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Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)

Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)
Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)

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Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)
Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)

Teil Zwei

Zur selben Zeit Abrahams, zerstörte Gott auch eine Stadt. Diese Stadt hieß Sodom. Ohne Zweifel sind viele Menschen mit der Geschichte von Sodom vertraut, aber keiner ist mit den Gedanken Gottes vertraut, die der Hintergrund Seiner Zerstörung der Stadt waren.

Und so werden wir heute durch Gottes unten aufgeführten Austausch mit Abraham von Seinen Gedanken zu jener Zeit erfahren, während wir auch Seine Disposition kennenlernen. Als Nächstes wollen wir die folgenden Passagen der Schrift lesen.

B. Gott muss Sodom zerstören

(Gen 18,26) Jehova sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihrer willen dem ganzen Ort vergeben.

(Gen 18,29) Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man möchte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun.

(Gen 18,30) Abraham sprach: Man möchte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: So will ich ihnen nichts tun.

(Gen 18,31) Und er sprach: Man möchte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben.

(Gen 18,32) Und er sprach: Man möchte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben.

Dies sind einige Auszüge, die Ich aus der Bibel ausgesucht habe. Sie sind nicht die vollständigen, ursprünglichen Versionen. Wenn ihr diese sehen wollt, könnt ihr sie selbst in der Bibel nachschlagen; um Zeit zu sparen, habe Ich einen Teil des ursprünglichen Inhalts weggelassen. Hier habe Ich nur einige wichtige Passagen und Sätze ausgesucht, wobei Ich mehrere Sätze ausgelassen habe, die für unsere heutige Gemeinschaft nicht von Bedeutung sind. In all den Passagen und dem Inhalt, über die wir Gemeinschaft führen, überspringt unser Fokus die Details der Geschichten und das Verhalten des Menschen in den Geschichten; stattdessen sprechen wir nur von dem, was damals Gottes Gedanken und Konzepte waren. In Gottes Gedanken und Konzepten werden wir die Disposition Gottes sehen und durch alles, was Gott getan hat, werden wir den wahren Gott Selbst sehen – und damit werden wir unser Ziel erreichen.

Gott kümmert sich nur um diejenigen, die in der Lage sind, Seine Worte zu befolgen und Seinen Anordnungen zu folgen

