Exkurs 5: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 2) Abschnitt Drei
2) Was Antichristen gegenüber Gott tun
Nachdem wir über die verschiedenen niederträchtigen Äußerungsformen Gemeinschaft gehalten haben, die Antichristen gegenüber Menschen zeigen, wollen wir nun darüber Gemeinschaft halten, welche Äußerungsformen Antichristen gegenüber Gott an den Tag legen, bezogen darauf, dass sie den ganzen Tag nur an Niederträchtiges denken. Wir haben dieses Thema bereits zuvor ausführlich behandelt, also lasst uns eine Zusammenfassung machen. Wir beginnen mit den leichteren Fällen und gehen dann allmählich zu den schwerwiegenderen über. Zuerst kommt der Zweifel, gefolgt vom genauen Prüfen Gottes, und es gibt auch Argwohn, Vorsicht, das Stellen von Forderungen und das Feilschen. Gibt es noch etwas? (Gott auf die Probe stellen.) Die Natur dieses Verhaltens ist ziemlich schwerwiegend. Im weiteren Verlauf wird die Natur jedes Verhaltens immer schwerwiegender – Leugnung, Verurteilung, Richten, Lästerung, Beschimpfung, Angriff, Gezeter und Widerstand. Einige dieser Begriffe mögen oberflächlich betrachtet eine ähnliche Bedeutung haben, aber bei genauerer Betrachtung unterscheiden sie sich in ihrer Tiefe oder Betonung. Indem wir verschiedene Perspektiven einnehmen oder die unterschiedlichen Herangehensweisen von Antichristen betrachten, können wir Unterschiede in der Natur dieser Begriffe feststellen.
a. Zweifel
Zweifel, genaues Prüfen und Argwohn sind relativ vorläufige Äußerungsformen. Manche Menschen hegen bloß Zweifel in ihrem Herzen und denken: „Ist das menschgewordene Fleisch wirklich Gott? Für mich sieht Er wie ein Mensch aus. Sind all Seine Worte die Wahrheit? Welche davon klingen wie die Wahrheit? Manches von dem, was Er sagt, mag jenseits menschlicher Sprache und menschlichen Wissens liegen. Die Menschen mögen Mysterien und Prophezeiungen nicht klar erklären können, doch können Propheten nicht auch solche Dinge sagen? Es heißt, Gott sei gerecht, aber inwiefern ist Gott gerecht? Es heißt, Gott herrsche über alles, aber warum tut Satan dann ständig böse Dinge? Wenn Satan uns gefangen nimmt und verfolgt, wenn er uns misshandelt, warum greift Gott dann nicht ein? Wo ist Gott denn? Existiert Gott wirklich?“ Wenn Menschen wahrer Glaube fehlt, sie Gottes Herrschaft nicht erkennen, Gottes Disposition oder Gottes Wesen nicht kennen und die Wahrheit nicht verstehen, werden solche Zweifel in ihrem Herzen aufkommen. Doch indem die Menschen allmählich Gottes Werk erfahren, die Wahrheit begreifen und Gottes Herrschaft erkennen, werden diese Zweifel nach und nach aufgelöst und in wahren Glauben verwandelt. Das ist der unvermeidliche Weg für jeden, der Gott folgt. Aber können sich die Zweifel von Antichristen, welche ein niederträchtiges Wesen besitzen, ändern? (Nein, das können sie nicht.) Warum können sie sich nicht ändern? (Antichristen sind Ungläubige – sie erkennen Gott nicht an.) Theoretisch sind sie Ungläubige, weshalb sie beharrlich an Gott zweifeln. Der objektive Grund ist, dass solche Menschen von Natur aus die Wahrheit und positive Dinge ablehnen. Jedoch ist alles, was Gott tut, positiv und die Wahrheit. Da Antichristen der Wahrheit abgeneigt und feindlich gesinnt sind, erkennen sie diese Dinge nicht als Tatsachen an oder akzeptieren sie als solche, selbst wenn alle anerkennen, dass jede einzelne Handlung Gottes eine Tatsache ist, dass alles unter Gottes Herrschaft steht und dass Gottes Herrschaft – wie Gott selbst – definitiv existiert. In ihren Herzen werden die Zweifel an Gott ewig bestehen bleiben. Offensichtlich sind dies Tatsachen, die von allen bezeugt werden, und selbst bei denen, die für gewöhnlich den geringsten Glauben haben, werden ihre Zweifel an Gott nach langjähriger Erfahrung mit Gottes Werk beseitigt, und sie entwickeln einen wahren Glauben an Gott. Allein Antichristen können ihre Zweifel an Gott nicht ändern. Objektiv betrachtet sind diese Individuen theoretisch Ungläubige, die die Wahrheit nicht annehmen, aber tatsächlich liegt es daran, dass Antichristen der Wahrheit abgeneigt sind und ein niederträchtiges Wesen besitzen – das ist der fundamentale Grund. Ungeachtet dessen, wie viele Menschen bestätigen oder bezeugen, was Gott getan hat, oder wie erdrückend die Beweise sind, die den Antichristen vor Augen geführt werden, weigern sie sich dennoch, an das Wesen Gottes zu glauben oder daran, dass Gott über alle Dinge herrscht – das ist maßlos niederträchtig. Dies lässt sich an einem Punkt veranschaulichen: Wenn Antichristen die überwältigende und offensichtliche Tatsache von Gottes Herrschaft über alle Dinge sehen, glauben sie weder daran, noch erkennen sie sie an, und sie zweifeln sogar an Gott. Wenn es jedoch um die Taten des sogenannten Buddha oder von Unsterblichen geht, von denen Nichtgläubige, Teufel und böse Geister sprechen – Taten, die Antichristen nicht