Exkurs 1: Was ist die Wahrheit? (Abschnitt Fünf)

Was genau ist „Demütigung“? Müssen Gläubige Demütigung erdulden? Existiert diese „Demütigung“? (Nein, sie existiert nicht.) Sie existiert nicht, ist dieses Problem damit also nicht geklärt? Wenn du das nächste Mal jemanden sagen hörst, „Das Erste, was du als Gläubiger lernen musst, ist, die Dinge zu erdulden. Ganz gleich, was passiert, du musst es aushalten und es innerlich unterdrücken“, solltest du dann etwas zu ihm sagen, wenn du denjenigen diese Worte sagen hörst? (Ja.) Was solltest du sagen? Du sagst: „Wozu erduldest du die Dinge? Wenn du es wirklich erduldest, dass man dich erniedrigt, dann bist du ziemlich bemitleidenswert, und es zeigt, dass du die Wahrheit nicht verstehst. Würdest du die Wahrheit verstehen, gäbe es diese Erniedrigung nicht, und du würdest all die Umstände, die Gott für dich orchestriert, bereitwillig und freudig annehmen. Das ist Not, die die Menschen erleiden sollten, nicht irgendeine Erniedrigung. So erhöht Gott dich. Die Tatsache, dass wir diese Not erleiden können, beweist, dass Gott uns immer noch eine Chance gibt und dafür sorgt, dass wir gerettet werden können. Hätten wir nicht einmal die Chance, Not zu leiden, oder wären es nicht würdig, dann hätten wir keine Chance, gerettet zu werden. Das ist keine Erniedrigung; du musst dir darüber im Klaren werden und dir ansehen, ob das, was du sagst, tatsächlich stimmt. Diese Erniedrigung existiert nicht – wir sind verdorbene Menschen und haben es verdient, diese Not zu erleiden. Wenn du krank bist und Medizin einnimmst und operiert wirst, dann gehört es dazu, dass du ein wenig Not leidest. Zählt die Not, die du leidest, um deine Krankheit zu heilen, als Erniedrigung? Das ist keine Erniedrigung; dadurch wirst du geheilt. Wir glauben an Gott und erfahren Gericht und Züchtigung, um unsere verdorbenen Dispositionen abzulegen und das Abbild eines Menschen auszuleben, nach Gottes Anforderungen zu leben, uns Gott zu unterwerfen, Ihn anzubeten und um besser und mit mehr Würde zu leben. Wegen unserer verdorbenen Dispositionen haben wir es verdient, diese Not zu erleiden. Dass wir diese Not erleiden, dient dazu, dass wir die Wahrheit und das Leben erlangen. Wir können sie nicht als Erniedrigung interpretieren. Wir sollten sie als die von uns zu erfüllende Verantwortung und Verpflichtung annehmen und als den Weg, den wir einschlagen sollten. So erhöht Gott uns, und wir müssen Gott dafür preisen, dass Er uns erhöht, und Ihn für die Chance preisen, die Er uns gibt. Aufgrund all dessen, was wir getan und wie wir uns aufgeführt haben, sind wir nicht würdig, diese Not zu leiden, und wir sollten wie die Menschen der Welt vernichtet werden. Wenn wir die Not, die wir leiden sollten, und all diese Gnade, die Gott uns erwiesen hat, als Erniedrigung ansehen, dann mangelt es uns ernsthaft an Gewissen, und wir tun Gottes Herz weh! Wir sind Gottes Errettung nicht würdig.“ Trifft das nicht zu? (Ja.) Dieses bisschen Glaubenslehre ist ganz einfach. Sollte man es nicht verstehen können, ohne dass es gesagt wird? Indem Menschen auf diese Weise erleuchtet werden und diese Dinge verstehen, werden ihre Herzen beruhigter sein, und sie werden nicht unvernünftig handeln, wenn ihnen etwas widerfährt. Manche Menschen wissen klar in ihren Herzen, dass das die Wahrheit ist und dass sie sie akzeptieren müssten, aber wenn sie reden, sagen sie trotzdem, es sei wirklich ungerecht, und sie reden und reden, bis urteilende Worte über Gott herauskommen. Macht so etwas nicht. Wann immer euch etwas widerfährt, sucht die Wahrheit. Das ist die erste entscheidende Sache; seht nie darüber hinweg. Wenn du anerkennst, dass Gott die Wahrheit, der Weg und das Leben ist, dann solltest du keine Situation, die Gott arrangiert, als Menschenwerk ansehen. Vielmehr solltest du jede Situation, die Gott arrangiert, als Chance ansehen, deine Disposition zu verwandeln, und als Chance, die Wahrheit zu akzeptieren.

Ich bin mit Meinem gemeinschaftlichen Austausch zur Wortbedeutung von „Demütigung“ fertig. Als Nächstes werde Ich über den nächsten Teil Gemeinschaft halten, nämlich darüber, was es bedeutet, „eine schwere Bürde zu tragen“. Wir haben gerade darüber geredet, dass die schwere Bürde, die die Menschen tragen, ein Verlangen und ein ungezügelter Ehrgeiz tief in ihren Herzen ist, ein Ziel, das sie zu erreichen hoffen. Wenn es darum geht, dass Menschen, die an Gott glauben, von Gott gerettet werden und es akzeptieren, dass Gott sie führt, müssen sie dann Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen? Gerade habe Ich gesagt, dass die Phrase „Demütigung erdulden“ in Gottes Haus weder Hand noch Fuß hat. Du musst keine Demütigung erdulden, du musst nicht das Gefühl haben, dass du so viel Not erträgst, dein Herz muss sich nicht ungerecht behandelt fühlen, und du musst nicht all diese Erniedrigung erdulden, um Gott zufriedenzustellen, als wärest du so nobel. Das musst du nicht. Was also bedeutet es, eine schwere Bürde zu tragen? Würde man sagen, dass Gott die Menschen all diese Not leiden lässt, damit sie größere Verantwortung und Missionen übernehmen können und größere Segnungen und einen besseren Bestimmungsort bekommen können, wäre diese Aussage dann stichhaltig und vernünftig? (Nein, sie ist nicht stichhaltig.) Sie ist nicht stichhaltig. Wie sollten wir das also charakterisieren? Gott ermöglicht den Menschen, dass sie gerettet werden und es ihnen gelingt, Gott zu fürchten und Böses zu meiden, und ermöglicht ihnen, besser zu leben. Macht Gott das nun den Menschen zuliebe oder um Seinetwillen? (Den Menschen zuliebe.) Natürlich geschieht das den Menschen zuliebe. Die Menschen sind der größte Nutznießer. Deshalb sage Ich, dass es nichts damit zu tun hat, was Gott davon hat, geschweige denn, welches