Wie man nach der Wahrheit strebt (1) Abschnitt Fünf
Was ist der Maßstab, an dem man erkennt, ob jemand ein Gewissen hat? Wie solltet ihr beurteilen, ob eine Person ein Gewissen hat oder nicht? (Das hängt davon ab, ob sie in ihrem Herzen einen Sinn für Gerechtigkeit hat, wenn sie sieht, wie böse Menschen Böses tun oder Dinge sieht, die den Interessen des Hauses Gottes schaden, und ob sie fähig ist, diese Dinge zu hassen. Wenn sie in ihrem Herzen überhaupt kein Bewusstsein dafür hat, dann hat sie kein Gewissen. Auch Menschen, die sich in ihrem Herzen des Bösen, das sie getan haben, oder der Dinge, die sie getan haben und die eindeutig gegen die Grundsätze verstoßen, nicht bewusst sind, haben ebenfalls kein Gewissen.) Wenn du kein Gewissen hast, dann bist du nicht menschlich. Wird Gott dich in diesem Fall noch erretten? Wenn Gott dich nicht erretten wird, wird Er dich dann noch disziplinieren? Disziplinierung und Maßregelung sind ein minimaler Teil von Gottes Werk. Wenn Ich „minimal“ sage, meine Ich, dass Gott diese Methoden nur sparsam anwendet, aber sie sind dennoch ein Teil Seines Werkes. Wenn du nicht einmal ein Gewissen oder Vernunft besitzt, hat es dann irgendeinen Nutzen, wenn Gott dich diszipliniert? Wenn du keinen Gerechtigkeitssinn hast, nichts gegenüber allem empfindest, was niederträchtig ist, was gegen die Wahrheit, die moralische Gerechtigkeit und sogar gegen dein Gewissen verstößt, und du solche Dinge nicht hasst; wenn du nicht auf der Seite Gottes stehen kannst, um die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen, und nicht aufstehen und ein Wort zur Verteidigung der Arbeit der Kirche sagen kannst – nicht einmal eine einzige faire Aussage –, dann bist du nicht menschlich. Du bist nicht menschlich und hegst doch die ausschweifende Hoffnung, dass Gott dich diszipliniert. Du erhöhst dich wirklich und betrachtest dich nicht als Außenstehenden! Es gibt einige, die sagen: „Wenn jemand keines von Gottes Schafen, sondern ein Wolf ist, wird Gott ihn nicht disziplinieren. Wenn er also eines von Gottes Schafen ist, wird Gott ihn dann disziplinieren?“ Unter besonderen Umständen wird Gott dich gelegentlich disziplinieren und die Verantwortung für dich übernehmen. Selbst wenn du abgestumpft und ahnungslos bist, wird Gott dich anstoßen, dich disziplinieren und dich zurechtweisen. Gottes Werk geht nur bis zum angemessenen Grad, und dabei bleibt es. Warum wirkt Er auf diese Weise? Weil, wenn du ein Gewissen hast, dein Gewissen, wenn Gott dich auf diese Weise zurechtweist, schnell ein Bewusstsein entwickeln wird. Du wirst dir selbst die Schuld geben und dich Ihm gegenüber verpflichtet fühlen; du wirst Reue, Betrübnis und Qual empfinden, und du wirst fähig sein, umzukehren, um letztendlich die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und gemäß der Wahrheit zu praktizieren – das ist das Ergebnis, das Gott will. Wenn du ein sensibles Gewissen hast und viele Wahrheiten verstehst, und du, selbst wenn Gott dich nicht diszipliniert, maßregelt oder anstößt, dennoch fähig bist, das Problem zu erkennen, und dein Gewissen immer noch ein Bewusstsein hat und sich zurechtgewiesen und gerügt fühlt, dann ist das sogar noch besser, und die Disziplinierung durch Gott ist nicht nötig. Selbst wenn Gott dich nicht diszipliniert, ist dein Gewissen extrem sensibel und fühlt sich gerügt; du empfindest Reue und Betrübnis, fühlst dich Gott gegenüber verpflichtet, und denkst, dass du Ihm Unrecht getan, Ihn enttäuscht und unzufrieden zurückgelassen hast, und du bist fähig, proaktiv die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und gemäß Seinen Anforderungen zu handeln. Das ist die Wirkung, die das Gewissen der normalen Menschlichkeit auf die Menschen ausübt, und es ist auch die Wirkung, die es auf sie ausüben sollte. Ob eine Person also eines von Gottes Schafen ist oder nicht, und ob sie gerettet werden kann oder nicht, hängt davon ab, ob sie normale Menschlichkeit und ein