum schreitet niemand ein, um sie aufzuhalten, wenn diese gesetzlosen Dinge geschehen und wenn böse Menschen auftauchen und eine Störung verursachen. Warum tritt auch Gott nicht vor und hält sie auf? Was genau geht hier vor sich? Ist die Kirche nicht Gottes Haus? Sind diejenigen, die Gott folgen, nicht Sein auserwähltes Volk? Warum wacht Gott nicht über Sein Haus oder beschützt es nicht? Warum beschützt Gott Sein auserwähltes Volk nicht, damit es friedlich in einem Kokon, an einem Zufluchtsort leben kann?“ Diese Zweifel und dieses Unverständnis der Menschen werden durch die verschiedenen Auffassungen der Menschen verursacht, nicht wahr? (Ja.) Worum geht es bei diesen Auffassungen also hauptsächlich? Geht es nicht um Gottes Werk und Gottes Herrschaft? Weil in der Kirche Angelegenheiten auftreten, bei denen böse Menschen Böses tun und Unterbrechungen und Störungen in der Kirche verursachen, und weil die Menschen diese Angelegenheiten nicht verstehen, ist es für sie schwierig, die Ursprünge und Endergebnisse dieser Angelegenheiten zu erkennen. Weil die Menschen diese Dinge nicht durchschauen können, entwickeln sie Auffassungen bezüglich Gott sowie allerlei Ideen. Manche Leute denken: „Gottes Haus sollte bösen Menschen und Antichristen Liebe zeigen. Wenn Gottes Haus ihnen keine Liebe zeigt, ist es dann nicht genauso wie in der Gesellschaft? In der Gesellschaft gibt es immer eine Gruppe von Menschen, die eine andere Gruppe von Menschen quält, nur um um Macht und Einfluss zu wetteifern. Quält Gottes Haus nicht auch Menschen, indem es böse Menschen entfernt und ausschließt? Es ist nicht so sicher, in Gottes Haus zu bleiben! Wenn du wirklich auf irgendwelche turbulenten Situationen stößt, könntest du ungerecht behandelt und entfernt werden, und niemand wird deinen Namen reinwaschen! Wo genau ist Gott? Warum tritt Gott nicht hervor und sagt etwas oder tut etwas? Lass uns deine Existenz sehen, lass uns deine Allmacht sehen, lass uns deine Herrschaft mit unseren eigenen Augen sehen, dann werden wir uns wohlfühlen, nicht wahr?“ In der Kirche kommt es jedes Mal, wenn Menschen einige Ereignisse erleben, die sie nicht begreifen können, bei einigen zu Gefühlen wie Unbehagen und Zweifel, wobei einige sogar diesen Ereignissen ausweichen wollen und andere in Negativität verfallen; einige wiederum – insbesondere jene, die von Antichristen irregeführt und getäuscht wurden – geben sich selbst auf; andere, die von Antichristen irregeführt und ausgenutzt wurden und zu ihren Komplizen geworden sind, werden sogar zur Selbstreflexion isoliert oder von der Kirche entfernt. Gleichzeitig damit, dass die Menschen all diese Dinge als unbegreiflich empfinden, beginnen sie auch, an der Existenz Gottes zu zweifeln. Das liegt daran, dass die Hauptquelle des Glaubens vieler Menschen an Gott ihr Glaube daran ist, dass Gott über alle Dinge, über alles, herrscht. Das heißt, viele Menschen glauben, dass Gott über alles, über alle Dinge und über das Schicksal der Menschheit herrschen kann. Daher glauben sie an die Existenz Gottes und an Gottes Identität und Wesen. Diese Dinge, die um sie herum geschehen, lassen sie jedoch an ihrem Glauben an Gottes Herrschaft zweifeln und wanken, und dann beginnen sie, an der Tatsache zu zweifeln, dass Gott über alles herrscht, und ihr Glaube an Gott beginnt anschließend ebenfalls zu wanken, und so entsteht diese ganze Reihe von Problemen. Die Menschen haben allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Herrschaft, und diese Auffassungen und Vorstellungen stimmen definitiv nicht mit der Wahrheit oder den Tatsachen überein und sind stattdessen die abwegigen und absurden Interpretationen oder Missverständnisse der Menschen. Als Nächstes werden wir also Gemeinschaft darüber halten, wie Gott über all die Menschen, Ereignisse und Dinge um dich herum herrscht, die du sehen und fühlen kannst, was die Grundsätze für Gottes Herrschaft über all dies sind und was der Zweck ist, den Er zu erreichen beabsichtigt.
Die Grundsätze und das Ziel von Gottes Herrschaft über alles