Die obengenannten Passagen enthalten mehrere Schlüsselwörter: Zahlen. Zuerst sagte Jehova, wenn Er fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt fände, dann würde Er den ganzen Ort verschonen, das heißt, Er würde die Stadt nicht zerstören. Gab es also in Sodom wirklich fünfzig Gerechte? Die gab es nicht. Was sagte Abraham kurze Zeit später zu Gott? Er sagte: „Man möchte vielleicht vierzig darin finden?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ Als Nächstes sagte Abraham: „Man möchte vielleicht dreißig darin finden?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ „Und vielleicht zwanzig?“ „Ich werde es nicht tun.“ „Zehn?“ „Ich werde es nicht tun.“ Gab es tatsächlich zehn Gerechte in der Stadt? Es gab keine zehn – sondern es gab einen. Und wer war dieser Eine? Es war Lot. Zu der Zeit gab es nur einen gerechten Menschen in Sodom, aber war Gott sehr streng oder anspruchsvoll, was diese Zahl betraf? Nein, war Er nicht! Und als der Mensch weiter fragte: „Was ist mit vierzig?“ „Was ist mit dreißig?“, bis er zu „Was ist mit zehn?“ kam, sagte Gott: „Selbst wenn es nur zehn wären, würde Ich die Stadt nicht zerstören. Ich würde sie verschonen, und neben den Zehn, auch den anderen Menschen verzeihen.“ Zehn wäre erbärmlich genug gewesen, aber es stellte sich heraus, dass es in Sodom tatsächlich nicht einmal diese Anzahl von Gerechten gab. Ihr seht also, dass in den Augen Gottes die Sünde und das Böse der Menschen der Stadt derart waren, dass Gott keine andere Wahl hatte, als sie zu zerstören. Was meinte Gott, als Er sagte, dass Er die Stadt nicht zerstören würde, wenn es fünfzig Gerechte gäbe? Diese Zahlen waren nicht wichtig für Gott. Wichtig war, ob die Stadt die Gerechten barg, die Er haben wollte. Wenn die Stadt nur einen gerechten Menschen gehabt hätte, würde Gott es nicht zulassen, dass dieser Mensch durch Seine Zerstörung der Stadt zu Schaden käme. Dies bedeutet, dass ungeachtet dessen, ob Gott die Stadt zerstören würde oder nicht und unabhängig davon, wie viele Gerechte sich in ihr befanden, für Gott diese sündige Stadt verflucht und abscheulich war und zerstört werden würde, aus Gottes Augen verschwinden würde, während die Gerechten bleiben würden. Ungeachtet des Zeitalters, ungeachtet der Entwicklungsstufe der Menschheit, die Haltung Gottes verändert sich nicht: Er hasst das Böse und kümmert sich um diejenigen, die in Seinen Augen gerecht sind. Diese klare Haltung Gottes ist auch die wahre Offenbarung der Wesenheit Gottes. Da es nur einen gerechten Menschen innerhalb der Stadt gab, zögerte Gott nicht länger. Das Ergebnis war, dass Sodom unvermeidlich zerstört werden würde. Was seht ihr darin? Zu jener Zeit würde Gott keine Stadt zerstören, wenn es in ihr fünfzig Gerechte gäbe, auch nicht, wenn es zehn gäbe, was bedeutet, dass Gott sich entschließen würde zu verzeihen und der Menschheit gegenüber nachsichtig zu sein, oder das Werk der Führung durchführen würde, wegen wenigen Menschen, die imstande waren, Ihn zu huldigen und anzubeten. Gott legt großen Wert auf die gerechten Taten des Menschen, Er legt großen Wert auf diejenigen, die Ihn anbeten können und Er legt großen Wert auf diejenigen, die in der Lage sind, vor Ihm gute Taten zu vollbringen.

