Wie man nach der Wahrheit strebt (11) Abschnitt Eins

Ergänzung: Der Weg, dem Menschen folgen, bestimmt, was sie letztendlich ernten

Was ist der Zweck des Glaubens an Gott? Besteht er darin, Gnade und Segnungen zu erlangen? Besteht er darin, zu vermeiden, ein leeres Leben zu führen, und sich von niederen Interessen zu befreien? (Nein.) Was ist er dann? (Die Wahrheit zu erlangen.) Er besteht darin, die Wahrheit zu erlangen, das Leben zu erlangen. Ist dann alles, was die Menschen jeden Tag tun, auf dieses Ziel ausgerichtet? Sind die Zeit und Energie, die du jeden Tag bei der Ausführung deiner Pflicht aufwendest, ganz und gar diesem Ziel gewidmet? Die Menschen glauben an Gott, ohne das klare Ziel zu haben, die Wahrheit zu erlangen. In ihren Herzen sind sie sich über diesen Aspekt der Visionen im Unklaren, und sie wissen nicht, was der Zweck des Glaubens an Gott ist. Es ist, als wüssten sie in ihrem Herzen nur, dass es darum geht, Segnungen zu erlangen – aber was sollte man tun, um Segnungen zu erlangen? Sie wissen nicht, dass das Erlangen von Segnungen erfordert, die Wahrheit zu verstehen, die Wahrheit zu praktizieren und nach der Wahrheit zu streben. Sind sie also Menschen, die nach der Wahrheit streben? Darüber sind sie sich ebenfalls nicht sicher. Sie denken: „Das ist kein großes Problem. Ich glaube aufrichtig an Gott; Gott wird mir nicht den Rücken kehren. Selbst wenn die Leute sagen, dass ich nicht jemand bin, der nach der Wahrheit strebt, macht das nichts.“ Manchmal, wenn sie sehen, wie andere ihr Erfahrungszeugnis teilen, während sie selbst keines teilen können, sind sie auch betrübt und fühlen sich in ihrem Herzen ein wenig ungeduldig und aufgewühlt. Aber viel öfter halten sie das für kein großes Problem. So vergehen fünf Jahre oder sogar zehn Jahre im Handumdrehen – manche Leute sind jetzt in ihren Dreißigern oder Vierzigern, andere sind über fünfzig; sie haben nicht geheiratet und tun immer ihre Pflicht. Wie viel Wahrheit haben sie bis jetzt erlangt? Tragen sie das Leben in sich? Da sind sie sich selbst nicht sicher. Sie denken: „Es scheint, als hätte ich ziemlich viel Wahrheit verstanden und könnte viele Predigten halten; ich sollte das Leben in mir tragen, oder?“ Sei es in Versammlungen oder wenn sie bei ihren Pflichten mit Problemen konfrontiert werden: Sie können ausführlich über Dinge reden, als ob sie jede Wahrheit verstünden, aber sie können keine tatsächlichen Probleme lösen. Ganz gleich, wie hochtrabend die Glaubenslehren sind, die sie äußern, können sie bei der Ausführung ihrer Pflichten immer noch nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und folgen in vielen Angelegenheiten sogar immer noch ihrem eigenen Willen, ohne die Wahrheitsgrundsätze im Geringsten zu verstehen. Und so fühlen sie sich in ihrem Herzen verwirrt: „Bin ich eigentlich jemand, der die Wahrheit versteht, oder nicht?“ Sie wissen nicht, ob sie jemand sind, der die Wahrheit versteht. Sind sie dann Menschen, die nach der Wahrheit streben und die Wahrheit praktizieren? Auch sie selbst sind sich darüber im Unklaren. Haben sie also tatsächlich die Wahrheit erlangt oder nicht? Darüber sind sie immer noch im Zweifel. Tragen sie dann eigentlich das Leben in sich oder nicht? Was genau ist „das Leben“ überhaupt? Wie fühlt es sich für einen Menschen an, das Leben in sich zu tragen? Welche Veränderungen werden im täglichen Leben eines Menschen eintreten, wenn er es in sich trägt? Wie werden sich seine Gedanken verändern? Welche Veränderungen werden in seiner Menschlichkeit eintreten? Über all das sind sich die Menschen nicht im Klaren. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, wenn sie über einen bestimmten Aspekt der Wahrheit sprechen, können sie einige Worte und Glaubenslehren predigen; aber wenn es um die Grundsätze des Praktizierens der Wahrheit geht, können sie diese nicht verständlich erklären. Insbesondere werden manche Leute, nachdem sie dafür zurechtgestutzt wurden, in ihren Handlungen gegen die Grundsätze verstoßen zu haben, nicht nur negativ, sondern sind auch ratlos und zweifeln an sich selbst und sagen: „Habe ich eigentlich das Leben erlangt oder nicht? Hat die Wahrheit einen Platz in meinem Herzen, ist sie mein Leben geworden? Kann ich eigentlich noch gerettet werden?