Exkurs 1: Was ist die Wahrheit? (Abschnitt Vier)
Not und Demütigung, was davon ist positiv? Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden? (Ja, den gibt es.) Not ist etwas Positives. Wenn du Gericht, Züchtigung, Zurechtstutzen bereitwillig akzeptierst und diese Not bereitwillig erleidest, dann wird deine Interpretation dieser Not folgendermaßen lauten: „Ich sollte diese Not erleiden. Ganz gleich, was Gott tut, selbst wenn ich es nicht verstehe und es für mein Herz schwer zu ertragen ist und ich negativ und schwach bin, ist alles, was Er tut, richtig. Ich habe eine verdorbene Disposition und sollte nicht mit Gott argumentieren. Ganz gleich, wie schwer es für mein Herz zu ertragen ist, meine eigenen Fehler haben das herbeigeführt. Gott irrt sich nicht; alles, was Gott tut, ist richtig. Ich habe es verdient, Not zu erleiden. Wer hat mich dazu gebracht, eine verdorbene Disposition zu haben? Wer hat mich dazu gebracht, mich Gott zu widersetzen? Wer hat mich dazu gebracht, Böses zu tun? Gott beschert mir diese Dinge nicht, meine eigene Natur treibt mich dazu. Ich sollte diese Not erleiden.“ Ist es also für die Menschen etwas Positives, diese Not zu erleiden? (Ja.) Wenn die Menschen sie positiv verstehen und sie von Gott annehmen, dann ist diese Not positiv. Nehmen wir jedoch an, sie sagen: „Ich kann mich unterwerfen, aber obwohl ich mich unterwerfe, muss ich meinen Gedankengang trotzdem klar erklären, und ich muss klar mitteilen, was ich innerlich denke und was ich tue. Ich kann mich nicht einfach so feige und wirrköpfig unterwerfen. Anderenfalls werde ich sterben, weil sich die Dinge in mir aufgestaut haben.“ Sie wollen die Dinge immer klar und deutlich erklären, alle Einzelheiten dazu klar erklären, über ihre Argumentation reden, darüber reden, was sie denken, darüber reden, wie sie einen Preis zahlen, und darüber reden, wie korrekt sie sind. Sie sind nicht gewillt, ein Mensch zu sein, der sich Gott unterwirft – es zu unterlassen, sich zu rechtfertigen, sich zu verteidigen oder über ihre eigene Argumentation zu reden. Sie sind nicht gewillt, so zu handeln. Als was betrachten sie in diesem Fall Unterwerfung? Sie betrachten sie als das Erdulden von Erniedrigung. Was denken sie innerlich? „Ich muss all diese Erniedrigung ertragen, damit Gott mich gutheißt und sagt, dass ich mich unterworfen habe.“ Existiert diese Demütigung tatsächlich? Wenn sie überhaupt nicht existiert, warum erklären sie die Dinge dann trotzdem klar und deutlich, um diese „Demütigung“ loszuwerden? Das ist keine wahre Unterwerfung. Selbst wenn die Absicht, mit der du etwas tust, richtig ist, möchte Gott die Dinge so orchestrieren. Du musst dich nicht verteidigen; du musst nicht argumentieren. Hat Hiob besser gehandelt als du oder nicht? (Er hat besser gehandelt.) Hätte Gott, als Hiob geprüft wurde, zugehört, wenn er argumentiert und sich verteidigt hätte? Nein, Er hätte nicht zugehört. Das ist eine Tatsache. Wusste Hiob, dass Gott nicht zuhört, wenn Menschen sich verteidigen? Hiob wusste es nicht, aber Hiob verteidigte sich nicht. Er besaß diese Größe; er unterwarf sich wirklich. Was hatte Hiob Schlimmes getan, dass Gott ihn so behandelte? Er hatte nichts Schlimmes getan. Gott sagte, dass Hiob Ihn fürchtete und das Böse mied und ein vollkommener Mensch war. Wenn wir in dem Zusammenhang von „Demütigung“ sprechen, so hätte Gott nicht dafür sorgen sollen, dass Hiob diese Erniedrigungen erlitt, und hätte ihn nicht Satan ausliefern und zulassen sollen, dass Satan ihn versuchte und ihn all seiner Besitztümer beraubte. Wenn wir es unter dem Aspekt der Logik von Menschen betrachten, die sich nicht unterwerfen, so erlitt Hiob Not und ertrug viel Erniedrigung, und als er diese Prüfungen empfing, erduldete er Demütigung und trug eine schwere Bürde, um nachträglich von Gott noch größere Segnungen zu bekommen. Stimmte das tatsächlich? (Nein.) Dachte und praktizierte Hiob so? (Nein.) Wie praktizierte er? Wie ging er an diese Prüfungen heran? Er musste nichts ertragen, noch dachte er, er würde Erniedrigung erleiden. Was