8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1) Abschnitt Eins

Ergänzung: Eine detaillierte Analyse der Probleme, die bei der Transkription von Predigten auftreten

Ich habe gehört, wie einige Leute bemerkten, die Transkribierenden hätten die Geschichten vom Anfang der letzten paar Predigten entfernt, sodass nur der formale Inhalt der darauffolgenden Predigten übrigblieb. Ist das wirklich der Fall? Welche Geschichten wurden von den Predigten getrennt, die auf sie folgten? (Die Geschichte von Dabao und Xiaobao, Die Geschichte von Daming und Xiaoming, und Eine Diskussion über Kapital: „Egal!“) Diese drei Geschichten wurden vom Predigtinhalt getrennt, aber warum? Aus welchem Grund? Anscheinend dachten die Transkribierenden, die vorangegangenen Geschichten passten nicht zum Inhalt der auf sie folgenden Predigten, also trennten sie sie. War das gerechtfertigt? Das ist es eben, was die Transkribierenden taten. Sie waren zu arrogant und selbstgerecht, nahmen die Geschichten heraus und fügten sie in separate Kapitel ohne jeglichen Predigtinhalt ein. Würdet ihr sagen, das Ergebnis davon war gut oder schlecht? Würdet ihr außerdem sagen, dass die zuvor erzählte Geschichte zu der darauffolgenden Predigt passen und mit ihr übereinstimmen muss? Ist das wirklich notwendig? (Nein.) Warum also haben diejenigen, die die Predigten transkribierten, die Aufgabe derart missverstanden? Wie konnten sie zu solch einer Überzeugung gelangen? Was ist hier das Problem? Sie dachten bei sich: „Die Geschichten, die Du erzählt hast, sind nicht themenbezogen. Ich werde sie für Dich sichten, und wenn ich sie verteile, werde ich sie nicht zusammenfügen. Predigten sind Predigten; sie sollten zusammenpassen. Der Inhalt der vorangegangenen Geschichten sollte den Inhalt der Predigten nicht beeinträchtigen. Ich muss sie für Dich sichten, weil Du das Problem selbst nicht verstehst.“ Ist das eine gute Absicht? Woher rührt diese ihre gute Absicht? Rührt sie von menschlichen Auffassungen her? (Ja.) Muss ich, wenn ich predige, alles so umfassend berücksichtigen? Muss jede Geschichte, die ich erzähle, mit dem darauffolgenden Inhalt übereinstimmen? (Nein.) Das ist nicht nötig; das nennt man eine Vorschrift, eine Auffassung. Welche Fehler machten die Transkribierenden? (Sie taten Dinge auf der Grundlage ihrer Auffassungen und Vorstellungen.) Was noch? (Sie handelten rücksichtslos und willkürlich.) Die Natur dieser Art von Verhalten ist, dass es ein wenig rücksichtslos und willkürlich ist; ihnen fehlen gottesfürchtige Herzen. Das zu sagen, ist vernünftig, aber es unterscheidet sich immer noch vom Wesen der Sache. Als sie die Predigten transkribierten, mit welcher Art von Haltung und von welchem Standpunkt aus betrachteten sie alles, was Gott sagte? Ob es nun Geschichten oder Predigten waren, mit welcher Art von Haltung und aus welchem Blickwinkel betrachteten und hörten sie diese Dinge, die gesprochen wurden? (Aus dem Blickwinkel des Wissens und Lernens.) Das ist richtig. Betrachtet man die erzählten Geschichten und den Inhalt der Predigten aus der Perspektive des Wissens, führt das zu diesem Problem. Sie glauben, dass der Inhalt einer Predigt, unabhängig davon, über welchen Abschnitt ich sprechen möchte, einer bestimmten Reihenfolge folgen muss; jeder Satz muss logisch sein, jeder Satz muss mit jedermanns Auffassungen übereinstimmen, und jeder Abschnitt muss ein strenges Ziel verfolgen. Sie messen meine Predigten an dieser Auffassung. Zeigt das nicht einen Mangel an geistlichem Verständnis? (Ja.) Das ist in der Tat ein Mangel an geistlichem Verständnis! Logik und Schlussfolgerungen anzuwenden, um das, worüber ich sprach, aus einer Wissensperspektive zu behandeln, ist ein schwerwiegender Fehler. Ich halte Gemeinschaft über die Wahrheit und verfasse keine Reden; das sollte dir klar sein. Ist euch, die