Von den frühesten Zeiten bis heute, habt ihr jemals in der Bibel darüber gelesen, dass Gott irgendjemandem die Wahrheit kommuniziert oder über Gottes Weg spricht? Nein, niemals. Die Worte Gottes an den Menschen, über die wir lesen, sagen den Menschen nur, was sie tun sollten. Manche gingen und taten es, manche nicht; manche glaubten und manche nicht. Das war alles. So waren die Gerechten jener Zeit – jene, die in Gottes Augen gerecht waren – nur diejenigen, die Gottes Worte hören und den Anordnungen Gottes folgen konnten. Sie waren Diener, die Gottes Worte unter den Menschen durchführten. Könnten solche Menschen diejenigen genannt werden, die Gott kennen? Könnten sie Menschen genannt werden, die von Gott vollkommen gemacht wurden? Nein, das könnten sie nicht. Und so, ungeachtet ihrer Zahl, waren diese Gerechten in Gottes Augen würdig, die Vertrauten Gottes genannt zu werden? Könnten sie Gottes Zeugen genannt werden? Sicherlich nicht! Sie waren gewiss nicht würdig, Gottes Vertraute und Zeugen genannt zu werden. Wie hat Gott solche Menschen also genannt? In der Bibel, bis zu den Schriftstellen, die wir soeben gelesen haben, gibt es viele Beispiele, in denen Gott sie „Meine Diener“ nennt. Das heißt, in Gottes Augen waren diese gerechten Menschen damals Gottes Diener, sie waren die Menschen, die Ihm auf Erden dienten. Und wie kam Gott auf diese Bezeichnung? Warum hat Er sie so genannt? Hat Gott Normen dafür, wie Er Menschen in Seinem Herzen bezeichnet? Das hat Er gewiss. Gott hat Maßstäbe, unabhängig davon, ob Er die Menschen als gerecht, vollkommen, aufrecht oder Diener bezeichnet. Wenn Er jemanden Seinen Diener nennt, ist Er der festen Überzeugung, dass dieser Mensch in der Lage ist, Seine Boten zu empfangen und in der Lage ist, Seine Anordnungen zu befolgen und das durchzuführen, was von den Boten angeordnet wird. Und was führt diese Person aus? Das, was Gott dem Menschen anordnet, auf Erden durchzuführen. Konnte zu jener Zeit das, was Gott den Menschen zu tun und auf der Erde auszuführen gebot, der Weg Gottes genannt werden? Nein, das konnte es nicht. Denn damals verlangte Gott nur, dass der Mensch ein paar einfache Dinge tat; Er äußerte ein paar einfache Anordnungen und sagte dem Menschen nur, dies oder jenes zu tun, und nicht mehr. Gott wirkte nach Seinem Plan. Weil damals viele Zustände noch nicht vorhanden waren, die Zeit noch nicht reif war und es für die Menschheit schwer war, den Weg Gottes zu tragen, musste der Weg Gottes daher erst noch damit anfangen aus dem Herzen Gottes hervorzugehen. Gott erachtete die gerechten Menschen, von denen Er sprach, die wir hier sehen – seien es dreißig oder zwanzig – als Seine Diener. Als die Boten Gottes auf diese Diener herabkamen, konnten diese sie empfangen und ihre Anordnungen befolgen und nach ihren Worten handeln. Dies war genau das, was von den Dienern in Gottes Augen getan und erreicht werden sollte. Gott ist vernünftig mit Seinen Bezeichnungen für die Menschen. Er nannte sie nicht Seine Diener, weil sie so waren wie ihr es jetzt seid – weil sie viele Predigten gehört hatten, wussten, was Gott tun würde, viel von Gottes Willen verstanden und Seinen Führungsplan begriffen hatten – sondern, weil ihre Menschlichkeit aufrecht war und sie in der Lage waren, Gottes Worte zu befolgen; als Gott sie befehligte, konnten sie das, was sie taten, beiseitelegen, und das durchführen, was Gott befohlen hatte. Und so ist für Gott die andere Bedeutungsschicht im Titel des[a] Dieners, dass sie mit Seinem Werk auf Erden kooperierten und obwohl sie nicht die Boten Gottes waren, waren sie jene, die die Worte Gottes auf Erden umsetzten und durchführten. Ihr seht also, dass diese Diener oder gerechten Menschen eine große Bedeutung im Herzen Gottes hatten. Das Werk, das Gott auf Erden beginnen würde, konnte nicht ohne Menschen geschehen, die mit Ihm zusammenarbeiteten, und die Rolle, die von den Dienern Gottes übernommen wurde, war von den Boten Gottes nicht zu ersetzen. Jede Aufgabe, die Gott diesen Dienern anordnete, war für Ihn von großer Bedeutung, also konnte Er sie nicht verlieren. Ohne die Zusammenarbeit dieser Diener mit Gott, wäre Sein Werk unter den Menschen zum Stillstand gekommen, wodurch Gottes Führungsplan und Gottes Hoffnungen im Nichts geendet hätten.

Gott ist reichlich barmherzig mit denen, die Er liebt, und zürnt jenen zutiefst, die Er verachtet und ablehnt

