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Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)

Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)
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Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)
Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)

Teil Drei 

Als nächstes werden wir über die Geschichte von Noah diskutieren und wie sie sich auf das Thema von Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst bezieht.

Was tut Gott aus eurer Perspektive in diesem Teil der Schriften Noah gegenüber? Vielleicht weiß ein jeder, der hier sitzt, etwas darüber durch das Lesen der Schriften: Gott hat Noah die Arche bauen lassen, dann gebrauchte Gott eine Flut, um die Welt zu zerstören. Gott ließ Noah die Arche bauen, um seine achtköpfige Familie zu retten, um ihnen zu erlauben zu überleben und die Vorfahren für die nächste Generation der Menschheit zu werden. Nun wollen wir die Schriftstellen lesen.

B. Noah

1. Gott beabsichtigt, die Welt mit einer Flut zu zerstören, beauftragt Noah eine Arche zu bauen

(Gen 6,9-14) Dies ist das Geschlecht Noahs. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel und führte ein göttliches Leben zu seinen Zeiten. und zeugte drei Söhne Sem, Ham und Japheth. Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden. Da sprach Gott zu Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde. Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech inwendig und auswendig.

(Gen 6,18-22) Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten; und du sollst in den Kasten gehen mit deinen Söhnen, mit deinem Weibe und mit deiner Söhne Weibern. Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere von allem Fleisch, je ein Paar, Männlein und Weiblein, daß sie lebendig bleiben bei dir. Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, daß sie leben bleiben. Und du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die man ißt, und sollst sie bei dir sammeln, daß sie dir und ihnen zur Nahrung da sei. Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

Habt ihr jetzt ein allgemeines Verständnis für Noah, nachdem ihr diese Passagen gelesen habt? Was für ein Mensch ist Noah? Der Originaltext ist: „Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel und führte ein göttliches Leben zu seinen Zeiten“. Welche Art von Person ist ein gerechter Mensch in der damaligen Zeit nach dem Verständnis des Menschen der heutigen Zeit? Ein gerechter Mensch sollte ein vollkommener Mensch sein. Wisst ihr, ob dieser perfekte Mensch in den Augen des Menschen perfekt oder in den Augen Gottes perfekt ist? Ohne Zweifel ist dieser vollkommene Mensch ein perfekter Mensch in den Augen Gottes und nicht in den Augen der Menschen. Dies ist sicher! Dies liegt daran, weil der Mensch blind ist und nicht sehen kann und nur Gott schaut auf die ganze Erde und auf jede einzelne Person, nur Gott weiß, dass Noah ein vollkommener Mensch ist. Deshalb begann Gottes Plan, die Welt mit einer Flut zu zerstören, von dem Moment an, als Er Noah rief.