ihr die Predigten in der Versammlung gehört und später diese von ihnen transkribierten Predigten angehört habt, aufgefallen, ob wichtige Punkte oder Dinge, die damals gesagt wurden, entfernt wurden? Ist so etwas vorgekommen? Zum Beispiel habt ihr vielleicht in der Versammlung einen Abschnitt gehört, der sehr bewegend und sehr erbaulich war, aber später beim Anhören der Aufnahme der Predigt festgestellt, dass der Abschnitt nicht da war; er war entfernt worden. Ist euch das passiert? Wenn ihr nicht aufmerksam zugehört habt, habt ihr es vielleicht nicht bemerkt, also achtet in Zukunft darauf, aufmerksam zuzuhören. Ich habe mir einmal eine Aufnahme angehört. An der Stelle, als ich gerade erst begonnen hatte, die verschiedenen Erscheinungsformen von Antichristen zu erörtern und sie von eins bis fünfzehn aufzuzählen, hatten sie bei jeder einzelnen die detaillierten Erläuterungen und Erklärungen entfernt. Stattdessen zählten sie lediglich die erste Erscheinungsform, die zweite, die dritte und so weiter auf. Jede Erscheinungsform wurde sehr schnell geschildert, eine nach der anderen, viel schneller, als ein Lehrer eine Unterrichtsstunde hält. Die meisten Leute, die diese Predigt zuvor nicht gehört hatten und mit ihr nicht vertraut waren, hatten beim Zuhören keine Zeit zum Nachdenken. Wollten sie aufmerksam zuhören, mussten sie die Aufnahme ständig pausieren: einen Satz anhören, dann schnell Notizen machen, dann darüber nachdenken, was dieser Satz bedeutet, und dann den nächsten Satz abspielen. Andernfalls war das Tempo zu hoch, und sie kamen nicht mit. Das war ein schwerwiegender Fehler derer, die die Predigtaufnahmen bearbeitet hatten. Eine Predigt ist ein Gespräch, eine Erörterung. Was ist der Inhalt von Predigten? Sie befassen sich mit verschiedenen Wahrheiten und den unterschiedlichen Zuständen der Menschen; sie alle haben mit der Wahrheit zu tun. Sind diese die Wahrheit betreffenden Inhalte für die Menschen also leicht anzunehmen und zu verstehen, oder erfordern sie Überlegung, Nachdenken und mentale Verarbeitung, bevor sich allmählich eine Reaktion einstellt? (Sie erfordern Überlegung, Nachdenken und mentale Verarbeitung.) Welche Geschwindigkeit sollte der Prediger angesichts dieser Situation also beibehalten? Ginge es, wenn er so schnell wie ein Maschinengewehr spräche? (Nein.) Wie ein Lehrer, der eine Lektion erteilt? (Nein.) Wie jemand, der eine Rede hält? (Nein.) Das ginge absolut nicht. Während der Predigt muss es Fragen und Antworten geben, Zeit zum Nachdenken, man muss den Menschen Zeit zum Reagieren lassen – dieses Tempo ist angemessen. Sie haben die Predigten transkribiert, ohne diesen Grundsatz zu verstehen; zeugt das nicht von einem Mangel an geistlichem Verständnis? (Ja.) Ihnen fehlt tatsächlich geistliches Verständnis. Sie dachten: „Diese Dinge, von denen Du sprichst, habe ich schon gehört. Einmaliges Anhören genügt mir, um das Wesentliche zu behalten, und ich weiß, worum es Dir geht. Mit meiner Erfahrung und den ausgezeichneten Fertigkeiten, die ich durch das häufige Bearbeiten von Predigtaufnahmen erworben habe, werde ich es so machen und das Tempo beschleunigen.“ Die Beschleunigung an sich schien keine große Sache zu sein – aber was geschieht dadurch mit der Transkription der Predigt? Sie wird zu einem Aufsatz. Sobald sie zu einem Aufsatz wird, geht das Gefühl verloren, als würde man persönlich zuhören; kann sie dann dieselbe Wirkung erzielen? Es muss zwangsläufig einen Unterschied geben. Macht dieser Unterschied sie besser oder schlechter? (Schlechter.) Er macht sie schlechter. Menschen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt, handeln eigenmächtig und halten sich für klug. Sie glauben, gebildet, fähig, begabt und gescheit zu sein, tun am Ende aber unvernünftige Dinge. Ist es nicht so? (Ja.) Warum stelle ich in meinen Predigten manchmal Fragen an euch? Manche sagen: „Vielleicht fürchtest Du, dass wir einnicken.