Wie man nach der Wahrheit strebt (24) Abschnitt Eins
Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft über die Thematik, die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen, was unter das größere Thema des „Loslassens“ im Rahmen von „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fällt. Inhaltlich bezieht sich diese Thematik auf Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott. Über welche Aspekte haben wir Gemeinschaft gehalten? (Letztes Mal hat Gott hauptsächlich über einige unserer Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott Gemeinschaft gehalten und diese aufgedeckt, und Gott hat für uns auch über zwei Grundsätze der Praxis Gemeinschaft gehalten: Einer bestand darin, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, und der andere darin, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen.) Um Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott zu beseitigen, müssen die Menschen genau diese beiden im letzten gemeinschaftlichen Austausch erwähnten Grundsätze praktizieren. Was war der erste? (Den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen.) Und was war der zweite? (Den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen.) Hauptsächlich ging es um diese beiden Grundsätze. Letztes Mal habe Ich über den ersten Grundsatz Gemeinschaft gehalten – den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen – und kurz Themen bezüglich des Lebens des menschgewordenen Gottes vorgestellt, das die Menschen sehen können und noch nicht verstehen. Heute werde Ich mit dem gemeinschaftlichen Austausch über das Thema bezüglich des menschgewordenen Gottes fortfahren. Je mehr Ich Gemeinschaft halte, desto mehr werden die Menschen verstehen; je mehr Ich Gemeinschaft halte, desto gründlicher wird ihr Verständnis sein. Je mehr Ich über die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft halte, desto mehr werden die Menschen verstehen – sie werden mehr Klarheit in ihren Herzen haben, und nicht nur werden ihre Auffassungen und Vorstellungen abnehmen, sondern sie werden auch ein etwas größeres und praktischeres Verständnis vom menschgewordenen Gott haben. Sie werden in der Lage sein, mehr über die praktische Seite des menschgewordenen Gottes zu verstehen oder über jene Seiner Aspekte, die die Menschen sehen und mit denen sie in Kontakt kommen können, und ihre Kenntnis dieser Dinge wird genauer und praktischer sein. Auf diese Weise werden die Menschen einige ihrer Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel loslassen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Je mehr die Menschen ihre Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel loslassen und je mehr sie die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes erkennen und begreifen, desto normaler wird die Beziehung zwischen den Menschen und Gott werden. Ein Punkt in Bezug darauf, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, besteht darin, dass du die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes verstehen musst. Je mehr du die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes verstehst, desto mehr wirst du den Gott im Himmel verstehen, und du wirst den Gott im Himmel nicht an deinen Auffassungen und Vorstellungen messen. Objektiv betrachtet wird natürlich auch noch etwas anderes geschehen: Du wirst die korrekte Haltung gegenüber Gott haben, du wirst eine objektive Sicht auf die verschiedenen Äußerungsformen haben, die der menschgewordene Gott in Seiner Menschlichkeit offenbart, und du wirst den Gott im Himmel auch genauer und praktischer erkennen. Das bewahrt dich davor, immer Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott zu haben, die nicht mit der Realität übereinstimmen, und es bewahrt dich auch davor, den menschgewordenen Gott immer mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Wenn es um Gottes menschgewordenes Fleisch geht – also um Christus –, gibt es ein bestimmtes Thema, das oft zur Sprache gebracht wird: die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes. Die