Wie man nach der Wahrheit strebt (18) Abschnitt Fünf

Alle Dinge unter Gottes Herrschaft sind positive Dinge

Wir haben ein wenig über den Aspekt „was von Gott bestimmt wurde“ Gemeinschaft gehalten. Sollten wir also nicht auch über die Wahrheit bezüglich dessen, „was Gottes Herrschaft unterliegt“, Gemeinschaft halten? (Ja.) Gibt es einen feinen Unterschied zwischen dem, „was Gottes Herrschaft unterliegt“, und dem, „was von Gott geschaffen wurde und was von Gott bestimmt wurde“? (Ja.) Was umfasst Gottes Herrschaft? Man sagt oft, dass Gott über das Schicksal der Menschen herrscht. Unabhängig davon, was für ein Schicksal die Menschen haben, ist die Angelegenheit des Schicksals an sich etwas Positives? (Ja.) Egal, wie das Schicksal eines Menschen aussieht, ob es von außen betrachtet gut oder schlecht erscheint, solange es von Gott kommt, von Gott bestimmt wurde oder Gottes Herrschaft unterliegt, dann ist es etwas Positives. Wie kann man dann feststellen, ob die Schicksale der Menschen positive Dinge sind? Die Menschen haben alle möglichen Schicksale. Äußerlich betrachtet scheinen einige Menschen ein gesegnetes Leben zu führen, während andere leiden; manche Menschen sind ihr ganzes Leben lang erfolgreich, während es für andere nie ohne Probleme abläuft; manche Menschen leben im Überfluss, andere in extremer Armut; manche Menschen haben glückliche, glückselige Familien, während andere eine unglückliche Ehe führen und von ihren Kindern nicht geehrt werden; manche Menschen bleiben ihr ganzes Leben lang allein, während andere in den Genuss davon kommen, von ihren Kindern und Enkeln umgeben zu sein; manche Menschen sind ihr ganzes Leben lang von Krankheit und Schmerzen geplagt und leben in großer Qual, während andere kräftig und gesund sind, ein angenehmes, ungezwungenes Leben führen und schließlich in hohem Alter friedlich sterben. So sehen doch die Schicksale verschiedener Arten von Menschen aus, oder? (Ja.) Unterliegt das Schicksal also Gottes Herrschaft? (Es unterliegt Gottes Herrschaft.) In ihren Auffassungen denken die Menschen: „Da das Schicksal Gottes Herrschaft unterliegt, sollten die Schicksale der Menschen doch alle gut sein. Warum gibt es so viele schlechte?“ Doch noch rätselhafter ist für sie die Tatsache, dass die Schicksale der meisten Menschen nicht so sind, wie sie es sich wünschen würden. Seht her – wie viele Menschen erleiden ihr ganzes Leben lang keine Mühsal, werden in Reichtum und mit Status geboren und von allen Seiten mit Zuneigung überschüttet? Wie viele solcher Menschen gibt es? Nur Leute, die in die Familien der Elite geboren werden, haben ein solches Schicksal. Die meisten anderen Menschen leiden ihr ganzes Leben lang und ertragen unzählige Mühsal und jeder Schritt auf ihrem Weg ist eine Hürde – ihr Leben ist extrem schwierig und überhaupt nichts läuft für sie ohne Probleme ab. Obwohl du theoretisch betrachtet anerkennst, dass die Schicksale der Menschen alle Gottes Herrschaft unterliegen und dass alle Dinge unter Gottes Herrschaft positive Dinge sind, hast du es in deinem Herzen noch immer nicht verstanden: „Wenn gesagt wird, dass es etwas Positives ist, wenn Menschen, die in überaus privilegierte Verhältnisse hineingeboren werden, ein gutes Schicksal haben, ist das auf der Ebene der Glaubenslehre akzeptabel. Aber für 80 bis 90 Prozent der Menschen laufen die Dinge nicht ohne Probleme ab, und sie leiden ihr ganzes Leben – warum sind also solche Schicksale auch positive Dinge und unterliegen auch Gottes Herrschaft? Das fühlt sich irgendwie inakzeptabel an. Ob nun aus moralischer Gerechtigkeit oder aus Mitgefühl heraus: Solche Schicksale können nicht als etwas Positives eingestuft werden. Das ergibt keinen Sinn. Könnte es sein, dass diese Definition falsch ist? Wenn sie wirklich falsch ist, dann sollte der Teil über die Schicksale der Menschen von den Dingen, über die Gott herrscht, ausgenommen werden. Aber wenn dieser Teil entfernt wird, wäre das eine Verleugnung der Tatsache, dass Gott über die Schicksale der Menschen herrscht. Wäre das nicht äußerst aufsässig? Aber wie sollen wir die Tatsache verstehen, dass alle Dinge unter Gottes Herrschaft positive Dinge sind und dass schlechte Schicksale auch positive Dinge sind?