Wie man nach der Wahrheit strebt (1) Abschnitt Zwei

Die Menschen sind erfüllt von allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Das, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, betrifft die Auffassungen der Menschen über die Tage von Gottes Werk. Zusätzlich zu diesen Auffassungen gibt es noch eine andere Art von Auffassung und Vorstellung: Wann immer die Menschen auf einige wirkliche Schwierigkeiten stoßen, hoffen sie auf Grundlage ihres subjektiven Willens oft auf eine plötzliche Eingebung von Gott, gefolgt von einem Geistesblitz, ohne dass sie zu gewöhnlichen Zeiten Gottes Worte essen und trinken, sich mit der Wahrheit ausrüsten oder die Wahrheitsgrundsätze erfassen müssen, und darauf, dass Gott ihnen helfen kann, alle Probleme zu lösen, auf die sie in ihrem täglichen Leben stoßen, egal wie groß oder klein diese sind. Das Begreifen und das Verständnis der Menschen von Gottes Werk ist äußerst vage und hohl, und die Menschen sind auch voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Methoden zur Rettung des Menschen. Die Menschen wollen in Gottes Werk nicht nach verschiedenen Wahrheiten suchen und jede Angelegenheit gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktisch angehen. Stattdessen hoffen sie, dass Gott ihnen, wann immer sie auf irgendein Problem stoßen, Licht und Offenbarungen schenken wird, so wie Er den Propheten Offenbarungen gab, damit sie, egal was in ihrem wirklichen Leben passiert, Weisheit und Fähigkeit haben werden, sowie Wege, um mit allen Arten von Problemen umzugehen, ohne dass sie zu Gott beten und die Wahrheit suchen oder Gottes Worte essen und trinken müssen, als ob sie in einer magischen Welt leben würden. Gemäß den Vorstellungen der Menschen denken sie, dass sie klug und schlau werden, sobald sie an Gott zu glauben beginnen. Manche denken sogar, dass sie, sobald sie an Gott zu glauben beginnen, schön werden und nicht länger die Schwierigkeiten und Probleme des Fleisches, das Hindernis verdorbener Dispositionen oder irgendwelche wirklichen Schwierigkeiten in ihrem täglichen Leben haben werden. Sie glauben, dass Gott ihnen Kraft geben und ihnen gute und überlegene Umstände schaffen wird, solange sie den Willen haben, Gott zufriedenzustellen, und dass Er all dies zur Realität machen und all ihre Bestrebungen und Wünsche wahr werden lassen wird, und dass Gott ihnen, besonders wenn sie auf Dinge stoßen, die über das hinausgehen, was ihr Kaliber und ihre Instinkte erreichen können, umso mehr eine helfende Hand reichen wird, damit sie die Dinge, die sie tun wollen, geschickt oder leicht tun können. Es gibt auch einige Leute, die ein schlechtes Kaliber und in allen möglichen Berufen einen Mangel an Fähigkeiten haben und denken, dass Gott nur ein Wunder oder Zeichen wirken muss und schon würde ihr Kaliber plötzlich gut und sie würden plötzlich klug werden. Sie glauben auch, dass für Gott nichts schwer zu erreichen ist und dass Gott ihnen helfen kann, Dinge zu vollbringen, die sie selbst nicht vollbringen können, und ihnen helfen kann, die schwierigen Probleme zu lösen, die sie selbst nicht überwinden können und die über ihre Fähigkeiten hinausgehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Menschen in Bezug auf Gottes Werk viele Auffassungen und Vorstellungen haben. Einerseits sind sie voller verschiedener Vorstellungen über die Dauer von Gottes Werk und haben in dieser Hinsicht auch verschiedene Handlungen vollzogen und verschiedene Preise bezahlt. Gleichzeitig sind die Menschen auch voller Auffassungen und Vorstellungen im Hinblick auf die verschiedenen Schwierigkeiten und Probleme, auf die sie stoßen, und