Wie man nach der Wahrheit strebt (1) Abschnitt Eins
Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen
Wir haben schon eine ganze Weile darüber Gemeinschaft gehalten, wie man nach der Wahrheit strebt, und alles, worüber wir Gemeinschaft gehalten haben, drehte sich um einen Aspekt der Praxis des Strebens nach der Wahrheit: das Loslassen. Das heißt, der Inhalt unserer Gemeinschaft drehte sich ausschließlich um Dinge, die die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit loslassen sollten – Dinge, die sie in ihrem Leben und auf ihrem Lebensweg loslassen sollten. Dies sind eben jene Dinge, die das Streben der Menschen nach der Wahrheit beeinflussen. Was war also der erste Punkt unseres Inhalts zum Thema Loslassen? (Das Loslassen verschiedener negativer Emotionen der Menschen.) Und was war der zweite Punkt? (Die Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen loslassen.) Der erste Punkt unseres Inhalts zum Thema Loslassen war das Loslassen verschiedener negativer Emotionen, und der zweite war das Loslassen der Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen. Jeder Punkt umfasste eine ganze Reihe von Unterthemen und Details, nicht wahr? (Ja.) Ganz gleich, worüber wir Gemeinschaft hielten oder welche Kategorien und Punkte es in diesem Inhalt gab, ganz gleich, wie viele Beispiele gegeben oder wie viele Zustände und Wesensarten von Problemen aufgedeckt wurden – alle Inhalte unseres gemeinschaftlichen Austauschs beziehen sich, kurz gesagt, auf die verschiedenen Probleme, denen die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit oder in ihrem wirklichen Leben begegnen. Ebenso geht es um die Wege der Praxis, die die Menschen wählen sollten, und die Wahrheitsgrundsätze, an die sie sich halten sollten, wann immer sie mit diesen Problemen konfrontiert werden. Die verschiedenen Facetten, die diese Probleme beinhalten, sind nicht hohl und existieren nicht nur in den Gedanken oder der geistigen Welt der Menschen. Vielmehr existieren sie im wirklichen Leben der Menschen. Wenn du also bereit bist, nach der Wahrheit zu streben, dann hoffe Ich, dass du, ganz gleich, welcher Art von Problemen du dich gegenübersiehst, die Wahrheit suchen und die entsprechenden Wahrheitsgrundsätze als deine Grundlage finden und den Weg der Praxis entdecken kannst und somit einen Weg hast, dem du folgen kannst, wann immer du mit diesen Problemen konfrontiert wirst. Dies ist ein grundlegendes Ziel des gemeinschaftlichen Austauschs über all diese Inhalte. Auch wenn wir den gemeinschaftlichen Austausch über all diese Wahrheiten beendet haben, wird es einige Zeit dauern, bis die Menschen in diese Wahrheitsrealitäten eintreten. Die Menschen sollten mit der Gemeinschaft über diese Wahrheiten beginnen, und sie sollten die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze als ihre Grundlage nehmen und ihre Sichtweisen auf alle Arten von Dingen sowie ihre Lebenseinstellungen und Lebensweisen ändern. Auf diese Weise werden die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott oder im Prozess des Lebens und Existierens durch die Annahme dieser Wahrheitsgrundsätze unbewusst ihre verschiedenen abwegigen und absurden Gedanken, Sichtweisen oder Haltungen zu ihrer Existenz und ihre Existenzweisen, die bereits vorhanden und alt waren und von Satan stammten, ändern und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen können. Daher sind diese Worte, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben und in Zukunft halten werden, weder eine Art Wissen noch eine Art Gelehrtheit und schon gar keine Theorie. Vielmehr werden sie verwendet, um Menschen anzuleiten, sie zu führen und ihnen zu helfen, die verschiedenen Probleme und Schwierigkeiten zu lösen, denen sie in ihrem täglichen Leben begegnen. Wann immer du auf ein Problem, einen Umstand oder einen Menschen, ein Ereignis oder eine Sache stößt, kannst du im Inhalt unserer Gemeinschaft nach den Wahrheitskriterien suchen, die du befolgen und in die Praxis umsetzen solltest, damit du mit der Wahrheit als Grundlage und Kriterium handeln kannst, anstatt gemäß deinen verdorbenen Dispositionen und deinen alten, falschen Sichtweisen zu praktizieren. Der Zweck des Glaubens der Menschen an Gott liegt im Streben nach der Wahrheit. Doch der Zweck des Strebens nach der Wahrheit ist nicht, das leere Leben der Menschen zu füllen, ihr leeres Leben zu ändern oder ihre geistige Welt zu bereichern. Was ist der Zweck des Strebens nach der Wahrheit? Für die Menschen besteht der Zweck darin, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen, um gerettet zu werden; natürlich dient das Ablegen der eigenen verdorbenen Dispositionen auch dazu, sich Gott zu unterwerfen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Aber für Gott sind der Zweck und die Bedeutung des Strebens der Menschen nach der Wahrheit nicht so gewöhnlich; es geht nicht nur darum, dass jemand gerettet wird. Stattdessen geht es darum, dass Gott eine Person gewinnt, die nicht länger von Satans verdorbenen Dispositionen getäuscht wird, und natürlich geht es auch darum, eine Art von Mensch zu gewinnen, die mit Gott vereinbar sein kann. Noch wichtiger ist, dass Gott aus der geschaffenen