Zu jener Zeit beabsichtigte Gott, Noah zu rufen, um eine sehr wichtige Sache zu tun. Warum musste Er dies tun? Weil Gott in diesem Augenblick einen Plan in Seinem Herzen hatte. Sein Plan war es, die Welt mit einer Flut zu zerstören. Warum die Welt zerstören? Es heißt hier: „Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels.“ Was seht ihr in dem Satz „die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels“? Es ist ein Phänomen auf der Erde, wenn die Welt und ihre Menschen auf extreme Weise verderbt sind und das heißt: „die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels.“ In der heutigen Sprache bedeutet „gefüllt mit Gewalt“, dass alles ins Chaos gestürzt ist. Für den Menschen bedeutet es, dass es in allen Bereichen des Lebens keine Ordnung gibt und die Dinge ziemlich chaotisch und schwierig zu verwalten sind. In Gottes Augen bedeutet es, dass die Menschen in der Welt zu verdorben sind. Verdorben in welchem ​​Umfang? Verderbt in dem Maße, dass Gott nicht mehr hinsehen und keine Geduld mehr für sie aufbringen kann. Verderbt in dem Maße, dass Gott Sich dazu entscheidet, sie zu vernichten. Als Gott sich entschied, die Welt zu zerstören, plante Er, jemanden zu finden, der eine Arche bauen würde. Dann wählte Gott Noah aus, um dies zu tun, also Noah eine Arche bauen zu lassen. Warum wählte Er Noah? In Gottes Augen ist Noah ein gerechter Mann und egal, was Gott ihm befiehlt zu tun, er wird dementsprechend handeln. Das bedeutet, er wird alles tun, was Gott ihm zu tun auferlegt. Gott wollte jemanden wie ihn finden, damit er mit Ihm arbeitet, damit er beenden würde, was Er ihm anvertraut hatte, um Sein Werk auf der Erde zu vervollständigen. Gab es damals eine andere Person außer Noah, die eine solche Aufgabe vollenden konnte? Definitiv nicht! Noah war der einzige Kandidat, der einzige Mensch, der vollenden konnte, was Gott ihm anvertraute und so wählte Gott ihn. Aber waren Gottes Umfang und Seine Standards zur Rettung der Menschen damals dieselben, wie es jetzt der Fall ist? Die Antwort ist: es gibt absolut einen Unterschied! Warum frage Ich? Noah war in dieser Zeit der einzige Gerechte in den Augen Gottes. Andeutungsweise bedeutet dies, dass seine Frau, seine Söhne und seine Schwiegertöchter keine gerechten Menschen waren, aber dennoch behielt Gott diese Menschen wegen Noah. Gott verlangte von ihnen nicht, was Er jetzt von Menschen verlangt, und stattdessen hielt Er alle acht Mitglieder der Familie Noahs am Leben. Sie erhielten den Segen Gottes aufgrund Noahs Gerechtigkeit. Wenn es Noah nicht gegeben hätte, dann hätte keiner von ihnen abgeschlossen, was Gott ihnen anvertraut hatte. Deshalb war Noah der einzige Mensch, der die Zerstörung der Welt zu jener Zeit hätte überleben sollen, und die anderen waren nur kollaterale Nutznießer. Dies zeigt, dass in dem Zeitalter, bevor Gott offiziell Seine Führungsarbeit begonnen hat, die Prinzipien und Standards, mit denen Er die Menschen behandelte und das, was Er von ihnen verlangte, relativ entspannt waren. Den Menschen von heute scheint es so, als würde der Art und Weise, wie Gott Noahs achtköpfige Familie behandelt hat, die Fairness fehlen. Aber im Vergleich zu dem Umfang der Arbeit, die Er jetzt für die Menschen verrichtet, und der Menge Seiner Worte, die Er vermittelt, war die Behandlung, die Gott Noahs achtköpfiger Familie gab, nur ein Arbeitsprinzip vor dem Hintergrund Seiner Arbeit zum damaligen Zeitpunkt. Hat im Vergleich dazu Noahs achtköpfige Familie mehr von Gott empfangen oder empfangen die Menschen von heute mehr von Gott?