sogar im Hinblick auf ihre eigenen verdorbenen Dispositionen. Die meisten dieser Auffassungen und Vorstellungen sind hohl, vage und unrealistisch; mehr noch, sie übertreffen das Kaliber und den Verstand der Menschen und gehen über den Rahmen ihrer Instinkte hinaus. Die Menschen hoffen oft, dass Gott nicht auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Schwierigkeiten oder auf der Grundlage ihres Kalibers, ihres Verstandes und ihrer Instinkte handeln wird, und dass Er sie stattdessen befähigen wird, all dies zu übertreffen und ihre normale Menschlichkeit und ihr Kaliber und ihre Instinkte zu übertreffen, um bestimmte Dinge zu tun. Die Menschen sind voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, und der Inhalt ihrer Vorstellungen ist äußerst übernatürlich. Diese Auffassungen und Vorstellungen stehen in völligem Widerspruch zu den von Gott zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten und stehen diesen feindlich gegenüber. Die Menschen denken nicht bei sich: Wenn Gott diese übernatürlichen Dinge tut, warum spricht Er dann noch so viele Worte und versorgt die Menschen mit so vielen Wahrheiten? Es gäbe keine Notwendigkeit für Ihn, das zu tun. Der Grund, warum Gottes Werk so praktisch ist, liegt darin, dass Gott hofft, den Menschen all Seine Worte und Wahrheiten zur Verfügung zu stellen und sie in die Menschen hineinzuwirken, damit sie nach diesen Worten und Wahrheiten leben können. Seine Absicht ist es nicht, die Menschen zu befähigen, die normale Menschlichkeit oder ihre Instinkte zu übertreffen, sondern sie auf der Grundlage der normalen Menschlichkeit zu befähigen, sich an die Wahrheitsgrundsätze und an die Pflichten und Aufträge zu halten, die Er ihnen gegeben hat. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen sind jedoch genau das Gegenteil von Gottes Werk, und sie stimmen überhaupt nicht mit der Art und Weise überein, wie Gott wirkt. Gott will auf praktische Weise wirken, während sich die Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk mit übernatürlichen, hohlen und unrealistischen Dingen befassen. Natürlich hoffen manche Leute, dass Gott sich einiger noch speziellerer Methoden bedienen wird, um ihnen Offenbarungen zu schenken, sie zu versorgen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen und sie sogar zu verändern und sie zur Errettung zu befähigen. Zum Beispiel suchen einige Leute, wann immer sie auf ein Problem stoßen, oft nicht in Gottes Worten nach Antworten oder Wegen der Praxis, sondern knien stattdessen nieder, schließen ihre Augen und beten. Sie suchen beim Beten nicht nach der Wahrheit über das Problem und finden dann die entsprechenden Worte Gottes, um es zu lösen. Stattdessen hoffen sie, dass Gott ihnen in ihren Herzen sagen kann, was sie tun sollen; oder sie mit einem Satz, einer Idee oder einem Bild erleuchten kann; oder sie befähigen kann, etwas Licht zu gewinnen, und ihnen etwas Motivation schenken kann – sie wollen die Wahrheit auf diese Weise verstehen. Natürlich gibt es einige Leute, die einen extremeren Ansatz verfolgen: Wann immer sie auf ein Problem stoßen, hoffen sie, dass Gott ihnen in einem Traum einen Abschnitt Seiner Worte offenbaren kann, der ihnen sagt, ob sie eine bestimmte Sache tun sollten und wie sie sie tun sollten, oder ob sie an einen bestimmten Ort gehen sollten, oder ob sie einer bestimmten Person das Evangelium predigen sollten. Wenn sie mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind, hoffen manche Menschen einen Traum zu erhalten oder die Antwort in einem Traum zu erhalten. Sie hoffen sogar, ihren Traum mit ihren Brüdern und Schwestern oder den Kirchenleitern zu analysieren und zu deuten und denken: „Was ist die Bedeutung dieses Traums, den Gott mir gegeben hat? Was will Er, dass ich tue? Sagt Er mir, ich soll gehen oder nicht?