Gab es in den Berichten der Bibel zehn Diener Gottes in Sodom? Nein, die gab es nicht! War es die Stadt würdig, von Gott verschont zu werden? Nur ein Mensch in der Stadt – Lot – empfing Gottes Boten. Die Folge davon ist, dass es nur einen Diener Gottes in der Stadt gab, und so hatte Gott keine andere Wahl, als Lot zu retten und die Stadt Sodom zu zerstören. Dieser Austausch zwischen Abraham und Gott mag einfach erscheinen, aber er veranschaulicht etwas sehr Tiefgründiges: Es liegen Prinzipien in Gottes Handlungen, und bevor Er eine Entscheidung trifft, wird Er eine lange Zeit beobachten und überlegen; bevor die Zeit reif ist, wird Er definitiv keine Entscheidungen treffen oder irgendwelche Schlüsse ziehen. Der Austausch zwischen Abraham und Gott zeigt uns, dass Gottes Entscheidung, Sodom zu zerstören, nicht im Geringsten unrecht war, denn Gott wusste bereits, dass es in der Stadt keine vierzig Gerechten, keine dreißig Gerechten, auch nicht zwanzig gab. Es gab noch nicht einmal zehn. Der einzige gerechte Mensch in der Stadt war Lot. Alles, was in Sodom geschah und die Umstände, wurden von Gott beobachtet und waren Gott ebenso vertraut wie Seine eigene Handfläche. So konnte Seine Entscheidung nicht falsch sein. Im Gegensatz dazu, ist der Mensch, verglichen mit Gottes Allmacht, so benommen, so töricht und unwissend, so kurzsichtig. Das sehen wir im Austausch zwischen Abraham und Gott. Gott hat Seine Disposition von Anfang an bis heute ausgedrückt. Auch hier gibt es die Disposition Gottes, die wir sehen sollten. Zahlen sind einfach und zeigen nichts, aber hier gibt es einen sehr wichtigen Ausdruck von Gottes Disposition. Gott würde die Stadt wegen fünfzig Gerechter nicht zerstören. Liegt das an Gottes Barmherzigkeit? Ist es wegen Seiner Liebe und Nachsicht? Habt ihr diese Seite von Gottes Disposition gesehen? Selbst wenn es nur zehn Gerechte gäbe, hätte Gott die Stadt wegen dieser zehn gerechten Menschen nicht zerstört. Ist dies die Nachsicht und Liebe Gottes oder nicht? Wegen Gottes Barmherzigkeit, Nachsicht und Sorge für diese gerechten Menschen, hätte Er die Stadt nicht zerstört. Das ist die Nachsicht Gottes. Und welches Ergebnis sehen wir am Ende? Als Abraham sagte, „Man möchte vielleicht zehn darin finden“, sagte Gott, „Ich will sie nicht verderben“. Danach sagte Abraham nichts mehr – denn in Sodom gab es die zehn Gerechten nicht, auf die er sich bezog, und er hatte nicht mehr zu sagen, und zu diesem Zeitpunktbegriff er, warum Gott beschlossen hatte, Sodom zu zerstören. Welche Disposition Gottes seht ihr hierin? Welchen Entschluss traf Gott? Das heißt, wenn diese Stadt keine zehn Gerechten hatte, würde Gott ihre Existenz nicht erlauben und sie unvermeidlich zerstören. Ist das nicht der Zorn Gottes? Stellt dieser Zorn Gottes Disposition dar? Ist diese Disposition die Offenbarung der heiligen Wesenheit Gottes? Ist es die Offenbarung der gerechten Wesenheit Gottes, die der Mensch nicht verletzen darf? Nachdem Er bestätigt hatte, dass es in Sodom keine zehn Gerechten gab, war sich Gott sicher, die Stadt zu zerstören und würde die Menschen in dieser Stadt streng bestrafen, denn sie widersetzten sich Gott und weil sie so schmutzig und verdorben waren.