“ Bei all diesen Angelegenheiten, die die Wahrheit betreffen, sind sie verwirrt, aber wenn es um äußere Angelegenheiten geht, die nicht die Wahrheit betreffen, erinnern sie sich sehr deutlich an sie. Zum Beispiel, wie viele Jahre, Monate und Tage sie an Gott geglaubt haben, auf welcher Ebene als Leiter oder Mitarbeiter sie gedient haben, welche Pflichten sie getan haben, wie viel Kirchenarbeit sie geleistet haben, an wie viele Orte sie gereist sind, wie viele Menschen sie durch ihr Predigen des Evangeliums gewonnen haben, wie viele Kirchen sie bewässert haben, wie sehr sie gelitten haben, als sie sich für Gott aufwandten, wie viel Geld sie als Opfergaben dargebracht haben, welche Dinge sie den Brüdern und Schwestern gespendet haben, wie lange sie verhaftet und inhaftiert waren, wie oft sie verprügelt wurden, wie viel Folter sie ausgesetzt waren, wie oft sie in ihrem Zeugnis für Gott standhaft geblieben sind und so weiter – all diese äußeren Angelegenheiten prägen sie sich tief ins Gedächtnis ein und erinnern sich oft an sie. Sie führen über all das in ihrem Kopf Buch, erinnern sich ganz genau an jeden einzelnen Eintrag und vergessen ihn nie. Aber wenn es darum geht, wie viele Wahrheiten sie verstehen und wie viel Wirklichkeit sie besitzen, bleibt ihre Buchführung darüber stets wirr. Sie sind sich in ihrem Kopf nie darüber im Klaren, welche Wahrheiten sie verstehen, welche Wahrheiten sie in die Praxis umgesetzt haben und ob sie an der Wahrheit festhalten und nach den Grundsätzen handeln können, wenn ihnen Dinge geschehen; darüber bleibt ihre Buchführung wirr. Sie sind sich in ihrem Kopf auch nicht klar darüber, welche ihrer verdorbenen Dispositionen sie wirklich verstehen, ob sie diese abgelegt haben und welche verdorbenen Dispositionen sie oft offenbaren, aber nicht abgelegt haben; darüber bleibt ihre Buchführung wirr. Welche Wahrheiten sie in die Praxis umsetzen können und welche sie nicht in die Praxis umgesetzt haben, in welchen Aspekten der Wahrheit sie Fortschritte gemacht haben und wie sehr sie vorangekommen sind, nachdem sie so viele Jahre an Gott geglaubt haben – darüber bleibt ihre Buchführung wirr. Was genau sie in Bezug auf ihre Menschlichkeit ausleben – ob sie Gewissen und Vernunft besitzen und ob sie eine normale Menschlichkeit ausgelebt haben –, darüber bleibt ihre Buchführung wirr. Wie viele ihrer Pflichten sie mit Aufrichtigkeit und Treue getan haben, wie viele Pflichten mit absichtlicher Nachlässigkeit getan wurden, wie viele maßstabsgerecht getan wurden und wie viele noch nicht den Anforderungen entsprachen, bei welchen Pflichten sie nach den Grundsätzen handeln konnten, sodass die Ausführung dieser Pflichten Gott zufriedenstellt und Gottes Absichten entspricht, und bei welchen Pflichten sie die Wahrheitsgrundsätze noch nicht erfasst haben und es nicht geschafft haben, Gott zufriedenzustellen – auch darüber bleibt ihre Buchführung wirr. In welchen Aspekten genau sie Gottes Anforderungen gerecht werden und sich Gott unterwerfen können, in welchem Ausmaß sie sich Gott unterworfen haben, in welchen Aspekten sie sich Gott immer noch nicht unterwerfen können, was ihre Unfähigkeit verursacht hat, sich Gott zu unterwerfen, und wie sie im weiteren Verlauf eintreten sollten – bezüglich all dieser Dinge haben sie keinen Plan und sich keine Gedanken gemacht, und natürlich haben sie erst recht keinen klaren Weg, dem sie folgen. Nachdem sie so viele Jahre an Gott geglaubt haben, wissen sie nicht, wie viele Dinge sie getan haben, um die Interessen des Hauses Gottes zu wahren, oder wie viele gute Taten sie vorbereitet haben; sie wissen nicht, wie viel Böses sie getan haben oder wie viele Dinge sie getan haben, die Unterbrechungen und Störungen verursacht haben – in ihrer Erinnerung scheint es, als hätten sie einige dieser Dinge getan, aber sie wissen nicht, ob sie Buße getan haben, nachdem sie Böses getan hatten. Manchmal können sie zwar erkennen, dass sie Böses getan haben, und sind betrübt, und sie haben zu Gott gebetet und ihre Sünden bekannt. Aber haben sie Gottes Vergebung erlangt? Fühlen sie sich in ihrem Herzen angeklagt? Diese Dinge wissen sie auch nicht. Sie denken bei sich: „Wen kümmert es, ob ich mich angeklagt fühle oder nicht? Jedenfalls habe ich jetzt ein ziemlich bequemes Leben; ich tue immer noch meine Pflicht.