Menschheit die Art von Mensch gewinnen kann, die Er will – eine, die alle Dinge verwalten und mit allen Dingen für immer existieren kann. Diese Bedeutung ist nicht so einfach wie die bloße Errettung, wie sie für die Menschen zutrifft. Daher ist das Streben nach der Wahrheit, sowohl für die Menschen als auch für Gott, sehr wichtig. Da es so wichtig ist, ist der Inhalt eines Aspekts der Praxis bezüglich des Strebens nach der Wahrheit – der des „Loslassens“ – für jeden, der das Erlangen der Errettung anstrebt, von entscheidender Bedeutung. Da die Praxis des „Loslassens“ so wichtig ist, müssen die Menschen die verschiedenen damit verbundenen Wahrheitsgrundsätze gründlich verstehen. Ebenso müssen sie die verschiedenen Zustände, die Offenbarungen verdorbener Dispositionen und die verdorbenen Gedanken und Sichtweisen, die mit dieser Praxis des „Loslassens“ zu tun haben und aufgedeckt wurden, gründlich verstehen. Nur wenn die Menschen die abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen, die sich oft im täglichen Leben offenbaren, sowie ihre verdorbenen Dispositionen und Offenbarungen der Verdorbenheit prüfen und verstehen, und sich dadurch selbst erkennen, einen Aspekt der Wahrheit verstehen und annehmen und dann gemäß den entsprechenden Wahrheitsgrundsätzen praktizieren, werden sie den Zweck des Strebens nach der Wahrheit erreichen. Wir sind mit unserer Gemeinschaft über die beiden Hauptpunkte des „Loslassens“ im Rahmen des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fürs Erste im Wesentlichen am Ende angelangt. Was war der erste Punkt? Das Loslassen verschiedener negativer Emotionen der Menschen. Was war der zweite Punkt? Das Loslassen der Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen. Obwohl wir in unserer Gemeinschaft über diese beiden Punkte viel Inhalt behandelt haben, ist es umso wichtiger, dass du jeden der spezifischen Wahrheitsgrundsätze verstehst, die mit diesen Themen verbunden sind. Nur wenn die Menschen die Wahrheitsgrundsätze verstehen, können sie sich in ihrem täglichen Leben und auf ihrem Lebensweg gemäß diesen Wahrheitsgrundsätzen verhalten und handeln, allmählich in die Wahrheitsrealität eintreten und im Prozess des Strebens nach der Wahrheit allmählich die Ergebnisse des Verstehens und Gewinnens der Wahrheit erzielen.
Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen
Die beiden Punkte der Praxis des „Loslassens“ im Rahmen des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben, beziehen sich auf die verdorbenen Dispositionen der Menschen, ihre verschiedenen Gedanken und Sichtweisen und die verschiedenen Probleme, denen sie in ihrem täglichen Leben begegnen. Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigeren oder, man könnte sagen, sogar größeren Punkt innerhalb des „Loslassens“, über den wir unbedingt Gemeinschaft halten müssen. Welcher Punkt ist das? Er betrifft die Haltungen der Menschen gegenüber Gott, ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott und die Grundsätze der Praxis, nach denen sie Gott in ihrem täglichen Leben behandeln. Man kann sagen, dass dieser Punkt ein wenig wichtiger ist als die ersten beiden. Da dieser Punkt direkt die Haltungen der Menschen gegenüber Gott, ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott und die Beziehung zwischen Mensch und Gott betrifft, ist er der letzte, über den wir unter diesem Punkt des „Loslassens“ sprechen werden, und natürlich ist er auch der wichtigste. Einige der Themen innerhalb der beiden Punkte, die wir zuvor besprochen haben, beziehen sich auf bestimmte Haltungen und Sichtweisen, die die Menschen in Bezug auf Gott hegen, oder auf die Beziehung zwischen Mensch und Gott. Aber was den Standpunkt betrifft, den wir in unserer Gemeinschaft eingenommen haben, so haben wir die verschiedenen Probleme der Menschen im Grunde genommen aus menschlicher Sicht im Detail analysiert – wir haben die verschiedenen verdorbenen Dispositionen oder abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen der Menschen im Kontext ihrer unterschiedlichen Arten von Problemen im Detail analysiert. Worüber wir heute Gemeinschaft halten werden, betrifft die Haltungen der Menschen gegenüber Gott und ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott. Dies sind die wichtigsten Dinge, die die Menschen im Prozess des Strebens nach der Wahrheit loslassen müssen. Auch dieser Punkt ist nicht so einfach, denn ganz gleich, wer sie sind oder zu welcher Art von Mensch sie gehören, niemand hat nur eine einzige Art von Haltung gegenüber Gott oder eine einzige Art von Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott. Und natürlich ist die Beziehung zwischen Mensch und Gott nicht nur eine einzige Art von Beziehung, und sie betrifft auch nicht nur eine einzige Art von menschlichem Zustand. Aufgrund der verschiedenen Haltungen der Menschen gegenüber Gott und aufgrund der verschiedenen Gedanken und Sichtweisen, die die Menschen in Bezug auf Gottes Identität, Status und Bild hegen, sowie aus anderen Gründen entstehen verschiedene Arten von Beziehungen zwischen Mensch und Gott. Heute werden wir also über diesen Punkt Gemeinschaft halten und sehen, welche ernsten Probleme oder