Warum haben wir diese Passagen auf diese Weise analysiert? Weil diese wenigen einfachen Sätze Gottes Disposition reichlicher Barmherzigkeit und tiefen Zorns vollkommen ausdrücken. Zur selben Zeit, als Gott die Gerechten schätzte und barmherzig, nachsichtig und fürsorglich mit ihnen war, bestand im Herzen Gottes eine tiefe Abscheu gegen alle in Sodom, die verdorben worden waren. War dies oder war es nicht reichliche Barmherzigkeit und tiefer Zorn? Mit welchen Mitteln zerstörte Gott die Stadt? Durch Feuer. Und warum zerstörte Er sie durch Feuer? Wenn du siehst, wie etwas durch Feuer verbrannt wird oder wenn du dabei bist, etwas zu verbrennen, was fühlst du dabei? Warum willst du es verbrennen? Hast du das Gefühl, dass du es nicht mehr brauchst, dass du es nicht mehr ansehen willst? Willst du es aufgeben? Gottes Einsatz des Feuers bedeutet Verlassenheit und Hass und dass Er Sodom nicht mehr sehen wollte. Das war die Gemütsregung, die Gott Sodom mit Feuer verbrennen ließ. Die Verwendung von Feuer stellt dar, wie sehr wütend Gott war. Die Barmherzigkeit und Nachsicht Gottes existieren zwar, aber Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit, wenn Er Seinen Zorn entfesselt, zeigt dem Menschen auch die Seite Gottes, die keine Beleidigung duldet. Wenn der Mensch vollkommen fähig ist, den Anordnungen Gottes zu gehorchen und gemäß den Forderungen Gottes zu handeln, ist Gott reichlich in Seiner Barmherzigkeit mit dem Menschen; wenn der Mensch mit Verderbtheit, Hass und Feindschaft für Ihn erfüllt ist, ist Gott zutiefst wütend. Und in welchem Ausmaß ist Er zutiefst wütend? Sein Zorn wird weitergehen, bis Gott den Widerstand und die bösen Taten des Menschen nicht mehr sieht, bis sie nicht mehr vor Seinen Augen sind. Erst dann wird Gottes Zorn verschwinden. Mit anderen Worten, ganz gleich, wer der Mensch ist, wenn sein Herz sich von Gott distanziert hat und sich von Gott abgewandt hat, um niemals zurückzukehren, unabhängig davon wie er, allem Anschein nach oder in Bezug auf seine subjektiven Wünsche, Gott in seinem Körper oder in seinem Denken zu verehren, Ihm zu folgen und zu gehorchen wünscht, dann wird sobald sich sein Herz von Gott abwenden, Gottes Zorn unablässig entfesselt werden. Wenn Gott Seinen Zorn ernsthaft entfesselt, nachdem Er dem Menschen vorher reichlich Gelegenheiten gegeben hat, wird es so sein, dass sobald er entfesselt wird, es keine Möglichkeit geben wird, ihn zurückzunehmen, und Er wird nie wieder barmherzig und nachsichtig sein. Dies ist eine Seite der Disposition Gottes, die kein Vergehen toleriert. Hier erscheint es den Menschen normal, dass Gott eine Stadt zerstören würde, denn in Gottes Augen könnte eine Stadt voller Sünden nicht existieren und weiter fortbestehen und es war vernünftig, dass sie von Gott zerstört werden würde. Doch in dem, was vor und nach Seiner Zerstörung von Sodom geschah, sehen wir die Gesamtheit von Gottes Disposition. Er ist nachsichtig und barmherzig zu Dingen, die freundlich und schön und gut sind; auf Dinge, die böse und sündig und gottlos sind, ist Er zutiefst zornig, so, dass Er in Seinem Zorn unablässig ist. Dies sind die beiden wichtigsten und bedeutendsten Aspekte der Disposition Gottes und darüber hinaus sind sie von Anfang bis Ende offenbart worden: reichliche Barmherzigkeit und tiefer Zorn. Die meisten von euch haben etwas von Gottes Barmherzigkeit erlebt, aber nur wenige von euch haben Gottes Zorn zu schätzen gelernt. Gottes Gnade und liebende Güte sind in jedem Menschen sichtbar; das heißt, Gott war zu jedem Menschen reichlich barmherzig. Doch sehr selten – oder man kann sagen, niemals – war Gott zutiefst wütend auf irgendwelche Personen oder irgendeinen Teil der Menschen, die hier heute unter euch sind. Entspannt euch! Früher oder später wird Gottes Zorn von jedem Menschen gesehen und erlebt werden, aber jetzt ist noch nicht die Zeit. Und warum ist das so? Denn wenn Gott ständig auf jemanden wütend ist, das heißt, wenn Er Seinen tiefen Zorn über ihn entfesselt, bedeutet dies, dass Er diesen Menschen längst verabscheut und zurückgewiesen hat, dass Er seine Existenz verachtet, und dass Er seine Existenz nicht ertragen kann; sobald Sein Zorn über ihn kommt, wird er verschwinden. Gottes Werk muss heute diesen Punkt erst noch erreichen. Keiner von euch wird es aushalten können, wenn Gott zutiefst wütend wird. Ihr seht also, dass Gott zu dieser Zeit nur reichlich barmherzig euch gegenüber ist und ihr müsst erst noch Seinen tiefen Zorn sehen. Wenn es welche gibt, die nicht überzeugt sind, so könnt ihr darum bitten, dass Gottes Zorn über euch kommen möge, damit ihr erfahren könnt, ob Gottes Zorn und Seine unverletzliche Disposition wirklich für den Menschen existieren. Traut ihr euch?