Ausmaß an Segnungen Menschen bekommen können, indem sie diese Not leiden. Du musst nichts ertragen, und du musst nicht derlei „große Ambitionen“ haben, noch musst du Dinge auf diese Weise aufgeben. Faktisch hast du nichts aufgegeben, noch hast du irgendetwas weggeworfen. Im Gegenteil, die Menschen haben letztendlich das meiste dazugewonnen. Zum einen haben die Menschen all die verschiedenen Maßstäbe in Bezug auf ihr eigenes Verhalten verstanden. Außerdem können die Menschen diese gesamte Ordnung und all diese Gesetze einhalten, die Gott aufgestellt hat, und auf geordnete Weise leben. Wie fällt diese Art zu leben im Vergleich mit der jetzigen Lebensweise der Menschen aus? (Sie ist besser.) Sie ist besser als die Art und Weise, wie Menschen jetzt leben. Welche dieser beiden Lebensarten ist also gesegneter, gleicht mehr der eines wahren geschaffenen Wesens und ist erst recht das Leben, das die Menschheit haben sollte? (Die erstere.) Natürlich ist es die erstere. Nachdem du diese Not gelitten hast, verstehst du Gottes Absichten und gleichzeitig viele Wahrheiten, und mit einem Verständnis der Wahrheit als Grundlage lernst du, wie du dich verhalten solltest, und da ist Wahrheit, die innerhalb deiner Menschlichkeit als Leben fungiert. Verleiht dir das Wert? Ursprünglich weisen die Menschen keinerlei Wahrheit auf. Sie sind bloß wertlose Wesen, die niedriger gestellt sind als Ameisen und es nicht verdient haben, zu leben, aber jetzt hast du die Wahrheit verstanden und sprichst und handelst gemäß der Wahrheit. Egal was Gott dich veranlasst zu tun, du kannst zuhören und es buchstabengetreu umsetzen, und ganz gleich, was Gott für dich arrangiert, du kannst dich unterwerfen. Wirst du also immer noch über Gott urteilen? Wirst du proaktiv gegen Ihn aufbegehren? Wenn jemand dich dazu anstiftet, gegen Gott aufzubegehren, wirst du es dann tun? (Nein.) Wenn jemand Lügen über Gott fabriziert, um dich in die Irre zu führen, wirst du sie dann glauben? (Nein.) Nein, das wirst du nicht. Also wirst du nicht gegen Gott aufbegehren, ob nun im subjektiven oder objektiven Sinne. Solche Menschen leben völlig unter der Herrschaft Gottes. Müssen solche Menschen also noch den Schmerz der Menschen heute aushalten? Gibt es in ihren Herzen immer noch Hass und Schmerz? Gibt es in ihren Herzen Trauriges und Schmerzliches? (Nein.) Diesen Schmerz gibt es dort nicht. Bei allem, was sie tun, halten sich solche Menschen an Grundsätze und gehen nicht willkürlich vor. Außerdem hat Gott, wenn etwas geschieht, die souveräne Autorität, und Satan kann dir keinen Schaden zufügen; du lebst als wahrer Mensch. Würde Gott solche Menschen vernichten? Würden solche Menschen sich selbst vernichten? (Nein.) Nein, das würden sie nicht. Sie sind im Vergleich zu den verdorbenen Menschen von heute ein völlig anderer Menschentyp. Die Herzen der Menschen heute sind voller Hass und Schmerz. Sie sind imstande, sich jederzeit und überall umzubringen, Menschen zu bekämpfen und zu töten, und jederzeit und überall schlimme Dinge zu tun, wodurch sie Unheil über die Welt bringen. Hingegen können die Menschen, die von Gott gerettet werden und die die Wahrheit als Leben gewonnen haben, friedlich nebeneinander leben, ohne Streit und Hass. Sie können sich Gottes Anordnungen unterwerfen und sich mit vereinten Herzen und Anstrengungen jedem Wort unterwerfen, das Gott sagt. Diese Menschen leben alle im Wort Gottes und arbeiten hart in dieselbe Richtung. Wenn du die Wahrheit verstehst, er die Wahrheit versteht, sie die Wahrheit versteht und sie gemeinsam die Wahrheit verstehen, können sie dann, um Gottes Willen auszuführen, trotzdem unterschiedliche Ansichten haben, wenn sie zusammen sind? (Nein.) Auf diese Weise können sie zu dem Punkt kommen, an dem jeder in Gottes Gegenwart lebt, in Seinem Wort lebt, nach der Wahrheit lebt und an dem die Herzen der Menschen miteinander vereinbar sind. Kann es auf diese Weise immer noch Gemetzel und Kämpfe zwischen den Menschen geben? (Nein.) Nein. Müssen die Menschen immer noch Schmerz ertragen? Da gibt es keinen Schmerz. Solche Menschen leben ein gesegnetes Leben ohne Kämpfe oder Gemetzel. Wie also sollten die Menschen alles verwalten, womit Gott sie betraut hat? (Sie sollten friedlich nebeneinander leben.) Zum Teil gehört dazu, dass sie friedlich nebeneinander leben sollten. Zum anderen sollten sie alles in Übereinstimmung mit der Ordnung und den Gesetzen verwalten, die Gott festgelegt hat. Das bedeutet, dass diese gesamte Ordnung und all diese Gesetze und alles Lebendige der Menschheit gehören, von der Menschheit benutzt werden und für die Menschheit Vorteile schaffen. Wie wunderbar eine Menschheit von dieser Sorte ist! Seinerzeit ist das Lebensumfeld der Menschheit den Menschen zum Verwalten gegeben worden. Gott führt der Menschen wegen Ordnung und Gesetze für diese Welt ein, und dann wird Gott sich nicht einmischen. Wenn du eines Tages siehst, dass ein Wolf einen Hasen frisst, was würdest du dann tun? Du musst den Wolf fressen lassen. Du kannst einen Wolf nicht davon abhalten, Hasen zu fressen, und ihn dazu bringen, Gras zu fressen. Welchen Fehler würdest du machen? (Gegen die natürliche Ordnung der Dinge angehen.) Du würdest gegen die natürliche Ordnung der Dinge angehen. Hasen fressen Gras, und Wölfe fressen Fleisch, also musst du ihre angeborene Natur respektieren und sie sich frei entwickeln lassen. Es ist nicht nötig, sich in ihre Aktivitäten und ihre Lebensweise künstlich und zusätzlich einzumischen. Du musst diese Dinge nicht verwalten; Gott hat diese Dinge bereits so festgelegt, wie sie sein sollten. Wenn es an einigen Orten viel regnet und das Klima nicht geeignet ist, müssen Tiere abwandern. Du sagst: „Wir müssen diesen Ort in Ordnung bringen. Warum regnet es immer so viel? Es muss für die Tiere so ermüdend sein, immer abzuwandern!