Gewissen besitzt. Das ist entscheidend und wichtig. Wenn du behauptest, viele Wahrheiten zu verstehen, treten dann die Wahrheiten, die du verstehst, in Kraft, wenn du selbst aufsässig bist oder bösen Menschen begegnest, die Böses tun? Haben sie die Wirkung, dich zu beaufsichtigen, dich zu erleuchten und dein Gewissen zu veranlassen, sich zurechtgewiesen zu fühlen und aktiv zu werden? Wenn du kein Bewusstsein für das Gewissen hast, dann fehlt dir ein Gewissen und die normale Menschlichkeit, und was du verstehst, ist Glaubenslehre und nicht die Wahrheit. Wenn du nur Glaubenslehre verstehst, kannst du die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen, und du gehörst nicht zu denen, die gerettet werden. Du verstehst das, nicht wahr? (Ja.) Daher sollten die Menschen im Werk Gottes, besonders was einige der grundlegendsten Wirkungsweisen Gottes betrifft, diese nicht anhand ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen abgrenzen. Unabhängig davon, ob du von Gott diszipliniert, gemaßregelt und bestraft wurdest oder das nie der Fall war, ist dies weder ein Hinweis darauf, wie viele Wahrheitsgrundsätze du verstanden hast, noch deutet es darauf hin, dass du eine Person bist, die Gott auserwählt hat. Es mag sein, dass du viele Jahre an Gott geglaubt und unzählige Male diszipliniert und gemaßregelt wurdest, aber nie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen gehandelt hast – in diesem Fall wird es, wenn du am Ende nicht gerettet wirst, ganz allein deine eigene Schuld sein und genau das, was du verdienst. Es mag auch sein, dass du in deinem Glauben an Gott selten diszipliniert und bestraft wurdest, dich aber wegen deines Gewissens oft gerügt und zurechtgewiesen fühlst. Wenn du Verfehlungen begehst, empfindest du Reue und kehrst um, und du bist fähig, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, die Wahrheit zu praktizieren und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln – in diesem Fall gehörst du zu denen, die gerettet werden. Hast du verstanden? (Ja.) Ich habe zwei Situationen erwähnt. Welche sind das genau? (Die eine Situation ist, wenn Menschen viel diszipliniert und bestraft wurden, aber am Ende immer noch nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können und die Wahrheit nicht gewonnen haben; sie werden also nicht gerettet, und das ist allein ihr eigenes Verschulden. Die andere Situation ist, wenn manche Menschen fähig sind, ihr Gewissen zu benutzen, um sich selbst zurückzuhalten, ohne dass sie von Gott häufig diszipliniert oder gemaßregelt werden müssen. Wann immer sie gegen die Grundsätze verstoßen oder Aufsässigkeit offenbaren, fühlen sie sich von ihrem Gewissen gerügt und können aktiv die Wahrheit suchen und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln. Zumindest können sie einige positive Dinge tun, und so gehören sie zu denen, die gerettet werden. Gott hat gerade über diese beiden Situationen gesprochen.) Ob sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können oder nicht, ist der Maßstab für die Bewertung dieser beiden Arten von Menschen. Manche Menschen sind unfähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, und egal, wie viel Glaubenslehre sie verstehen oder wie viel sie diszipliniert und bestraft werden, sie sind keine Ziele für die Errettung. Andere Menschen hingegen werden selten von Gott diszipliniert, bestraft, gemaßregelt oder zurechtgewiesen, sind aber häufig fähig, über sich selbst nachzudenken. Wann immer sie gegen die Grundsätze verstoßen oder Aufsässigkeit offenbaren, spüren sie die Rüge und Zurechtweisung ihres Gewissens, empfinden danach Reue und können aktiv gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren. Obwohl sie von Gott selten diszipliniert oder gemaßregelt werden, sind Menschen dieser Art dennoch Ziele der Errettung. Die Disziplinierung und Bestrafung, auf die Ich Mich hier beziehe, haben nichts mit dem Gericht und der Züchtigung durch Gottes Worte zu