Wie man nach der Wahrheit strebt (11) Abschnitt Drei
Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen
Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen
I. Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen: Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen
F. Gottes Wirken verändert nicht die angeborenen Voraussetzungen der Menschen; es zielt darauf ab, ihre verdorbenen Dispositionen zu verändern
6. Verschiedene Äußerungsformen von angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen
Unsere Gemeinschaft in dieser Zeit handelte von einem spezifischen Thema, das mit dem Grundsatz der Praxis des „Loslassens“ innerhalb des Themas, wie man nach der Wahrheit strebt, zusammenhängt – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen. Habt ihr nun, nachdem wir mehrmals darüber Gemeinschaft gehalten haben, ein wenig Urteilsvermögen bezüglich einiger spezifischer Äußerungsformen und Offenbarungen, die diese drei Aspekte betreffen – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen? (Mein Urteilsvermögen in Bezug auf diese Dinge ist etwas besser als zuvor. Früher habe ich oft Charakter und verdorbene Dispositionen verwechselt, aber durch die letzten paar Gemeinschaften Gottes kann ich sie jetzt in gewissem Maße unterscheiden.) Warum ist es notwendig, diese Dinge zu unterscheiden? (Damit wir wissen, welche Probleme in uns gelöst werden müssen und an welche wir einfach nur richtig herangehen müssen.) Gut gesagt. So detailliert Gemeinschaft zu halten, macht die Unterscheidungen zwischen angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen klarer, und die Menschen erlangen ein klareres Verständnis von verdorbenen Dispositionen und den Äußerungsformen eines extrem schlechten Charakters, was zwei verschiedene Dinge sind. Insbesondere sind die Menschen in der Lage, zwischen schlechtem Charakter, verdorbenen Dispositionen und angeborenen Voraussetzungen zu unterscheiden. Sie werden bestimmte Mängel in der Menschlichkeit nicht als verdorbene Dispositionen betrachten, und natürlich werden sie auch bestimmte Unzulänglichkeiten und Mängel innerhalb der angeborenen Voraussetzungen nicht als verdorbene Dispositionen betrachten. Wenn die Menschen dieses Urteilsvermögen besitzen, werden sie sich über die verschiedenen Äußerungsformen verdorbener Dispositionen zunehmend im Klaren sein, und sie machen aus einer Mücke keinen Elefanten mehr, wenn es um Probleme geht, die nicht mit verdorbenen Dispositionen zusammenhängen. Gleichzeitig haben sie auch ein klareres Verständnis davon, was verdorbene Dispositionen eigentlich sind. Könnt ihr also deutlich erklären, was genau verdorbene Dispositionen sind? Haben verdorbene Dispositionen irgendeine Verbindung zu angeborenen Voraussetzungen? Werden sie von angeborenen Voraussetzungen beeinflusst? (Nein.) Angenommen, eine Person ist gutaussehend, hat eine helle Haut und wohlproportionierte Gesichtszüge – kann man dann sagen, dass sie, weil sie gut aussieht, keine verdorbenen Dispositionen hat, ihre Menschlichkeit so perfekt und rein ist wie ihr Aussehen und sie überhaupt nicht arrogant oder niederträchtig ist, sondern außergewöhnlich heilig? Kann man das sagen? (Nein.) Nachdem wir auf diese Weise Gemeinschaft gehalten haben, sind die Unterschiede zwischen diesen drei Aspekten – verdorbenen Dispositionen, angeborenen Voraussetzungen und Menschlichkeit – nun im Grunde klar, nicht wahr? (Ja.) Sie sind leicht zu erkennen.
Geschick im Geschäftemachen
Letztes Mal haben wir über die Vorliebe, Geschäfte zu machen, Gemeinschaft gehalten. Unter welchem Aspekt sollte diese Äußerungsform der Vorliebe dafür und des Gefallens daran, Geschäfte zu machen, eingeordnet werden? (Angeborene Voraussetzungen.) Warum wird es als angeborene Voraussetzung betrachtet? (Es ist ein Interesse und ein Hobby, also zählt es als angeborene Voraussetzung.) Einerseits ist es ein Interesse und ein Hobby; andererseits, wenn jemand es liebt, Geschäfte zu machen, und ein Händchen für Geschäfte hat – er ist von Natur aus geschickt darin, ohne ein fachspezifisches Studium absolviert zu haben, und ist ohne Anleitung von anderen in der Lage, zu verstehen, wie es funktioniert, und zu wissen, wie man Geld verdient, Gewinn erzielt, Geschäftsmöglichkeiten ergreift und so weiter –, dann besitzt dieser Mensch eine Stärke für das Geschäftemachen in seinen angeborenen Voraussetzungen. Wenn ein Mensch diese Stärke von Natur aus besitzt, dann ist es gewiss eine angeborene Voraussetzung, und angeborene Voraussetzungen haben wenig mit Einflüssen zu tun, die man nach der Geburt empfängt. Manche Leute fangen nämlich schon mit 15 oder 16 Jahren an, zu lernen, wie man Geschäfte macht, während sie noch zur Schule gehen. Wann immer sie etwas Gutes haben, denken sie sich Möglichkeiten aus, es zu verkaufen. Sie verkaufen sogar die Geburtstagsgeschenke, die ihre Eltern ihnen geben. Anstatt ihr Taschengeld auszugeben, sparen sie alles auf, um Geschäfte zu machen. Wenn sie 18 oder 19 sind, können sie bereits kleine geschäftliche Unternehmungen betreiben. Ihre Noten in der Schule sind nur durchschnittlich, aber sie haben ein Händchen dafür, Geschäfte zu machen, sind schnell im Rechnen und beherrschen die Kniffe des Geschäftemachens besonders gut – das ist eine Stärke. Die Vorliebe dafür, Geschäfte zu machen, fällt unter die