“ Ist das nicht erneut Dummheit? (Ja.) Inwiefern ist das dumm? Hat Gott nicht dieses Klima eingerichtet? (Ja.) Gott hat dieses Klima eingerichtet und ließ diese Tiere in diesem Gebiet leben. Hat Gott nicht ihre Abwanderung eingerichtet? (Ja.) Warum also willst du dich in den Weg stellen? Warum handelst du blindlings aus guten Absichten? Was ist am Abwandern gut? Wenn eine große Gruppe von Tieren ein halbes Jahr in einem Gebiet bleibt, dann wird das ganze Gras abgefressen. Wenn es nicht regnet und sie nicht weggehen wollen, was dann? Es wird die ganze Zeit regnen müssen. Wenn der Boden nass ist, dann können sie dort nicht bleiben, und das Gras wird vom Regenwasser durchtränkt sein, also müssen sie abwandern. Diese Abwanderung macht sie körperlich fit und gibt dem Gras die Chance, wieder zu wachsen. Sobald sie an einem anderen Ort den Großteil des Grases gefressen haben, kommt dort die Zeit für Schneefall, und sie werden erneut rausgeworfen, um es mal so zu sagen, und müssen rasch abwandern. Sie begeben sich wieder zurück an ihren ursprünglichen Ort. Es regnet nicht, das Gras ist gewachsen, und sie können es wieder fressen. So bleibt dieses Ökosystem auf natürliche Weise kontinuierlich im Gleichgewicht. Manche Menschen sagen: „Gnus werden immer von Löwen gefressen – diese armen Dinger! Können wir die Gnus nicht schlauer machen?“ Warum handelst du blindlings aus guten Absichten? Versuchst du, zu zeigen, dass du gütig bist? Deine Güte geht zu weit. Wären Gnus clever, müssten die Löwen hungern. Könntest du es aushalten, zuzusehen, wie Löwen hungern? Da gibt es andere Leute, die sagen: „Löwen sind böse. Sie reißen Rehe und Zebras. Das ist so blutrünstig und grausam!“ Würdest du die Löwen auslöschen, gäbe es zu viele Zebras und Rehe. Was wäre das Endergebnis? Das ganze Gras wäre abgefressen, und die Graslandschaft würde sich in eine Wüste verwandeln. Könntest du das aushalten? Würdest du immer noch aus diesen guten Absichten heraus handeln? Also, was solltest du tun? Lass sie sich frei entwickeln. So ist es bei Tieren. Gott hat diese Ordnung vor langer Zeit eingeführt, und du musst sie akzeptieren, ob du willst oder nicht; alles muss so verlaufen, wie es angeordnet ist. Wenn du gegen die natürliche Ordnung angehst, kann Leben nicht erhalten werden. Sobald du all diese Gesetze verstanden hast, wirst du die Gesetze respektieren und diese Dinge den Gesetzen gemäß betrachten. Dann wirst du die Weisheit von Gottes Herrschaft über alles sehen. Außerdem wohnen all diese Gesetze dem Leben inne. Wie kam das zustande? (Es wurde von Gott bestimmt.) Es wurde von Gott bestimmt. So hat Gott es eingerichtet. Menschen forschen in der Wissenschaft, forschen in Biologie, forschen in allen möglichen Studienbereichen. Sie haben so viele Jahre Forschung betrieben, verstehen aber nur einfache Glaubenslehre und Ordnung; keiner sieht Gottes Souveränität oder Weisheit in dieser Glaubenslehre und in diesen Phänomenen. Warum waren dieses ganze Ökosystem und diese ganze Nahrungskette, als sie entstanden, so komplex und erstaunlich? Menschen stellen einfach ein Phänomen klar oder vermelden den Menschen in dieser Welt eine Tatsache, aber keiner kann zusammenfassen oder klar erkennen, dass all das von Gott kam – es ist nicht von selbst entstanden. Wenn wir der Aussage, dass es von selbst entstanden ist, zustimmen, wie kommt es dann, dass niemand in all diesen Jahren je gesehen hat, dass ein Affe sich in einen Menschen verwandelt? All diese Gesetze wurden von Gott festgelegt. Haben sie irgendetwas damit zu tun, dass Affen sich in Menschen verwandeln? (Nein.) So etwas gibt es nicht. Gott hat all diese Gesetze und diese gesamte Ordnung festgelegt. Wenn Menschen das Glück haben, übrigzubleiben, dann werden sie zu diesem Zeitpunkt nicht nur diese gesamte Ordnung und all diese Gesetze respektieren, wahren und verwalten, sondern, was noch wichtiger ist, sie werden auch der größte Nutznießer dieser gesamten Ordnung und all dieser Gesetze werden. Gott hat all das für die Menschheit vorbereitet und es für die Menschen eingerichtet – alles ist fertiggestellt, sodass die Menschen sich daran erfreuen können. Von allem sind die geschaffenen Wesen, die Menschen sind, die gesegnetsten. Die Menschen haben die Sprache, das Denken, können Gottes Stimme hören, können Gottes Worte verstehen, haben eine Sprache, in der sie mit Gott kommunizieren können, und sind am bewandertsten darin, Gottes Worte zu verstehen. Sie sind deswegen am gesegnetsten, weil Gott ihnen das größte Kapital schenkte, mit dem sie Errettung erlangen können und vor Ihn treten können. Letztlich wird alles, was Gott getan hat, und diese gesamte Ordnung und all die Gesetze, die Gott festgelegt hat, von den Menschen verlangen, dass sie all das verwalten und wahren. Jene Menschen, die diese gesamte Ordnung und all diese Gesetze nur erforschen, zerstören, einen schädlichen Einfluss darauf haben und sie verfälschen, müssen ausgerottet werden. Die Menschen haben so viel Not gelitten. Existiert eigentlich der wunderbare Bestimmungsort, an den Menschen im Herzen glauben und nach dem sie streben und sich sehnen? Er existiert eigentlich nicht. Es ist nur ein Verlangen und ein ungezügelter Ehrgeiz der Menschen und ist anders als das, was Gott den Menschen geben will. Es sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Der Part „eine schwere Bürde tragen“ in „Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen“ existiert also in den Menschen nicht. Was meine Ich damit, dass er nicht existiert? Dass der wunderbare Bestimmungsort, an den du glaubst, und die Dinge, die du in den Verlangen und ungezügelten Ambitionen tief in deinem Herzen erreichen willst, überhaupt nicht existieren. Ganz gleich wie viel Not du leidest oder wie viel Erniedrigung du erträgst, letztlich haben der Bestimmungsort, nach dem du dich sehnst, die Dinge, die zu erreichen du dir wünschst, der Mensch, der du werden willst, und das Ausmaß, in dem du gesegnet werden willst, weder Hand noch Fuß. Das sind nicht die Dinge, die Gott dir geben will. Welches andere Problem liegt hier vor? Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen, ist, wenn Menschen ihre wirklichen Fähigkeiten verbergen, indem sie Erniedrigung ertragen und dann Erniedrigung erleiden, um ihre Ziele zu erreichen. Was sind diese Ziele? Es sind die Bestrebungen und sogar Verlangen tief in den Herzen der Menschen. Leiden Gläubige also Not, um ein Verlangen zu befriedigen? (Nein.) Wozu tun sie das also? Wenn Gläubige Not leiden, ist dann das Ziel, das sie verfolgen und erreichen wollen, positiv oder negativ? (Positiv.) Hängt es mit Verlangen zusammen? (Nein.) Was also ist dieses positive Ziel? (Dass sie ihre verdorbene Disposition ablegen, ein wahrer Mensch werden und besser leben können.) Dass sie ihre verdorbene Disposition ablegen, ein wahrer Mensch werden und besser leben können. Was noch? Ein Mensch zu werden, der gerettet ist, und nicht erneut gegen Gott aufzubegehren. Möchtet ihr jemand wie Hiob und Petrus werden? (Ja.) Ist das also nicht das Ziel? (Ja.) Hängt dieses Ziel mit Verlangen zusammen? (Nein.) Dieses Ziel ist ein ordnungsgemäßes Streben und das Ziel und der Weg, den Gott den Menschen geschenkt hat. Das ist ordnungsgemäß. Deshalb sage Ich, dass die Not, die du wegen dieses ordnungsmäßigen Ziels deines Strebens leidest, kein Ertragen von Demütigung ist. Stattdessen ist es das, wonach die Menschen streben sollten, und der Weg, den die Menschen nehmen sollten. Können jene Menschen, die tief im Herzen denken, sie seien jemand, der Erniedrigung erträgt, auf diesen Weg gelangen? Das können sie nicht, und sie können dieses Ziel auch nicht erreichen.

Wenn wir uns das jetzt ansehen, ist dann die Phrase „Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen“ die Wahrheit? (Nein.) Es ist nicht die Wahrheit, und es ist kein Maßstab dafür, wie die Menschen handeln sollten, wie sie sich verhalten sollten oder Gott anbeten sollten. Müssen Menschen Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen, um von Gott gerettet zu werden? (Nein.) Ist es richtig oder falsch, zu sagen, dass ein Mensch Errettung erlangt hat, indem er Demütigung erduldete und eine schwere Bürde trug? (Falsch.) Inwiefern ist das falsch? Demütigung zu erdulden und eine schwere Bürde zu tragen, heißt nicht, dass man die Wahrheit praktiziert, wie also kann man Errettung erlangen? Das ist so, als würde man sagen, jemand hat Menschen getötet, Feuer gelegt und eine Menge üble Dinge getan und wurde schließlich ein „vom Volk geliebter Anführer“. Ist das nicht in etwa dieselbe Aussage? (Ja.) Genau das bedeutet es. Derjenige befindet sich offensichtlich auf dem Weg der Niederträchtigkeit, wurde jedoch zu einem positiven Menschen. Das ist ein Widerspruch. Würde man sagen, dass ein Mensch Demütigung erduldete und eine schwere Bürde trug und schließlich Vereinbarkeit mit Gott zustande brachte oder dass ein Mensch Demütigung erduldete und eine schwere Bürde trug und schließlich in Prüfungen standhaft blieb oder dass ein Mensch Demütigung erduldete und eine schwere Bürde trug und schließlich Gottes Auftrag zu Ende brachte – welche dieser Aussagen sind dann richtig? (Keine davon.) Keine davon ist richtig. Ist es richtig, zu sagen, dass jemand Demütigung erduldete und eine schwere Bürde trug, während er das Evangelium im ganzen Dorf verbreitete? (Nein.) Ich sehe, dass einige unsicher sind und denken: „Ist das richtig? Ich denke, diese Aussage ist richtig, oder nicht? Es kommt oft vor, dass Menschen Demütigung erdulden müssen und eine schwere Bürde tragen müssen, während sie das Evangelium predigen und Gott bezeugen.“ Es ist richtig, diese Phrase in diesem Kontext zu benutzen, oder nicht? (Nein, das ist es nicht.) Warum nicht? Sagt es Mir. (Weil der Effekt, der dadurch erzielt wird, dass man Demütigung erduldet und eine schwere Bürde trägt, nicht positiv ist.) Ist das die richtige Anwendung? Analysiert, inwiefern diese Phrase falsch ist. Seziert sie. „Indem sie, während sie das Evangelium predigten, Demütigung erduldeten und eine schwere Bürde trugen, bekehrten sie viele Menschen, brachten viel Frucht und verkündeten den Namen Gottes.“ Wisst ihr nicht, ob diese Aussage richtig ist? Wenn wir sie im Rahmen jeder Aussage anwenden, über die wir heute Gemeinschaft gehalten haben, so wäre es falsch, in dieser Situation diese Phrase zu verwenden, aber wenn wir es einen Schritt weiter denken, dahingehend, wie einige Menschen, wenn sie das Evangelium predigen, von potenziellen Empfängern des Evangeliums geschlagen oder angebrüllt und an der Tür abgewiesen werden, zählt das dann als Erdulden von Demütigung? (Nein.) Was ist das dann? (Not, die Gläubige leiden müssen, während sie das Evangelium predigen.) Das ist richtig. Das ist Not, die Menschen leiden müssen. Das ist ihre Verantwortung, ihre Verpflichtung und der Auftrag, den Gott den Menschen gegeben hat. Es ist so wie beim Gebären, was schmerzhaft ist – ist das nicht Not, die man leiden muss? (Ja.) Wenn eine Frau zu ihrem Kind sagt, „Ich habe Demütigung erduldet und eine schwere Bürde getragen, um dich zur Welt zu bringen“, wäre das eine korrekte Aussage? (Nein.) Sie litt Not, warum ist die Aussage also falsch? Weil das Not ist, die sie leiden muss. Wenn ein Wolf beispielsweise stundenlang auf der Jagd war, bevor er einen Hasen erlegte, und sagen würde, „Ich erduldete Demütigung und trug eine schwere Bürde, um einen Hasen zu fressen“, würde das dann stimmen? (Nein.) Um einen Hasen zu fressen, muss der Wolf im Gegenzug etwas opfern. Der Hase wird nicht einfach dasitzen und darauf warten, dass der Wolf ihn frisst. Welche Aufgabe ist schon so einfach? Ganz gleich was die Aufgabe ist, man muss stets ein gewisses Opfer bringen. Das heißt nicht, dass man Demütigung erduldet und eine schwere Bürde trägt. Als was haben wir die Phrase „Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen“ gerade eingehend eingestuft? (Als negativ.) Wir haben sie als eine negative und abschätzige Phrase eingestuft und sie als Satans Logik und Satans Philosophie für weltliche Belange eingestuft. Sie hat nichts mit dem Glauben an Gott oder mit positiven Dingen zu tun. Wenn jemand sagt, „Ich habe jahrelang das Evangelium gepredigt. Ich habe wirklich Demütigung ertragen und eine schwere Bürde getragen!