tun; sie sind einfach das, was die Menschen in ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen als Disziplinierung und Bestrafung ansehen. In ihren Auffassungen und Vorstellungen glauben sie, dass häufige Disziplinierung und Bestrafung ein Zeichen sind, dass sie Erfahrungszeugnis besitzen und geistliche Menschen sind. Die Menschen bringen Disziplinierung und Bestrafung auch oft mit dem Wirken des Heiligen Geistes in Verbindung und glauben, dass sie mit dem Strom des Heiligen Geistes verbunden sind. Manche Leute sagen oft: „Ich habe meine Pflicht nicht gut getan und wurde wieder einmal zurechtgestutzt. Jetzt habe ich Blasen im Mund und bin krank geworden – das ist Gott, der mich diszipliniert.“ Viele Menschen halten oft Gemeinschaft über diese Erfahrungen, aber du solltest darauf achten, was ihre Äußerungsformen sind, wann immer sie vor Problemen stehen: Schau, ob sie von ihrem Gewissen gerügt werden, wenn sie etwas Falsches tun, und ob sie fähig sind, aufzustehen, die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten und die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen, wenn sie bösen Menschen begegnen, die Böses tun, oder wenn sie mit niederträchtigen Dingen konfrontiert sind. Wenn nicht, dann haben diese Menschen kein Gewissen und sind nicht menschlich! Sie sagen wohlklingende Worte und sprechen so vollendet über die vielen Erfahrungszeugnisse, die sie besitzen – es ist, als ob Gott ihnen so viel Gnade erwiesen, so viel an ihnen gewirkt und so viele Worte zu ihnen gesprochen hätte, dass es den Anschein zu erwecken scheint, dass sie bereits die Errettung erlangt haben. In ihrem täglichen Leben jedoch halten sie niemals die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, wann immer sie auf grundsatzrelevante Probleme stoßen; sie ziehen sich immer wie eine Schildkröte in ihren Panzer zurück und weichen dem Problem aus. Jedes Mal, wenn sie gebeten werden, zu sprechen und ihre Ansichten und ihren Standpunkt zu äußern, enthalten sie sich, stellen sich dumm und schweigen. Sie halten weder die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, noch praktizieren sie die Wahrheit. Was für Menschen sind das? Sie sind Heuchler. Wenn sie andere bewässern und ihnen helfen, sprechen sie sehr systematisch und logisch über geistliche Theorien, reden stundenlang und rühren manche Leute zu Tränen, und doch praktizieren sie in ihren eigenen Handlungen niemals die Wahrheit – das sind Pharisäer. Egal, wie viele pseudogeistliche Erfahrungen und pseudogeistliche Glaubenslehren sie von sich geben oder wie viele leere und übertriebene Worte sie auch sprechen, ihr Gewissen tadelt sie nicht; und wenn es um grundlegende Fragen von Richtig und Falsch oder um grundsatzrelevante Angelegenheiten geht, stehen sie nicht auf der Seite der Wahrheit oder halten die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, und ihr Gewissen tadelt sie überhaupt nicht. Doch hinterher können sie sich immer noch schamlos damit brüsten, wie sie die Interessen des Hauses Gottes verteidigen, und immer noch viele wohlklingende Glaubenslehren von sich geben – das ist heuchlerisch und ein Mangel an Gewissensbewusstsein. Sie versäumen es so oft, die Wahrheit zu praktizieren, verstoßen so oft gegen die Wahrheit, täuschen und führen die Menschen so oft in die Irre, und doch tadelt sie ihr Gewissen überhaupt nicht, und sie können sich immer noch dreist zur Schau stellen – das ist ein Mangel an Menschlichkeit! Sie stolzieren auf diese Weise überall herum und bluffen, ohne sich zu schämen; sie praktizieren die Wahrheit nicht und prahlen dennoch damit, dass sie geistliche Menschen sind, dass sie von Gott gerettet und vervollkommnet wurden und Gott mehr lieben als alle anderen – das ist ein Mangel an Gewissensbewusstsein, und das sind keine Menschen, die gerettet wurden. Können diejenigen, die gerettet wurden, einen Mangel an normaler Menschlichkeit und Gewissensbewusstsein haben? Manche Leute haben