Wie man nach der Wahrheit strebt (11) Abschnitt Zwei
Jeder möchte Segnungen gewinnen. Niemand möchte vernichtet und in die Hölle geschickt werden, aber unwillkürlich tun viele Menschen immer wieder Böses und rasen mit hoher Geschwindigkeit die Straße zur Hölle hinunter. Manche Menschen ignorieren immer wieder die Gelegenheiten, ihre Pflicht zu tun, die ihnen vom Haus Gottes gegeben werden, ignorieren es, wenn der Heilige Geist sie bewegt und tadelt, und ignorieren die Hilfe und die Erwartungen des Hauses Gottes. Sie bestehen darauf, nachlässig zu sein, zügellos ihr Unwesen zu treiben, auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise zu handeln und die Kirchenarbeit zu unterbrechen und zu stören, ohne auch nur im Geringsten über sich selbst nachzudenken. Sind sie nicht einfach unverbesserliche, schamlose Leute? Du tust ständig auf diese Weise Böses. Es ist nicht so, dass andere dich dazu zwingen – es ist offensichtlich deine persönliche Entscheidung, das zu tun, und du magst es und tust es gerne. Wenn jemand sagt, dass der Weg, den du gehst, ein Weg des Widerstands gegen Gott ist und ein Weg, der in die Hölle führt, bist du bekümmert und negativ. Welchen Grund hast du bitte, dich negativ zu fühlen? Hast du dir das nicht selbst eingebrockt und geerntet, was du gesät hast? Geschieht dir das nicht recht? Manche Leute sagen nun vielleicht: „Ich tue unwillkürlich Böses. Immer, wenn ich etwas tue, möchte ich es gut machen, aber wenn ich fertig bin, stelle ich fest, dass die Folgen meiner Handlungen nicht besonders gut sind.“ Du hast etwas Böses getan, Unterbrechungen und Störungen sowie der Kirchenarbeit Verluste verursacht. Selbst wenn du nicht für deine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen wirst, haben sie versteckte Risiken hinterlassen, und du könntest solche Verfehlungen in Zukunft erneut begehen. Das ist enorm riskant. Man kann das mit dem Weg vergleichen, den eine Person gegangen ist – wo immer sie gegangen ist, hinterlässt sie zwangsläufig Spuren. Erkennst du die Verfehlungen, die du begangen hast? Bereust du sie? Fühlst du dich schuldig und traurig? Weinst du ihretwegen bitterlich? Hast du eine Kehrtwende gemacht? Empfindest du wahrhaftigen Hass gegenüber deinen bösen Taten? Hast du von dem Frevel deiner Hände abgelassen und wahrhaftig vor Gott Buße getan? Manche Leute sagen vielleicht: „Ich hasse auch mich selbst. Ich habe mir im Privaten unzählige Male ins Gesicht geschlagen, und ich bin auch vor Gott niedergekniet und habe im Gebet bitterlich geweint.“ Du magst diese Prozesse durchlaufen haben, aber Gott betrachtet diese Prozesse nicht. Gott schaut auf deine Äußerungsformen. Wenn dieselbe Situation erneut auftritt oder dir wieder dieselbe Pflicht übertragen wird, wie gehst du damit um? Hast du Aufrichtigkeit und Treue? Kannst du einen Preis zahlen? Kannst du gemäß Gottes Worten handeln? Was sind die Äußerungsformen deiner Kehrtwende? Hast du vom Frevel deiner Hände abgelassen? Tust du weiterhin dieselben bösen Dinge, die du in der Vergangenheit getan hast? Lügst du immer noch? Handelst du immer noch auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise und verstößt immer noch gegen Arbeitsanweisungen und die Wahrheitsgrundsätze? Richtest du dich in deinem Handeln immer noch nach deinem eigenen Ehrgeiz und deinen Begierden und machst immer noch mit bösen Menschen gemeinsame Sache, um die Kirchenarbeit zu unterbrechen und zu stören? Wenn du immer noch so handelst, dann sind deine Buße und dein bitterliches Weinen falsch und oberflächlich. Als was wird oberflächliche, falsche Buße charakterisiert? (Heuchelei.) Wird sie als Heuchelei charakterisiert? Sie wird als Täuschung charakterisiert. Ist diese Aussage zutreffend? (Ja.) In Gottes Augen sind ein solches bitterliches Weinen und eine solche Buße eine Täuschung. Zum Beispiel sagt Gott: „Bringe Mir zehn Pfund Reis von der diesjährigen Ernte dar.“ Manche Leute sind nicht bereit, ihn darzubringen, und wollen ihn für sich selbst zum Essen behalten, also nehmen sie zehn Pfund Reisschalen und legen sie auf den Altar. Wenn sie gefragt werden, was sie da haben, sagen sie, es sei Rohreis. Gott sagt: „Habe Ich dich nicht um Reis gebeten?“ Sie sagen: „Rohreis ist Reis.