bezeugt haben und für die es keine greifbaren Beweise gibt –, glauben sie bereitwillig daran. Das ist eine extreme Äußerung von Niederträchtigkeit. Ungeachtet dessen, wie groß oder weltbewegend Gottes Handlungen auch sein mögen, zweifeln Antichristen dennoch und zeigen Verachtung, indem sie ständig Zweifel in ihren Herzen hegen. Doch wenn Teufel oder Satan irgendetwas Bizarres tun, sind sie überzeugt und ihnen gehen vor Bewunderung die Augen über. Sie können keine Ehrfurcht oder wahren Glauben an Gott entwickeln, egal wie großartig die Dinge sind, die Gott tut. Umgekehrt glauben sie bereitwillig an alle Erfindungen Satans und verehren diese von ganzem Herzen. Das ist eine Äußerung von Niederträchtigkeit. Die Tatsache, dass Antichristen an Gott zweifeln, existiert immer. Sie glauben niemals, dass Gott über alle Dinge herrscht, und sie erkennen niemals an, dass Gott die Wahrheit ist; ungeachtet dessen, wie viele Menschen dies bezeugen oder wie viele Beweise dafür vorgelegt werden, können sie es sich weder eingestehen noch glauben. Einerseits liegt das an der niederträchtigen Dispositionsessenz der Antichristen, und andererseits deutet es darauf hin, dass solche Individuen tatsächlich keine Menschen sind, weil sie nicht über die Denkprozesse einer normalen Menschlichkeit verfügen. Was bedeutet es, dass sie nicht über die Denkprozesse einer normalen Menschlichkeit verfügen? Es bedeutet, dass ihnen das richtige Urteilsvermögen und Verständnis für positive Dinge, für die Wahrheit und für das Wesen und den Ursprung hinter allen Dingen fehlt. Selbst durch das Lesen von Gottes Worten, das Hören von Predigten und das Erfahren von Gottes Worten können sie nicht bestätigen oder glauben, sondern bleiben im Zweifel. Offensichtlich verfügen diese Individuen nicht über die Denkprozesse einer normalen Menschlichkeit. Sind Menschen, denen die normalen Denkprozesse fehlen, die die Wahrheit, Gottes Worte und positive Dinge und Tatsachen nicht begreifen können, noch Menschen? (Nein, sie sind keine Menschen.) Sie sind keine Menschen, aber man kann nicht sagen, dass sie Tiere sind, denn Tiere haben keine niederträchtige Disposition; da diese Individuen aber eine niederträchtige Disposition haben, trifft die Aussage zu: Diese Individuen sind in der Tat waschechte Antichristen, die eine dämonische Natur besitzen. Der Zweifel ist ein Zustand in den Gedanken, den Antichristen Gott gegenüber manifestieren, und er ist auch eine Äußerung ihrer Dispositionsessenz, die sich in ihrem Verhalten offenbart, was die oberflächlichste, grundlegendste, äußerlichste und häufigste Äußerungsform ist.
b. Genaue Prüfung
In ihren Herzen sind Antichristen voller Zweifel gegenüber Gott. Nehmen sie also Gottes Worte, Seine Disposition und Sein Werk wirklich an? Unterwerfen sie sich all diesen Dingen wirklich? Folgen sie Gott wahrhaftig? Die Antwort ist eindeutig nein. Was folgt daraus? Wenn diese Personen in das Haus Gottes kommen, denken sie: „Wo ist Gott? Ich kann ihn nicht sehen, ich kann nur seine Stimme hören. Nach der Stimme zu urteilen, scheint es eine Frau zu sein; nach ihren Worten zu urteilen, scheint sie gebildet zu sein, keine Analphabetin; aber nach der Art, wie sie spricht, und dem Inhalt ihrer Worte zu urteilen, was sagt sie da? Warum klingt das denn so verwirrend? Viele Leute, die zugehört haben, sagen, es sei die Wahrheit, aber warum klingt es für mich nicht danach? Es geht nur um Angelegenheiten der Menschlichkeit, der menschlichen Disposition, um verschiedene Zustände, die Menschen in ihren Handlungen offenbaren – ist darin Leben und der Weg? Ich verstehe das nicht wirklich. Jeder sagt nach dem Zuhören, dass man seine Pflichten treu erfüllen, Gott zufriedenstellen und nach Errettung streben sollte. Viele Leute schreiben sogar Artikel mit Erfahrungszeugnissen und legen Zeugnis ab. Ist diese Person Gott? Sieht sie Gott ähnlich? Ich habe ihr Gesicht nicht gesehen; wenn ich es gesehen hätte, könnte ich vielleicht ihre Gesichtszüge deuten und eine definitive Antwort haben. Im Moment, wo ich nur ihre Stimme höre und dem zuhöre, was sie sagt, fühle ich mich immer noch etwas unsicher.“ Was tun sie da? Sie prüfen genau, stellen auf die Probe, versuchen, die tatsächliche Situation herauszufinden, um zu sehen, ob dies wirklich Gott ist, und dann zu bestimmen, ob sie Ihm folgen sollen, wie sie Ihm folgen sollen, und um festzustellen, ob sie bei dieser Person eine Antwort auf die Segnungen und den Bestimmungsort, die sie erlangen wollen, sowie auf ihre Begierden finden können, und ob sie durch diese Person genau wissen können, wie Gott im Himmel ist, ob Er wirklich existiert, wie Seine Disposition ist, was Sein Vorgehen und Seine Haltung gegenüber den Menschen sein mögen und welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Autorität Er besitzt. Ist das nicht ein genaues Prüfen Gottes? Das ist es ganz eindeutig.