“, dann ist das nicht angebracht. Das Evangelium zu predigen, ist deine Verantwortung, und das ist Not, die du leiden sollst. Selbst wenn du das Evangelium nicht predigst, wirst du nicht einfach dadurch Not leiden, dass du lebst? Das ist Not, die Menschen leiden sollen; es ist angebracht. Die Phrase „Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen“ ist im Wesentlichen aus Gottes Haus getilgt worden. Wenn jemand diese Phrase erneut erwähnt, wie wirst du sie dann interpretieren? Wenn jemand sagt, „Im Gefängnis erduldete ich Demütigung und trug eine schwere Bürde, um kein Judas zu sein!“, stimmt diese Aussage dann? (Nein.) Warum nicht? „Um kein Judas zu sein“ ist ein sehr gerechtes Ziel und eine sehr gerechte Aussage, wie also könnte das nicht Erdulden von Demütigung und Tragen einer schweren Bürde sein? (Ein Gläubiger sollte kein Judas sein.) Das stimmt. Inwiefern ist es für einen Gläubigen vernünftig, ein Judas zu sein? Ist es nicht irrwitzig, zu sagen, kein Judas zu sein, hieße, Demütigung zu erdulden und eine schwere Bürde zu tragen? Gott zu bezeugen, ist deine Mission. Bei diesem Zeugnis sollten geschaffene Wesen standhaft bleiben, und bei dieser Haltung sollten sie standhaft bleiben. Satan ist des Menschen Lobpreises nicht würdig. Gott ist der, den die Menschen anbeten sollten, und es ist vollkommen normal und gerechtfertigt, Gott anzubeten. Wenn Satan versucht, dich dazu zu bringen, dich seinem Willen zu beugen, dann solltest du in deinem Zeugnis für Gott standhaft bleiben, deinem Leben entsagen und kein Judas sein. Das läuft nicht darauf hinaus, dass man Demütigung erduldet und eine schwere Bürde trägt. Ich habe diese Phrase jetzt deutlich erläutert. Wenn jemand erneut sagt, wie er Demütigung erduldet und eine schwere Bürde getragen hat, wie solltet ihr dann damit umgehen? Derjenige wird es verstehen, wenn ihr ihn die Predigt hören lasst, die Ich heute gehalten habe. Das ist der einfachste Weg.

C. Ein Kampfeswille, niemals aufzugeben

Die dritte Manifestation, wenn jemand auf Reisig schläft und Galle leckt, ist ein Kampfeswille, niemals aufzugeben. Was für eine Disposition ist es, wenn man niemals aufgibt? Eine arrogante Disposition. Wie können Menschen niemals scheitern? Wie können Menschen nie irgendetwas falsch machen, nie irgendetwas Falsches sagen oder nie irgendwelche Fehler machen? Du musst zugeben: „Ich bin ein gewöhnlicher Mensch, und ich bin ein normaler Mensch. Ich habe Fehler und Defizite. Manchmal tue ich das Falsche, und manchmal sage ich das Falsche. Ich bin imstande, das Falsche zu tun und dem falschen Weg zu folgen. Ich bin ein gewöhnlicher Mensch.“ Was bedeutet es also, niemals aufzugeben? Das ist dann der Fall, wenn jemand scheitert, Rückschläge erlebt oder auf den falschen Weg abirrt, es aber nicht zugibt. Er macht einfach stur weiter. Er scheitert, ist aber nicht entmutigt, scheitert, gibt aber seine Fehler nicht zu. Ganz gleich, wie viele Menschen ihn zurechtweisen oder verurteilen, er kehrt nicht um. Er kämpft, arbeitet und strebt, wobei er darauf beharrt, seine eigene Richtung einzuschlagen und seine eigenen Ziele zu verfolgen, und was ihn das kosten wird, ist ihm egal. Diese Art von Geisteshaltung ist damit gemeint. Ist eine solche Geisteshaltung nicht ziemlich hilfreich dabei, Menschen zu mobilisieren? In welchen Situationen heißt es für gewöhnlich „Gib niemals auf!“? In jederart Situation. Wo auch immer es verdorbene Menschen gibt, gibt es diese Phrase, gibt es diese Geisteshaltung. Wozu also haben sich Menschen, die des Satans sind, diesen Spruch einfallen lassen? Damit die Menschen sich nie selbst verstehen, ihre eigenen Fehler nicht erkennen und ihre eigenen Fehler nicht annehmen. Damit die Menschen nicht nur die eigene fragile, kraftlose und inkompetente Seite sehen, sondern vielmehr ihre fähige, mächtige und beherzte Seite, sich nicht unterschätzen, sondern sich für kompetent halten. Solange du dich für fähig hältst, bist du fähig; solange du denkst, dass du erfolgreich sein kannst, nicht scheitern wirst und zum Besten der Besten werden kannst, wird das so sein. Solange du diese Zielstrebigkeit und Entschlossenheit hast, dieses Verlangen und diesen ungezügelten Ehrgeiz, kannst du das alles erreichen. Die Menschen sind nicht unbedeutend, sie sind mächtig. Bei den Nichtgläubigen gibt es ein Sprichwort: „Deine Bühne ist so groß wie dein Herz.“ Manche Menschen lieben diesen Spruch, sobald sie ihn hören: „Wow, ich will einen zehnkarätigen Diamanten, das bedeutet also, dass ich ihn bekommen werde? Ich will einen Mercedes Benz, das bedeutet also, dass ich ihn bekommen werde?“ Wird das, was du bekommst, dem Umfang deines Herzenswunsches entsprechen? (Nein.) Dieser Spruch ist ein Trugschluss. Offen gesagt, kennt die Arroganz derer, die die Redewendung „Gib niemals auf!