Wie man nach der Wahrheit strebt (10) Abschnitt Vier
Große Töne spucken
Die nächste Äußerungsform ist, große Töne zu spucken und nichts Reales zu tun. Lasst uns zuerst besprechen, um welche Art von Problem es sich dabei handelt. Solche Menschen genießen es, über hochtrabende Glaubenslehren zu sprechen und große Töne zu spucken. Bei Versammlungen diskutieren sie oft über ihre eigenen Bestrebungen und ihre Entschlossenheit, ihr eigenes Verständnis und ihre Pläne für die Arbeit. Aber wenn es an der Zeit ist, etwas Reales zu tun, können sie keine Energie aufbringen. Was für ein Problem haben solche Menschen? Ist es ein Problem der angeborenen Voraussetzungen, der Menschlichkeit oder der verdorbenen Dispositionen? (Ich denke, es fällt unter verdorbene Dispositionen.) Fällt es unter verdorbene Dispositionen? Hier sind zwei Probleme im Spiel, nicht wahr? Eines ist ein Makel der Menschlichkeit – solche Menschen sind nicht bereit, irgendetwas Reales zu tun, weil sie das Gefühl haben, dass es von ihnen verlangt, sich Sorgen zu machen, Härten zu ertragen, einen Preis zu zahlen und Energie aufzuwenden. Schwingt hier nicht ein Hauch von Faulheit mit? Ist Faulheit ein Makel der Menschlichkeit? (Ja.) Menschen, die so faul sind, tun nichts Reales, spucken aber dennoch große Töne. Sie stellen sich immer noch gerne auf ein Podest und predigen anderen Leuten hochtrabende Glaubenslehren. Deutet das auf eine schlechte Disposition hin? Enthält es auch Elemente einer verdorbenen Disposition? (Ja.) Was für eine verdorbene Disposition ist es? (Arroganz.) Es ist eine arrogante verdorbene Disposition. Obendrein sind sie faul, sie lieben die Bequemlichkeit, während sie die Arbeit hassen, sie tun Dinge nicht auf bodenständige Weise und sind nicht bereit, echte Taten zu vollbringen, wollen sich aber dennoch überlegen geben, ihren Status geltend machen und anderen predigen – sie sind nur bereit, große Reden zu schwingen, rühren aber keinen Finger. Die Mängel in ihrer Menschlichkeit sind beträchtlich, und ihre verdorbene Disposition ist sehr offensichtlich. Sind das nicht zwei sehr offensichtliche Probleme? (Doch.) Gibt es nicht viele solcher Menschen? (Doch.) Wenn sie über die Arbeit diskutieren, spucken sie große Töne und reden ohne Ende, aber wenn es darum geht, etwas Reales zu tun, kommen sie keinen einzigen Schritt voran. Reden wir nicht darüber, wie ihr Kaliber ist – allein aufgrund der Tatsache, dass sie nur reden und nichts Reales tun, können sie als nutzlose Menschen charakterisiert werden. Sie tun nichts Reales, wollen sich aber dennoch überlegen geben und die Vorteile von Status genießen – sind sie nicht bis zur Vernunftlosigkeit arrogant? Sie reden nur, tun überhaupt nichts Reales und sind sowohl faul als auch arrogant – sie sind nutzlose Menschen, richtig? Wenn sie aufgefordert werden, zu handeln und etwas Reales zu tun, Arbeit zu organisieren, zu planen und umzusetzen, sind sie dazu nicht bereit; sie spüren in den Tiefen ihres Herzens Widerstand dagegen. Wie faul müssen solche Menschen nur sein! Das sind Faulenzer, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen. Sie genießen es einfach, große Reden zu schwingen, sie wollen nichts tun, sie wollen sich nur durchs Leben mogeln, gut essen, sich gut kleiden, und doch wollen sie auch von anderen hoch angesehen werden und eine hochrangige Behandlung und die Vorzüge genießen, die Personen mit Status gewährt werden. Wie ist ihre Menschlichkeit beschaffen? (Schlecht.) Findet ihr solche Menschen widerlich? (Ja.) Wenn manche Menschen diejenigen sehen, die wortgewandt sind, aber nichts Reales tun, beneiden sie sie. Sie denken: „Sie können endlos reden, und alles, was sie sagen, ist strukturiert und systematisch – das zeigt, dass sie die Wahrheitsrealität besitzen.“ Alle Menschen mit Urteilsvermögen können erkennen, dass die Dinge, die diese Menschen oft sagen, alle aus den Predigten und dem gemeinschaftlichen Austausch von Gottes Haus stammen und nicht auf eigenen Erfahrungen beruhen. Daher klingt ihr Predigen zwar beeindruckend, aber sie können überhaupt keine Probleme lösen. Mit der Zeit können die Menschen klar erkennen, dass solche Individuen von Anfang an Betrüger waren. Welche Frage du auch stellst, sie können sie weder beantworten, noch können sie irgendwelche Grundsätze oder Wege der Praxis aufzeigen, und doch wollen sie immer noch, dass du eine hohe Meinung von ihnen hast. Wie bringen sie dich dazu, eine hohe Meinung von ihnen zu haben? Sie nutzen ihre Darbietungen und Reden, um sich einen Platz in deinem Herzen zu sichern und dich dazu zu bringen, sie zu beneiden, zu bewundern und zu ihnen aufzuschauen. Sind solche Menschen nicht schamlos? Sie tun keine reale Arbeit und sind auch nicht fähig, reale Arbeit zu tun, doch sie wollen immer noch, dass andere eine hohe Meinung von ihnen haben, und sie wollen immer noch die Energie und Zeit anderer Leute mit ihrem hochtrabenden Gerede verschwenden, aber am