Kategorien von Stärken oder von Interessen und Hobbys innerhalb der angeborenen Voraussetzungen. Auf jeden Fall ist es ein Aspekt angeborener Voraussetzungen, und die Äußerungsform der Vorliebe dafür, Geschäfte zu machen, wird in diesen Bereich eingestuft. Manche Leute haben nicht unbedingt ein Hobby oder eine Stärke im Zusammenhang mit Geschäftlichem. Sie verlassen sich hauptsächlich darauf, Leute zu betrügen und hereinzulegen, wenn sie Geschäfte machen. Sie verdienen ihr Geld nicht durch ihre eigene harte Arbeit und ihre Bemühungen oder durch legitime geschäftliche Mittel und Methoden, sondern nutzen alle Formen von Betrug und Täuschung und rechtliche Schlupflöcher, um ihr Ziel zu erreichen, Gewinn zu erzielen und Geld zu verdienen. Was für eine Art Problem ist das? Solche Leute machen durchweg auf diese Weise Geschäfte – hängt das mit der Substanz ihrer Menschlichkeit zusammen? (Ja.) Ist eine solche Menschlichkeit gut oder schlecht? (Sie ist schlecht.) Inwiefern ist sie schlecht? Was die Menschlichkeit solcher Leute angeht, so haben sie generell einen schlechten Charakter. Das Ziel von Menschen, wenn sie Geschäfte machen, ist immer, Geld zu verdienen. Wenn du Geld durch legitime Mittel des Geschäftemachens verdienst, ist das eine Fähigkeit, die du hast, und es ist ein Vorteil, der der Stärke entspringt, die Gott dir gegeben hat. Aber wenn jemand Geld und Gewinn nicht durch legitime Mittel des Geschäftemachens erhält, sondern durch jede mögliche Form von Betrug und Täuschung, dann mangelt es so jemandem an Integrität und er ist von niederem Charakter. Haben solche Leute ein Gewissen? (Nein.) Umgangssprachlich ausgedrückt ist ihr Gewissen völlig verrottet – sie haben kein Gewissen. Warum sagen wir, dass sie kein Gewissen haben? (Im Allgemeinen verspüren Menschen, die ein Gewissen haben, Gewissensbisse, nachdem sie andere Leute betrogen und hereingelegt haben, und sie tun diese Dinge nicht mehr. Menschen, die kein Gewissen haben, ist es jedoch nur wichtig, Gewinn zu erzielen. Ihr Gewissen zeigt überhaupt keine Regung, also fahren sie einfach fort, diese Dinge zu tun.) Ihr Gewissen erfüllt seine Funktion nicht; man kann auch sagen, dass sie kein Gewissen haben. Wenn sie ein Gewissen hätten, würde ihr Gewissen seine Funktion erfüllen, und dann würden sie, nachdem sie jemanden einmal hereingelegt haben, Gewissensbisse haben. Auch wenn sie einen Gewinn gemacht haben, würden sie sich innerlich furchtbar fühlen. Wenn sie das Geld ausgeben, würde ihr Gesicht rot anlaufen, und sie würden sich innerlich unwohl fühlen, weil sie das Gefühl hätten, dass das, was sie getan haben, schmutzig und gemein war. Daher würden sie von da an nie wieder jemanden hereinlegen; ganz gleich, wie groß der potenzielle Gewinn wäre, sie würden es niemals tun – hier erfüllt das Gewissen seine Funktion. Aber diejenigen, die geschickt darin sind, andere zu betrügen, zu täuschen und hereinzulegen, werden es tun, wann immer sie wollen. Nachdem sie erfolgreich waren, fühlen sie sich nicht schlecht in ihrem Herzen, wenn sie das Geld ausgeben. Sobald sie das Geld in die Finger bekommen haben, denken sie, dass sie schlau und brillant sind, und sind erfreut und besonders stolz auf den Erfolg ihrer Betrugsstrategien. Sie verkaufen Waren mit zu wenig Gewicht, sie verkaufen gefälschte Medikamente, falschen Ginseng, mit Wasser aufgespritztes Fleisch – alles, was sie verkaufen, ist verfälscht und trügerisch. Jedes Geschäft, das sie betreiben, beinhaltet Betrugsmaschen und Fallen, und das gesamte Geld, das sie verdienen, verdienen sie auf betrügerische Weise. Ganz gleich, welche Art von Unternehmen sie betreiben, sie führen es nie auf vorschriftsmäßige Weise, indem sie den angemessenen Preis verlangen. Sieh nur, manche Leute legen beim Geschäftemachen gezielt Stammkunden herein. Zum Beispiel: Wenn du oft bei ihnen einkaufst und sie wissen, dass du Geld hast, verlangen sie von dir 100 Yuan für einen Artikel, den sie anderen für 10 Yuan verkaufen. Sie sagen sogar: „Das verkaufe ich an niemanden sonst – das hebe ich extra für dich auf. Siehst du, was für eine enge Beziehung wir haben? Du machst hier ein echtes Schnäppchen, oder?“ Sie legen Leute herein und bringen sie sogar dazu, ihnen dafür dankbar zu sein – was für meisterhafte Betrüger sie doch sind! Menschen, die keinerlei Gewissensbisse empfinden, spüren keinen Tadel und keine Regung in ihrem Gewissen, egal, was sie tun; man kann also sagen, dass solche Menschen kein Gewissen haben. Unabhängig davon, wie ihre Vernunft beschaffen ist: Allein nach ihrem Gewissen beurteilt, mangelt es diesen Menschen völlig an Menschlichkeit und sie sind von niederem Charakter. Inwiefern ist er von niederer Qualität? Sie haben kein Gewissen und keine Menschlichkeit. Das heißt, ihr Gewissen zeigt keine Regung, erfüllt nicht seine Funktion und übt keine einschränkende Wirkung auf sie aus, wie es das Gewissen normaler Menschen tut. Ohne diese Grenzen sind sie zu allem fähig. Beim Geschäftemachen sind sie imstande, andere zu betrügen und hereinzulegen; bei sämtlichem Geschäftsverkehr sind sie imstande, Dinge zu manipulieren und Vorschriften zu verletzen. Sie sind imstande, jedwede unmoralische Tat zu begehen. Selbst wenn sie Häuser bauen, verwenden sie minderwertige Materialien. Siehst du? Was ist die Ursache für diese schiefen Gebäude