“ Ist das eine Täuschung? (Ja.) Das ist eine dreiste Täuschung. Nachdem du Böses getan hast, bekennst du deine Sünde, sagst wiederholt, dass du in Gottes Schuld stehst, und weinst sogar bitterlich, aber danach tust du, als wäre nichts geschehen, und machst genau so weiter wie vorher. Gott charakterisiert ein solches Verhalten als Täuschung. In Gottes Augen ist diese Art von täuschendem Verhalten gleichbedeutend mit einer bösen Tat. Wenn du wahrhaftig entschlossen bist, dich zu ändern und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, musst du keine Vorsätze fassen oder bitterlich weinen. Tu es zuerst – lege Gott ein Gelübde ab, wenn du es tun kannst. Wenn du es nicht tun kannst, dann darfst du absolut kein Gelübde ablegen. Wenn du ein Gelübde ablegst, wird Gott das ernst nehmen und von dir das Ergebnis dessen verlangen, was du gelobt hast. Wenn du das nicht erfüllen kannst, ist das in Gottes Augen eine Täuschung – Gott zu täuschen, wird zu einer weiteren bösen Tat, die gegen dich vermerkt wird. Wenn du also nicht aufrichtig Buße tun kannst und stattdessen Gott mit deinen Gelübden täuschst, dann wandelst du auf einem Weg, der zu deiner Vernichtung führen wird. Mit jeder deiner bösen Taten schlägst du gegen die Tore der Hölle; vielleicht wird einer dieser Schläge sie schließlich aufbrechen, und dann ist die Zeit deines Untergangs gekommen. Man kann sagen: Für manche Menschen, von dem Moment an, als sie begannen, an Gott zu glauben, bis heute, bestand all ihr Handeln und Verhalten darin, ständig böse Taten anzuhäufen und gegen die Tore der Hölle zu schlagen, und gleichzeitig darin, Gottes Zorn mehr und mehr anzuhäufen; sie warten darauf, dass Gottes Bestrafung über sie kommt. Andere Menschen jedoch machen im Prozess des Glaubens an Gott Fortschritt in eine positive und korrekte Richtung. Sie folgen dem Weg, der ins Himmelreich führt. Während dieses Zeitraums haben sie zwar Auflehnung und Offenbarungen verdorbener Dispositionen, und sie haben natürlich auch Auffassungen und Einbildungen über Gott und bei der Ausführung ihrer Pflicht auch ihren eigenen Willen, doch während sie diese Äußerungsformen offenbaren oder diese Verhaltensweisen an den Tag legen, nehmen sie aber auch kontinuierlich die Wahrheit an, legen kontinuierlich ihre verdorbenen Dispositionen ab und lassen sie einen Wandel erleben; sie haben wahrhaftig eine Kehrtwende gemacht und besitzen die Äußerungsformen und die Wirklichkeit davon, die Wahrheit anzunehmen und sich ihr zu unterwerfen. Obwohl solche Menschen in der Vergangenheit viele Verfehlungen begangen und auch einige Dinge getan haben, die Gott verabscheut und verurteilt, legen sie ihre verdorbenen Dispositionen nach und nach ab und tun keine bösen Dinge mehr, nachdem sie die Wahrheit verstanden und eine Kehrtwende gemacht haben. Mit ihrer Kehrtwende und ihrer Entschlossenheit und ihrem Vorsatz, für die Wahrheit Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, bewegen sie Gott. Gleichzeitig erlangen ihre Bemühungen und Handlungen und die guten Taten, die sie vorbereiten, allmählich Gottes Akzeptanz und Billigung, und Gott erinnert sich auch an diese Dinge. Wenn man nach den gesamten Äußerungsformen solcher Menschen urteilt, sind sie – wie ihr oft sagt – im Grunde Menschen vom richtigen Schlag. Der Weg, den diese Menschen vom richtigen Schlag gehen, ist der Weg, der in das Himmelreich führt, der Weg, der zur Errettung führt. Solche Menschen beschreiten den Weg der Errettung. Natürlich sind die Äußerungsformen dieser Menschen im Grunde weder das Ergebnis davon, von anderen gedrängt, beaufsichtigt, geführt oder zurechtgestutzt zu werden, noch das Ergebnis der Regulierung durch die Verwaltungsverordnungen der Kirche. Stattdessen machen sie aus eigenem Antrieb eine Kehrtwende, und sie haben bei ihrem Lebenseintritt ihre eigenen Pläne und Vorhaben sowie eigene, aus eigenem Antrieb gefasste Vorsätze. Diese Menschen gehen den korrekten Weg. Mit diesen positiven, aus eigenem Antrieb hervorgehenden Äußerungsformen bereiten sie gute Taten für ihren eigenen Bestimmungsort vor. Ihr persönliches, subjektives Streben bestimmt sowohl den Weg, den sie einschlagen, als auch Gottes Haltung ihnen gegenüber. Letztendlich sind sie aufgrund ihres persönlichen, subjektiven Strebens in der Lage, von Gott ein angemessenes Urteil und einen angemessenen Bestimmungsort zu erhalten.