“ Das verwirrt die Menschen ein wenig – und stellt euch vor eine schwierige Frage, nicht wahr? (Ja, das tut es.) Dann sagt Mir, was ihr denkt. Mal sehen, wer diese Angelegenheit klar und deutlich erklären kann. (Ich denke, es ist falsch, dass die Menschen das Erleben von Mühsal als eine schlechte Sache betrachten. Tatsächlich ist das Schicksal, das Gott für jemanden bestimmt, ob es nun ein Schicksal der Mühsal oder der Leichtigkeit ist, für diese Person von größtem Vorteil. Insbesondere Leid ist noch besser in der Lage, Menschen zu formen. Außerdem hängen diese Dinge mit der Reinkarnation der Seelen der Leute zusammen. Vielleicht muss man in diesem Leben leiden, um für Übeltaten im vorherigen Leben oder für eine Schuld aus dem vorherigen Leben zu bezahlen. Das unterliegt alles Gottes Bestimmung und Anordnung.) Was ist daran dann das Positive? Kannst du das klar und deutlich erklären? (Nein.) Siehst du? Wenn dich jemand wirklich danach fragen würde, könntest du es nicht klar und deutlich erklären; du würdest genau an diesem Punkt stecken bleiben. Wenn du die Sache nicht ernst nehmen würdest, würdest du es einfach dabei belassen, aber das würde sich auf deine Akzeptanz der Wahrheit „alle Dinge unter Gottes Herrschaft sind positive Dinge“ auswirken, es würde beeinträchtigen, wie du diese Wahrheit verwendest, um zu charakterisieren, welche Dinge positiv sind, es würde deine Akzeptanz und Anerkennung jeder positiven Sache beeinträchtigen, und es würde sich auch auf deine Haltung gegenüber allen Dingen im Rahmen dessen, „was Gottes Herrschaft unterliegt“, auswirken, was sich natürlich darauf bezieht, ob du sie annimmst oder verurteilst – das ist ein sehr ernstes Problem. Wenn du die Angelegenheit des Schicksals nicht durchschauen kannst, neigst du dazu, das Schicksal als etwas Negatives zu betrachten und es als solches zu charakterisieren. Aber die Schicksale der Menschen unterliegen Gottes Herrschaft und wurden von Gott bestimmt. Wenn du die Schicksale der Menschen, über die Gott herrscht und die Er bestimmt hat, als negative Dinge charakterisierst, welcher Natur ist dieses Problem? (Gotteslästerung.) Das ist eine Verurteilung Gottes und Gotteslästerung. In menschlichen Worten ausgedrückt heißt das: „Du hast eine große Sünde begangen, also geh sofort und bekenne deine Sünden!“ Viel mehr wollen wir dazu nicht sagen.

Wir haben gerade darüber Gemeinschaft gehalten, dass „alle Dinge unter Gottes Herrschaft positive Dinge sind“ und die Schicksale der Menschen erwähnt. Obwohl der inhaltliche Umfang dieses Themas riesig ist, ist es gleichzeitig sehr spezifisch; es bezieht sich auf das Leben jedes einzelnen Menschen und der gesamten Menschheit. Die Schicksale der Menschen sind von jeder erdenklichen Art, aber die Schicksale der meisten Menschen können, aus der Sicht der Menschen und so wie sie es selbst erfahren, mit einem Ausdruck beschrieben werden: leidvoll. „Leidvoll“ bedeutet, dass das eigene Schicksal voller schwerer Zeiten und Rückschläge ist; eine solche Person hat ein besonders schweres Leben, und die meiste Zeit laufen die Dinge nicht so, wie sie es sich wünscht. Unabhängig davon, ob man reibungslose oder harte Erfahrungen macht, unabhängig davon, was man sieht oder erkennt, gibt es einen unbestreitbaren Punkt: Obwohl das Schicksal der großen Mehrheit der Menschen nicht ihren Wünschen entspricht, unterliegt das Schicksal eines jeden Menschen Gottes Herrschaft. Das sollte niemals verleugnet werden. Da Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen eine solche Realität hervorgebracht hat, die für die Menschen schwer zu akzeptieren ist, ist es notwendig, darüber Gemeinschaft zu halten, was die Grundsätze und der Ursprung von Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen sind und was Gottes Beweggrund dafür ist, über die Schicksale der Menschen zu herrschen – sprich, warum Gott Seine Herrschaft über die Schicksale der Menschen auf diese Weise ausübt und warum Er solche Schicksale für die Menschen anordnet. Schauen wir uns zuerst an, was Gottes Beweggrund dafür ist, über die Schicksale der Menschen zu herrschen. Kommen die Menschen auf diese Welt, um sich durchzuwursteln oder um ihre Zeit zu vergeuden? (Weder noch.) Was Gottes Beweggrund bei der Anordnung der Schicksale der Menschen betrifft, so ist es nicht Seine Absicht, dass sie auf die Welt kommen, um nur ein wenig wie wandelnde Leichen durch die Gegend zu spazieren, und das war’s. Vielmehr sollen die Menschen im Fleisch leben und das Leben erfahren und alle möglichen Lebensumgebungen sowie verschiedene Umstände in verschiedenen Perioden durchleben. Und was das Erfahren des Lebens betrifft, so besitzt das Fleisch des Menschen eine Eigenschaft: Wenn ein Mensch in einer angenehmen Umgebung lebt, ohne irgendwelche schweren Zeiten, Schwierigkeiten, Rückschläge oder Misserfolge zu erleben, ist es für ihn nicht leicht, zu wachsen und zu reifen. Das ist wie bei einer Pflanze, die in einem Gewächshaus wächst, ohne Wind und