unüberbrückbaren Konflikte noch zwischen Mensch und Gott bestehen und was genau die Menschen noch loslassen müssen. Nachdem du dies verstanden hast, wird sich, wenn du jemand bist, der nach der Wahrheit strebt, deine Beziehung zu Gott verbessern, und deine Sichtweise in Bezug auf Gott wird allmählich richtiger und positiver werden oder der Wahrheit entsprechen. Der dritte Punkt des Inhalts zum Thema Loslassen sollte sein, die Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen – dies ist der dritte Punkt der Dinge, die die Menschen loslassen sollten. Bevor wir formell über dieses Thema Gemeinschaft halten, lasst uns zunächst kurz besprechen, welche Probleme im täglichen Leben mit Barrieren zwischen Mensch und Gott sowie mit Feindseligkeit der Menschen gegenüber Gott zusammenhängen. Gibt es neben einigen subjektiven Problemen, die mit den Menschen selbst zu tun haben, nicht auch alle möglichen Probleme damit, wie die Menschen Gott im Prozess ihres Glaubens an Gott und ihres Strebens nach der Wahrheit behandeln? Die Menschen haben alle möglichen abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen und falsche Grundsätze der Praxis im Umgang mit verschiedenen Ereignissen und Dingen, und genauso hegen sie alle möglichen abwegigen und absurden Gedanken, Sichtweisen und falsche Grundsätze der Praxis im Umgang mit Gott. Wenn du in der Lage bist, alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze zu behandeln und nach diesen zu praktizieren – das heißt, wenn du die abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen erkennst, die du in Bezug auf alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen hegst, und gleichzeitig diese abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen berichtigst und loslässt und dann verschiedene Probleme gemäß den richtigen Gedanken und Sichtweisen, die Gott den Menschen mitteilt, angehst und löst – dann werden deine Grundsätze der Praxis im Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen relativ im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen stehen. Kann dies als Zeichen der Errettung eines Menschen gelten? Wenn man es jetzt betrachtet, dann kann es das nicht. Hätte Ich den Inhalt der heutigen Gemeinschaft nicht angesprochen, hätten die Menschen vielleicht gedacht: „Wenn es um alle möglichen Dinge geht, bin ich in der Lage, sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen in Gottes Worten zu betrachten und zu praktizieren, also halte ich mich für eine Person, die nach der Wahrheit strebt, eine Person, die beim Streben nach der Wahrheit Ergebnisse erzielt hat, und eine Person, die gerettet ist.“ Entspricht diese ihre Vorstellung, gemessen an dem Thema, das Ich heute angesprochen habe – die verschiedenen Haltungen, die die Menschen gegenüber Gott hegen – den Tatsachen? (Nein, das tut sie nicht.) Sie entspricht ganz klar nicht den Tatsachen. Du magst eine gewisse Grundlage und eine gewisse positive Haltung im Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen haben, aber es bestehen immer noch alle möglichen Barrieren zwischen dir und Gott, und deine Haltung gegenüber Gott ist immer noch feindselig, wenn es um verschiedene Probleme geht. Dieses Problem ist ernst und das größte von allen. In der Zeit, in der du Gott gefolgt bist und deine Pflicht getan hast, erscheint deine Leistung in allen Aspekten für andere recht anständig und äußerlich im Einklang mit der Wahrheit und den Grundsätzen. In deinem Herzen gibt es jedoch viele Auffassungen über Gott und Barrieren zwischen dir und Gott, und du hegst sogar immer noch eine feindselige Haltung gegenüber Gott, wenn du auf viele Probleme stößt. Diese Probleme sind sehr ernst. Wenn diese Probleme in deinem Herzen wirklich existieren, beweist das nicht, dass du eine gerettete Person bist. Da es immer noch viele Barrieren zwischen dir und Gott gibt und du immer noch eine feindselige Haltung gegenüber Gott hegst, wenn es um entscheidende, wichtige Probleme geht, bist du nicht nur keine gerettete Person, sondern du bist auch in Gefahr. Selbst wenn du glaubst, dass du in der Lage bist, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, wenn du im Leben auf viele Probleme stößt, und dass deine Handlungen relativ mit der Wahrheit übereinstimmen, so lässt sich sagen, dass dies lediglich der äußere Anschein ist und nicht beweisen kann, dass du gerettet bist. Das liegt daran, dass du in deiner Beziehung zu Gott keine Vereinbarkeit erreicht hast und dich Gott noch nicht unterwirfst oder Ihn fürchtest. Wann immer verschiedene Dinge passieren, die dich betreffen, können dein äußeres Verhalten oder deine Gedanken und Sichtweisen daher nur zeigen, dass du dich in diesen Angelegenheiten an Glaubenslehren, Parolen und Vorschriften gehalten hast, die du für richtig hältst, anstatt dich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten. Hier mag eine Art Schlussfolgerung vorliegen, und es mag kompliziert klingen, aber nachdem wir über den spezifischen Inhalt des Loslassens von Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott Gemeinschaft gehalten haben und die Menschen eine sorgfältige Prüfung vorgenommen haben, werden sie die Bedeutung Meiner Worte verstehen.