Der Begriff „Gottes Herrschaft“ umfasst ein sehr breites Spektrum an Inhalten. Unabhängig vom weiteren Umfeld gilt im Hinblick auf die Kirche: Dass Gott über alles herrscht, ist eine Tatsache. Gottes Herrschaft ist weder eine leere Worthülse, noch ist sie ein bloßes Phänomen, sondern es gibt vielmehr tatsächliche Beispiele und tatsächliche Ergebnisse für sie. Was sind also die Grundsätze von Gottes Herrschaft in der Kirche? Lasst uns zuerst über Folgendes nachdenken: Herrscht Gott darüber und ordnet Er an, welche Menschen in die Kirche aufgenommen werden? (Ja, das tut Er.) Das ist keine leere Behauptung. Welchen Menschen Gottes Evangelium und Gottes Worte zuteilwerden, wer Gottes Werk annehmen kann und welche Menschen in die Kirche eintreten können – all dies ist von Gott bestimmt. Lasst uns vorerst nicht über die Menschlichkeit dieser Menschen sprechen und darüber, ob sie böse Menschen sind; die Tatsache, dass sie in die Kirche eintreten können, bedeutet, dass Gott dies bestimmt hat. Ist Gottes Bestimmung ein Aspekt von Gottes Herrschaft? (Ja.) Zunächst einmal gibt es eine Sache, derer wir uns sicher sein können, nämlich dass der Eintritt jeder Person in die Kirche von Gott bestimmt ist. Der Begriff „Gottes Bestimmung“ klingt etwas abstrakt, also sagen wir einfach: „Gott hat das letzte Wort, Gott bewacht die Tür.“ Gott ist das Tor zum Königreich und auch das Tor zur Kirche. Gott bewacht die Tür, wenn es darum geht, welche Art von Menschen offiziell Mitglieder der Kirche, von Gottes Haus, werden können. Unabhängig davon, ob es sich um Ungläubige oder böse Menschen handelt, die sich in die Kirche eingeschlichen haben, oder um gute Menschen, die daran interessiert sind, an Gott zu glauben, oder die in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen und Gott zu folgen: Wenn sie der Kirche beitreten und Mitglieder der Kirche werden, dann ist dies nicht etwas, das von irgendeiner Person entschieden werden kann, es ist auf Gottes Herrschaft, Anordnungen und Bestimmung zurückzuführen. Unabhängig davon, ob sie bestimmte Motive oder Ziele für den Glauben an Gott haben, oder wie ihre Menschlichkeit beschaffen ist, oder was ihr Bildungsniveau und ihr sozialer Hintergrund sind, es ist Gott, der entscheidet, dass sie der Kirche beitreten und vor Ihn treten können – es ist Gott, der die Tür bewacht. Können die Menschen die Tür richtig bewachen? (Nein, das können sie nicht.) Die Menschen können diese Angelegenheit nicht entscheiden; sie hängt nicht vom Willen der Menschen ab. Wenn du zum Beispiel siehst, dass jemand scharfsinnig ist und in der Gesellschaft Status hat, denkst du: „Es wäre großartig, wenn diese Person in Gottes Haus kommen könnte, um ein Kirchenleiter zu sein. Unserer Kirche fehlen solche Leute.“ Aber Gott will solche Menschen nicht; Er bewegt sie nicht. Wenn andere Leute ihnen das Evangelium predigen und mit ihnen über Gottes Worte Gemeinschaft halten, verstehen sie nicht, was sie gehört haben. Wenn sie irgendetwas anderes hören, sind sie in der Lage, es zu begreifen; nur wenn sie die Worte Gottes hören, können sie das nicht und sind wie Idioten – können solche Leute noch in die Kirche eintreten? Obwohl sie daran interessiert sind, Segnungen zu erlangen, sind sie nicht in der Lage, ihre Herzen zu beruhigen, und können nicht stillsitzen, wenn sie Gottes Worte und die Gemeinschaft über die Wahrheit hören, und nachdem sie zwei oder drei Predigten gehört haben, kommen sie nicht mehr. Solche Menschen haben keinen wirklichen Glauben. Werden also deine guten Absichten ihnen gegenüber irgendeine Wirkung haben? Wirst du in der Lage sein, sie in die Kirche zu bringen? Nein. Gott hat das letzte Wort. Gott sagt, Er wolle solche Leute nicht. Egal, ob es darum gehe, einen Dienst zu erweisen oder eine bestimmte Rolle zu spielen, Er wolle sie nicht. Selbst wenn du sie also in guter Absicht mitschleppst, wird es nutzlos sein, und am Ende werden sie trotzdem gehen müssen. Sie können unmöglich Mitglieder der Kirche werden; egal, wer sie mitschleppt, es wird nutzlos sein. Diese Angelegenheit kann nicht von Menschen entschieden werden; sie ist von Gott bestimmt, und Gott bewacht die Tür. Manche Menschen haben keinen