“ glauben und ihr zustimmen, keine Grenzen. Welchen von Gottes Worten widerspricht die Denkweise dieser Menschen direkt? Gott verlangt, dass die Menschen sich selbst verstehen und sich bodenständig verhalten. Menschen haben verdorbene Dispositionen; sie haben Defizite und eine Disposition, die sich Gott widersetzt. Es gibt keine vollkommenen Menschen unter den Menschen, keiner ist perfekt, sie sind bloß gewöhnliche Menschen. Zu welchem Verhalten ermahnte Gott die Menschen? (Sich redlich zu benehmen.) Sich redlich zu benehmen und an ihrem Platz als geschaffene Wesen auf bodenständige Weise festzuhalten. Hat Gott je verlangt, dass die Menschen niemals aufgeben? (Nein.) Nein. Was also sagt Gott über Menschen, die dem falschen Weg folgen oder eine verdorbene Disposition offenbaren? (Er sagt, sie sollen es anerkennen und akzeptieren.) Es anerkennen und akzeptieren, es dann verstehen, imstande sein, umzukehren, und erreichen, die Wahrheit zu praktizieren. Im Gegensatz dazu trifft „niemals aufgeben“ dann zu, wenn Menschen ihre eigenen Probleme nicht verstehen, ihre Fehler nicht verstehen, ihre Fehler nicht akzeptieren, in keinem Fall umkehren und in keinem Fall Buße tun, geschweige denn Gottes Herrschaft oder Anordnungen akzeptieren. Nicht nur, dass sie nicht danach suchen, was genau das Schicksal der Menschen ist oder was Gott orchestriert und anordnet – nicht nur, dass sie nicht nach diesen Dingen suchen, sondern sie nehmen stattdessen ihr Schicksal in die eigene Hand; sie wollen das letzte Wort haben. Außerdem verlangt Gott, dass die Menschen sich selbst verstehen, sich präzise beurteilen und bewerten und mit ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und ganzer Seele auf bodenständige und redliche Weise das tun, worin auch immer sie gut sind, wohingegen Satan die Menschen dazu bringt, von ihrer arroganten Disposition vollumfänglich Gebrauch zu machen und ihrer arroganten Disposition freien Lauf zu lassen. Er macht Menschen übermenschlich, großartig und verleiht ihnen sogar Superkräfte – er macht die Menschen zu etwas, was sie nicht sein können. Was ist somit Satans Philosophie? Sie lautet, dass du, selbst wenn du falschliegst, nicht falschliegst, und dass, solange du die Geisteshaltung hast, dich nicht geschlagen zu geben, und solange du die Geisteshaltung hast, niemals aufzugeben, früher oder später der Tag kommen wird, an dem du zu dem Besten der Besten wirst, und früher oder später der Tag kommen wird, an dem deine Wünsche und Ziele sich verwirklichen. Bedeutet also, niemals aufzugeben, in irgendeiner Weise, dass du jedes Mittel einsetzen wirst, um etwas zu erreichen? Um deine Ziele zu erreichen, darfst du nicht zugeben, dass du imstande bist, zu scheitern, du darfst nicht glauben, dass du ein gewöhnlicher Mensch bist, und du darfst nicht glauben, dass du imstande bist, dem falschen Weg zu folgen. Zudem musst du skrupellos jede nur denkbare Methode oder geheime Intrige einsetzen, um deine Verlangen und ungezügelten Ambitionen zu verwirklichen. Gibt es irgendetwas an „niemals aufgeben“, wodurch die Menschen mit einer abwartenden und unterwürfigen Haltung an ihr Schicksal herangehen? (Nein.) Nein. Die Menschen bestehen darauf, ihr Schicksal vollkommen in die eigene Hand zu nehmen; sie wollen die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal haben. Ganz gleich, ob es darum geht, welchen Weg sie gehen werden, ob sie gesegnet werden oder welche Art von Lebensstil sie haben werden, sie müssen bei allem das letzte Wort haben. Bei den Nichtgläubigen gibt es einen Spruch: „Möglichkeiten eröffnen sich dem, der vorbereitet ist.“ Was für eine Art von Spruch ist das? Es gibt viele Menschen, die jahrelang mit Vorbereitungen beschäftigt sind, ihr ganzes Leben mit Vorbereitungen beschäftigt sind, aber sterben, ohne dass sich ihnen eine Möglichkeit geboten hat. Wie entstehen Möglichkeiten? (Durch Gott.) Wenn Gott keine Möglichkeit für dich bereithält, ist dann, wie sehr du dich auch mit Vorbereitungen beschäftigt hast, irgendetwas davon von Nutzen? (Nein.) Wenn Gott nicht vorhat, dir eine Möglichkeit zu geben, und es nicht vom Schicksal bestimmt ist, was nützt es dann, ganz gleich, wie viele Jahre du mit Vorbereitungen verbracht hast? Wird Gott Mitleid mit dir haben und dir eine Möglichkeit geben, weil du dich so viele Jahre lang vorbereitet hast? Wird Gott das tun? (Nein.) Wenn Gott es für dich vorbereitet hat, wird sich eine Möglichkeit ergeben, und wenn Gott es nicht für dich vorbereitet hat, dann wirst du keine Möglichkeit bekommen. Nützt es irgendetwas, niemals aufzugeben? (Nein.) Manche Menschen sagen: „Ich gebe niemals auf. Ich nehme mein Schicksal in die eigene Hand!“ Ihre Worte sind scharf, aber ob sie das schaffen können, liegt nicht bei ihnen. Da ist zum Beispiel eine Frau, die sich einen Sohn wünscht. Sie bekommt mehrere Kinder, aber es sind alles Mädchen. Andere Leute sagen ihr, sie soll keine Kinder mehr bekommen und dass es ihr nicht bestimmt ist, einen Sohn zu haben, aber sie gibt nicht nach und sagt: „Das glaube ich nicht. Ich werde niemals aufgeben!“ Als ihr zehntes Kind auch ein Mädchen ist, gibt sie schließlich nach: „Es sieht so aus, als wäre es mir nicht bestimmt, einen Sohn zu haben.“ Ist es immer noch so, dass sie niemals aufgibt? Ist sie immer noch zuversichtlich? Traut sie sich immer noch, mehr Kinder zu bekommen? Nein, das tut sie nicht. Irgendein anderer Mensch plant, mit seiner Geschäftstätigkeit fünfhunderttausend Dollar in zwei Jahren zu verdienen. Als er zu Beginn, im ersten halben Jahr, gar nichts verdient, sagt er: „Macht nichts. Wenn man im ersten halben Jahr kein Geld verdient, fällt das nicht ins Gewicht. Ich werde sicher in der zweiten Jahreshälfte Geld verdienen.“ Nachdem über ein Jahr verstrichen ist und er kein Geld verdient hat, lenkt er trotzdem nicht ein: „Ich gebe niemals auf. Ich glaube, dass alles in der Hand des Menschen liegt – ich habe eine Menge Möglichkeiten!