Ende können sie überhaupt keine Probleme lösen. Menschen, die erst seit ein oder zwei Jahren an Gott glauben, mögen noch von ihnen in die Irre geführt werden, aber diejenigen, die seit vielen Jahren an Gott glauben und ein wenig von der Wahrheitsrealität verstehen, wollen sich ihr hochtrabendes Gerede nicht anhören. Doch wenn du dich weigerst zuzuhören, bilden sie sich eine negative Meinung über dich und sagen, dass du die Wahrheit nicht liebst. Sind solche Menschen nicht sehr lästig? (Doch.) Sie haben nur ein teilweises Verständnis von jedem Aspekt der Wahrheit, und wenn sie ein paar Glaubenslehren verstehen, können sie diese nicht klar erklären, und doch wollen sie diese Glaubenslehren immer noch anderen predigen und andere dazu bringen, sie anzunehmen. Wenn du dich weigerst zuzuhören, sagen sie, du liebst die Wahrheit nicht und respektierst sie nicht. Aber wenn du ihnen zuhörst, fühlst du dich unwohl und kannst nicht still sitzen. Warum kannst du nicht still sitzen? Weil du viele Probleme hast, die gelöst werden müssen, und viel Arbeit, die getan werden muss, und weil du keine Zeit hast, dir ihr hochtrabendes Gerede anzuhören. Was für ein Mensch ist jemand, der diejenigen wirklich beneidet, die große Töne spucken? Das ist ein müßiger Mensch, ein dummer Mensch und ein Mensch, der nichts Besseres zu tun hat. Wenn es darum geht, eine Pflicht zu tun, haben solche Menschen keinerlei Hingabe und tragen keinerlei Bürde; sie wollen sich nur durchs Leben mogeln, schmarotzen und auf den Tod warten. Jeden Tag hören sie sich einige tiefgründige Glaubenslehren an, um die Zeit totzuschlagen, und denken dennoch, dass sie etwas gewonnen und Fortschritte in ihrem Glauben an Gott gemacht haben: „Die Wahrheiten, die sie predigen, werden von Tag zu Tag hochtrabender – ihr Predigen wird bald die Ebene des dritten Himmels erreichen! Das sind alles Mysterien aus dem Himmel!“ Sie hören sich viele Glaubenslehren an, die von denen ausgesprochen werden, die große Töne spucken, aber sie wissen immer noch nicht, wie sie bei der Ausführung ihrer Pflicht Hingabe zeigen sollen oder welche Grundsätze beim Tun ihrer Pflicht befolgt werden sollten. Ist es also nützlich, sich diese Dinge anzuhören? (Nein.) Was solltet ihr tun, wenn ihr Menschen begegnet, die große Töne spucken und hochtrabende Glaubenslehren predigen? Solltet ihr ihnen dicht folgen oder sie ablehnen? (Sie ablehnen.) Wie lehnst du sie ab? Du musst wissen, wie du sie ablehnen kannst und warum du sie ablehnst. Wenn du das nicht weißt, fragst du dich in deinem Herzen vielleicht immer noch Folgendes, wenn du sie ablehnst: „Bedeutet meine Ablehnung, dass ich die Wahrheit nicht liebe?“ Wenn du diesen Gedanken hast, dann ist das problematisch – es beweist, dass du kein Urteilsvermögen hast und nicht verstehst, was die Wahrheitsrealität ist. Wenn du ihnen zuhörst, wie sie über Glaubenslehren sprechen, und immer noch denkst, dass sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und sie in deinem Herzen sogar gutheißt, dann bist du vollkommen dumm. Wenn du Urteilsvermögen bezüglich der Glaubenslehren hast, die von solchen Menschen ausgesprochen werden, die große Töne spucken, dann solltest du sie ablehnen. Der Grund dafür ist, dass alles, was sie sagen, Glaubenslehren und leere Worte sind – es ist nutzlos. Das ist, als würde man Kuchen zeichnen, um den Hunger zu stillen, oder Pflaumen anstarren, um den Durst zu löschen – es kann reale Probleme überhaupt nicht lösen. Sie sprechen viele Glaubenslehren, aber diese Glaubenslehren stimmen nicht mit den realen Problemen überein, denen Menschen beim Tun ihrer Pflichten begegnen, und können sie überhaupt nicht lösen. Ob man diesen Menschen zuhört oder nicht, macht keinen Unterschied. Sie wissen nicht, wie man Probleme löst, die in der Evangeliumsarbeit und im Kirchenleben auftreten; sie wissen nicht, wie man Arbeitsanweisungen umsetzt oder welche Arbeit Mängel und Lücken aufweist, die behoben oder nachverfolgt werden müssen; und sie wissen nicht, wie man verzerrte Auffassungen löst oder widerlegt, wenn andere sie vorbringen. Sie wissen nichts davon; ist es also nicht reine Zeitverschwendung, sich ihr hochtrabendes Gerede anzuhören? Das ist der Grund, warum du sie ablehnen solltest. Daher sollte dieses hochtrabende Gerede abgelehnt werden, weil das, was diese Menschen sagen, nicht die Wahrheit ist, sondern Glaubenslehren. Was sind Glaubenslehren? Glaubenslehren bestehen aus Worten, die mit menschlichen Auffassungen und Vorstellungen übereinstimmen. Diese Menschen halten keine Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze, die sich auf das Wesen des Problems konzentrieren. Obwohl ihre Worte angenehm klingen und auf klare und logische Weise ausgedrückt werden, können sie Probleme überhaupt nicht lösen. Diese Worte sind also Glaubenslehren; ganz gleich, wie korrekt sie scheinen mögen, sie sind nicht die Wahrheitsgrundsätze. Die Worte mancher Menschen mögen oberflächlich