sozialen Status, sie sind keine wichtigen Persönlichkeiten, und sie sind von durchschnittlichem Kaliber und sehen unauffällig aus, aber sie sind ziemlich einfach und direkt, und sie interessieren sich für Angelegenheiten des Glaubens an Gott. Ganz gleich, welche Schwierigkeiten sie durchmachen, sie sind untrennbar mit Gott verbunden, und ihre Begeisterung ist extrem groß – diese enthusiastische Energie ist etwas, das die Brüder und Schwestern gerne sehen, und auch Gott ist erfreut, sie zu sehen – und tatsächlich sind sie so enthusiastisch, weil sie vom Geist Gottes bewegt werden. Nachdem sie in die Kirche eingetreten sind und sehen, dass die Menschen in der Kirche alle gute Leute sind, die jeden Tag die Worte Gottes essen und trinken und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, sind sie dadurch extrem ermutigt und fühlen, dass dies der richtige Lebensweg ist. Also beginnen sie, das Evangelium zu predigen und ihre Pflichten auszuführen, und werden zu Anhängern Gottes. Wer entscheidet, dass sie an Gott glauben können? (Gott entscheidet.) Es ist Gott, der entscheidet. Sie können nur an Gott glauben, weil Gott ihnen erlaubt, in die Kirche einzutreten. Würde Gott nicht wirken und sie bewegen, könnten sie nicht an Gott glauben, und würden sie gewaltsam in die Kirche gezerrt, müssten sie diese früher oder später wieder verlassen. Die Menschen haben in ihren angeborenen Eigenschaften nicht die Fähigkeit, die Wahrheit anzunehmen; die Tatsache, dass sie die Wahrheit lieben und die Wahrheit annehmen können, beweist, dass Gott an ihnen wirkt. Wenn Gott an ihnen wirkt, können sie Mitglieder der Kirche werden – dies ist eine Voraussetzung für alle Arten von Menschen, die in die Kirche eintreten, nämlich die Voraussetzung, dass Gott sie will. Ungeachtet der Rolle, die sie in der Kirche spielen, bewacht Gott auf jeden Fall die Tür zu Seinem Haus. Wenn Er ihnen nicht erlaubt, einzutreten, dann stehen sie vor der Tür; wenn Er ihnen erlaubt, hereinzukommen, dann sind sie drinnen. Daher ist es keine so einfache Angelegenheit, ein Mitglied der Kirche zu werden. Was die Frage betrifft, welche Grundsätze speziell als Grundlage für die Annahme von Menschen durch Gott dienen, so hat Gott natürlich Seine eigenen Grundsätze. Wir werden keine Gemeinschaft darüber halten, welche Art von Mensch Gott will und welche Art von Mensch Er nicht will – das ist sehr kompliziert. Warum sage Ich, dass es kompliziert ist? Gott hat einen Plan dafür, wer in die Kirche eintritt, welche Rolle er in welchem Zeitraum spielt, welche Pflicht er in welchem Zeitraum ausführt oder welche wichtige Arbeit er in welchem Zeitraum übernimmt und in welchem Zeitraum er den Arbeitsbedürfnissen von Gottes Haus und dessen personellen Bedürfnissen entspricht. Gott reguliert und kontrolliert auf einer makroskopischen und allumfassenden Ebene, anstatt nur im gegenwärtigen Moment zu handeln – dies ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und kann nicht in wenigen Worten klar erklärt werden. Daher werden wir nicht auf die Details eingehen. Kurz gesagt: Ob eine Person das Tor zu Gottes Haus betreten kann, wird nicht von irgendeiner Person entschieden; Gott herrscht darüber und ordnet dies an. Nach dem Eintritt in Gottes Haus führen alle Arten von Menschen alle Arten von Pflichten aus, spielen alle Arten von Rollen und gehen alle Arten von Wegen. All diese verschiedenen Arten von Menschen haben allerlei verschiedene Äußerungsformen, ob gut oder schlecht, positiv oder negativ, proaktiv oder passiv – all dies steht unter Gottes Herrschaft und Führung.
