Wie man nach der Wahrheit strebt (13) Abschnitt Vier

II. Das zweite Merkmal: Abartigkeit

Das zweite Merkmal von Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, ist „Abartigkeit“. Da es ein Merkmal ist, ist es keine vorübergehende Äußerungsform, sondern etwas, das sich oft aus ihrer Natur offenbart, und es kann ihre Gedanken und Ansichten sowie ihre Dispositionen und ihr Wesen vollständig repräsentieren. Was sind also die spezifischen Äußerungsformen des Merkmals von „Abartigkeit“ bei Personen, die Teufel sind? Was ist Abartigkeit? Mit welchem Wort wird Abartigkeit oft gepaart? (Niederträchtigkeit.) Was noch? (Eine abartige Natur.) Eine abartige Natur, niederträchtige Gelüste. Welche anderen Äußerungsformen sind abartig? Hinterhältig und abnormal zu sein, richtig? (Ja.) Abgesehen davon, hinterhältig und abnormal zu sein, was gibt es da noch? (Dazu gehört auch, extrem berechnend und nicht zu durchschauen zu sein, ein erfahrener Intrigant zu sein und ein Gefühl zu vermitteln, in gewissem Maße unergründlich zu sein.) All diese Dinge sind im Grunde mit eingeschlossen. Hinterhältig, heimtückisch, listig, berechnend und undurchschaubar und ein erfahrener Intrigant zu sein – das sind alles spezifische Äußerungsformen und Merkmale von Abartigkeit. In welchen Angelegenheiten offenbaren Teufel dann diese Merkmale? Im Wesentlichen: Was ist neben dem, woran die Leute denken – der Hinterhältigkeit, Heimtücke, Hinterlist usw., die mit der Disposition zu tun haben oder sich in den Vorgehensweisen des eigenen Verhaltens und der Bewältigung von Angelegenheiten äußern – eine andere Art von Abartigkeit? Es sind die niederträchtigen Gelüste der Menschen; diese Art von Abartigkeit sollte man als sexuelle Lüsternheit bezeichnen. Da der Ausdruck „Abartigkeit“ verwendet wurde, sprechen wir nicht von den normalen physiologischen Bedürfnissen oder Reaktionen des Fleisches, sondern von sexueller Lüsternheit – auch das wird als Abartigkeit bezeichnet. Die eben erwähnte Hinterhältigkeit, Heimtücke usw. beziehen sich auf die Disposition; sexuelle Lüsternheit ist eine Abartigkeit, die sich auf das Fleisch bezieht. Ist das Wort „Lüsternheit“ nicht ziemlich passend? (Ja.) Hier ist ein weiterer Begriff, der noch passender ist – sexuelle Provokation. Nichtgläubige sagen oft, jemand sei heimlich lüstern, eine Schlampe; diese Begriffe beziehen sich alle auf den Aspekt der niederträchtigen Gelüste. Gibt es außer Lüsternheit und sexueller Provokation noch weitere Formen? (Ist eine davon, von niederem Charakter zu sein?) Nein, von niederem Charakter zu sein ist keine; von niederem Charakter zu sein unterscheidet sich von Lüsternheit. Ein niederer Charakter bezieht sich auf die Würde und Integrität einer Person, während Lüsternheit und sexuelle Provokation hauptsächlich Fragen des zwischenmenschlichen Verhaltens betreffen. Worüber wir gerade gesprochen haben, sind zwei Aspekte von Abartigkeit: einer, der sich auf die Disposition bezieht, der andere auf fleischliche Gelüste. Es gibt noch einen weiteren Aspekt, nämlich dass Menschen dieser Art oft akustische und andere Sinneshalluzinationen erleben – sie haben immer einige abnormale Äußerungsformen. Zum Beispiel sagen sie oft: „Gott hat mir offenbart, dass ich heute Morgen um sechs Uhr nach Osten gehen muss; ein potenzieller Empfänger des Evangeliums will mich dort treffen.“ Oder: „Letzte Nacht hatte ich einen Traum; heute kommen vielleicht zwei Brüder oder Schwestern zu mir nach Hause.“ Sie haben häufig akustische und andere Sinneshalluzinationen, sie führen ihr Leben immer auf der Grundlage von Phänomenen wie ungewöhnlichen Träumen, Visionen oder plötzlichen Gedankenblitzen, und wenn etwas Außergewöhnliches geschieht, legen sie abnormales Verhalten an den Tag – sie sind besonders extrem. Manchmal stehen sie um drei oder vier Uhr morgens auf, um zu beten und Gottes Worte zu lesen; manchmal bleiben sie nachts, wenn alle anderen sich ausruhen, die halbe Nacht wach und bestehen darauf, Gottes Worte zu lesen oder Hymnen zu lernen. Sie schlafen, wenn andere essen oder arbeiten, und sind dann voller Energie, wenn andere sich ausruhen; sie sind immer abnormal, immer anders als normale Menschen. Kann man das auch als eine Äußerungsform von Abartigkeit betrachten? (Ja.) Gibt es ein passendes Wort, um diese Abnormalität zu beschreiben? Angenommen, jemand erscheint nach außen hin normal, aber die Art und Weise, wie er Dinge tut und begreift, ist besonders verzerrt und extrem; egal, wie man mit ihm Gemeinschaft hält, er kann es nicht verstehen. Manchmal hat er akustische und andere Sinneshalluzinationen; manchmal kommen in ihm, obwohl er keine klare Stimme oder Aussage hört, seltsame Gedanken auf, die ihm sagen, dieses oder jenes zu tun. Aber egal, was er tut, es hat nichts mit der Wahrheit zu tun, und es entspricht nicht einmal dem Einhalten von Vorschriften. Euch fällt kein passendes Wort ein, um Menschen dieser Art zu beschreiben, oder? (Nein, uns fällt keines