erscheinen, aber sie können den Kern des Problems treffen und sein Wesen klar erklären. Selbst wenn einige ihrer Worte so unangenehm wie Beleidigungen klingen, sind es Worte, die Menschen annehmen können, und sie können reale Probleme lösen. Zweifellos stimmen diese Worte mit den Wahrheitsgrundsätzen überein. Manche Worte mögen angenehm, taktvoll, kultiviert und tiefgründig klingen, aber sie können reale Probleme überhaupt nicht lösen. Sie haben nicht das Geringste mit den Wahrheitsgrundsätzen zu tun und können den Menschen weder einen Weg noch eine Richtung aufzeigen. Es sind allesamt trügerische Glaubenslehren. Diese Worte sollten also abgelehnt werden. Der Grund für das Ablehnen solcher Menschen ist, dass ihr hochtrabendes Gerede Zeit verschwendet, die du nutzen solltest, um deine Pflicht zu tun und die Wahrheit zu suchen, und dass es deine persönliche Energie verschwendet – daher solltest du sie ablehnen. Wie solltest du sie ablehnen? Einfach indem du „Tschüss“ sagst, lehnst du sie ab, nicht wahr? Oder du könntest sagen: „Hör auf zu reden, ich verstehe alles, was du sagst. Wann wirst du die Frage beantworten, die ich dir gestellt habe? Wenn du sie nicht beantworten kannst, dann verschwinde sofort von hier und hör auf, meine Zeit zu verschwenden.“ Ist diese Art, sie abzulehnen, gut? (Ja.) Mir erscheint sie durchaus gut – wie sonst solltest du sie ablehnen? Ihr hochtrabendes Gerede, ihre Glaubenslehren und Parolen abzulehnen, ist, als würde man die Pharisäer ablehnen. Menschen wie diese können nichts Reales tun. Ihre Menschlichkeit entspricht nicht dem Maßstab, ihr Kaliber ist schlecht, und sie sind grundsätzlich unfähig, reale Arbeit zu tun. Dennoch nutzen sie immer noch hochtrabende Glaubenslehren, um zu versuchen, dich in die Irre zu führen. Wenn du sie nicht ablehnst, dann bist du vollkommen dumm. Es ist richtig, solche Menschen abzulehnen, wenn du ihnen begegnest. Sag einfach „Tschüss“ und geh weg – das ist eine sehr einfach zu lösende Sache, nicht wahr? Genau so sollte man diejenigen behandeln, die große Töne spucken, aber nichts Reales tun. Menschen wie diese gehen die Dinge nicht auf ordentliche und ernsthafte Weise an; sie erledigen sie nicht auf bodenständige Weise. Was sie sagen, ist unglaubwürdig, ist es nicht wert, daran festzuhalten, und ist es nicht wert, darauf zu hören, als wäre es ein wirksamer Rat oder ein wirksamer Weg. Wenn es also um ihr hochtrabendes Gerede geht, lehne es einfach rundheraus ab – es ist nicht nötig, sich Notizen zu machen, und es ist es nicht wert, geschätzt zu werden. Damit ist unsere Besprechung des Themas des hochtrabenden Geredes abgeschlossen.
Die Vorliebe für politische Diskussionen
Lasst uns über eine weitere Äußerungsform sprechen: die Vorliebe für politische Diskussionen. Manche Menschen diskutieren gerne über die politische Situation ihres eigenen Landes oder die globale politische Situation sowie über die Richtlinien und Aussagen hochrangiger politischer Persönlichkeiten, deren Regierungsprogramme und politische Linie, die Wege und Mittel, mit denen sie verschiedene Richtlinien umsetzen und so weiter. Kurz gesagt, sie diskutieren häufig über politische Themen; ob sich diese Themen auf antike oder moderne Politik, Innen- oder Außenpolitik beziehen, sie genießen es, sie von Zeit zu Zeit zur Sprache zu bringen. Fällt die Vorliebe für politische Diskussionen unter die angeborenen Voraussetzungen, die Menschlichkeit oder die verdorbenen Dispositionen? Ihr wisst es nicht, oder? Das liegt daran, dass dieses Thema etwas speziell ist. Sie diskutieren gerne über Politik, und eurer Ansicht nach ist Politik nichts Positives. Ihr denkt: „Wenn die Vorliebe für politische Diskussionen ein Interesse und Hobby innerhalb der angeborenen Voraussetzungen wäre, dann hätte Gott den Menschen diese Art von Interesse und Hobby nicht gegeben; wenn es ein Problem schlechter Menschlichkeit wäre, sollte das bloße Diskutieren darüber, ohne etwas Schlechtes zu tun, nicht als schlechte Menschlichkeit gelten, und noch weniger könnte es das Niveau einer verdorbenen Disposition erreichen. Wo sollte es also eingeordnet werden?“ Am Ende kommt ihr zu keinem Schluss. Ist das der Fall? (Ja.) Liegt ihr also richtig, wenn ihr so denkt? Warum kommt ihr letztendlich zu keinem Schluss? Wo bleibt ihr stecken? Ihr bleibt am Wort „Politik“ stecken, nicht wahr? (Ja.) Wenn Ich davon spreche, gerne über bildende Kunst, Musik, Tanz, Design oder Wirtschaft zu diskutieren, wo würde das eingeordnet werden? (Es würde als Interesse und Hobby innerhalb der angeborenen Voraussetzungen eingeordnet werden.) Wenn Ich erwähne, dass jemand gerne über Geschichte oder Gourmetessen diskutiert, wo sollte das eingeordnet werden? (Angeborene Voraussetzungen.) Wenn gesagt wird, dass jemand gerne über etwas diskutiert, gerne etwas erforscht oder gut in etwas ist, bedeutet das, dass er diesen Bereich mag und Interesse daran hat. Also wird es als Interesse