Sonne ausgesetzt zu sein; ihr Leben ist sehr zerbrechlich, weil es für sie nicht leicht ist, verschiedene Nährstoffe aus der Natur aufzunehmen. Sobald sie der sengenden Sonne und starkem Wind ausgesetzt ist, kann es sehr leicht passieren, dass sie abbricht und vorzeitig stirbt, und dann kann ihr Leben nicht weitergehen. Daher sollte die Menschheit, was die Natur und den Instinkt des menschlichen Fleisches betrifft, nicht wie Blumen in einem Gewächshaus sein, die keinen Wind und Regen erleben. Stattdessen sollte sie verschiedene Rückschläge, schwere Zeiten und Enttäuschungen aus der menschlichen Welt durchmachen. In einer solchen Lebensumgebung wird die Menschheit ihren von Gott gegebenen freien Willen und ihren Verstand nutzen, und sie wird – mit allen erdenklichen Mitteln, unabhängig, hartnäckig und ohne Furcht vor irgendwelchen Schwierigkeiten – weitermachen und weiterleben. Das wird die verschiedenen Lebens- und Überlebensinstinkte der Menschen anregen, und die Menschen werden in der Lage sein, ihren von Gott gegebenen Überlebensinstinkt zu nutzen, um unabhängig zu leben und sich so jeder Umgebung sowie allen Menschen, Ereignissen und Dingen in ihrem Umfeld zu stellen. Einerseits brauchen die Menschen aus der Perspektive des objektiven Instinkts des menschlichen Fleisches die Anregung und den Anstoß dieser Umgebung, um ihr Verlangen, zu überleben, zu erzeugen, damit sie mit innerer Stärke leben können. Oberflächlich betrachtet scheint ein solches Leben schwierig zu sein, aber inmitten der von dieser Umgebung verursachten Anregungen und Erschütterungen entwickeln die Menschen ein stärkeres Verlangen, zu überleben, und so werden sie weitermachen, und sie werden allmählich reifen, sich allmählich an das Leben mit anderen anpassen und etwas von ihrer Zerbrechlichkeit ablegen und stattdessen Beharrlichkeit, Ausdauer und Hartnäckigkeit besitzen und in der Lage sein, sich von jedweden Schwierigkeiten nicht einschüchtern zu lassen. Das ist Gottes ursprünglicher Beweggrund bei der Anordnung der Schicksale der Menschen; das ist das Grundkonzept der Schicksale der Menschen, die auf der Grundlage der ursprünglichen Form des Instinkts ihres Fleisches entworfen wurden. Das ist ein Aspekt. Der andere Aspekt ist, dass die Menschen – auf der Grundlage dieses Grundkonzepts – auf ihrer Reise durch diese Welt, von der Kindheit bis ins hohe Alter, während sie allmählich älter werden, Lebensereignisse erleben, Lebenserfahrung sammeln und einige Grundsätze und Wege für den Umgang mit verschiedenen Schwierigkeiten im Leben gewinnen. Auf diese Weise reifen die Menschen allmählich heran und werden zunehmend fähig, unabhängig zwischen Himmel und Erde und unter anderen Menschen zu leben. Sie werden nicht so zerbrechlich und auch nicht entmutigt oder enttäuscht sein, wenn sie einen kleinen Rückschlag oder Misserfolg erleben – geschweige denn das Gefühl haben, dass es keine Hoffnung im Leben gibt. Vielmehr werden sie, nachdem sie verschiedene harte Umstände erlebt haben, zunehmend in der Lage sein, Leben und Tod richtig zu betrachten und zu erkennen, welche Pflichten sie im Leben erfüllen sollten und zugleich am meisten brauchen, und auf diese Weise werden sie sich im Leben zunehmend wohler fühlen. Durch diesen Prozess reifen die Menschen allmählich heran; das heißt, sie gelangen allmählich an den Punkt, an dem sie weder Mühsal und Gefahren noch den Tod oder irgendwelche Schwierigkeiten fürchten. Anfangs, wenn die Menschen jung sind, weinen sie und können nicht schlafen, wenn sie einige unangenehme und tief verletzende Worte hören oder eine kleine Schwierigkeit oder einen Rückschlag erleben, und sie haben das Gefühl, es gäbe keine Hoffnung im Leben. Nach und nach gelangen sie an den Punkt, an dem sie in ihrem Herzen eine gewisse Immunität und Widerstandskraft besitzen, wenn sie tief verletzende Worte hören und mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, und sie haben nicht mehr das Gefühl, dass das Leben sinnlos ist, noch denken sie an den Tod. Später, wenn sie noch verletzendere Worte hören und Rückschläge und Misserfolge erleben, können sie diese in ihrem Herzen ertragen, ohne dass sie davon stark betroffen sind, und sie haben das Gefühl, dass es für die Menschen vollkommen normal ist, diese Dinge im Leben zu erfahren, und sie brauchen nicht mehr den Trost, die Ermutigung oder die Hilfe anderer, um ihr Leben weiterzuleben. Gewinnen die Menschen auf diese Weise nicht zunehmend an innerer Stärke? Die Menschen haben die Fähigkeit, unabhängig zu überleben, und auch die Motivation, unabhängig zu überleben. Jeder muss die Phase