und Gebäudeeinstürze auf dem chinesischen Festland? Das liegt daran, dass die Bauunternehmen, um horrende Gewinne zu erzielen, minderwertige Betonmischverhältnisse und fehlerhafte Techniken beim Einsatz von Bewehrungsstahl verwendeten, was den Zustand der Gebäude von vornherein beeinträchtigte. Die Folge ist, dass einige Gebäude einstürzen, kurz nachdem die Menschen eingezogen sind. Gäbe es ein Erdbeben der Stärke fünf oder sechs, würden die meisten Gebäude einstürzen, und die Folgen wären unvorstellbar. Diese skrupellosen Bauunternehmer haben überhaupt kein Gewissen – wenn sie sehen, dass Menschen sterben, suchen sie sofort ihre Hintermänner auf, um Gegenmaßnahmen zur Bewältigung der Situation zu ergreifen. Wenn ihre Hintermänner einflussreich genug sind und über Gegenmaßnahmen verfügen, kann die Angelegenheit erfolgreich vertuscht werden. Diese paar Todesfälle werden mit etwas Geld für die Beerdigungskosten abgetan, und niemand wird sie jemals zur Rechenschaft ziehen können. Ihr Gewissen zeigt keinerlei Regung. Und nicht nur in Bezug auf einige wenige Todesfälle – selbst wenn Dutzende, Hunderte oder Zehntausende von Menschen sterben würden, würde ihnen das nichts bedeuten. In ihren Augen sind Menschenleben nicht anders als das Leben von Ameisen – Menschenleben zählen für sie nichts. Sagt Mir: Haben solche Leute ein Gewissen? Von Menschen, die kein Gewissen haben, kann man sagen, dass sie keine Menschlichkeit besitzen. Stellen ihre Handlungen, andere beim Geschäftemachen zu betrügen und hereinzulegen, also Offenbarungen verdorbener Dispositionen dar? (Ja.) Darin finden sich spezifische verdorbene Dispositionen. Welche verdorbenen Dispositionen? (Bösartigkeit und Verlogenheit.) Ihre charakteristischen und repräsentativen verdorbenen Dispositionen sind Verlogenheit und Niederträchtigkeit. Menschen, die imstande sind, jede Form von Betrug und Täuschung anzuwenden, sind besonders hinterlistig. Manchmal sind die Mittel, die sie anwenden, um Leute hereinzulegen und zu betrügen, Mittel, mit denen du niemals rechnen würdest, und du fühlst dich vielleicht sogar recht glücklich, während du von ihnen hereingelegt wirst, und denkst, dass sie dich ziemlich gut behandeln. Erst nach langer Zeit gehen dir die Augen auf und du erkennst plötzlich, dass du übers Ohr gehauen wurdest. Und wenn du dich dann auf die Suche nach ihnen machst, sind sie bereits spurlos verschwunden. Ihre Mittel, Leute hereinzulegen, sind wirklich raffiniert! In den 1980er- und 1990er-Jahren waren Industrie und Handel in Guangdong, China, relativ weit entwickelt. Bestimmte vergleichsweise fortschrittliche Haushaltsgeräte hatten das Landesinnere noch nicht erreicht, also reisten einige Leute aus dem Landesinneren nach Guangdong, um sie zu kaufen und so mit den Trends Schritt zu halten. Als die Händler merkten, dass diese Kunden aus dem Landesinneren stammten, dachten sie, dass hier ihre Chance für einen Betrug gekommen war. Die Leute aus dem Landesinneren kauften Kassettenrekorder, Fernseher und andere Geräte. Nachdem sie bezahlt hatten, erklärten ihnen die Verkäufer sogar, wie lang die Garantiezeit sei, und sagten, sie könnten jederzeit für einen Umtausch zurückkommen, falls es Probleme mit den Geräten gäbe. Das gab den Kunden das Gefühl, der Kundendienst sei wirklich gut. Als sie gerade gehen wollten, sagten die Verkäufer, sie müssten die Geräte noch verpacken, und brachten sie nach hinten, um sie einzupacken. Als die Kunden jedoch nach Hause kamen und die Verpackung öffneten, fanden sie anstelle der Geräte nichts als Ziegel und Steine darin – erst da wurde ihnen klar, dass die Händler die Ware ausgetauscht hatten und sie hereingelegt worden waren. Der Weg zurück, um sie zur Rede zu stellen, wäre zu weit gewesen, und es hätte sie auch viel an Reisekosten gekostet, also blieb ihnen nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und eine Lektion aus dieser Erfahrung zu lernen: Wenn man etwas kauft, muss man das Geld mit der einen Hand übergeben und die Ware mit der anderen entgegennehmen, und alles muss persönlich überprüft werden, um sicherzugehen, dass man auch das bekommt, wofür man bezahlt hat. So etwas passiert oft Leuten, die häufig auf Geschäftsreisen sind. Mittlerweile sind solche Vorfälle nicht mehr nur Einzelfälle in einer einzigen Stadt, sondern zur Tagesordnung geworden. Vorfälle von Betrug und Täuschung in jeder Form nehmen zu, und immer mehr Geschäftsleute führen Betrügereien durch. Warum gab es früher nicht so viel davon? Ganz einfach deshalb, weil einige Leute diese Betrugsmaschen damals noch nicht entdeckt hatten. Sobald diese Betrugsmaschen in der Gesellschaft Fuß fassten, begannen die Händler einer nach dem anderen, sie nachzuahmen und auf den Zug aufzuspringen, und alle fingen an, es zu tun. Sie fingen alle an, es zu tun – könnte das bedeuten, dass ihr Gewissen erst später verdorben wurde? Nein, diese Leute haben von Natur aus nicht viel Gewissen. Es war nur so, dass sie aufgrund ihres damaligen Erfahrungs- oder Wissensstands vorher noch nicht herausgefunden hatten, wie man andere auf diese Weise hereinlegt und betrügt. Später, mit der Verdorbenheit des gesellschaftlichen Klimas, sind sie bei solchen Dingen immer rücksichtsloser und unbarmherziger geworden, und die Natur ihrer Handlungen ist zunehmend verachtenswert geworden.