und Hobby innerhalb der angeborenen Voraussetzungen eingeordnet. Aber da es sich bei dem Thema, über das diese Menschen in diesem Fall gerne diskutieren, um Politik handelt, wagt ihr es nicht, es so einzuordnen. Warum wagt ihr es nicht, es so einzuordnen? Weil Politik ein sehr sensibles Thema ist und nichts besonders Positives, richtig? (Richtig.) Obwohl Politik nichts besonders Positives ist, ist die Tätigkeit bei der Vorliebe für politische Diskussionen, wie bereits erwähnt, das Diskutieren. Daher sollte diese Vorliebe als Interesse und Hobby innerhalb der angeborenen Voraussetzungen eingeordnet werden. Das angeborene Interesse und Hobby einer solchen Person besteht darin, politische Entwicklungen in gewissem Maße gerne zu verfolgen und zu diskutieren. Aber beteiligt sie sich auch politisch? Darauf sind wir noch nicht eingegangen; im Moment beschränken wir unseren Fokus nur auf den Akt der Diskussion selbst. Daher kann es nur als Interesse und Hobby innerhalb der angeborenen Voraussetzungen eingeordnet werden. Versteht ihr jetzt? (Ja.) Es so zu sagen ist objektiv; es ist eine Tatsache, nicht wahr? (Ja.) Angenommen, jemand diskutiert gerne über antike Monarchen und spricht oft darüber, wie bestimmte Kaiser ihre Minister und das gemeine Volk behandelten, wie gewissenhaft bestimmte Herrscher regierten und sich um das Volk kümmerten und wie ausreichend die Getreidereserven der Nation waren und welches Niveau der Lebensstandard der Bevölkerung während ihrer Herrschaft erreichte. Er spricht auch darüber, welche Kaiser Tyrannen waren und wie das Volk unter ihrer Herrschaft verarmte, während diese Kaiser in ihren Palästen üppigen Festmahlen und Ausschweifungen frönten und in großem Luxus lebten. Dann fährt er fort, über die Probleme zeitgenössischer politischer Persönlichkeiten zu diskutieren, darüber zu sprechen, wer gute Arbeit leistet und wer nicht, und so weiter. Er diskutiert diese Dinge einfach gerne. Mit anderen Worten: Diese Person interessiert sich von Natur aus für solche Themen und Angelegenheiten. In ihrem täglichen Leben besteht ihre Art, sich zu entspannen und zu unterhalten, darin, diese politischen Angelegenheiten zu diskutieren und sich so die Zeit zu vertreiben – das ist ein Teil ihres Lebens. Wenn sie lediglich gerne über Politik diskutiert, dann ist es nur ein Interesse und ein Hobby. Betrifft dies ihre Menschlichkeit? Wenn man nur ihre Vorliebe für politische Diskussionen betrachtet, kann man nicht sagen, wie ihr Charakter beschaffen ist, weil man nicht sehen kann, wie ihre Haltung und ihre Sichtweisen zur Politik sind. Diese Person genießt es einfach, solche Themen zu diskutieren, und interessiert sich für diese Angelegenheiten; dies betrifft nicht ihre Grundsätze für ihr Verhalten. Wenn jemand einfach gerne über Politik diskutiert und es in seinem täglichen Leben als Unterhaltungsthema, als Gesprächsstoff oder als häufigen Diskussionsschwerpunkt im Umgang mit anderen und im Umgang mit Dingen behandelt, dann ist es ein Interesse und ein Hobby, und es betrifft nicht die Menschlichkeit dieser Person. Menschen mit diesem Interesse und Hobby sind denen mit anderen Hobbys gleichgestellt. Man kann diese Person nicht als ehrgeizig, als jemanden mit schlechter Menschlichkeit oder als jemanden mit verabscheuungswürdigem Charakter charakterisieren, weil sie gerne über Politik diskutiert. Obwohl diejenigen, die an Gott glauben, sich nicht an der Politik beteiligen, hat jeder Mensch, wenn es um die Politik selbst geht, das Recht, sich daran zu beteiligen. Politik ist nichts Positives, aber man kann auch nicht sagen, dass sie negativ ist – sie ist einfach etwas, das im Laufe der menschlichen gesellschaftlichen Entwicklung unvermeidlich existiert. Daher sagt die bloße Vorliebe für politische Diskussionen nichts über den Charakter einer Person aus. Es ist wie bei jemandem, der gerne tanzt – du kannst nicht sagen, dass diese Person abweichendes Verhalten an den Tag legt oder keinen ordentlichen Aufgaben nachgeht. Wenn jemand elektronische Produkte mag, kannst du auch nicht sagen, dass diese Person zu großen Dingen fähig oder eine positive Figur ist. Wäre ein solches Urteil korrekt? (Nein.) Wie sollte man das also bewerten? Das hängt davon ab, was du mit deinen Interessen und Hobbys machst. Wenn du dich für eine gerechte Sache engagierst, dann können deine Interessen und Hobbys echten Wert schaffen. Wenn du deine Interessen und Hobbys nutzt, um negative Dinge zu tun, Dinge, die Menschen schaden und ihre Interessen verletzen, kann man immer noch nicht sagen, dass deine Interessen und Hobbys negativ sind – vielmehr bedeutet es, dass deine Menschlichkeit schlecht und der Weg, den du gehst, falsch ist. Du magst deine Interessen und Hobbys nutzen, um schlechte Dinge zu tun, aber deine Interessen, Hobbys, Stärken und damit verbundenen beruflichen Fähigkeiten, technischen Fähigkeiten und Kenntnisse an sich sind nicht negativ. Ganz gleich, welche