durchlaufen, in der man jung und naiv ist. Erst nach dem vierzigsten oder fünfzigsten Lebensjahr erreichen die Menschen allmählich einen Zustand der Reife und werden erwachsen. Selbst wenn jemand keine Familie gegründet, keine Karriere aufgebaut oder keine Kinder bekommen hat: Wenn du beurteilst, was diese Person im Leben durchgemacht hat, was sie sagt und welche Erkenntnisse, welches Verständnis und welche Haltung sie gegenüber ihrem Leben hat sowie gegenüber dem Leben an sich, den Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert ist, und Dingen, die entweder nach ihren Wünschen laufen oder nicht, wirst du feststellen, dass diese Person erwachsen geworden und gereift ist. Was ist all das zu verdanken? Es ist den verschiedenen Schwierigkeiten, Enttäuschungen und sogar den Rückschlägen und Misserfolgen zu verdanken, die in den von Gott bestimmten Schicksalen der Menschen auftreten. Daher ist es aus dieser Perspektive betrachtet zweifellos so, dass Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen etwas Positives ist, und die Menschen sollten diese Wahrheit voll und ganz annehmen. Kann man diesbezüglich sagen, dass Gott bei Seiner Herrschaft über die Schicksale der Menschen wirklich mühevolle und gewissenhafte Absichten hat? (Ja.) Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt oder nicht: Wenn die Menschen von ihrer Geburt bis zur Reife heranwachsen, können diejenigen mit gutem Kaliber sogar einen Punkt erreichen, an dem sie verstehen, dass sie dem Schicksal unterworfen sind, und an dem sie Gott suchen. Von dieser Tatsache ausgehend: Ist die ursprüngliche Absicht von Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen nicht etwas Positives? (Ja.) Du siehst es ja: Wenn Ich das sage, nickt ihr alle und erkennt an, dass es etwas Positives ist. Warum ist das so? Weil das, was Ich sage, eine Tatsache ist, und Ich habe das Wesen dieser Angelegenheit klar und deutlich erklärt, und ihr habt es auch selbst erlebt, nicht wahr? (Ja.) Die Menschheit hat in der Tat von dem Schicksal unter Gottes Herrschaft profitiert. Unabhängig von deinem Hintergrund, deiner Herkunft und deiner Rolle in dieser Gesellschaft – kurz gesagt: Solange du unter Gottes Herrschaft lebst, hast du von Gott profitiert. Manche Leute sagen: „Das ist nicht richtig. Gott muss über die Schicksale von Gottes auserwähltem Volk, über die Schicksale der Menschen herrschen. Gott herrscht nicht über die Schicksale von Leuten, die Tierreinkarnationen oder Teufelsreinkarnationen sind.“ Ist diese Aussage richtig? (Nein.) Jedes geschaffene Wesen unterliegt Gottes Herrschaft. Solange es sich um ein geschaffenes Wesen handelt, hat es ein Schicksal. Du bist ein geschaffenes Wesen, also hast du dein Schicksal. Gott hat ein Schicksal für dich arrangiert, also ist dein Schicksal nicht etwas, das du gewählt hast, noch ist es etwas, das du geschaffen hast; es hat seinen Ursprung in Gottes Herrschaft. Es ist also egal, welche Rolle du spielst oder ob du die Reinkarnation eines Menschen, eines Tiers oder eines Teufels bist: Da du jetzt als Mitglied der menschlichen Rasse erscheinst, hast du mit Sicherheit ein Schicksal, und dein Schicksal unterliegt definitiv Gottes Herrschaft. Von diesem Punkt ausgehend: Ist Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen nicht etwas Positives? (Ja.) Warum sagen wir, dass Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen etwas Positives ist? Weil hinter dem Schicksal, das Gott für jedes geschaffene Wesen anordnet, die mühevollen und gewissenhaften Absichten Gottes stehen; das dient alles dazu, dass die Menschheit in dieser Welt normal und geordnet leben kann, mit den verschiedenen angeborenen Voraussetzungen, die Gott den Menschen verliehen hat. Gott behandelt keinen Menschen ungerecht. Wie man so schön sagt: Die Sonne scheint auf gute und böse Menschen gleichermaßen hinab. Das ist Ausdruck von Gottes Herrschaft. Warum würden wir sonst sagen, dass nur Gott der Schöpfer der Menschheit ist und nur Gott über die Menschheit herrscht? Weil Gott genau das tut, diese Fähigkeit hat und dieses Wesen und diese Autorität besitzt. Dieser Punkt macht das deutlich – Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen ist etwas Positives, und das kann weder geleugnet noch angezweifelt werden. Das heißt, angesichts der Gesetze des fleischlichen Lebens der Menschheit können die Schicksale von Mühsal und schweren Zeiten, die Gott für die Menschen anordnet, ihnen helfen, allmählich zu reifen und ihre Reise durch dieses Leben reibungslos zu vollenden. Aus dieser Perspektive betrachtet ist Gottes Herrschaft etwas Positives.