Dass Noah gerufen wurde, ist eine einfache Tatsache, aber der wichtigste Punkt, über den wir in dieser Aufzeichnung sprechen – Gott Disposition, Sein Wille und Sein Wesen – ist nicht einfach. Um diese verschiedenen Aspekte Gottes zu verstehen, müssen wir zuerst die Art von Person verstehen, die Gott zu rufen wünscht, und dadurch Seine Disposition, Seinen Willen und Sein Wesen verstehen. Dies ist von entscheidender Bedeutung. Was für ein Mensch ist dieser Mensch, den Er ruft, in den Augen Gottes genau? Dies muss eine Person sein, die auf Seine Worte hören kann, die Seinen Anweisungen folgen kann. Zur gleichen Zeit muss dies auch eine Person mit einem Gefühl der Verantwortung sein, jemand der Gottes Wort ausführen wird, indem er es als Aufgabe und Pflicht behandelt, die er verpflichtet ist, zu erfüllen. Muss diese Person also jemand sein, der Gott kennt? Nein. Damals in jener Zeit hatte Noah noch nicht viel von den Lehren Gottes gehört oder von Gottes Werk erfahren. Deshalb war Noahs Erkenntnis über Gott nur sehr gering. Obwohl hier festgehalten wird, dass Noah mit Gott wandelte, hat er Gottes Person jemals gesehen? Die Antwort ist eindeutig nein! Denn in jenen Tagen kamen nur Gottes Boten zu den Menschen. Während sie Gott mit ihren Taten und Worten vertreten konnten, vermittelten sie lediglich Gottes Willen und seine Absichten. Gottes Person wurde den Menschen nicht von Angesicht zu Angesicht offenbart. In diesem Teil der Schriften sehen wir im Grunde nur, was diese Person Noah zu tun hatte und was Gottes Anweisungen an ihn waren. Also, wie wurde das Wesen von Gott hier zum Ausdruck gebracht? Alles, was Gott tut, ist genau geplant. Wenn Er sieht, wie eine Sache oder eine Situation entsteht, wird es einen Standard geben, wie Er sie in seinen Augen bewertet, und dieser Standard wird entscheiden, ob Er einen Plan in Gang setzt, um damit umzugehen oder wie Er diese Sache und Situation behandeln will. Er ist nicht gleichgültig oder hat keine Gefühle für alles. Es ist eigentlich das komplette Gegenteil. Es gibt hier einen Vers, den Gott zu Noah sprach: „Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde.“ In Gottes Worten zu dieser Zeit sagte Er, Er vernichte nur Menschen? Nein! Gott sagte, Er wolle alle Lebewesen aus Fleisch vernichten. Warum wollte Gott die Vernichtung? Es gibt hier eine weitere Offenbarung von Gottes Disposition: In Gottes Augen, gibt es eine Grenze Seiner Geduld gegenüber der Korrumpierung der Menschen, gegen die Unsauberkeit, Gewalt und den Ungehorsam allen Fleisches. Was ist Seine Grenze? Es ist, wie Gott sagte: „Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.“ Was bedeutet der Satz „denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.“? Er bedeutet, jedes Lebewesen, einschließlich derer, die Gott folgten, diejenigen, die den Namen Gottes anriefen, jene, die einst Brandopfer für Gott dargebracht hatten, diejenigen die Gott verbal anerkannten und Gott sogar lobten – sobald ihr Verhalten einmal von Verderbtheit erfüllt war und dies Gottes Augen erreichte, musste Er sie vernichten. Das war Gottes Grenze. Also, in welchem ​​Ausmaß blieb Gott den Menschen und der Verderbtheit allen Fleisches gegenüber geduldig? In dem Maße, dass alle Menschen, ob Nachfolger von Gott oder Ungläubige, nicht den richtigen Weg verfolgten. In dem Maße, dass die Menschheit nicht nur moralisch verdorben und voll des Bösen war, aber wo es niemanden gab, der an die Existenz Gottes glaubte, geschweige denn jemanden, der glaubte, dass die Welt von Gott regiert wird und dass Gott den Menschen Licht bringen und den richtige Weg zeigen kann. In dem Maße, dass der Mensch die Existenz Gottes verachtete und Gott nicht erlaubte, zu existieren. Sobald die Verderbtheit des Menschen diesen Punkt erreichte, würde Gott keine Geduld mehr haben. Was würde stattdessen die Geduld ersetzen? Das Kommen von Gottes Zorn und die Strafe Gottes. War das nicht eine teilweise Offenbarung von Gottes Disposition? Gibt es in diesem gegenwärtigen Zeitalter noch einen gerechten Menschen in den Augen Gottes? Gibt es noch einen perfekten Menschen in den Augen Gottes? Ist dies ein Zeitalter, in dem das Verhalten von allem Fleisch auf der Erde in den Augen Gottes verderbt ist? In der heutigen Zeit, abgesehen von denen, die Gott vollkommen machen will und diejenigen, die Gott folgen und Seine Erlösung annehmen können, sind nicht alle Menschen von Fleisch und Blut dabei, die Grenze der Geduld Gottes herauszufordern? Sind nicht alle Dinge, die neben euch passieren, die ihr mit euren Augen seht und mit den Ohren hört, und persönlich jeden Tag in dieser Welt erlebt, voller Gewalt? Sollte in Gottes Augen eine solche Welt, ein solches Zeitalter, nicht beendet werden? Obwohl sich der Hintergrund des gegenwärtigen Zeitalters von dem Hintergrund von Noahs Zeitalter völlig unterscheidet, sind die Gefühle und der Zorn Gottes bezüglich der Verderbtheit des Menschen genauso geblieben, wie es damals der Fall war. Gott ist wegen Seiner Arbeit in der Lage, geduldig zu sein, aber in Übereinstimmung mit allen Arten von Umständen und Bedingungen hätte diese Welt in den Augen Gottes schon vor langer Zeit zerstört werden müssen. Die Situation ist weit darüber hinaus, wie es damals der Fall war, als die Welt durch eine Flut zerstört wurde. Aber was ist der Unterschied? Dies ist auch das, was Gottes Herz am meisten schmerzt, und vielleicht etwas, das keiner von euch zu schätzen weiß.