Sagt Mir: Auf welche Art und Weise sollten Menschen gerechte Taten vollbringen, und in welchem Zustand und unter welchen Bedingungen müssen sie das tun, damit es als das Vorbereiten guter Taten gilt? Das absolut Mindeste ist, dass sie eine positive und proaktive Haltung haben und bei der Ausführung ihrer Pflicht treu sein müssen, nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und die Interessen von Gottes Haus schützen können. Entscheidend ist, dass man positiv ist und Eigeninitiative zeigt. Wenn du immer passiv bist, ist das problematisch. Das ist, als wärst du kein Mitglied von Gottes Haus. Du tust nicht deine Pflicht, sondern du tust die Arbeit nur zwangsläufig auf Geheiß eines Arbeitgebers, um einen Lohn zu erhalten – du tust es nicht freiwillig. Selbst wenn du ein wenig deiner Pflicht tust, tust du das, weil du musst, und bist dabei passiv. Wenn es dabei nicht um deine Interessen ginge, würdest du sie einfach gar nicht tun, und wenn niemand dich beaufsichtigen würde, würdest du sie definitiv nicht tun. Solche negativen und passiven Handlungen sind keine guten Taten. Deshalb sind Menschen dieser Art sehr töricht. Wenn es darum geht, positive Dinge zu tun und das zu tun, was sie tun sollten, sind sie sehr passiv. Selbst die Dinge, die ihnen selbst einfallen, tun sie nicht, noch tun sie die Dinge, zu denen sie fähig sind, die aber Zeit und Energie erfordern würden. Sie warten einfach ab und schauen von der Seitenlinie zu, in dem Glauben, dass es besser ist, wenn andere diese Dinge tun. Das ist problematisch, und es ist sehr schwierig für sie, ihre Pflicht gut auszuführen. Erstens ist es nicht so, als ob dein Kaliber unzureichend wäre; zweitens trifft es nicht zu, dass du nicht genug Erfahrung hast; drittens ist es nicht der Fall, dass du nicht die richtigen Voraussetzungen dafür hast, es zu tun. Du hast das Kaliber für diese Arbeit, und wenn du Zeit und Energie aufwendest, wirst du in der Lage sein, es zu tun, aber das tust du nicht; du versäumst es, gute Taten vorzubereiten. Das ist sehr bedauerlich. Warum sage Ich, dass es bedauerlich ist? Weil du das, wenn du viele Jahre später darauf zurückblickst, bereuen wirst, und wenn du zu jenem Jahr, jenem Monat und jenem Tag zurückkehren und diese Arbeit erledigen möchtest, wird sich alles verändert haben und die Gelegenheit wird bereits verstrichen sein. Du wirst so eine Gelegenheit kein zweites Mal bekommen; wenn diese Chance vorbei ist, dann ist sie vorbei, wenn du sie verpasst hast, hast du sie verpasst. Wenn dir fleischliche Freuden wie gutes Essen oder schöne Kleidung entgehen, ist das nicht weiter schlimm, denn diese Dinge sind gehaltlos und haben keinen Einfluss auf deinen Lebenseintritt, auf deine Vorbereitung guter Taten oder auf deinen Bestimmungsort. Wenn es jedoch um Gottes Haltung zu dir und Seine Bewertung von dir geht oder sogar um den Weg, dem du folgst, und deinen Bestimmungsort, dann ist es äußerst bedauerlich, diese Gelegenheit zu verpassen. Denn es wird auf deinem zukünftigen Daseinsweg einen Makel hinterlassen und Bedauern hervorrufen, und du wirst für den Rest deines Lebens nie wieder die Möglichkeit haben, das wettzumachen. Ist das nicht bedauerlich? Wenn dein Kaliber zu schlecht ist und du diese Arbeit nicht übernehmen kannst, dann ist das nicht bedauerlich – Gottes Haus kann dafür sorgen, dass jemand anderes sie übernimmt. Wenn du jedoch in der Lage bist, diese Arbeit gut zu erledigen, es aber nicht tust, dann ist das äußerst bedauerlich. Das ist eine dir von Gott gegebene Gelegenheit, doch du nimmst sie nicht ernst, du ergreifst sie nicht beim Schopf, sondern lässt sie dir durch die Finger schlüpfen – das ist enorm bedauerlich! Für dich ist es bedauerlich; für Gott ist es enttäuschend. Gott hat dir ausreichend Kaliber und überlegene Voraussetzungen gegeben, was dir erlaubt, gewisse Dinge klar zu erkennen und kompetent genug für diese Arbeit zu sein. Du hast jedoch nicht die richtige Einstellung zu deiner Pflicht, du hast keine Aufrichtigkeit, geschweige denn Hingabe, und du willst nicht dein Bestes geben, um deine Pflicht gut auszuführen. Das ist sehr enttäuschend für Gott. Wenn du also faul bist und immer das Gefühl hast, dass die dir zugewiesene Arbeit mühsam ist, und du sie nicht tun willst und du innerlich murrst: „Warum soll ich das tun und nicht jemand anderes?“, dann ist das ein törichter Gedanke. Wenn dir eine Pflicht übertragen wird, ist das kein unglückliches Ereignis, sondern eine Ehre und eine Erhöhung durch Gott. Du solltest sie freudig annehmen und die Pflicht tun, die du tun solltest; es wird dich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, wenn du deine Pflicht gut ausführst, die Wahrheit verstehst und Probleme löst, wirst du in deinem Herzen inneren Frieden spüren und dich geerdet fühlen, und du wirst Gott nicht enttäuscht haben. In Gottes Gegenwart wirst du voller Glauben sein und in der Lage, mit erhobenem Haupte durchs Leben zu schreiten. Wenn du deine Pflicht nicht erfüllt hast und immer nachlässig bist, stellt das eine Verfehlung dar, und selbst wenn du keine Verluste verursacht hast, wird diese Verfehlung ein lebenslanges Bedauern in deinem Herzen sein, wie ein bodenloses schwarzes Loch; wann immer du daran denkst, wirst du Schmerz und Unbehagen verspüren, eine Qual, wie ein Dolch durchs Herz. Du wirst nicht nur weder Frieden