Wie man nach der Wahrheit strebt (16) Abschnitt Vier
Menschen, die nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können, stimmen vielleicht einigen korrekten und positiven Aussagen zu oder schließen sich nach außen hin anderen darin an, positive Dinge zu mögen und sich nach ihnen zu sehnen. Wenn jedoch etwas Zeit vergeht, sich die Umgebung ändert und sich auch die Menschen, Ereignisse und Dinge ändern, werden diese positiven Dinge in den Tiefen ihrer Herzen unverzüglich zu negativen Dingen, während negative Dinge, die sie in Wirklichkeit mögen, dann zu positiven Dingen und zum Gegenstand ihres Strebens werden. Das heißt, bevor sie irgendwelche negativen Dinge gesehen haben, die ihnen gefallen, sind positive Dinge für sie nur Glaubenslehre, und sie können mit dem Strom schwimmen und der Herde folgen, aber wenn sie älter werden und Zeit vergeht, werden die Dinge, die sie in ihrem Herzen wirklich lieben, und ihre wahren Sichtweisen auf natürliche Weise zum Vorschein kommen. Zum Beispiel sagen manche Leute oft: „An Gott zu glauben ist gut; Menschen, die an Gott glauben, folgen dem rechten Weg und tun nichts Böses; sie sind alle gute Menschen.“ Aber nachdem sie einige Jahre an Gott geglaubt haben und sehen, dass all die Predigten und der gesamte gemeinschaftliche Austausch in Gottes Haus die Leute dazu anhalten, ehrliche Menschen zu sein, nach der Wahrheit zu streben und sich Gott zu unterwerfen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu tun, entwickeln sie eine Abneigung dagegen, halten den Glauben an Gott für sinnlos und wollen die Kirche verlassen und in die Welt zurückkehren; ihr Herz liegt nicht in der Kirche. So sind Menschen, die die Wahrheit nicht lieben. Es ist tatsächlich so, dass solche Menschen keine positiven Dinge lieben, und sie tragen eine Menge verquere Logik und viele Häresien in ihrem Herzen. Diese verquere Logik und diese Häresien sind in ihren Augen positive Dinge, wohingegen sie in den Tiefen ihres Herzens eine Abneigung gegen die wahrhaft positiven Dinge hegen, sie verabscheuen, verachten und niemals akzeptieren. Eben weil sie positive Dinge nie akzeptieren und weil das, was sie mögen, negative Dinge sind, verfügt die Menschlichkeit von Leuten dieser Art nicht über die Fähigkeit, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Das ist genau wie bei manchen Menschen: Wenn sie anfangen, an Gott zu glauben, sind sie nur auf Segnungen aus. Nachdem sie sich viele Jahre lang Predigten angehört haben, kommen sie endlich zu der Erkenntnis: „Beim Glauben an Gott wird von den Menschen verlangt, ehrlich zu sein, beim Tun ihrer Pflicht sowohl treu zu sein als auch willens, einen Preis zu zahlen, Gott gegenüber aufrichtig zu sein, nicht rücksichtslos und eigenwillig zu handeln und die Interessen von Gottes Haus zu wahren. Besonders wenn die Interessen von Gottes Haus mit ihren eigenen Interessen in Konflikt geraten, müssen sie die Interessen von Gottes Haus wahren und ihren persönlichen Interessen entsagen.