Als Er die Welt durch die Flut zerstörte, konnte Gott Noah auffordern, eine Arche zu bauen und einige der Vorbereitungsarbeiten durchzuführen. Gott konnte einen Menschen rufen – Noah – um diese Reihe von Dingen für Ihn zu tun. Aber in diesem gegenwärtigen Zeitalter, hat Gott niemanden, den Er rufen kann. Warum das? Jede einzelne Person, die hier sitzt, versteht wahrscheinlich den Grund und kennt ihn sehr gut. Muss Ich es erst noch buchstabieren? Es laut heraus zu sagen, könnte dafür sorgen, dass ihr euer Gesicht verliert und euch alle aufregt. Einige Leute könnten sagen: „Obwohl wir keine gerechten Menschen sind und in den Augen Gottes nicht perfekt sind, wenn Gott uns anweist, etwas zu tun, werden wir immer noch in der Lage sein, es zu tun. Früher, wenn Er sagte, ein katastrophales Unglück würde kommen, begannen wir, Lebensmittel und Produkte vorzubereiten, die in einer Katastrophe benötigt würden. Wurde all dies nicht im Einklang mit Gottes Forderungen getan? Haben wir nicht wirklich mit Gottes Werk kooperiert? Können diese Dinge, die wir getan haben, nicht mit dem, was Noah tat, verglichen werden? Ist das, was wir getan haben, nicht wahrer Gehorsam? Haben wir nicht die Anweisungen Gottes befolgt? Haben wir nicht getan, was Gott gesagt hat, weil wir den Glauben an Gottes Worte haben? Warum ist Gott immer noch traurig? Warum sagt Gott, Er hat niemanden, den Er rufen kann?“ Gibt es einen Unterschied zwischen euren Handlungen und denen von Noah? Was ist der Unterschied? (Die Zubereitung der Nahrung heute für die Katastrophe war unsere eigene Absicht.) (Unser Handeln kann die Gerechtigkeit nicht erreichen, während Noah ein gerechter Mensch in den Augen Gottes ist.) Was ihr sagt ist, nicht weit weg von der Wahrheit. Was Noah tat, unterscheidet sich wesentlich von dem, was die Menschen jetzt tun. Als Noah tat, wie Gott ihm befahl, wusste er nicht, was Gottes Absichten waren. Er wusste nicht, was Gott erreichen wollte. Gott hatte ihm nur einen Befehl gegeben, ihn angewiesen, etwas zu tun, aber ohne viel Erklärung, und er ging voran und tat es. Er versuchte nicht, die Absichten Gottes im Privaten herauszufinden, noch hat er versucht, Gott zu widerstehen, oder ein geteiltes Herz gehabt. Er ging einfach und tat es dementsprechend mit einem reinen und einfachen Herzen. Was auch immer Gott ihn tun ließ, er tat es und gehorchte und Hören auf das Wort Gottes war seine Überzeugung, um die Dinge zu tun. So unkompliziert und einfach behandelte er das, was Gott ihm anvertraute. Sein Wesen – das Wesen seiner Handlungen – war Gehorsam, keine zweite Mutmaßung, kein Widerstand und darüber hinaus, kein Gedanke an seine eigenen persönlichen Interessen und seine Gewinne und Verluste. Wenn Gott sagte, Er würde die Welt mit einer Flut zerstören, fragte er sich nicht, wann es geschehen würde oder versuchte, den Grund dafür herauszufinden, und er hat Gott sicherlich nicht gefragt, wie Er die Welt zerstören würde. Er tat einfach das, was Gott ihm aufgetragen hatte. Wie Gott wollte, dass es gemacht wurde und womit es gemacht wurde, er tat genau das, was Gott forderte und fing sofort danach damit an. Er tat es mit einer Haltung, Gott zufriedenstellen zu wollen. Tat er es, um sich zu helfen, der Katastrophe zu entkommen? Nein. Hat er Gott gefragt, wie lange es noch dauert, bevor die Welt zerstört werden würde? Er tat es nicht. Hat er Gott gefragt oder hat er gewusst, wie lange es dauern würde, die Arche zu bauen? Er wusste auch das nicht. Er gehorchte einfach, hörte zu und tat es entsprechend. Die Menschen von heute sind nicht so: Sobald ein Teil an Information durch das Wort Gottes durchgesickert ist, sobald die Menschen ein Zeichen der Störung oder Ärger verspüren, werden sie sofort in Aktion treten, egal wie und unabhängig vom Preis, um vorzubereiten, was sie essen, trinken und in der Folgezeit verwenden werden. Auch ihre Fluchtwege planen sie, wenn die Katastrophe eintritt. Noch interessanter ist, dass in diesem entscheidenden Moment, das menschliche Gehirn sehr „nützlich“ ist. Unter Umständen, in denen Gott keine Weisung gegeben hat, kann ein Mensch alles sehr angemessen planen. Man könnte das Wort „perfekt“ verwenden, um es zu beschreiben. Was Gottes Worte, Gottes Absichten, oder das, was Gott will, angeht, so kümmert sich niemand darum und niemand versucht, es schätzen zu lernen. Ist das nicht der größte Unterschied zwischen den Menschen von heute und Noah?