Können Antichristen, während sie Gott genau prüfen, Gottes Worte als ihr Leben annehmen und sie als Richtschnur und Ziel für ihr tägliches Leben und Verhalten betrachten? (Nein.) Ein gewöhnlicher, verdorbener Mensch mag Gott eine Zeit lang genau prüfen und dann denken: „Dieser Weg ist falsch, ich fühle mich im Herzen unwohl; ich kann durch mein genaues Prüfen Gottes keine Antworten finden. Wie kann ein Gläubiger Gott genau prüfen? Was kann man durch das genaue Prüfen Gottes gewinnen? Wenn Gläubige Gott genau prüfen, verbirgt Gott Sein Angesicht vor ihnen, und sie können die Wahrheit nicht erlangen. Es heißt, Gottes Worte seien die Wahrheit und dass die Menschen in Seinen Worten den Weg finden und das Leben erlangen können. Es ist nicht gut für mich, so zu handeln – ich kann Ihn nicht weiter genau prüfen.“ Während sie sich Predigten anhören und Gottes Worte lesen, entdecken sie allmählich, dass die Menschen verderbte Dispositionen haben, und sie erkennen stetig, dass sie nicht mit Gott vereinbar sein können, ihre Pflichten nicht richtig erfüllen oder irgendetwas gut machen können, solange diese verdorbenen Dispositionen nicht beseitigt sind. Allmählich entdecken sie, dass der Grund, warum die Menschen ihre Pflichten nicht gut erfüllen können, darin liegt, dass ihre verdorbenen Dispositionen und ihre Aufsässigkeit sie behindern und weil sie gemäß ihren verdorbenen Dispositionen handeln und nicht in der Lage sind, Angelegenheiten nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handhaben. Als Nächstes fangen sie an zu denken: „Wie kann ich im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen handeln? Wenn sich meine verdorbenen Dispositionen zeigen, wie kann ich sie beseitigen?“ Die beste Lösung für die verdorbenen Dispositionen der Menschen sind die Wahrheit und Gottes Worte. Der direkteste Weg für die Menschen, in die Wahrheit einzutreten, besteht darin, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und für alles, was sie tun, die Grundsätze zu finden. Dies legt Ziele, Richtung, Wege und Methoden der Praxis fest. Sobald diese festgelegt sind, haben die Menschen einen Weg, dem sie folgen können, und wenn sie handeln, ist es unwahrscheinlich, dass sie gegen die Verwaltungsverordnungen verstoßen, ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren oder Störungen und Unterbrechungen verursachen, und es ist sogar noch unwahrscheinlicher, dass sie sich Gott widersetzen. Nachdem sie eine solche Erfahrung gemacht haben, haben sie das Gefühl, einen passenden Weg für ihren Glauben an Gott gefunden zu haben, und dass dies der Weg ist, den sie brauchen, derjenige, in den sie eintreten sollten, der richtige Weg für den Glauben an Gott und für das Leben, und dass er viel besser ist, als Ihn genau zu prüfen und Ihm gegenüber stets eine abwartende Haltung einzunehmen. Sie erkennen, dass es vergeblich ist, Gott genau zu prüfen, und dass man, egal wie genau man Ihn prüft, die verschiedenen verdorbenen Dispositionen, die man offenbart, oder die Probleme, die bei der Ausführung seiner Pflichten auftreten, nicht lösen kann. Daher vollziehen sie allmählich den Übergang vom genauen Prüfen Gottes zum Weg des Suchens nach den Wahrheitsgrundsätzen. Dies ist die normale Art des Eintritts und der normale erfahrungsbasierte Prozess für gewöhnliche, verdorbene Menschen. Bei Antichristen ist das jedoch anders. Vom ersten Tag an, an dem sie das Haus Gottes betreten und über dessen Schwelle treten, denken sie: „Alles im Haus Gottes ist so interessant, alles ist so neu – es ist anders als in der nicht-gläubigen Welt. Im Haus Gottes muss jeder ehrlich sein; es ist wie eine große Familie und so lebendig!“ Nachdem sie ihre Brüder und Schwestern genau geprüft, kennengelernt und gründlich verstanden haben, ist es für sie an der Zeit, Gott genau zu prüfen. Sie denken sich: „Wo ist Gott? Was tut Gott? Wie tut er es? Gott im Himmel genau zu prüfen, ist schwierig; er ist schwer zu ergründen, und dem sind wir nicht gewachsen. Aber jetzt gibt es eine bequeme Abkürzung – Gott ist auf die Erde gekommen, was es leicht macht, ihn genau zu prüfen.