“ Nachdem sie all die verschiedenen Aspekte der Wahrheit kennengelernt haben, bereuen sie, dass sie an Gott glauben, und sagen: „Ich dachte, an Gott zu glauben würde bedeuten, dass man eine große Gruppe, eine große Macht hat, auf die man sich verlassen kann, und dass die Menschen, solange sie vielem entsagen, leiden und einen Preis zahlen, in das Königreich eintreten und einen guten Bestimmungsort haben könnten, dass sie triumphal in das nächste Zeitalter eintreten, seine Herren sein und als Könige herrschen könnten. Wie sich herausstellt, ist das aber nicht der Fall. Beim Glauben an Gott geht es nur darum, den Menschen beizubringen, wie sie sich verhalten sollen und wie sie sich Gott unterwerfen und das Böse meiden sollen. Insbesondere werden die Menschen, wenn sie an Gott glauben, immer dazu aufgefordert, ehrlich zu sein und aufrichtig zu sprechen, und immer dazu aufgefordert, die Wahrheit zu praktizieren; sie dürfen nicht das letzte Wort haben. Welchen Sinn hat es dann, an Gott zu glauben?“ Dann entwickeln sie Groll in ihrem Herzen und wollen sich von ihrem Glauben zurückziehen. Aber dann denken sie: „Ich glaube jetzt schon mehrere Jahre an Gott; wenn ich jetzt aufhöre, habe ich dann nicht umsonst geglaubt?“ An diesem Punkt widerstrebt es ihnen, aufzugeben. Doch wenn sie ihren Glauben fortführen, sind sie nicht an der Wahrheit interessiert. Gottes Haus spricht immer darüber, nach der Wahrheit zu streben und in die Wirklichkeit einzutreten, sich Gott zu unterwerfen, die Wahrheit zu suchen und nach den Grundsätzen zu handeln. Sie haben es satt, dass man ihnen von diesen Dingen erzählt, und wollen nichts mehr davon hören. Besonders wenn das Haus Gottes darüber spricht, die Wahrheit zu praktizieren, fühlen sie sich innerlich unbehaglich und gequält; wenn positive Dinge erwähnt werden, sind sie diesen gegenüber abgeneigt und verachten sie in ihrem Herzen und weigern sich, zuzuhören. Manche Leute hören einfach auf zu glauben, wenn ihnen klar wird, dass sie, selbst wenn sie bis zum Schluss gläubig bleiben, weder die Wahrheit noch einen guten Bestimmungsort gewinnen werden. Einige von ihnen suchen sich eine Arbeit oder werden Unternehmer, und manche gehen zurück nach Hause, um zu heiraten. Sie hören auf, an Gott zu glauben, weil sie die Wahrheit nicht lieben. Gottes Haus spricht immer über die Wahrheit und hält ständig über die Wahrheit Gemeinschaft, und sie haben eine besondere Abneigung dagegen. Das zeigt, dass Menschen dieser Art weder Gewissen noch Vernunft haben und nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können. Nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können, bedeutet, dass sie in ihrer Menschlichkeit weder die Fähigkeit besitzen, positive und negative Dinge zu erkennen, noch einen Maßstab dafür haben; diese Dinge haben sie einfach nicht. Besitzen Leute dieser Art dann eine normale Menschlichkeit? (Nein.) Sie sind nichtmenschliche Wesen. Wenn jemand wirklich Menschlichkeit besitzt, zeigt sich das in einer Sache: Eine solche Person liebt positive Dinge in ihrem Herzen und sehnt sich in ihrem Herzen nach ihnen. Selbst wenn sie die Wahrheit nicht versteht, sehnt sie sich nach einer gerechten Gesellschaft, frei von Finsternis, sehnt sich nach positiven Dingen und sehnt sich danach, dass die Wahrheit regiert. Aber diese böse Gesellschaft bietet ihr diesen Raum nicht, und wenn Menschen etwas Positives offenbaren, werden sie ausgegrenzt und unterdrückt. Unter diesen Umständen können Menschen mit Menschlichkeit die positiven Dinge, die sie mögen und nach denen sie sich sehnen, nicht gewinnen, weshalb sie in ihren Herzen bekümmert sind. Aber nachdem sie angefangen haben, an Gott zu glauben, verstehen sie durch das Lesen von Gottes Worten und das Hören von Predigten viele Wahrheiten, und diese Wahrheiten entsprechen den positiven Dingen, die ihre Menschlichkeit liebt, und stimmen mit ihnen überein, wodurch ihre Bedürfnisse nach positiven Dingen exakt gestillt werden. Dementsprechend sehnt sich ihr