Menschen sprechen oft von Seiner Normalität und Praktikabilität, und sie sprechen auch oft von Seiner Demut und Verborgenheit; was jedoch die damit verbundenen praktischen Fragen betrifft, kann man sagen, dass allen Menschen diesbezüglich ein klares Verständnis fehlt. Was genau ist Gottes Normalität und Praktikabilität? Was ist Seine Demut und Verborgenheit? Damit ist Folgendes gemeint: Wenn es um die Frage geht, was genau die Normalität, Praktikabilität, Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes in den Herzen der Menschen ausmacht und wie man diese Dinge versteht und erkennt, sind sich die Menschen über die Wahrheit in dieser Hinsicht oder das Wesen dieser Dinge nicht im Klaren. Sie predigen lediglich darüber, als handele es sich um eine Art Theorie oder geistliche Terminologie. Daher ist es von großer Notwendigkeit, dass wir über dieses Thema der Normalität und Praktikabilität sowie der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes auf detaillierte und systematische Weise Gemeinschaft halten. Durch einen derartigen gemeinschaftlichen Austausch werden die Menschen sich darüber im Klaren sein, was das Ausleben der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes, dieses Menschensohns, der eine besondere Identität besitzt, ausmacht.
Was könnt ihr anhand eures wörtlichen Verständnisses beziehungsweise eurer Auffassungen und Vorstellungen von der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes begreifen? Was genau habt ihr in all den Jahren des Kontakts, der Interaktion oder der Gespräche mit dem menschgewordenen Gott hinsichtlich Seiner Normalität und Praktikabilität gefühlt und erkannt? Die meisten Themen, über die zuvor Gemeinschaft gehalten wurde, handelten von den Problemen der verdorbenen Menschheit. Das heißt, wir hielten Gemeinschaft über die verschiedenen Probleme, die ihr habt und die sich auf folgende Dinge beziehen: verdorbene Dispositionen, den Dienst für Gott und die Ausführung von Pflichten, Menschlichkeit und Kaliber sowie die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen und ihre Haltungen und Sichtweisen Gott gegenüber – wir haben über all dies gesprochen. Ich habe so viele Jahre lang die Wahrheit gepredigt und Predigten gehalten, und es ging immer nur um eure Probleme. Dieses Mal sprechen wir endlich einmal nicht über eure Probleme, sondern vielmehr über einige Dinge, die den menschgewordenen Gott betreffen, was es uns erlaubt, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Findet ihr dieses Thema nicht ziemlich entspannend, frei von Last und nicht so unangenehm? (Ja.) Also: Welche Dinge könnt ihr sehen, wahrnehmen oder verstehen, was die Normalität und Praktikabilität oder die Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes angeht? Ihr könnt Theorien oder Tatsachen erwähnen; das ist alles in Ordnung. Ihr seid nicht in der Lage, eine Antwort zu geben. Wenn das so ist: Habt ihr denn normalerweise keine Gedanken über Gottes menschgewordenes Fleisch? Überhaupt keine Erkenntnis? Und keinerlei Gefühle? Ihr müsst doch welche haben, oder? Manchmal ist es vielleicht ein flüchtiger Gedanke, manchmal etwas, worüber ihr ein bisschen nachdenkt, und manchmal einige tiefe Eindrücke, die ihr in eurem Herzen habt. Wenn es ein flüchtiger Gedanke ist, erinnerst du dich vielleicht nicht daran; oder es taucht manchmal ein bestimmter Gedanke oder eine bestimmte Sichtweise in deinem Unterbewusstsein auf, und du erinnerst dich vielleicht auch nicht unbedingt daran. Aber manchmal hast du einen bestimmten Eindruck vom menschgewordenen Gott, und dieser Eindruck veranlasst dich wiederum, eine Sichtweise zu entwickeln. Dieser Eindruck wird für lange Zeit in deinem Kopf verweilen. Du wirst dich definitiv daran erinnern können. Dein Kopf sollte doch nicht leer sein, oder? Sprecht also über euer Verständnis der Normalität und Praktikabilität oder der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes. (Gott, mein Verständnis von der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes ist, dass Er auch die normalen Bedürfnisse des Fleisches hat. Zum Beispiel, wenn Christus lange spricht, wird Er durstig und muss Wasser trinken. Wenn Er in Versammlungen drei oder vier Stunden lang mit uns Gemeinschaft hält, wird auch Er müde und muss Sich ausruhen. Wenn Er lange geht, muss auch Er Pausen machen. Das heißt, von außen betrachtet ist Christus genauso wie ein normaler Mensch, und auch Er besitzt die gesamte Bandbreite an Emotionen der normalen Menschlichkeit: Er ist glücklich, wenn Er erfreuliche Dinge hört, und ist traurig, wenn Er bedrückende Dinge hört. Auch dies sind Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes.) Du hast einige Tatsachen dargelegt. Das sind Dinge, die ihr gesehen habt, und auch Dinge, mit denen ihr in Kontakt kommen und die ihr spüren könnt. Sonst noch etwas? (Gott, ich möchte noch einen Punkt hinzufügen: Ich habe schon einmal gehört, dass Du, wenn Du eine fachliche Arbeit anleiten willst, Dir auch gewisses Fachwissen aneignen und es verstehen musst.) Habt ihr alle das gehört? Dass Ich, wenn Ich eine fachliche Arbeit anleite, darüber auch auf praktische Weise etwas lernen muss und relevantes Fachwissen verstehen und beherrschen muss – ist das die Information, die die meisten Leute erhalten haben? Seid ihr alle dieser Meinung? (Nein. Wenn Du beispielsweise die Arbeit des Filmproduktionsteams anleitest, siehst Du Dir nur gelegentlich ein paar Filme und Fernsehsendungen an, um Dich damit vertraut zu machen; Du nimmst Dir nicht eigens Zeit, etwas darüber zu lernen oder dazu Nachforschungen anzustellen.) Das muss richtiggestellt werden. Ich habe wirklich nicht die Energie, Informationsmaterialien ausfindig zu machen oder irgendeine Art von Fachwissen zu erlernen. Ich habe einfach einige Filme gesehen und besitze daher einen gewissen Eindruck davon, wie sie im Allgemeinen sein sollten; darüber hinaus arbeite Ich dann auf der Grundlage von relevantem Fachwissen, das von den Brüdern und Schwestern bereitgestellt wird, die relevanten Grundsätze heraus und leite diese ab und biete eine gewisse Anleitung für die fachliche Arbeit. Der wesentliche Punkt hierbei ist, die Grundsätze zu erfassen und diejenigen, die diese Arbeit ausführen, auf Grundlage dieser Grundsätze anzuleiten. Die Schwierigkeiten derjenigen, die die Arbeit ausführen, bestehen einerseits darin, dass ihr Fachwissen nicht umfassend ist, und andererseits darin, dass sie die Wahrheitsgrundsätze nicht begreifen; hinzu kommt ihr schlechtes Kaliber. Wenn Ich ihnen daher auf der Grundlage Meines Verständnisses der Grundsätze ein gewisses Maß an Anleitung gebe, sind die Ergebnisse besser, als wenn sie es selbst täten. Ich tue dies auf der Grundlage des Grundsatzes, Gottes Worte zu verkünden, Gott zu bezeugen, Gott keine Schande zu bereiten und die Menschen zu befähigen, mehr über Gottes Werk zu erfahren und mehr von der Wahrheit zu verstehen, und das hat gewisse Ergebnisse hervorgebracht. Was tatsächliche fachliche Fähigkeiten betrifft, so habe Ich so gut wie keine. Ich verfüge über dieses Fachwissen nicht von vornherein, noch habe Ich jemals gezielt versucht, es zu erlernen, so wie ihr das gesagt habt. Ganz gleich, welche Art von fachlicher Arbeit Ich anleite, Ich habe nie versucht, Mich in die Thematik einzuarbeiten, noch habe Ich nach Lehrmaterialien, Informationsmaterialien oder relevantem Fachwissen gesucht. Höchstens machen die Brüder und Schwestern einige relevante Lehrmaterialien oder Beispiele ausfindig und geben sie an Mich weiter, damit Ich sie Mir ansehe. Daraus leite Ich einige relevante Grundsätze und einige Arbeitsweisen für diesen Fachbereich ab und leite ihre Arbeit auf dieser Grundlage an.