“ Nach zwei Jahren hat er keine fünfzigtausend verdient, geschweige denn fünfhunderttausend. Er denkt, er hatte nicht genug Zeit und nicht genug Erfahrung, also studiert er noch zwei Jahre. Nach vier Jahren hat er nicht nur keine fünfhunderttausend Dollar verdient, sondern fast sein ganzes Anfangskapital verloren, aber er will trotzdem nicht aufgeben: „Ich bin vom Schicksal dazu bestimmt, Geld zu haben. Warum bin ich nicht imstande, fünfhunderttausend Dollar zu verdienen?“ Wird er nach fast zehn Jahren immer noch dieses Ziel haben, fünfhunderttausend Dollar zu verdienen? Wenn du ihn erneut fragst, wie viel er dieses Jahr plant, zu verdienen, sagt er: „Oh, es reicht, wenn ich davon leben kann.“ Will er immer noch niemals aufgeben? Er ist gescheitert, richtig? Inwiefern ist er gescheitert? Ist er gescheitert, weil sein Einnahmenziel zu hoch war? Geht es darum? Nein. Ob es um das Vermögen der Menschen geht, ihre Kinder, die Not, die sie in ihrem Leben leiden, oder darum, wann und wohin sie gehen, sie können nichts davon entscheiden. Manche Menschen wollen in die öffentliche Verwaltung gehen, bekommen aber nie die Möglichkeit dazu – ist ein Mangel an Fähigkeit daran schuld? Sie sind fähig, berechnend und wissen, wie man Menschen Honig ums Maul schmiert, warum also ist es für sie so schwer, Beamte zu werden? Es gibt viele Menschen, die nicht so fähig sind wie sie, die Beamte geworden sind, und viele Menschen, auf die sie herabsehen, die Beamte geworden sind. Diese Menschen können gut reden, haben echtes Talent und eine solide Bildung in der Tasche, warum ist es also so schwer, wenn sie Beamte werden wollen? Als sie jung waren, wollten sie niemals aufgeben, aber als sie alt wurden und immer noch durchschnittliche Büroangestellte waren, lenkten sie schließlich ein und sagten: „Das Schicksal des Menschen wird vom Himmel bestimmt. Wenn es vom Schicksal bestimmt ist, dann wird es so kommen. Wenn nicht, dann kann man es durch Streben nicht erreichen.“ Sie haben sich ihrem Schicksal ergeben, nicht wahr? Was ist mit ihrer Geisteshaltung, niemals aufzugeben, passiert? Die Menschen werden angesichts der Tatsachen gedemütigt.

Was bringt die Geisteshaltung, niemals aufzugeben, den Menschen? Sie befruchtet ihre Verlangen und Ambitionen. Was sie den Menschen bringt, ist kein positiver Einfluss oder eine positive Führung; vielmehr beschert sie ihnen eine Art von negativem, nachteiligem Einfluss. Die Menschen selbst wissen nichts über ihren Platz im Universum, wissen nichts über das Schicksal, das der Himmel für sie geplant hat, und wissen nichts über Gottes Herrschaft oder Anordnungen. Obendrein haben sie sich diese sogenannte seelische Krücke angeeignet. Was passiert letztlich, wenn sich die Menschen in einer Situation befinden, in der sie nur in die Irre geführt werden können? Sie leisten eine ganze Menge Arbeit vergebens und verrichten viel sinnlose Arbeit. Um ihre Ziele zu erreichen, müssen die Menschen einerseits körperlich und geistig nicht wenig Verlust und Trauma erleiden, und andererseits haben sie mit Sicherheit auch viel Böses getan, um ihre Begierden, ungezügelten Ambitionen und Ziele zu erreichen. Welche Konsequenz wird dieses Böse den Menschen im nächsten Leben bescheren? Es wird ihnen nur Bestrafung bescheren. Was eine verdorbene Disposition den Menschen beschert, ist Verlangen und ungezügelter Ehrgeiz. Ist irgendetwas von dem, wozu Verlangen und ungezügelter Ehrgeiz die Menschen veranlassen, legitim? Stimmt irgendetwas davon mit der Wahrheit überein? (Nein.) Was sind diese Dinge? Sie sind einzig Akte des Bösen. Was umfasst dieses Böse? Anderen gegenüber berechnend zu sein, andere hereinzulegen, anderen zu schaden und andere auszutricksen. Am Ende sind sie anderen zu viel schuldig und könnten im nächsten Leben als Tier wiedergeboren werden. Wem auch immer sie das Meiste schulden, wen auch immer sie am meisten austricksen und wen auch immer sie am meisten hereinlegen, in dessen Haus werden sie als Tier leben, unfähig, zu sprechen, und von Menschen herumkommandiert. Selbst wenn sie als Mensch wiedergeboren werden, werden sie ein Leben aus endlosen Nöten erdulden; sie müssen für das bezahlen, was sie getan haben. Das ist die negative Konsequenz, die sich daraus ergeben wird. Würden sie nicht von dem Spruch „Gib niemals auf!“ geleitet, würden ihre Ambitionen und Begierden nicht befruchtet, und würden sich ihre Ambitionen und Begierden in zwei oder drei Jahren nicht verwirklichen, würden die Menschen sie wahrscheinlich aufgeben, aber da Satan das Feuer anfacht, blähen sich ihre Begierden immer mehr auf. Das Aufblähen an sich ist nicht das Problem, aber infolgedessen betreten sie einen niederträchtigen Pfad. Wenn sich jemand auf einem niederträchtigen Pfad befindet, kann er dann gute Dinge tun? Kann er menschliche Dinge tun? Nein, das kann er nicht. Er wird jedes Mittel einsetzen, um seine Ziele und Zwecke zu erreichen, schwören, dass er nicht ruhen wird, bis seine Ziele erreicht sind, und ist imstande, alle möglichen schlimmen Dinge zu tun. Ihr seht es doch, gibt es Fälle, in denen Kinder ihre Eltern umbringen, um an ihr Vermögen zu kommen? (Ja.) Es gibt zu viele Fälle, in denen Menschen ihre Freunde und Angehörigen aus Eigeninteresse eigenhändig umbringen. Wenn sich zwei Menschen dieselbe günstige Gelegenheit bietet und sie gegeneinander darum kämpfen müssen, dann setzen sie jedes denkbare Mittel ein, um diese zu bekommen. Was sind im entscheidendsten Moment ihre Überzeugungen? „Ich gebe niemals auf. Diesmal darf ich keinesfalls scheitern. Wenn ich mir diese Gelegenheit entgehen lasse, dann bietet sich mir vielleicht für den Rest meines Lebens nie wieder so eine gute Gelegenheit. Diesmal muss ich gewinnen. Ich muss diese Gelegenheit unbedingt bekommen. Ganz gleich, wer sich mir in den Weg stellt, ich werde ihn ausnahmslos umbringen!