Interessen und Hobbys du hast, sie können von dir genutzt werden. Wenn du den richtigen Weg gehst, dann ist das, was du mit deinen Interessen und Hobbys tust, gerecht. Wenn du nicht den richtigen Weg gehst, dann ist das, was du mit deinen Interessen und Hobbys tust, nicht gerecht, sondern böse. Ein Computer ist beispielsweise lediglich eine Maschine – er ist ein technologisches Werkzeug. Du kannst einen Computer für Versammlungen, Predigten und das Predigen des Evangeliums nutzen, aber gleichzeitig können viele schlechte und böse Menschen Computer auch nutzen, um böse Dinge zu tun. Wenn also ein Computer genutzt wird, um sich für eine gerechte Sache zu engagieren, kannst du nicht sagen, dass der Computer selbst gerecht ist; ebenso kannst du, wenn ein Computer genutzt wird, um böse Dinge zu tun, nicht sagen, dass der Computer selbst böse ist. Versteht ihr? (Ja.) Genauso verhält es sich mit Menschen, die gerne über Politik diskutieren: Diese Äußerungsform der Vorliebe für politische Diskussionen ist ein Interesse und ein Hobby – es betrifft nicht die Probleme ihrer Menschlichkeitsessenz. Außerdem mögen diejenigen, die gerne über Politik diskutieren, politische Themen. Sie lieben es immer, Angelegenheiten von Richtig und Falsch zu diskutieren und mit anderen über einige Themen zu streiten, die sich auf politische Sichtweisen beziehen. Manche sind besonders an Themen interessiert, die mit berühmten Leuten und großen Persönlichkeiten zu tun haben, während manche besonders an Themen interessiert sind, die die dunklen Seiten der Gesellschaft aufdecken. Aber auf jeden Fall besitzen diejenigen, die gerne über Politik diskutieren, nicht die Wahrheit, und Gott hat keinen Platz in ihren Herzen – das ist absolut sicher. Nun gut, das ist so ziemlich alles für unsere Diskussion über das Problem der Vorliebe für politische Diskussionen.
Die Vorliebe für politische Teilnahme
Die Vorliebe für politische Diskussionen ist ein Interesse und ein Hobby mancher Menschen. Lasst uns als Nächstes diese Diskussion einen Schritt weiterführen und über die Vorliebe für politische Teilnahme sprechen. Die Vorliebe für politische Teilnahme ist nicht dasselbe wie die Vorliebe für politische Diskussionen – sie beinhaltet das Handeln. Die Vorliebe für politische Teilnahme ist nicht bloß Unterhaltung oder eine Art Thema für Gespräche nach dem Essen, und sie bleibt auch nicht bloß auf der Ebene von Interessen, Hobbys oder bloßer Anteilnahme an der Politik; vielmehr betrifft sie den Weg, den ein Mensch geht. Welchen Weg gehen also diejenigen, die sich gerne an der Politik beteiligen? Betrifft dies ihre Menschlichkeit? (Ja.) Wie sollte also die Vorliebe für politische Teilnahme eingeordnet werden? Das ist eine schwierige Frage für euch alle – ihr könnt sie nicht durchschauen. Lasst uns also darüber Gemeinschaft halten. Es gibt Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die gerne über Politik diskutieren. Du siehst, obwohl Bauern auf der untersten Stufe der Gesellschaft leben, wissen manche von ihnen viel über Angelegenheiten, die mit den oberen Rängen der Politik zu tun haben, und sie können bestimmte Sichtweisen äußern, die die Politik betreffen. Auch Menschen aus Handel und Wirtschaft diskutieren über Politik, ebenso wie diejenigen in der Kunst und im Bildungssektor. Das heißt, in allen möglichen Bereichen gibt es Menschen, die gerne über Politik diskutieren und an politischen Themen interessiert sind. Ganz gleich, in welchem Bereich eine Person tätig ist, wenn sie gerne über Politik diskutiert, liegt das ganz daran, dass sie ein Interesse an Politik hat. Dieses Interesse steht in einer gewissen Beziehung zu ihrem angeborenen Kaliber und ihrem Horizont. Sie kann Angelegenheiten im Rahmen der politischen Macht erfassen, sodass sie von Zeit zu Zeit ihre eigenen Sichtweisen äußert. Ihre Äußerungsformen bleiben auf der Ebene eines Interesses und Hobbys innerhalb der angeborenen Voraussetzungen. Sich an der Politik zu beteiligen bedeutet jedoch nicht, sich mit dieser Art von Interesse und Hobby auf der Ebene des Denkens zufriedenzugeben; vielmehr bedeutet es, seinen ursprünglichen Bereich aufzugeben und eine politische Laufbahn einzuschlagen, die politische Bühne zu betreten und mit politischen Persönlichkeiten Umgang zu pflegen. Was ist also das Problem mit solchen Menschen? Solche Menschen, die sich gerne an der Politik beteiligen, mögen gewöhnlich nicht viel über Politik diskutieren, aber unabhängig davon, welche Karriere sie wählen, solange sie einer Arbeit nachgehen, die nichts mit Politik zu tun hat, interessieren sie sich nicht dafür und haben das Gefühl, dass ihre Aussichten düster sind. Aber wenn die Beteiligung an der Politik zur Sprache kommt, leuchten ihre Augen vor Verlangen auf, und ihr Interesse ist geweckt. Wenn sie hören, dass jemand für das Amt des Bürgermeisters, Gouverneurs, Abgeordneten oder Präsidenten kandidiert, verspüren sie ein Gefühl des Verlusts