“ Wie viele gute Taten haben sie dann bei der Ausführung ihrer Pflicht getan? Auch das können sie nicht genau sagen, dennoch sind sie der Meinung, dass sie ein paar gute Taten getan haben – vor Kurzem haben sie das Evangelium gepredigt und zwei Menschen gewonnen. Sie haben diese kleine Anzahl an guten Taten, aber sie halten sich in dem, was sie tun, nicht an die Grundsätze und handeln sogar nach ihrem eigenen Willen und auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise – zählen diese Dinge als böse Taten? Darüber sind sie sich ebenfalls im Unklaren. Sie denken, da die Kirche nicht gegen sie vorgegangen ist und die Leiter sie wegen dieser Dinge nicht zurechtgestutzt oder zur Rechenschaft gezogen haben, seien es keine bösen Taten; würden sie zur Rechenschaft gezogen werden, dann wären diese Dinge vielleicht böse Taten. Sie wissen nicht, wie viele gute Taten sie vorbereitet haben. Ob die Dinge, die sie gegenwärtig tun, gute oder böse Taten sind, wie viele davon gute Taten sind, wie viele davon böse Taten sind, wie viele mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, wie viele gegen Arbeitsanweisungen und die Wahrheitsgrundsätze verstoßen – nichts davon wissen sie. Sie haben über diese Angelegenheiten nie Buch geführt. Jedenfalls essen sie jeden Tag pünktlich und gehen pünktlich schlafen, stehen zur festgelegten Zeit für geistliche Andachten oder für ihre Arbeit auf, behalten beim Arbeiten denselben Zustand und dieselben Arbeitsschritte wie am Vortag bei und tun die Dinge, die sie immer getan haben. Sie haben die Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und des Eintretens in die Wahrheitsrealität oder des Ablegens verdorbener Dispositionen und des Erlangens des Lebens nie im Einzelnen oder systematisch erkannt oder zusammengefasst. Daher bleibt ihre Buchführung bei allem, was das Streben nach der Wahrheit oder den Lebenseintritt betrifft, wirr. Sagt Mir: Wenn jemand jeden Tag auf diese Weise lebt, in einem solchen Zustand lebt, ist er dann nicht verworren? (Ja.) „Verworren“ ist ein literarischer Ausdruck; umgangssprachlich bedeutet es, ziellos dahinzutreiben. Ist dieser Zustand des Lebens, dieser Zustand des Daseins, gut oder nicht? (Er ist nicht gut.) Oberflächlich betrachtet zeigen solche Menschen keine offensichtlichen Verhaltensweisen oder Äußerungsformen des Widerstands gegen Gott, aber wenn es um Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und des Lebenseintritts geht, sind sie verwirrt und nehmen es nicht ernst. Genau diesen Zustand beschreibt man als verworrenen. Das zeigt deutlich das Problem eines Menschen auf und offenbart klar den Weg, dem er im Glauben an Gott folgt.

Wenn es um Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und den Lebenseintritt im Laufe des Glaubens an Gott geht, zeigt der Zustand, in dem sich eine Person befindet, in Gottes Augen, welchem Weg sie folgt, und das ungeachtet ihrer Haltung, ihrer subjektiven Wünsche oder ihrer Äußerungsformen. Manche Menschen lieben die Wahrheit von dem Moment an nicht, in dem sie beginnen, an Gott zu glauben, und ganz gleich, wie über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, sie nehmen sie nicht an. Der Weg, dem sie folgen, führt geradewegs in den Tod und in die Hölle. Manche Menschen verstehen Gottes Anforderungen nicht, wenn sie anfangen, an Gott zu glauben, und streben nur danach, Segnungen zu erlangen und in das Himmelreich einzutreten. Indem sie jedoch kontinuierlich Gottes Worte essen und trinken, verstehen sie schließlich die Wahrheit und sind in der Lage, nach der Wahrheit zu streben, und sie können Mühsal ertragen und einen Preis zahlen, um die Wahrheit zu erlangen. Letztendlich kann man erkennen, dass der Weg, dem sie folgen, ins Licht und in das Himmelreich führt. Was die Angelegenheiten des Lebenseintritts betrifft, so sind sich die meisten Menschen über ihre Ziele ähnlich unklar und verweilen in einem Zustand der Verwirrung. Wenn man jedoch nach den Äußerungsformen dieser Menschen urteilt, nehmen manche die Wahrheit überhaupt nicht an, agieren bei der Ausführung ihrer Pflichten durchweg nachlässig und haben sich nach vielen Jahren des Glaubens an Gott nicht im Geringsten verändert – der Weg, dem sie folgen, führt zu ihrer Vernichtung und in die Hölle. Andererseits sind manche Menschen in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, können Zurechtstutzen bei der Ausführung ihrer Pflichten annehmen, besitzen ein gewisses Maß an wahrer Unterwerfung und schaffen es nach und nach, ihre Pflichten maßstabsgerecht auszuführen – der Weg, dem sie folgen, führt ins Licht und in das Himmelreich. Diejenigen, die die Wahrheit nicht im Geringsten annehmen – mit anderen Worten, die Leute, die geradewegs den Weg ihrer Vernichtung entlang gehen –, tun bei der Ausführung ihrer Pflicht unaufhörlich Böses, begehen oft Taten, die gegen die Wahrheit verstoßen und von Gott