das Gefühl, die Wahrheit nicht besonders zu mögen. Wann immer sie auf Probleme stoßen, die die Wahrheitsgrundsätze oder grundlegende Fragen von Richtig und Falsch betreffen, werden sie zu Jasagern, versuchen, sich durchzumogeln, und sind niemals fähig, die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten. Deshalb fühlen sie sich in ihren Herzen getadelt, beten oft vor Gott und fühlen sich Ihm gegenüber verpflichtet. Obwohl sie oft schwach sind und diese Barriere nicht durchbrechen können, wissen sie in ihren Herzen, dass sie weder die Wahrheit noch die Gerechtigkeit aufrechterhalten und in ihrem Zeugnis für Gott nicht standhaft geblieben sind. Sie wissen, dass sie nur Jasager sind, weshalb es ihnen zu peinlich wäre, zu sagen, dass sie irgendein Zeugnis haben. Das liegt daran, dass sie die Wahrheitsgrundsätze nicht aufrechterhalten haben, kein echtes Erfahrungszeugnis besitzen, arm und blind sind und Gottes Anforderungen nicht erfüllt haben. Sie wissen das in ihren Herzen, ihre Gewissen fühlen sich oft dafür gerügt, und sie fühlen sich Gott gegenüber verpflichtet und sind betrübt. Für diese Menschen gibt es noch Hoffnung und Spielraum, Errettung zu erlangen. Im Gegensatz dazu gibt es jene, die äußerlich die Wahrheit sehr gut zu verstehen und fähig zu sein scheinen, Menschen zu bewässern, zu versorgen und ihnen zu helfen. Wenn sie aber auf Probleme stoßen, die die Wahrheitsgrundsätze oder grundlegende Fragen von Richtig und Falsch betreffen, stehen sie niemals auf der Seite Gottes und halten niemals die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, und doch prahlen sie damit, geistliche Menschen zu sein, Menschen, die Gott lieben, und Menschen, die Gott treu sind. Menschen dieser Art befinden sich in großen Schwierigkeiten. Sie wagen es nicht, der Realität ins Auge zu sehen, echte Probleme zu lösen, zu wichtigen Fragen Stellung zu beziehen oder die Wahrheitsgrundsätze offen und direkt aufrechtzuerhalten. Im Nachhinein prahlen sie aber immer noch schamlos damit, geistliche Menschen zu sein, und behaupten, Gott am meisten zu lieben und Seine Absichten am besten erfassen zu können. Menschen dieser Art haben absolut kein Gewissensbewusstsein. Kann eine Person, der das Gewissensbewusstsein fehlt, die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten? Wagt sie es, offen Stellung zu beziehen und auf der Seite Gottes zu stehen, um sich mit bösen Menschen zu befassen? Das ist ausgeschlossen; für solche Menschen ist es sehr schwierig, die Wahrheit zu praktizieren.
Wenn eine Person das Gewissen der normalen Menschlichkeit besitzt, wird sie ihre Gedanken, Worte und Taten regulieren. Was bedeutet „regulieren“? Es bedeutet, dass das Gewissen, wenn deine Gedanken und Verhaltensweisen vom Maßstab der normalen Menschlichkeit abweichen, urteilen wird, dass es falsch ist, so zu denken, und nicht gut, diese Sache zu tun. Du wirst erröten und dich unwohl und getadelt fühlen. Nachdem du diese Gefühle hattest, werden deine Gedanken und Verhaltensweisen bis zu einem gewissen Grad gezügelt. Dieser Grad an Zurückhaltung wird dein Verhalten regulieren und dich befähigen, Dinge zu vermeiden, die eindeutig gegen die Wahrheitsgrundsätze oder gegen dein Gewissen und die moralische Gerechtigkeit verstoßen. Wenn du aber den Maßstab des Gewissens nicht hast, dann fehlt dir bei deinem Handeln jedes Kriterium, um deine Gedanken und Verhaltensweisen zu regulieren und zu zügeln. Du wirst dich austoben, tun, was immer dir in den Kopf kommt, was immer du willst und was immer für dich nützlich und vorteilhaft ist. Unter diesen Umständen völliger Zurückhaltungslosigkeit werden deine Gedanken und Verhaltensweisen extrem verstärkt. Was bedeutet „extrem verstärkt“? Sie werden völlig unreguliert sein. Es wird genauso sein wie bei Nichtgläubigen, die Menschen betrügen: Ihnen fehlt das Gewissensbewusstsein. Wenn sie dich um tausend Dollar betrügen, werden sie sich nicht schlecht fühlen; wenn sie dich