Was diesen Aspekt – die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes – betrifft, haben die Menschen etwas von der Normalität und Praktikabilität gesehen, die sich in den Instinkten Seines Fleisches zeigen. Dazu gehören menschliche Instinkte sowie einige Offenbarungen und Einschränkungen der verschiedenen angeborenen Voraussetzungen des Fleisches; das ist Normalität und Praktikabilität im wahren Sinne dieser Begriffe. Ob es nun um das geht, was Er nach außen hin offenbart, oder um Seine inneren Gedanken und Ansichten oder die inneren Grundsätze für Seine Lebensführung im Rahmen Seiner Menschlichkeit, kurz gesagt: Das einfachste und grundlegendste Verständnis der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes ist, dass Er nicht außergewöhnlich, transzendent oder unkonventionell ist. Das heißt, an der äußeren Erscheinung des menschgewordenen Gottes kannst du keine besonderen Äußerungsformen erkennen, die sich von denen gewöhnlicher Menschen unterscheiden. Wenn Er nicht spricht oder nichts tut und du nur Seine Gesichtszüge, Seine körperliche Form und Seine Person als Ganzes betrachtest, kannst du nichts Ungewöhnliches erkennen. Er ist nicht außergewöhnlich, transzendent oder unkonventionell; Er ist nur ein gewöhnlicher Mensch. Um es genau oder objektiv auszudrücken: Wenn sich diese Person in einer Menschenmenge befindet und nicht spricht, nicht wirkt und nicht die Wahrheit kundtut, kannst du keinen Unterschied zwischen ihr und irgendjemand anderem erkennen. Wenn Ich beispielsweise inmitten von euch sitze und ein Fremder hereinkommt, würde er sehen, dass Ich genauso aussehe wie ihr. Ich sitze nicht auf dem Ehrenplatz, noch steche Ich hervor. Mein Aussehen ist gewöhnlich; Ich sehe nicht außergewöhnlich oder imposant aus, und Ich wirke nicht wie irgendeine große Persönlichkeit – Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch. Der Fremde wäre also nicht in der Lage zu erkennen, wer der menschgewordene Gott ist. Wenn Ich mit einer Gruppe von Menschen zusammenlebe, dann könntest du auch keinen Unterschied an Mir erkennen. Du weißt nur, dass dieser menschgewordene Gott weiblich ist, aber du wärst mit bloßem Auge schlichtweg nicht in der Lage, zu erkennen, wer der menschgewordene Gott ist, es sei denn, du hättest dir oft Meine Predigten angehört; in diesem Fall könntest du Mich vielleicht an Meiner Stimme erkennen. Wenn die Stimme von jemandem Meiner Stimme ähnlich ist, könnten sich manche Leute vielleicht sogar irren und annehmen, dass diese Person der menschgewordene Gott ist. Passiert so etwas? Das ist gewiss schon passiert. Manche Individuen sehen transzendent und herausragend aus, besitzen besonders viel Ausstrahlung und Stil und wirken besonders edel, wie jemand mit Status und einer gewissen Stellung. Einige törichte Brüder und Schwestern oder Leute, die den menschgewordenen Gott unbedingt treffen wollen, werden fälschlicherweise denken, dass eine solche Person der menschgewordene Gott ist, und sich sogar vor ihr verbeugen und vor ihr niederknien. Die Person, vor der man sich verbeugt, ist innerlich ziemlich erfreut darüber und nimmt es sogar stillschweigend an. Wenn sie gehen will, vergießen jene törichten Leute, die sich verbeugt haben und niedergekniet sind, sogar Tränen und wollen sich nur ungern von ihr trennen; sie zupfen an ihrer Kleidung und lassen sie nicht gehen und sagen: „Wann wirst du wiederkommen? Wir werden dich vermissen!“ Sie sagen sogar ganz besonders aufgeregt: „Ich habe endlich den menschgewordenen Gott getroffen. Ich habe in diesem Leben nichts zu bereuen. Selbst wenn ich sterbe, wird sich mein Leben gelohnt haben!“ Die Person, vor der sich diese Leute verbeugen, macht absolut keine Anstalten, die Situation aufzuklären. Habt ihr von solchen Vorkommnissen gehört? (Ja.) So etwas würde im Ausland nie passieren. Warum passierte es auf dem chinesischen Festland? Weil der menschgewordene Gott in China erschien und wirkte, hat Er definitiv das Erscheinungsbild eines Chinesen, also kamen solche Dinge auf dem chinesischen Festland vor. Wir werden nicht darauf eingehen, ob die beiden an dieser Angelegenheit beteiligten Parteien richtig oder falsch liegen. Was dieses Problem an sich betrifft: Unabhängig davon, wie die Menschen die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes verstehen, glauben sie gemäß ihren