noch Freude haben, sondern der Schmerz von Reue und Qual wird dich dein ganzes Leben lang begleiten und kann nie ausgelöscht werden. Stellt das nicht ein ewiges Bedauern dar? Und wie sieht es aus Gottes Perspektive aus? Gott charakterisiert diese Angelegenheit anhand der Wahrheitsgrundsätze, also ist ihre Natur weit schwerwiegender als das, was du empfindest. Verstehst du das? (Ja.) Gott wird sich also ein umfassendes Bild deiner üblichen Leistungen und deiner Haltung gegenüber der Wahrheit und deiner Pflicht machen, um zu erkennen, welchem Weg du folgst. Angenommen, deine Haltung gegenüber der Wahrheit und deiner Pflicht ist stets nachlässig, und du machst oberflächliche Versprechungen, setzt sie aber hinter den Kulissen nicht in die Praxis um, und du bummelst und trödelst und hast nicht die positive Haltung, Gottes Absichten zu berücksichtigen, eingenommen. Auch wenn du nach außen hin keine Störungen oder Unterbrechungen verursachst, nichts Böses tust, nicht willkürlich oder leichtfertig handelst oder zügellos Missetaten begehst und du scheinbar jemand bist, der sich an die Regel hält und sich gut benimmt, tust du das, was Gott von dir verlangt, nicht von dir aus und auf positive Weise, sondern bist stattdessen gerissen und faul und drückst dich davor, echte Arbeit zu verrichten. Welchem Weg folgst du dann eigentlich in diesem Fall? Selbst wenn es nicht der Weg eines Antichristen ist, so ist es zumindest der Weg eines falschen Leiters.
Manche Menschen scheinen sich bei der Ausführung ihrer Pflicht zu unterwerfen und tun alles, was der Obere anordnet. Doch wenn man sie fragt: „Bist du bei deiner Pflicht nachlässig? Tust du sie im Einklang mit den Grundsätzen?“ können sie keine definitive Antwort geben, sondern sagen nur: „Ich tue, was der Obere anordnet, und wage es nicht, zügellos Missetaten zu begehen.“ Wenn man sie fragt, ob sie ihrer Verantwortung gerecht geworden sind, sagen sie: „Nun, ich tue das, was ich tun soll.“ Sie zeigen immer diese Art von Haltung, wenn sie ihre Pflicht tun, behäbig und gleichgültig. Obwohl keine offensichtlichen Probleme aufgetreten sind, ist die Ausführung ihrer Pflicht, wenn sie nach den Wahrheitsgrundsätzen bemessen wird, ineffizient und entspricht nicht den Anforderungen. Aber das kümmert sie nicht. Sie handeln immer noch auf dieselbe nachlässige Weise wie vorher, und sie sind immer noch genauso passiv, wenn es um Dinge geht, die sie von sich aus tun sollten – sie haben sich überhaupt nicht verändert. Sind sie nicht stur und schamlos? Sie bewahren immer folgende Einstellung: „Du magst tausend brillante Pläne haben, aber ich habe meine eigenen Regeln. So bin ich eben. Wollen wir mal sehen, was du gegen mich ausrichten kannst. So ist meine Haltung!“ Sie haben nichts besonders Verräterisches oder Böses getan, doch sie haben auch nur wenige gute Taten vollbracht. Welchem Weg folgen sie deiner Meinung nach? Ist eine solche Haltung gegenüber dem Glauben an Gott und der eigenen Pflicht gut? (Nein.) In der Offenbarung sagt Gott: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde Ich dich ausspeien aus Meinem Munde“ (Offenbarung 3,16). Lau und weder heiß noch kalt zu sein – ist das eine gute Haltung? (Nein.) Menschen dieser Art stellen auch ihre eigenen Berechnungen in ihrem Kopf an: „Solange ich bei der Ausführung meiner Pflicht nichts Böses tue und die Kirchenarbeit nicht unterbreche, werde ich nicht verurteilt. Wenn das gute Ausführen meiner Pflicht zu anstrengend ist und zu viel Leiden erfordert, werde ich es nicht tun. Ich werde mich nicht abmühen, aber ich werde auch keine großen Fehler machen. Auf diese Weise werde ich nicht entfernt oder ausgemustert, und ich bin immer noch viel besser als diejenigen, die ihre Pflicht nicht tun. Also bleibe ich lau, weder kalt noch warm. Ganz gleich, was du mir aufträgst, ich werde es tun. Aber wenn du mir nicht sagst, dass ich etwas tun soll, werde ich mich nicht einmischen. Auf diese Weise wird es mich nicht erschöpfen, und zudem kann niemand etwas an mir aussetzen. Diese Herangehensweise ist großartig!