verabscheut werden, und stören das Kirchenleben und die Kirchenarbeit. Diese Menschen zeigen einige „besondere“ Äußerungsformen. Das heißt, vom ersten Augenblick, in dem sie an Gott glaubten, bis heute haben sie nie Buße getan, und bei der Ausführung ihrer Pflicht agieren sie oft nachlässig, sind aalglatt und drücken sich vor der Arbeit, suchen sich leichte Aufgaben aus und drücken sich vor den schweren, und sie schützen nie die Interessen des Hauses Gottes; sie sind besonders selbstsüchtig und verachtenswert und kümmern sich nur um ihr eigenes Vergnügen. Auch das ist ein Merkmal dieser Menschen. Es gibt gewisse Menschen, die noch böser sind – im Laufe der Ausführung ihrer Pflicht begehen sie zügellos Missetaten und handeln auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise, und sie praktizieren niemals gemäß den Arbeitsanweisungen oder setzen die Arbeit gemäß den Arbeitsanweisungen um. Es gibt auch Menschen, die bei ihrer Pflicht häufig um Status wetteifern, sich selbst erhöhen und für sich selbst Zeugnis ablegen und Leute auf ihre Seite ziehen, um ihr eigenes unabhängiges Königreich zu errichten. Es gibt auch Menschen, die, während sie ihre Pflicht tun, Opfergaben stehlen, Opfergaben verschwenden und die Interessen des Hauses Gottes verraten. Sind diese Äußerungsformen positiv oder negativ? (Negativ.) Diese Menschen haben solche Äußerungsformen von dem Moment an gezeigt, in dem sie anfingen, an Gott zu glauben. Das Haus Gottes gibt ihnen immer wieder Chancen – manche Leute, die ein gewisses Maß an Kaliber haben, werden eingeteilt, die Pflicht eines Verantwortlichen zu tun, aber nach einer Zeit schlechter Leistung werden sie für eine Pflicht eingeteilt, die sich nur auf einen Bereich beschränkt; bei einer auf einen Bereich beschränkten Pflicht agieren sie jedoch weiterhin nachlässig, begehen zügellos Missetaten, handeln auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise, verursachen Unterbrechungen und Störungen, und manche wetteifern sogar um Status und Macht und wahren nicht die Interessen des Hauses Gottes. Wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen, stehlen sie sogar Opfergaben und verschwenden Opfergaben. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, haben sich diese Äußerungsformen bei ihnen nicht im Geringsten verringert, noch haben sie sich im Geringsten verändert. Was lässt sich am Ende an ihnen beobachten? Dass diese Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht durchweg nachlässig agieren, aalglatt sind und sich vor der Arbeit drücken, sich leichte Aufgaben aussuchen und sich vor den schweren drücken und sogar fleischlicher Bequemlichkeit frönen und unverantwortlich handeln. Ihre Äußerungsformen zeigen sich nicht gelegentlich und sind auch nicht vorübergehend, sondern durchgängig – das ist problematisch für sie. Bei der Ausführung ihrer Pflicht agieren sie durchweg nachlässig, begehen zügellos Missetaten und verursachen Unterbrechungen und Störungen, und ganz gleich, wer mit ihnen spricht, sie ändern sich nicht. Ganz gleich, wie viele Predigten sie hören, sie tun weder Buße noch füllt sich ihr Herz mit Reue. Es gibt auch Menschen, die durchweg um Status wetteifern, durchweg die Interessen des Hauses Gottes verraten und niemals die Interessen des Hauses Gottes schützen. Ist das Wort „durchweg“ leicht zu verstehen? Ganz gleich, wer bei der Ausführung seiner Pflicht nachlässig agiert, willkürlich und rücksichtslos ist oder einige schlechte Äußerungsformen aufweist, das Haus Gottes gibt dieser Person immer viele Gelegenheiten, um Buße zu tun. Es liegt nie an den vorübergehenden Äußerungsformen solcher Menschen, dass sie weggeschickt werden und ihre Pflicht nicht mehr tun dürfen. Stattdessen werden sie wiederholt ermahnt, es wird mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, und man hilft ihnen und unterstützt sie auf liebevolle Weise. Darüber hinaus bewegt, erleuchtet und tadelt der Heilige Geist sie in besonderem Maße. Menschen wirken auf sie ein, und auch der Heilige Geist wirkt an ihnen, doch in ihrem Herzen sind solche Menschen einfach unnachgiebig und der Wahrheit abgeneigt. Sie nehmen die Wahrheit nie an, sie nehmen die Hilfe, Kritik, Nachverfolgung oder Beaufsichtigung der Brüder und Schwestern nie an und erst recht nicht die Erleuchtung und Maßregelung durch den Heiligen Geist. Ganz gleich, ob sie drei oder fünf Jahre oder zehn oder zwanzig Jahre an Gott geglaubt haben, sie bleiben so. Obwohl sie jetzt älter sind und ein