Gottes Herrschaft bedeutet, dass unter Seinem Walten alles seinem natürlichen Lauf folgt und in Einklang mit diesem geschieht; kein Ereignis geschieht zufällig, und die Entwicklungen und Veränderungen, die ein Ereignis durchläuft, werden von keinem Menschen ausgelöst oder bestimmt – Gott herrscht über all dies. Selbstverständlich basieren auch das Endergebnis und die Charakterisierung eines jeden Ereignisses auf dem Wesen der jeweiligen Art von Ereignis und dem Wesen der beteiligten Arten von Menschen. Die Grundlage für diese Charakterisierung bilden ausschließlich Gottes Worte und die von Ihm geforderten Grundsätze. Keine Art von Ereignis geschieht zufällig, und das Endergebnis einer jeden Art von Ereignis wird nicht von Menschen entschieden. Tatsächlich wird der Anfang einer jeden Art von Ereignis von Gott angeordnet und herbeigeführt. Wenn Gott eine Art von Ereignis herbeiführt, dann sorgt er dafür, dass eine bestimmte Art von Mensch darin handelt. Solche Menschen mögen die Rolle eines Dienenden oder einer Kontrastfigur einnehmen und eine negative oder eine positive Rolle spielen. Doch ganz gleich, welche Rolle sie spielen, der Anfang all dieser Dinge ist von Gott angeordnet. In dieser Hinsicht gibt es zwei Erklärungen für Gottes Anordnungen. Die eine ist, dass Gott persönlich einige positive Anordnungen trifft, für positive Anleitung und Aufsicht sorgt und bestimmte positive Gestalten ein Ereignis anstoßen lässt – das ist eine Erklärung für „Gottes Anordnungen“. Die andere Erklärung ist, dass Gott eine Art Geist entsendet und schickt, um bestimmte Dinge zu tun. In den Augen der Menschen sind diese Dinge negativ und niederträchtig, und so sind diese negativen und niederträchtigen Charaktere zweifellos negative Gestalten – d. h., sie sind jene Art von Menschen, die Gott von Anfang an dazu bestimmt hat, als Kontrastfiguren und negatives Lehrmaterial in Sein Haus einzutreten. Gott lässt sie diese Rollen spielen, denn aufgrund ihrer Wesensnatur können sie keine anderen spielen. Er lässt sie nach Herzenslust auftreten und ihre Aufgabe als Kontrastfiguren nach Herzenslust erfüllen. Während des gesamten Prozesses, ob es sich nun um die Äußerungsformen positiver oder negativer Gestalten handelt, besteht Gottes Grundsatz im Umgang mit all diesen Angelegenheiten darin, sie ihren natürlichen Lauf nehmen zu lassen. Bei der Betrachtung und dem Umgang mit diesen Angelegenheiten vertreten die positiven Gestalten einige positive Sichtweisen und einige Sichtweisen, die mit der Menschlichkeit und dem Maßstab des Gewissens übereinstimmen. Selbst wenn einige von ihnen verdorbene Dispositionen offenbaren – etwa einige Äußerungsformen eines Jasagers oder andere verdorbene Dispositionen offenbaren – so halten sie doch zumindest am Gewissen und an der Vernunft der Menschlichkeit fest, also an der wesentlichen Grundlinie für das eigene Verhalten. Was hingegen die negativen Gestalten betrifft, so greift Gott weder in ihr Handeln ein noch leitet Er sie. Stattdessen lässt Er sie ihrem natürlichen Lauf folgen. Auch sie agieren nach Herzenslust, enthüllen ihre ganze Hässlichkeit nach Herzenslust und tun nach Herzenslust bestimmte Dinge. Sie verkörpern erfolgreich die Rollen der negativen Gestalten, die Gott enthüllt – nämlich die der bösen Menschen und Antichristen – und ermöglichen es anderen, im wirklichen Leben anschaulich zu erkennen, was für Menschen Teufel, böse Menschen und Antichristen sind und wie genau die hässlichen Fratzen der von Gott entlarvten Antichristen, bösen Menschen, Satane und Teufel aussehen. Würden diese negativen Gestalten nicht als lebendiges Lehrmaterial im wirklichen Leben dienen, blieben Teufel und Satane in deinem Kopf für immer etwas Ungreifbares, eine bloße Vermutung oder ein Bild. Doch nun stehen diese lebendigen Beispiele direkt vor deinen Augen, und diese Teufel in Menschenhaut leben anschaulich vor deinen Augen, und ihre Rede und ihr Verhalten, jedes ihrer Worte und jede ihrer Taten, ihre Mimik und sogar ihr Tonfall erscheinen anschaulich in deinem Leben, direkt vor dir, und prägen sich in dein Gedächtnis ein. Dies ist für dich nichts Schlechtes. Derartiges geschieht in der Kirche immer wieder. Wenn es das erste Mal passiert, fühlst du dich unbehaglich und denkst, dass du zu Gott beten musst. Beim zweiten Mal denkst du: „Ich muss lernen, die Wahrheit zu nutzen, um mich zu schützen, und wenn ich das nächste Mal auf solch einen Menschen treffe, muss ich ihm aus dem Weg gehen.