Bevor wir formell über das Thema des Loslassens von Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott Gemeinschaft halten, lasst uns zunächst besprechen, welche Barrieren zwischen Mensch und Gott bestehen. Welche Barrieren zwischen Mensch und Gott und welche Feindseligkeit gegenüber Gott gibt es, die du in deinem täglichen Leben spüren und wahrnehmen kannst oder die bei anderen Menschen auftreten? Diese Äußerungsformen existieren definitiv. Sie geschehen jeden Tag um Menschen herum, und sie geschehen auch dir jeden Tag, also musst du nicht allzu viel Energie zum Nachdenken aufwenden – wenn du den Mund aufmachst, wird direkt eine Liste dieser Probleme herauskommen. Ist das nicht der Fall? (Ja.) Was genau sind die Barrieren zwischen Mensch und Gott? Lasst uns zuerst darüber sprechen, was der Begriff „Barrieren“ umfasst. Er schließt Konflikte, Trotz, Auffassungen, Missverständnisse und dergleichen ein, nicht wahr? Erzählt Mir mehr. (Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflicht offenbart oder zurechtgestutzt wird, kann er einige Missverständnisse über Gott haben und Ihm gegenüber wachsam werden und denken, je wichtiger die Pflicht ist, die er ausführt, desto schneller werde er offenbart. Daher wird es in seinem Herzen einige Barrieren zwischen ihm und Gott geben, und er wird nicht in der Lage sein, bestimmte Pflichten und Aufträge mit einem reinen und offenen Herzen anzunehmen.) Was ist hier die Barriere? (Wachsamkeit und Missverständnisse.) Wachsamkeit und Missverständnisse. Das ist eine Art von Barriere. Wer kann noch etwas hinzufügen? Gibt es keine Barrieren zwischen dem Rest von euch und Gott? Sind eure Herzen rein und geheiligt? Hattet ihr noch nie irgendwelche negativen Gedanken über Gott? (Gott, ich kann etwas hinzufügen. Immer wenn die Dinge in den Umständen, die Gott für mich orchestriert, ziemlich reibungslos laufen, scheint die Beziehung zwischen mir und Gott relativ normal zu sein. Aber wenn ich jemals auf Widrigkeiten oder etwas stoße, das nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmt, fange ich an, darüber zu spekulieren, was Gott tun wird, was mir als Nächstes widerfahren wird und was das Ergebnis sein wird. Ich denke viel nach, und ich bringe sogar Klagen hervor und urteile über und missverstehe Gott in meinen Gedanken, und dadurch verschließt sich mein Herz. Ich möchte auch über etwas sprechen, das ich gesehen habe. Wenn manche Menschen auf unerwünschte Umstände stoßen, spüren sie in ihren Herzen Widerstand und sagen: „Warum lässt Gott mich auf diese Umstände stoßen? Warum sind sie anderen Menschen nicht widerfahren?“ Sie können sich den von Gott für sie eingerichteten Umgebungen nicht unterwerfen, und es entsteht ein Konflikt zwischen ihnen und Gott.) Das Problem, das du zuerst erwähnt hast, war, dass es Barrieren zwischen Mensch und Gott gibt, dass die Menschen auf bestimmte Umstände reflexartig reagieren und dadurch Barrieren zwischen sich und Gott, Wachsamkeit gegenüber Gott und Missverständnisse über Gott entwickeln. Das zweite Problem, das du erwähnt hast, war, dass die Menschen Gott gegenüber feindselig werden, weil sie innerlich trotzig sind. Wer kann noch etwas hinzufügen? (Immer wenn ich vom Oberen zurechtgestutzt werde und mein schlechtes Kaliber offenbart wird, fälle ich Urteile über mich selbst und denke, dass ich nicht gerettet werden kann, und ich habe keine Motivation, nach der Wahrheit zu streben, obwohl ich es will. Das ist eine Art von Missverständnis über Gott. Manche Brüder und Schwestern denken außerdem Folgendes, wenn sie krank werden und mit dem Tod konfrontiert sind: „Erinnert sich Gott nicht an all das Herumrennen und Aufwenden, das ich für Ihn auf mich genommen habe?