bis zum Ruin deiner Familie betrügen, werden sie sich auch nicht schlecht fühlen; und selbst wenn du auf die Knie fällst und sie anflehst, werden sie dich nicht beachten. Sie sind wirklich immens böse Menschen. Warum können sie solche bösen Taten begehen? Weil sie kein Gewissensbewusstsein und nicht die Zurückhaltung haben, die ein Gewissen verleiht, können sie so böse sein und zu abscheulichen Sündern werden. Daher ist es wichtig, das Gewissen der normalen Menschlichkeit zu besitzen. Menschen können die Wahrheitsgrundsätze nur dann aufrechterhalten, wenn sie Gewissensbewusstsein besitzen. Gewissensbewusstsein und Schamgefühl zu besitzen, ermöglicht es dir, dein Verhalten zu regulieren, und gibt dir die Möglichkeit, den Weg des Suchens und Praktizierens der Wahrheit einzuschlagen. Fehlt dir das Gewissensbewusstsein zur Selbstregulierung, wirst du nicht die Möglichkeit haben, den Weg des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen. Daher haben die Menschen nur auf der Grundlage des Gewissensbewusstseins die Möglichkeit, auf den Weg des Praktizierens der Wahrheit und des Aufrechterhaltens der Wahrheitsgrundsätze geführt zu werden – aber selbst dann bleibt es lediglich eine Möglichkeit. Ich sage, dass sie lediglich diese Möglichkeit haben, denn selbst wenn die Gedanken und Verhaltensweisen einer Person durch das Gewissensbewusstsein reguliert werden, kann sie immer noch gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen oder nicht in Übereinstimmung mit ihnen handeln. Sie kann einen Mittelweg einschlagen, die Wahrheitsgrundsätze nicht aufrechterhalten, sich aber auch entscheiden, sich nicht mit bösen Menschen zusammenzutun. Das heißt, unter der Wirkung des Gewissens können ziemlich gute Menschen die Wahrheit praktizieren und die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten, während Menschen von etwas schlechterem Kaliber zumindest vermeiden können, von bösen Menschen kontrolliert oder genötigt zu werden und ihnen ins Übeltun zu folgen – dies erreicht lediglich die Mindestanforderung, die sich aus dem Maßstab des Gewissens ergibt. Obwohl du die Wahrheit nicht praktiziert hast, hast du nichts Böses getan. Eine solche Person kann zumindest noch als eine Person mit Gewissen bezeichnet werden, und obwohl sie die Wahrheit nicht praktiziert hat, wird sie definitiv nichts Böses tun. Das ist die Wirkung, die das Gewissen auf die Menschen hat. Für diejenigen, die die Wahrheit lieben, ist eine der nützlichsten Wirkungen des Gewissens, dass es ihnen die Chance bietet, ihre Worte und Verhaltensweisen zu regulieren und sie auf den Weg des Praktizierens der Wahrheit und des Aufrechterhaltens der Wahrheitsgrundsätze führen kann. Daher ist das Gewissen für die Menschen ein sehr wichtiger Teil ihrer Menschlichkeit, etwas, ohne das sie nicht auskommen können. Was bedeutet also „Gewissen“? Wir werden später bei Gelegenheit ausführlich darüber sprechen, aber lasst uns heute nur kurz etwas dazu sagen. Gewissen bezieht sich auf die Gutherzigkeit und den Gerechtigkeitssinn einer Person; das sind die beiden grundlegendsten Eigenschaften. Wenn du diese beiden Eigenschaften besitzt, bist du eine Person mit Gewissen; wenn du keine dieser beiden Eigenschaften besitzt, dann fehlt dir das Gewissen. Menschen, denen das Gewissen fehlt, haben keine normale Menschlichkeit, und keine normale Menschlichkeit zu haben bedeutet, dass sie keinen Gerechtigkeitssinn haben und nicht gutherzig sind. Was bedeutet es, „keinen Gerechtigkeitssinn“ zu haben? Es bedeutet, verschlagen und niederträchtig zu sein. Was bedeutet „nicht gutherzig“? Es bedeutet, böswillig, bösartig und niederträchtig zu sein. Menschen, die diese Dispositionen besitzen, sind Menschen ohne Menschlichkeit und folglich fähig, jede Art von böser Tat zu begehen, weil sie weder das Gewissen der normalen Menschlichkeit besitzen, noch die beiden Wesensarten des Gerechtigkeitssinns und der Gutherzigkeit, die das Gewissen der