Die Menschen der letzten Tage sehen nur Gottes Zorn in Seinen Worten und erleben Gottes Zorn nicht wirklich

Sind die beiden Seiten der Disposition Gottes, die in diesen Bibelstellen gesehen werden, einer Gemeinschaft würdig? Nachdem ihr diese Geschichte gehört habt, habt ihr nun ein erneuertes Verständnis von Gott? Was für ein Verständnis? Man kann sagen, dass von der Zeit der Schöpfung an bis heute, keine Gruppe genauso viel von Gottes Gnade oder Barmherzigkeit und liebender Güte genossen hat, wie diese letzte Gruppe. Obwohl Gott in der Schlussphase die Arbeit des Gerichts und der Züchtigung durchgeführt hat und Sein Werk mit Majestät und Zorn verrichtet hat, benutzt Gott die meiste Zeit nur Worte, um Sein Werk zu vollenden; Er verwendet Worte, um zu lehren, zu bewässern, zu versorgen, und zu nähren. Gottes Zorn ist währenddessen immer verborgen gehalten worden und abgesehen davon, Gottes Zorn in Seinen Worten zu erleben, haben nur wenige Menschen Seinen Zorn persönlich erlebt. Das heißt, obwohl der in Gottes Worten offenbarte Zorn es den Menschen während Gottes Arbeit des Gerichts und der Züchtigung erlaubt Gottes Majestät und Unduldsamkeit von Vergehen zu erfahren, übersteigt dieser Zorn nicht Seine Worte. Mit anderen Worten, Gott verwendet Worte, um den Menschen zurechtzuweisen, den Menschen bloßzustellen, den Menschen zu richten, den Menschen zu züchtigen und sogar, um den Menschen zu verdammen – aber Gott ist noch nicht zutiefst wütend auf den Menschen und hat noch kaum Seinen Zorn über den Menschen außerhalb Seiner Worte entfesselt. So sind die Barmherzigkeit und liebende Güte Gottes, die der Mensch in diesem Zeitalter erlebt, die Offenbarung der wahren Disposition Gottes, während der Zorn Gottes, den der Mensch erlebt, nur die Wirkung des Tones und Fühlens Seiner Kundgebungen ist. Viele Menschen halten diesen Effekt fälschlicherweise für das wahre Erleben und die wahre Kenntnis von Gottes Zorn. Folglich glauben die meisten Menschen, dass sie Gottes Barmherzigkeit und liebende Güte in Seinen Worten gesehen haben, dass sie auch Gottes Unduldsamkeit gegenüber dem Vergehen des Menschen gesehen haben, und die meisten von ihnen haben sogar Gottes Barmherzigkeit und Nachsicht für den Menschen zu schätzen gelernt. Aber ungeachtet dessen, wie schlecht das Verhalten des Menschen oder wie verdorben seine Disposition ist, Gott hat es immer erduldet. Sein Ziel im Erdulden ist darauf zu warten, dass die Worte, die Er gesprochen hat, die Bemühungen, die Er unternommen hat, und der Preis, den Er bezahlt hat, eine Wirkung in jenen erzielen, die Er für sich gewinnen will. Auf ein solches Ergebnis zu warten braucht Zeit und erfordert die Schaffung von verschiedenen Umgebungen für den Menschen, genauso, wie die Menschen nicht zu Erwachsenen werden, sobald sie geboren sind. Das dauert achtzehn oder neunzehn Jahre und einige Menschen brauchen sogar zwanzig oder dreißig Jahre, bevor sie zu einem richtigen Erwachsenen heranreifen. Gott wartet auf die Vollendung dieses Prozesses, Er wartet auf das Kommen einer solchen Zeit und Er wartet auf das Eintreffen dieses Ergebnisses. Und während der gesamten Zeit, in der Er wartet, ist Gott mehr als barmherzig. Während der Dauer von Gottes Werk wird jedoch eine extrem kleine Zahl von Menschen niedergeschlagen, und einige werden wegen ihres schwerwiegenden Widerstands gegen Gott bestraft. Solche Beispiele sind ein noch größerer Beweis für die Disposition Gottes, die das Vergehen des Menschen nicht duldet und bestätigen voll und ganz die wahre Existenz der Nachsicht und der Duldsamkeit Gottes gegenüber den Auserwählten. Natürlich hat in diesen typischen Beispielen die Offenbarung eines Teils der Disposition Gottes in diesen Menschen keinen Einfluss auf den gesamten Führungsplan von Gott. Tatsächlich hat Gott in dieser letzten Phase von Gottes Werk, während der ganzen Zeit, die Er gewartet hat, ausgeharrt, und Er hat Seine Ausdauer und Sein Leben für die Rettung derer eingetauscht, die Ihm folgen. Seht ihr das? Gott wird Seinen Plan nicht grundlos verwerfen. Er kann Seinen Zorn entfesseln, und Er kann auch barmherzig sein; das ist die Offenbarung der beiden Hauptbestandteile von Gottes Disposition. Ist das nun sehr klar oder nicht? Mit anderen Worten, wenn es um Gott geht, wird richtig und falsch, gerecht und ungerecht, das Positive und das Negative – all dies wird dem Menschen klar gezeigt. Was Er tun wird, was Ihm gefällt, was Er hasst – all dies kann unmittelbar in Seiner Disposition widergespiegelt sein. Solche Dinge können auch sehr offensichtlich und deutlich in Gottes Werk gesehen werden, und sie sind nicht vage oder allgemein; stattdessen erlauben sie allen Menschen, die Disposition Gottes und das, was Er hat und ist, auf eine besonders konkrete, wahre und praktische Weise zu sehen. Das ist der wahre Gott Selbst.