Seht ihr einen Teil von Gottes Disposition in dieser Aufzeichnung von Noahs Geschichte? Es gibt eine Grenze für die Geduld Gottes hinsichtlich der Verdorbenheit, Unsauberkeit und Gewalt des Menschen. Wenn Er diese Grenze erreicht, wird Er nicht mehr geduldig sein und wird stattdessen Sein neues Management und Seinen neuen Plan beginnen, beginnen zu tun, was Er zu tun hat, Seine Taten und die andere Seite Seiner Disposition zu offenbaren. Diese Handlung Seinerseits ist nicht dazu da, um zu beweisen, dass er auf niemals durch den Menschen beleidigt werden darf oder dass Er voller Autorität und Zorn ist und nicht um zu zeigen, dass Er die Menschheit vernichten könnte. Es ist so, dass Seine Disposition und Sein heiliges Wesen nicht mehr erlauben können, nicht mehr die Geduld für diese Art der Menschheit, die vor Ihm lebt, unter Seiner Herrschaft lebt, haben können. Das heißt, wenn die gesamte Menschheit gegen Ihn ist, wenn auf der ganzen Erde niemand da ist, den Er erlösen kann, dann wird Er keine Geduld mehr für eine solche Menschheit übrig haben und wird ohne Bedenken Seinen Plan durchführen – diese Art der Menschheit zu vernichten. Ein solcher Akt von Gott wird durch Seine Disposition bestimmt. Dies ist eine notwendige Folge und eine Folge, die jedes Wesen, das unter der Herrschaft Gottes geschaffen wurde, zu tragen hat. Zeigt dies nicht, dass in diesem aktuellen Zeitalter Gott nicht warten kann, Seinen Plan zu beenden und die Menschen zu retten, die Er retten will? Worum kümmert sich Gott unter diesen Umständen am meisten? Nicht so wie diejenigen, die Ihm überhaupt nicht folgen oder jene, die sich Ihm ohnehin entgegenstellen, Ihn schlecht behandeln oder Ihm widerstehen, oder wie die Menschheit ihn verleumdet. Er kümmert sich nur darum, ob diejenigen, die Ihm folgen, die Ziele Seiner Erlösung in Seinem Führungsplan, von Ihm vollkommen gemacht worden sind, ob sie Seine Zufriedenheit erreicht haben. Was die anderen Menschen angeht, also das Gegenteil von denen, die Ihm folgen, bringt Er nur gelegentlich ein bisschen Strafe, um Seinen Zorn auszudrücken. Zum Beispiel: Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche und so weiter. Zugleich schützt und behütet Er jene mit ganzer Kraft, die Ihm folgen und kurz davor stehen, von Ihm erlöst zu werden. Gottes Disposition ist Folgende: Zum einen kann Er den Menschen, die Er vollkommen machen möchte, extreme Geduld und Toleranz geben, und so lange wie Er nur kann, auf sie warten; auf der anderen Seite hasst und verabscheut Gott die satanischen Menschen sehr, die Ihm nicht folgen und sich Ihm widersetzen. Obwohl Er sich nicht darum schert, ob diese satanischen Menschen Ihm folgen oder Ihn anbeten, verabscheut Er sie, während Er noch Geduld in Seinem Herzen für sie hat, und während Er das Ende dieser satanischen Menschen bestimmt, wartet Er auch auf die nächsten Schritte Seines Führungsplanes.