Herz noch mehr nach positiven Dingen. Obwohl sie die Wahrheit jetzt noch nicht vollständig in die Praxis umsetzen können – aufgrund von Einschränkungen durch die Umgebung oder ihrer geringen Größe oder weil sie durch gewisse verdorbene Dispositionen eingeschränkt und gebunden sind –, haben sie dennoch den Vorsatz und das Verlangen, eines Tages vollständig gemäß der Wahrheit und Gottes Worten praktizieren zu können, um auf diese Weise die Unterwerfung unter Gottes Worte zu erreichen und die aus ihrer Liebe zu positiven Dingen entstandenen Bedürfnisse zu stillen. Das sind Menschen der Art, deren Menschlichkeit die Eigenschaft besitzt, zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können; das sind Menschen mit Menschlichkeit. Wenn du nur behauptest, dass du positive Dinge liebst, und nur verbal anerkennst, dass alles, was Gott tut, gut ist, dann äußerst du nur Glaubenslehren und skandierst Parolen. Schöne Worte, korrekte Theorien oder großspurige Worte von sich geben – das kann jeder. Das beweist nicht, dass du positive Dinge wirklich liebst. Aber wenn du beim Hören der Wahrheit die Wahrheit lieben und dich nach ihr sehnen kannst, und du, je mehr du die Wahrheit hörst, dich umso mehr nach der Wahrheit sehnst und einen umso größeren Eifer hast, sie zu suchen, und dein Glaube im Hinblick darauf, Gott zu folgen und die Rettung zu erlangen, umso fester wird; und wenn du im Laufe deines Glaubens an Gott bei deinen verschiedenen Bestrebungen Gewinne erlangst, deine verdorbenen Dispositionen allmählich abgelegt werden und deine Handlungen des Widerstands gegen Gott und der Rebellion gegen Gott immer weniger werden – dann bist du jemand, der positive Dinge liebt, jemand, der die Wahrheitsrealität besitzt. Solche Menschen erzielen in ihrem Glauben an Gott Ergebnisse und erlangen Gewinne. Du kannst spüren, dass du dich verändert hast und dass deine Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit anders ist als zuvor. Früher hast du selbst in sehr kleinen Angelegenheiten gegen Gott rebelliert, dich Gott nicht unterworfen und die Wahrheit nicht praktizieren können. Aber durch diese Jahre des Strebens, durch diese Jahre der Ausführung deiner Pflicht und durch deine Anstrengungen in allen Bereichen hast du etwas von der Wahrheit verstanden, und wenn du mit etwas konfrontiert wirst, kannst du die Wahrheit suchen und gegen das Verlangen deines Fleisches aufbegehren. Zudem kannst du in einigen wichtigen Angelegenheiten, die die Grundsätze betreffen, an den Grundsätzen festhalten und nicht nach deinem eigenen Willen handeln, und du kannst die Interessen von Gottes Haus wahren und die Arbeit der Kirche schützen. Das bedeutet, dass du eine gewisse Größe hast, dass du eine gewisse Praxis und einen gewissen Eintritt darin hast, gegen dich selbst aufzubegehren und die Wahrheit zu akzeptieren und dich ihr zu unterwerfen, und dass sich deine verschiedenen verdorbenen Dispositionen auch in unterschiedlichem Maße verändert haben. Das ist bei Menschen, die wirklich Menschlichkeit besitzen, die Äußerungsform davon, zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können.