Gottes Disposition wurde nie vor den Menschen verborgen – Das Herz des Menschen ist von Gott abgekommen

Wenn Ich keine Gemeinschaft über diese Dinge führte, würde keiner von euch in der Lage sein, die wahre Disposition Gottes in den Geschichten der Bibel zu sehen. Das ist Fakt. Das liegt daran, dass, obwohl diese biblischen Geschichten einige der Dinge aufzeichneten, die Gott tat, Gott nur wenige Worte sprach, und nicht direkt Seine Disposition vorstellte oder offen Seinen Willen dem Menschen gegenüber ausdrückte. Spätere Generationen haben diese Aufzeichnungen als nichts weiter als Geschichten betrachtet und so erscheint es den Menschen, dass Gott Sich vor den Menschen versteckt, dass es nicht die Person Gottes ist, die vor dem Menschen verborgen ist, sondern Seine Disposition und Sein Wille. Habt ihr nach Meiner Gemeinschaft heute noch immer das Gefühl, Gott sei dem Menschen völlig verborgen? Glaubt ihr noch immer, dass Gottes Disposition dem Menschen verborgen ist?

Seit der Zeit der Schöpfung ist Gottes Disposition auf gleichem Schritt wie das Seinem Werk. Sie wurde niemals vor dem Menschen verborgen, sondern vollständig offenbart und dem Menschen deutlich gemacht. Doch im Laufe der Zeit hat sich das Herz des Menschen immer weiter von Gott entfernt und da die Verderbtheit des Menschen tiefer geworden ist, haben sich der Mensch und Gott immer weiter voneinander entfernt. Langsam aber sicher ist der Mensch aus Gottes Augen verschwunden. Der Mensch ist unfähig geworden Gott „zu sehen“, was ihn ohne irgendeine „Nachricht“ von Gott zurückließ; somit weiß er nicht, ob Gott existiert und geht sogar so weit, die Existenz Gottes völlig zu leugnen. Demzufolge kommt das menschliche Unverständnis von Gottes Disposition und dem, was Er hat und ist, nicht deshalb zustande, weil Gott dem Menschen verborgen ist, sondern weil sein Herz sich von Gott abgewandt hat. Obwohl der Mensch an Gott glaubt, ist das Herz des Menschen ohne Gott und er weiß nicht, wie man Gott liebt, noch will er Gott lieben, denn sein Herz kommt Gott niemals nahe und er meidet Gott immer. Infolgedessen ist das Herz des Menschen fern von Gott. Also wo ist sein Herz? In Wirklichkeit ist das Herz des Menschen nirgends hingegangen: Anstatt es Gott zu geben oder es Gott zu offenbaren, damit Er es sehen kann, hat er es für sich behalten. Das ist auch trotz der Tatsache so, dass einige oft zu Gott beten und sagen: „Oh Gott, schau auf mein Herz – du weißt alles, was ich denke“ und einige schwören sogar, damit Gott sie ansieht, damit sie bestraft werden, wenn sie ihren Eid brechen. Obwohl der Mensch Gott erlaubt, in sein Herz hineinzuschauen, bedeutet dies nicht, dass er in der Lage