Menschen dieser Art wenden beim Geschäftemachen Mittel des Betrügens und Hereinlegens an. Werden sie die Leute also auch betrügen und hereinlegen, wenn sie andere Dinge tun? (Ja.) Ihre Mittel und Methoden beim Geschäftemachen und ihre Haltung gegenüber Dingen wie Betrügen und Hereinlegen repräsentieren ihre Menschlichkeit. Sie haben diese Art von Menschlichkeit, also wird das, was sie tun – selbst wenn es nicht darum geht, andere zu betrügen und hereinzulegen –, nicht viel besser sein als Betrügen und Hereinlegen. Weil diese Art von Menschlichkeit die Grundlage ist, auf der sie diese Dinge tun, ist die Natur von allem, was sie tun, im Grunde dieselbe, ganz gleich, um was es sich handelt – es fehlt ihnen einfach an Gewissen. Wenn diese Leute Beamte werden, sind ihre Mittel, wenn sie etwas sagen oder tun, dieselben wie beim Geschäftemachen – ihr Gewissen erfüllt seine Funktion nicht, sie betrügen die Leute und legen sie herein, verletzen und töten Menschen und brechen das Gesetz; sie sind imstande, alles zu tun, was gegen Menschlichkeit, Moral und moralische Gerechtigkeit verstößt. Sie verhalten sich sowohl beim Geschäftemachen als auch in der Politik auf diese Weise. Wenn sie in der wissenschaftlichen Forschung tätig sind, kann sich ihre Menschlichkeit dann ändern, weil der Bereich, in dem sie tätig sind, ein anderer ist? Nein. Sagt Mir: Haben solche Menschen einen Vorteil, wenn es darum geht, in der Kirche allgemeine Arbeiten auszuführen? Manche Leute mögen nun sagen: „Der und der war einst ein hohes Tier oder ein Geschäftsführer in der säkularen Welt. Seine Mittel beim Geschäftemachen sind besonders clever, aber eben ein bisschen unanständig – manchmal betrügt er die Leute und legt sie herein. Ich weiß nicht, ob es angemessen ist oder nicht, diese Art von Mensch zu befördern, um allgemeine Arbeiten in der Kirche zu tun.“ Sagt Mir: Ist ein Mensch dieser Art ein guter Mensch? Ist er ein wahrhaft talentierter Mensch? (Nein.) Manche Leute betrachten diese Individuen immer als talentierte Menschen und empfehlen all diese Leute, die ein bisschen Ansehen in der Gesellschaft haben. Sie sagen, dass der und der ein Geschäftsführer oder eine leitende Führungskraft war, dass ein anderer einer der zehn herausragendsten Jugendlichen in der Gesellschaft oder ein vorbildlicher Arbeiter war, und dass andere einen Master- oder Doktortitel haben oder als Anwälte, Journalisten, Beamte oder Funktionäre gearbeitet haben. Die Leute, die diese Individuen empfehlen, besitzen eigentlich kein geistliches Verständnis und verstehen die Wahrheit nicht. Sie haben einfach das Gefühl, dass die verschiedenen Arbeitsaufgaben im Haus Gottes von diesen talentierten Menschen und Mitgliedern der Elite aus allen Schichten der Gesellschaft übernommen werden müssen, also empfehlen sie diese Leute, um die Rolle als Verantwortliche für diese Arbeitsaufgaben zu übernehmen. Nachdem diese Leute Verantwortliche wurden, versäumten sie es nicht nur, die Arbeit gut zu erledigen, sie haben diese Arbeit auch komplett verpfuscht, was überall in der Arbeit der Kirche zu Chaos führte – es war regelrechter Unsinn! Diese Leute konnten nichts anderes, als es zu wagen, mit unvernünftiger Unbesonnenheit zu handeln, zügellos Missetaten zu begehen, rücksichtslos und dreist zu sein und unverfroren bestimmte Arbeiten auszuführen – abgesehen davon gab es nicht eine einzige Arbeitsaufgabe, die sie wirklich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun konnten. Das gravierendste Merkmal dieser Leute ist, dass sie niemals die Wahrheit in irgendetwas suchen, das sie tun, und dass ihnen ein gottesfürchtiges Herz fehlt. Warum sind sie in der Lage, Verantwortliche zu werden? Ein Grund ist, dass sie glauben, sie seien Eliten, talentierte Menschen und Säulen, die aus allen Schichten der Gesellschaft kommen. Daher denken sie, dass sie Schlüsselpositionen einnehmen, große Verantwortungen übernehmen und wichtige Rollen spielen müssen, nachdem sie ins Haus Gottes gekommen sind; dass sie Ansehen haben müssen und man ihnen Respekt entgegenbringen muss und dass das Haus Gottes nicht ohne sie auskommen kann. Also drängen sie sich ins Rampenlicht und versuchen, Verantwortliche zu werden und Arbeit zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist, dass das Haus Gottes ihnen auch Gelegenheiten dazu gibt. Da sie bereit sind, die Arbeit zu tun, wird ihnen erlaubt, es zu versuchen – unabhängig davon, ob sie kompetent sind oder nicht, müssen sie auf die Probe gestellt werden. Aber diese Leute haben weder echtes Talent noch wirkliches Wissen. Von der Frage, ob sie die Wahrheit verstehen und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können, mal ganz abgesehen – allein schon in Bezug auf ihr eigenes Kaliber, ihre Talente, ihre Einsicht, ihre Fähigkeit, verschiedene Angelegenheiten zu begreifen, ihre Fähigkeit, Dinge zu betrachten, und ihre Fähigkeit, Angelegenheiten zu erledigen, verfügen die meisten von ihnen über kein echtes Talent und kein wirkliches Wissen. Sie haben weder echtes Talent noch wirkliches Wissen. Warum bemühen sie sich dann also trotzdem so eifrig und proaktiv darum, große Verantwortungen zu übernehmen und Arbeit zu schultern? Das liegt daran, dass ihr Ehrgeiz und ihre Eitelkeit am Werk sind, und obendrein sind sie dreist – sie kennen ihr eigenes wahres Maß nicht, sondern wollen sich immer nur in den Vordergrund spielen. Infolgedessen versäumen sie es, die Arbeit gut zu tun, und machen sich nur lächerlich. Warum sage Ich das? Weil jede Arbeit, die diese Leute ausführten, nachdem sie diese Rollen übernommen hatten, völlig planlos und ein einziges Durcheinander war. Es war, um es mit einem Wort zu beschreiben, ein einziges „Chaos“. Sie hatten weder Grundsätze beim Einsatz von Menschen noch bei der Erledigung von Angelegenheiten, sie gaben Opfergaben unangemessen aus und haben verschiedene Arbeitsaufgaben nicht rechtzeitig erledigt oder nachverfolgt. Sogar die grundlegendsten allgemeinen Arbeiten überstiegen das, was die meisten von ihnen bewältigen konnten; sie haben alles komplett durcheinandergebracht. Landwirtschaft, Hühnerzucht, Schafzucht – keiner von ihnen war in einer dieser Aufgaben kompetent. Ihnen war nicht klar, was sie in welcher Jahreszeit pflanzen sollten, wann