“ Was passiert letztlich? Derjenige bringt den anderen um. Er mag sein Ziel erreicht und seine Begierde befriedigt haben, aber er hat auch Böses getan, und damit hat sich Unheil zusammengebraut. Sein Herz ist vielleicht sein ganzes Leben unruhig, es fühlt sich vielleicht angeklagt, oder es ist vielleicht völlig ahnungslos. Allerdings bedeutet die Tatsache, dass er es überhaupt nicht wahrnimmt, nicht, dass Gott diese Sache nicht festgelegt hat. Gott weiß, wie man damit umgeht. Dieser Mensch hat vielleicht in diesem Leben sein Ziel erreicht, er hat es vielleicht geschafft, aber im nächsten Leben wird er einen schrecklichen Preis für das zahlen, was er in diesem Leben getan hat, was wahrscheinlich eine böse Tat gewesen ist. Er muss vielleicht in einem Leben dafür bezahlen oder in zwei Leben, drei Leben oder sogar eine Ewigkeit. Dieser Preis ist viel zu schrecklich! Wie also kam diese Konsequenz zustande? Sie kam durch einen einzigen Satz, eine einzige Überzeugung zustande. Dieser Mensch will diese Gelegenheit bekommen. Er gibt sich nicht geschlagen, er gibt nicht auf, und lässt nicht zu, dass er scheitert. Er will die Gelegenheit fest am Schopf packen. Infolgedessen braut sich Unheil zusammen. Nachdem sich Unheil zusammengebraut hat, werden ein oder zwei Jahre nicht genügen, um für die Folgen zu bezahlen und diese wiedergutzumachen. Ist das nicht ein zu hoher Preis? Ein Menschenleben dauert achtzig bis neunzig Jahre, die kürzeren fünfzig bis sechzig Jahre. Ganz gleich, ob du dir persönliche Vorteile, Status, Geld oder andere materielle Dinge erarbeitet hast, du wirst dich zwanzig oder dreißig Jahre bewusst daran erfreuen. Für diese zwanzig oder dreißig Jahre an Freude wirst du allerdings vielleicht einen Preis in jedem deiner Leben für den Rest der Ewigkeit bezahlen müssen. Ist dieser Preis nicht zu hoch? (Ja.) Menschen, die nicht an Gott glauben, verstehen die Wahrheit nicht, noch wissen sie, dass Gott über all diese Dinge herrscht. Sie sind also imstande, um ihres eigenen egoistischen Verlangens, eines momentanen, blendenden, selbstsüchtigen Verlangens willen, unter dem Herrschaftsbereich bestimmter Auffassungen oder satanischer Logik dumme Dinge zu tun, was sie mit ewigem Bedauern zurücklässt. „Ewig“ bedeutet nicht zwanzig oder dreißig Jahre in diesem Leben, sondern vielmehr, dass sie in jedem Leben, einschließlich diesem, leiden müssen. Menschen, die nicht an Gott glauben, werden diese Dinge nicht verstehen, und wenn Menschen, die an Gott glauben, die Wahrheit nicht verstehen oder Gott nicht kennen, dann werden sie diese Dinge auch nicht verstehen. Manche Menschen tun keine Dinge, die offenkundig böse sind. Wenn du sie von außen betrachtest, dann bringen sie keine Leute um oder legen kein Feuer, und sie stellen anderen Menschen nicht offen eine Falle, aber sie haben viele heimliche Taktiken. Aus Gottes Sicht sind der Charakter dieses Bösen und des offenkundigen Bösen dasselbe. Was meine Ich damit, dass sie denselben Charakter aufweisen? Ich meine, dass von Gottes Standpunkt aus betrachtet, die Grundsätze, nach denen Er solche Dinge verurteilt, dieselben sind. Er setzt dieselbe Methode und denselben Punkt der Wahrheit ein, um sie zu verurteilen. All diese Dinge, die diese Menschen getan haben, werden von Gott verurteilt, ganz gleich, aus welcher Motivation heraus sie handelten und ob sie das in Gottes Haus oder draußen in der Welt getan haben. Wenn du an Gott glaubst, diese Dinge aber immer noch tust, wird sich dann das Ende, das Gott dir letztlich gibt, in irgendeiner Weise von dem Nichtgläubiger unterscheiden? Sagt Mir, wird Gott dir gegenüber aufgrund der Tatsache, dass du seit vielen Jahren an Ihn glaubst und der Kirche ein paar Jahre gedient hast, nachsichtig sein und Seine gerechte Disposition ändern? Haltet ihr das für möglich? Es ist absolut unmöglich. Was meine Ich, wenn Ich das sage? Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, dann ist das Böse, was du tust, böse, und wenn du die Wahrheit verstehst, dann ist das Böse, was du tust, trotzdem böse. Von Gottes Standpunkt aus betrachtet, ist das alles böse. Diese beiden Gattungen von Bösem sind einander gleichwertig. Es gibt keinen Unterschied zwischen den beiden. Solange etwas nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, ist es böse. Von Gottes Standpunkt aus betrachtet, gibt es, was den Charakter angeht, keinen Unterschied zwischen den beiden. Da sie beide böse sind, müssen die Menschen für das Böse, das sie getan haben, in beiden Fällen bezahlen – sie müssen einen Preis zahlen. Das ist Gottes gerechte Disposition. Ob du es anzweifelst oder glaubst, so handelt Gott und so definiert Er die Dinge. Was meine Ich mit dieser Aussage? Ich will euch allen eine Tatsache mitteilen: Du solltest nicht von Folgendem ausgehen: „Gott hat mich auserwählt, also stehe ich in Seiner Gunst. Ich verstehe viele Wahrheiten. Wenn ich ein wenig Böses tue, dann wird Gott es nicht als solches charakterisieren oder verurteilen. Ich kann tun, was mir gefällt. Ich kann das Böse in meinen Händen unter dem Vorwand ausführen, ich würde Not leiden, weil ich die Wahrheit praktiziere. Dann wird Gott es nicht verurteilen, oder?“ Du liegst falsch. Gottes Grundsätze zur Verurteilung des Bösen sind dieselben. Es spielt keine Rolle, in welchem Rahmen es geschieht oder in welcher Gruppe von Menschen es geschieht. Gott unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Ethnien noch zwischen denen, die Er auserwählt hat, und denen, die Er nicht auserwählt hat. Ob es sich um einen Nichtgläubigen oder um einen Gläubigen handelt, Gott betrachtet sie im selben Licht. Versteht ihr? (Ja, wir verstehen.)

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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