Betrachtet man einen anderen Aspekt der Schicksale der Menschen, so führen viele Menschen ein schwieriges, enttäuschendes Leben. Sie scheinen nichts Schlechtes getan zu haben, aber es kommt einem so vor, als würden sie bestraft. Zum Beispiel verlieren manche Menschen in ihrer Jugend ihre Väter, im mittleren Alter ihre Ehemänner und im Alter ihre Söhne – ihre Familien werden durch den Tod auseinandergerissen. Manche Leute haben Unfälle, wie Autounfälle oder Flugzeugabstürze. Manche Leute haben Behinderungen: Manche sind blind, manche sind taub und manche haben Arme oder Beine verloren. Manche Leute werden Opfer eines Betrugs und dadurch in bitterste Armut gestürzt, und andere müssen ihr ganzes Leben Schulden zurückzahlen. Wenn diese verschiedenen unglücklichen Dinge den Menschen widerfahren, sagen viele: „Der Himmel ist unfair. Das kommt mir nicht wie etwas vor, das der Himmel tun sollte. Wenn Gott über die Schicksale der Menschen herrscht, wie könnte Er diese so elend machen? Wie könnte Er unschuldige Menschen solche Rückschläge erleiden und derartiges Unglück erfahren lassen?“ Wenn die Menschen es aus der Perspektive der ursprünglichen Absicht des Schöpfers bei der Bestimmung der Schicksale der Menschen betrachten, sind die Absichten des Schöpfers für die Menschheit mühevoll und gewissenhaft, und Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen ist eine positive Sache. Aber wenn sich im Schicksal eines Menschen einige spezielle Dinge ereignen, die aus der Perspektive des menschlichen Gewissens tragisch erscheinen, können die Leute nicht begreifen, warum Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen eine positive Sache ist, und sie können sich keinen Reim darauf machen, was da vor sich geht. Viele Menschen glauben, dass es unfaire Aspekte in der Anordnung der Schicksale der Menschen durch den Schöpfer gibt, und haben das Gefühl, dass es nicht ganz einleuchtend ist, zu sagen, dass alle Dinge unter Gottes Herrschaft positive Dinge sind. Daher haben einige Leute ein gängiges Sprichwort entwickelt: „Wer Brücken schlägt und Wege erneuert, wird blind, während Leute, die viele böse Taten begehen, mit großen Familien gesegnet sind.“ Manche Leute sagen dazu: „Das ist unfair. Wenn man Brücken baut und Straßen erneuert, sammelt man Verdienste an und tut Gutes. Menschen, die das tun, sollten große Familien haben und sehr wohlhabend sein. Wie könnte es sein, dass sie blind werden? Könnte es etwa sein, dass ein solches Schicksal auch Gottes Herrschaft unterliegt und auch eine positive Sache ist? Das ergibt keinen Sinn!“ Wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen und keine Gotteskenntnis besitzen, können sie sich wirklich keinen Reim auf diese Dinge machen und sie nicht verstehen. Nichtgläubige sagen immer: „Der Himmel schätzt Lebewesen.“ Was bedeutet das? Es bedeutet: Wenn es einen Gott gibt, wenn es einen Himmel gibt, dann sollte Gott sich um die Menschheit kümmern. Wenn Er der Schöpfer ist, sollte Er sich um Seine geschaffenen Wesen kümmern und ihnen mit Güte begegnen; Er sollte sie nicht diese Schmerzen erleiden lassen. So wie die Menschen es sehen, wäre es verständlich, wenn die Menschheit diese Schmerzen unter der Macht von Satan und den Teufeln erleiden würde, aber da die Menschheit unter Gottes Herrschaft und unter Seiner Souveränität lebt, sollte sie diese nicht erleiden. Besonders in Bezug darauf, dass diese Art von Schicksal Gottes Herrschaft unterliegt, fällt es den Menschen noch viel schwerer, zu verstehen, was da vor sich geht. Wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen, ist es für sie sehr schwierig, zu erkennen, dass jede Sache, über die Gott herrscht und die Er anordnet, einen Sinn hat; sie können einige Dinge einfach nicht begreifen und bleiben gedanklich an diesen besonderen Situationen hängen. Wenn das Herz einer Person ein wenig gottesfürchtig ist, wird sie sagen: „Wenn wir diese Angelegenheit nicht erklären können, dann lasst uns nicht darüber reden, wir sollten nicht willkürlich darüber urteilen.“ Solche Menschen kann man als einigermaßen vernünftig betrachten. Manche Menschen haben weder Gewissen noch Vernunft, geschweige denn gottesfürchtige Herzen. Sie sind dreist und haben die Frechheit, willkürlich über Dinge zu urteilen, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich wünschen: „Hmpf! Die Leute sagen, der Himmel schätzt Lebewesen. Aber warum sterben dann manche Leute, die ziemlich gut zu sein scheinen, in jungen Jahren? Und sie sterben eines gewaltsamen Todes und hinterlassen eine ganze Schar Kinder. Das ist so bemitleidenswert, so tragisch! Und die Leute behaupten immer noch, Gottes Herrschaft sei eine positive Sache. Wenn es Gottes Herrschaft unterliegt, dass die Menschen so tragische Schicksale haben, dann ist Gott nicht gerecht!