“ Einige von ihnen haben das Glück, mit Gott auf Erden in Kontakt zu kommen und diese Person mit eigenen Augen zu sehen, was es für sie noch bequemer macht, Ihn genau zu prüfen. Wie prüfen sie Ihn genau? Sie prüfen die heiteren Gespräche genau, die Gott auf Erden führt, in welchen Angelegenheiten Er eine bestimmte Sprechweise verwendet und in welchen eine andere, den Kontext, in dem Er lacht und glücklich ist, und worüber Er zu diesen Zeiten spricht, sowie worüber Er spricht, wenn Er nicht glücklich oder wenn Er wütend ist. Sie prüfen genau, in welchen Situationen Er Menschen ignoriert oder recht freundlich zu ihnen ist, wann Er Menschen zurechtstutzt und wann nicht, welchen Angelegenheiten Er Aufmerksamkeit schenkt und welche Ihm egal sind, sowie ob Er weiß, wann Menschen Ihn genau prüfen, Ihn täuschen oder Ihn hinter Seinem Rücken verletzen. Nachdem sie die allgemeineren Aspekte genau geprüft haben, tauchen Antichristen in die Einzelheiten ein, wie zum Beispiel, was Gott auf Erden isst, was Er trägt und woraus Sein Tagesablauf besteht. Sie prüfen genau, was Er mag, wohin Er gerne geht, und sogar, welche Farben Er mag oder nicht mag, ob Er sonniges oder bewölktes Wetter bevorzugt und ob Er bei schlechtem Wetter hinausgeht – all diese spezifischen Einzelheiten. Von Anfang bis Ende prüfen Antichristen ständig alles genau und ignorieren, was diese Person, die die Identität Gottes innehat, zu tun gekommen ist. Sie sagen: „Mir ist egal, was du hier zu tun hast; wann immer ich dich sehe, wirst du zum Gegenstand meiner genauen Prüfung.“ Was ist der Zweck ihrer genauen Prüfung? Sie denken: „Wenn ich bestätigen kann, dass du wirklich Gott bist, dann kann ich standhaft und von ganzem Herzen alles hinter mir lassen, um dir zu folgen. Denn an Gott zu glauben ist, als würde man alles auf eine Karte setzen, und da du behauptest, Gott zu sein und das menschgewordene Fleisch Gottes, ist an dich zu glauben gleichbedeutend damit, alles auf dich zu setzen. Wie kann ich dich da nicht genau prüfen? Wenn ich dich nicht genau prüfen würde, wäre das mir selbst gegenüber unfair. Wenn ich dich nicht genau prüfen würde, würde ich keine Verantwortung für meinen eigenen Bestimmungsort, meine Zukunftsaussichten und mein Schicksal übernehmen. Ich muss dich bis zum Ende genau prüfen.“ Selbst heute, nach all ihrer genauen Prüfung, sind sie sich immer noch nicht sicher: „Ist diese Person wirklich Christus? Ist er wirklich der menschgewordene Gott? Das ist überhaupt nicht klar. Wie auch immer, viele Leute folgen ihm, und die Situation bei der Verbreitung des Evangeliums ist relativ vielversprechend. Es sieht so aus, als könnte es sich weiter verbreiten, also sollte ich nicht zulassen, dass ich zurückgelassen werde. Aber ich muss ihn trotzdem weiter genau prüfen.“ Sie sind einfach unverbesserlich.
Antichristen haben eine niederträchtige Dispositionsessenz, weshalb sie mit ihrem genauen Prüfen niemals aufhören. In einer Organisation oder Gemeinschaft von Nichtgläubigen prüfen sie alle Arten von Menschen genau und nutzen diese aus, finden heraus, was ihre Vorgesetzten mögen, identifizieren ihre Schwachstellen und handeln dementsprechend und richten sich dann nach den Vorlieben ihrer Vorgesetzten, um sich bei ihnen einzuschmeicheln. Nach ihrem Eintritt in das Haus Gottes bleibt ihre Natur unverändert – sie fahren mit ihrem genauen Prüfen fort. Sie begreifen nicht, dass Gott genau zu prüfen nicht der Weg ist, dem Gläubige folgen sollten. Indem sie Gott genau prüfen, werden sie niemals Gottes Handlungen verstehen, oder erkennen, dass alles, was Gott zum Ausdruck bringt, die Wahrheit ist, oder verstehen, dass all diese Wahrheiten und Handlungen Gottes zur Errettung der Menschheit dienen. Antichristen werden diesen Punkt niemals verstehen. Sie sehen nur, dass Gottes auserwähltes Volk ständig unter der Verfolgung und der Jagd Satans leidet. Sie beobachten nur, wie böse Menschen in der Kirche böse Taten begehen und Störungen verursachen, und wie die Mächte der Antichristen in der religiösen Welt Gott ständig verleumden und verurteilen, während Gott nichts davon jemals löst. Daher klammern sich Antichristen weiterhin an ihre eigenen Auffassungen und Vorstellungen und weigern sich hartnäckig, irgendwelche von Gott zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten anzunehmen. Was ist das Ergebnis? Ihre Auffassungen und Vorstellungen werden zu ihrem Beweis, um sich Gott zu widersetzen. In den Augen der Antichristen sind diese sogenannten Beweisstücke die Gründe, warum sie nicht an Gottes Identität und Wesen glauben oder sie anerkennen. Gerade weil sie sich weigern, die Wahrheit anzunehmen, werden sie niemals die Wahrheiten sehen, die sich hinter diesen Tatsachen verbergen, die Wahrheiten, die die Menschen verstehen und begreifen sollten, sowie Gottes Absichten. Das ist das Ergebnis ihres genauen Prüfens. Angesichts dieser Tatsachen können diejenigen, die nach der Wahrheit streben, die Wahrheit lieben und einen echten Glauben an Gott haben, die Dinge von Gott annehmen und richtig reagieren, egal was im Haus Gottes geschieht, und sie können auf Gott warten, sich vor Gott still halten und zu Ihm beten, versuchen, Gottes Absichten zu erfassen, und auch verstehen und begreifen, dass Gottes gute Absichten hinter dem Eintreten all dieser Dinge stecken. Um böse Menschen zu offenbaren und auszumerzen, tut Gott viele Dinge, an die die Menschen nicht denken würden. Gleichzeitig benutzt Er, um Gottes auserwähltes Volk zu