Menschen, die nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können, wollen vielleicht auch die Wahrheit akzeptieren und sind bereit, nach Rettung zu streben, aber wenn sie mit etwas konfrontiert werden, können sie die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen. Sie leben immer noch nach ihren verdorbenen Dispositionen und rebellieren oft gegen Gott und widersetzen sich Ihm, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie haben vor zehn Jahren auf diese Weise gegen Gott rebelliert und können das zehn Jahre später immer noch tun. Weder akzeptieren sie die Wahrheit noch praktizieren sie sie. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen haben sie nicht das geringste Verständnis davon, was die Wahrheit ist, und halten einfach an ihrer eigenen Logik, ihren eigenen Aussagen und ihren eigenen Ansichten fest. Zum anderen sind sie nicht im Geringsten Menschen, die die Wahrheit akzeptieren. Genau so, wie sie vor zehn Jahren gegen Gott rebelliert haben, tun sie es zehn Jahre später immer noch, ohne jegliche Veränderung. Egal, wie viele Jahre sie schon an Gott glauben, sie haben kein Zeugnis davon, die Wahrheit zu akzeptieren und sich Gott zu unterwerfen, geschweige denn ein Zeugnis davon, gegen das Fleisch und ihre eigenen verdorbenen Dispositionen aufzubegehren. Das zeigt, dass sie keine Menschen sind, die die Wahrheit akzeptieren. Solche Leute gehören nicht zu den Menschen, die zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können. Man kann auch sagen, dass sie keine Leute mit Menschlichkeit sind – um es ganz offen zu sagen: Sie sind keine menschlichen Wesen. Manche Leute könnten nach diesen Worten vielleicht in ihrem Herzen nicht überzeugt sein und sagen: „Ich glaube seit über zehn Jahren an Gott und habe immer meine Pflicht getan. Es ist nur so, dass ich gelegentlich Fehler mache und etwas zurechtgestutzt werde. Ist das nicht ganz normal? Jeder hat verdorbene Dispositionen; wer macht denn keine Fehler? Auf jeden Fall bin ich ein wahrer Gläubiger. Wie kannst Du sagen, dass ich keine Menschlichkeit habe?“ Du bist zwar ein wahrer Gläubiger, aber bedeutet, ein wahrer Gläubiger zu sein, dass du die Wahrheit akzeptieren kannst? Bedeutet, ein wahrer Gläubiger zu sein, dass du gegen das Fleisch aufbegehren kannst und nicht eigenwillig sein wirst? Bedeutet, ein wahrer Gläubiger zu sein, dass du dich Gott unterwerfen kannst? Das tut es nicht. Ein wahrer Gläubiger zu sein, ist nicht alles, und es bedeutet nicht, dass du Rettung erlangen kannst. Ob du gerettet wirst, hängt entscheidend davon ab, ob deine Menschlichkeit die Wahrheit akzeptieren kann und ob du zwischen Richtig und Falsch unterscheiden kannst. Ein wahrer Gläubiger zu sein, ist nicht die wichtigste Bedingung dafür, dass Menschen letztendlich Rettung erlangen, und es ist auch keine Grundvoraussetzung. Du behauptest, ein wahrer Gläubiger zu sein, aber wie viel Wahrheit hast du denn verstanden und gewonnen? Wenn es um die Interessen von Gottes Haus geht, in wie vielen Fällen hast du sie gewahrt? Wenn du denkst, dass du ein wahrer Gläubiger bist, dass du Gewissen und Menschlichkeit hast und dass du ein wahrer Mensch bist, dann: Wenn du vor zehn Jahren imstande warst, in derselben Angelegenheit gegen Gott zu rebellieren, bist du dann jetzt immer noch dazu imstande, gegen Gott zu rebellieren? Hast du dich verändert? Hast du gegen das Fleisch aufbegehrt? Wenn du nicht gegen das Fleisch aufbegehrt hast, kannst du es in den nächsten zehn Jahren tun? Wenn du immer noch nicht gegen das Fleisch aufbegehren kannst und immer noch imstande bist, gegen Gott zu rebellieren, dann zeigt das, dass mit deiner Menschlichkeit etwas nicht stimmt. Du kannst die Wahrheit nicht praktizieren. Selbst wenn du also sagst, dass du ein wahrer Gläubiger bist, ist es nutzlos. Du sagst, dass du bereit bist, zu leiden und einen Preis zu