“ In ihren Herzen streiten sie mit Gott, zetern und kämpfen gegen Ihn. Dieser Zustand ist ziemlich verbreitet.) Was die Barrieren zwischen einer Person selbst und Gott und die Feindseligkeit gegenüber Gott betrifft, so sind die Probleme, die die meisten Menschen an den Tag legen, mehr oder weniger Wachsamkeit und Missverständnisse sowie der Trotz und die Unzufriedenheit, die die Menschen offenbaren, wenn sie auf bestimmte Dinge stoßen – mit anderen Worten, Feindseligkeit gegenüber Gott. Das ist im Grunde schon alles. Die verschiedenen Probleme mit den inneren Haltungen der Menschen gegenüber Gott gehen tatsächlich weit über den Rahmen der Probleme hinaus, über die ihr Gemeinschaft gehalten habt. Es gibt einige Probleme, derer ihr euch nicht bewusst seid. Einerseits liegt das daran, dass die Menschen nicht prüfen, welche Probleme in ihnen selbst existieren, wann immer sie verschiedene Umstände erleben. Andererseits haben die Menschen nie sorgfältig darüber nachgedacht, wie ihre Beziehung zu Gott genau aussieht oder welche richtigen Haltungen und Sichtweisen sie Gott gegenüber haben sollten. Basierend auf den verschiedenen Äußerungsformen der Menschen und diesen Zuständen, die derzeit wirklich in den Menschen existieren, werden wir heute also speziell über verschiedene Äußerungsformen der Barrieren zwischen Mensch und Gott und der Feindseligkeit der Menschen gegenüber Gott Gemeinschaft halten. Das Ziel der Gemeinschaft über diese verschiedenen Äußerungsformen ist es, die Menschen zu befähigen, die Barrieren zwischen sich und Gott und die Feindseligkeit, die sie Ihm gegenüber hegen, aktiv loszulassen, wann immer diese Dinge in ihrem täglichen Leben in ihnen aufkommen, eine harmonische Beziehung zu Ihm aufzubauen und letztendlich vollständig mit Ihm vereinbar zu werden. Auf diese Weise werden sie die Barrieren zwischen sich und Gott und ihre Feindseligkeit gegenüber Gott vollständig beseitigt haben und an den Punkt gelangt sein, Gott zu fürchten und sich Ihm wahrhaftig zu unterwerfen. Nur das ist eine normale Beziehung zwischen Mensch und Gott, und nur solche Menschen sind wahre geschaffene Wesen.
I. Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen: Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen
A. Die Vorstellung der Menschen, dass Gottes Werk besonders übernatürlich und vage ist
Wenn es darum geht, die Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen, sollten die Menschen als Erstes ihre Auffassungen und Vorstellungen loslassen. Das ist ein sehr wichtiger inhaltlicher Punkt, nicht wahr? (Ja, das ist es.) Existieren nicht in jedem Menschen Auffassungen und Vorstellungen über Gott? (Ja, das tun sie.) Kein Mensch lebt in einem Vakuum, und kein Mensch ist ein Roboter. Jeder Mensch hat einen freien Willen und hegt verschiedene Gedanken und Sichtweisen, die er von der Außenwelt erhalten hat; natürlich hat auch jeder Mensch verschiedene Auffassungen und Vorstellungen über Gott, die sich in seinem subjektiven Willen auf der Grundlage seiner eigenen Bedürfnisse, Vorlieben und Begierden entwickelt haben. Die Tatsache, dass sie „Auffassungen“ und „Vorstellungen“ genannt werden, bedeutet, dass sie definitiv nicht mit der Wahrheit oder den Tatsachen übereinstimmen; zumindest stimmen sie nicht mit Gottes Absichten, Gottes Identität und Gottes Wesen überein. Daher sind diese Auffassungen und Vorstellungen der erste wichtige Punkt, den die Menschen loslassen sollten. Was also schließt der Inhalt, der sich auf Auffassungen und Vorstellungen über Gott bezieht, hauptsächlich ein? Einerseits schließt er die bereits vorhandenen Auffassungen ein, die die Menschen über Gott haben, bevor sie an Ihn glauben. Andererseits schließt er die neuen Auffassungen ein, die die Menschen über Gott entwickeln, nachdem sie an Ihn zu glauben beginnen, und diese neuen Auffassungen sind spezifischere und realistischere Auffassungen und Vorstellungen. Bevor die Menschen an Gott glauben, sind ihre Herzen voller Vorstellungen über Gott, und diese Vorstellungen können auch als Auffassungen bezeichnet werden, die allen Menschen gemein sind. So nennen die Chinesen Gott beispielsweise „den Alten Mann im Himmel“, obwohl sie nicht an Ihn glauben, und Westler – von denen ein größerer Anteil an Gott glaubt – nennen Ihn „den Herrn“. Obwohl viele Menschen nicht an Gott glauben, glauben die meisten Menschen, dass es einen Gott gibt, und haben vielfältige Vorstellungen von Ihm. Sie denken, dass Gott inmitten von allem existiert und über allem thront und dass Er allgegenwärtig und allmächtig ist und große, unglaubliche Kräfte besitzt. Wer also ist dieser Gott genau? Niemand weiß es, aber auf jeden Fall wissen sie, dass Gott der Größte ist und dass Er über alles