“ Diese Menschen urteilen so hemmungslos über Gott. Die Schicksale der Menschen unterliegen zweifellos Gottes Herrschaft. Das darf absolut niemals in Frage gestellt oder geleugnet werden. Die Aussage „Die Schicksale der Menschen liegen in Gottes Händen“ ist immer und allzeit korrekt und eine Tatsache, denn Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen ist eine positive Sache, und das wird sich absolut niemals ändern. Warum widerfahren den Menschen dann solch tragische Situationen? Es gibt da eine Sache, von der die Menschen nichts wissen, oder sie verstehen sie vielleicht auf der Ebene der Glaubenslehre, können sie aber nicht klar erklären: Das Schicksal jedes Menschen hat eine Ursache und eine Wirkung. Was für ein Schicksal du in diesem Leben hast und welche Dinge du in diesem Leben erleidest, können die Auswirkungen deines vorherigen Lebens sein und können auch zu Ursachen in deinem nächsten Leben werden. Genau wie in dem Sprichwort der Nichtgläubigen: „Man erntet, was man sät.“ In deinem vorherigen Leben hast du vielleicht bestimmte Ursachen und Auswirkungen gesät – wenn Gott für dich arrangiert, in diesem Leben als Mensch wiedergeboren und ein Mitglied der Menschheit zu werden, dann musst du den Preis für die Ursachen und Auswirkungen zahlen, die du gesät hast; du musst diese Dinge wiedergutmachen. Ob du sie wiedergutmachen wirst und ob du es solltest, das ist nicht deine Entscheidung. Niemand, der Böses getan hat, ist bereit, eine Bestrafung zu akzeptieren. Nur der Schöpfer kann diese Angelegenheit anordnen, nur Er hat die Autorität, das zu tun, und nur Er hat natürlich auch die Macht dazu. Nach welchem Grundsatz richtet sich also der Schöpfer dabei? Nach dem Grundsatz, die guten Menschen zu belohnen und die bösen Menschen zu bestrafen. Obwohl die Menschheit Gottes Herrschaft nicht versteht, keine Gotteskenntnis besitzt und die Grundlagen und Grundsätze von Gottes Herrschaft nicht begreift, hat Gott hingegen aufgrund Seiner gerechten Disposition und Seiner Identität als Schöpfer himmlische Regeln und Gesetze für die Menschheit und für alle Dinge festgelegt. Worauf basieren diese himmlischen Regeln und Gesetze? Sie basieren auf Gottes gerechter Disposition und auf Gottes Autorität und Macht. Die Etablierung dieser himmlischen Regeln und Gesetze spiegelt sich in einem Phänomen in der menschlichen Welt wider: in der Reinkarnation der Menschen. Der Prozess der menschlichen Reinkarnation steht oft in direktem Zusammenhang mit Ursache und Wirkung, und diese Kausalität äußert sich und spiegelt sich in einigen besonderen Dingen in den Schicksalen der Menschen wider. Darüber hinaus erhalten die Menschen im Prozess der menschlichen Reinkarnation sowohl Gottes Belohnungen als auch Gottes Bestrafungen. Gott bestraft diejenigen, die Böses tun; das heißt, Er lässt sie alle Arten von Unglück und Unheil erleiden und alle Arten von Bestrafung, die die Menschen als unverdient und nicht angemessen erachten. Einige dieser Bestrafungen sind in den Augen des Menschen sogar besonders tragisch, aber die Tatsache, dass ihnen diese tragische Situation zuteilwird, geschieht vor einem bestimmten Hintergrund. Gott fügt ihnen diese tragischen Situationen nicht ohne Grund zu. Stattdessen handelt es sich um eine Bestrafung, die sie erleiden müssen, weil sie eine Unzahl von bösen Taten begangen haben. Wenn die Menschen die Zusammenhänge dieser Angelegenheit nicht durchschauen können, geben sie Unsinn von sich und beschweren sich über den Himmel und Gott – was sehr dumm ist. Und wie sieht dann die Situation bei den Menschen aus, die Gottes Gnade genießen? Weil sie in ihrem vorherigen Leben Verdienste angesammelt und viel Gutes getan haben – viele Dinge, die für die Menschheit von Nutzen waren, und viele Dinge, die ihnen keine Verurteilung, sondern Belohnungen gemäß Gottes himmlischen Regeln und Gesetzen einbrachten –, genießen sie in diesem Leben viele Segnungen. Lasst Mich euch ein Beispiel geben: Angenommen, es gibt eine Frau, die in eine glückliche Familie geboren wird – obwohl die Familie nicht besonders reich ist, gibt es viele männliche Kinder und keine weiblichen Kinder, und Gott arrangiert, dass sie in diese Familie kommt. Sobald dieses kleine Mädchen geboren wird, wird es zum Augapfel der Familie – so kostbar, dass ihre Familie sich anscheinend fürchtet, auch nur in ihrer Nähe zu atmen, aus Angst, ihr zu schaden. Dieses Mädchen ist schön, klug und lieblich und bei ihren Eltern und älteren Verwandten sehr beliebt. Ihr ganzes Leben verläuft wie am Schnürchen. Egal, was sie tut oder mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert wird, es gibt immer freundliche Menschen, die ihr helfen, und all ihre Schwierigkeiten werden kinderleicht gelöst. Sie hat keine Sorgen und lebt ein