vervollkommnen und ihm zu ermöglichen, Urteilsvermögen zu erlangen und Lektionen zu lernen, auch böse Menschen und ihre bösen Taten, um einen Dienst zu erweisen. Einerseits offenbart Er sie und merzt sie aus; andererseits ermöglicht Er Seinem auserwählten Volk zu sehen, was positive und negative Dinge sind, wen Gott gutheißt, wen Gott verabscheut, wer von Gott ausgemustert wird und wen Er segnet. Das sind alles Lektionen, die Gottes auserwähltes Volk lernen muss, die positiven Ergebnisse, die diejenigen, die nach der Wahrheit streben, erzielen sollten, und die Wahrheiten, die die Menschen verstehen sollten. Aufgrund ihrer niederträchtigen Dispositionsessenz werden Antichristen jedoch niemals diese kostbarsten Dinge erlangen. Daher haben sie nur einen Zustand – während sie in Gottes Gegenwart sind, sind sie, abgesehen von ihren Zweifeln an Ihm, ständig dabei, Ihn genau zu prüfen. Selbst wenn sie dabei zu keinem Ergebnis kommen, fahren sie mit ihrer genauen Prüfung fort. Wenn man sie fragt, ob sie müde sind, sagen sie: „Überhaupt nicht. Gott genau zu prüfen, macht Spaß, ist faszinierend, interessant und fesselnd!“ Sind das nicht teuflische Worte? Sie besitzen die Fratze Satans, sie haben die Wesensnatur von Antichristen. Sie haben nicht die Absicht, die Wahrheit oder Gottes Errettung anzunehmen; sie sind einzig und allein hier, um Gott genau zu prüfen.
c. Argwohn
Als Nächstes werden wir über den Argwohn der Antichristen gegenüber Gott Gemeinschaft halten. Was bedeutet „Argwohn“ dem Wortsinn nach? Es gibt einige spezifische Äußerungsformen, Gedanken und Verhaltensweisen, wenn man Gott genau prüft, und man kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass dasselbe auch für den Argwohn gilt. Nachdem sie Gott genau geprüft haben, wissen manche Menschen noch immer nicht, was Gottes Disposition wirklich ist oder welche Art von Emotionen Gott hat, und sie sind sich nicht sicher, ob Gott wirklich existiert. Noch weniger sind sie in der Lage zu bestimmen, ob diese gewöhnliche Person Christus ist oder ob Er Gottes Wesen besitzt. Sie verstehen diese Dinge nicht und sind sich darüber im Unklaren. Wenn sie später die Gelegenheit haben, mit Gott zu interagieren, denken sie: „Christus hat mit mir darüber Gemeinschaft gehalten, dass Menschen ihre Pflichten oberflächlich ausführen; könnte es sein, dass jemand darüber gesprochen hat, dass ich meine Pflichten oberflächlich ausführe und Christus davon erfahren hat? Hat er es deshalb angesprochen, als wir uns getroffen haben? Das liegt definitiv daran, dass mich jemand verpetzt hat, und nachdem Christus davon erfahren hat, hat er mich gezielt ausgewählt, um mich zu enthüllen. Mag Christus mich noch, da er weiß, was für ein Mensch ich bin? Ist er mir gegenüber abgeneigt oder schätzt er mich gering? Bereitet er meine Entlassung vor?“ Nachdem sie eine Weile gewartet haben und sehen, dass sie nicht entlassen wurden, denken sie: „Puh, ich hatte solche Angst. Ich dachte schon, Christus könnte kleinlich sein, aber er hat es nicht getan. Jetzt kann ich mich entspannen.“ Manche sagen vielleicht: „Bei meinem letzten Treffen mit Christus habe ich zusammenhanglos gesprochen, wie ein ungebildeter Mensch, und meine Ausdrucksweise war etwas daneben. Ich habe mein wahres Ich offenbart. Wird Christus einen schlechten Eindruck von mir haben? Wird er mich später ausmustern? Alles ist in Ordnung, wenn ich ihn nicht sehe – meine Probleme tauchen nur auf, wenn ich mich mit ihm treffe. Ich darf ihn nicht wieder treffen, ich muss ihm aus dem Weg gehen, wenn ich ihn sehe, und mich so weit wie möglich von ihm fernhalten, und ich darf absolut keinen Umgang, keine Interaktionen oder engen Kontakt mit Christus haben. Sonst könnte er mich geringschätzen.“ Was für Gedanken und Herangehensweisen sind das? (Argwohn.) Das ist Argwohn. Es gibt auch jene, die sagen: „Bei der letzten Versammlung hat Gott eine einfache Frage gestellt, aber ich habe sie nicht gut beantwortet, was meine Mängel enthüllt hat. Wird Gott denken, dass ich kein gutes Kaliber habe, und wird er mich in Zukunft nicht fördern? Letztens hat jemand etwas, das ich getan hatte, enthüllt und gesagt, ich sei töricht gewesen und hätte gedankenlos gehandelt. Wenn Gott davon erfährt, wird er mich dann in Zukunft noch vervollkommnen? Was ist mein Status in Gottes Augen – ist er hoch oder niedrig, überlegen oder unterlegen? Welcher Kategorie gehöre ich an? Wenn ich in Zukunft mit Gott spreche, muss ich mir meine Worte vorher zurechtlegen. Ich kann nicht beiläufig sprechen oder sagen, was mir gerade in den Sinn kommt. Ich muss mehr nachdenken, mehr nachsinnen, mehr überlegen, meine Sprache gut organisieren und Christus meine herausragendste und geschickteste Seite präsentieren. Wie wunderbar und vollkommen das wäre!“ Auch das ist Argwohn.