zahlen, und dass du bereit bist, hingebungsvoll deine Pflicht zu tun, aber diese Bereitschaft ist wertlos. Das ist nur eine Grundvoraussetzung dafür, die Wahrheit zu praktizieren und dich Gott unterwerfen zu können, aber ob du es letztendlich in die Praxis umsetzen kannst, hängt davon ab, ob du Menschlichkeit hast. Wenn dein Herz fortwährend unfähig ist, deine verdorbenen Dispositionen zu zügeln und zu kontrollieren, und du dich entscheidest, deine eigenen Interessen zu wahren, und dich für negative Dinge statt für positive Dinge entscheidest, dann zeigt das, dass deine Menschlichkeit die Wahrheit nicht liebt und nicht in der Lage ist, deine verdorbenen Dispositionen zu kontrollieren. Wenn du nicht in der Lage warst, die Offenbarungen deiner verdorbenen Dispositionen zu kontrollieren, als du die Wahrheit nicht verstanden hattest, ist das entschuldbar. Aber jetzt ist es anders. Du hast dir viele Jahre lang Predigten über die Wahrheit angehört, kannst aber trotzdem immer noch nicht deine verdorbenen Dispositionen zügeln, um in der Lage zu sein, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren und korrekte Entscheidungen zu treffen, wenn du mit etwas konfrontiert wirst. Du siehst eindeutig, dass böse Menschen die Arbeit der Kirche stören, dennoch kannst du nicht Stellung beziehen, um die Interessen von Gottes Haus zu wahren. Aber wenn jemand deinen eigenen Interessen schadet, kannst du alles in deiner Macht Stehende tun, um sie zu verteidigen. Das reicht aus, um zu beweisen, dass es in deiner Menschlichkeit weder Gewissen noch Vernunft gibt, die dich regulieren und zügeln, sodass du den korrekten Weg und die korrekten Grundsätze der Praxis wählst. Wenn du so unvernünftige Dinge tust und dennoch behauptest, ein Mensch zu sein, zeigt das, dass dein Gewissen und deine Vernunft ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Du bist dann kein normaler Mensch, denn in deiner Menschlichkeit gibt es weder Gewissen noch Vernunft noch etwas, das dich befähigen kann, korrekte Entscheidungen zu treffen. Verstehst du das? Manche Leute sagen dazu vielleicht: „Meine Größe ist momentan gering. Aufgrund meines familiären Umfelds und meiner Erziehung bin ich eigenwillig, hemmungslos und hochmütig. Aber im echten Leben weiß ich, was positive Dinge sind und was negative Dinge sind, und ich weiß, was ich tun sollte und was ich nicht tun sollte. Es ist nur so, dass ich aufgrund meiner geringen Größe und weil ich niemanden hatte, der die Wahrheit versteht, um mich anzuleiten, zu beaufsichtigen und anzutreiben, die Wahrheit nicht in die Praxis umgesetzt und einige Verfehlungen begangen habe, und ich empfinde innerlich etwas Bedauern.“ Im echten Leben können solche Menschen ihr Gewissen nutzen, um ihr Verhalten zu regulieren und sich selbst zu zügeln, sodass sie dem richtigen Weg folgen. Sie sind Menschen, die gerettet werden können. Das liegt daran, dass sie die Wahrheit akzeptieren können, etwas von der Wahrheit in die Praxis umsetzen können und einige Veränderungen durchgemacht haben. Ihr Fortschritt ist nur eben etwas langsamer als der Durchschnitt und ihr Wachstum fällt etwas geringer aus, aber sie verändern sich. Es ist genau wie bei Samen: Samen, die in guter Erde liegen, wachsen schnell, während andere in Sand oder Felsspalten langsamer und mit größeren Schwierigkeiten wachsen; aber solange Leben in ihnen ist, werden sie wachsen. Genauso ist es bei den Menschen. Solange ihre Menschlichkeit das Gewissen und die Vernunft besitzt, die Menschen