Lasst uns einen Blick auf die nächste Passage werfen.

2. Gottes Segen für Noah nach der Flut

(Gen 9,1-6) Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde. Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht, und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein eßt das Fleisch nicht, das noch lebt in seinem Blut. Auch will ich eures Leibes Blut rächen und will’s an allen Tieren rächen und will des Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen als dem, der sein Bruder ist. Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht.

Was seht ihr in dieser Passage? Warum habe Ich diese Verse gewählt? Warum habe Ich keinen Auszug vom Leben Noahs und seiner Familie auf der Arche gewählt? Weil diese Informationen nicht viel Bezug zum Thema haben, das wir heute kommunizieren. Worauf wir achten, ist die Disposition Gottes. Wenn ihr etwas über diese Details wissen wollt, dann könnt ihr die Bibel nehmen, um sie selbst zu lesen. Wir werden hier nicht darüber sprechen. Die Hauptsache, über die wir heute sprechen, ist, wie man Gottes Handlungen erkennt.

Nachdem Noah die Anweisungen Gottes angenommen und die Arche gebaut und die Tage durchlebt hatte, in denen Gott eine Flut brachte, um die Welt zu zerstören, hatte seine ganze achtköpfige Familie überlebt. Abgesehen von Noahs achtköpfiger Familie wurde die ganze Menschheit vernichtet und alle Lebewesen auf der Erde wurden vernichtet. Gott segnete Noah und sagte einige Dinge zu ihm und seinen Söhnen. Diese Dinge waren, was Gott ihm schenkte und auch Gottes Segen für ihn. Dies ist der Segen und das Versprechen, dass Gott jemandem gibt, der Ihm zuhören und Seine Anweisungen akzeptieren kann und auch die Art und Weise, wie Gott Menschen belohnt. Das heißt, unabhängig davon, ob Noah ein vollkommener Mensch oder ein gerechter Mensch in den Augen Gottes war, und unabhängig davon, wie viel er über Gott wusste, kurz gesagt, Noah und seine drei Söhne hörten alle die Worte Gottes, arbeiteten zusammen mit Gottes Werk und taten, was sie in Übereinstimmung mit Gottes Anweisungen tun mussten. Dadurch halfen sie Gott, Menschen und verschiedene Arten von Lebewesen nach der Zerstörung der Welt durch die Flut zu erhalten, und leisteten einen großen Beitrag zum nächsten Schritt von Gottes Führungsplan. Wegen allem, was er getan hatte, segnete Gott ihn. Vielleicht ist für die Menschen von heute das, was Noah tat, nicht einmal der Rede wert. Man könnte sogar denken: Noah hat nichts getan; Gott hatte sich entschlossen, ihn zu bewahren, so dass er auf jeden Fall bewahrt werden würde. Sein Überleben ist nicht ihm zuzuschreiben. Dies ist, was Gott geschehen lassen wollte, weil der Mensch passiv ist. Aber das ist nicht das, was Gott dachte. Gott ist es egal, ob eine Person großartig oder unbedeutend ist, solange sie auf Ihn hören kann, Seinen Anweisungen gehorchen und dem, was Er einem anvertraut, und mit Seinem Werk, Seinem Willen und Seinem Plan zusammenarbeiten kann, so dass Sein Wille und Sein Plan reibungslos durchgeführt werden, dann ist das Verhalten Seines Gedenkens würdig und verdient, Seinen Segen zu empfangen. Gott schätzt solche Menschen und Er schätzt ihr Handeln und ihre Liebe und Zuneigung für Ihn. Das ist Gottes Haltung. Warum also hat Gott Noah gesegnet? Weil dies die Art ist, mit der Gott solche Handlungen und den Gehorsam des Menschen behandelt.