“ Du beginnst darüber nachzudenken, wie du dich schützen und von bösen Menschen fernhalten kannst. Wenn diese Art von Mensch ein drittes Mal auftaucht, überlegst du: „Warum sprechen diese Menschen genauso wie der große rote Drache, wie Satan? Sind ihre Worte nicht irreführend? Sind sie nicht böse Menschen? Es scheint, dass in Gottes Worten steht, dass Menschen mit solchen Äußerungsformen Antichristen sind. Ich muss sie erkennen und enthüllen; ich darf mich nicht von ihnen in die Irre führen lassen und muss mich von ihnen fernhalten.“ Indem du dies immer wieder erlebst, erlangst du ein klareres und gründlicheres Verständnis dafür, Antichristen, böse Menschen, Satane und Teufel zu erkennen und zu erkennen, was Unterbrechungen und Störungen sind. Dein Verständnis beschränkt sich nicht länger auf Worte und Glaubenslehren und schon gar nicht auf bloße Bilder. Stattdessen bist du zunehmend fähig, diese Dinge im wirklichen Leben zu erkennen und gleichzeitig diese Menschen mithilfe der Wahrheit zu betrachten und Dinge, die geschehen sind, mithilfe der Wahrheit zu lösen. Natürlich korrigierst du, während diese Dinge geschehen, auch unablässig deine Ansichten und Standpunkte. Du denkst darüber nach, welchen Standpunkt du diesen Menschen gegenüber genau einnehmen, aus welcher Perspektive du sie betrachten und welche Art von Beziehung du zu ihnen pflegen solltest. Wenn du mit solchen Dingen konfrontiert wirst, denkst du unbewusst über diese Fragen nach, suchst beständig nach der Wahrheit, um Antworten zu finden und Schlussfolgerungen zu ziehen, und gewinnst letztendlich etwas daraus. Während dieses Prozesses tut Gott nichts anderes, als die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen und sie zu befähigen, diese zu verstehen – sei es durch gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit oder indem Er sie die Wahrheit in den Dingen verstehen lässt, die ihnen geschehen. Kurz gesagt, Gott erstickt eine solche Situation nicht im Keim. Wenn diese Sache geschehen muss und sie für den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk und für das Werk der Kirche von Nutzen ist, dann wird Gott zulassen, dass es ihnen geschieht, und Er wird es nicht verhindern, sondern es seinen natürlichen Lauf nehmen lassen. Gottes Absicht bei dieser Vorgehensweise ist es zum einen, Menschen auszumustern, und zum anderen, Menschen zu vervollkommnen. Beim Ausmustern zielt Er selbstverständlich auf jene ab, die als Kontrastfiguren dienen und es nicht einmal wert sind, einen Dienst zu erweisen, während Er beim Vervollkommnen der Menschen auf Seine Auserwählten abzielt – auf jene unter ihnen, die bereit sind, nach der Wahrheit zu streben. Dies hat eine zweifache Bedeutung: Zum einen werden böse Menschen durch die Darbietung, die sie geben, offenbart, ausgemustert und aus der Kirche entfernt. Zum anderen wird Gottes auserwähltes Volk befähigt, inmitten dieses Prozesses, in dem böse Menschen allmählich ihre Darbietung geben und als Kontrastfiguren dienen, Unterscheidungsvermögen zu erlangen und die Wahrheit in Gottes Worten zu verstehen. Auf diese Weise arbeitet Gott die Wahrheit auf praktische Weise in die Menschen hinein. Das heißt, Gott lässt zu, dass sich all die verschiedenen Äußerungsformen des niederträchtigen Wesens der von Ihm enthüllten bösen Menschen, Antichristen, Satane und Teufel im wirklichen Leben der Menschen zeigen. Dadurch erlangen die Menschen ein klares Verständnis und eine klare Erkenntnis von den verschiedenen Arten niederträchtiger, abscheulicher und negativer Gestalten, Ereignisse und Dinge. Nehmen wir zum Beispiel an, Gott sagt zu dir: „Du darfst glühende Kohlen nicht mit den Händen berühren; du wirst dir die Finger verbrennen und sie werden schmerzen.“ Du hast keine Vorstellung davon, wie glühende Kohlen aussehen oder wie es sich anfühlt, sie zu berühren, und nachdem Er dir das gesagt hat, verstehst du es lediglich als eine Glaubenslehre. Manche stellen sich dann ein glühendes Stück Kohle als Kugel oder langen Streifen vor. Doch welche Farbe hat es? Wie fühlen sie sich an? Wie schmerzhaft wäre es, sie zu berühren? Du weißt es nicht. Dein Eindruck von glühenden Kohlen ist nur ein Bild, das dein Verstand sich ausmalt, und es wird niemals etwas mit der Sache selbst zu tun haben. Wenn Gott also eines Tages ein Tablett mit glühenden Kohlen bringt und es vor dich stellt, erkennst du sie nicht; du spürst nur, dass sie ziemlich heiß zu sein scheinen. Vorsichtig streckst du deine Hand danach aus, um zu prüfen, ob deine Finger heißer werden, wenn du sie berührst. Gott sagt: „Du kannst es versuchen, aber berühre sie nicht zu lange, sonst verbrennt deine Haut.