sie das Land pflügen, wann sie düngen und wann sie jäten sollten oder wann geerntet werden sollte. Sie verursachten Chaos in ihrer gesamten Arbeit. Wenn das Haus Gottes diese Leute zu Beginn nicht eingesetzt hätte, hätten sie das Gefühl gehabt, dass das Haus Gottes ihnen keine Gelegenheiten gibt und auf sie herabsieht. Also gab man ihnen eine Chance – und was war das Ergebnis davon, dass sie eingesetzt wurden? Sie haben ihren Arbeitsbereich völlig durcheinandergebracht, und letztendlich musste das Haus Gottes immer noch ihr Chaos beseitigen. Bei jeder Arbeitsaufgabe, die sie erledigten, war es erforderlich, dass der Obere Anleitung gab und eine Prüfung durchführte – selbst bei kleinen Angelegenheiten, wie der Aufgabe, drinnen und draußen für Sauberkeit zu sorgen, musste der Obere sie anleiten. Letztendlich kann man sagen, dass die Arbeit erst jetzt im Grunde in geregelte Bahnen gelenkt wurde, und zwar dadurch, dass der Obere alles streng beaufsichtigt, plant und koordiniert sowie alles von Grund auf Schritt für Schritt anleitet und lenkt. Um gar nicht erst von anderen Dingen zu sprechen – allein was die Probleme mit den Bauernhöfen betraf, war es zumindest notwendig, geeignete Personen zu finden, die sich um die Sauberkeit kümmerten. Die meisten Leute benahmen sich wie wilde Tiere, warfen ihren Müll überallhin, sagten Dinge, ohne die Auswirkungen auf ihr Umfeld zu bedenken, schrien und brüllten herum – sie waren schlichtweg identisch mit Nichtgläubigen. Kein Einziger dieser sogenannten talentierten Menschen konnte die Dinge systematisch und gut organisieren, wenn er mit diesen spezifischen allgemeinen Angelegenheiten konfrontiert war. Diese Leute bekamen nicht einmal kleine Angelegenheiten in den Griff, wie für Sauberkeit und eine gepflegte Umgebung zu sorgen. Bei diesen äußerlichen Angelegenheiten geht es nicht um die Wahrheit, und jeder mit ein wenig Kaliber und ein wenig Gewissen sollte in der Lage sein, sie gut zu erledigen – wenn jemand nicht einmal diese äußerlichen Angelegenheiten gut handhaben kann, dann ist er schlichtweg nutzlos. Diese Leute wollten Beamte sein und das Sagen haben, obwohl sie weder Gewissen und Vernunft noch Kaliber und Talent besitzen. Wenn man ihnen nicht erlaubte, Beamte zu sein, wurden sie aufsässig und fingen an zu diskutieren und beugten sich niemandem. Sind das nicht Teufel? Nachdem das Haus Gottes diese Teufel entlarvt und ausgemustert hatte, wurden geeignete Leute ausgewählt, um sich um den Bauernhof zu kümmern. Dank der Anleitung und Planung des Oberen ist der Bauernhof nun besonders gut aufgebaut und gefällt allen. Auch die Einheimischen bewundern ihn sehr und bringen ihm große Anerkennung entgegen. Einige von ihnen sagten: „Ich habe noch nie einen Bauernhof gesehen, der so sauber und schön geführt wird. Wir könnten ihn selbst nach zehn Jahren nicht auf dieses Niveau bringen. Wie habt ihr das so gut und so schnell hinbekommen? Wie viele Jahre habt ihr gebraucht, um das aus ihm zu machen?“ Tatsächlich hat eine so gewaltige Veränderung nur ein einziges Jahr gedauert und ein Ödland in etwas verwandelt, was die Brüder und Schwestern als Park, als Garten betrachten. Manche sagten sogar, der Hof sehe aus wie etwas aus einem Märchen, wie ein Gemälde. Eine ordentliche Planung und ein ordentlicher Bau machen wirklich einen großen Unterschied. Ursprünglich war der Hof voller Schmutz und Schlamm, und alles war chaotisch und voller Müll. Durch Aufräumarbeiten und das Einführen von Regeln verbesserte sich später sein Zustand allmählich. Im Laufe der Zeit haben sich alle an ein solches Lebensumfeld gewöhnt, und zwar so sehr, dass manche Leute es als ungewohnt empfinden, wenn es ein bisschen schmutzig oder unordentlich wird. Wie du also siehst, profitieren die meisten Menschen von dieser Art von Führung und entwickeln durch sie gute Lebensgewohnheiten. Nur unter der persönlichen Anleitung des Oberen konnte diese Art von Aufbau erreicht werden. Im Gegensatz dazu kann tatsächlich keiner dieser sogenannten talentierten Menschen irgendeine wirkliche Arbeit leisten. Sie können nicht einmal grundlegende Reinigungsarbeiten gut in den Griff bekommen. Sie wissen nicht, wie man einen Raum so einrichtet, dass es passend aussieht, und sie können nicht durchschauen, welche Art von Mensch für welche Pflicht geeignet ist. Welche Art von Arbeit können diese Leute schultern? Sie können überhaupt keine Arbeit leisten. Sie bekommen nicht einmal ihr eigenes Lebensumfeld in den Griff – wie könnten sie da als talentierte Menschen gelten? Diese Leute haben nicht einmal dieses Maß an Intelligenz, sie können sich nicht klar ausdrücken, sie betrachten die Dinge auf falsche Weise, und sie haben keine eigene Meinung. Daran zeigt sich, dass sie „talentierte Menschen“ in Anführungszeichen sind, keine Menschen mit echtem Talent und wirklichem Wissen. Talentierte Menschen müssen in Bezug auf ihre Menschlichkeit zunächst über bestimmte Qualitäten verfügen, wie etwa die Fähigkeit, Dinge wertzuschätzen, die Fähigkeit, Dinge zu beurteilen und zu schätzen, sowie Einsicht. Wenn sie über diese Qualitäten nicht verfügen, blamieren sie sich nur, wenn sie bestimmte Angelegenheiten erledigen; und wenn sie nicht einmal einen einzigen Garten oder ein oder zwei Morgen Land verwalten und planen können – geschweige denn effektiv nutzen können –, dann ist an solchen Leuten rein gar nichts talentiert. Es wird nicht von dir verlangt, die gesamte Erde zu verwalten. Dir werden nur ein oder zwei Morgen Land gegeben, um sie gut zu verwalten, sprich, dich darum zu kümmern, dass es schön und sauber wird und sich in ein elegantes Umfeld verwandelt – es wäre wirklich wunderbar für die Menschen, dort zu leben; selbst Vögel würden nicht mehr wegwollen, wenn sie einmal da sind. Diese sogenannten talentierten Menschen sind rein gar nichts. Sie können keine konkrete Arbeit leisten. An ihnen ist überhaupt nichts talentiert – es mangelt ihnen in ihrer Menschlichkeit an gewissen Dingen. Es gibt nichts, das sie gut erledigen können, aber sie wollen sich dennoch in den Vordergrund spielen und Leiter und Mitarbeiter sein; sie wollen immer noch Schlüsselpositionen einnehmen und Verantwortliche sein. Was für eine Disposition ist das? Das ist eine arrogante Disposition.