“ Ist es gut, sich so zu verhalten? (Nein.) Du weißt, dass das nicht gut ist. Wie sollte sich also deine Praxis ändern? Wenn du nie danach suchst, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu beschreiten, und weiterhin darauf beharrst, dich in deinem Leben nach Satans Philosophien zu richten, dann bist du dazu verdammt, keine Hoffnung auf Errettung zu haben. Wenn du dich in der Welt auf diese Weise verhältst, dann wirst du in der Tat einen Vorteil haben. Deine Philosophie für weltliche Belange und deine entsprechende Haltung werden dich schützen, und du wirst auch keine Menschen kränken. Darüber hinaus werden die Menschen der Oberschicht mit Prestige und Ansehen nicht das Gefühl haben, dass du eine Bedrohung für sie darstellst, und sie werden dich alle sehr schätzen. Die Menschen der Unterschicht ohne Status werden es auch nicht wagen, dich zu kränken. Du wirst also ziemlich beliebt sein – sowohl in den Augen der Unterschicht als auch der Oberschicht wirst du jemand sein, den sie gerne auf ihre Seite bringen wollen, du wirst heiß begehrt sein, und du wirst in der Lage sein, dich mühelos in allen Kreisen zu bewegen, in der Oberschicht und der Unterschicht, in guten wie in schlechten Kreisen. Wenn du jedoch im Haus Gottes und vor Gott weiterhin eine solche Haltung für den Umgang mit der Welt anwendest, wird das nicht funktionieren. Alle die verschiedenen Grundsätze, die die Wahrheit betreffen, erfordern eine gewisse Haltung von dir, und diese Haltung ist entweder richtig oder falsch, entweder schwarz oder weiß, entweder wahr oder falsch – sie ist besonders klar und besonders prinzipienfest. Sie erfordern, dass du einen Standpunkt und deine korrekte Sichtweise vertrittst, und nicht, dass du den Mittelweg wählst. Menschen, die den Mittelweg wählen, können vor der Wahrheit keinen Bestand haben. Denke nicht: „Sieh nur, wie klug meine Art zu leben ist. Ich habe von Kindheit an gelernt, mich mit dieser Methode zu schützen, und wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, finde ich, dass diese Methode sehr praktisch ist. Nachdem ich zum Glauben an Gott gekommen bin, lebe ich immer noch nach dieser Methode. In den Jahren, in denen ich an Gott geglaubt habe, wurde ich nicht zurechtgestutzt, ich bin bei der Ausführung meiner Pflicht nicht in großem Maße gescheitert, ich wurde keiner großen Läuterung oder Prüfung ausgesetzt, und Gott hat mich nie verurteilt oder verschmäht. Sieh nur, wie erfolgreich ich darin bin, mich zu verhalten, wie geschickt ich darin bin!“ Da liegst du falsch! Du weißt nicht, wie du dich verhalten sollst – du gehst mit jeder Angelegenheit und mit der Wahrheit auf aalglatte Weise um. Diese Methode ist völlig falsch, und du wirst damit nicht bestehen können. Deine Geisteshaltung sollte es nicht sein, dich auf Glück zu verlassen, in dem Glauben: „Ich habe das früher getan und war immer erfolgreich. Ich habe nie versagt, nie Ansehen verloren oder meine Unwissenheit gezeigt. Jetzt, da ich an Gott glaube, werde ich immer noch an dieser raffiniertesten aller Strategien für weltliche Angelegenheiten festhalten.“ Ich sage, das ist töricht von dir! Warum äußert Gott so viele Worte, um die Menschen zu erretten? Genau deshalb, um die Menschen unter der Führung dieser Worte zu befähigen, zu verstehen, was der richtige Lebensweg ist und was für einem Weg die Menschen folgen sollten; Er tut es, um dich wählen zu lassen – nicht, um es dir hier zu ermöglichen, dich opportunistisch durchzuwursteln. Wenn es darum ginge, dich opportunistisch durchzuwursteln zu lassen, dann würde Gott weder diese Worte äußern noch dieses Werk verrichten. Warum werden in unserer Gemeinschaft über verschiedene Angelegenheiten alle Dinge, die gegen die Wahrheit verstoßen, glasklar dargelegt? Genau aus dem Grund, um dir zu sagen, was positive Dinge sind und was negative Dinge sind, damit du sie klar unterscheiden und deutlich erkennen kannst. Positive Dinge und negative Dinge sind vor Gott völlig offengelegt, enthüllt und transparent – sie sind nicht trüb. Deshalb fordert Gott von dir, dass du bei allem, was du tust, und bei der Wahl deines Weges eindeutig bist – deine Haltung muss eindeutig sein, und deine Gedanken und Sichtweisen müssen eindeutig sein; es darf da nichts Zweideutiges geben. Alle Dinge, die die Wahrheit und die Wahrheitsgrundsätze betreffen, sind in keiner Weise zweideutig – schwarz ist schwarz, weiß ist weiß, ja ist ja, nein ist nein. Eine Lüge, selbst wenn sie tausendmal erzählt wird, ist immer noch eine Lüge und kann niemals zur Wahrheit werden. Die Wahrheit, selbst wenn nur wenige auf der Welt sie annehmen oder viele Nationen sie ablehnen und verurteilen, bleibt die Wahrheit. Die Wahrheit ist immer die Wahrheit und wird auf keinen Fall zu einem Trugschluss oder einer Häresie werden. Ganz gleich, wie viele Menschen negativen Dingen folgen, die des Satans sind, oder seit wie vielen Jahren diese Dinge schon zu einem weltlichen Trend geworden sind, sie sind immer noch negative Dinge und sind immer noch des Satans – sie werden sich nie in positive Dinge verwandeln. Umgekehrt bleiben positive Dinge, selbst wenn sie in dieser Welt angegriffen, unterdrückt und verurteilt werden, immer positive Dinge und werden niemals zu negativen Dingen. Gott ist für immer Gott, für immer die Verkörperung der Gerechtigkeit und für immer der Repräsentant aller positiven Dinge. Gottes Status ist unveränderlich, und Sein Wesen ist unveränderlich. Satan hingegen ist für immer Satan, für immer die Verkörperung des Bösen, für immer der Repräsentant der Achse des Bösen, für immer negativ, und er wird niemals zu etwas Positivem werden.