ein.) Findet ihr das Wort „bizarr“ passend? Ihr Verhalten nach außen hin scheint besonders seltsam und abnormal, und sie sind immer unberechenbar und schreckhaft. Aber wenn du sie verurteilst, kannst du bei ihnen auf keine größeren Probleme hinweisen, und wenn du sie für eine gute Person hältst, wirken sie immer noch etwas exzentrisch – du kannst sie irgendwie nicht durchschauen. Wenn du sie nur gelegentlich sprechen hörst, scheinen sie in Ordnung zu sein, aber wenn du sie heimlich beobachtest, wirst du feststellen, dass ihre Handlungen sehr exzentrisch, sehr abnormal sind. Das ist kein gutes Zeichen; man kann nicht sagen, was sie als Nächstes tun könnten. Später stellt sich heraus, dass sie beim Gebet in Zungen sprechen können; gewöhnlich reden sie auch ständig mit sich selbst, als ob sie mit jemandem plaudern würden, und lachen sogar dabei, was ziemlich unheimlich erscheint. Das ist auch eine Äußerungsform von Abartigkeit. Lasst uns fürs Erste das Wort „bizarr“ verwenden, um diesen Aspekt zu beschreiben. Kurz gesagt: Wir haben die Äußerungsformen der Abartigkeit der Menschen, die Teufel sind, zusammengefasst. Es gibt insgesamt drei Aspekte: Einen davon stellen niederträchtige Gelüste des Fleisches dar; einer ist, dass sie immer einige abnormale Äußerungsformen haben und sich besonders bizarr verhalten; und ein weiterer Aspekt bezieht sich auf die Disposition – sie sind sehr hinterhältig. Hinterhältigkeit bedeutet, dass Menschen dieser Art zu einem gewissen Grad verräterisch und gerissen und für gewöhnliche Menschen undurchschaubar sind. Wenn Menschen mit Personen dieser Art Umgang haben, sind sie oft besorgt, unsicher und verängstigt; sie befürchten oft, dass sie von ihnen verraten werden, ihnen dann aber noch helfen, ihr Blutgeld zu zählen – sie haben Angst, ihnen in die Falle zu gehen. Menschen dieser Art sind besonders heimtückisch und listig. Sie mögen dir ins Gesicht nur sehr höfliche und kultivierte Dinge sagen, aber hinter deinem Rücken haben sie Pläne gegen dich geschmiedet und gehen schon lange gegen dich vor, ohne dass du davon wusstest. Wenn du das entdeckst, wirst du in Angstschweiß ausbrechen und denken: „Zum Glück hat Gott mich beschützt! Wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich von ihnen geschädigt worden; vielleicht hätte ich sogar mein Leben verloren!“ So zeigt sich die Niederträchtigkeit von Teufeln dieser Art. Warum sage ich, dass solche Menschen abartig sind? Es ist wirklich nicht leicht, es an ihrem äußeren Erscheinungsbild zu erkennen; man muss bei den Dingen ansetzen, die sie planen, und den Worten, die sie jeden Tag offenbaren – das genügt, um das abartige Wesen und die abartige Natur von Menschen dieser Art klar zu erkennen.

A. Hinterhältigkeit

Worüber denken Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, jeden Tag nach? Angenommen, eine Schwester wird zum Beispiel zur Leiterin befördert. Dann überlegen sie: „Dieses Mädchen wurde in so jungem Alter zur Leiterin befördert. Inwiefern ist sie besser als ich? Früher habe ich auf sie herabgesehen, ich habe mich nie bei ihr eingeschmeichelt oder eine gute Beziehung zu ihr aufgebaut. Jetzt ist sie eine Leiterin, meine direkte Vorgesetzte, also muss ich mich bei ihr einschmeicheln. Ich muss schauen, ob sie Hilfe in ihrem täglichen Leben braucht oder materielle oder spirituelle Hilfe. Wenn sie darauf nicht hereinfällt, wenn ich sie nicht für mich gewinnen kann, dann versuche ich andere sanfte Methoden – ich werde in ihrer Gegenwart ein paar sanfte Worte sagen, ein paar unterwürfige Worte, ein paar einschmeichelnde Worte. Ich muss zuerst sehen, welche Methode bei ihr wirkt. Fällt sie auf Schmeicheleien herein oder auf die schurkischen Taktiken böser Menschen? Isst sie gerne oder hat sie gerne Spaß? Mag sie Kleidung oder Schmuck? Was mag sie? Ich muss herausfinden, wie sie tickt, ihr nahekommen, mich bei ihr einschmeicheln, eine gute Beziehung zu ihr aufbauen und versuchen, sie auszuloten.“ Egal, wer Leiter wird: Sie denken darüber nach, wie sie diesem Leiter nahekommen und eine gute Beziehung zu ihm aufbauen können. Früher, als diese Schwester noch keine Leiterin war, widersetzten sie sich allem, was sie immer sagte. Wenn sie zum Beispiel sagte: „Lasst uns uns von nun an einmal pro Woche versammeln“, überlegten sie, nachdem sie das gehört hatten: „Andere Kirchen versammeln sich zweimal pro Woche, aber wir werden uns einmal versammeln. Warum sollten wir tun, was du sagst? Was glaubst du eigentlich, wer du bist?“ Jetzt, da diese Schwester eine Leiterin ist, zeigen diese Menschen eine andere Reaktion, wenn sie etwas sagt; sie äußern nicht mehr wie früher Worte des Widerspruchs, sondern sagen stattdessen: „Was diese Schwester sagt, ist die Wahrheit!“ Nach außen hin verhalten sie sich sehr unterwürfig, als ob sie jemand wären, der gehorchen kann, aber innerlich sagen sie: „Was weißt du schon? Du bist gerade mal ein paar Tage eine Leiterin! Früher habe ich diese Arbeit gemacht, aber jetzt bist du eine Leiterin. Meinetwegen, die Leiterin hat das letzte Wort. Ich stimme dir zunächst einmal zu, aber was ich hinter deinem Rücken tue, ist meine Entscheidung. Ich werde dich einfach an der Nase herumführen!