Lasst uns auf das Thema zurückkommen, beim Geschäftemachen gerne Leute zu betrügen und hereinzulegen. Was für ein Problem ist das Betrügen und Hereinlegen von Menschen? Ein Aspekt des Problems ist, dass die Menschlichkeit solcher Leute schlecht ist; sie haben weder Gewissen noch Vernunft. Ausgehend von ihrem Verhalten: Welche verdorbenen Dispositionen offenbaren sie? Erst einmal ist die Disposition solcher Menschen betrügerisch und niederträchtig; zweitens sind sie unnachgiebig und der Wahrheit abgeneigt. Wenn sie andere betrügen, ist die Skrupellosigkeit, die sie an den Tag legen, Bösartigkeit. Unabhängig davon, ob ihr Ziel reich oder arm ist, ob es Geld hat oder nicht, sie machen keine Unterschiede zwischen den Leuten, die sie betrügen, und zeigen kein Erbarmen. Die verdorbenen Dispositionen solcher Menschen sind in jeder Hinsicht ziemlich schwerwiegend. Sagt Mir: Ist es für solche Menschen leicht, Errettung zu erlangen? (Nein.) Wenn man nach ihren verdorbenen Dispositionen urteilt, ist es nicht leicht für sie, Errettung zu erlangen. Was ihre Menschlichkeit betrifft: Welcher Aspekt macht es ihnen also schwer, Errettung zu erlangen? Gibt es eine Grundursache? (Sie haben kein Gewissen.) Das ist richtig. Es ist nicht leicht für Menschen, die kein Gewissen haben, Errettung zu erlangen. Dieses „geistige Organ“ des Gewissens ist bei ihnen bereits verschwunden, es existiert nicht mehr. Wenn das Gewissen seine Funktion nicht erfüllt, fehlt einem die grundlegende Voraussetzung, um die Wahrheit anzunehmen und die Wahrheit zu praktizieren. Daher ist es für einen sehr schwer, Errettung zu erlangen; man kann auch sagen, dass man nicht gerettet werden kann. Es ist auch möglich, dass Menschen dieser Art bereit sind, zu schuften, und das bis zu einem gewissen Grad auch tun können, und weil ihr Schuften dem Maßstab entspricht und Gottes Anforderungen erfüllt, werden sie letztendlich zu treuen Arbeitskräften und überleben. Auch darin findet sich Gottes Gnade. Obwohl treue Arbeitskräfte überleben können, bedeutet das nicht, dass sie Errettung erlangt haben. Zu überleben und Errettung zu erlangen, sind zwei verschiedene Konzepte. Es gibt da eine Kluft und einen Unterschied zwischen ihnen. Die Grundsätze und Grenzen sowie die Richtung und die Ziele der Handlungen eines Menschen hängen zu einem großen Teil damit zusammen, ob seine Menschlichkeit gut oder schlecht ist. Wenn ein Mensch positive Dinge liebt oder ein gewisses Maß an Gerechtigkeitssinn hat, dann zeigt das, dass sein Gewissen eine gewisse Regung zeigt – es zeigt, dass dieser Mensch ein gewisses Maß an Gewissen besitzt. Manche Menschen haben in ihrem Verhalten weder Gerechtigkeitssinn noch treffen sie irgendwelche positiven Entscheidungen. Sie mögen es einfach, niederträchtige Dinge zu tun, und finden positive Dinge enorm abstoßend. Besonders wenn jemand ein wenig über positive Handlungsweisen spricht, darüber, dass man in seinem Verhalten Menschlichkeit, Gewissen und moralische Grenzen aufweisen und sich an Regeln halten muss, betrachten sie das als eine Moralpredigt. Es eine „Moralpredigt“ zu nennen, ist noch nett ausgedrückt; in Wirklichkeit verachten und verspotten sie dich. Sie glauben, dass es ein Versagen ist, sich auf diese Weise zu verhalten: „Sieh dir an, wie erbärmlich dein Leben ist. Du weißt nicht, wie man sich in allen Formen von Betrug und Täuschung übt, noch weißt du, wie man sich durch List Vorteile verschafft. In deinem Verhalten bist du immer so regelkonform, so zaghaft. In der heutigen Zeit gilt: Die Dreisten fressen sich satt, die Zaghaften hungern. Wenn du zaghaft bist, wirst du es zu nichts bringen!“ Sie glauben, dass man, wenn man sich in seinem Verhalten nach seinem Gewissen und den Grundsätzen richtet, einfach nur zaghaft ist, und dass sie, indem sie es wagen, sich in allen Formen von Betrug und Täuschung zu üben, mutig sind. Aber liegt es wirklich daran, dass sie mutig sind? Manche Menschen, die im Land des großen roten Drachen an Gott glauben, haben keine Angst davor, Verfolgung zu erleiden und verhaftet zu werden, und halten dennoch am Glauben an Gott fest. Hat das irgendetwas damit zu tun, mutig oder zaghaft zu sein? (Nein.) Das hängt mit ihrem Streben zusammen – in ihrer Menschlichkeit haben sie das Bedürfnis und die Sehnsucht nach dem Glauben an Gott. Das ist keine Frage von Mut oder Zaghaftigkeit. Manche Menschen wenden beim Geschäftemachen Betrug und Täuschung jeglicher Art an. Oftmals droht ihnen, dass sie gejagt und verhaftet werden, dass ihr Eigentum beschlagnahmt wird oder das Risiko von Bankrott und Geschäftsschließung, aber sie machen trotzdem damit weiter, die Leute zu betrügen. Selbst wenn ihr Betrug zum Verlust von Menschenleben führt, ist es ihnen egal. Manche Leute betrügen beim Geschäftemachen andere, indem sie eine Scheinfirma gründen – in Wirklichkeit existiert diese Firma überhaupt nicht und es gibt dort keinen tatsächlichen Geschäftsbetrieb, noch stellt sie irgendwelche Produkte her. Sie verlassen sich ausschließlich auf ihre Redegewandtheit, um allerorts die Leute hereinzulegen und so dazu zu verleiten, Bestellungen aufzugeben. Sobald andere Leute ihnen eine Anzahlung leisten, machen sie sich sofort spurlos aus dem Staub. Auf diese Weise betrügen sie die Leute, ein Geschäft nach dem anderen, und nachdem sie sich das Geld ergaunert haben, lebt ihre ganze Familie in Saus und Braus und schlägt sich mit köstlichem Essen und Trinken den Magen voll. Wie weit gehen manche Leute in ihrer Betrügerei? Sie betrügen sogar hochrangige Institutionen und Behörden. Manchmal steht ihr Kartenhaus kurz davor, in sich zusammenzubrechen, und es kann sein, dass jemand ihre Tricks durchschaut und sie entlarvt. Eigentlich wissen sie in ihrem Herzen, dass ihre Handlungen sie in Gefahr bringen, aber das ist ihnen egal. Wenn sie zufällig ungeschoren davonkommen, werden sie bei der nächsten Gelegenheit weiterhin Leute betrügen. Solange sie durch ihre Betrügereien Geld machen, denken sie, dass sie gewonnen haben, dass sie „Ruhm und Erfolg erlangt“ haben. Aber wenn du von ihnen verlangst, an Gott zu glauben, trauen sie sich nicht. Sie sagen: „Wenn ich an Gott glaube, wird das dazu führen, dass ich von der Regierung verurteilt und verhaftet werde. Ich traue mich nicht, an Gott zu glauben!