bisschen reifer und erfahrener wirken, tun sie ihre Pflichten immer noch auf dieselbe Weise – sie agieren durchweg nachlässig und begehen zügellos Missetaten. Sie sind diese ganzen zwanzig Jahre lang so gewesen, ohne sich auch nur im Geringsten zu ändern. Wenn sie etwas sagen, sprudeln Lügen aus ihren Mündern, und sie sagen nie die Wahrheit. Sie sind auch jetzt noch so; ganz gleich, wie viele Worte sie äußern, man weiß nicht, welche wahr und welche falsch sind – unter all ihren Worten gibt es kein einziges ehrliches Wort. Obwohl sie in diesen zwanzig Jahren bei der Ausführung ihrer Pflichten etwas gelitten haben und durch das Predigen des Evangeliums einige Menschen gewonnen haben, hat sich ihre Lebensdisposition nicht im Geringsten verändert. Sie sind immer noch extrem aalglatt und hinterlistig; sie sind einfach alte Schlangen, die nicht imstande sind, auch nur ein einziges ehrliches Wort zu sagen. Das reicht aus, um zu beweisen, dass sie keine Menschen sind, die die Wahrheit lieben; selbst wenn sie ein wenig davon verstehen, können sie sie nicht in die Praxis umsetzen. Was für Menschen sind sie? Menschen, die durchweg nachlässig agieren, durchweg zügellos Missetaten begehen und auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise handeln, die durchweg Unterbrechungen und Störungen verursachen und um Macht wetteifern und durchweg Tricks anwenden, lügen und betrügen. Man kann sagen, dass sie gerissene alte Füchse sind – dass sie einfach alte Schlangen, alte aalglatte Leute, alte Teufel, alte Satane sind. Vor all ihren Handlungen muss das Wort „durchweg“ hinzugefügt werden. Sobald „durchweg“ hinzugefügt wird, ist es keine Frage mehr von persönlicher Voreingenommenheit gegen sie, sondern vielmehr etwas, das durch ihre eigenen Handlungen und ihr eigenes Verhalten verursacht wird. In den Augen aller hat dieser Mensch diese Dinge nicht nur ein- oder zweimal getan – er ist ein Wiederholungstäter. Wie behandeln Polizeibehörden in verschiedenen Ländern Wiederholungstäter? Die Vorstrafenregister von Wiederholungstätern müssen archiviert werden. Wann immer ein Verbrechen geschieht, sind diese Wiederholungstäter die Hauptverdächtigen, und die Polizei wird mit Sicherheit bei ihnen anfangen, wenn sie mit den Untersuchungen und Ermittlungen in dem Fall beginnt. Was ist dann mit denen, die ihre Pflicht im Haus Gottes durchweg auf nachlässige Weise tun? Ihre Äußerungsformen der Nachlässigkeit und davon, zügellos Missetaten zu begehen, sind nicht nur Dinge, die ein- oder zweimal passieren, noch geschehen sie nur unter besonderen Umständen. Diese Zustände und Äußerungsformen sind die durchgängige Art und Weise, wie sie mit ihrer Pflicht umgehen. Nach dieser durchgängigen Umgangsweise mit ihrer Pflicht zu urteilen, lässt sich erkennen, was ihre Haltung gegenüber der Wahrheit ist. Was ist also ihre Haltung gegenüber der Wahrheit? (Sie sind ihr abgeneigt und sind ihr gegenüber widerständig.) Menschen dieser Art sind der Wahrheit abgeneigt und sind ihr gegenüber widerständig. Sie nehmen sie nie an. Tief in ihrem Innern blicken sie auf sie herab und verachten positive Dinge. Ganz gleich, wer mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält, sie hören nicht zu. Ganz gleich, wie viele Gelegenheiten zur Buße ihnen gegeben werden, sie schätzen sie nicht und nehmen sie nicht ernst. Sie handeln so, wie sie wollen, wie es ihnen gefällt. Wenn der Heilige Geist sie bewegt, verspüren sie nichts und es kümmert sie nicht. Sie sind den Ermahnungen und der Hilfe der Leute abgeneigt und missachten sie, und wenn diese Leute sie dann zurechtstutzen, werden sie wütend, rasend, lassen ihre Wut an ihnen aus und finden das in ihrem Herzen abstoßend. Die Kirche hat zu jedem Zeitpunkt eine Bewertung der Äußerungsformen eines jeden Menschen, und diese Bewertung ist sehr wichtig für das Ergebnis eines Menschen. Wenn das Wort „durchweg“ den Äußerungsformen der bösen Taten eines Menschen hinzugefügt wird, wenn er charakterisiert wird, dann ist das problematisch für ihn. Es wird sehr deutlich, welchem Weg solche Menschen genau folgen. Welchem Weg folgen sie also? Ist es ein Weg, der zu ihrer Vernichtung führt, oder ein Weg, der zur Errettung führt? (Ein Weg, der zu ihrer Vernichtung führt.) Wie kommt es zu diesem Ergebnis? Wird hier ein Urteil über diese Menschen gefällt? Steht das im Widerspruch zu den Fakten? (Nein.) Sollten ihnen weiterhin Gelegenheiten zur Buße gegeben werden? (Nein.) Manche Leute mögen nun sagen: „Wir sollten sie nicht einfach komplett abschreiben – vielleicht werden sie eines Tages Buße tun!