Wie man nach der Wahrheit strebt (1) Abschnitt Drei

B. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über die Ergebnisse, die Gott in Seinem Werk zu erzielen beabsichtigt

Obwohl Gottes Werk allmächtig und wundersam ist und obwohl Gottes Worte die Wahrheit und das Leben sind, ist es nicht möglich, die Menschen über Nacht vollkommen zu machen oder zu verändern. Manche Menschen sagen aufgrund ihrer Auffassungen und Vorstellungen oft: „Ich glaube schon so viele Jahre an Gott, wie kommt es also, dass ich mich immer noch nicht verändert habe? Wie kommt es, dass ich immer noch keine Heiligung erlangt habe? Warum liebe ich in meinem Herzen immer noch die Welt? Warum bin ich immer noch so eitel? Warum habe ich immer noch niederträchtige Begierden? Früher habe ich mir gerne einige Videos oder Unterhaltungssendungen der nichtgläubigen Welt angesehen. Warum will ich diese immer noch von Zeit zu Zeit ansehen, obwohl ich bis heute an Gott glaube, viele Jahre lang Gottes Worte gegessen und getrunken, meine Pflicht getan, Dingen entsagt und mich viele Jahre lang aufgewendet habe und das Gefühl habe, dass ich diese Dinge in meinem Herzen bereits losgelassen habe?“ Das sind einige der Auffassungen, die die Menschen haben, nicht wahr? Insbesondere streben manche Menschen in ihrem Glauben an Gott stets danach, ihren Körper zu bändigen, keine fleischlichen Genüsse zu begehren, mehr Leiden und Mühen zu ertragen und viele körperliche Strapazen zu überwinden. Aber obwohl sie auf diese Weise weiterstreben, haben sie immer noch das Gefühl, dass sie oft von den extravaganten Begierden des Fleisches, ihrem Begehren nach Bequemlichkeit und der Faulheit kontrolliert werden, und so sind sie oft negativ und verlieren den Glauben an Gott. Sie denken: „Gottes Werk hat diesen Punkt erreicht, warum bin ich also so eine Enttäuschung und immer noch oft negativ?“ Manchmal, wenn sie bei einer Aufgabe einige Ergebnisse erzielt und die Anerkennung aller erlangt haben, fühlen sie sich wohl und denken: „Ich habe immer noch Hoffnung auf Errettung. Gottes Werk und Seine Worte sind so gut. Sein Werk kann die Menschen wirklich verändern.“ Aber dann, nach einer Weile, haben sie das Gefühl, dass sie immer noch ihre Lieben vermissen. Insbesondere schwelgen sie manchmal sogar in Erinnerungen an die Menschen, die sie einst verehrten, und erinnern sich mit Nostalgie an das weltliche Leben, das sie führten, und vermissen wirklich ihre glorreichen Tage, als sie in der Welt unterwegs waren, und fragen sich: „Wie kommt es, dass ich diese Dinge immer noch vermisse? Warum habe ich die Freuden des Fleisches nicht losgelassen und mich nicht als heilig von der Welt abgesondert? Wie kommt es, dass ich mich noch nicht verändert habe?“ Und sie fühlen sich wieder bedrückt. Sie verweilen oft inmitten dieser Gedanken und Sichtweisen. Ihr Zustand ist manchmal gut und manchmal schlecht, mal sind sie eine Weile schwach und dann eine Weile stark, mal negativ, mal positiv. Oft fällen sie Urteile über sich selbst auf der Grundlage ihrer Äußerungsformen im täglichen Leben. Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, glauben sie, ein Ziel der Errettung zu sein; befinden sie sich in einem schlechten Zustand, haben sie das Gefühl, dass es keine Hoffnung auf Errettung für sie gibt und dass sie jenseits jeder Hoffnung sind. Sie sind entweder in dem einen oder dem anderen Extrem. Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, fühlen sie sich wie Heilige und Gott sehr nahe, glauben, dass es keine Barrieren zwischen ihnen und Gott gibt, und sie fühlen, dass Gott direkt neben ihnen ist. Wenn sie sich in einem schlechten Zustand befinden, fühlen sie sich, als wären sie in die 18. Ebene der Hölle gefallen und könnten Gott weder sehen noch berühren; sie empfinden Ihn als ihnen unendlich fern. Warum ist das so? Warum haben sie diese Zustände? Sind diese Zustände normal oder abnormal? (Abnormal.) Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, tun sie, was auch immer die Kirche für sie arrangiert, und sie können alle Schwierigkeiten überwinden, jedes Leid ertragen und jeden Preis zahlen. Sie haben das Gefühl, dass sie diejenigen sind, die am fähigsten sind, sich Gott zu unterwerfen, dass sie Personen in Gottes Haus sind, die nach der Wahrheit streben, und dass keine Schwierigkeit sie aufhalten kann. Sie arbeiten sehr hart, um ihre Pflicht auszuführen, und sie sind bereit, sich anzustrengen. Sie fühlen sich nicht müde, egal wie viel sie reden, wenn sie mit anderen Gemeinschaft halten, und es macht ihnen nichts aus, eine Mahlzeit auszulassen oder zwei oder drei Stunden Schlaf zu opfern. Sie sind bereit, sich für Gott aufzuwenden und ihr ganzes Leben Gott zu widmen. Folglich haben sie das Gefühl, dass sie sich verändert haben. Sie denken nicht mehr an ihre Familie, vermissen die Menschen, die sie einst liebten, nicht mehr und erinnern sich nicht mehr mit Nostalgie an den Ruhm und die Ehre, die sie in der Welt genossen. Sie verwerfen all das und wenden sich von ganzem Herzen für Gott auf, halten sich an die Grundsätze, stutzen jeden zurecht, der Störungen oder Unterbrechungen verursacht, wahren die Fairness für Gottes Haus, stehen fest auf der Seite der Gerechtigkeit, verteidigen die Interessen von Gottes Haus und etablieren sich als strenge und unparteiische „Richter“. Sie zeigen eine Zeit lang eine ziemlich gute Leistung. Aber es kann durchaus der Zeitpunkt kommen, an dem sie ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren oder etwas falsch machen, und dann werden sie negativ und schwach werden und denken: „Gott hat mich offenbart; Er liebt mich nicht mehr.“ Von da an werden sie nicht mehr auf die Beine kommen können. Sie werden sich wertlos und zu nichts fähig fühlen, glauben, immer noch egoistische Gedanken und niederträchtige Begierden zu hegen, die Menschen, die sie einst liebten und mochten, oft zu vermissen, sich oft negativ und schwach zu fühlen, sich immer noch gegen Gott zu sträuben und unfähig zu sein, die Wahrheit zu praktizieren, und sich trotz des jahrelangen Glaubens an Gott nicht verändert zu haben, und sie werden denken: „Bedeutet das nicht, dass ich erledigt bin?“ Sie werden denken, dass sie keine Chance haben, gerettet zu werden, und dass es für sie keinerlei Hoffnung mehr gibt. Wenn sie glücklich sind, sind sie außer sich vor Freude, und wenn sie Schmerzen leiden, sind sie unglaublich unglücklich. Sie schwanken immer zwischen diesen beiden Extremen. Warum ist das so? Unabhängig davon, ob diese Zustände und Äußerungsformen positiv oder von Niedergeschlagenheit geprägt sind, handelt es sich zusammenfassend um dieselbe Art von Problem: Die Menschen sind voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk und fällen immer Urteile über sich selbst und charakterisieren sich selbst auf der Grundlage ihrer Stimmungen und auf der Grundlage ihrer Offenbarungen und Äußerungsformen über einen bestimmten Zeitraum, während sie gleichzeitig Urteile über Gottes Werk, über die Ergebnisse seines Wirkens an den Menschen und über den Zweck und das Ziel Seines Wirkens an den Menschen, fällen. Ist das die Wurzel des Problems? (Ja.) Wenn die Menschen positiv sind, beten sie vor Gott und bringen ihre Entschlossenheit unter heftigem Weinen zum Ausdruck, bereit, ihr ganzes Leben Gott zu widmen, ohne etwas zu verlangen, bereit, Gott zu folgen und sich für Ihn aufzuwenden. Wenn sie so beten und Vorsätze fassen, haben sie das Gefühl, dass alle Schwierigkeiten keine Schwierigkeiten mehr sind. Sie sind zu Tränen gerührt und glauben sogar, dass es der Heilige Geist ist, der sie bewegt hat. Sie denken: „Der Heilige Geist hat mich bewegt. Gott muss mich so sehr lieben! Gott hat mich nicht verlassen!