“ Doch wenn es darum geht, sich in Betrug und Täuschung jeder Art zu üben, haben sie keine Angst davor, verhaftet zu werden. Wenn du zu Versammlungen gehst, sagen sie sogar: „Du bist wirklich mutig. Der Staat verhaftet und verfolgt derzeit Gläubige wie verrückt; wie kannst du es da noch wagen, zu Versammlungen zu gehen?“ Du sagst: „Wir, die wir an Gott glauben und den richtigen Weg gehen, haben keine Angst davor, verhaftet zu werden. Es ist extrem gefährlich für euch, Briefkastenfirmen zu betreiben und Leute zu betrügen – warum habt ihr keine Angst?“ Sie sagen: „Wir Geschäftsleute haben keine Angst davor, Risiken einzugehen. Aber ihr seid sehr mutig, noch immer Versammlungen zu besuchen, wo sich die Regierung so sehr bemüht, Gläubige zu verhaften!“ Wenn sie sehen, dass gottgläubige Menschen verhaftet werden, wagen sie es nicht, an Gott zu glauben, aber sie haben keine Angst davor, verhaftet zu werden, wenn sie beim Geschäftemachen Leute betrügen. Was für erbärmliche Gestalten sind das? Zeigt sich darin nicht der Unterschied in der Menschlichkeit der Leute? Genau diesen Unterschied gibt es zwischen Menschen. Die verdorbenen Dispositionen der Menschen sind die gleichen – sie alle haben dieselben verdorbenen Dispositionen –, aber wenn man nach den Unterschieden in ihrer Menschlichkeit urteilt, werden manche Menschen niemals in der Lage sein, an Gott zu glauben; sie können niemals Mitglieder des Hauses Gottes sein. Selbst wenn solche Menschen an Gott glauben, können sie niemals Errettung erlangen. An welchem Aspekt lässt sich das erkennen? Es lässt sich an ihrer Menschlichkeit erkennen. Manche Menschen unterstützen es, dass ihre Frauen an Gott glauben, aber wenn ihre Frauen sie dazu auffordern, an Gott zu glauben, sagen sie, dass das zu gefährlich sei und sie sich nicht trauen würden. Beim Geschäftemachen üben sie sich jedoch in Betrug und Täuschung aller Art, und es ist ihnen egal, wie viel Gefahr sie dabei auf sich nehmen. Sie sind imstande, jedes Gesetz zu brechen, und wagen es, jedwede Taktik anzuwenden. Ganz gleich, wie genau die Regierung alles überwacht oder welche Verurteilungen und Strafen nach dem Gesetz verhängt werden, es ist ihnen egal. Sie kennen keine Grenzen in ihrem Verhalten, sie kümmern sich nicht um die Konsequenzen ihres Handelns, und sie denken, dass alles in Ordnung ist, solange sich ein Profit machen lässt. Wenn ein solcher Mensch an Gott glaubt, kann er die Wahrheit nicht erlangen, und er kann Errettung nicht erlangen – das liegt daran, dass er nicht die Wahrheit liebt, sondern nur Geld. Solange solche Menschen Geschäfte machen, werden sie andere betrügen und hereinlegen, und sie werden Dinge manipulieren – darin zeigt sich ihr tiefschwarzes Herz. Bei jemandem mit einem solchen Charakter ist Hopfen und Malz verloren; Gott rettet diese Art Mensch nicht. Manche Leute sagen: „Was, wenn ein solcher Mensch viel Geld verdient und es dem Haus Gottes als Opfergabe darbringt?“ Das Haus Gottes nimmt solches Geld nicht an; das Haus Gottes nimmt kein Geld an, das nicht durch legitime Mittel verdient wurde. Menschen dieser Art werden sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, sobald sie Geschäfte machen – sie haben eine sehr schlechte Menschlichkeit. Wie schlecht ist ihre Menschlichkeit? Wenn du sie aufforderst, ihr Gewissen zu erforschen, sagen sie: „Ich fühle nichts. Ich weiß nicht, wo mein Gewissen ist. Ich weiß auch nicht, was ein Gewissen ist oder wie viel es pro Pfund kostet.“ In diesem Moment verstehst du: „Kein Wunder, dass sie schneller Geld verdienen als andere Leute in derselben Branche. Kein Wunder, dass alle Kunden bei ihnen einkaufen gehen. Solche Menschen wenden unlautere Taktiken an – sie wenden zwielichtige Praktiken an, wenn sie Geschäfte machen, und ihr betrügerisches Verhalten ist wirklich gravierend!“ Doch nicht nur, dass sie das nicht als beschämend betrachten, sie prahlen sogar damit und geben damit an und sagen: „Seht euch nur an, wie ernsthaft und korrekt ihr in euren Geschäften seid. Wenn ihr einmal jemanden betrügt, bekommt ihr solche Angst, dass euer Herz rast. Seht mich an – ich habe keine Angst! Solange die zuständigen Handelsbehörden und die Polizei keine Beweise in die Hände bekommen, ist alles bestens. Wollt ihr mich verklagen? Ihr habt keine Beweise! Schau dir an, wie clever ich die Leute betrüge! Kannst du das? Das kannst du nicht! Kaum hast du jemanden betrogen, verrätst du dich schon selbst. Du verfügst nicht über die Taktiken, über die ich verfüge. Du bist von schlechtem Kaliber!