in ihrem Herzen und zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie sich selbst beteiligen können. Was für Menschen sind das? Sind das nicht Menschen, die ein immenses Verlangen nach Macht haben? (Doch.) Was für eine zusätzliche Eigenschaft hat also die Menschlichkeit solcher Menschen? Sind sie völlig besessen von Geld oder völlig besessen von Macht? (Sie sind völlig besessen von Macht.) Macht steht für sie über allem, sie betrachten sie als wäre sie ihr Leben, betrachten sie als ein Ziel, nach dem sie ihr ganzes Leben lang streben. Was für Menschen sind sie also genau? Was für eine zusätzliche Eigenschaft hat ihre Menschlichkeit, die das gemeine Volk nicht hat? (Ehrgeiz und Verlangen.) Welchen Ehrgeiz und welches Verlangen haben sie? (Macht innezuhaben.) Was ist der direkteste Vorteil, den ihnen das Innehaben von Macht bringt? (Status zu erlangen und von anderen hoch angesehen zu werden.) Das ist zweitrangig, nicht der entscheidende Vorteil. (Sie wollen Menschen kontrollieren.) Das ist nah dran. Wenn jemand gerne ein Amt bekleidet, aber die Position, die er bekleidet, lediglich ein leerer Titel ist und er keinen einzigen Untergebenen unter sich hat, kann er dann als jemand mit Macht betrachtet werden? (Nein.) Er kann nicht als jemand mit Macht betrachtet werden. Er hat keine besonderen Privilegien und kann keine der Vorteile genießen, die das Bekleiden eines Amtes mit sich bringt. Hat das Bekleiden einer solchen Position seiner Ansicht nach irgendeinen tatsächlichen Wert? (Nein.) Also hat diese Art von Mensch eine Sache, die andere nicht haben – einen extrem intensiven Ehrgeiz und ein extrem intensives Verlangen nach Macht. Da er diese Art von Ehrgeiz und Verlangen hat, ist das Ziel, das er erreichen möchte, nicht etwas so Einfaches, wie bloß von anderen hoch angesehen, vergöttert oder beneidet zu werden; stattdessen möchte er ein Amt bekleiden, das Sagen haben und andere führen. Er hat diesen Ehrgeiz und dieses Verlangen – kann er sein Ziel erreichen, wenn er keinen Status hat? Wird jemand auf ihn hören? Absolut nicht. Deshalb ist er entschlossen, Status zu erlangen. Sobald er Status hat, wird es Menschen geben, die auf ihn hören, wenn er spricht, und wenn er von anderen verlangt, etwas zu tun, wird es Menschen geben, die gehorchen und sich fügen – sein Ehrgeiz und Verlangen, das, was er erreichen will, kann dann Realität werden. Diejenigen, die sich gerne politisch engagieren, mögen mit netten Worten als edel und strebsam beschrieben werden, aber um es deutlich zu sagen, sind sie einfach besessen davon, ein Amt zu bekleiden – sie lieben es einfach, ein Amt zu bekleiden. Wenn sie kein Amt bekleiden, können sie nicht das Sagen haben, und sie haben keine Untergebenen, die sie führen können, und so werden sie entmutigt und haben das Gefühl, dass das Leben trostlos ist. Aber sobald sie ein Amt bekleiden, gibt es Menschen, die auf sie hören, wenn sie sprechen, und sie haben Anhänger, und folglich haben sie das Gefühl, dass das Leben angenehm ist. Gibt es also ein Problem mit ihrer Menschlichkeit? (Ja.) Kann das als Makel ihrer Menschlichkeit bezeichnet werden? (Nein.) So einfach ist es gewiss nicht. Was für eine Art von Problem ist es dann? (Verdorbene Dispositionen.) Sind solche Menschen in Bezug auf ihre Menschlichkeit zuverlässig? (Nein.) Ist ihr Charakter dann gut? (Nein.) Warum ist er nicht gut? (Sie wollen immer Menschen kontrollieren und immer das Sagen haben.) Solche Menschen haben ein besonders starkes Verlangen nach Status – sie wollen immer verschiedene Gelegenheiten finden, um das Sagen zu haben, und wollen immer eine Führungsrolle einnehmen und andere kontrollieren. Solche Menschen sind unzuverlässig, und ihr Charakter ist auch nicht gut. Es gibt nicht wenige Menschen dieser Art im Haus Gottes. Wenn das Haus Gottes sie für eine Arbeitsaufgabe verantwortlich macht, glauben sie, das bedeute, dass sie ein Amt bekleiden und in einer Führungsrolle dienen. Werden sie die Wahrheitsgrundsätze suchen? Werden sie Arbeitsanweisungen umsetzen? (Nein.) Wenn sie die Rolle eines Verantwortlichen oder Leiters als Amt ansehen, werden sie gewiss keine Arbeitsanweisungen umsetzen und gewiss keine tatsächliche Arbeit tun. Was werden sie tun? Sie werden ihr eigenes Vorhaben durchführen, ihre eigene Autorität aufbauen, ihren eigenen Status festigen und ihre eigenen Ideen an ihre Untergebenen weitergeben und die Menschen dazu bringen, auf sie zu hören – was die Arbeitsanweisungen, Gottes Absichten und die Wahrheit zunichte macht. Genau das ist das Wesen solcher Menschen. Wenn sie keinen Status haben, streben sie mit aller Kraft danach, und sobald sie ihn erlangen, bedeutet das für sie, dass sie eine Gelegenheit gefunden haben. Eine Gelegenheit wozu? Ihren eigenen Ehrgeiz maximal zu befriedigen und ihren eigenen Status maximal zu festigen; sie nutzen eine solche Gelegenheit, um ihren eigenen Ehrgeiz und ihre Gier nach Ämtern zu befriedigen.