“ Wenn manche Leute zu Leitern gewählt werden und man sie fragt: „Wurde die Wahl der Leiter in eurer Kirche nach den Grundsätzen durchgeführt?“, überlegen sie: „Wenn sie nach den Grundsätzen durchgeführt worden wäre, hätte ich dann noch Leiter werden können? Aber ich kann dir nicht die Wahrheit sagen.“ Also sagen sie: „Sie wurde nach den Grundsätzen durchgeführt. Ich habe zwei Amtszeiten als Kirchenleiter gedient. Ursprünglich wollte ich es nicht noch einmal machen; ich hatte Angst, die Brüder und Schwestern würden Einwände erheben, wenn ich es täte, also habe ich meine Kandidatur zurückgezogen. Aber am Ende haben mich die Brüder und Schwestern trotzdem gewählt, also mache ich es schweren Herzens doch. Sobald es einen neuen Kandidaten für den Leiterposten gibt, werde ich zurücktreten.“ Das klingt gut, aber beabsichtigen sie wirklich, das zu tun? Sie haben nicht im Geringsten vor, das zu tun. Sie lügen nur und führen dich an der Nase herum, sagen nur Dinge, die gut klingen, die dich zufriedenstellen, die dich täuschen und in die Irre führen können. Wenn es um die übergeordneten Leiter geht, denken sie darüber nach, wie sie sich bei ihnen einschmeicheln und sich ihre Gunst erschleichen können und wie sie sie in die Irre führen können, damit diese Leiter sie schätzen und befördern. Wenn sie nicht befördert werden können, dann denken sie darüber nach, wie die Mängel, Abweichungen und Fehler, die sie zuvor bei der Arbeit verursacht haben, sowie die Verfehlungen und betrügerischen Verhaltensweisen, die sie hinter den Kulissen gezeigt haben, vor den Leitern verborgen werden können, damit sie nichts davon erfahren, sowie darüber, wie sie mit diesen Dingen davonkommen können, ohne irgendeine Verantwortung für sie zu tragen. Sind das Äußerungsformen, die jemand mit Menschlichkeit besitzen sollte? Sind diese Äußerungsformen positiv oder negativ? (Negativ.) In welchem Maße sind sie negativ? In dem Maße, dass diese Menschen, noch bevor jemand ihre Arbeit nachverfolgt oder überprüft, diese Dinge in ihren Köpfen bereits vorher überlegt haben, sich schon lange innerlich darauf vorbereitet haben und ihre Köpfe schon lange mit diesen Dingen gefüllt sind. Sagt Mir: Ist das nicht hinterhältig? (Ja.) Menschen dieser Art reden den Leuten gerissen nach dem Mund und sagen verschiedenen Leitern verschiedene Dinge. Wenn die Leiterin eine Frau ist, preisen sie sie als Göttin; wenn der Leiter ein Mann ist, preisen sie ihn als gutaussehenden Mann, als einen Prachtkerl. Ist das nicht hinterhältig? (Ja.) Das ist ein Hauptmerkmal von Abartigkeit. So sind ihre Haltung und ihre Äußerungsformen gegenüber Leitern: sehr hinterhältig und sehr heimtückisch. Ihre innere Welt ist extrem komplex; es finden sich dort so viele Gedanken, aber keiner davon ist positiv. Sie denken nicht über Menschlichkeit, die Wahrheit oder den richtigen Weg nach; sie überlegen sich nur, wie sie sich bei Leitern einschmeicheln und sich ihre Gunst erschleichen können, wie sie ihren eigenen Status bewahren können, wie sie mit Dingen davonkommen können, wie sie weiter untätig vor sich hinleben können, wie sie weiter auf Kosten der Kirche leben können und ohne Gegenleistung essen und trinken können, ohne entdeckt zu werden und ohne irgendeine Verantwortung zu tragen. In ihrem Kopf tun sie nichts anderes, als in Bezug auf diese Themen Pläne und Intrigen zu schmieden und über sie nachzudenken; sie wenden alle möglichen Listen an und haben nie Gewissensbisse oder fühlen sich von ihrem Gewissen angeklagt. Wenn sie zu einer Gruppe von Menschen stoßen, mustern sie sie: „Diese paar Hausfrauen haben keine Einsicht; sie können mich unmöglich durchschauen. Sie würden aus meinen Listen nicht schlau werden. Und selbst wenn, könnten sie mich nicht zu Fall bringen. Guppys können keine großen Wellen schlagen; sie werden kein Problem sein. Die brauche ich nicht zu beachten. Was den Rest betrifft: Einer davon ist ein Kirchenleiter, eine andere ist eine ältere Schwester, die seit vielen Jahren an Gott glaubt, und eine weitere ist eine junge Schwester, die anscheinend an der Universität Psychologie studiert hat. Diese paar Leute stellen eine gewisse Bedrohung für mich dar. Wen soll ich mir als Erstes vornehmen? Mit wem soll ich mich zuerst abgeben und ihn für mich gewinnen? Wie kann ich einer von ihnen werden? Wie kann ich Ansehen erlangen? Wer wird mein Helfer sein und wer mein Gegner? Mit wem soll ich mich anfreunden, von wem soll ich mich fernhalten und vor wem soll ich mich in Acht nehmen? Diese Angelegenheiten erfordern langfristige Planung; ich muss sie überdenken.