Der Argwohn ist ein weiteres Merkmal der niederträchtigen Disposition von Antichristen. Abgesehen vom Zweifeln und genauen Prüfen hegen Antichristen auch Argwohn. Kurz gesagt, egal, welcher Aspekt ihre Gedanken beherrscht, keiner davon hat etwas mit dem Praktizieren und Suchen der Wahrheit zu tun. Können diese Herangehensweisen, Gedanken oder Methoden also bestätigen, dass die Dispositionsessenz von Antichristen niederträchtig ist? (Ja.) Ob Antichristen nun an Gott zweifeln, Ihn genau prüfen oder Ihm gegenüber Argwohn hegen, sie konzentrieren sich in jedem Fall niemals auf die Wahrheit, sie kehren niemals um, und sie benutzen hartnäckig diese Methoden, um über Angelegenheiten nachzudenken, die Gott betreffen, und um mit Gott umzugehen, ohne im Geringsten die Wahrheit zu suchen. Ungeachtet dessen, wie anstrengend und hart diese Handlungen auch sein mögen, setzen sie diese unermüdlich fort und wiederholen sie. Egal, wie lange sie Gott genau geprüft haben oder Ihm gegenüber argwöhnisch gewesen sind oder ob sie irgendwelche Ergebnisse erzielt haben oder nicht, sie folgen diesem Weg wie zuvor, handeln weiterhin auf diese Weise und wiederholen ihre Handlungen. Niemals prüfen sie sich selbst und denken: „Ist dies die Methode und Haltung, mit der ein geschaffenes Wesen Gott behandeln sollte? Welcher Natur ist mein Umgang mit Gott? Was für eine Disposition offenbare ich? Entspricht dieser Umgang mit Ihm der Wahrheit? Verabscheut Gott das? Wenn ich weiterhin Dinge tue, die Gott verabscheut, was wird das letztendliche Ergebnis sein? Kehrt mir Gott den Rücken und werde ich von Ihm ausgemustert? Da es negative Konsequenzen haben wird, warum kann ich nicht gemäß Gottes Worten und Anforderungen handeln und praktizieren?“ Denken sie über diese Angelegenheiten nach? (Nein.) Warum denken sie nicht darüber nach? Weil es ihnen in ihrem Charakter an Gewissen und Rationalität fehlt. Sie haben kein Gewissen, also führen sie solch unvernünftige und absurde Handlungen aus, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ihr Mangel an Rationalität führt dazu, dass sie niemals verstehen, wer sie sind oder welche Position, Perspektive und welchen Status sie einnehmen sollten. Sie haben niemals das Gefühl, dass sie eine gewöhnliche Person, ein verdorbener Mensch oder die von Gott verabscheute Art und Nachkommenschaft Satans sind. Die Dinge, die die Menschen annehmen sollten, sind Gottes Worte, Gottes Anforderungen und die Wahrheit, mit der Gott sie versorgt; sie sollten Gott nicht genau prüfen, als wären sie Ihm ebenbürtig, und mit Gott lachen und reden, als würden sie mit einer anderen Person interagieren – sind das nicht Dinge, die unmenschlich sind? In diesem Moment wird der Charakter von Antichristen offenbart, und ihre niederträchtige Dispositionsessenz beherrscht sie und bringt sie dazu, sich unermüdlich mit diesen wertlosen und bedeutungslosen Handlungen zu beschäftigen, die anderen schaden und ihnen selbst keinen Nutzen bringen. Dennoch können sie nicht loslassen; sie bleiben sich des Fehlers dieses Weges und der Natur, die hinter diesen Handlungen liegt, unbewusst. Ungeachtet des Ausmaßes an Anstrengung, Leid und Misserfolg, das mit dieser Angelegenheit verbunden ist, machen sie sich keine Selbstvorwürfe, klagen sich nicht an und empfinden keine Schuld. Sie bestehen darauf, mit Gott auf Augenhöhe zu sein, Gott sogar von oben herab zu prüfen und zu verachten, Ihn wiederholt anzuzweifeln und Ihm gegenüber argwöhnisch zu sein. Unabhängig davon, wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, ihre Haltung gegenüber Gott und wie sie Ihn behandeln, hat sich niemals geändert. Wenn sie nicht an Ihm zweifeln, prüfen sie Ihn genau, und wenn sie Ihn nicht genau prüfen, sind sie Ihm gegenüber argwöhnisch. Es ist, als wären sie von einem Dämon besessen oder verhext – dies sind einige Äußerungsformen des niederträchtigen Wesens von Antichristen. Antichristen sind von Natur aus niederträchtig; manche Menschen, die das Wesen von Antichristen nicht durchschauen können, sagen vielleicht: „Kannst du nicht aufhören, Gott genau zu prüfen? Kannst du nicht aufhören, an Ihm zu zweifeln? Kannst du nicht aufhören, Ihm gegenüber argwöhnisch zu sein? Wenn du aufhörst, diese Dinge zu tun, wirst du in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen, Gott als Gott zu behandeln, einen echten Glauben an Gott zu entwickeln und rechtmäßig einer von Gottes Volk zu werden; du wirst eine Gelegenheit haben, ein geschaffenes Wesen zu werden, das dem Maßstab entspricht, und wärst du dann nicht wahrhaftig einer von Gottes Auserwählten? Wie wunderbar das wäre!