haben sollten, beweist das, dass sie menschliches Leben haben – nachdem sie die Wahrheit akzeptiert haben, werden sie sich verändern. Selbst wenn die Veränderung langsam ist – andere Menschen machen große Fortschritte in zehn Jahren, während sie in zwanzig oder dreißig Jahren nur kleine Fortschritte machen –, entwickeln sie sich trotz ihres langsamen Fortschritts in eine positive Richtung, sie verändern sich, und ihr Leben wächst kontinuierlich. Egal wie schnell oder langsam sie wachsen, Menschen dieser Art besitzen die Qualität der Menschlichkeit. Es gibt jedoch eine andere Art von Menschen, die seit vielen Jahren an Gott glauben, aber überhaupt kein Wachstum im Leben erfahren haben. Egal wer Gemeinschaft über die Wahrheit hält, sie empfinden eine Abneigung dagegen und sind nicht bereit, zuzuhören. Egal welche Umgebung Gott einrichtet, sie suchen darin nicht die Wahrheit und können daraus keine Lektionen ziehen, und sie können daraus keine positive Führung und Hilfe gewinnen. Sie sind in ihrem Herzen positiven Dingen abgeneigt. Ihre Disposition und ihr Lebensstil, die beide darin bestehen, zu tun, was immer ihnen gefällt, haben sich nie geändert. Solche Leute haben weder Gewissen noch Vernunft. Sie sind keine Menschen – sie sind Nicht-Menschen. Wenn Ich es auf diese Weise erkläre, wird die Sache dann für euch klarer und verständlicher? (Ja.)
Es gibt noch eine andere Art von Menschen: Auch sie wissen, dass der Glaube an Gott gut ist, aber sie verstehen nicht, was positive und negative Dinge sind; außerdem sind sie weit davon entfernt, ihr Gewissen zur Regulierung und Zügelung ihrer Worte und Taten einzusetzen. Solche Menschen sind leichter zu erkennen. Sie sind weit davon entfernt, positive Dinge zu lieben, noch kommen sie dem nahe, in Angelegenheiten vernünftig zu urteilen. All das ist für sie ein einziges Durcheinander. Wenn du sie fragst, was positive Dinge sind, werden sie auf der Ebene von Glaubenslehren sprechen und sagen, dass alles, was Gott sagt und tut, positive Dinge sind. Was sie sagen, klingt ganz gut, aber wenn sie mit etwas konfrontiert werden, können sie es nicht mit Gottes Worten in Verbindung bringen oder es durchschauen und unterscheiden; ihr Verstand wird wie Brei, sie werden wirrköpfig und können nichts klar erkennen. Wenn du sie fragst, welche Wahrheiten sie durch ihren langjährigen Glauben an Gott gewonnen haben, sagen sie: „Gott herrscht über alle Dinge, alles, was Er für den Menschen tut, ist gut, und Gott liebt den Menschen. Satan widersetzt sich Gott, und Satan schadet dem Menschen, drangsaliert und misshandelt ihn.“ Wenn du sie fragst, was sie sonst noch gewonnen haben, sagen sie: „Wir müssen unsere Pflicht gut ausführen, mehr leiden und einen größeren Preis zahlen.“ Wenn du sie dann fragst, welche Grundsätze man bei der Ausführung seiner Pflicht befolgen sollte, sagen sie: „Wir sollten auf das hören, was die Oberen sagen, und alles tun, was von uns verlangt wird. Selbst wenn die Arbeit schmutzig und anstrengend ist, müssen wir sie gut erledigen; wir dürfen keine Unterbrechungen oder Störungen verursachen und auch keinen Ärger machen. Wir müssen Dinge tun, die für alle und für Gottes Haus von Nutzen sind.