Manche Leute sagen: „Man muss flexibel sein, wenn man in der Kirche lebt. Sei nicht zu weit in die eine oder andere Richtung geneigt. Nimm die Wahrheit nicht an, aber sei ihr auch nicht abgeneigt; kränke weder positive noch negative Personen. Am besten ist es, einfach neutral zu bleiben. Ich widersetze mich keinen positiven Dingen, und ich kritisiere keine negativen Dinge. Ich schmeichle mich nicht bei Leuten, die nach der Wahrheit streben, ein, noch versuche ich, mir ihre Gunst zu ergattern, noch nähere ich mich ihnen an. Ich distanziere mich auch nicht von Antichristen. Was kannst du mir anhaben? Sieh nur, wie gut ich das Leben verstehe!“ Ist das ein gutes Verständnis? Das ist kein gutes Verständnis; das ist Torheit. Das zeugt davon, wirrköpfig zu sein und nicht in der Lage zu sein, Richtig von Falsch zu unterscheiden. So jemand ist ein wirrköpfiger Mensch. Ich sage euch, solche Doppelspieler sind schlichtweg keine guten Menschen. Was wird das endgültige Ergebnis eines solchen Lebens sein? (Solche Menschen werden kein Ergebnis und keinen Bestimmungsort haben.) Sie werden sich ihren eigenen Bestimmungsort ruiniert haben. Obwohl sie sich positiven Dingen nicht widersetzen, haben sie dem Wesen nach positive Dinge auch nicht angenommen. Sich etwas nicht zu widersetzen ist nicht dasselbe wie etwas anzunehmen, und negative Dinge nicht zu kritisieren ist nicht dasselbe wie sie loszulassen. Denkst du, dass du negative Dinge und negative Sichtweisen losgelassen hast, indem du positive Dinge nicht annimmst und negative Dinge nicht kritisierst? Du kannst sie nicht loslassen. Nur durch das Annehmen positiver Dinge und das Annehmen der Wahrheit können die negativen Gedanken und Sichtweisen der Menschen sowie die niederträchtigen Gedanken und Sichtweisen, die des Satans sind, allmählich losgelassen und abgebaut werden; nur dann können die Menschen positive Gedanken und Sichtweisen sowie die Praktiken, die Einsichten, das Verständnis und die Kriterien annehmen, die mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Mit anderen Worten: Wenn du positive Gedanken und Sichtweisen annehmen willst, wenn du die Wahrheit annehmen willst, wenn du willst, dass die Wahrheit in dich eintritt und dein Leben wird, musst du zuerst dein Inneres leeren und dann die Wahrheit annehmen und zulassen, dass die Wahrheit in dich eintritt und in deinem Herzen an der Macht ist. Das bedeutet es, die Wahrheit als Leben zu haben. Auf diese Weise wird das Streben nach der Wahrheit praktiziert. Der Hauptzweck des Glaubens an Gott ist es, die Wahrheit zu erlangen. Du musst in der Lage sein, verschiedene Gedanken und Sichtweisen zu erkennen, die gegen die Wahrheit verstoßen. Besonders wenn du jemand bist, der sich nach Satans Philosophie richtet, musst du die aalglatten Gedanken und Sichtweisen des Mittelwegs loslassen und dich bewusst gegen sie auflehnen. Wenn solche Gedanken und Sichtweisen in Situationen aufkommen, mit denen du konfrontiert wirst, musst du erkennen, dass sie falsch sind, und du musst dich fragen: „Was besagen Gottes Worte? Was fordert Gott? Ganz egal, welche Handlungsweise mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt, ich werde die Initiative ergreifen und mich bemühen, dementsprechend zu handeln, und ich werde nicht zulassen, dass die Gedanken und Sichtweisen des Mittelwegs mich beherrschen oder mich daran hindern, die Wahrheit zu praktizieren. Stattdessen muss ich zulassen, dass Gottes Worte, die Wahrheit, zum Kriterium für mein Verhalten und meine Handlungen sowie zum Kriterium für die Ausführung meiner Pflicht werden.“ Auf diese Weise zu praktizieren wird ein anderes Ergebnis herbeiführen. Selbst wenn es sich um eine sehr kleine Angelegenheit handelt, die es nicht wert ist, dass Gott sich an sie erinnert, wird Gott sie zumindest nicht verurteilen. Da sich deine Handlungen auf diese Weise nach und nach anhäufen, werden deine guten Taten allmählich Stück für Stück vorbereitet. Wenn deine Handlungen in Gottes Augen als gute Taten betrachtet werden können, dann wird für dich Hoffnung bestehen. Du wirst anfangen, eine korrekte und positive Richtung und ein korrektes und positives Ziel zu haben, und du wirst anfangen, ein positiver Mensch, ein Mensch vom richtigen Schlag zu werden. Auf diese Weise wirst du dich von dem in die Hölle führenden Weg der Vernichtung distanziert und dich allmählich dem in das Himmelreich führenden Weg zugewandt haben. Das ist ein gutes Ergebnis einer Person, die in der Lage ist, eine Kehrtwende zu machen. Ist das leicht zu erreichen? Das hängt davon ab, in welchem Maße man die Wahrheit liebt. Wenn du einen Fehler machst und nur sagst: „Ich hasse mich wirklich! Wie konnte ich so etwas Verachtenswertes und Gemeines tun? Mir juckt es in den Fingern, mir ein paar Ohrfeigen zu verpassen!