“ Antichristen erwidern jedoch: „So dumm bin ich nicht. Was ist der Vorteil davon, ein geschaffenes Wesen zu sein, das dem Maßstab entspricht? Das ist langweilig. Nur wenn ich zweifle, genau prüfe und argwöhnisch gegenüber Gott bin, ist es interessant!“ Diese Äußerungsform von Antichristen ist wie das, was der große rote Drache sagt: „Andere Menschen und den Himmel zu bekämpfen ist eine Quelle endloser Freude.“ Dies ist eine treffende Definition und ein wahres Spiegelbild der niederträchtigen Wesensnatur von Antichristen. Zusammenfassend lässt sich sagen, Antichristen sind äußerst niederträchtig, sie sind bis zum Äußersten niederträchtig. Diejenigen, die an Gott glauben, sich aber gänzlich weigern, die Wahrheit anzunehmen, sind niederträchtige Menschen. Viele Menschen wollen Antichristen immer eine Chance zur Buße geben und denken, dass sie eines Tages Buße tun werden – ist dieses Argument richtig? Wie die Sprichwörter sagen: „Ein Wolf im Schafspelz bleibt ein Wolf“ und „Die Katze lässt das Mausen nicht.“ Deshalb kann man nicht die Maßstäbe und Methoden für den Umgang mit Menschen verwenden, um mit Antichristen umzugehen oder Anforderungen an sie zu stellen. Sie sind, was sie sind. Wenn sie Gott nicht genau prüfen oder anzweifeln oder Ihm gegenüber nicht argwöhnisch sind, fühlen sie sich unwohl, weil sie von ihrer niederträchtigen Natur beherrscht werden.
d. Vorsicht
Als Nächstes werden wir über die Vorsicht Gemeinschaft halten. Antichristen haben einen vorherrschendsten und klarsten Gedanken und Standpunkt. Sie sagen: „Die Menschen dürfen nicht zulassen, dass Gott ihr Schicksal kontrolliert oder darüber herrscht; wenn Gott das Schicksal eines Menschen kontrolliert, dann ist es um ihn geschehen. Die Menschen müssen diejenigen sein, die die Kontrolle über sich selbst haben, damit sie Glück erlangen und sorgenfrei essen, trinken und Spaß haben können. Gott lässt die Menschen nicht essen, trinken und Spaß haben, er lässt sie nicht gut leben; er lässt die Menschen nur Mühsal erleiden. Deshalb müssen wir unser Glück selbst in die Hand nehmen; wir können unser Schicksal nicht Gott anvertrauen oder passiv auf alles warten oder Gott Vorbereitungen treffen und uns erleuchten und führen lassen – solche Menschen können wir nicht sein. Wir haben Menschenrechte und das Recht auf autonomes Handeln und einen freien Willen. Wir müssen nicht alles Gott berichten und Gott bei allem suchen – das würde uns so inkompetent erscheinen lassen; nur Dummköpfe tun das!“ Was tun sie hier? (Vorsicht gegenüber Gott walten lassen.) Manche Leute sagen: „Sei vorsichtig, wenn du vor Gott einen Eid ablegst; denke sorgfältig über deine Worte nach. Wenn der Mensch handelt, schaut der Himmel zu!“ Manche beten: „O Gott, ich widme dir mein ganzes Leben und meine Jugend; ich werde keinen Partner suchen oder heiraten.“ Aber nachdem sie das gesagt haben, bereuen sie es und denken: „Wird Gott meine Worte wahr werden lassen? Was ist, wenn ich wirklich einen Partner brauche oder heiraten möchte? Wird Gott mich bestrafen? Das ist schlimm!“ Von da an werden sie depressiv und freudlos, meiden das andere Geschlecht und fürchten die Bestrafung. Was tun sie hier? (Vorsicht gegenüber Gott walten lassen.) Eine andere Art von Person sagt: „Sich für Gott aufzuwenden ist weder einfach noch simpel. Du musst dir eine Hintertür offenhalten; du musst deinen Rückweg vorbereiten, bevor du dich für Gott aufwendest. Sonst wird Gott sich nicht um dich kümmern, wenn dir die Mittel ausgehen! Dich für Gott aufzuwenden, ist deine Sache; dass Gott über alle Dinge herrscht, ist eine andere Angelegenheit. Gott herrscht über alle Dinge – wird er sich um eine kleine Person wie dich kümmern? Gott kümmert sich nur um große Angelegenheiten; mit diesen kleinen Dingen gibt er sich nicht ab. Deshalb musst du deinen Ausweg planen und vorbereiten; wenn Gott dich später nicht mehr will und dich wegschickt, wird er dir keine Gnade erweisen.