“ Manche Menschen sind töricht – sie strecken alle fünf Finger aus, greifen nach einer Kohle und ihre ganze Hand ist verbrannt und voller Blasen. Andere sind klug und vorsichtig – sie strecken nur einen Finger aus, tippen eine Kohle leicht an und ziehen ihn in weniger als einer Sekunde zurück mit den Worten: „Aua, das ist zu heiß! Sie brennt wirklich!“ Ob du nun fünf Finger oder nur einen benutzt, um sie zu berühren – was du berührst, ist in jedem Fall der reale Gegenstand, kein Bild und keine Worte, und für den Rest deines Lebens wirst du das Gefühl und die Erfahrung, glühende Kohlen berührt zu haben, und die Bedeutung glühender Kohlen für dich niemals vergessen. Wenn du wieder glühende Kohlen siehst, wirst du anderen sagen: „Man kann sich damit wärmen, Kleidung trocknen und Brötchen rösten, aber man darf sie niemals mit den Händen berühren. Man verbrennt sich und bekommt Blasen.“ Vielleicht fragen die Leute: „Und was passiert, wenn ich mich verbrenne und Blasen bekomme?“ Du wirst antworten: „Zumindest kann man nichts mehr mit den Händen halten, das Essen wird schwierig und körperliche Arbeit erst recht.“ Das ist aus Erfahrung gesprochen, nicht wahr? Nach dieser tiefgreifenden Erfahrung wird sich das brennende Gefühl der heißen Kohlen tief in dein Gedächtnis einprägen, und du wirst sie nicht mehr so leichtfertig berühren. Gott herrscht über alle Dinge und ordnet an, dass den Menschen allerlei Dinge widerfahren, damit sie daraus Lektionen lernen und Nutzen ziehen können und damit die Wahrheiten und Worte, die Er den Menschen gibt, wahrhaftig in sie hineingearbeitet werden. Dann sind Gottes Worte und Wahrheiten in den Herzen der Menschen nicht länger Glaubenslehren, Parolen oder Vorschriften, sondern werden zu ihrem Leben, zu den Grundsätzen und Kriterien, auf die sie sich zum Überleben stützen, und zu einem Teil ihres Lebens. Auf diese Weise hat Gottes Werk seine Wirkung erzielt.
Was die Herrschaft Gottes betrifft, so sollten die Menschen erkennen, dass Gott den Anfang eines Ereignisses anordnet und dann den Verlauf seiner Entwicklung lenkt und leitet. Das Endergebnis des Ereignisses, was die nach Wahrheit Strebenden daraus gewinnen und wie viel sie gewinnen, wo dieses Ereignis und die daran beteiligten Menschen und Dinge enden und wie sie schließlich angeordnet werden – all dies wird natürlich ebenfalls von Gott bestimmt. Das ist ein Grundsatz der Herrschaft Gottes über alle Dinge. Gott legt nur den Anfang, den Verlauf und das Ergebnis eines jeden Ereignisses fest und lässt es sich dann frei in die von Ihm vorgegebene Richtung entwickeln. Die Absicht dahinter ist, alles den natürlichen Mustern folgen zu lassen oder alles ohne jegliche Verdrehung oder Bearbeitung seine Funktion ausüben zu lassen, um die von Gott beabsichtigte Wirkung zu erzielen. Ist das nicht so? (Doch.) Wenn Gott zum Beispiel anordnet, dass ein Ereignis beginnt und eintritt, fängt Er an, die Haltungen der Menschen zu beobachten, die mit dem Ereignis in Berührung kommen, und welche Ansichten sie dazu haben – ob sie es aufmerksam betrachten oder sich nicht darum kümmern, ob sie sich mit Herzblut darauf einlassen oder es ablehnen, sich gegen ihn sträuben und es meiden – Gott beobachtet die Äußerungsformen der verschiedenen Menschenarten. Greift Gott also in diese Äußerungsformen der verschiedenen Arten von Menschen ein? Gott greift nicht ein. Er gibt dir das Recht, frei zu wählen. Du kannst diesem Ereignis große Bedeutung beimessen und es sehr ernst nehmen, oder du kannst eine Haltung der Nichtbeachtung und Gleichgültigkeit einnehmen oder dich natürlich dafür entscheiden, dich zu enthalten, es zu meiden und nicht daran teilzunehmen – Gott beobachtet nur schweigend. Doch das Entstehen und Eintreten des gesamten