“ Die Menschen von Ninive begingen zahlreiche böse Taten, und ihre bösen Taten waren Gott zu Ohren gekommen. Als Gott im Begriff war, sie zu vernichten, schickte Er Jona voraus, um eine Botschaft zu überbringen und ihnen mitzuteilen, dass Ninive in vierzig Tagen vernichtet werden würde. Wie verhielten sich die Menschen von Ninive, nachdem sie das gehört hatten? Innerhalb von vierzig Tagen kleideten sie sich in Säcke und Asche und taten vor Gott Buße. Aber was nun jene Menschen betrifft, die bei der Ausführung ihrer Pflicht durchweg schlechte Leistungen erbringen – wie viele Zeitspannen von vierzig Tagen wurden ihnen bereits gegeben, um Buße zu tun? Haben sie Buße getan? Haben sie die Bereitschaft, Buße zu tun? Zeigen sie irgendeine Neigung zur Buße? (Nein.) In den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren bestanden ihre Äußerungsformen durchweg darin, Böses zu tun. Können sie sich also in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren ändern? Können sie aufhören, Böses zu tun? Das mag ungewiss sein, aber die verschiedenen Äußerungsformen dieser Menschen in den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren reichen aus, um zu zeigen, dass all ihre Verhaltensweisen und Äußerungsformen gegen die Wahrheit verstoßen, sich Gott widersetzen und sich gegen Gott stellen. Das beweist, dass ihr Herz der Wahrheit abgeneigt ist, dass ihre Wesensnatur niederträchtig ist und kein Element der Liebe zur Wahrheit besitzt und dass sie nicht die Menschlichkeit der Liebe und der Praxis der Wahrheit besitzen. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus ihren Äußerungsformen der vergangenen zehn oder zwanzig Jahre. Ausgehend von dieser Schlussfolgerung bis zu diesem Punkt: Wenn man anhand ihrer Menschlichkeit und ihres Wesens urteilt, wird irgendjemand unter ihnen in den nächsten zehn, zwanzig oder dreißig Jahren in der Lage sein, wahrhaftig Buße zu tun und sich zu ändern? Könnte unter dreißig Menschen einer sein? Könnte unter fünfzig Menschen einer sein? Könnte unter hundert Menschen einer sein? Sprich: Kann in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren plötzlich ihr Gewissen erwachen, können sie sich für die Wahrheit und positive Dinge interessieren, in der Lage sein, die Wahrheit und positive Dinge anzunehmen, Selbsterkenntnis zu erlangen und aufrichtige Buße zu tun, und Reue und Schuld für das Böse empfinden, das sie in der Vergangenheit getan haben? Wie ist euren Beobachtungen zufolge das Verhältnis? Könnte unter tausend Menschen einer sein? (Ich denke, dass es selbst unter tausend Menschen nicht einen einzigen gibt.) Worauf stützt du das? (Darauf, dass die Haltung solcher Menschen gegenüber der Wahrheit, während sie zehn oder zwanzig Jahre lang an Gott geglaubt haben, durchweg von Abscheu und Widerständigkeit geprägt war, und dass sie die Wahrheit nicht im Geringsten annehmen und nicht die geringste Äußerungsform der Buße gezeigt haben. Das beweist, dass sie auch in Zukunft nicht wahrhaftig Buße tun werden.) Ist diese Aussage zutreffend? (Ja.) Manche Leute mögen nun sagen: „Wir sollten anderen gegenüber tolerant und nachsichtig sein. Wenn sie in den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren nicht Buße getan haben, lag das daran, dass sie jung und unreif waren, oder daran, dass sie gute Familienverhältnisse hatten und verhätschelt und verwöhnt wurden, oder daran, dass sie einen hohen sozialen Status und bestimmte Stärken hatten. Waren es nicht diese besonderen Umstände und Situationen, die dazu führten, dass sie so sind? Vielleicht werden sie sich in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren von den Einflüssen dieser familiären Umgebungen und widrigen Faktoren befreien, und vielleicht werden sie sich ändern.