“, und du dich einfach nur selbst hasst, dann wird dir das nichts bringen. Entscheidend ist, dass du, wenn du einen Fehler machst, in der Lage bist, zu erkennen, was daran falsch ist, was dich dazu gebracht hat, warum du nicht in der Lage bist, die Wahrheit zu praktizieren, was die eigentliche Ursache ist und was die Grundlage und die Grundsätze deines Handelns sind. Entscheidend ist zudem auch, ob du, wenn du mit einer bestimmten Angelegenheit konfrontiert wirst, bewusst gemäß Gottes Worten handelst und dich bewusst gegen deine satanischen Gedanken und Ansichten, gegen deinen Ehrgeiz und gegen deine Begierden sowie gegen deine Absichten und Pläne auflehnst. Wenn du all diese Dinge bewusst getan hast, dann hast du gute Taten vorbereitet, und das ist etwas Großartiges, und du hast etwas gewonnen. Ist ein solches Ergebnis gut? Ist das das Ergebnis, das ihr zu sehen wünscht? Ist das, wonach ihr streben wollt? (Ja.) Was für eine Sichtweise vertreten die meisten Menschen heutzutage? Diese: „Ich tue nichts Böses und verursache keine Unterbrechungen und Störungen. Solange ich nicht aus der Kirche mit Vollzeitpflicht entfernt werde, ist alles in Ordnung. Obwohl ich nicht viele gute Taten vorbereitet habe und bei meiner Pflicht nicht sehr viel Treue zeige, nicht viel Aufrichtigkeit besitze und nicht ernsthaft gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktiziere – solange ich weder etwas Böses tue noch Unterbrechungen und Störungen verursache, ist das nicht genug?“ Wie ist diese Sichtweise? Das ist ein verkommener Gedanke und eine verkommene Sichtweise, ein Gedanke und eine Sichtweise, die nicht nach Fortschritt streben. Du darfst auf keinen Fall denken, dass du, solange du weder etwas Böses tust noch Unterbrechungen und Störungen verursachst, ein guter Mensch, ein edelmütiger Mensch bist, dass du bestehen kannst und dass das, was du tust, mit der Wahrheit übereinstimmt. Ich sage dir, das ist falsch – das ist eine törichte Denkweise! Nichts Böses zu tun, ist nicht gleichbedeutend damit, gute Taten vorzubereiten. Nichts Böses zu tun und gute Taten vorzubereiten, sind zwei verschiedene Konzepte. Eine Pflicht auszuführen, ohne Böses zu tun, ist das, was ein geschaffenes Wesen tun sollte; das ist eine Äußerungsform, die alle Menschen besitzen sollten, die über das Gewissen und die Vernunft normaler Menschlichkeit verfügen. Zum Beispiel sagen manche Menschen: „Es gibt Leute, die Mord begehen, aber ich habe das nicht getan; diese Person hat andere bestohlen, aber ich habe das nicht getan. Das bedeutet, dass ich ein guter Mensch bin.“ Ist das etwas, womit man sich brüsten sollte? Ist ihre Behauptung richtig? (Nein.) Das bringt Konzepte durcheinander. Kein Dieb zu sein, weder Mord noch Brandstiftung zu begehen und keine unerlaubten sexuellen Beziehungen einzugehen, ist nicht dasselbe wie ein guter Mensch zu sein. Nichts Böses zu tun oder nicht gegen das Gesetz zu verstoßen, ist ein anderes Konzept, als ein guter Mensch zu sein. Es gibt eigene Maßstäbe dafür, ein guter Mensch zu sein. Nichts Böses zu tun und gute Taten vorzubereiten, sind ebenfalls zwei verschiedene Konzepte. Deine Pflicht auszuführen, ohne Böses zu tun, ist etwas, zu dem du als normaler Mensch in der Lage sein solltest. Aber gute Taten vorzubereiten, bedeutet, dass du auf proaktive und positive Weise gemäß Gottes Anforderungen und den Wahrheitsgrundsätzen die Wahrheit praktizieren und deine Pflicht gut erfüllen musst. Du musst Treue zeigen, bereit sein, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, und in der Lage sein, auf positive und proaktive Weise zu handeln. Handlungen, die nach diesen Grundsätzen ausgeführt werden, sind im Grunde genommen allesamt gute Taten. Unabhängig davon, ob es große oder kleine Angelegenheiten sind, ob sie es wert sind, dass man sich an sie erinnert, oder nicht, ob sie von Menschen geschätzt oder als unbedeutend betrachtet werden, oder ob die Menschen denken, sie seien bemerkenswert: In Gottes Augen sind sie alle gute Taten. Wenn du gute Taten vorbereitet hast, wird es dir letztendlich Segnungen bringen, kein Unheil. Manche Leute bereiten überhaupt keine guten Taten vor und geben sich einfach mit Folgendem zufrieden: „Ich tue, was mir gesagt wird, und gehe, wohin man mir sagt, dass ich gehen soll. Ich bin nie willkürlich in dem, was ich sage oder tue, und ich stifte nie mutwillig Ärger oder verursache Unterbrechungen und Störungen. Ich bin wirklich gehorsam und benehme mich gut.