“ Sie glauben, dass Gottes Werk darin besteht, den Menschen mithilfe dieser besonderen Mittel Offenbarungen zu geben, sie zu führen und zu versorgen und sie so zur Errettung zu befähigen. Ist das nicht eine Auffassung und Vorstellung? (Ja, das ist es.) Es gibt andere Leute, die, wenn sie auf ein Problem stoßen und sie nicht wissen, was sie tun sollen, und wenn sie im Gebet keine Antworten von Gott erhalten, darauf zurückgreifen, Entscheidungen durch das Werfen einer Münze zu treffen. Wenn es beispielsweise darum geht, irgendwohin zu gehen, um das Evangelium zu predigen, beten sie zu Gott, ob sie gehen sollen oder nicht, und erhalten keine Antwort. Was tun sie dann? Sie werfen einfach eine Münze, um zu entscheiden, ob sie gehen sollen oder nicht. Sie denken, wenn die Münze auf Kopf landet, beweise das, dass Gott will, dass sie gehen, und wenn sie auf Zahl landet, beweise es, dass Gott nicht will, dass sie gehen. Sie werfen die Münze dreimal und sie landet einmal auf Kopf und zweimal auf Zahl, also schlussfolgern sie: „Es steht zwei zu eins, was bedeutet, dass Gott nicht will, dass ich gehe“, und so gehen sie nicht. Sie fühlen sich sogar ziemlich wohl dabei, nicht zu gehen, weil sie denken, dass es Gottes Wunsch ist, und sie sagen sich: „Ich muss Gottes Führung folgen. Das ist Gottes Entscheidung, nicht meine. Ich sollte mich Gottes Führung unterwerfen und nicht gehen.“ Sollten sie also tatsächlich gehen oder nicht? Kann man durch das Suchen nach Gottes Absichten auf diese Weise eine genaue Antwort bekommen? Die Antwort kann absolut nicht genau sein. Wenn man mit einer solchen Situation konfrontiert ist, sollte man eine Entscheidung auf der Grundlage der Grundsätze und der Frage treffen, ob die Umstände es erlauben – nur diese Methode ist korrekt. Das Evangelium zu predigen ist deine Pflicht, deine Aufgabe und die Arbeit, die du heute tun solltest, also solltest du gehen – es ist nur richtig, dass du gehst. Die Menschen begreifen oder behandeln solche Angelegenheiten jedoch oft nicht auf der Grundlage dieser Realitäten. Stattdessen gehen sie sie oft auf der Grundlage einiger Auffassungen und Vorstellungen an und beurteilen sie mit einigen ungewöhnlichen Mitteln und Methoden und treffen letztendlich einige absurde und verzerrte Entscheidungen. Wird dies nicht durch ihre Auffassungen und Vorstellungen verursacht? (Ja.) Innerhalb von Gottes Werk gilt: Wenn Gott keine klaren Worte liefert, die den Menschen sagen, wie jede Sache getan werden sollte oder an welche Grundsätze man sich im Umgang mit jeder Art von Problem halten sollte, müssen die Menschen der Anleitung des Heiligen Geistes und der Führung folgen, die Gott ihnen in realen Umständen bietet. Natürlich müssen sie auch mit ihren Brüdern und Schwestern diskutieren oder gemeinsam beten und suchen und letztendlich entscheiden, wie sie mit dem vorliegenden Problem auf der Grundlage der tatsächlichen Situation umgehen sollen. Wenn Gott in Seinem Werk jedoch klare Worte und klare Anweisungen gibt, die den Menschen die Grundsätze der Praxis für verschiedene Angelegenheiten mitteilen, können diese zuvor angenommenen Formalitäten abgeschafft werden, und die Menschen müssen sich nicht mehr an sie halten. Wenn sie sich weiterhin an sie halten, wird es die Dinge nur verzögern. Angenommen, die Leute knien immer noch nieder und beten, wann immer etwas ansteht und es notwendig ist, zu gehen und zu handeln, und fragen: „Gott, soll ich gehen oder nicht? Wenn Du nicht willst, dass ich gehe, schaffe einfach einen Umstand, um mich daran zu hindern, oder wenn Du willst, dass ich gehe, dann sorge einfach dafür, dass alles reibungslos verläuft.