“ Ist es das? Warum spreche ich manchmal über andere Dinge, komme vom Thema ab und rede über leichte und heitere Sachen? Damit ihr euch entspannen könnt, um euch Zeit zum Nachdenken zu geben. Es ermöglicht euch auch, ein umfassenderes Verständnis eines bestimmten Aspekts der Wahrheit zu gewinnen, damit ihr euer Verständnis nicht auf Wörter, wörtliche Bedeutung, Lehren oder grammatikalische Struktur beschränkt – darauf sollte es nicht beschränkt sein. Also spreche ich manchmal über andere Dinge; manchmal erzähle ich Witze, um die Stimmung aufzulockern, aber tatsächlich tue ich es hauptsächlich, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen – das solltet ihr verstehen.

Siehst du, wenn ein religiöser Pastor eine Predigt hält, steht er auf der Kanzel und spricht nur über diese ermüdenden Themen, die nicht den geringsten Bezug zum wirklichen Leben der Menschen, zu ihren mentalen Zuständen oder ihren bestehenden Problemen haben. Es sind alles tote Worte und Glaubenslehren. Sie sagen nichts als ein paar wohlklingende Worte und rufen einige leere Parolen aus. Das langweilt die Zuhörer, und sie gewinnen nichts daraus. Am Ende führt es zu einer Situation, in der der Pastor von oben herab spricht und unten niemand zuhört; es gibt keinerlei Interaktion. Verschwendet der Pastor da nicht seine Worte? Pastoren halten auf diese Weise Predigten, nur um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, um ihres eigenen Überlebens willen; sie berücksichtigen nicht die Bedürfnisse ihrer Gemeinde. Was uns nun betrifft, so geht es bei unseren Predigten nicht darum, eine religiöse Zeremonie durchzuführen oder irgendeine Aufgabe zu erledigen – es geht darum, mehrere Ergebnisse zu erzielen. Um Ergebnisse zu erzielen, müssen alle Aspekte berücksichtigt werden – die Bedürfnisse aller Arten von Menschen, ihre Auffassungen, Vorstellungen und Zustände sowie ihre Standpunkte müssen alle bedacht werden. Auch muss bedacht werden, inwieweit Menschen jeder Gesellschaftsschicht die verwendete Sprache annehmen können. Manche gebildete Leute, die eine Vorliebe für formelle Sprache haben, müssen einige literarische Wörter hören, die grammatikalisch halbwegs korrekt und logisch sind. Sie sind in der Lage, diese zu verstehen. Es gibt auch einige einfache Leute, jene aus den unteren Gesellschaftsschichten, die mit solch formeller Sprache nicht vertraut sind; was sollte ich also tun? Ich muss ein wenig Umgangssprache verwenden. Früher habe ich nicht viel Umgangssprache benutzt, aber über die Jahre habe ich ein wenig gelernt, und jetzt werfe ich manchmal sogar zweiteilige Sprichwörter ein oder erzähle Witze. Auf diese Weise werden nach dem Zuhören alle, unabhängig von ihrer Gesellschaftsschicht, das Gefühl haben, dass alles, worüber ich spreche, leicht zu verstehen ist und sie enger betrifft. Aber wenn alles nur Umgangssprache wäre, würde der Inhalt der Predigt nicht tiefgründig genug klingen, also muss sie mit etwas formeller Sprache kombiniert werden, alles ausgedrückt in der Alltagssprache; nur dann erfüllt es den Mindeststandard. Sobald man anfängt, Umgangssprache zu verwenden und Dinge sagt wie „also“, „quasi“, „ich meine“ und so weiter, kann die Einbeziehung zu vieler solcher Ausdrücke das Ausmaß beeinträchtigen, in dem die Wahrheit vermittelt wird. Wenn es jedoch alles formelle Sprache wäre, alles so geordnet und formell gesprochen, Schritt für Schritt grammatikalischer Logik und Argumentation folgend, ohne auch nur den geringsten Fehler, wie das Vortragen eines Aufsatzes oder das Vorlesen eines Textes, als wäre alles von Anfang bis Ende vorgeschrieben, Wort für Wort, bis hin zu den Satzzeichen – meint ihr, das würde funktionieren? Das wäre zu mühsam, dafür fehlt mir die Energie. Das ist ein Aspekt. Außerdem