Ereignisses wird von Gott initiiert. Dies ist der erste Schritt Seiner Herrschaft über ein Ereignis. Wenn dieses Ereignis seinen Lauf nimmt, welche Menschen daran teilnehmen, welche darin verwickelt werden und in welche Richtung sich das Ereignis entwickelt, sobald sie daran verwickelt werden, ist es natürlich Gott, der all diese Menschen lenkt und anordnet, sodass sich das Ereignis in die von Gott gewünschte Richtung und mit der gewünschten Wirkung entwickelt. Genauso beobachtet Gott, wenn dieses Ereignis öffentlich wird und die ganze Angelegenheit auf ihren Höhepunkt zusteuert, weiterhin die Haltungen, Äußerungsformen, Meinungen und Ansichten der verschiedenen Menschenarten. Er beobachtet, ob du dir dieses Ereignis wirklich zu Herzen nimmst, ob du ihm gegenüber äußerst ernst, gewissenhaft und ernsthaft bist oder ob du ihm gleichgültig gegenüberstehst, es ignorierst und ihm gegenüber völlig abgestumpft bist oder gar eine Haltung der Vermeidung und Abneigung einnimmst. Er beobachtet, um zu sehen, ob du jemand bist, der die Wahrheit liebt und der ernsthaft ist, wenn es um Gottes Worte, Seine Anforderungen und die Wahrheit geht. Im Laufe der Entwicklung des gesamten Ereignisses tritt deine Haltung immer deutlicher zutage, und Gott wird deine Haltung zur Wahrheit und zu den Umgebungen, die Er einrichtet, immer klarer erkennen. Er wird auch deine Haltung zum Streben nach der Wahrheit klar sehen. Wenn das ganze Ereignis sich seinem Ende nähert und sein unausweichliches Ergebnis erzielt hat, beobachtet Gott immer noch, was du aus dem Ganzen gewonnen hast, was in deinem Kopf vorgeht und was du berechnest. Er schaut, ob du dich nur darauf konzentrierst, Erfahrungen zu sammeln und Lehren daraus zu ziehen, um dich selbst zu schützen – also ob du ein Jasager bist – oder ob du nach den Wahrheitsgrundsätzen handelst und nicht mehr so verworren bist wie zuvor. Gott wird auch deine Haltung zu diesem Ereignis betrachten: ob du schweigst und keine Meinung äußerst und dich aus allem heraushältst, was dich nicht persönlich betrifft, oder ob dir beim Erleben dieses Ereignisses nicht nur ein reines Verständnis fehlt, sondern sich deine Missverständnisse und Klagen über Gott noch verschärft haben und du noch mehr Auffassungen und Vorstellungen über Ihn entwickelt hast, bis hin zu dem Wunsch, dich dem Ereignis zu entziehen. Verschiedene Menschenarten haben unterschiedliche Gedanken und Ansichten, während sich allerlei Ereignisse abspielen, und Gott beobachtet und dokumentiert sie alle. In jedem Jahr, an jedem Tag, zu jeder Stunde, Minute oder Sekunde – was du denkst, was du sagst, was du berechnest, was du planst, welchen Aspekt der Wahrheiten du verstehst, wie deine Haltung ist, wenn jemand über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft hält, ob du dich gegen ihn sträubst, ihm abgeneigt bist und nicht zuhören willst oder ob du deine Flucht planst – all diese Dinge prüft Gott genau. Es gibt auch einige Leute, die niemals irgendeine Haltung gegenüber den Menschen, Ereignissen und Dingen einnehmen, die in der Kirche, in Gottes Haus oder in ihrer Umgebung auftauchen; sie sind abgestumpft und geistig träge wie Holzpuppen. Sie klammern sich einfach fest an ihre eigenen Ansichten und denken: „Solange ich nichts Böses tue, keine Unterbrechungen oder Störungen verursache und andere nicht verurteile, und solange ich keine Kommentare äußere oder Ansichten habe, wenn ich Menschen, Ereignissen oder Dingen begegne, sondern mich einfach wie ein Roboter verhalte, meine Pflicht gut und regelkonform ausführe und regelkonform schufte, ist das genug.