“ Nachdem sie die Lage ein paar Tage beobachtet haben, erkennen sie, mit wem sie Umgang pflegen und sich insgeheim zusammenschließen sollten, wen sie auf ihre Seite ziehen und ausnutzen können, wer ihre gegnerische Macht darstellt und wer die Wahrheit versteht und die Grundsätze wahrt und vor dem sie sich dementsprechend in Acht nehmen sollten – all diese Dinge erkennen sie. In ihrem Herzen überlegen sie: „Ich muss mich vor denen in Acht nehmen, die mich durchschauen können. Ich darf sie nicht kränken, noch sollte ich ihnen nahekommen. Ich muss mich definitiv von ihnen fernhalten, sonst könnte ich mich verraten und sie könnten mich durchschauen. In ihrer Gegenwart darf ich auf keinen Fall unvorsichtig sein, wenn ich etwas sage, sonst könnten sie etwas finden, was sie gegen mich verwenden können, um mich in der Kirche zu entlarven und im Detail zu analysieren. Wenn die Brüder und Schwestern Urteilsvermögen erlangen, werden sie die Kirche von mir bereinigen. Das darf nicht passieren!“ Jeden Tag denken sie nur über diese Dinge nach. Mit wem und wie sie wetteifern können, um Ruhm zu erlangen und sich in ein gutes Licht zu rücken, mit wem sie Umgang pflegen können, um Vorteile zu erlangen, ohne Verluste zu erleiden, wie sie die Verluste, die sie in bestimmten Angelegenheiten erlitten haben, wiedergutmachen können – sie denken den ganzen Tag nur über diese Dinge nach. Sie könnten sogar einen halben Tag damit verbringen, über einen Blick nachzudenken, den ihnen jemand zuwirft: „Gestern hat mich der und der ziemlich durchdringend angesehen. Was hatte das zu bedeuten? Hat diese Person mich durchschaut? Das ist kein gutes Zeichen. Welches meiner Probleme hat sie erkannt? Ich muss in den nächsten Tagen vorsichtig sein und keine Hinweise durchsickern lassen. Außerdem muss ich lernen, aus den Blicken anderer etwas herauszulesen, und ich darf nicht unvorsichtig sein. Mein Augenlid zuckt seit zwei Tagen; mir kommt es vor, als würde etwas Schlimmes passieren. Ich muss vorsichtig sein. Ich hoffe wirklich, dass nichts schiefgeht. Man könnte die Kirche von mir bereinigen, wenn ich nicht aufpasse.“ Äußerlich betrachtet kann man in ihrem Umgang mit anderen Menschen keine Probleme erkennen. Ihre Ess- und Schlafgewohnheiten sowie ihre Arbeit scheinen alle normal zu sein. Aber was sich in ihrem Herzen und ihrem Kopf findet, ist nicht normal. Was sind die Äußerungsformen dieser Abnormalität? Dass die Dinge, über die sie nachdenken, alle sehr hinterhältig und für andere nicht nachzuvollziehen sind.

Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, leben auf sehr zwielichtige Art. Alles in ihren Gedanken kann nur in dunklen Ecken überlegt, berechnet, geplant und mit Vorsatz vorbereitet werden. Ihre Herzen sind komplett von Dingen wie Ruhm- und Gewinnstreben, Intrigen, Vergleichen, Eifersucht, Streit und Vergeltung und so weiter erfüllt. Sie suchen niemals auch nur im Geringsten nach der Wahrheit. Egal, um welche Angelegenheit sie sich kümmern, sie bringen sie nicht auf offene und ehrliche Weise zur Sprache, um Gemeinschaft darüber zu halten und eine Entscheidung zu treffen; stattdessen suchen sie heimlich ein paar Leute auf und treffen die Entscheidung mit ihnen. In jeder Kirche gibt es einige Menschen dieser Art. Sie sind schweigsam und zeigen keine Emotionen; egal, was ihnen widerfährt, sie bevorzugen es, zu schweigen, und werden nie ohne Weiteres ihren Standpunkt äußern. Nach außen hin reden sie höflich mit den Leuten, aber sie sagen nie die Wahrheit oder offenbaren, was wirklich in ihrem Herzen ist; sie haben für niemanden aufrichtige Worte. Zum Beispiel offenbaren manche Leute nie ihre innersten Gedanken, egal mit wem sie Umgang haben; selbst ihre engsten Familienmitglieder wissen nicht, worüber sie jeden Tag nachdenken. Selbst ihre Familie versteht sie nicht, von Außenstehenden ganz zu schweigen. Selbst wenn du ihr bester Freund bist, ein Freund aus Kindertagen, ein langjähriger alter Freund oder ein guter Kollege bei der Arbeit, weißt du immer noch nicht, was sie aushecken; niemand kann sie ergründen. Egal, wie sie sprechen oder handeln, sie können von niemandem durchschaut werden. Aber gelegentlich rutschen ihnen vielleicht ein paar Worte raus: „Der und der ist besser als ich – und wenn schon! Eines Tages werde ich ihn übertreffen, pass nur auf!“ Hinter den Worten „pass nur auf“ steckt eine tiefere Bedeutung; sie bedeuten, dass diese Menschen jeden Tag in ihren Herzen und Köpfen überlegen und nachdenken. Nach außen hin wirken sie ruhig und gelassen, aber in ihren Herzen tobt ein Sturm und es ist voller Aufruhr. Worüber denken sie nach? Wenn es offene und ehrliche Angelegenheiten wären, positive Dinge wie der richtige Lebensweg, die Praxis der Wahrheit und laut dem eigenen Gewissen zu handeln oder wie man sich verhalten sollte, wie man Gott liebt und wie man seine Pflicht hingebungsvoll ausführt – wenn sie in Bezug auf diese Dinge häufig in ihren Herzen nachdenken würden, nach ihnen suchen, im Hinblick auf sie überlegen, sie prüfen sowie versuchen würden, sie zu verstehen, dann wären ihre inneren Herzen sehr ruhig und voller Frieden und Freude, und