“ Das ist schwer zu sagen. Wenn man jedoch von den vergangenen Äußerungsformen dieser Menschen ausgeht, schweben all jene in großer Gefahr, deren Äußerungsformen durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt werden. Selbst unter hundert oder tausend dieser Menschen könnte es unmöglich auch nur einen einzigen geben, der wahrhaftig Buße tun kann. Wenn noch keine ihrer bösen Taten durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt wurde, dann gibt es vielleicht noch ein wenig Hoffnung für solche Menschen. Das wird davon abhängen, wie ihre Äußerungsformen in den nächsten drei bis fünf Jahren aussehen. Wenn es daran liegt, dass sie jung und unreif sind, oder daran, dass ihr Glaube an Gott keine Grundlage hat, oder daran, dass sie ein schlechtes Kaliber haben, oder daran, dass einige objektive umweltbedingte Faktoren ihre Annahme und ihr Verständnis der Wahrheit beeinträchtigt haben – wenn es durch solche objektiven Gründe verursacht wird und ihre Äußerungsformen von bösen Taten nur vorübergehend sind, dann müssen sie unter weitere Beobachtung gestellt werden. Aber bis jetzt haben diejenigen, die unaufhörlich böse Taten begehen – diejenigen, deren Äußerungsformen durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt werden –, nicht genügend gute Taten für ihren Bestimmungsort vorbereitet. Stattdessen haben sie im Laufe ihres Glaubens an Gott viele böse Taten angehäuft. Es ist einfach so, dass sie sich weigern, zuzugeben, dass sie böse Menschen sind, und zudem versuchen, sich mithilfe der Mühsal, die sie ertragen haben, des Preises, den sie gezahlt haben, und ihrer Seniorität als langjährige Gläubige an Gott zu rechtfertigen. Der Weg, dem diese Menschen folgen, liegt nicht nur vor ihnen offen, sondern offenbart sich auch allen anderen. Ihre Äußerungsformen und Offenbarungen, ihre Handlungen und ihr Verhalten, ihre Haltung gegenüber der Ausführung ihrer Pflicht, ihre Haltung gegenüber der Wahrheit und ihre Haltung gegenüber allen positiven Dingen reichen bereits aus, um ihr Wesen zu zeigen. Natürlich haben ihre Haltung gegenüber ihrer Pflicht und ihre Haltung gegenüber der Wahrheit auch bereits den Weg offenbart, dem sie folgen.

Der Weg, dem Menschen folgen, bestimmt, was sie letztendlich ernten. Wenn Menschen dem Weg zu ihrer Vernichtung folgen, dann ernten sie letztendlich, dass sie die Tore der Hölle aufbrechen werden und in die Hölle hinabfahren. Das hat nichts mit anderen Leuten zu tun – es wird nicht von anderen Menschen verursacht, sondern ist vielmehr das Ergebnis, das letztendlich durch den Weg, dem du folgst, herbeigeführt wird. Es mag sein, dass du viele Jahre an Gott geglaubt hast und viele Verfehlungen begangen hast, einige Umwege gegangen bist und einige Dinge getan hast, die vom rechten Weg abweichen; es gibt sogar einige Menschen, die einige Taten der Rebellion und des Widerstands gegen Gott begangen haben. Obwohl diese Äußerungsformen nicht gut sind und sie in Gottes Augen verurteilt werden, wird sich Gottes Haltung dir gegenüber ändern, wenn du – während du eine verdorbene Disposition offenbarst und gegen Gott rebellierst und dich Ihm widersetzt – gleichzeitig in der Lage bist, über dich selbst nachzudenken und wahrhaftig eine Kehrtwende zu machen und deine Aufrichtigkeit, das Zahlen eines Preises, dein Praktizieren der Wahrheit und deine positive und proaktive Haltung gegenüber der Wahrheit nutzt, um aktiv viele gute Taten vorzubereiten. Nehmen wir zum Beispiel an, dass du, wenn Antichristen und böse Menschen die Kirchenarbeit unterbrechen und stören und die Brüder und Schwestern in die Irre führen, in der Lage bist, die bösen Taten der Antichristen und bösen Menschen umgehend aufzudecken, ihren Unterbrechungen und Störungen Einhalt zu gebieten, die Brüder und Schwestern zu beschützen und die Interessen des Hauses Gottes zu wahren. Außerdem gab es im Laufe der Ausführung deiner Pflicht viele unvorhergesehene Schwierigkeiten und Hindernisse, und du hast Zeit, Energie und körperliche Kraft investiert, deine glücklichen Momente fleischlichen Vergnügens geopfert und deine ganze Mühe aufgewendet, um diese Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Durch dein Drängen, deine Beaufsichtigung und deine Nachverfolgung, durch dein Leiden und das Zahlen deines Preises konnte die Evangeliumsarbeit der Kirche normal und reibungslos weiterentwickelt und durchgeführt werden. Des Weiteren hast du im Laufe deines Predigens des Evangeliums einige Menschen mit gutem Kaliber und der Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen, ins Haus Gottes gebracht und mit ihnen verständlich über verschiedene Wahrheiten Gemeinschaft gehalten, was sie befähigt hat, ein Fundament auf dem wahren Weg zu legen, ihre Pflicht in der Kirche zu tun und fähige Helfer in bestimmten Arbeitsbereichen zu werden. Oder du hast eine entscheidende Rolle in einer bestimmten fachlichen Arbeit im Haus Gottes gespielt und effektive Arbeitsmethoden oder Arbeitsschritte zum Einsatz gebracht, um den Fortschritt der Arbeit voranzutreiben und ihre Ergebnisse zu verbessern. Oder du hast im Kirchenleben einigen Brüdern und Schwestern, die negativ und