herrscht. Was ist dann das spezifische Bild Gottes? Jeder Mensch hegt in seinem Kopf eine Vorstellung vom Aussehen und Bild Gottes, die er sich ausgedacht und festgelegt hat. Wir haben diese universellen menschlichen Auffassungen und Vorstellungen bereits früher besprochen, und sie sind nicht der Hauptinhalt der heutigen Gemeinschaft. Worüber wir heute Gemeinschaft halten werden, sind die verschiedenen Arten von Auffassungen und Vorstellungen, die Gott entgegengesetzt und mit Seinem Wesen unvereinbar sind und die die Menschen loslassen sollten. Wir beziehen uns dabei auf all die verschiedenen Arten von Auffassungen und Vorstellungen, die sich auf die Barrieren zwischen Mensch und Gott und ihre Feindseligkeit gegenüber Gott beziehen. Wir werden nicht über jene hohlen, unwirklichen und irrealen Auffassungen und Vorstellungen sprechen. Angesichts eurer gegenwärtigen Größe könnte man sagen, dass diese Dinge im Grunde kein Problem darstellen und euer Streben nach der Wahrheit nicht beeinträchtigen werden, geschweige denn eure Nachfolge Gottes, und dass, selbst wenn einige Einzelne noch einige unrealistische Vorstellungen in ihren Köpfen haben, diese ihre Nachfolge Gottes nicht beeinträchtigen werden und daher kein so großes Problem darstellen. Die menschlichen Auffassungen und Vorstellungen, über die wir Gemeinschaft halten werden, beziehen sich auf die Haltungen der Menschen gegenüber Gott in ihrem täglichen Leben sowie auf die Ausführung der Pflichten durch die Menschen, die Wege, die die Menschen gehen, und natürlich beziehen sie sich noch mehr auf die Bestrebungen der Menschen. Unter den verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gott haben, gibt es zunächst einmal viele über Sein Werk, die deutlich realistischer sind als die verschiedenen Vorstellungen, die Nichtgläubige über Gott haben, und weder hohl noch irreal. Es sind Dinge, die in den Gedanken jeder Person existieren, während sie Gott folgt. Das heißt, die Menschen sind erfüllt von vielen vagen und unrealistischen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Zum Beispiel stellen sich die Menschen vor, dass Sein Werk voller Wunder ist und voller Zeichen, die die Menschen nicht vorhersehen oder vollbringen können. Die größten Auffassungen und Vorstellungen der Menschen in dieser Hinsicht sind natürlich, dass Gottes Werk in der Lage sein könnte, eine Person augenblicklich vollkommen zu machen, oder dass Gott, nur indem Er ein paar Worte sagt oder ein Wunder oder ein Zeichen vollbringt, eine Person im Nu verwandeln und sie zu jemandem machen kann, der sich vom Leben des Fleisches und den verschiedenen praktischen Schwierigkeiten des Fleisches befreit hat. Diese Person, so stellen sie sich vor, isst und trinkt nicht und hat wie ein Roboter keine körperlichen Bedürfnisse; außerdem glauben sie, dass diese Person auf reine Weise denkt, ohne eigennützige Erwägungen, und dass sie innerlich äußerst heilig ist. Sie stellen sich vor, dass es dafür nicht nötig sei, nach der Wahrheit zu streben oder jahrelang über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten oder jahrelanges Zurechtstutzen zu akzeptieren; stattdessen kann Gott all dies mit nur ein paar Worten erreichen, denn was auch immer Gott sagt, wird vollbracht, und was auch immer Er gebietet, wird feststehen. Besonders am Anfang, als die Menschen gerade die dritte Phase von Gottes Werk angenommen hatten, waren sie noch mehr von allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Sein Werk erfüllt. Als einige Leute hörten, dass „Gottes Werk bald enden wird“, wussten sie nicht, in welchem Jahr, Monat oder an welchem Tag es enden würde, und doch fühlten sie sich unruhig und entsagten sogar ihren Jobs und Familien. Einige Bauern hörten auf, Getreide anzubauen, andere stellten die Rinder- und Schafzucht ein. Manche verkauften sogar ihre Immobilien und Autos, hoben ihr gesamtes Geld von der Bank ab, packten ihre Besitztümer zusammen und begannen, ihr Gold, Silber und ihre Wertsachen bei sich zu tragen, bereit, Gott zu folgen. Denn die Menschen dachten, Gottes Werk gehe zu Ende und sie bräuchten ihr Leben nicht mehr zu leben. Sie glaubten, Gott habe Familien und Ehen auseinandergebracht und sie sollten ihre Ehen, Jobs und ihre Zukunft aufgeben und allen weltlichen Vergnügungen den Rücken kehren, um Gott zu folgen. Wenn jemand sie fragen würde: „Wohin gehst du mit diesem Koffer und deiner ganzen Familie im Schlepptau?