“ Sie beten unter Tränen und sagen, sie seien vom Heiligen Geist bewegt worden – ist das nicht eine Täuschung? (Ja.) In Wirklichkeit wurdest du davon bewegt, wie gut du von dir selbst dachtest; du wurdest von deiner eigenen Entschlossenheit, deinen Bestrebungen, Wünschen und von deinen eigenen Handlungen bewegt, anstatt vom Heiligen Geist. Warum sage Ich, dass du von dir selbst bewegt wurdest? Du hast so viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, und sie sind so verzerrt – denkst du, Gott würde dich bewegen? Würde Gott dich in diesem extremen Zustand bewegen, sodass du noch extremer wärst? Wenn Gott dich bewegen würde, würde es dich nur noch extremer machen und dich dazu bringen, dich selbst noch mehr zu bewundern und noch mehr von dir selbst bewegt zu sein, und dich dazu bringen, noch mehr diesen Entschluss fassen zu wollen: „Ich werde weniger schlafen und mehr Mühsal erleiden, ich werde Nahrungsmittel essen, egal ob sie gut oder schlecht sind, ich werde mit allem zufrieden sein, was ich esse, und mich nicht darum kümmern, ob es meinem Körper guttut oder nicht. Ich muss die Vorlieben meines alten Fleisches überwinden, ich muss speziell die Schwächen meines alten Fleisches heilen, und ich muss mein Fleisch mehr leiden lassen und es sich nicht in Bequemlichkeit ergehen lassen. Wenn es sich wohlfühlt, dann werde ich Gott nicht lieben; wenn es sich wohlfühlt, dann werde ich mich den Bequemlichkeiten des Fleisches hingeben und nicht hart arbeiten, um meine Pflicht zu tun.“ Wenn dies der Heilige Geist wäre, der dich bewegt, würdest du dieses Extrem nur weiter aufrechterhalten und noch fälschlicher glauben, du hättest bereits über das Fleisch gesiegt und Satan besiegt und wärst bereits errettet. Deshalb sage Ich, dass du nicht vom Heiligen Geist bewegt wurdest, sondern von dir selbst. Werdet ihr oft von euch selbst bewegt? (Ja.) Ihr werdet von eurer eigenen Entschlossenheit bewegt, euch für Gott aufzuwenden und Mühsal zu erleiden, und ihr seid in eurem Herzen so sehr bereit, für Gott Mühsal zu erleiden, jede noch so große Mühsal zu erleiden oder sogar zu sterben, und dann strömen Tränen über euer Gesicht. In Wirklichkeit ist Gott nicht davon bewegt, dass du bewegt bist, und Er ist auch nicht von deiner Entschlossenheit bewegt. Dein Gefühlsausbruch ist nur ein momentaner Impuls, ein momentaner Ausbruch feuriger Leidenschaft. In dieser Situation betest du vielleicht sogar zu Ihm und sagst: „Gott, ich bin bereit, für Dich zu sterben! Gott, ich war heute so damit beschäftigt, meine Pflicht zu tun, dass ich eine Mahlzeit ausgelassen habe. Selbst wenn ich zehn Mahlzeiten auslassen muss, bin ich dazu bereit! Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von den Worten, die aus dem Mund Gottes kommen. Gott, ich bin bereit, Dich mein ganzes Leben lang zu lieben, für immer und ewig, und meine Liebe zu Dir wird sich niemals ändern!“ Diese hochtrabenden Worte von dir bewegen dich zu heftigem Weinen, aber Gottes Haltung dir gegenüber ändert sich nicht. Warum? Weil du von einem momentanen Impuls bewegt wirst, und deine Tränen keine Tränen der Reue, der Schuld oder der wirklichen Selbsterkenntnis sind, und schon gar keine Tränen der Traurigkeit über deine Unfähigkeit, die Wahrheit zu praktizieren und die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten. Daher kann diese deine Emotion nur dich selbst bewegen und vielleicht auch andere oder die Menschen um dich herum bewegen, aber Gott wird davon nicht bewegt. Daher ist es nicht der Heilige Geist, der dich bewegt, sondern du bewegst dich selbst. Deine Tränen fließen, weil du dich selbst bewegt hast. Deine Tränen, deine emotionalen Worte und deine