sie würden immer normaler leben und nicht hinterhältig. Menschen, die in diesen positiven Zuständen leben, werden von Zeit zu Zeit eine spirituelle Resonanz und Kommunikation mit den Menschen in ihrer Umgebung und den Menschen, denen sie relativ nahe stehen, haben. Aber was Teufel in ihren Herzen überlegen und denken, sind alles hinterhältige Dinge. Hinterhältigkeit bezieht sich auf immaterielle Dinge, die normale Menschen nicht sehen können, ziemlich absonderliche Dinge, Dinge, die in dunklen Ecken verborgen sind und für Menschen schwer zu entdecken und wahrzunehmen sind, Dinge, die normale Menschen nicht brauchen. Diese dunklen Ecken sind die inneren Welten von Teufeln. Ihre Herzen sind von diesen hinterhältigen Dingen erfüllt. Jeden Tag vergleichen sie sich mit anderen, wetteifern mit anderen, intrigieren gegen andere und führen sie aufs Glatteis, kämpfen um Status, Ansehen und die Entscheidungskraft; sie denken ausschließlich über diese Angelegenheiten nach. Wenn du sie fragst, ob sie jetzt einen Weg haben, ein ehrlicher Mensch zu sein, werden sie dir nicht antworten, dich nicht beachten und nicht darüber reden wollen. Das liegt daran, dass ihre Herzen von diesen negativen, hinterhältigen Dingen erfüllt sind; sie denken ausschließlich über diese Dinge nach. Wenn sie gelegentlich etwas über Fragen nachdenken müssen, die mit technischen oder beruflichen Aspekten zu tun haben, tun sie das nur zeitweise, weil es für die Arbeit oder ihr Leben erforderlich ist. Sobald ihre Arbeit in diesem Bereich beendet ist, beginnen sie sofort wieder, über diese hinterhältigen Angelegenheiten nachzudenken, und überlegen: „Wer hat größere Begabungen als ich? In welchem Aspekt bin ich besser als diese Person, in welchem Aspekt ist sie mir unterlegen? Hat der und der nicht anscheinend absichtlich versucht, mich herabzusetzen, als er das letzte Mal mit mir sprach? Diese zwei Leute scheinen schon lange nicht mehr normal miteinander kommuniziert zu haben – was ist zwischen ihnen vorgefallen? Wenn ein Konflikt oder ein Problem zwischen ihnen entstanden ist, kann ich daraus einen Vorteil ziehen? Einer von ihnen ist für mich von Nutzen und kann mir helfen, und ich möchte wirklich Umgang mit dieser Person haben, aber sie beachtet mich nie. Wenn es einen Konflikt zwischen den beiden gibt, könnte ich mir diese Schwachstelle zunutze machen und diese gute Gelegenheit nutzen, um eine Verbindung zu dieser Person aufzubauen?“ Nichts von dem, was sie in ihren Herzen erwägen und worüber sie nachdenken, hat mit positiven Dingen oder mit dem Glauben an Gott und dem Streben nach der Wahrheit zu tun. Sind Menschen dieser Art beängstigend? (Ja.) Wenn du mit ihnen Umgang hast, ist das gleichbedeutend mit dem Umgang mit einem Teufel. Du intrigierst nicht gegen sie, aber sie intrigieren jeden Tag gegen dich und beobachten dich, denken über dich nach und studieren dich hinter deinem Rücken: „Was hat diese Person damit gemeint? Zielt das auf mich ab? Wie kann ich antworten, damit sie mich nicht durchschaut? Wie kann ich so antworten, dass es mir nützt? Wenn ich nicht antworte, wird sie dann denken, ich sei dumm und leicht zu schikanieren oder dass ich nicht wirklich an Gott glaube? Könnte sie das denken? Ich muss herausfinden, was wirklich in ihrem Kopf vorgeht.“ Wenn du ständig inmitten ihrer Intrigen lebst, fühlst du dich dann im Herzen wohl? (Nein.) Es ist, als hättest du einen unsichtbaren Dämon neben dir; du kannst weder Frieden noch Freude finden. Wenn du mit ihnen Umgang hast, hast du nur ein Gefühl: ein ständiges Unbehagen. Dieses Unbehagen ist sehr normal, denn die Intuition oder der sechste Sinn normaler Menschen lässt sie Unbehagen gegenüber Teufeln empfinden, gegenüber abnormalen Wesen, die in ihrer Nähe sind. Selbst wenn du sie nicht wirklich gut kennst und nicht genau erklären kannst, was nicht stimmt, fühlst du dich immer unwohl, wenn du in ihrer Gegenwart bist, als ob gleich etwas Schlimmes passieren würde. Das genügt, um zu beweisen, dass sie böse Absichten hegen, gegen dich intrigieren und es auf dich abgesehen haben. Du lebst unter ihren spähenden Blicken, und sie studieren dich jeden Tag – das führt dazu, dass du dich noch unwohler fühlst, als einen Tiger oder Löwen neben dir stehen zu haben. Wenn du diesen Tiger oder Löwen aufgezogen hättest, würdest du dich, obwohl es ein wildes Tier ist, niemals unwohl fühlen. Aber wenn ein Teufel neben dir ist, fühlst du dich unwohl, weil er eine abartige Wesensnatur hat. Dieses Unbehagen ist ein Gefühl in deinem Geist; es wird dadurch verursacht, dass ein Teufel am Werk ist. Vielleicht beabsichtigt der Teufel subjektiv nicht, dich in irgendeinem Maße schwer zu schädigen, aber allein schon, dass er ständig gegen dich intrigiert und dich ständig ausspioniert, wird deinem Geist Unbehagen bereiten. Mit einem Teufel neben dir wirst du definitiv nicht in Frieden und Freude leben, es sei denn, dass diese Person kein Teufel ist oder du eine ausreichende Größe