normalen Menschlichkeit enthält. Sie sind schamlos, extrem verschlagen und besonders bösartig und böswillig, sodass sie zu jeder Art von böser Tat fähig sind. Das heißt, egal wie niederträchtig und böswillig ihre Taten auch sein mögen, sie fühlen nichts – sie fühlen sich nicht schlecht und nicht getadelt. Warum sind sie fähig, jede Art von böser Tat zu tun? Weil sie nicht gutherzig sind und ihnen die Essenz der Menschlichkeit fehlt; egal, welche böse Tat sie begehen, sie halten sie für gerechtfertigt und empfinden sie nicht als böse. Wenn du zum Beispiel eine Person mit Gewissensbewusstsein bist, wirst du es nicht ertragen können, wenn du etwas sagst, das eine andere Person beschimpft oder angreift. Du wirst denken: „Ein paar Schimpfwörter reichen. Wenn Menschen beschimpft werden, macht sie das wirklich unglücklich! Ich wäre auch unglücklich, wenn mich jemand so beschimpfen würde. Nachdem ich ein paar Beschimpfungen ausgestoßen habe, um meinen Hass abzubauen und etwas Dampf abzulassen, belasse ich es dabei.“ Und so wirst du aufhören. Aber böse Menschen denken nicht so. Sie denken: „Dich zu beschimpfen, wäre zu milde. Ich werde dich auch schlagen, deine Familie ruinieren und deine Nachkommen leiden lassen! Alles Böse oder Schlechte, was ich dir antue, ist gerechtfertigt. Solange du deine gerechte Strafe bekommst und ich meinen Hass abbauen kann, bin ich zu allem bereit!“ Sie beschimpfen dich vielleicht nicht einmal, sondern tun dir direkt Böses an und rächen sich an dir – das ist es, was es bedeutet, böse zu sein. So sind Menschen ohne Gewissensbewusstsein – sie sind zu allen Arten von Bösem fähig.
Unter den verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gottes Werk hegen, sind ihnen vor allem jene bewusst, die sich auf Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung beziehen. Einerseits haben wir über die Auffassungen und Vorstellungen Gemeinschaft gehalten, die innerhalb von Gottes Werk in den Menschen entstehen. Andererseits sollten die Menschen auch wissen, dass Gott auf viele und vielfältige Weisen an ihnen wirkt. Abhängig von den verschiedenen Zeitaltern, in denen Er wirkt, den unterschiedlichen Maßstäben, die Er an die Menschen stellt, den verschiedenen Ergebnissen, die Er in ihnen erzielen will, sowie den unterschiedlichen Zielgruppen Seines Werkes und den verschiedenen Wesensnaturen der Menschen, wendet Gott verschiedene Methoden an und wirkt auf viele und vielfältige Weisen an ihnen. Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung sind nur ein kleiner Teil Seines Werkes und nicht die Hauptmethoden, die Er in Seinem Werk anwendet. Da Gott in der dritten Phase Seines Werkes eine Fülle von Wahrheiten ausgedrückt hat, um die Menschen zu versorgen und ihre Errettung zu bewirken, ist der Umfang der Disziplinierungs-, Maßregelungs- und sogar Bestrafungsarbeit, die Er an ihnen verrichtet, sehr gering. Darüber hinaus führt Gott diese Dinge, je nach den Zielgruppen Seines Werkes, auch in Übereinstimmung mit den entsprechenden Grundsätzen aus, und Seine Handlungen variieren je nach den Zielgruppen und den verschiedenen Umständen. Daher diszipliniert, maßregelt oder bestraft Er die Menschen relativ selten. Deshalb sollten die Menschen aufhören, an ihren früheren Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk festzuhalten. Da Gott eine Fülle von Worten und Wahrheiten ausgedrückt hat, sollten sie nicht weiterhin davon abhängen, dass Gott sie diszipliniert, maßregelt oder bestraft, und sich passiv von Ihm anstoßen lassen, die Wahrheit zu praktizieren und in die Wahrheitsrealität einzutreten – das ist eine Vorstellung, die die Menschen nicht haben sollten. Die richtige Vorstellung, die die Menschen haben sollten, ist, dass sie sich nicht passiv auf Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung verlassen dürfen, um Seine Absichten zu verstehen oder vor Ihn zu treten. Stattdessen müssen sie positiver und proaktiver sein, um vor Gott zu treten und Seine Absichten und die Wahrheitsgrundsätze zu suchen. Unabhängig vom Zeitpunkt weisen Gottes Worte und die Wahrheitsgrundsätze die Richtung für dein Vorankommen, und sie sind die Grundsätze und Wege, die du in deinem täglichen Leben und auf deinem Lebensweg am meisten aufrechterhalten und praktizieren solltest. Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung hingegen sind nur Arbeitsweisen, die Er in bestimmten besonderen Situationen und unter Umständen anwendet, in denen Er es für notwendig erachtet. Die Menschen ihrerseits sollten nicht passiv warten oder passiv darum bitten und denken: „Möge Gott mich disziplinieren, maßregeln und bestrafen, damit ich die Wahrheit lieben und praktizieren kann.“ Dieser Ansatz ist falsch – Gott wirkt gemäß den tatsächlichen Äußerungsformen der Menschen und den Bedürfnissen ihres Lebens. Manche Leute hören, dass diejenigen, denen es an Gewissen mangelt, Tiere sind und nicht gerettet werden können. Sie werden ängstlich und denken: „Wenn ich nicht gerettet werden kann, ist das wirklich problematisch. Da mir das Gewissensbewusstsein der normalen Menschlichkeit fehlt, würde ich es vorziehen, dass Gott mich als Ersatz dafür diszipliniert und bestraft.“ Ist das eine gute Idee? Wenn du als geschaffenes Wesen und als gewöhnliches Mitglied der verdorbenen Menschheit wirklich denkst, dass du frei von normaler Menschlichkeit bist und dir das Gewissen der normalen Menschlichkeit fehlt, empfindest du den Schmerz darüber tief und hoffst, dass Gottes Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung dich nicht verlassen und dich befähigen werden, verwandelt zu werden und letztendlich zu überleben – wenn du wirklich diese Art von Entschlossenheit hast, dann mag das eine gute Sache sein, ein Hoffnungsschimmer für dein Überleben. Aber wenn du diese Art von Entschlossenheit nicht besitzt, dann sage Ich dir: Du bist in großer Gefahr, wenn du nicht das Gewissensbewusstsein der normalen Menschlichkeit hast. Selbst wenn du gelegentlich Gottes Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung empfangen hast, ist das etwas, das Er dir gewährt hat. Gott tut diese Dinge und benutzt diese Methoden, um dich anzustoßen und zu warnen, damit du weniger Böses tust und weniger Bestrafung erhältst. Gott hat deine Würde genug gewahrt; du solltest Ihm dankbar sein, dass Er eine Ausnahme macht und dir diese Gnade erweist, anstatt nicht zu wissen, was gut für dich ist. Unter normalen Umständen wird Gott an jemandem, dem das Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit fehlen, weder irgendeine Arbeit verrichten noch irgendwelche Arbeitsweisen anwenden. Wenn du Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung von Gott empfangen hast, egal welcher Art, ob mild oder etwas strenger, dann solltest du Gott für all das dankbar sein. Um es mit den umgangssprachlichen Worten der Menschen auszudrücken: Dies bedeutet, dass Gott dich beachtet und dich erhebt. Gott betrachtet dich absolut nicht mit Feindseligkeit oder verurteilt dich, also solltest du dies von Gott annehmen. Wenn du wirklich die Chance hast, Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung jenseits der Versorgung mit der Wahrheit zu empfangen, dann beweist das, dass Gott dich immer noch als geschaffenes Wesen und als Mitglied der verdorbenen Menschheit behandelt. Du solltest Gott danken, dies richtig verstehen und dich Seiner Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung unterwerfen. Du solltest deswegen keine feindselige Haltung gegenüber Gott hegen und auch nicht noch mehr gegen Ihn rebellieren. Egal, welche Art von Disziplinierung du empfangen hast oder wie schwer die Bestrafung ist, die du empfangen hast, solltest du dich Gott unverzüglich unterwerfen und Ihm danken. Danke Ihm dafür, dass Er dich anstößt und warnt, dass Er dir diese Chance gibt und dich die Gelegenheit haben lässt, all dies von Ihm zu empfangen. Dies beweist auch, dass du noch immer eine Beziehung