“ Dies ist ein starres Festhalten an Formalitäten und es ist nicht das, was Gott von den Menschen verlangt. Wenn Gott klare Worte bezüglich Seiner Anforderungen und Kriterien hat, müssen die Menschen nicht mehr irgendwelche Formalitäten des Suchens, Betens, Sondierens und so weiter durchlaufen. Stattdessen sollten sie einerseits gemäß der tatsächlichen Situation und den realen Umständen handeln, und andererseits sollten sie vor allem gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln – das ist richtig. Erledige jeden Tag die Dinge in der richtigen Reihenfolge, tue, was auch immer du tun solltest, und unterlasse das, was du nicht tun solltest; kümmere dich um alles, was dringend ist und erledigt werden muss, stelle alles zurück, was vorerst beiseitegelegt werden kann, und kümmere dich zuerst um die dringenden Angelegenheiten. Sind das nicht Grundsätze? (Ja, das sind sie.) Es sind in der Tat Grundsätze. Du musst dich an Folgendes erinnern: Wenn du zu Gott betest und versuchst, Seine Absichten zu erfassen, musst du dies auf der Grundlage Seiner Worte tun; in besonderen Situationen, nämlich wenn es keine klaren Worte von Gott gibt, die Anweisungen geben, solltest du dennoch wissen, dass Er klare Worte und Grundsätze der Praxis für alle Arten von Angelegenheiten hat, und in solchen Fällen solltest du in Übereinstimmung mit den verschiedenen Wahrheitsgrundsätzen handeln, mit denen Gott die Menschen in der Vergangenheit ermahnt hat. In ihren Köpfen haben die Menschen jedoch viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk entwickelt, die lächerlich, bizarr und mit übernatürlichen Dingen befasst sind. Dadurch werden Gottes Worte und die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze zu bloßen Ausschmückungen und hohlen Glaubenslehren und bewirken, dass sie nicht die Kriterien der Menschen für den Umgang mit Dingen oder die Wege der Praxis sein können, wenn sie auf Probleme stoßen. Dies ist eine beklagenswerte Sache und allein darauf zurückzuführen, dass die Menschen so viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk entwickelt haben.

Die Menschen haben einige andere lächerliche, bizarre und seltsame Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, die ihren Alltag durchdringen. Nehmen wir zum Beispiel an, jemand will gerade eine Aufgabe erledigen, die er am dringendsten erledigen sollte, als etwas geschieht, von dem er gedacht hat, dass es nicht passieren würde: Auf dem Weg zur Erledigung der Aufgabe wird ihm beispielsweise sein Handy gestohlen, sein Auto hat eine Panne oder er stürzt auf dem Weg dorthin oder etwas anderes geht schief. Was bedeutet das? Bedeutet es, dass Gott ihn daran hindert, diese Aufgabe zu erledigen? Bedeutet es, dass die Erledigung dieser Aufgabe nicht mit Gottes Absichten übereinstimmt? Bedeutet es, dass diese Aufgabe nicht erledigt werden sollte? Sollte es so verstanden und begriffen werden? (Nein, das sollte es nicht.) Wenn dies die wichtigste Aufgabe ist, die du jetzt bei der Ausführung deiner Pflicht erledigen solltest, und du gehst, um sie zu erledigen, dann kann man selbst im Falle von Rückschlägen, Schwierigkeiten oder im Falle von Ereignissen, von denen die Menschen denken, dass sie nicht passieren werden, nicht behaupten, dass diese Pflicht, die du ausführst, und diese Arbeit, die du tust, Gott missfallen oder dass Gott dich daran hindert, diese Dinge zu tun – das ist eine menschliche Auffassung und Vorstellung. Wenn Gott dich behindern