Auffassungen, dass der menschgewordene Gott ein imposantes Erscheinungsbild, eine edle Erscheinung und erst recht eine edle Identität haben sollte. Er sollte auch eine einzigartige Erscheinung und eine einzigartige Sprechweise haben, sodass jeder, der Ihn ansieht, das Gefühl hat, dass Er wie Gott ist, dass Er Gott ist, und das ohne den geringsten Zweifel. Wenn Er für die Menschen unscheinbar aussieht und sie in Ihm nicht die Ausstrahlung Gottes oder das Ebenbild Gottes erkennen können, dann ist es unmöglich, dass Er Gott ist. Die Menschen glauben, dass der menschgewordene Gott definitiv sehr imposant und edel ist, Ausstrahlung besitzt und ganz besonders wie jemand mit einer königlichen Identität aussieht – Er sollte aufrecht gehen, Seine Augen sollten strahlend und durchdringend sein und Sein Blick sollte besonders scharf sein. Wenn Er jemanden ansieht, sollte Er in der Lage sein, sofort zu wissen, was diese Person denkt, und Er sollte auf einen Blick erkennen können, wer Feindseligkeit oder schlechte Gedanken hegt. Diese Gedanken, die die Menschen haben, spiegeln ein bestimmtes Phänomen wider: die enorme Vielzahl der Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott. Aber tatsächlich ist der menschgewordene Gott nicht so wie der Gott in den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen; es gibt einen Unterschied. Die äußere Erscheinung des menschgewordenen Gottes ist sehr gewöhnlich. Er ist in keinem Maße imposant, transzendent oder übernatürlich; man kann sogar sagen, dass es an Ihm gar nichts Besonderes gibt. Von außen betrachtet unterscheidet Er Sich fast gar nicht von allen geschaffenen Menschen. Das heißt: In Bezug auf die verschiedenen Funktionen, die die Menschen besitzen, sowie die Instinkte, die normale Denkweise und die verschiedenen Fähigkeiten der Menschen ist Er fast genau so wie die von Gott geschaffenen Menschen. Das sind die äußeren Dinge, die die Menschen mit bloßem Auge direkt sehen und mit denen sie in Kontakt kommen können und die die Menschen begreifen und verstehen können. Diese äußeren Dinge sind für die Menschen leicht zu sehen und zu verstehen, also werden sie nicht im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft stehen. Der Fokus unserer Gemeinschaft liegt auf der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes und Seiner Demut und Verborgenheit.
Das, was die Menschen über den menschgewordenen Gott verstehen sollten, sei es in Bezug auf Seine Normalität und Praktikabilität oder Seine Demut und Verborgenheit, sind Gedanken oder Wege der Erkenntnis, über die die Menschen in ihrem Herzen schlichtweg nicht verfügen; diese Gedanken existieren nicht einmal innerhalb ihrer Auffassungen und Vorstellungen. Das betrifft die Art und Weise, wie der menschgewordene Gott unter den Menschen lebt, wie Er im realen Lebensumfeld der Menschheit lebt, wie Er Sein Leben führt und wie Er unter den Menschen spricht und wirkt. Das betrifft Fragen bezüglich des Wesens des menschgewordenen Gottes, und es lohnt sich, über diese Fragen Gemeinschaft zu halten. Diese Aspekte stellen auch Dinge dar, die die Menschen nicht sehen können oder die für die Menschen sehr schwer zu verstehen sind, und natürlich auch Dinge, die weder in der Kenntnis der Menschen noch in ihren Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott existieren. Das heißt, die Kenntnis, das Verständnis und die Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott haben im Grunde genommen mit der Realität des Lebens und der Existenz des menschgewordenen Gottes nichts zu tun. Infolgedessen ist ein Großteil der Kenntnis der Menschen hinsichtlich des Wesens des menschgewordenen Gottes realitätsfern und nicht objektiv und besteht sogar aus einigen Auffassungen und Vorstellungen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Der menschgewordene Gott lebt unter den Menschen, und Er lebt in dieser materiellen Welt; Seine Normalität und Praktikabilität spiegeln sich in Seinem Leben sowie im Ablauf Seiner Existenz wider. In Seinem