“ Auch das ist eine Art von Gedanken und Ansichten. Natürlich wird Gott auch diese Art von Gedanken und Ansichten beobachten und dokumentieren. Das Ziel hinter Gottes Herrschaft über alle Dinge und Ereignisse und über jede einzelne bestimmte Sache, die um die Menschen herum geschieht, ist es, Umgebungen für sie einzurichten und ihnen lebendiges Lehrmaterial zu bieten, damit die verschiedenen Arten von Menschen angesichts aller möglichen Dinge ihre wahrhaftigste Seite, ihre wahrhaftigsten Gedanken und Ansichten sowie ihre wahrhaftigste Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit zeigen. Diese Haltungen der Menschen kommen in einem Zustand der Freiheit und Ungebundenheit vollständig zum Ausdruck. Gott greift niemals ein, mischt sich nicht ein und manipuliert nicht. Er lässt die verschiedenen Menschenarten lediglich nach Herzenslust und gemäß ihrem natürlichen Verlauf ihre Gedanken, Ansichten und Haltungen äußern und offenbart und behandelt die verschiedenen Menschenarten letztendlich gemäß ihren Äußerungsformen. Wer zählt zu diesen „verschiedenen Menschenarten“? Welche Anordnungen trifft Gott für sie? Gott befähigt diejenigen, die die Wahrheit lieben, die Wahrheit zu gewinnen. Denen, die an der Wahrheit nicht interessiert, aber bereit sind, zu schuften, ermöglicht Er, dies in Ruhe zu tun. Was diejenigen betrifft, die von der Wahrheit abgestoßen und ihr abgeneigt sind, so offenbart Er ihre abgeneigte Haltung der Wahrheit gegenüber. Wenn sie sich jedoch darauf einlassen können, einen Dienst zu erweisen, oder für das Diensterweisen geeignet sind, wird Gott die Besseren unter ihnen auswählen und sie berechtigen, einen Dienst zu erweisen. Sind sie hingegen ungeeignet, einen Dienst zu erweisen, oder der Wahrheit so sehr abgeneigt, dass sie Unterbrechungen und Störungen verursachen könnten, wird Gott sie zur richtigen Zeit und bei passender Gelegenheit entfernen. All dieses Wirken Gottes steht im Widerspruch zu den Auffassungen der Menschen, nicht wahr? (Ja.) Können die Menschen in all dem Gottes Toleranz und Lieblichkeit erkennen? (An diesen Dingen können wir sehen, dass Gott die Menschen durch dieses praktische Werk zur Erfahrung führt, und hinter all diesem Werk steht Seine Liebe zum Menschen.) In diesem Werk liegen Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten, die Weisheit Seines Werkes und Seine verantwortungsvolle Haltung gegenüber den Menschen, die Er zu retten beabsichtigt. Ein weiterer Aspekt ist, dass das, was Gott hat und ist, nichts ist, was Menschen besitzen. Gott ist bei allem, was Er tut, äußerst gewissenhaft und ernsthaft und niemals nachlässig. Besonders, wenn es darum geht, dass Menschen die Wahrheit gewinnen, ist Er äußerst gewissenhaft und ernsthaft. Um die Verantwortung für das Leben und das Ergebnis der Menschen zu übernehmen, muss Gott so handeln. Für Gott entspricht dies natürlich genau Seinem Wesen, Seinen Besitztümern und Seinem Sein. Ganz gleich, welche Haltung du zu deinem Leben, deinem Ergebnis und deinem Bestimmungsort hast – ob ernsthaft und gewissenhaft oder oberflächlich – da Gott dich auserwählt hat, dich mit der Wahrheit versorgt und dich retten will, wird Er in jedem Fall jedes deiner Worte und jede deiner Taten sowie deine Haltung in allem genau erfassen und letztendlich dein Ergebnis auf der Grundlage all deiner Haltungen bestimmen. Und auf der Grundlage all deiner Haltungen wird Er beurteilen, ob du am Ende jemand sein wirst, der die Wahrheit gewinnt und fähig sein wird, sich Gott zu unterwerfen und mit Ihm vereinbar zu sein. Es mag sein, dass du die Angelegenheit der Errettung durch Gott niemals ernst genommen und nie sorgfältig darüber nachgedacht hast, und dass du nicht weißt, wie Gott die Menschen rettet. Doch als der Schöpfer, der die Herrschaft über die geschaffene Menschheit hat, ist Er nicht durcheinander und verwirrt wie die Menschen; Er verrichtet das Werk der Errettung der Menschheit auf sehr ernste Weise. Er hat dich erschaffen und auserwählt. Er hat den Menschen versprochen, sie vollständig zu retten, also wird Er dieses Werk vollenden und bis zum Ende die Verantwortung tragen. Daher zeigen sich in der Vollendung Seines Werkes und in Seiner Verantwortung bis zum Ende wirkliche Äußerungsformen und ein tatsächlicher Arbeitsinhalt. So wirkt Gott, und das ist Seine aufrichtige und ernste Haltung. Gott wird mit dir nicht oberflächlich umgehen oder dich mit irgendeiner Parole abspeisen. Insbesondere Sein Werk spiegelt den wahren Preis wider, den Er zahlt, um die Menschen zu retten, sowie Seine verantwortungsvolle Haltung ihnen gegenüber.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?