feurige Leidenschaft sind nur oberflächliche Phänomene, sie sind nur eine Verhaltensform. Sie zeigen weder eine Veränderung deines Wesens und Lebens an, noch eine Offenbarung der Wahrheit als dein Leben. Wenn du die Leidenschaft und den Impuls hast, dich für Gott aufzuwenden und zu leiden, und wenn du besonders proaktiv bist, hast du das Gefühl, dass es der Heilige Geist ist, der dich bewegt, dass du dich verändert hast und dass du ein Ziel für die Errettung bist – das ist eine Art von Auffassung und Vorstellung, die du über Gottes Werk hast. Wenn du aufgrund eines vorübergehenden Versagens und Scheiterns negativ wirst, oder weil deine Verdorbenheit und deine Mängel bloßgelegt wurden, oder weil du zurechtgestutzt und offenbart wurdest, fühlst du dich traurig und gequält und denkst, dass du dich nicht verändert hast und keine Hoffnung auf Rettung hast – das ist eine andere Art von Auffassung und Vorstellung, die du über Gottes Werk hast. Ganz gleich, was Gott sieht – ob du dich in einem negativen oder positiven Zustand befindest oder in welchem ​​Maße sich dein Zustand verschlechtert hat und gefallen ist – wie sieht Gott dich die ganze Zeit? Deine Größe ist, wie sie ist. Gott wird anhand deiner tatsächlichen Situation, deiner tatsächlichen Äußerungsformen und deiner tatsächlichen Größe bestimmen, wie sehr du dich verändert hast und in wie viele Wahrheitsrealitäten du eingetreten bist. Deine gegenwärtige Unfähigkeit, wieder auf die Beine zu kommen, und dein gegenwärtiger Sturz in völlige Niedergeschlagenheit sind nicht der Maßstab, nach dem Gott dich betrachtet oder nach dem Er deine tatsächliche Größe bestimmt. Egal also, ob du dich in einem positiven oder negativen Zustand befindest, oder ob du von feuriger Leidenschaft erfüllt oder niedergeschlagen bist, es wird Gottes Beurteilung und Charakterisierung von dir nicht beeinflussen. Du allein charakterisierst dich selbst aufgrund deiner vorübergehenden Offenbarungen und Äußerungsformen falsch – entweder als jemand, der bereits wie Petrus ist, oder als jemand, der keine Chance auf Erlösung hat – weil du eine Vielzahl von Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk hast. Aber egal, wie du Urteile fällst, egal, welche guten oder schlechten Gefühle du erlebst, all dies ist auf die Auffassungen und Vorstellungen zurückzuführen, die du über Gottes Werk entwickelt hast, und diese Auffassungen und Vorstellungen stimmen nicht mit Gottes genauer und praktischer Definition einer Person und dem genauen und praktischen Urteil, das Er über sie fällt, überein. Ist das nicht der Fall? (Doch.) Daher können die Menschen, sei es in Bezug auf ihre eigenen Äußerungsformen, ihr eigenes Wesen oder ihre letztendliche Selbstcharakterisierung, nicht aufgrund ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen über diese Dinge urteilen. Vielmehr sollten sie diese Dinge anhand der normalen Gesetze von Gottes Werk und der tatsächlichen Ergebnisse, die Gott in Seinem Werk erreichen will, oder anhand der Art und Weise, wie Gott wirkt, und Seiner präzisen Definitionen der Menschen messen. Was sind hier die Hauptauffassungen und -vorstellungen der Menschen über Gottes Werk? Die Menschen glauben, ihre tatsächliche Größe werde auf der Grundlage ihrer vorübergehenden Äußerungsformen oder ihrer Äußerungsformen während eines bestimmten Zeitraums bestimmt: Wenn sie sich in diesem Zeitraum in einem guten Zustand befinden, dann wird der Heilige Geist in ihnen wirken, und sie werden sich verändert haben, Leben besitzen, an Größe zugenommen haben und in der Lage sein, Errettung zu erlangen; wenn sie sich in diesem Zeitraum in einem schlechten Zustand befinden und keinen echten Glauben an Gott haben, bedeutet das, dass sie keine Größe haben. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Ja.) Eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen über Gottes Werk haben, ist, dass es nicht langfristig und kontinuierlich an den Menschen vollzogen wird, sondern dass es ihnen flüchtig ein wenig Erleuchtung schenkt, was sie dazu veranlasst, einen Energieschub und einen momentanen Impuls zu manifestieren. Eine andere Auffassung und Vorstellung der Menschen ist, dass die Menschen glauben, dass Gottes Werk übernatürlich ist, dass Er die Menschen zu einer positiven Haltung bewegt und sie dazu bringt, die Entschlossenheit zu haben, Mühsal zu erleiden und sich für Ihn aufzuwenden, und dass sie dann an Größe gewinnen und zu Menschen werden, die Gottes Wahrheit als ihr Leben haben. Sie glauben, dass Gott, wenn sie wegen eines Problems schwach werden, bestimmen wird, dass sie versagt haben und offenbart wurden, und dass sie dann von Gott verurteilt und von Ihm ausgemustert und im Stich gelassen werden. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Ja.)

Was sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, über die wir gerade Gemeinschaft gehalten haben? (Die Menschen haben verschiedene Arten von Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Sie glauben, dass die tatsächliche Größe einer Person durch ihre Äußerungsformen während eines bestimmten Zeitraums oder durch ihre vorübergehenden Äußerungsformen entschieden wird, und sie denken, dass Gottes Werk an den Menschen in einem Augenblick stattfindet, anstatt langfristig und kontinuierlich zu sein. Die Menschen glauben auch, dass Gottes Werk sehr übernatürlich ist und dass Gott die Menschen oft bewegt. Wenn die Menschen für einen Moment vom Heiligen Geist bewegt werden, haben sie das Gefühl, dass sie kurz davor stehen, vervollkommnet zu werden, oder dass sie der Erfüllung des Maßstabs von Petrus näher sind, und wenn Menschen versagen und schwach werden, schließen sie daraus, dass sie ausgemustert wurden.) Welche Auffassungen und Vorstellungen haben die Menschen in diesem Zusammenhang von Gottes Werk? Die Menschen glauben, dass ihre vorübergehenden Äußerungsformen ihre tatsächliche Größe repräsentieren und dass Gott auf Grundlage ihrer vorübergehenden Äußerungsformen Urteile über die Menschen fällt. Die Menschen denken, Gott sehe gern, wenn Menschen Mühsal erleiden und einen Preis zahlen, dass Er es mag, wenn die Menschen oft beten und Entschlüsse fassen und bis zu dem Punkt bewegt sind, dass sie sich die Augen ausweinen, und dass Er es mag, wenn die Menschen in der Lage sind, Dingen zu entsagen und sich aufzuwenden und fleißig zu arbeiten und die verschiedenen Schwierigkeiten des Fleisches zu überwinden. Sie denken, dass es ganz gleich ist, ob sie gemäß den Grundsätzen oder im Einklang mit der Wahrheit handeln; solange sie in der Lage sind, häufig einen Preis zu zahlen und bei der Ausführung ihrer Pflicht oft auf Essen und Schlaf zu verzichten, früh aufzustehen und spät ins Bett zu gehen und Tag und Nacht zu arbeiten, wird Gott dies mögen. Dies impliziert, dass Gott, egal welche Arbeit Er tut oder wie viele Worte Er spricht, lediglich hofft, dass die Menschen alle in der Lage sind, für Ihn Mühsal zu erleiden und einen Preis zu zahlen, kein gutes Essen zu essen oder schöne Kleidung zu tragen und keine Freizeit zu haben, und dass sie jeden Tag entweder ihre Pflichten tun oder beten und oft Entschlüsse fassen, ihre Entschlossenheit ausdrücken, ihren inneren Willen festlegen und Eide schwören müssen. Manche Leute denken, dass Gott es mag, die Herzen und Glieder der Menschen zu fesseln, dass Er den Menschen keine Freiheit und Befreiung gibt und dass Er sie sich stattdessen unterdrückt fühlen lässt, sodass sie nicht befreit werden können, und ihnen die Freiheit eines Lebens normaler Menschlichkeit entzieht. Die Menschen denken das, nicht wahr? (Ja.) Was denken die Menschen noch? Dass Gott es den Menschen nicht erlaubt, zu versagen, Schwäche oder Verdorbenheit zu offenbaren oder ihre Mängel zu zeigen. Die Menschen glauben auch, dass sie, wenn sie Errettung erlangen und vervollkommnet werden wollen, im Prozess der Ausführung ihrer Pflicht überhaupt nicht schwach sein können oder irgendwelche der Bedürfnisse, Mängel oder Makel der normalen Menschlichkeit haben und keine verdorbenen Dispositionen offenbaren dürfen. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Doch.) In ihren Auffassungen und Vorstellungen denken sie, dass sie unter Gottes Werk und Führung jung im Herzen bleiben, eifrig bleiben und voller Leidenschaft für ihre Arbeit sein und eine ernste Haltung dazu haben müssen, ständig angespannt sein müssen und sich niemals entspannen dürfen. Ist das nicht das, was die Menschen denken? Ist dies eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen haben, oder ist es Gottes wahre Anforderung an die Menschen? (Es ist eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen haben.) Die Menschen denken, dass Gott sie nicht mehr wollen wird, Er nicht mehr zu ihnen sprechen oder an ihnen wirken wird und sie ausgemustert werden und keine Hoffnung auf Rettung haben werden, wenn sie ein wenig negativ und schwach sind oder eine leichte fleischliche Schwierigkeit haben oder einige Defekte oder Makel in ihrer Menschlichkeit aufweisen oder verdorbene Dispositionen offenbaren und gelegentlich fleischlichen Komfort begehren. Ist das tatsächlich der Fall? (Nein.) Sind das nicht Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen haben? (Doch.) In ihren Auffassungen und Vorstellungen glauben sie einerseits, dass Gott Menschen mag, die ständig voller Enthusiasmus und feuriger Leidenschaft für ihre Arbeit sind, und andererseits, dass Gott die Negativität der Menschen nicht mag und ihnen nicht erlaubt, ihre Schwächen zu zeigen. Mit anderen Worten, die Menschen denken, dass Gott Asketen mag, nicht wahr? Sie denken, dass es notwendig ist, ihr ganzes Leben in Armut zu leben, sich überhaupt nicht um äußere Angelegenheiten zu kümmern und Tag für Tag Gottes Worte im schwachen Licht einer kalten Öllampe zu lesen; sie glauben, dass sowohl das Morgen- als auch das Abendgebet obligatorisch sind, dass sie Gott vor jeder Mahlzeit danken müssen und dass sie keine der verschiedenen Bedürfnisse normaler Menschlichkeit haben können. Sie glauben, nur so seien sie Gott gegenüber absolut loyal und ihrer Arbeit absolut treu, und könnten nur durch die Aufrechterhaltung dieser Art von Eifer von Gott gemocht werden und jemand sein, den Gott retten und vervollkommnen will. Weil die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen haben, fühlen sich einige innerlich besonders getadelt, wenn sie gelegentlich ihre Familie vermissen, und auch unwohl, wann immer sie gelegentlich ein wenig plaudern, weil sie denken, Gott könnte sie dafür tadeln. Wenn sich einige junge Frauen ab und zu schick machen und Kleidung tragen, die ein wenig leuchtend und ziemlich modisch ist, fühlen sie sich am ganzen Körper unwohl und denken: „Ist es nicht ein wenig unanständig, mich so zu kleiden? Ist es nicht ein wenig ausschweifend?“ Tatsächlich tragen sie keine bizarren Outfits oder freizügige Kleidung, aber sie fühlen sich einfach ausschweifend und denken: „Gott tadelt mich innerlich. Er mag es nicht, wenn ich das tue.“ Wenn du denkst, Gott mag es nicht, warum trägst du dann nicht die Roben eines buddhistischen Mönchs oder ein taoistisches Gewand? Wie „elegant“ und „anständig“ das wäre! Das wäre nicht ausschweifend, oder? Manche Menschen geben sich gelegentlich ein wenig der Eitelkeit hin oder geben an, und fühlen sich dann innerlich getadelt und unwohl und denken: „Gott mag mich nicht mehr. Er will mich nicht mehr.