zu Gott hast und dass dieses Band nicht vollständig durchtrennt wurde. In Gottes Werk der Führung der Menschheit und im Prozess Seiner Errettung der Menschen hat Gott dich immer noch in Seinem Herzen; zumindest sieht Gott dich immer noch. Wenn Er deine Aufsässigkeit und deine Verdorbenheit sieht, ist Er immer noch bereit, dich zu disziplinieren, zu maßregeln und zu bestrafen. Das beweist, dass Er dich nicht vollständig aufgegeben hat. Für dich ist das ein Glück und eine gute Nachricht. Daher solltest du unverzüglich vor Gott treten, selbst wenn du einer etwas schmerzhaften Disziplinierung oder Maßregelung unterzogen wirst. Der Zweck des Kommens vor Gott besteht nicht darin, sich vor Ihm zu verneigen oder Ihn als furchteinflößend oder furchterregend zu empfinden. Vielmehr solltest du verstehen, was du tun solltest, um Gott zu gefallen, damit Er nicht länger zornig auf dich ist und damit Sein Zorn sich legt. Zumindest solltest du im Rahmen deines Kalibers dein Bestes tun, um die von Gott dargelegten Wahrheitsgrundsätze zu praktizieren und Ihn nicht erneut zu erzürnen. Wenn Gott immer wieder zornig auf dich wird, du aber extrem abgestumpft bleibst, deinen Nacken steif machst und Gott unnachgiebig mit Feindseligkeit betrachtest und bis zum bitteren Ende gegen Ihn kämpfst, dann wirst du am Ende unweigerlich damit konfrontiert werden, dass Gott dich aufgibt. Wenn Gott dich nicht mehr diszipliniert, maßregelt oder bestraft, ist der Zeitpunkt erreicht, an dem Er dich aufgibt. Und sobald Gott dich aufgibt, wird Er aufhören, dich anzustoßen. Er wird dich aus Seinem Blickfeld entfernen, dich an einen Ort außerhalb der Kirche bringen, weit weg vom Zentrum Seines Werkes. Zumindest wird Er es so einrichten, dass Er dich während Seiner Arbeitsperiode nicht sehen kann – Gott wird dich nicht mehr sehen wollen. Wenn du bis zu diesem Grad Böses tust und diesen Punkt erreichst, dann gibt es keine Hoffnung mehr auf deine Errettung. Hast du das verstanden? (Ja.)
Die heutige Gemeinschaft bezog sich auf das Thema, die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen. Ob es nun darum geht, die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gott zu entlarven, ihre Haltungen Ihm gegenüber aufzudecken oder darüber Gemeinschaft zu halten, wie genau und auf welche Weisen Gott Sein Werk an den Menschen verrichtet – letzten Endes ist die Botschaft an die Menschen folgende: Die richtige Ansicht gegenüber Gottes Werk ist es, Sein Gericht und Seine Züchtigung anzunehmen und sich ihnen zu unterwerfen. Gottes Worte und jeden von Ihm bereitgestellten Wahrheitsgrundsatz anzunehmen, anstatt von Gott abzuirren. Wann immer die Menschen etwas tun, sollten sie die Wahrheitsgrundsätze suchen und nach diesen praktizieren und den Eintritt in die Wahrheitsrealität anstreben, anstatt sich um ihr äußerliches Verhalten, um äußerliches Leid oder das äußerliche Zahlen eines Preises zu bemühen, und erst recht, anstatt sich in ihren Auffassungen und Vorstellungen zu verfangen und viel Aufhebens darum zu machen. Denn letzten Endes, ganz gleich, welche Auffassungen und Vorstellungen du im Hinblick auf Gott hast, ist das Ergebnis, das Gottes Werk erreichen soll, Seine Worte und die Wahrheit in die Menschen hineinzuwirken. Es soll sie befähigen, Wahrheitsgrundsätze zu haben, an die sie sich in allem, was ihnen in ihrem täglichen Leben und auf ihrem Lebensweg begegnet, halten und die sie aufrechterhalten können – das ist das beabsichtigte Ergebnis von Gottes Werk. Das letztendliche Ergebnis, das Gottes Werk bewirkt, ist, dass die Wahrheit zur Realität und zum Leben der Menschen wird, anstatt dass Er all dies gemäß ihren Auffassungen und Vorstellungen vollbringt. Ihr versteht das, nicht wahr? Wir haben über diese Themen mehr oder weniger ausreichend Gemeinschaft gehalten, nicht wahr? (Ja.) Dann endet unsere Gemeinschaft für heute hier. Auf Wiedersehen!
8. Juli 2023
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?