will, wird Er nicht solche Methoden anwenden. Stattdessen wird Er direkt einen Umstand einrichten, sodass du diese Aufgabe ganz natürlich nicht erledigen musst. Das heißt, Gott wird es in deinem Kopf sehr deutlich machen, dass es heute etwas Wichtigeres gibt, das du tun solltest, und folglich wird diese Aufgabe auf den zweiten oder dritten Platz auf deiner Liste verschoben und für später aufgehoben werden müssen. Egal, wie du deine Berechnungen anstellst, du wirst feststellen, dass es aufgrund der tatsächlichen Situation nicht möglich sein wird, diese Aufgabe heute zu erledigen. So behindert Gott dich. Doch ungeachtet deiner Gedanken und aller Rückschläge und Schwierigkeiten, die bei der Ausführung dieser Aufgabe auftreten: Wenn diese Aufgabe heute erledigt werden sollte, dann solltest du auf jeden Fall gehen und sie erledigen. Wenn Gott dich behindert, wird Er die geeignetsten und passendsten Mittel verwenden, um dich diese Aufgabe ganz natürlich aufgeben zu lassen – so wirkt Gott. Die Art und Weise, wie Gott wirkt, besteht darin, die Menschen das tun zu lassen, was sie im Rahmen der Instinkte der Menschlichkeit tun sollten. Einerseits ist dies die Haltung, die die Menschen haben sollten. Andererseits gibt es auch den Faktor der objektiven Umstände – wenn die Umstände die Erledigung der Aufgabe erlauben, dann sollte sie erledigt werden; wenn die Umstände es nicht erlauben, dann sollten die Menschen eine Weile warten, um sie zu erledigen. Was ist der Zweck des Wartens? Es ist, auf die richtige Zeit und die richtigen Umstände zu warten, die Gott arrangiert. Wenn die Umstände ständig ungeeignet sind und die Dinge immer wieder schiefgehen, während du versuchst, diese Aufgabe auszuführen, dann solltest du sie nicht ausführen. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Im täglichen Leben der Menschen ist es nicht nötig, dass sie versuchen, zu erfassen, was sie in ihrem Geist fühlen, wenn sie Aufgaben ausführen, egal um welche Art von Aufgaben es sich handelt, ob es große oder kleine Angelegenheiten sind oder ob es sich um persönliche oder kirchliche Angelegenheiten handelt. Wenn du dich heute im Geist niedergeschlagen fühlst und in deinem Herzen eine Aufgabe nicht erledigen willst, dann frage die anderen, die sie mit dir ausführen werden, ob sie sich im Geist niedergeschlagen fühlen. Wenn die anderen sich nicht im Geist niedergeschlagen fühlen und in ihren Herzen bereit sind, die Aufgabe zu erledigen, und du dennoch aufgrund deiner eigenen Gefühle zu dem Schluss kommst, dass sie nicht erledigt werden sollte, bist du dann nicht ein wenig zu subjektiv dabei? (Doch.) Daher müssen die Menschen, wann immer sie eine Aufgabe ausführen, zumindest verstehen, dass sie nicht versuchen sollten, ihre Gefühle zu erfassen oder auf der Grundlage ihrer Gefühle zu handeln. Angenommen, du musst eine Aufgabe ausführen und bist ein wenig nervös, dein Auge zuckt ständig und deine Ohren summen, und du sagst: „Mein rechtes Augenlid zuckt, bedeutet das etwas Schlechtes? Soll ich diese Aufgabe ausführen?“ Jemand sagt daraufhin: „Das Zucken des linken Auges sagt Glück voraus, aber das Zucken des rechten Auges Unglück“, und nachdem du das gehört hast, wagst du nicht, zu gehen und die Aufgabe auszuführen. Egal, welches deiner Augen zuckt: Wenn dies eine Aufgabe ist, die zuvor vereinbart wurde, alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind und Zeit und Ort passen, dann musst du gehen und sie ausführen. Ist es angemessen, wenn du dich entscheidest, nicht zu gehen, nur weil eine Person sagt, dass das Zucken des rechten Auges Unglück voraussagt? (Nein, das ist es nicht.) Warum ist es nicht