Das tägliche Wort Gottes | „Wie man den menschgewordenen Gott kennen kann“ | Auszug 579

Was bedeutet es, Gott zu kennen? Es bedeutet, Seine Freude, Seinen Ärger, Seinen Kummer und Seine Fröhlichkeit verstehen zu können und somit Seine Disposition zu kennen – das bedeutet es, Gott wahrhaft zu kennen. Du behauptest, dass du Ihn gesehen hast, dennoch verstehst du Seine Freude, Seinen Ärger, Seinen Kummer und Seine Fröhlichkeit nicht, und du verstehst Seine Disposition nicht. Außerdem verstehst du weder Seine Gerechtigkeit noch Seine Barmherzigkeit, noch weißt du, was Ihm gefällt oder was Er verabscheut. Das ist keine Gotteserkenntnis. Daher können manche Menschen Gott folgen, sind aber nicht notwendigerweise dazu imstande, wahrhaft an Ihn zu glauben; darin liegt der Unterschied. Wenn du Gott kennst, Ihn verstehst und einiges von Seinem Willen verstehen kannst, dann kannst du wahrhaft an Ihn glauben, dich Ihm wahrhaft unterwerfen, Ihn wahrhaft lieben und Ihn wahrhaft anbeten. Wenn du diese Dinge nicht verstehst, dann bist du nur ein Nachfolger, der mitläuft und mit dem Strom schwimmt. Das kann man nicht als wahre Unterwerfung oder wahre Anbetung bezeichnen. Wie kommt wahre Anbetung zustande? Alle, die Gott wirklich kennen, beten Ihn ohne Ausnahme an und verehren Ihn, wann immer sie Ihn sehen; sie sehen sich alle dazu veranlasst, sich niederzubeugen und Ihn anzubeten. Je mehr die Menschen momentan, während der menschgewordene Gott am Wirken ist, von Seiner Disposition und davon, was Er hat und ist, verstehen, desto mehr werden sie diese Dinge zu schätzen wissen, und desto mehr werden sie Ihn verehren. Je weniger die Menschen im Allgemeinen verstehen, desto sorgloser sind sie, und so behandeln sie Gott wie einen Menschen. Wenn die Menschen Gott wirklich kennen und sehen würden, würden sie vor Angst erzittern. „Der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen“ – warum hat Johannes das gesagt? Obwohl er zuinnerst nicht alles bis in die Tiefe verstand, wusste er, dass Gott furchteinflößend ist. Wie viele Menschen sind heutzutage dazu imstande, Gott zu verehren? Wenn sie Seine Disposition nicht kennen, wie können sie dann Gott verehren? Weder kennen die Menschen Christi Wesenheit, noch verstehen sie Gottes Disposition, geschweige denn können sie Gott wahrhaft anbeten. Wenn sie nur das gewöhnliche und normale äußere Erscheinungsbild Christi sehen, doch Seine Wesenheit nicht kennen, dann fällt es ihnen leicht, Christus einfach wie einen gewöhnlichen Menschen zu behandeln. Vielleicht nehmen sie Ihm gegenüber eine respektlose Haltung ein und können Ihn hintergehen, sich Ihm widersetzen, Ihm nicht gehorchen und über Ihn urteilen. Sie können selbstgerecht sein und Seine Worte nicht ernst nehmen; sie können sogar Auffassungen entstehen lassen, Gott verurteilen und Gott lästern. Um diese Probleme zu lösen, muss man Christi Wesenheit und Göttlichkeit kennen. Das ist der wesentlichste Aspekt der Gotteserkenntnis; darin muss jeder, der an den praktischen Gott glaubt, eintreten, und das muss er erreichen.

aus „Aufzeichnungen von Vorträgen von Christus der Letzten Tage“

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