“, würden sie sagen: „Ich gehe ins Himmelreich.“ Wenn sie dann gefragt würden: „Wo ist das Himmelreich?“, würden sie antworten: „Ich weiß es noch nicht. Ich gehe, wohin Gott mich führt.“ Unabhängig davon, ob sie aus einem Impuls heraus handelten oder es sich gut überlegt hatten, offenbaren diese Äußerungsformen auf jeden Fall eine Tatsache, nämlich, dass die Menschen eine große Menge an Vorstellungen über Gottes Werk haben. Sie wissen nicht, wie Gott wirken wird, um sie zu retten, oder wie sie sich fühlen werden oder in welcher Art von Zustand und Umgebung sie leben werden, nachdem Er sie gerettet hat. Und was Gottes Absichten genau sind oder welches Ergebnis Gott durch Sein Werk an den Menschen erzielen will, davon wissen sie auch nichts. Was wissen sie also? Sie erinnern sich nur an einen Satz: Der Tag Gottes ist nahe, die Katastrophen sind herabgekommen, Gottes Werk wird bald enden, und wir sollten allem entsagen und Gott folgen. Dies sind die Quelle und Grundlage für die Entstehung all ihrer Auffassungen und Vorstellungen, und durch diese Auffassungen und Vorstellungen haben sie alle möglichen Auswahlen und Entscheidungen getroffen. Welche Auswahlen und Entscheidungen haben sie getroffen? Sie haben sich entschieden, der Welt den Rücken zu kehren, ihrem Studium den Rücken zu kehren, ihren Karrieren den Rücken zu kehren, ihren Ehen den Rücken zu kehren, ihren Familien den Rücken zu kehren und sogar der fleischlichen, familiären Liebe den Rücken zu kehren und so weiter, und nachdem sie all diese Dinge losgelassen haben, warten sie darauf, dass Gottes Werk endet. Was ist ihr Ziel beim Warten auf das Ende von Gottes Werk? Sie wollen entrückt werden und Gott folgen. Wohin genau entrückt? Sie denken, dass sie, egal wohin sie entrückt werden oder an welchem Tag genau, auf jeden Fall nicht in die Hölle kommen werden. Sie glauben, dass sie, selbst wenn es nicht der Himmel ist, an einen höheren Ort gelangen werden, und dass sie, selbst wenn es nicht der Himmel oder ein physisches Königreich ist, nichts falsch machen können, wenn sie Gott folgen, und dass sie wahrscheinlich dorthin entrückt werden, wo auch immer Gott ist. Auch wenn diese Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen hegen, in sich schlüssig erscheinen, können sie sich erfüllen? Ist der Moment, auf den sie gewartet haben – das Ende von Gottes Werk – schon gekommen? (Nein.) Und fühlen sich die Menschen enttäuscht oder unruhig, da Gottes Werk noch nicht beendet ist? Empfinden sie Reue? Einige Menschen sind enttäuscht, nicht wahr? Einige Menschen werden negativ, wenn sie bei der Ausführung ihrer Pflicht auf Schwierigkeiten stoßen, oder sie fühlen Reue, wenn sie in ihrem Familienleben Drangsal erleben oder wenn sie Verfolgung erleiden und keinen Ausweg haben. Natürlich war es für manche Menschen nicht leicht, bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchzuhalten, aber in ihren Herzen sind sie in der Tat sehr unruhig. Weswegen sind sie unruhig? Sie denken: „Warum ist Gottes Werk noch nicht vollendet? Wie viel länger wird Gottes Werk noch dauern? Sollte ich nach Hause gehen und mein Leben weiterleben? Sollte ich wieder zur Arbeit gehen und mir eine Zukunft in der Welt suchen? Sollte ich mein Haus zurückkaufen? Gott antwortet uns nicht und gibt uns keine klare Antwort darauf! Sollte uns nicht gesagt werden, wann Gottes Werk enden wird und welche andere Arbeit Er tun wird, damit wir vorbereitet sein können? Gott sagt uns diese Dinge nicht, Er drückt nur immer wieder Wahrheiten aus, hält Gemeinschaft über Wahrheiten und spricht über die Errettung. Er spricht nie darüber, was später kommt, oder über die Zukunft, oder wann die Menschheit in einen schönen Bestimmungsort eintreten wird, oder wann das Leben des Fleisches enden wird; Er lässt uns einfach unbegrenzt warten.