Die Vorliebe für politische Teilnahme zeugt sowohl von schlechtem Charakter als auch von verdorbenen Dispositionen. Wie viele verdorbene Dispositionen sind hier im Spiel? (Arroganz und Bösartigkeit.) Arroganz, Bösartigkeit, Abneigung gegen die Wahrheit und Unnachgiebigkeit – diese verdorbenen Dispositionen sind alle vorhanden; jede einzelne ist da. Was ist dann hier die schwerwiegendste verdorbene Disposition? Es ist Bösartigkeit – das typische Merkmal, das am meisten hervorsticht, ist Bösartigkeit. Wenn Menschen, die sich gerne politisch engagieren, in der Welt frustriert und erfolglos sind, sich politisch engagieren wollen, aber nicht die Gelegenheit haben oder keinen Weg finden, in politische Kreise vorzudringen, dann stirbt ihr Ehrgeiz nicht, wenn sie ins Haus Gottes kommen – sie wollen sich immer noch politisch engagieren. Daher behandeln sie die Wahl von Leitern auf verschiedenen Ebenen so, als wäre es eine Wahl von Regierungsbeamten. Jedes Mal, wenn es eine solche Wahl gibt, sind sie voller Tatendrang und werben überall um Stimmen. Sobald sie Leiter werden, sehen sie es als das Bekleiden eines Amtes – sie halten an ihrem Status fest, ergreifen Macht und tun, was ihnen beliebt. Sie handeln, wie sie wollen, und ignorieren die Arbeit, die ihnen vom Haus Gottes zugewiesen wurde, und die Pflicht, die sie tun sollten, und kümmern sich nur darum, die Vorteile des Status zu genießen. Sie behandeln das Tun der Pflicht eines Leiters wie das Bekleiden eines Amtes, tun, was immer ihnen gefällt und was sie tun wollen, und handeln auf jede Weise, die es ihnen ermöglicht, ihre eigene Autorität aufzubauen, ihren eigenen Status zu festigen, andere dazu zu bringen, ihnen zuzuhören, und ihre Gier nach dem Bekleiden eines Amtes voll und ganz zu befriedigen. Sie berücksichtigen nicht die Arbeit des Hauses Gottes oder die Anforderungen der Arbeitsanweisungen. Menschen dieser Art sind sehr gefährlich – selbst wenn sie noch nicht als Antichristen offenbart wurden, sind sie angehende Antichristen. Gibt es unter denen, die sich gerne politisch engagieren, irgendwelche guten Menschen? Nein, unter ihnen gibt es keine guten Menschen. Menschen, die ein intensives Verlangen nach Macht haben, können unmöglich die Wahrheit lieben. Weil sie ein extrem starkes Verlangen nach Macht haben, können ihr Gewissen und ihre Vernunft ihr Verlangen und ihr Streben nach Macht nicht unterdrücken oder zügeln. Wenn jemand sich gerne politisch engagiert oder extrem davon besessen ist und ein starkes Verlangen danach hat, sich politisch zu engagieren, bedeutet das, dass er einen starken Ehrgeiz nach Status und Macht hat. Die Absichten, Ziele und Grundlagen seines Verhaltens und seiner Handlungen hängen ganz davon ab, ob er Macht erlangen kann und ob sein Ehrgeiz befriedigt werden kann, anstatt von Gewissen und Vernunft bestimmt zu werden. Deshalb ist die Menschlichkeit solcher Menschen furchterregend. Um ihr Verlangen nach Macht zu befriedigen und Macht zu erlangen, sind sie fähig, alles zu tun und alles zu opfern – sogar dazu, die Menschen zu opfern, die ihnen am nächsten stehen und die sie am meisten lieben. Besitzen solche Menschen, danach beurteilt, Menschlichkeit? (Nein.) Nehmen wir beispielsweise an, ein Mann engagiert sich gerne politisch und hat ein extrem starkes Verlangen nach Macht. Wenn sich ihm eine Gelegenheit bietet, sich politisch zu engagieren und den Status und die Macht zu erlangen, die er anstrebt, wird er nicht zögern, die Frau, die er liebt, zu opfern, um den Status zu erlangen, nach dem er strebt – er wird absolut nicht weichherzig sein. Manche Menschen zögern nicht einmal, ihre eigenen Eltern zu opfern, um Status zu erlangen – sie sind fähig, jeden zu opfern. Das Einzige, was sie niemals loslassen werden, ist Status. Mit anderen Worten: Sie könnten jede Person, jedes Ereignis oder jede Sache als Verhandlungsmasse und Preis im Austausch gegen Status nutzen. Besitzen solche Menschen, ihrem Charakter nach zu urteilen, eigentlich Gewissen und Vernunft? (Nein.) Deshalb sind Menschen dieser