zeigt jeder, ob gebildet oder ungebildet, verschiedene Aspekte seiner Menschlichkeit, und diese Ausdrucksformen der Menschlichkeit stehen im Zusammenhang mit dem wirklichen Leben. Das wirkliche Leben wiederum ist untrennbar mit der Sprache des täglichen Lebens verbunden; es ist untrennbar mit deiner Lebensumgebung verbunden. Diese Lebensumgebung ist voll von dieser Art Alltagssprache, vermischt mit etwas Umgangssprache, plus einigem einfachen Vokabular mit einem leicht literarischen Einschlag. Das ist genug; es deckt im Grunde den gesamten Bereich ab und schließt ihn ein. Unabhängig davon, ob sie alt oder jung sind, ungebildet oder über etwas Wissen verfügen, im Grunde kann es jeder erfassen, jeder kann es verstehen; sie werden sich nicht langweilen oder sich überfordert fühlen. Das ist es, was man beim gemeinschaftlichen Austausch und beim Halten von Predigten berücksichtigen muss, nämlich alle Aspekte der menschlichen Bedürfnisse zu bedenken. Wenn eine Predigt ein Ergebnis erzielen soll, musst du all diese Aspekte berücksichtigen: Sprechtempo, Wortwahl und Ausdrucksweise. Darüber hinaus, wenn man etwas artikuliert und über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft hält: An welchem Punkt ist es gründlich vermittelt worden? An welchem Punkt ist es nicht gründlich genug? Welche Aspekte sollten hinzugefügt werden? All dies muss bedacht werden. Wenn du nicht einmal diese Aspekte berücksichtigst, dann mangelt es dir erheblich an Denkvermögen. Wo andere in zwei Dimensionen denken, musst du fähig sein, in drei Dimensionen zu denken. Du musst umfassender und genauer sehen als andere, fähig sein, alle möglichen Probleme klar zu erkennen und auch die darin enthaltenen Wahrheitsgrundsätze zu spüren. Auf diese Weise sind alle Aspekte verdorbener Dispositionen, an die Menschen denken, die sie ausdrücken oder offenbaren können, sowie die damit verbundenen Zustände im Grunde alle abgedeckt und werden von allen verstanden werden. Müssen die Transkribierenden nicht auch ein solches Kaliber und diese Denkweisen besitzen? Wenn sie diese nicht besitzen und sich stattdessen immer auf das Wissen verlassen, das sie gelernt haben, um den Hauptpunkt der Predigt, ihre zentrale Idee, den Kern jedes Abschnitts zusammenzufassen, dann wäre das so, wie chinesische Schüler literarische Texte studieren. Der Lehrer lässt sie zuerst den gesamten Text vorbereitend lesen, dann sorgfältig durchlesen. In der ersten regulären Unterrichtsstunde bespricht der Lehrer den Kern des ersten Absatzes, führt neue Vokabeln ein und bespricht die betreffende Grammatik. Wenn alle Abschnitte untersucht wurden, musst du sie immer noch auswendig lernen und schließlich Sätze mit den neuen Vokabeln bilden und die zentrale Idee des Textes sowie die Absicht des Autors beim Schreiben verstehen. Auf diese Weise wirst du ein vollständiges Verständnis davon erlangen, was der Text vermitteln wollte. Jeder hat diese Dinge gelernt, jeder kennt sie, aber wenn du diese Dinge auf die Transkription einer Predigt anwendest, ist das zu elementar. Ich sage dir, wenn du einen Aufsatz schreibst, kannst du diese Methoden anwenden; das ist einfach grundlegender Menschenverstand beim Schreiben. Aber wenn du diese Denkweise, diese Theorie, diese Methode auf die Transkription einer Predigt anwendest, könntest du da nicht Fehler machen? Das könntest du mit Sicherheit. Du weißt nicht, warum ich diese Geschichte erzählen will, du versuchst nicht, die Wahrheit zu verstehen, die du aus dieser Geschichte verstehen sollst – das ist ein Fehler. Bist du außerdem fähig, die Wahrheit sowohl in der Geschichte als auch im Inhalt der Predigt zu verstehen? Wenn du sie nicht verstehen kannst, dann mangelt es dir an geistlichem Verständnis. Welche Qualifikationen könnte ein Typ ohne geistliches Verständnis haben, um Predigten zu transkribieren?