und ausreichend Glauben an Gott hast oder die Wahrheit dein Leben ist – es sei denn, dass eine dieser Bedingungen erfüllt ist, in welchem Fall diese Person keine Bedrohung für dich darstellt oder keinen Einfluss auf dich hat und du dich nicht unwohl fühlen wirst. Wenn keine dieser Bedingungen erfüllt ist, wirst du dich unwohl fühlen, wenn ein Teufel dich ständig ausspioniert. Bis zu welchem Grad wird sich das nach und nach entwickeln? Du wirst eine Abneigung gegen diese Person empfinden und dich vor ihr in Acht nehmen, du wirst innerlich gestört sein, und du wirst in vielen Angelegenheiten beunruhigt, eingeengt und gebunden sein. Wenn sie in der Nähe ist, wirst du, wenn du etwas tust oder etwas sagst, immer den Blick in ihren Augen, ihre Miene oder ihre Meinungen berücksichtigen müssen. Du könntest sogar ständig versuchen herauszufinden: „Was wird sie von mir denken? Wie kommt es, dass ich sie nicht durchschauen kann? Warum habe ich das Gefühl, dass sie berechnend und undurchschaubar ist? Warum scheint dieses Lächeln keine Zustimmung auszudrücken? Warum habe ich so viel Angst? Warum werde ich so von ihr beeinflusst?“ Wenn du die Wahrheit nicht verstehst und kein Urteilsvermögen hast, dann wirst du, nachdem du eine Zeit lang mit einer solchen Person Umgang hattest, natürlich von ihr beeinflusst werden und in einer solchen Verfassung enden, was sehr beängstigend ist.

Ausgehend von dem, was sie in ihrem täglichen Leben auf natürliche Weise offenbaren und was sie in ihrem Herzen denken, können Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, als Menschen mit einem abartigen Wesen charakterisiert werden. Wenn du keinen tiefer gehenden oder weitergehenden Kontakt mit ihnen hattest, verstehst du vielleicht ihre inneren Welten nicht, aber der direkteste und unmittelbarste Weg, diese Art von Person zu erkennen, ist ein Merkmal in ihrem äußeren Erscheinungsbild: Sie offenbaren oft einen niederträchtigen Blick in ihren Augen und ein listiges Lächeln. Mit diesem niederträchtigen Blick in ihren Augen ist ein unruhiger, ausweichender Blick gemeint, ein Blick, der nicht besonders rein und klar oder besonders ehrlich und aufrichtig ist, sondern eher unergründlich erscheint. Du hast das Gefühl, dass in diesem Blick eine verborgene Bedeutung liegt, aber sie werden dir einfach nicht sagen, was diese ist. Darüber hinaus bringen sie dich durch subtile Andeutungen zum Spekulieren, wenn sie etwas sagen, indem sie Worte benutzen, die gewisse Dinge andeuten und dich fälschlicherweise glauben lassen, dass sie auf eine bestimmte Weise denken, aber in Wirklichkeit ist es eine falsche Fährte. Du begreifst hier nicht, was sie wirklich meinen, nicht im Geringsten; sie wollen dich nur an der Nase herumführen und dich verspotten. Du kannst keine Aufrichtigkeit in ihrem Blick entdecken; dieser Blick ist ausweichend und unstet, er hat etwas Vages an sich, das schwer zu erfassen ist. Sobald du den Blick in ihren Augen siehst, kommen in deinem Herzen plötzlich Zweifel auf, und du vermutest, dass du etwas Falsches gesagt oder getan hast. Wenn du den Blick in ihren Augen nicht siehst, denkst du, dass deine Meinung richtig ist, dass dein eigenes Verständnis rein ist, dass diese Dinge mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen und dass du auf eine bestimmte Weise handeln solltest, und du hast eine feste Überzeugung, das zu tun. Aber sobald du ihrem Blick begegnest oder sie dich mit diesem niederträchtigen Blick in ihren Augen anstarren, läuft dir unbewusst ein kalter Schauer den Rücken hinunter. Obwohl nichts explizit gesagt wurde, suggeriert dir dieser niederträchtige Blick in ihren Augen etwas in psychologischer Hinsicht, er führt dich in die Irre und lässt dich sofort an dir selbst zweifeln: „Habe ich etwas Falsches gesagt? Etwas Falsches getan? Wo habe ich einen Fehler gemacht?“ Die fragliche Angelegenheit und der fragliche Grundsatz sind eindeutig vollkommen klar und unmissverständlich, und du warst dir sicher, dass es so gemacht werden sollte und dass es richtig war, aber nachdem du ihrem Blick begegnet bist, wirst du stattdessen unsicher. Ein solcher Blick ist der Blick eines Teufels. Das ist ein Aspekt: Der niederträchtige Blick in ihren Augen lässt dich zweifeln. Ein weiterer Aspekt ist, dass in diesem niederträchtigen Blick in ihren Augen manchmal eine gewisse Bedeutung mitschwingt – Verachtung. Du bist jung, hast nicht viel erlebt, es fehlt dir an Lebenserfahrung und du hast vielleicht sogar einige Mängel in deiner Menschlichkeit, also verlierst du, wenn ihre Augen deinen begegnen, sofort dein Selbstvertrauen, du knickst ein und zweifelst sofort an dir selbst, fühlst dich enorm unbedeutend und ihnen unterlegen und kommst dir vor ihnen ganz klein vor. Das ist der Blick eines Teufels. Dieser niederträchtige Blick verwirrt manchmal die Gedanken der Menschen, stört manchmal das Selbstvertrauen der Menschen und lässt die Menschen sich manchmal auch negativ und niedergeschlagen fühlen.