angemessen? Wenn es deine Verantwortung und deine Pflicht ist und heute die objektiven Umstände und alle Bedingungen es erlauben, die Aufgabe zu erledigen, und sie außerdem dringend ausgeführt werden muss, dann solltest du gehen und sie ausführen. Was macht es schon, wenn dein rechtes Augenlid zuckt? Es mag sein, dass einige kleinere Probleme auftreten und die Dinge nicht allzu reibungslos verlaufen, aber die Aufgabe dennoch erledigt wird. Nur wenn Gott es verhindert und die Umstände es nicht erlauben, darfst du nicht gehen und die Aufgabe erledigen. Jemand sagt: „Etwas muss falsch sein, wenn dein rechtes Auge zuckt“, aber jemand anderes sagt: „Dies ist eine Aufgabe, die zuvor vereinbart wurde, also sollten wir gehen und sie ausführen.“ Am Ende brecht ihr alle trotzdem auf, um sie auszuführen, aber das Auto hat unerwartet auf halber Strecke eine Panne. Sagt Mir, sollte die Gruppe gehen, wenn jemandes rechtes Auge zuckt, während die Gruppe sich im Aufbruch befindet? Ich möchte sehen, ob ihr die Wahrheit tatsächlich versteht oder nicht. Was denkt ihr, wäre es richtig, zu gehen und diese Aufgabe auszuführen? (Ja, wäre es.) Das ist sicher. Man kann nicht anhand eines Zuckens des rechten oder linken Auges entscheiden, ob man gehen sollte oder nicht. Zunächst einmal ist es richtig, zu gehen, um diese Aufgabe auszuführen. Warum also hatte das Auto auf dem Weg dorthin eine Panne? War das von Gott zugelassen? Es ist schwer zu erklären, nicht wahr? (Dass das Auto auf dem Weg dorthin eine Panne hatte, könnte durch menschliche Nachlässigkeit verursacht worden sein, zum Beispiel, wenn das Auto vorher nicht auf Mängel überprüft wurde.) Das ist ein möglicher Grund. Wenn wir diesen Grund ausschließen, ist es dann normal, dass ein Auto mitten auf der Fahrt eine Panne hat? (Ja.) Wenn du ein gebrauchtes chinesisches Auto kaufst, das von Anfang an keine sehr gute Qualität hatte, und du es nicht richtig wartest oder reparierst und einfach weiterfährst, wird das Auto mitten auf der Fahrt eine Panne haben. Wenn das Auto mitten auf der Fahrt eine Panne hat, bedeutet das, dass die Aufgabe definitiv nicht erledigt werden kann? (Nicht unbedingt.) Das Auto hat eine Panne und es dauert ein oder zwei Stunden, es zu reparieren. Wenn ihr am Zielort ankommt, sagen die Brüder und Schwestern dort: „Es ist ein Glück, dass ihr gerade jetzt gekommen seid. Die Überwachungsagenten sind gerade erst gegangen. Wärt ihr zwei Stunden früher gekommen, wärt ihr definitiv vom großen roten Drachen gefasst worden. Das war knapp!“ Siehst du, eine schlechte Sache hat sich als eine gute Sache herausgestellt. War es richtig, zu gehen und die Aufgabe zu erledigen? (Ja.) Steckte Gottes gute Absicht hinter der Autopanne? (Ja.) War also das Zucken deines rechten Augenlids ein Zeichen von Unglück oder Glück? (Weder noch.) Nichts geschah infolgedessen. Wenn wir die Geschichte an dem Punkt abbrechen, an dem das Auto eine Panne hatte, dann würde die Behauptung, dass „das Zucken des rechten Auges Unglück voraussagt“, ziemlich zutreffend erscheinen. Die Autopanne war ein Missgeschick, nicht wahr? Aber wenn man das Endergebnis betrachtet, hat sich die Autopanne als eine gute Sache herausgestellt. Wenn das Auto keine Panne gehabt hätte, wärt ihr alle in Schwierigkeiten geraten, sobald ihr am Zielort angekommen wärt – ihr hättet nicht nur die Aufgabe nicht erledigen können, sondern ihr wärt auch verhaftet worden. Wie sich jedoch herausstellte, hatte das Auto unterwegs eine Panne und es dauerte zwei Stunden, diese zu beheben, sodass die Gefahr gerade vorüber war, als ihr dort ankamt, und ihr in Sicherheit wart. Das war Gottes Schutz