Art sehr furchterregend. Es könnte sein, dass ihr Gewissen und ihre Vernunft verschwunden sind, oder es könnte sein, dass sie von Anfang an nie Gewissen oder Vernunft hatten – beides ist möglich. Warum sage Ich, dass beides möglich ist? Wenn diese Menschen keinen Status haben und wenn keine politischen Angelegenheiten im Spiel sind, kommen sie vielleicht sehr gut mit anderen aus, helfen vielleicht Menschen, nutzen andere vielleicht nie aus, sind wohltätig und sehr tolerant. Oberflächlich betrachtet scheinen sie Menschlichkeit zu besitzen, und ihr Gewissen und ihre Vernunft scheinen normal zu sein. Aber du weißt nicht, was sie tief in ihren Knochen lieben. Wenn du entdeckst, dass das, was sie tief in ihren Knochen lieben, Status und Macht sind, und du ihre Menschlichkeit erneut beobachtest, ändert sich deine Sichtweise, und dein Verständnis und deine Bewertung ihrer Menschlichkeit ändern sich ebenfalls. Wenn Status und Macht keine Rolle spielen, verhalten sie sich im Umgang mit anderen normal und wirken wie anständige Menschen. Aber sobald sie Status und Macht erlangen, ist ihr Verhalten nicht mehr dasselbe wie zuvor – du kannst weder ihr Gewissen noch ihre Vernunft sehen. Erst dann erkennst du, dass solche Menschen wirklich furchterregend sind. Es stellt sich heraus, dass die Menschlichkeit, die sie an den Tag gelegt haben, nur vorübergehend war – sie wurde lediglich aufgrund des Antriebs einer bestimmten Umgebung und bestimmter Vorteile offenbart, unter Umständen, in denen ihre geliebte Macht und ihr geliebter Status nicht im Spiel waren. Aber sobald Status und Macht im Spiel sind, wird ihre wahre Menschlichkeit offenbart. Wenn du ihre wahre Menschlichkeit siehst, wirst du sie als Menschen ohne Menschlichkeit einstufen. Das heißt, bevor du das Wesentliche in den Tiefen ihrer Herzen siehst, hast du das Gefühl, dass sie einigermaßen gut mit anderen auskommen können und dass es ihnen nicht an Menschlichkeit fehlt. Aber wenn du ihre innere Welt und ihre Menschlichkeitsessenz wirklich verstehst und siehst, dass sie Status und Macht lieben, wirst du erkennen, dass solche Menschen keine Menschlichkeit besitzen – sie haben zwei Gesichter. Wie nennen Nichtgläubige diese Art von Äußerungsform? Wird sie nicht als gespaltene Persönlichkeit bezeichnet? (Doch.) Ein Nicht-Mensch trägt menschliches Fleisch – wenn er mit anderen interagiert, kannst du nicht sehen, was tief in seiner Seele liegt, also denkst du, er sei ein normaler Mensch – vielleicht glaubst du sogar, er sei ein guter Mensch. Aber wenn du seine andere Seite siehst, hörst du nicht nur auf zu denken, dass er ein guter Mensch ist, sondern du findest ihn auch furchterregend. Das ist es, was es bedeutet, ein Nicht-Mensch zu sein. Was genau sind Nicht-Menschen? Selbst wenn sich in dem, was sie an den Tag legen, ein gewisses Abbild eines Menschen zeigt, ist es nicht echt. Weil sie nicht die Wahrheitsrealität besitzen, repräsentieren ihre gelegentlichen guten Äußerungsformen nicht ihr Wesen. Ihr Wesen liegt in der Menschlichkeit, die sie zeigen, wenn sie wirklich ihren Weg wählen. Daher darfst du dich nicht vom äußeren Erscheinungsbild solcher Menschen in die Irre führen lassen – der Schlüssel ist, auf den Weg zu schauen, den sie gehen, und auf ihr Wesen. Habe Ich diese Angelegenheit jetzt klar erklärt? (Ja.) Was habt ihr verstanden? Wenn jemand gerne über Politik diskutiert und dies nur auf der gedanklichen Ebene bleibt und lediglich ein Interesse und ein Hobby ist, dann ist es kein Problem. Aber wenn er sich gerne politisch engagiert, dann ist es kein Problem des Denkens mehr – es betrifft ein Problem mit seinem Verhalten und dem Weg, den er geht. Sobald es darum geht, wie er sich verhält und welchen Weg er geht, betrifft es seinen Charakter. Und wenn es den Charakter betrifft, betrifft es in den meisten Fällen verdorbene Dispositionen. Ist das nicht so? (Doch.) Nun gut, damit ist unsere Diskussion über die Äußerungsform der Vorliebe für politische Teilnahme abgeschlossen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?