In Bezug auf den Segen Gottes für Noah werden manche Leute sagen: „Wenn der Mensch auf Gott hört und Gott zufriedenstellt, dann sollte Gott den Menschen segnen. Das versteht sich doch von selbst, oder?“ Können wir das sagen? Manche Leute sagen: „Nein.“ Warum können wir das nicht sagen? Manche Leute sagen: „Der Mensch ist es nicht wert, in den Genuss von Gottes Segen zu kommen.“ Das ist nicht ganz richtig. Denn wenn eine Person akzeptiert, was Gott ihr anvertraut, hat Gott einen Standard für die Beurteilung, ob die Handlungen der Person gut oder schlecht sind und ob die Person gehorcht hat und ob die Person Gottes Willen erfüllt hat und ob das, was sie tut, qualifiziert ist. Was Gott interessiert, ist das Herz des Menschen, nicht ihre Handlungen an der Oberfläche. Es ist nicht so, dass Gott jemanden segnen sollte, so lange er etwas tut, unabhängig davon, wie er es tut. Dies ist das Missverständnis der Menschen gegenüber Gott. Gott schaut nicht nur auf das Endergebnis der Dinge, sondern legt mehr Wert darauf, wie das Herz eines Menschen ist und wie eine Haltung der Person während der Entwicklung der Dinge ist, und schaut, darauf ob es Gehorsam, Rücksicht und den Wunsch in ihrem Herzen gibt, Gott zufriedenzustellen. Wie viel wusste Noah zu der Zeit über Gott? War es so viel wie die Lehren, die ihr jetzt kennt? In Bezug auf die Aspekte der Wahrheit, wie die Konzepte und die Erkenntnis Gottes, wurde er so sehr versorgt und geführt wie ihr? Nein, wurde er nicht! Aber es ist eine Tatsache, die nicht zu leugnen ist: In dem Bewusstsein, Geist und auch in der Tiefe des Herzen der Menschen von heute, sind ihre Konzepte von und die Einstellung zu Gott verschwommen und mehrdeutig. Man könnte sogar sagen, dass ein Teil der Menschen eine negative Haltung gegenüber der Existenz Gottes hat. Aber in Noahs Herz und in seinem Bewusstsein war die Existenz Gottes absolut und ohne Zweifel, und damit war sein Gehorsam gegenüber Gott unverfälscht und konnte der Prüfung standhalten. Sein Herz war rein und offen gegenüber Gott. Er brauchte nicht viel Wissen über Lehren zu haben, um sich zu überzeugen, jedem Wort Gottes zu folgen, noch brauchte er eine Menge Fakten, um die Existenz Gottes zu beweisen, so dass er annehmen konnte, was Gott ihm anvertraute und er konnte in der Lage sein zu tun, was Gott ihn tun ließ. Dies ist der wesentliche Unterschied zwischen Noah und den Menschen von heute und ist auch genau die wahre Definition dessen, was ein vollkommener Mensch in den Augen Gottes ist. Was Gott will, ist Menschen wie Noah. Er ist der Typ Mensch, den Gott lobt und auch genau die Art von Person, die Gott segnet. Habt ihr hieraus eine Erleuchtung empfangen? Die Menschen schauen von außen auf die Menschen, während das, was Gott sieht, das Herz der Menschen und ihr Wesen ist. Gott erlaubt es nicht, dass jemand halbherzig ist oder Zweifel an Ihn hat, noch erlaubt Er es den Menschen, Ihn auf irgendeine Weise zu verdächtigen oder zu prüfen. Daher, auch wenn die Menschen von heute von Angesicht zu Angesicht mit Gottes Worten stehen, oder man könnte sogar sagen, von Angesicht zu Angesicht mit Gott stehen, werden sie wegen etwas tief in ihrem Herzen, der Existenz ihrer verdorbenen Substanz und ihrer ablehnenden Haltung Ihm gegenüber, an ihrem wahren Glauben an Gott und an ihrem Gehorsam Ihm gegenüber gehindert. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig für sie, den gleichen Segen zu erreichen, den Gott Noah verliehen hat.

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