für euch! Denk darüber nach: Wenn man es aus der Perspektive der Autopanne betrachtet, scheint es, als ob Gott euch an der Fahrt hindern wollte, aber tatsächlich habt ihr erst herausgefunden, was passiert war, nachdem das Auto repariert war und ihr ohne weitere Zwischenfälle angekommen seid. Wie seht ihr die Grundsätze und Methoden von Gottes Handeln während dieses ganzen Prozesses? Welche Art von Verständnis sollten die Menschen von Gottes Werk haben? Fasst es zusammen; es gibt Wahrheiten, die hier gesucht werden können, und Ich werde sehen, ob ihr in der Lage seid, sie zu suchen oder nicht. (Gott, mein Verständnis ist, dass Gottes gute Absicht darin liegt, egal ob den Menschen gute oder schlechte Dinge widerfahren.) Das ist ein Aspekt. (Es gibt noch einen anderen Aspekt, nämlich, dass Gottes Werk nicht übernatürlich oder vage ist, sondern sehr praktisch.) Ja, das ist ein gutes Verständnis. Gottes Werk ist praktisch, und es ist nicht vage oder übernatürlich; jeder mit normaler Menschlichkeit kann es fühlen und durch Erfahrung kennenlernen, und es ist auch etwas, das die Menschen begreifen können. Ist das nicht das Verständnis, das die Menschen in Bezug auf Gottes Werk haben sollten? (Ja.) Was sollten die Menschen darüber hinaus noch verstehen? Sie sollten verstehen, dass Gott die Herrschaft über alles hat. In Gottes Werk befähigt jede spezifische Sache, die Er tut, die Menschen zu erkennen, dass Seine Handlungen äußerst praktisch sind. Am Anfang, als eure Gruppe aufbrach, diskutierten einige von euch, ob ihr gehen solltet oder nicht. Gott hat euch nicht behindert; Er hat nicht dafür gesorgt, dass dir übel wurde, du dich übergeben musstest oder Durchfall hattest. Er hat dich weder behindert noch gedrängt zu gehen. Ist das nicht sehr praktisch? Er erlaubte der Gruppe, gemeinsam darüber zu sprechen. Einige Leute sagten, dass ihr rechtes Augenlid zuckte, andere, sie fühlten sich innerlich unwohl. Doch egal, ob du dich auf deine Gefühle und deine Stimmung oder auf Vorstellungen, die mit übernatürlichen Dingen zu tun haben, verlassen hast, letztendlich solltest du dorthin gehen, wo du hingehen solltest, und Gott hat dich in keiner Weise behindert. Ist es nicht sehr praktisch, dass Gott auf diese Weise wirkt? (Ja.) Gottes Handlungen sind nicht im Geringsten hohl; alle Arten menschlicher Äußerungsformen sind erlaubt, sogar das Zucken der Augenlider einiger Leute. Sag Mir, kann Gott das Zucken der Augenlider der Menschen aufhalten oder kontrollieren? Wäre es für Gott nicht so einfach gewesen, dies zu kontrollieren? Aber hat Er das getan? (Nein.) Gott hat das nicht getan. Er hat nicht eingegriffen, Er hat dir Freiheit gegeben. Dein Augenlid zuckte, wie es das eben so tut, aber letztendlich brach die Gruppe trotzdem auf – all das war so praktisch. Aber am Zielort gab es Schwierigkeiten, und Gott hat diese Gefahr nicht beseitigt, nur weil ihr dorthin unterwegs wart. Gott hat das nicht getan, und die Schwierigkeiten traten ein, wie sie das sollten. Doch Gott tat etwas Kluges: Er ließ euer Auto auf halbem Weg eine Panne haben, sodass die Gefahr vorüber war, als das Auto repariert war und ihr alle am Zielort ankamt. Das war Gottes Schutz für euch. Siehst du, durch diese Zeitverzögerung ermöglichte Er dir auf geschickte Weise der Gefahr zu entgehen. Alles, was Gott tut, ist so praktisch, nicht wahr? (Ja.) Das zeigt dir also auf sehr praktische Weise, dass das, was Gott tut, überhaupt nicht hohl oder übernatürlich ist und dass das Eintreten jeder Sache natürlich und unvermeidlich ist – und genau darin liegt Gottes Allmacht. Egal welche Vorstellungen die Menschen hatten, egal welche