“ Was für ein Mensch ist das? Er ist ein böser Mensch. Gibt es irgendeine Hoffnung, solche Menschen zu retten? Sie sind nicht mehr zu retten. Dass solche Menschen nicht gerettet werden können, liegt nicht daran, dass sie verdorbene Dispositionen haben, sondern daran, dass ihre Menschlichkeit zu schlecht ist. Inwiefern schlecht? Insofern schlecht, als dass diese Leute weder Menschlichkeit noch Gewissen besitzen; sie haben ihr Gewissen verloren. Was bedeutet es, sein Gewissen verloren zu haben? Es bedeutet, Dinge ohne die Grenzen zu tun, die einem das eigene Gewissen auferlegt. Diese Grenzen beruhen auf dem Gewissen – das Gewissen selbst ist die Grenze. Ganz gleich, wen du hereinlegst und ob es ein schlechter oder ein guter Mensch ist, indem du dich beim Geschäftemachen in allen Formen von Betrug und Täuschung übst: Die Tat an sich verstößt jedenfalls gegen Moral, Gewissen und Menschlichkeit. Sobald du so etwas getan hast, wirst du für immer Gewissensbisse verspüren. Das wird zu einem lebenslangen Makel. Wenn du wahrlich ein Mensch bist, solltest du so etwas niemals tun. Ganz gleich, wer das Ziel deiner Betrügereien ist, und ganz gleich, wie viel Geld du dir ergaunerst – selbst wenn du böse Menschen und schlechte Menschen betrügst –, es ist und bleibt ein Betrug. Deshalb solltest du, unabhängig von den Umständen oder davon, mit wem du es zu tun hast, niemals Menschen betrügen. Das heißt es, wenn dein Verhalten von den Grenzen deines Gewissens eingeschränkt wird, und das ist die zügelnde Kraft, die von einem Gewissen ausgeht, das seine Funktion erfüllt. Wenn dein Gewissen seine Funktion erfüllt, dann wirst du in dem, was du tust, Grenzen kennen. Wenn es nicht seine Funktion erfüllt, wirst du diese Grenzen überschreiten und zu allem fähig sein. Man kann sagen, dass solche Individuen nicht das geringste bisschen an Gewissen oder Vernunft haben und dass sie schlimmer als Bestien sind. Wenn gewisse Leute diese Aussage für zu extrem halten, wollen wir es anders ausdrücken: Ein Mensch ohne das geringste bisschen an Vernunft ist wie eine Bestie. Sind Menschen ohne Menschlichkeit denn keine Bestien? Wenn jemand ein Mensch ist, aber keine Menschlichkeit hat, was ist dann sein Wesen? Ist es nicht das Wesen einer Bestie? Der Unterschied zwischen solchen Menschen und einer Bestie besteht darin, dass sie aufrecht gehen und sprechen können, wohingegen Bestien nicht über das menschliche Sprachvermögen verfügen. Um Profit zu machen, bist du in der Lage, alle möglichen Mittel und Methoden anzuwenden, um dich in allen Formen von Betrug und Täuschung zu üben, wohingegen Bestien keine solchen Mittel zur Verfügung stehen. Zu sagen, dass Menschen dieser Art Bestien gleichzustellen sind, ist also eigentlich noch milde ausgedrückt – in Wirklichkeit sind solche Menschen wahrhaftig schlimmer als Bestien. Können Leute, die schlimmer als Bestien sind, Errettung erlangen? Sie nehmen die Wahrheit nicht im Geringsten an – sie lieben nur Geld. Das ist ein Problem in ihrer Natur, und niemand kann daran etwas ändern. Von solchen Menschen zu erwarten, dass sie die Wahrheit annehmen, ist, als würde man von einem Hahn erwarten, dass er Eier legt – das wird niemals geschehen. Daher können diese Menschen, die sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, abgesehen von jenen Leuten, die aus Profitgier morden oder kriminelle Handlungen begehen und das Gesetz brechen, unter der verdorbenen Menschheit als diejenigen mit der schlechtesten Menschlichkeit betrachtet werden – sie sind der Abschaum der Menschheit, die verkommenen Mitglieder der Menschheit. In unserer gegenwärtigen Ära großen wirtschaftlichen Wohlstands gibt es eine außergewöhnlich hohe Zahl solcher Menschen, die sich beim Geschäftemachen in allen Formen von Betrug und Täuschung üben. Aber ganz gleich, wie viele dieser Menschen es gibt, solche Äußerungsformen reichen auf jeden Fall aus, um ein Problem der Menschlichkeit zu veranschaulichen. Wie das Gewissen eines Menschen beschaffen ist und ob er Grenzen kennt, die ihm sein Gewissen auferlegt – das ist ein Indikator zur Bemessung seiner Menschlichkeit. Wie könnte jemand, der nicht einmal Menschlichkeit besitzt, überhaupt gerettet werden? Das Allermindeste ist, dass seine Menschlichkeit die Voraussetzungen besitzt, um die Wahrheit anzunehmen. Jene Menschen, die sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, besitzen in ihrer Menschlichkeit grundsätzlich nicht die Voraussetzungen, um die Wahrheit anzunehmen. Wenn du sie also aufforderst, die Wahrheit anzunehmen, um ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen, wird das für sie unmöglich zu erreichen sein. Nur Menschen mit Gewissen und Vernunft können die Wahrheit annehmen und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und dadurch Errettung erlangen, weil ihr Gewissen in gewissem Maße Regung zeigt und bei ihrem Verhalten und Handeln in gewissem Rahmen seine Funktion erfüllen kann. Wenn du mit solchen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst und darüber sprichst, wie man in die Wahrheit eintritt, wie man verdorbene Dispositionen ablegt, welche Dinge mit Gottes Absichten übereinstimmen und welche nicht, und wie Menschen handeln sollten, können sie das annehmen und sich unterwerfen. Es ist angebracht, mit solchen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten – sie sind die richtigen Empfänger. Wenn du über die Wahrheit Gemeinschaft mit denjenigen hältst, deren primäres Mittel beim Geschäftemachen darin besteht, andere zu betrügen und hereinzulegen, könntest du genauso gut gegen eine Wand reden. Wenn es also um Leute geht, die Geschäfte machen, beobachte einfach, ob sie beim Geschäftemachen und bei ihren Transaktionen und im Umgang mit Menschen legitime Mittel anwenden, ob sie von ihrem Gewissen auferlegte Einschränkungen und Grenzen haben und ob ihr Gewissen bei ihren Transaktionen und im Umgang mit Menschen seine Funktion erfüllen kann. Wenn das Gewissen eines Menschen seine Funktion erfüllen und eine zügelnde Kraft auf ihn ausüben kann, dann ist er akzeptabel und es wert, mit ihm zu verkehren. Diesen Menschen kann das Evangelium gepredigt und mit ihnen kann über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten werden. Wenn sie in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen, dann gibt es Hoffnung für sie, Errettung zu erlangen. Das ist alles für unsere Diskussion über die Vorliebe, Geschäfte zu machen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?