Was meint ihr alle, warum ich Geschichten erzähle? Die Transkribierenden von Predigten kennen den Grund dafür nicht, also fügen sie ihre eigenen Sichtweisen hinzu. Sie glauben, wenn ich Geschichten erzählen will, dann müssen diese zum nachfolgenden Inhalt passen – sie wissen nicht, warum ich Geschichten erzähle. Ihr wisst es auch nicht, oder? Da ihr es nicht wisst, werde ich euch den Grund nennen. Von Anfang an bis jetzt habe ich die verschiedenen Erscheinungsformen von Antichristen etwa zehnmal besprochen, und ich habe nur die Hälfte davon behandelt. Wenn ich diesen Inhalt auf einmal komplett zu Ende besprechen würde, wäre das Thema ziemlich langweilig, nicht wahr? Wenn ich jedes Mal, wenn wir anfangen, direkt zur Sache käme – zuerst alle das Besprochene vom letzten Mal wiederholen ließe, und dann anfinge zu sprechen, während ihr alle eilig Notizen macht, schreibt und schreibt und damit kämpft, eure Augenlider offenzuhalten – und wenn ich dann, nachdem ich fertig bin, alle zusammenfassen ließe, wobei jeder sich die Augen reibt, die Notizen durchblättert und den heutigen Inhalt des gemeinschaftlichen Austauschs rezitiert, und, sobald es den Anschein hätte, dass sich jeder grob daran erinnert, sagte: „Das war’s für heute, machen wir Schluss, nächstes Mal geht es weiter“, dann wären alle ein wenig niedergeschlagen: „Jede Versammlung dreht sich immer um diese Dinge, um dasselbe Muster; der Inhalt ist zu langatmig und trocken.“ Zudem muss der gemeinschaftliche Austausch über die Wahrheit vielschichtig sein, wobei die Menschen in allen Aspekten der Wahrheit gleichzeitig Fortschritte machen. Es ist genau wie beim Lebenseintritt des Menschen: Man muss wachsen hinsichtlich seiner Selbsterkenntnis, der Änderung seiner Disposition, seines Wissens über Gott, des Bewusstseins seiner eigenen verschiedenen Zustände sowie seiner Menschlichkeit, seiner Einsichten und aller anderen Aspekte – all dies muss gleichzeitig voranschreiten. Wenn ich während dieser Zeit nur das Erkennen der verschiedenen Erscheinungsformen von Antichristen bespreche, könnten die Leute andere Aspekte der Wahrheit beiseitelassen, und sie würden den ganzen Tag denken: „Wer scheint ein Antichrist zu sein? Bin ich ein Antichrist? Wie viele gibt es davon in meiner Umgebung?“ Dies würde ihren Eintritt in andere Aspekte der Wahrheit beeinträchtigen. Also überlege ich, wie der Inhalt der Predigt eine weitere Wahrheit beinhalten kann, damit die Menschen eine zusätzliche Wahrheit verstehen können; das heißt, wenn das Thema „Antichristen entlarven“ besprochen wird, können die Menschen nebenbei auch einige andere Aspekte verstehen. Das Ergebnis einer solchen Predigt ist besser, nicht wahr? (Ja.) Wenn du zum Beispiel eine Hauptmahlzeit isst, isst du manchmal einen Apfel dazu. Das liefert zusätzliche Nährstoffe, nicht wahr? (Ja.) Sagt Mir also, ist es notwendig für Mich, Geschichten zu erzählen? (Ja.) Das ist sicher. Wenn es nicht notwendig wäre, warum sollte ich sie dann erzählen? Geschichten zu verwenden, um einige leichte und heitere Themen zu besprechen, ermöglicht es den Menschen, in anderen Aspekten der Wahrheit etwas zu erwerben und zu gewinnen. Das ist eine gute Sache. Nachdem diese leichten Themen besprochen sind, kehre ich zum Hauptthema zurück. Es so aufzuteilen ist angemessen. Was isst du vor dem Hauptgericht? (Eine Vorspeise.) Das ist eine Vorspeise. Vorspeisen sind normalerweise sehr schmackhaft und regen den Appetit an, richtig? Wenn ich also eine Geschichte erzähle, kannst du einen Aspekt der Wahrheit aus dieser Geschichte gewinnen, dein Wissen oder dein Verständnis vertiefen. Das ist alles gut. Natürlich hören