ist, die Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu befolgen, noch dass er sein Schicksal und seine Aussichten und sein Alles Gottes Kontrolle überlassen hat. Also unabhängig von den Eiden, die du Gott leistest oder dem, was du Ihm kundtust, ist in Gottes Augen dein Herz immer noch für Ihn verschlossen, denn du erlaubst Gott nur dein Herz zu betrachten, aber du lässt es nicht zu, dass Er es kontrolliert. Mit anderen Worten, du hast dein Herz gar nicht Gott gegeben und sagst nur nett klingende Worte, damit Gott sie hört; deine verschiedenen verschlagenen Absichten versteckst du derweil zusammen mit deinen Intrigen, Tricks und Plänen vor Gott, und du hältst deine Aussichten und dein Schicksal in deinen Händen umklammert, befürchtest zutiefst, dass sie von Gott weggenommen werden. So sieht Gott niemals die Aufrichtigkeit des Menschen Ihm gegenüber. Obwohl Gott die Tiefen des menschlichen Herzens beobachtet und sehen kann, was der Mensch in seinem Herzen denkt und tun möchte, und sehen kann, was sich in seinem Herzen befindet, gehört das Herz des Menschen nicht Gott, er hat es nicht Gottes Kontrolle übergeben. Das heißt, Gott hat das Recht zu beobachten, aber Er hat nicht das Recht zu kontrollieren. Im subjektiven Bewusstsein des Menschen will der Mensch sich nicht der Gnade Gottes überlassen oder beabsichtigt nicht es zu tun. Nicht nur, dass sich der Mensch Gott verschlossen hat, sondern es gibt sogar Menschen, die über Wege nachdenken, ihre Herzen umhüllen, um mit Schönrederei und Schmeichelei einen falschen Eindruck zu erzeugen und das Vertrauen Gottes zu gewinnen und ihr wahres Gesicht vor Gottes Sicht zu verbergen. Ihr Ziel nicht zuzulassen, dass Gott sieht, besteht darin, Gott nicht wahrzunehmen zu lassen, wie sie wirklich sind. Sie wollen ihr Herz Gott nicht geben, sondern es für sich behalten. Der Subtext davon ist, dass das, was der Mensch tut und was er will, alles vom Menschen selbst geplant, berechnet und entschieden wird; er braucht nicht das Mitwirken oder Eingreifen Gottes, viel weniger braucht er die Orchestrierungen und Vorkehrungen Gottes. Ob nun in Bezug auf die Anordnungen Gottes, Seinen Auftrag oder die Forderungen, die Gott an den Menschen stellt, beruhen die Entscheidungen des Menschen auf seinen eigenen Absichten und Interessen, auf seinen eigenen derzeitigen Zuständen und Umständen. Der Mensch wendet immer das Wissen und die Erkenntnisse mit denen er vertraut ist und seinen eigenen Intellekt an, um den Weg zu beurteilen und auszuwählen, den er gehen sollte, und lässt Gottes Eingreifen oder Kontrolle nicht zu. Das ist das Herz des Menschen, das Gott sieht.

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