schwach waren oder die sich verloren fühlten und denen ein Weg fehlte, geholfen, einen Weg für sich zu finden, Gottes Absichten zu verstehen und Ihn nicht misszuverstehen, und den Entschluss zu fassen, nach der Wahrheit zu streben. Noch besser ist, dass du in der Lage warst, diese Menschen so zu motivieren, dass sie bereit sind, eine Pflicht zu tun und sich für Gott aufzuwenden. Oder du hast in einer fachlichen Arbeit eine unverzichtbare Rolle übernommen – es mag sein, dass die Aufgabe, die du erledigst, mühsam und anstrengend ist und nicht von anderen wahrgenommen wird, du jedoch bereit bist, ein unscheinbarer Arbeiter im Hintergrund zu sein, der sich, ohne eine Belohnung zu fordern, anstrengt und nur danach trachtet, seine Aufrichtigkeit und Treue darzubringen. All diese positiven Äußerungsformen sind in Gottes Augen gute Taten, die der Erinnerung würdig sind. Andererseits mag es sein, dass du, wenn du mit diesen Dingen konfrontiert wirst, es nicht nur versäumst, deine Pflicht zu tun und deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, sondern dich auch komplett raushältst und die Situation von der Seitenlinie aus beobachtest und belächelst, sie völlig ignorierst und dich taub und blind stellst. Du tust nicht alles, was du tun könntest, und kannst dich nicht einmal dazu aufraffen, einen Vorschlag zu machen, aus Angst, dich zu ermüden. Du meidest alles, dem du aus dem Weg gehen kannst, und denkst, je untätiger du bist, desto besser. Du hast immer das Gefühl, dass es sich nicht lohnt, gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu sein, und dass es zu viel Mühe macht, sich um Arbeitsangelegenheiten zu kümmern. Obwohl sich diese Äußerungsformen von den bösen Taten des Unterbrechens und Störens der Kirchenarbeit unterscheiden und Gott dir keine schlechte Bewertung geben wird, wird Er dir auch keine gute geben. Was meine Ich damit, dass Ich dir keine gute Bewertung gebe? Das heißt, dass du in diesen Dingen weder gute Taten vorbereitet hast noch Dinge getan hast, die es verdient haben, dass Gott sich an sie erinnert. Als du mit diesen Dingen konfrontiert wurdest, hast du die Gelegenheit verpasst, gute Taten vorzubereiten. Du bist wirklich töricht; du bist nicht vertrauenswürdig, nicht würdig, gefördert zu werden, nicht würdig, erhöht zu werden, und nicht würdig, dass dir von Gott etwas anvertraut wird. Du bist Welten von Noah und Abraham entfernt. Sagt Mir: Ein Mensch, dem Gott nichts anzuvertrauen wagt, kommt am Ende vielleicht nicht zwangsläufig in die Hölle, aber kann er ins Himmelreich eintreten? Man kann nur sagen, dass es ungewiss ist, und diese Frage einen ganzen Haufen von Fragezeichen hinter sich herzieht; es ist mit viel Ungewissheit behaftet. Diese Ungewissheit basiert auf den durchgängigen Äußerungsformen dieses Menschen. Wenn du jeden einzelnen Menschen fragst, warum er an Gott glaubt, ob er in das Himmelreich eintreten oder in die Hölle kommen will, werden dich manche Leute verspotten und sagen, dass diese Frage unglaublich töricht sei: „Wer würde schon in die Hölle kommen und vernichtet werden wollen? Wer würde nicht ins Himmelreich eintreten und Errettung erlangen wollen?“ Aber diese Frage muss wirklich gestellt werden. Sie ist nicht töricht. Manche Menschen haben auf diese Weise noch nie über sich selbst nachgedacht. Wenn sie mit einer Situation konfrontiert werden, fürchten sie immer Schwierigkeiten und haben Angst, Streitigkeiten heraufzubeschwören. Insbesondere wenn sie sehen, dass böse Menschen die Kirchenarbeit unterbrechen und stören und Gottes auserwähltes Volk dabei in die Irre geführt und ausgenutzt wird und die Kirchenarbeit folglich nicht voranschreiten kann, sind sie sich nicht bewusst, dass Gott die Menschen ganz genau prüft, noch sind sie sich bewusst, dass genau solche Dinge eine Gelegenheit darstellen, gute Taten vorzubereiten. Stattdessen ziehen sie es vor, ein Jasager zu sein und die Wahrheitsgrundsätze aufzugeben, und denken nicht im Geringsten über sich selbst nach. Was ist deine Verantwortung? Was ist deine Verpflichtung? Was ist Gottes Auftrag an dich? Gott hat so viele Worte gesprochen und so viel gewirkt – was ist Gottes Erwartung an dich? Kannst du Gott eine zufriedenstellende Antwort geben? Hast du gute Taten vorbereitet? In all diesen Angelegenheiten musst du oft über dich selbst nachdenken und dir darüber in deinem Herzen im Klaren sein.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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