diejenigen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt, Geschichten und hören nur die oberflächliche Schicht, sie sehen nicht die Wahrheit darin, die verstanden werden soll. Ihnen fehlt geistliches Verständnis – dagegen kann man nichts tun. Zum Beispiel, wenn sie „Die Geschichte von Dabao und Xiaobao“ hören, erinnern sich manche Leute nur daran, dass Dabao schlecht und Xiaobao töricht war. Sie erinnern sich an die Namen Dabao und Xiaobao, aber nicht daran, unter welchen Umständen der Mann in der Geschichte seine verdorbene Disposition offenbarte, welche Art von Disposition offenbart wurde, worum es bei dieser Disposition geht oder welche Beziehung sie zur Wahrheit hat. In welchen Situationen würdest du selbst diese Art von Disposition offenbaren? Würdest du solche Worte sagen? Wenn du sagst: „Ich würde solche Worte nicht sagen“, dann ist das problematisch, denn es beweist, dass du die Wahrheit nicht verstanden hast. Manche Leute sagen: „Ich sage vielleicht solche Worte, wenn ich auf bestimmte Situationen stoße, es ist eine Art von Disposition, die in einem bestimmten Zustand zum Vorschein kommt.“ Sobald du das weißt, wirst du diese Geschichte nicht umsonst gehört haben. Nachdem sie die Geschichte gehört haben, sagen manche Leute: „Was für ein Mensch ist Dabao? Er schikaniert und betrügt sogar ein kleines Kind. Er ist abscheulich! Ich würde Kinder nicht so betrügen.“ Ist das nicht ein Mangel an geistlichem Verständnis? Sie sprechen nur über die Sache selbst, verstehen aber nicht die Wahrheit in der Geschichte, über die Gemeinschaft gehalten wird. Sie können die Situation nicht mit sich selbst in Verbindung bringen; das zeigt einen Mangel an geistlichem Verständnis, einen ernsten Mangel an geistlichem Verständnis. Transkribierende von Predigten stoßen auf dieses Problem. Sobald etwas mit der Wahrheit zu tun hat, offenbaren manche Menschen die Ansichten eines Ungläubigen; sobald es mit der Wahrheit zu tun hat, fehlt manchen Menschen geistliches Verständnis; sobald es mit der Wahrheit zu tun hat, neigen manche zu Verdrehungen, manche werden uneinsichtig, manche werden niederträchtig und manche werden ihr gegenüber abgeneigt. Welche Disposition haben also die Transkribierenden von Predigten? Zumindest sind sie arrogant und eingebildet, handeln eigenmächtig, verstehen nicht und versuchen nicht zu verstehen. Sie haben nicht einmal danach gefragt; sie haben die Geschichten einfach direkt vom nachfolgenden Inhalt getrennt. Sie denken: „Diese Predigten wurden mir zum Transkribieren gegeben, also habe ich die Autorität, diese Entscheidung zu treffen. Mit einem Schwung meiner Axt werde ich die Geschichten sauber abtrennen. Genau so werde ich die Predigten behandeln, die Du mir gegeben hast. Wenn es Dir nicht gefällt, dann setz mich eben nicht ein.“ Ist das nicht arrogant und eingebildet? Sie können die Wahrheit nicht aufnehmen, sie verstehen die Wahrheit nicht. Sie wissen nicht, was ihre Pflicht ist oder was sie tun und lassen sollen – sie wissen nichts von alledem. Menschen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt, können nur unvernünftige Dinge tun, unmenschliche Dinge, die einen Mangel an Integrität widerspiegeln. Sie tun auch nur Dinge, die Wahrheitsgrundsätze verletzen, halten sich dabei für klug und es fehlt ihnen an Gehorsam. Ihnen wurden Aufnahmen meiner Predigten zum Transkribieren gegeben, und welche Meinungen oder Gedanken sie auch immer darüber hatten, wie sie damit umgehen sollten, sie fragten Mich nicht. Ist dieses Problem nicht sehr ernst? (Ja.) Ernst bis zu welchem Grad? (Es hat die Natur einer Verfälschung der Worte Gottes.) Es hat tatsächlich ein wenig von dieser Natur.