Leben und in Seiner Existenz geht es einerseits um das Leben dieses Fleisches und andererseits um das Amt, das der menschgewordene Gott ausübt. Betrachten wir ausgehend von diesen beiden Aspekten, inwiefern sich die Normalität und Praktikabilität, die vom menschgewordenen Gott ausgelebt werden und die Er besitzt, von den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen unterscheiden – welche Teile dieser Normalität und Praktikabilität die Menschen nicht verstehen können oder, nachdem sie sie gesehen haben, außer Acht lassen, die aber tatsächlich Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität sind, die Gottes menschgewordenes Fleisch besitzt. Da dies das Leben und die Existenz des menschgewordenen Gottes betrifft, bringt dies viele reale Probleme sowie viele Gedanken und Ansichten bezüglich dieser realen Probleme mit sich. Diese Gedanken und Ansichten werden tatsächlich praktisch und objektiv im Leben des menschgewordenen Gottes und in dem von Ihm ausgeübten Amt offenbart und ausgelebt. Da die Menschen jedoch zu viele Auffassungen und Vorstellungen hegen – ob über den Gott im Himmel oder den Gott auf Erden – und da diese alle gehaltlos sind und nicht mit der Realität übereinstimmen, ignorieren die meisten Menschen die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit, die die Menschen am menschgewordenen Gott – Gott in dieser besonderen Identität – manifestiert sehen können. Worauf sich die meisten Menschen konzentrieren, sind Zeichen und Wunder, Geheimnisse, übernatürliche Fähigkeiten und Dinge, die tiefgründig, grandios oder relativ transzendent und bizarr sind, und so weiter. Doch die Menschen lassen die wahrhaft objektiven, praktischen und realen Dinge außer Acht, die von Gott Selbst ausgelebt und offenbart werden. Ganz gleich, wie viele Jahre Gottes menschgewordenes Fleisch unter der Menschheit lebt: Da die Menschen diese Dinge ignorieren, geht ihre Gotteskenntnis nie über ihre gehaltlosen und wirklichkeitsfernen Vorstellungen hinaus. Infolgedessen ist die Gotteskenntnis der Menschen stets derartig unobjektiv und realitätsfern. Lasst uns heute durch den gemeinschaftlichen Austausch über dieses Thema die Normalität und Praktikabilität erkennen, die sich im Leben des menschgewordenen Gottes und in dem von Ihm ausgeübten Amt widerspiegeln. Sei es das Leben des menschgewordenen Gottes oder das von Ihm ausgeübte Amt: Beide Aspekte beinhalten das Ausleben Seiner Normalität und Praktikabilität. Dies umfasst die Sichtweisen des menschgewordenen Gottes – dieses Menschensohns, der eine besondere Identität besitzt – auf alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen sowie Seine Grundsätze und Methoden für die Handhabung aller Arten von Angelegenheiten. Ihr habt in den gemeinschaftlichen Austauschen im Laufe der Jahre von den Grundsätzen und Methoden gehört, nach denen der menschgewordene Gott mit allen Arten von Angelegenheiten umgeht und sie handhabt, und ihr wisst nun über diese Dinge Bescheid. Bei diesen Dingen, die in euren Köpfen ziemlich erhaben und grandios erscheinen, geht es ausnahmslos um die Wahrheit. Einerseits repräsentieren sie die Absichten des Gottes im Himmel; sie repräsentieren, was der Gott, der Gottes Identität und Wesen besitzt, von den Menschen verlangt und was Er sie lehrt. Andererseits ist es unbestreitbar, dass sie auch die Grundsätze und Methoden sowie die Gedanken und Ansichten des menschgewordenen Gottes, dieses Menschensohnes, hinsichtlich dessen repräsentieren, wie Er alle Arten von Angelegenheiten betrachtet oder handhabt. Ich habe bereits lange mit euch über diese umfangreichen Inhalte, bei denen es um die Wahrheitsgrundsätze geht, Gemeinschaft gehalten; es gibt viele Themen, und sie sind ziemlich umfangreich. All das reicht aus, um in allen möglichen Angelegenheiten die Gedanken und Ansichten sowie Haltungen des menschgewordenen Gottes – des Menschensohns – und Seine Grundsätze für die Handhabung von Dingen zu repräsentieren. Wir werden heute nicht über diesen Aspekt sprechen.