entspanntes, glückliches Leben. Sie ist wirklich gesegnet! Was geht hier vor sich? Bevorzugt der Schöpfer bestimmte Menschen? (Nein.) Warum können dann manche Menschen so große Segnungen genießen? In den himmlischen Regeln und Gesetzen ist festgelegt, dass eine bestimmte Art von Person, die Dinge getan hat, die für die Menschheit von Nutzen sind, belohnt werden sollte, und diese Frau könnte eine solche Person sein. Sie hat die Belohnung des Schöpfers erhalten und genießt dementsprechend so große Segnungen in der menschlichen Welt. Sie muss sich nie um Essen und Kleidung sorgen; wo immer sie hingeht, gibt es dort freundliche Menschen, die ihr helfen, und sie wird überall, wo sie hingeht, von den Menschen gemocht. Selbst wenn sie in ihren Vierzigern oder Fünfzigern ist und ihre Kinder erwachsen sind, behandeln ihre Eltern sie immer noch wie ihren Augapfel. Immer, wenn sie etwas Gutes haben, heben sie es für sie auf. Andere Leute werden neidisch, wenn sie sehen, dass sie solche Segnungen genießt, und manche halten es für unfair, weil sie solche Segnungen nicht genießen können. Wenn du auch ein solches vom Schöpfer arrangiertes Schicksal genießen und wie sie ein solches Glück und solche Segnungen genießen möchtest, dann solltest auch du mehr Verdienste ansammeln und mehr Gutes tun, und du solltest auch mehr von den Dingen tun, die vom Himmel als das Ansammeln von Verdiensten und das Tun von Gutem festgelegt wurden – dann wirst auch du in der Lage sein, solche Segnungen zu genießen. Was sagt dieses Phänomen, diese Tatsache, den Menschen? Egal, welche Art von Schicksal ein Mensch in der menschlichen Welt hat – ob er Segnungen genießt oder Unheil erlebt, ob sein ganzes Leben reibungslos verläuft oder ihm viele Unglücke und Katastrophen widerfahren – es hat eine gewisse Beziehung zu seinem vergangenen und zu seinem gegenwärtigen Leben. Letztendlich hängt also das Schicksal dieser Person mit den von Gott festgelegten himmlischen Regeln und Gesetzen zusammen. Wenn alles, was sie in ihrem vorherigen Leben tat, mit den Bestimmungen der himmlischen Regeln und Gesetze übereinstimmte, die zu einer Belohnung führen, dann mag ihr Schicksal in diesem Leben in den Augen der Menschen glanzvoll, reibungslos und sehr gut erscheinen. Wenn das, was sie in ihrem vorherigen Leben tat, viele himmlische Gesetze verletzte und genau mit den Bestimmungen der von Gott festgelegten himmlischen Regeln und Gesetze übereinstimmte, die zu einer Bestrafung führen, dann wird das Schicksal, das Gott für sie anordnet, in den Augen der Menschen wie ein besonders elendes, bemitleidenswertes Leben erscheinen, als ob dieses Leben nur dazu da wäre, dass sie ihre vergangenen Schulden zurückzahlt. Sie kann niemals gutes Essen oder schöne Kleidung genießen, und niemand mag sie oder kümmert sich um sie. Sie hat das Gefühl, dass es an ihrem miserablen Schicksal liegt, dass sie in diesem Leben so sehr leidet. Erst wenn sie an Gott glaubt, versteht sie, dass das ganze Leben eines Menschen von Gott bestimmt wurde. Wenn sie erkennt, dass Gott die Dinge bestimmt, wird es für sie leichter, sich Gott zu unterwerfen, und sie wird viel gefügiger und kämpft nicht mehr gegen ihr Schicksal. Davor trotzte sie in ihrem Inneren: „Was habe ich Schlechtes getan? Ich habe in diesem Leben ein reines Gewissen. Ich habe nie jemandem geschadet. Warum wurde mir ein solches Schicksal zuteil? Der Himmel ist nicht fair!“ Nachdem sie Gottes Werk angenommen hat, versteht sie: „Das ist Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit. Gott hat mich durch diese Dinge dazu gedrängt, vor Ihn zu treten!“ Es ist auch richtig, so zu denken, und das ist eine Tatsache. Aber es ist auch eine Tatsache, dass die Bestrafung, die die Menschen erhalten, aus Gottes Herrschaft hervorgeht. Worauf läuft all das hinaus – der Kreislauf von Ursachen und Auswirkungen, die Bestrafung der bösen Menschen und die Belohnung der guten Menschen und die himmlischen Regeln und Gesetze? Hinter all dem steht Gottes gerechte Disposition; Gottes gerechte Disposition herrscht über all diese Dinge. Daher bleibt die Angelegenheit von Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen eine positive Sache, selbst wenn in ihren Schicksalen alle möglichen Dinge auftreten, die nicht mit den Auffassungen, dem Geschmack oder den Wünschen der Menschen übereinstimmen. Ist das nicht einleuchtend? (Ja.) Wenn du Menschen leiden siehst, lässt dich deine menschliche Güte denken: „Diese Person ist so bemitleidenswert! Ich kann es nicht ertragen, jemanden leiden zu sehen, und ich kann es nicht ertragen, zu sehen, wie böse Menschen andere schikanieren.