“ Manche Leute legen sogar Regeln fest, dass sie ihre Haare nicht bürsten, sich nicht schminken oder nicht in den Spiegel schauen dürfen, und dass sie nur einmal im Monat oder alle sechs Monate baden dürfen, und denken, dass Gott es verabscheut und sie ganz sicher nicht gerettet werden, wenn sie häufiger als einmal im Monat oder alle sechs Monate baden. Sie setzen sich die Regel, dass sie vor fünf Uhr morgens aufstehen müssen, und denken, dass sie sich der Bequemlichkeit hingeben und keine Menschen sind, die Gott lieben, wenn sie eine halbe Stunde später aufstehen; sie setzen sich die Regel, dass sie nach Mitternacht ins Bett gehen müssen, und denken, dass sie keine Menschen sind, die ihre Pflicht treu ausführen, wenn sie vor Mitternacht ins Bett gehen. Diese Menschen schaffen sich viele feste Regeln für ihr eigenes Verhalten, ihr tägliches Leben und ihre Lebensbedürfnisse. Sie suchen weder nach Gottes Anforderungen, noch versuchen sie Seine Ansichten und Haltungen zu diesen Angelegenheiten zu verstehen. Stattdessen glauben sie auf eine völlig subjektive Weise, dass Gott in Seinem Werk den Menschen nicht erlaubt, diese Äußerungsformen zu haben, und dass sie, wenn sie jemals diese Äußerungsformen besitzen, äußerst aufsässig sind und von Gott verabscheut werden und daher nicht gerettet werden können. Oftmals denken die Menschen nur wegen einiger trivialer Angelegenheiten, die nicht der Rede wert sind – wie zum Beispiel, dass sie das Falsche gesagt, das falsche Wort benutzt, ein paar zusätzliche Snacks gegessen oder gelegentlich einige Unterhaltungsvideos angesehen haben –: „Ich bin erledigt, das ist äußerst aufsässig von mir! Ich wusste nicht, dass ich solche Verhaltensweisen und solche Neigungen haben könnte – ich wusste nicht, dass ich immer noch diese Probleme habe. Das ist schrecklich. Ich muss tief in mich gehen, mich bis in die Tiefen meiner Seele sezieren und eine Revolution durchmachen. Ich kann das nicht durchgehen lassen!“ Die Menschen messen diesen Angelegenheiten, die keinen Zusammenhang mit den Wahrheitsgrundsätzen haben, große Bedeutung bei. Das sind alles Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, und Gott verabscheut sie. Gott will nicht sehen, dass die Menschen diese Äußerungsformen offenbaren. Welche Wahrheiten sollten die Menschen also in diesem Zusammenhang verstehen? An welche Grundsätze sollten sie sich halten? Da es sich bei diesen Dingen um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen handelt, sind sie ganz sicher nicht die Grundsätze, die Gott von den Menschen verlangt, und sie haben definitiv nichts mit Gottes Anforderungen an die Menschen zu tun. Und da es sich um Auffassungen und Vorstellungen handelt, bedeutet dies, dass sie im menschlichen Verstand erdacht und zusammengesetzt wurden – kurz gesagt, sie stammen aus dem Verstand der Menschen und haben überhaupt nichts mit den Wahrheitsrealitäten zu tun, die die Menschen laut Gott besitzen sollten. Egal, wie sehr die Menschen an diesen Auffassungen und Vorstellungen festhalten, solange sie nichts mit der Wahrheit zu tun haben, ist ihr Festhalten vergeblich. Selbst wenn du an ihnen festhältst, hältst du dich nicht an die Wahrheitsgrundsätze, und Gott wird sich nicht daran erinnern. Insbesondere fühlen sich einige Leute innerlich zutiefst unwohl und stark zurechtgewiesen, wenn sie gelegentlich ihre eigenen Vorlieben oder fleischlichen Gewohnheiten offenbaren. Wie kommen dieses Unbehagen und diese Selbstbeschuldigung zustande? Sind sie eine Folge davon, dass diese Menschen vom Heiligen Geist bewegt werden? (Nein, die Menschen haben Auffassungen und Vorstellungen über Gott, deshalb fühlen sie sich unwohl.) Die Grundlage dieser Gefühle sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, nicht die Wahrheit. Manche Leute