“ Was für eine Denkweise ist das? (Vorsicht gegenüber Gott walten lassen.) Die Menschen sind so berechnend. Manche bringen, nachdem sie Leiter geworden sind, einige Opfer und wenden sich wirklich ein wenig auf, aber aufgrund ihrer schlechten Menschlichkeit, ihrer abscheulichen Disposition und der Disposition von Antichristen, die sie besitzen, fügen sie dem Haus Gottes beträchtliche Verluste zu. Infolgedessen werden sie weggeschickt. Danach lernen sie, sich zurückzuhalten und unauffällig zu bleiben, und sie vertrauen sich niemandem mehr an. Sie sagen: „Früher habe ich mich immer den Leuten anvertraut, also wusste jeder, was bei mir wirklich los war, aber dann hat mich jemand beim Haus Gottes gemeldet und ich wurde weggeschickt. Also muss ich jetzt lernen, mich zu verschließen, mich zu verbergen und mich zu verteidigen und zu schützen. Ich muss vorsichtig sein, wenn ich mich Leuten anvertraue, und ich sollte mich nicht einmal Gott anvertrauen. Ich glaube nicht mehr, dass Gott die Wahrheit ist, dass er treu ist. Ich habe noch weniger Vertrauen in die Brüder und Schwestern. Niemand ist meines Vertrauens würdig, nicht einmal meine Familienmitglieder oder Verwandten, geschweige denn diejenigen, die nach der Wahrheit streben.“ Was tun sie hier? (Sie sind vorsichtig.) Wenn Antichristen Zurechtstutzung, Misserfolg, Stürze und Enthüllung erleben, ziehen sie daraus ihre Schlüsse und kommen auf ein Sprichwort: „Man sollte nie die Absicht hegen, anderen Schaden zuzufügen, aber man sollte immer auf der Hut davor sein, dass andere einem Schaden zufügen könnten.“ In Wirklichkeit haben sie andere ziemlich oft verletzt, und am Ende verstellen sie sich und denken sich diesen Trugschluss aus. Nachdem die Menschen viele Jahre an Gott geglaubt und zahlreiche Misserfolge und Rückschläge sowie Enthüllungen und Zurechtstutzung durch Gott erfahren haben, sollten sie unter normalen Umständen durch die Lehren aus diesen Misserfolgen über sich selbst nachdenken und sich erkennen. Sie sollten die Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen, und in Gottes Worten die Gründe für ihr Scheitern und ihre Fehltritte sowie den Weg der Praxis finden, den sie einschlagen sollten. Antichristen tun dies jedoch nicht. Nach mehreren Fehltritten und Misserfolgen verschlimmert sich ihr Verhalten noch: Ihre Zweifel an Gott nehmen zu und werden schwerwiegender, ihre genaue Prüfung Gottes wird intensiver, ihr Argwohn gegenüber Gott wird tiefer, und ebenso füllen sich ihre Herzen mit Vorsicht gegenüber Gott. Ihre Haltung der Vorsicht ist voller Beschwerden, Wut, Trotz und Empörung, und sie entwickeln sogar allmählich Verleugnung, Urteil und Verurteilung gegenüber Gott. Sind sie nicht in immer größerer Gefahr? (Ja.)
Betrachtet man die Haltung der Antichristen – gegenüber Gott, gegenüber den von Gott eingerichteten Umgebungen, Menschen, Ereignissen und Dingen, gegenüber ihrer Enthüllung und Disziplinierung durch Gott und so weiter – haben sie dann die geringste Absicht, die Wahrheit zu suchen? Haben sie die geringste Absicht, sich Gott zu unterwerfen? Haben sie den geringsten Glauben daran, dass all dies nicht zufällig ist, sondern vielmehr unter Gottes Souveränität steht? Haben sie dieses Verständnis und dieses Bewusstsein? Offensichtlich nicht. Die Wurzel ihrer Vorsicht liegt in ihren Zweifeln an Gott. Die Wurzel ihres Argwohns liegt auch in ihren Zweifeln an Gott. Die Ergebnisse ihrer genauen Prüfung Gottes machen sie Ihm gegenüber nur noch argwöhnischer und zugleich vorsichtiger. Anhand der verschiedenen Gedanken und Standpunkte, die dem Denken der Antichristen entspringen, sowie der verschiedenen Vorgehensweisen und Verhaltensweisen, die unter der Herrschaft dieser Gedanken und Standpunkte entstehen, zeigt sich, dass diese Leute ganz einfach unvernünftig sind; sie können die Wahrheit nicht verstehen, sie können keinen wahren Glauben an Gott entwickeln, und sie können weder gänzlich an die Existenz Gottes glauben und sie anerkennen noch daran glauben und anerkennen, dass Gott über die gesamte Schöpfung und über alles herrscht. All dies ist auf ihre niederträchtige Dispositionsessenz zurückzuführen.
19. Dezember 2020
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?