“ Es gibt Menschen, die in diesem Leben immer schikaniert werden. Was ist der Grund dafür? Es liegt daran, dass sie in ihrem vorherigen Leben immer Menschen schikaniert und ziemlich viele Menschen geschädigt haben, also müssen sie in diesem Leben selbst schikaniert werden. Wenn du immer Menschen schikanierst, ist das, was du schließlich erntest, selbst schikaniert zu werden. Das ist die Gerechtigkeit des Schöpfers. Durch ein solches Verhalten hast du gegen die himmlischen Gesetze verstoßen, also solltest du den Preis dafür zahlen und Schmerz und Qual für das Böse ertragen, das du in deinem vorherigen Leben getan hast. Das ist Gottes Gerechtigkeit, und du kannst ihr nicht entkommen. Die Tatsache, dass die Menschen alle möglichen Schicksale haben, macht immer deutlicher, dass die von Gott festgelegten himmlischen Regeln und Gesetze von niemandem verändert werden können, und da gibt es keine Ausnahme. Der Schöpfer hat gegenüber der Menschheit noch nie fleischliche Gefühle gehabt, und natürlich ist es das Wesen des Schöpfers, keine fleischlichen Gefühle zu haben. Er hat nichts außer einer gerechten Disposition. In menschliche Worte gefasst ist alles, was Gott tut, vernünftig und gerecht. Wie sollte man das also aus der Perspektive der Wahrheit betrachten? Es handelt sich dabei um Gottes gerechte Disposition – das sind alles positive Dinge. Die Menschen sollten das von Gott annehmen und sollten keine Urteile oder Bewertungen über Gott abgeben, die nicht mit der Realität oder der Wahrheit übereinstimmen. Selbst wenn du aus menschlicher Perspektive mit einigen Menschen sympathisierst und sie bemitleidest, solltest du als jemand, der Gott folgt, jemand, der einige Wahrheiten versteht, Gottes gerechte Disposition preisen, und du solltest auch Gottes Herrschaft preisen. Es ist eine wirklich gute Sache, dass Gott auf diese Weise herrscht! Gerade weil Gott auf diese Weise über die Schicksale der Menschen herrscht, konnte die Menschheit bis heute in geordneter Weise überleben. Wenn Satan über die Schicksale der Menschen herrschen würde, wäre die Menschheit längst im Chaos versunken, und es wäre für sie unmöglich gewesen, bis heute zu überleben. Schaut euch an, wie das Reich des Teufels aussieht; ohne Gottes Herrschaft wäre die menschliche Welt genau wie das Reich des Teufels. Was ist das Reich des Teufels? Das realistischste Beispiel sind die internen Machtkämpfe innerhalb der autokratischen Herrschaft der KPCh, die sowohl offen als auch im Geheimen ausgetragen werden und von Blutvergießen und mörderischen Absichten erfüllt sind. Das ist das Reich des Teufels. Ist die interne Situation der autokratischen Herrschaft der KPCh nicht chaotisch? Es kommt oft vor, dass Menschen spurlos verschwinden, und selbst wenn sie eindeutig ermordet werden, wagt es niemand, dies öffentlich bekanntzugeben. Das ist das Chaos des Reiches des Teufels, und es ist auch das Chaos der heutigen bösen Welt.

Es steht ohne jeden Zweifel fest, dass Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen eine positive Sache ist. Ob nun aus der Perspektive von Gottes ursprünglicher Absicht bei der Gestaltung der Schicksale der Menschen oder aus der Perspektive der durch die von Gott festgelegten himmlischen Regeln und Gesetze hervorgebrachten Ergebnisse der Schicksale der Menschen: Es sollte mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen eine positive und keine negative Sache ist. Wenn du Auffassungen in Bezug auf diese Wahrheit hast, kannst du die Wahrheit in Gottes Worten suchen, um deine Auffassungen zu beseitigen, aber du darfst nicht aufgrund deiner Auffassungen und Einbildungen sagen: „Die Schicksale der Menschen unter Gottes Herrschaft sollten alle gut und für sie von Vorteil sein. Warum nehmen die Dinge für manche Menschen aufgrund von Gottes Herrschaft so ein schlechtes Ende? Das geht doch wohl nicht auf Gottes Herrschaft zurück, oder?“ So etwas darfst du niemals sagen. Eine derart ungeheuer aufsässige und gotteslästerliche Aussage darf dir niemals über die Lippen kommen. Von heute an musst du folgende Wahrheit annehmen und bekräftigen: „Die Schicksale der Menschen unterliegen Gottes Herrschaft und Gottes Herrschaft ist eine positive Sache.“ Daran darfst du nicht zweifeln. Egal, wie die Schicksale der Menschen, die du mit eigenen Augen siehst oder die du selbst erfährst, mit deinen Auffassungen in Konflikt stehen, ja, selbst wenn du denkst, sie seien unmenschlich, solltest du glauben und bekräftigen, dass Gottes Herrschaft über die Schicksale der Menschen echt und eine positive Sache ist. An diesem Punkt darf es keine Zweifel geben. Wurde über diese Wahrheit klar und deutlich Gemeinschaft gehalten? (Ja.) Diese Angelegenheit ist für das Erlangen von Gotteskenntnis von sehr entscheidender Bedeutung und wurde nun geklärt, nicht wahr? (Ja.) Dann lasst uns unsere Gemeinschaft für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

6. April 2024

Kontaktiere uns über Messenger