“ Die Menschen haben keine Kenntnis von Gottes Werk. Genauer gesagt, ist ihnen nicht klar, wie Gott die Menschen rettet, welche Methoden Er anwendet, um die Menschen zu retten, welche spezifische Arbeit Gott in Seinem gesamten Wirken ausführt, um die Menschen zur Errettung zu befähigen, und so weiter. Stattdessen leben sie immer in ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen und betrachten Gottes Werk als eine Formalität oder als eine fantastische Art von Magie. Es ist, als sei Sein Werk nur Rhetorik ohne konkreten Inhalt – Gott muss nur ein paar Worte sagen, und was auch immer Er sagt, wird vollbracht, und was auch immer Er gebietet, wird feststehen, und danach werden sich die Menschen ändern und genau so werden, wie es im Buch der Offenbarung vorhergesagt ist: Sie werden zu heiligen Menschen und geheiligt. Unabhängig davon, welche vagen und hohlen Vorstellungen die Menschen über Gottes Werk haben, ob sie spezifisch oder unspezifisch sind, lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Menschen voller Auffassungen und Vorstellungen über Sein Werk sind. Sie leben stets in hohlen Auffassungen und Vorstellungen, wenn es darum geht, wie sie an Gottes Werk herangehen und wie sie an jedes spezifische Werk, das Gott tut, um die Menschheit zu retten, und an jede spezifische Sache, die Er sagt, um die Menschheit zu retten, herangehen. Natürlich haben die meisten Menschen nur eine einzige Auffassung und Vorstellung von Gottes Werk: Sobald Gottes Werk beendet ist, werden es die Menschen endlich geschafft haben. Solange sie ausharren können, bis Sein Werk beendet ist, und zu diesem Zeitpunkt überleben können, werden sie gewonnen haben, und alle Entsagungen und Opfer, und alle Nöte, die sie erlitten haben, und die Preise, die sie bezahlt haben, werden sich gelohnt haben. Demnach sind die Menschen einerseits von allerlei Vorstellungen über Gottes Werk erfüllt. Andererseits streben die Menschen in ihrem Glauben an Gott nicht nach der Wahrheit; stattdessen hat ihr Glaube den Charakter eines Glücksspiels – sie setzen ihr Leben und all ihren Besitz, ihre Zukunft, ihre Ehe und alles, was sie haben, und denken, dass sie nur durchhalten müssen, bis Gottes Werk beendet ist, und dass sie, solange sie noch am Leben sind, wenn Gott verkündet, dass Sein Werk beendet ist, Gewinn gemacht und alles zurückbekommen haben werden, was sie eingesetzt haben. Denken die Menschen nicht so? (Ja.) Nachdem wir so viel darüber gesprochen haben, was sind die Hauptauffassungen und -vorstellungen der Menschen über Gottes Werk? (Die Menschen glauben, dass Gottes Werk voller Wunder ist und dass Gott die Menschen mit nur ein paar Worten reinigen kann und sie ins Himmelreich eintreten können, ohne irgendeinen Preis zahlen oder nach der Wahrheit streben zu müssen.) Das sind Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gottes Werk haben. Welche anderen Auffassungen und Vorstellungen gibt es? (Die Menschen wissen nicht genau, welches Ergebnis Gott durch Sein Werk an den Menschen erreichen will, und sie denken, dass sie, solange sie durchhalten können, bis Gottes Werk getan ist, Hoffnung haben werden, ins Himmelreich einzutreten.) Auch das ist eine Auffassung und Vorstellung – die Menschen denken, Gottes Werk sei nur eine Formalität und ein Verfahren. Was gibt es noch? (In ihrem Glauben an Gott streben die Menschen nicht nach der Wahrheit, sondern ihr Glaube hat die Qualität eines Glücksspiels.) Ist dies eine Auffassung und Vorstellung? Dies ist das Wesen des Glaubens der Menschen an Gott und das Wesen ihres Strebens. Welche Auffassungen und Vorstellungen sind darin enthalten? Ist es nicht so, dass die Menschen denken, dass sie wie durch Zauberei verändert werden, solange sie allem entsagen und eine Pflicht tun, während sie Gott folgen? (Doch.) Die Gedanken der Menschen sind äußerst hohl, befassen sich mit übernatürlichen Dingen und sind vage. Die Menschen denken, dass sie weder Züchtigung noch Gericht oder Zurechtstutzen annehmen müssen, und auch nicht die Versorgung durch Gottes Worte. Sie denken, sie müssten Gott lediglich auf diese Weise folgen und die ihnen aufgetragenen Pflichten ausführen. Solange sie Ihm bis zum Ende folgen, würden sie dann verändert werden und letztendlich ins Himmelreich eintreten, sobald Gottes Werk beendet ist. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Doch.)
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?