Schwierigkeiten, Schwächen und Probleme sie hatten, egal ob die gemeinsam diskutierten Sichtweisen richtig oder falsch waren: Während des gesamten Ereignisses beeinflusste nichts davon das letztendliche Geschehen oder den unvermeidlichen Ausgang des Ereignisses. Jede einzelne Sache, die geschehen sollte, geschah; die Schwierigkeiten, die auftreten sollten, traten auf, das Auto, das eine Panne haben sollte, hatte eine Panne, und die Sichtweisen der Menschen wurden auch bloßgelegt, aber das Endergebnis des Ereignisses trat dennoch so ein, wie Gott es angeordnet und vorherbestimmt hatte und wie Er über das Ereignis herrschte. Das ist Gottes Allmacht, nicht wahr? (Ja.) All dies geschah so praktisch und normal, genau wie alles, was den Menschen jeden Tag in ihrem Alltag widerfährt; es geschah natürlich und es war nicht übernatürlich, vage oder hohl. Daher sollten die Menschen in dieser Angelegenheit verstehen, dass Gottes Werk praktisch ist und dass Er die Herrschaft über alles hat. Wie sollten die Menschen praktizieren? Zunächst einmal müssen sie verstehen, an welche Grundsätze sie sich halten sollten, ganz egal was passiert. Sich nur auf menschliche Gefühle zu verlassen, ist unzuverlässig. Sie sollten sich nicht von übernatürlichen Gefühlen leiten lassen oder auf der Grundlage hohler Vorstellungen wilde Vermutungen anstellen. Stattdessen sollten sie gehen und tun, was sie basierend auf den tatsächlichen Umständen und ihren Pflichten tun sollten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie basierend auf den Wahrheitsgrundsätzen hingehen und das tun, was sie tun sollten. Ist das dann nicht viel einfacher? (Doch.) Egal auf welche Probleme du stößt und egal welches Stadium Gottes Werk erreicht hat, musst du daher nicht nach deinen Gefühlen gehen; du musst nicht prüfen, ob ein Datum günstig ist oder nicht, und natürlich musst du erst recht nicht auf irgendwelche astronomischen Phänomene schauen oder auf irgendwelche Prophezeiungen hören – tu einfach, was du tun solltest. Manche Leute schauen gerne auf astronomische Phänomene oder prüfen, ob Daten günstig sind oder nicht, und sagen: „Morgen ist kein gutes Datum. Wird alles schiefgehen, wenn ich ausgehe? Wird der große rote Drache Verhaftungen durchführen? Warum hat heute Morgen eine Krähe vor der Tür gekrächzt, als ich früh aufgestanden und nach draußen gegangen bin? Ich habe gehört, dass einige Leute letzte Nacht eine schwarze Katze gesehen haben, als sie ausgingen. Das sind alles unheilvolle Zeichen! Was soll ich tun? Steht irgendeine Gefahr bevor?“ Wenn du über normale Menschlichkeit und normales menschliches Denkvermögen verfügst, solltest du in der Lage sein, zu beurteilen, welche Arten von Umständen gefährlich sind und welche Arten von Umständen relativ sicher sind, und wissen, wie du sie entsprechend der tatsächlichen Situation angehen und behandeln kannst – du musst nicht auf diese anderen Dinge schauen. Was das betrifft, was du jeden Tag tun solltest oder nicht tun solltest, so gibt es einerseits die klaren Worte Gottes, die als Wahrheitsgrundsätze dienen, und andererseits verfügst du über normale Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft. Wenn du daher täglich auf der Grundlage der Anordnung der realen Umstände und der von ihnen vorgegebenen Führung sowie entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen normaler Menschlichkeit und deiner eigenen Verantwortungen und Verpflichtungen das tust, was du tun solltest, dann ist das in Ordnung. Werden die Dinge nicht viel einfacher sein, wenn die Menschen ihr tägliches Leben so angehen? (Doch.)

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