fühlen sich mir nichts dir nichts innerlich getadelt und unwohl, und sie eilen zum Gebet und bekennen ihre Sünden und bereuen eilig. Wofür musst du Buße tun? Diese Dinge, die du getan hast, sind gewöhnliche Verhaltensweisen im täglichen Leben. Es sind keine Sünden und schon gar keine großen Verfehlungen. Mach kein großes Aufheben um solch unbedeutende Dinge! Wenn du denkst, dass diese Dinge falsch sind, kannst du dich dafür entscheiden, sie nicht zu tun. Aber sie nicht zu tun bedeutet nicht, dass du dich an die Wahrheitsgrundsätze hältst, und dich unwohl zu fühlen bedeutet nicht, dass du gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen hast. Warum tust du Buße? Warum kehrst du um? Liegt es daran, dass deine Auffassungen und Vorstellungen dich fälschlicherweise glauben lassen, dass dies Verhaltensweisen sind, die du nicht an den Tag legen solltest, oder liegt es daran, dass du denkst, dass deine Verhaltensweisen gegen Gottes Worte und die Wahrheitsgrundsätze verstoßen? Wenn sie gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen und du dich wirklich unwohl fühlst, dann solltest du eiligst deinen Kurs ändern und vor Gott Buße tun. Dieses Unbehagen ist zumindest die Rüge des Gewissens der Menschlichkeit. Wenn du dich nur unwohl fühlst, weil du gegen deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen verstoßen hast, gibst du dich dann nicht unnötigen Gefühlen hin? (Doch.) Das ist reines Hingeben an unnötige Gefühle, und es ist überflüssig. Wie kommt es, dass du dich nicht unwohl fühlst, wenn du Antichristen folgst? Wie kommt es, dass du dich dafür nicht getadelt fühlst? Wenn du siehst, wie böse Menschen die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören und die Interessen von Gottes Haus schädigen, und du nicht einschreitest, um sie aufzuhalten, fühlst du dich dann unwohl? Wenn du unter Verstoß gegen die Wahrheitsgrundsätze und auf der Grundlage deines eigenen Willens sprichst und handelst, fühlst du dich dann unwohl? Wenn du in diesen Angelegenheiten gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen hast und dich dennoch nie unwohl dabei fühlst, dann besitzt du weder Menschlichkeit noch ein Gewissen. Und wenn du kein Gewissen hast, welche Dinge sorgen dann dafür, dass du dich unwohl fühlst? Dein Unbehagen ist reine Hingabe an unnötige Gefühle. Es sind deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen, die dich quälen und dafür sorgen, dass du dich unwohl fühlst – das bringt nichts. Was wird das Endergebnis sein, wenn du in deinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen an Gott glaubst? Du wirst nur immer heuchlerischer und immer mehr wie die Pharisäer werden. Du wirst dich nur immer weiter von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen entfernen, und es wird für dich unmöglich sein, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Du hältst dich immer für gut, aber was genau ist so gut an dir? Du bist so erfüllt von Auffassungen und Vorstellungen, und alles, was du fühlst, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Deine Gefühle, bewegt und getadelt zu werden, die Schuld und Reue, die du empfindest, die Buße, die du deiner Meinung nach tun solltest, und die Eide und Entschlüsse, die du fasst, sind alle mit deinen Auffassungen und Vorstellungen verbunden. Diese Dinge basieren nur auf deinen Auffassungen und Vorstellungen und haben nichts mit der Wahrheit zu tun. Daher ist alles, was du tust – sei es Mühsal zu erleiden und einen Preis zu zahlen oder Dinge darzubringen und dich aufzuwenden, und unabhängig davon, was du aufwendest – vergeblich, wenn es nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Hast du das verstanden? (Ja.)

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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