Das tägliche Wort Gottes | „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ | Auszug 160

Nach der Erschaffung der Menschheit am Anfang waren es die Israeliten, welche als Grundlage für das Werk dienten, und ganz Israel war die Basis von Jehovas Werk auf Erden. Das Werk von Jehova war, den Menschen durch das Darlegen der Gesetze direkt zu führen und zu umsorgen, damit der Mensch ein normales Leben führen und Jehova auf eine normale Art und Weise auf Erden anbeten konnte. Der Gott im Zeitalter des Gesetzes war Einer, der vom Menschen weder gesehen noch angefasst werden konnte. Er hat lediglich Menschen geführt, die zuerst von Satan verdorben wurden, und Er war da, um diese Menschen zu unterweisen und zu umsorgen. Die Worte, die Er sprach, waren demnach nur Satzungen, Verordnungen und allgemeines Wissen darüber, wie man das Leben eines Menschen führt, und ganz und gar nicht von Wahrheiten, die das Leben des Menschen versorgen. Die Israeliten unter Seiner Führung waren nicht jene, die von Satan zutiefst verdorben worden waren. Sein Werk des Gesetzes war nur die allererste Stufe des Werkes der Erlösung, der exakte Anfang des Werkes der Erlösung und hatte mit den Änderungen der Lebensveranlagung des Menschen praktisch nichts zu tun. Deswegen war es zu Beginn des Werkes der Erlösung nicht notwendig, dass Er für Sein Werk in Israel Fleisch annahm. Er benötigte deswegen ein Hilfsmittel, das heißt, ein Werkzeug durch welches Er mit dem Menschen Kontakt haben konnte. So entstanden unter den erschaffenen Wesen diejenigen, die im Auftrag von Jehova sprachen und arbeiteten. So kam es dazu, dass die Menschensöhne und Propheten im Auftrag von Jehova unter den Menschen arbeiteten. Die Menschensöhne arbeiteten im Auftrag von Jehova. Von Ihm so genannt zu werden bedeutet, dass solche Männer im Auftrag von Jehova das Gesetz darlegten, und sie waren auch Priester unter dem Volk Israels. Solche Männer waren Priester die von Jehova bewacht und beschützt wurden und im Geist von Jehova arbeiteten. Sie waren Führer unter den Menschen und dienten Jehova direkt. Die Propheten andererseits waren jene, die dafür bestimmt waren, im Auftrag von Jehova zu den Menschen aller Länder und aller Stämme zu sprechen. Sie waren auch jene, welche das Werk von Jehova voraussagten. Ob es die Menschensöhne oder die Propheten waren, sie waren alle durch den Geist von Jehova erhoben und hatten das Werk von Jehova in sich. Sie waren diejenigen unter den Menschen die Jehova direkt repräsentierten. Sie arbeiteten nur, weil Jehova sie erhoben hatte, und nicht, weil sie das Fleisch waren, in das der Heilige Geist Selbst leibhaftig wurde. Obwohl sie gleichermaßen im Auftrag Gottes sprachen und arbeiteten, waren diese Menschensöhne und Propheten im Zeitalter des Gesetzes deshalb nicht das Fleisch des menschgewordenen Gottes. Dies war im Zeitalter der Gnade und der letzten Stufe das genaue Gegenteil, weil beide, das Werk der Erlösung und die Arbeit des Gerichts, vom fleischgewordenen Gott Selbst getan wurden. Es war deshalb nicht nötig, die Propheten und Menschensöhne wieder zu erheben, um in Seinem Auftrag zu arbeiten. In den Augen des Menschen besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Wesen und den Mitteln ihres Werkes. Aus diesem Grund bringt der Mensch das Werk des fleischgewordenen Gottes und das der Propheten und Söhne des Menschen immer durcheinander. Die Erscheinung des fleischgewordenen Gottes war im Prinzip dieselbe, wie die der Propheten und Menschensöhne. Der fleischgewordene Gott war sogar noch gewöhnlicher und realer als die Propheten. Daher ist der Mensch vollkommen außerstande, sie zu unterscheiden. Der Mensch konzentriert sich nur auf Erscheinungen, ihm ist absolut nicht bewusst, dass, obwohl beide arbeiten und sprechen, es einen erheblichen Unterschied gibt. Weil das Urteilsvermögen des Menschen zu schwach ist, kann er grundlegende Fragen nicht erkennen und kann noch weniger etwas so Komplexes unterscheiden. Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist genutzt wurden, erfüllten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes dienten jedoch dazu, Sein Amt auszuführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des verkörperten Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist genutzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, haben sie trotzdem ihre Pflicht getan, und nicht ihr Amt erfüllt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann von keinem Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einer bestimmten Phase in Gottes Führungsarbeit zu erfüllen. Ohne eine derartige Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren ist, ist auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verloren. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Erfüllen seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Der Mensch kann sein Bestes nur innerhalb Seines Rahmens der Führung und unter Seiner Leitung tun.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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