“ All diese Glaubenslehren, die sie von sich geben, sind korrekt, man kann an keinem einzigen Wort etwas aussetzen. Doch wenn sie mit etwas konfrontiert werden, offenbaren sie nichts als ein paar verzerrte und törichte Sichtweisen, und egal wie oft du sie korrigierst, sie können sich nicht ändern. Was für Kreaturen sind solche Leute? (Sie sind wirrköpfige Leute.) Sind wirrköpfige Leute denn Menschen? (Nein.) Was sind wirrköpfige Leute? (Viecher.) Das zivilisierte Wort ist „Tier“, und der umgangssprachliche Begriff ist „Viech“. Egal wie viele Predigten sie sich anhören, sie verstehen nicht, was die Wahrheit ist, was positive Dinge sind oder was negative Dinge sind. Egal wie viele Dinge sie tun, die gegen Gott rebellieren, sie haben kein Bewusstsein dafür in ihrem Herzen und haben immer noch das Gefühl, dass sie von Natur aus gutherzig sind und ein mitfühlendes Herz haben. Wenn sie jemanden leiden sehen, fühlen sie Schmerz in ihrem Herzen und wünschen, sie könnten an seiner Stelle leiden. Wenn sie jemanden sehen, der nichts zu essen oder anzuziehen hat, wollen sie ihm ihre eigene Kleidung und ihr eigenes Essen geben. Egal wie viele von Gottes Worten, die die Verdorbenheit der Menschheit bloßstellen, sie sich anhören, sie halten sich immer noch für sehr gute Menschen, für besser als alle anderen. Egal wie viele falsche Dinge sie tun, sie wissen nicht, wo ihr Fehler lag, und sie geben niemals zu, dass sie eine verdorbene Disposition haben. Wenn du sie fragst: „Bist du ein verdorbener Mensch? Hast du eine verdorbene Disposition?“ Dann sagen sie: „Ja, habe ich. Jeder Mensch ist verdorben, wie könnte ich das nicht sein? Du sprichst törichte Worte!“ Sie nennen dich sogar töricht. Aber wenn sie etwas falsch machen, geben sie es nicht zu, und sie schieben die Schuld sogar auf andere. Egal welches Unrecht sie begehen, sie geben es nicht zu, und egal wie schwerwiegend die Missetaten sind, die sie begehen, sie haben immer Ausreden und vorgeschobene Gründe, um sich zu rechtfertigen. Haben solche Menschen irgendeine Vernunft? Sind das Menschen, die zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können? (Sie haben keine Vernunft und können auch nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden.) Sie scheinen sich jeden Tag sehr anzustrengen, indem sie sich von früh bis spät in die Nacht Predigten anhören und Gottes Worte lesen, aber sie können keinen einzigen Satz der Wahrheit verstehen, können absolut nichts tun, das mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt, und kein einziges Wort äußern, das mit der Wahrheit übereinstimmt. Sie können ja nicht einmal ein einziges Wort sagen, das mit dem Gewissen und der Vernunft von Menschlichkeit übereinstimmt – von Worten, die mit der Wahrheit übereinstimmen, ganz zu schweigen; sie sprechen nur verworrene und absurde Worte und geben nur verquere Logik von sich. Solche Menschen sind weit davon entfernt, Gewissen und Vernunft zu haben; sie sind nichts anderes als verworrene Menschen, voll von verquerer Logik. Nachdem sie sich viele Predigten angehört haben, können sie einige geistliche Worte von sich geben. Wenn du hörst, wie sie geistliche Worte äußern, hast du das Gefühl, dass sie ziemlich bewandert und wortgewandt sind, aber wenn es darum geht, Angelegenheiten zu regeln, kommen sie dir sowohl verworren als auch absurd vor. Wenn sie verquere Logik von sich geben, können sie dich sprachlos machen. Was bedeutet es, wenn „dir die Worte fehlen“? Es bedeutet, dass es für dich nicht vorstellbar ist, dass jemand so absurde Worte sagt oder eine solche Denkweise hat, dass es für dich einfach unbegreiflich ist und dass du ihnen letztendlich nur mit Schweigen antworten kannst – was die beste Methode ist, mit ihnen umzugehen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?