Das tägliche Wort Gottes | „Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“ | Auszug 258

Von dem Moment an, in dem du schreiend auf diese Welt kommst, beginnst du, deine Pflicht zu erfüllen. Du übernimmst deine Rolle in Gottes Plan und in der Bestimmung Gottes. Du beginnst die Reise des Lebens. Was auch immer dein Werdegang ist und was auch immer die Reise vor dir sein mag, kann niemand der Orchestrierung und Vorkehrung entgehen, die der Himmel bereithält, und keiner hat Kontrolle über sein Schicksal, denn nur Er, der über alle Dinge herrscht, ist eines solchen Werkes fähig. Seit dem Tag der Entstehung des Menschen ist Gott in Seinem Werk beständig gewesen und hat dieses Universum geführt und den Wandel und die Bewegung aller Dinge gelenkt. Wie alle Dinge empfängt der Mensch still und unwissentlich die Nahrung der Lieblichkeit und Regen und Tau von Gott. Wie alle Dinge lebt der Mensch unwissentlich unter der Orchestrierung Gottes. Das Herz und der Geist des Menschen werden in der Hand Gottes gehalten, und das ganze Leben des Menschen wird in den Augen Gottes erblickt. Unabhängig davon, ob du das glaubst oder nicht, werden sämtliche Dinge, ob lebendig oder tot, sich gemäß den Gedanken Gottes verlagern, verändern, erneuern und verschwinden. Auf diese Weise herrscht Gott über alle Dinge.

Es bleibt dem Menschen unbewusst, wie die Nacht hereinschleicht, denn das Herz des Menschen kann nicht wahrnehmen, wie die Dunkelheit sich nähert oder woher sie kommt. Wenn die Nacht leise verschwindet, begrüßt der Mensch das Tageslicht, doch ist sich das Herz des Menschen sogar noch weniger klar oder bewusst darüber, wo das Licht hergekommen ist und wie es die Dunkelheit der Nacht vertrieben hat. Solche wiederkehrenden Wechsel von Tag und Nacht führen den Menschen in eine Epoche nach der anderen, durch die Zeiten hinweg, während sie auch sicherstellen, dass das Werk Gottes und Sein Plan während jeder Epoche und in allen Zeiten durchgeführt wird. Der Mensch ging mit Gott durch die Zeitalter, doch der Mensch weiß nicht, dass Gott über das Schicksal aller Dinge und Lebewesen herrscht oder wie Gott alle Dinge orchestriert und lenkt. Dies ist etwas, das den Menschen seit jeher bis zum heutigen Tag entgangen ist. Was den Grund betrifft, so liegt es nicht daran, dass die Wege Gottes zu schwer fassbar sind oder dass der Plan Gottes noch zu verwirklichen ist, sondern daran, dass das Herz und der Geist des Menschen zu weit von Gott entfernt sind. Deshalb bleibt der Mensch, auch wenn er Gott folgt, unwissentlich im Dienste Satans. Keiner sucht aktiv nach den Fußstapfen oder der Erscheinung Gottes, und keiner will in der Fürsorge und Obhut Gottes leben. Vielmehr sind sie dazu bereit, auf die Zerstörung durch Satan und des Bösen zu bauen, um sich dieser Welt und den Lebensregeln anzupassen, denen die böse Menschheit folgt. An dieser Stelle werden das Herz und der Geist des Menschen Satan geopfert und werden zu dessen Nahrung. Darüber hinaus werden das menschliche Herz und der menschliche Geist zu einem Ort, in dem Satan wohnen kann, und zu einem passenden Spielplatz für ihn. Auf diese Weise verliert der Mensch unwissentlich sein Verständnis für die Prinzipien des Menschseins, und für die Werte und den Zweck der menschlichen Existenz. Gottes Gesetze und der Bund zwischen Gott und Mensch schwinden allmählich im Herzen des Menschen, bis der Mensch Gott letztendlich nicht länger sucht oder Ihm nicht länger Beachtung schenkt. Mit der Zeit versteht der Mensch nicht mehr, warum Gott den Menschen erschuf, noch versteht er die Worte, die aus dem Munde Gottes kommen, oder erkennt er all das, was von Gott ist. Der Mensch beginnt, sich den Gesetzen und Anordnungen Gottes zu widersetzen; das Herz und der Geist des Menschen stumpfen ab… Gott verliert den Menschen Seiner ursprünglichen Schöpfung, und der Mensch verliert die Wurzel seines Anfangs. Das ist das Kümmernis dieser Menschheit. In Wirklichkeit hat Gott von Anfang an bis heute eine Tragödie für die Menschheit inszeniert, in der der Mensch sowohl der Protagonist als auch das Opfer ist, und keiner kann beantworten, wer der Regisseur dieser Tragödie ist.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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