Wenn es darum geht, Menschen zu erkennen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, und du noch keine Erfahrung darin hast, sie an dem Blick in ihren Augen zu erkennen, dann schau, worüber sie jeden Tag nachdenken, worüber sie sich jeden Tag mit anderen unterhalten und ob eine normale Kommunikation stattfindet. Wenn keine normale Kommunikation stattfindet und die Mehrheit der Menschen sie nicht versteht, ihr Grundsatz für den Umgang mit den meisten Menschen darin besteht, mit keinem Wort herauszurücken, und selbst die Menschen, die ihnen am nächsten stehen, nicht wissen, worüber sie jeden Tag nachdenken, und auch ihre genauen Gedanken und Ansichten nicht ohne Weiteres erfassen können oder ergründen können, was sie wirklich denken, dann ist klar, dass solche Menschen wirklich berechnend und unergründlich sind. Ihre Schweigsamkeit bedeutet nicht, dass sie keine eigenen Gedanken und Ansichten haben; tatsächlich halten sie ihre wahren Gedanken in ihrem Kopf verborgen und sprechen sie einfach nicht aus. Wenn sie diese nicht aussprechen, wie kannst du dann herausfinden, dass sie gerissen sind? Sie haben da ein gewisses verschlagenes Lächeln; sie setzen oft ein falsches Lächeln auf. Wenn sie dir gegenüberstehen, zeigen sie dir ein falsches Lächeln, aber sobald sie sich abwenden, wird ihr Gesicht ausdruckslos, ohne die Spur eines Lächelns. Menschen dieser Art sind furchterregend, beängstigend; sie sind Teufel. Verstanden? (Verstanden.) Nehmen wir zum Beispiel an, du besprichst etwas mit so einer Person. Nachdem du deine Ansicht dargelegt hast, bezieht sie keine Stellung, sondern zeigt dir ein verschlagenes Lächeln. Weißt du, was ein verschlagenes Lächeln bedeutet? Es bedeutet, dass du bei diesem Lächeln nicht weißt, ob es Zustimmung oder Ablehnung signalisiert, und du weißt nicht, ob sie überhaupt versteht, was du meinst. Sie gibt nur eine Art „Hehe“-Lachen von sich. In Bezug auf das, was du gesagt hast, sagt sie weder, dass es richtig ist, noch, dass es falsch ist, sagt weder, dass sie es versteht, noch, dass sie es nicht versteht, und so kannst du nicht erfassen, was dieses Lachen wirklich bedeutet. Sie hat dir geantwortet, aber da hätte sie dir genauso gut gar nicht antworten können. Hätte diese Person nicht geantwortet, würdest du vermuten, dass sie es vielleicht nicht verstanden hat; dass sie auf diese Weise antwortet, stiftet bei dir hingegen Verwirrung. Du weißt nicht, ob dieses Lachen Spott, Verachtung, Hohn oder Zustimmung und Billigung bedeutet. Wenn du sie nach ihrer Ansicht fragst, kommt von ihr wieder ein „Hehe“-Lachen. Dann sagt sie: „Okay, okay“, und danach verfinstert sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig. Das übt unmerklich einen immensen Druck auf dich aus. Wenn deine Größe gering ist und du keinen wirklichen Standpunkt oder keine korrekten Gedanken und Ansichten hast, kann es sein, dass sie dich einschüchtert. Deshalb wird ihr Lächeln als verschlagenes Lächeln bezeichnet – wenn jemand hinterhältig und gerissen ist, nennt man das „verschlagen sein“. Solche Menschen offenbaren ihre Ansichten nicht ohne Weiteres. Sie sind der Meinung, dass ein Wort zu wenig und zwei Worte zu viel sind und dass, sobald eine Ansicht klar geäußert wird oder sich auf etwas Bestimmtes bezieht, das ein Versagen, ein Fehler ist. Die beste Methode für sie ist also, zu lächeln und dich spekulieren zu lassen – du kannst spekulieren, was du willst und wie du willst, aber zumindest hast du das Gefühl, dass sie dir nicht feindlich gesinnt sind, und somit haben sie ihr Ziel erreicht. Schau dir die alten Füchse an, die Pläne schmieden und extrem gerissen sind, und die Menschen, die heimtückisch und listig sind und rücksichtslose Taktiken anwenden: Sie sagen nicht viel, noch geben ihre Gesichter viel preis, aber der Blick in ihren Augen und ihr Lächeln sind abartig. Normale verdorbene Menschen und Menschen, die die Reinkarnation eines Tieres sind, laufen alle vor Leuten weg, die die Reinkarnation eines Teufels sind; sie wollen mit solchen Menschen nichts zu tun haben, und in ihrer Gegenwart zu sein, ist für sie beängstigend und lässt sie erschaudern. Warum lässt es sie erschaudern? Weil solche Menschen keine Menschen sind, sondern Teufel, und Teufel zu allem fähig sind. Wenn