“ Solche Leute nehmen immer eine solche Haltung ein. Sie suchen bei der Ausführung ihrer Pflicht weder aktiv nach der Wahrheit noch halten sie sich an die Grundsätze. Wenn sie ihre eigenen Abweichungen und Fehler entdecken, korrigieren oder ändern sie diese nicht umgehend. Wenn sie entdecken, dass sie rebellisch waren und verdorbene Dispositionen offenbart haben, denken sie nie über sich selbst nach, noch suchen sie aktiv nach der Wahrheit, um das Problem zu lösen; stattdessen tun sie einfach, was sie wollen. Obwohl sie keine enorm bösen Taten begangen haben, die dazu führen würden, dass die Interessen des Hauses Gottes Verluste erleiden, haben sie dennoch den Fortschritt der Kirchenarbeit beeinträchtigt. Bestenfalls ist ihre Pflichtausführung nur ein Schuften, und Schuften reicht seinem Wesen nach nicht an eine gute Tat heran. Wie werden gute Taten also letztendlich definiert? Eine gute Tat ist, wenn das, was du tust, zumindest für deinen eigenen Lebenseintritt und den der Brüder und Schwestern nützlich ist und der Arbeit von Gottes Haus zugutekommt. Wenn es für dich selbst, für andere und für Gottes Haus von Nutzen ist, dann sind deine Leistungen vor Gott effektiv und werden von Gott gebilligt. Gott wird dich bewerten. Also beurteilt diese Dinge: Wie viele gute Taten habt ihr im Laufe der Jahre vorbereitet? Können diese guten Taten deine Verfehlungen aufwiegen? Und nachdem sie deine Verfehlungen aufgewogen haben, wie viele gute Taten bleiben noch übrig? Du musst dich selbst bewerten und dir darüber im Klaren sein; du darfst in dieser Angelegenheit nicht verworren sein.
Sagt Mir: Ist es notwendig, dass Ich über diese Angelegenheiten Gemeinschaft halte? (Ja.) Ich muss diese Worte zu euch sagen und euch einige Hinweise geben. Der Zweck davon, euch Hinweise zu geben, besteht nicht darin, euren Enthusiasmus zu dämpfen, noch euch auszulachen, geschweige denn euch zu verurteilen, sondern darin, euch einen Hinweis zu geben und für euch die Alarmglocke zu läuten, damit ihr wisst – genau jetzt, im Moment, gegenwärtig –, in welcher Situation ihr euch befindet, wie euer Zustand ist und was die potenziellen Gefahren sind. Ihr müsst euch in euren Herzen über diese Dinge im Klaren sein. In ihrem Glauben an Gott müssen die Menschen ständig und häufig prüfen, wie ihr Zustand vor Gott ist. Sie müssen ständig und klar wissen, wie ihre Beziehung zu Gott ist, ob Konflikte und Barrieren zwischen ihnen und Gott bestehen, ob sie Auffassungen und Missverständnisse über Gott haben, ob sie unvernünftige Forderungen an Gott stellen und wie Gott ihre Äußerungsformen insgesamt betrachtet. Die Menschen müssen diese Dinge verstehen und wissen; das ist für ihren Lebenseintritt von großem Nutzen. Der Zweck, auf diese Weise zu praktizieren, besteht darin, sicherzustellen, dass die Menschen ganz genau nach Gottes Absichten handeln können. Schlagt keine falschen Wege ein, seid nicht selbstzufrieden und täuscht weder euch selbst noch andere. Keine falschen Wege einzuschlagen, bedeutet, nicht den eigenen abweichenden Weg zu gehen. Du denkst, dass deine Leistung im Glauben an Gott ziemlich gut ist, also gehst du weiterhin diesen Weg. Es stellt sich jedoch heraus, dass du vom rechten Weg abgekommen bist; Gott hat dir schon lange den Rücken gekehrt, und der Heilige Geist hat aufgehört, in dir zu wirken. Gott verabscheut dich, und doch denkst du immer noch, dass du in deinem Glauben gut abschneidest: „Ich habe durch den Glauben an Gott Dinge gewonnen. Ich kann jetzt Mühsal ertragen, ich tue jetzt nichts Böses, ich weiß, wie man vermeidet, Unterbrechungen zu verursachen, und ich weiß jetzt, warum diejenigen, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, entfernt oder isoliert werden und warum sie keine Pflicht tun dürfen.“ Es reicht nicht aus, diese Dinge zu wissen. Du musst wissen, wie du handeln musst, um Gottes Weg zu folgen, wie du praktizieren musst, um auf dem rechten Weg zu gehen, und wie du handeln musst, um Errettung erlangen zu können. All das ist sehr wichtig; du musst in regelmäßigen Abständen Rückschau halten und Bilanz ziehen. Das ist alles zu diesem Thema. Lasst uns nun weiter über das Thema Gemeinschaft halten, über das wir in dieser Zeit Gemeinschaft gehalten haben.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?