Ich erzähle eine Geschichte, erörtere einen bestimmten Aspekt der Wahrheit und halte danach Predigten über andere Aspekte. Berücksichtige ich dabei, ob diese beiden Dinge zueinander passen? Anfänglich muss ich das berücksichtigen, aber warum habe ich nicht darauf bestanden, dass diese beiden Aspekte zueinander passen müssen? Bin ich mir dessen bewusst? (Ja.) Warum also ist das für die Transkribierenden der Predigt zu einem Problem geworden? Ich weiß, dass die Geschichte, die ich erzähle, keine Verbindung zu der Predigt hat, die darauf folgt. Sind sie sich dessen bewusst? Das sind sie nicht. Sie haben diese Angelegenheit nicht einmal sorgfältig bedacht. Sie denken: „Du wirst vom Heiligen Geist geleitet; solange es sich wie die Wahrheit anhört, ist das in Ordnung. Du hast an jenem Tag eine Geschichte erzählt und danach spezifischen Inhalt besprochen. Welche Beziehung besteht zwischen diesen beiden Dingen? Warum sprichst Du auf diese Weise? Welcher Nutzen kann daraus entstehen, wenn das Sprechen beendet ist? Du weißt von all dem nichts. Das geht so nicht!“ Erstens, worüber ich sprechen soll, wie ich spreche und welchen spezifischen Inhalt ich anspreche – sagt Mir, bin ich bei diesen Entscheidungen bei klarem Verstand? (Ja.) Ich bin tatsächlich bei klarem Verstand, ich bin definitiv nicht in einem verwirrten Zustand; mein Denken folgt einem klaren Gedankengang. Wenn jemandem geistliches Verständnis fehlt, er nicht weiß, wie er die Wahrheit suchen soll, und Dinge blind analysiert und blind kategorisiert und das für ziemlich gut hält – ist er dann nicht ein Pharisäer, wie er im Buche steht? Sie hören nur gerne hochtrabende, leere Theorien und mögen es nicht, pragmatische, praktische Predigten zu hören. Das Ergebnis ist, dass sie nicht einmal die oberflächlichsten Wahrheiten verstehen. Das zeugt von einem ernsten Mangel an geistlichem Verständnis! Ohne ein gottesfürchtiges Herz sind die Menschen arrogant und selbstgerecht und werden besonders verwegen; sie wagen es, über jede Angelegenheit zu urteilen, weil sie meinen, alles zu verstehen. Die verderbte Menschheit ist genau das; das ist ihre Disposition. Ist es gut oder schlecht, dreist zu sein und rücksichtslos zu handeln? (Schlecht.) Kühn oder furchtsam zu sein, spielt eigentlich keine Rolle; was zählt, ist, ob im Herzen Gottesfurcht vorhanden ist. Wenn ihr euch später eine Aufnahme der Predigt anhört, achtet darauf zu erkennen, ob irgendwelche Schlüsselelemente aus der Transkription entfernt wurden. Diese armseligen Kreaturen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt – manchmal können die Dinge, die sie tun, unbeabsichtigt Störungen und Schaden verursachen. Sie sagen, es sei nicht absichtlich – wenn es nicht absichtlich ist, bedeutet das dann, dass ihre Disposition keine verdorbene Disposition ist? Es ist immer noch eine verdorbene Disposition. Das ist vorerst alles zu diesem Thema.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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