normale Menschen mit jemandem interagieren, lassen sie diese Person nicht erschaudern. Normale Menschen haben Gewissen und Vernunft, sie handeln gemäßigt und zurückhaltend, und sie haben Mindeststandards. Wenn sie wütend sind, beschimpfen sie dich höchstens ein wenig und sagen einige unangenehme Dinge, die dein Selbstwertgefühl ein bisschen verletzen. Aber Teufel sind anders; sie beschimpfen dich zwar nicht und verletzen auch nicht dein Selbstwertgefühl, aber sie fügen dir Schaden zu. Sie denken hinter deinem Rücken darüber nach, wie sie dich in die Irre führen können; sie graben eine Grube und bringen dich dazu, selbst hineinzuspringen. Nachdem du hineingesprungen bist, schauen sie auf dich hinunter und weiden sich an deinem Unglück. Gleichzeitig tun sie aber auch so, als wären sie ein guter Mensch, und sagen: „Ich werde dich retten! Wie bist du da hineingefallen? Ich dachte, die meisten Leute wüssten, dass hier eine Grube ist.“ Sie wollen sogar den guten Samariter spielen, damit du ihnen die Nummer abkaufst. Sind Menschen dieser Art nicht beängstigend? Sie haben diese Grube gegraben und sie genau auf dich abgestimmt; wenn du nicht hineinspringst, wer dann? Nachdem du in die Grube gesprungen bist, reichen sie dir die Hand, um dich zu retten, und während sie dich retten, sagen sie: „Warum bist du gesprungen?“ Während sie sich an deinem Unglück weiden, sorgen sie zugleich dafür, dass du nicht merkst, dass sie die Grube gegraben haben. Es waren eindeutig sie, die dir geschadet haben, und doch sorgen sie dafür, dass du ihnen zutiefst dankbar bist. Ist das nicht Abartigkeit? (Ja.) Das ist die reinste Abartigkeit.

Es gibt da eine Sache, die Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, oft tun und die jeder schon gesehen hat: Teufel sind Meister darin, sich mit wohlklingenden Worten bei den Leuten einzuschmeicheln. Wenn zum Beispiel eine solche Person dich bei der Arbeit sieht, versteckt sie sich drinnen und beobachtet. Sobald du mit der Arbeit fertig bist, kommt sie heraus und sagt: „Oh, du hast gearbeitet! Warum hast du mir nicht Bescheid gesagt? Ich hätte dir helfen und dir etwas von der Arbeit abnehmen können. Wenn es etwas Anstrengendes ist, können wir es gemeinsam anpacken. Wenn du das nächste Mal arbeitest, sag einfach Bescheid – das ist doch eine Kleinigkeit. Zögere nicht, mich um Hilfe zu bitten!“ Wenn du das hörst, wird dir warm ums Herz, und du denkst, dass sie zwar nicht geholfen hat, aber die Absicht hatte, zu helfen, und dass sie diese Worte sagt, ist schon genug. Sie legt dich mit ihren wohlklingenden Worten herein. Wie du siehst, bringt es diese Person tatsächlich fertig, so etwas zu sagen, und schämt sich dabei nicht im Geringsten. Wie kannst du also erkennen, dass ihre Worte falsch sind? Wenn du das nächste Mal deine Aufgaben erledigt hast, kommt diese Person wieder und sagt wieder wohlklingende Worte: „Warum hast du mir nicht gesagt, dass du arbeitest? Jedes Mal bittest du mich nicht um Hilfe; du behandelst mich wirklich wie einen Außenstehenden. Warum bist du so förmlich zu mir?“ Nachdem das zwei- oder dreimal passiert ist, weißt du, dass sie dir in Wirklichkeit gar nicht bei der Arbeit helfen will, sondern nur ein paar wohlklingende Worte sagt, um dich zu täuschen und sich bei dir einzuschmeicheln. Wenn dann wirklich etwas anliegt, bei dem ihre Hilfe gebraucht wird, ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Was für eine Art von Mensch ist das? Das ist ein Teufel und definitiv kein Mensch. Menschen, die die Reinkarnation eines Teufels sind, werden zu jedem, dem sie begegnen, wohlklingende Worte sagen, um diese Person zu täuschen und ihre eigenen Ziele zu erreichen. Sie stecken voller listiger Pläne; sie sind keine Menschen, sondern Teufel. Bringt es irgendetwas, sich mit solchen Leuten abzugeben? Du solltest sie nicht einmal beachten. Gibt es solche Menschen in deinem täglichen Leben? (Ja.) Das ist die Art und Weise, wie sich eine solche Person in dieser Angelegenheit verhält, und in anderen Angelegenheiten verhält sie sich genauso – sie täuscht die Leute immer. So abartig sind solche Menschen; sie sind anderen Leuten gegenüber nicht aufrichtig.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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