Das tägliche Wort Gottes | „Sind jene, die nicht lernen und nichts wissen, nicht Tiere?“ | Auszug 330

Welche ist die angebrachteste Art des Strebens, während du den heutigen Weg beschreitest? Als welche Art von Person solltest du dich bei deinem Streben sehen? Du solltest wissen, wie du an alles, was dir heute widerfährt, herangehen solltest, seien es Prüfungen oder Schwierigkeiten oder gnadenlose Züchtigung und Verfluchung. Du solltest in allen Fällen sorgfältig darüber nachdenken. Weshalb sage Ich das? Ich sage es, weil das, was dir widerfährt, letzten Endes kurze Prüfungen sind, die immer wieder vorkommen; vielleicht hältst du sie für nicht sonderlich mental anspruchsvoll, lässt die Dinge deshalb treiben und betrachtest sie beim Streben nach Fortschritt nicht als kostbares Gut. Wie leichtsinnig du bist! Es zeigt sich, dass du dieses kostbare Gut für eine Wolke hältst, die an deinen Augen vorüberzieht; du schätzt diese harten Schläge nicht, die immer wieder auf dich herabregnen – Schläge, die kurz sind und dir sanft erscheinen – sondern betrachtest sie kühl, nimmst sie dir nicht zu Herzen, betrachtest sie einfach als gelegentliche Stöße. Du bist so arrogant! Diesen heftigen Angriffen gegenüber, Angriffe, die Stürmen gleichen, die immer wieder aufkommen, lässt du nur Unbeschwertheit erkennen; manchmal zeigst du sogar ein kaltes Lächeln und offenbarst deine Gleichgültigkeit – denn du hast dir nie Gedanken darüber gemacht, warum du ständig solche „Missgeschicke“ erleidest. Bin Ich dem Menschen gegenüber in hohem Maße ungerecht? Bemängele Ich dich? Auch wenn die Probleme in Bezug auf deine Denkweise womöglich nicht so ernst sind, wie Ich sie beschrieben habe, hast du durch deine äußere Gelassenheit längst ein perfektes Bild deiner Innenwelt erzeugt. Es ist sinnlos, wenn Ich dir sage, dass das Einzige, was sich in den Tiefen deines Herzens verbirgt, grobe Beschimpfung und kaum wahrnehmbare Traurigkeit ist. Da du glaubst, es sei so unfair, derartige Prüfungen durchlitten zu haben, fluchst du; diese Prüfungen lassen dich die Trostlosigkeit der Welt spüren und deshalb bist du voller Schwermut. Anstatt diese wiederholten Schläge und diese Disziplin als den allerbesten Schutz zu betrachten, betrachtest du sie als sinnlose Unruhestiftung des Himmels oder aber als angemessene Vergeltung an dir. Du bist so unwissend! Du begrenzt die guten Zeiten gnadenlos auf die Dunkelheit; wieder und wieder siehst du wundervolle Prüfungen und Disziplinierung als Angriffe deiner Feinde an. Du bist unfähig, dich deiner Umgebung anzupassen, geschweige denn bereit, dies zu tun, denn du bist nicht bereit, aus dieser wiederholten – und für dich grausamen – Züchtigung etwas zu gewinnen. Weder suchst du, noch erforschst du – du fügst dich einfach deinem Schicksal und akzeptierst den Ort, an dem du dich befindest. Was dir wie brutale Züchtigung erscheint, hat weder dein Herz verändert noch dein Herz eingenommen; stattdessen versetzt es dir Messerstiche ins Herz. Du betrachtest diese „grausame“ Züchtigung als nichts weiter als deinen Feind in diesem Leben und du hast nichts gewonnen. Du bist so selbstgerecht! Selten glaubst du, dass du derartige Prüfungen durchleidest, weil du so verachtenswert bist; stattdessen hältst du dich für so unglücklich und sagst, dass Ich immer etwas an dir zu bemängeln hätte. Wie viel Kenntnis hast du bis zum heutigen Zeitpunkt wirklich von dem, was Ich sage und tue? Denkst du, du seist ein Naturtalent, nur geringfügig niedriger als die Himmel, aber viel höher als die Erde? Du bist nicht schlauer als alle anderen – und man könnte sogar sagen, dass deine reizende Dummheit die anderer vernünftiger Menschen auf Erden übertrifft, denn du schätzt dich selbst so hoch und hast noch nie Minderwertigkeitsgefühle gehabt; es scheint, dass du das kleinste Detail Meiner Handlungen wahrnimmst. Tatsächlich bist du jemand, dem es grundsätzlich an Verstand fehlt, denn du hast keine Ahnung, was Ich tun werde, geschweige denn ist dir bewusst, was Ich jetzt gerade tue. Deshalb sage Ich, dass du noch nicht einmal einem alten Bauern gleichkommst, der sich auf dem Feld schindet, einem Bauern, der nicht die geringste Erkenntnis vom menschlichen Leben hat, und beim Bestellen des Feldes doch auf die Segnungen des Himmels angewiesen ist. Du verschwendest keinen einzigen Gedanken an dein Leben, du weißt nichts von Ruhm, geschweige denn besitzt du Selbsterkenntnis. Du bist so „erhöht“!

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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