dachte er? (Gott hat’s gegeben und Er hat’s genommen.) Das ist richtig. Die Menschen kommen von Gott. Gott hat dir das Leben geschenkt, und Er hat dir den Atem geschenkt. Du bist ganz und gar von Gott, ist also nicht alles, was du bekommst, von Gott gegeben? Was hast du denn, womit du angeben könntest? Alles ist von Gott gegeben, wenn Gott es also wegnehmen will, was hast du da zu argumentieren? Wenn Er dir etwas gibt, freust du dich, und wenn Er dir etwas nicht gibt, bist du unglücklich, beklagst dich über Gott, forderst es von Gott und streitest dich mit Gott. Ob Gott dir etwas gibt, ist Gott überlassen; da gibt es für die Menschen nichts zu argumentieren. Handelte Hiob so? (Ja.) So handelte Hiob. Gab es da in seinem Herzen ein Gefühl von Ungerechtigkeit? (Nein.) Nein, das gab es nicht. Oberflächlich betrachtet, hatte Hiob genug Grund, laut „Ungerechtigkeit“ zu rufen, sich zu rechtfertigen, sich zu verteidigen, sich gegen Gott zu stellen und Gott alles klar und deutlich zu erklären. Er war derjenige, der am würdigsten war, das zu tun, aber tat er es? Nein, er tat es nicht. Er sagte kein Wort, er tat nur ein paar Dinge: Er zerriss seine Kleider, schor sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an. Als welche Art von Mensch wurde er aufgrund dieser Handlungsabfolge von den Menschen wahrgenommen? Als einen Menschen, der Gott fürchtete und Böses mied, und als einen vollkommenen Menschen. Was ist die Definition eines vollkommenen Menschen? Jemand, der keinerlei Urteil über das fällt, was Gott tut, sondern es stattdessen lobpreist und sich unterwirft, und der, ganz gleich, wie groß die Not ist, die er erleidet, nicht sagt: „Ich habe eine Ungerechtigkeit erlitten. Das ist eine Erniedrigung.“ Ganz gleich, wie groß die Not ist, die er erleidet, er gibt weder ein Wort dieser Art zu erkennen, noch sagt er ein derartiges Wort. Wie nennt man das? Nichtgläubige nennen das „Selbstaufgabe“. Worin besteht hier die Logik? Ist es das, was es ist? (Nein.) „Selbstaufgabe“ ist eine psychische Erkrankung und Unsinn. Egal, wie groß die Sache war, in die Hiob geriet, oder wie schmerzhaft sie war, er argumentierte nie mit Gott oder bekämpfte Ihn; er unterwarf sich einfach. Was war der ursprüngliche Grund, weshalb er sich unterwarf? Gottesfurcht. Seine Fähigkeit, sich zu unterwerfen, ging auf sein Gottesverständnis zurück. Er glaubte, dass alles von Gott kommt, und dass alles, was Gott tut, richtig ist.
Einige Teamleiter und Verantwortliche, die entlassen werden, weinen ohne Ende, rasten aus und werden emotional. Sie denken, sie hätten eine Ungerechtigkeit erlitten, beklagen sich, dass Gott nicht gerecht sei, und denken, dass die Brüder und Schwestern ihnen Unrecht getan hätten, indem sie sie bloßgestellt und gemeldet haben, und sagen: „Ihr habt kein Gewissen. Ich war so gut zu euch, und so vergeltet ihr es mir! Gott ist nicht gerecht. Ich habe solch große Ungerechtigkeit erlitten, doch Gott hat mich nicht beschützt; man hat mich einfach barsch entlassen. Ihr alle seht auf mich herab, und Gott sieht auch auf mich herab!“ Sie denken, dass sie sehr ungerecht behandelt worden sind, und rasten aus. Sag Mir, kann so ein Mensch sich schließlich unterwerfen? So wie Ich es sehe, ist es nicht leicht. Ist es also für sie nicht vorbei? Wozu rastest du aus? Wenn du es akzeptieren kannst, dann akzeptiere es. Wenn du die Wahrheit nicht akzeptieren kannst und dich der Wahrheit nicht unterwerfen kannst, dann verschwinde aus Gottes Haus! Glaub’ nicht an Gott – keiner zwingt dich. Welcher Ungerechtigkeit wurdest du ausgesetzt? Wozu rastest du aus? Das ist Gottes Haus. Wenn du das Zeug dazu hast, dann raste in der Gesellschaft aus und suche nach Satanen und Teufelskönigen, vor denen du ausrasten kannst. Raste nicht in Gottes Haus aus. Ist das eine große Sache, wenn du als Teamleiter entlassen wirst? Wenn du kein Teamleiter bist, kannst du trotzdem leben, oder nicht? Du wirst nicht an Gott glauben, wenn du kein Teamleiter bist? Hiob erlitt so große Not, aber was hat er gesagt? Er gab nicht ein Wort der Klage von sich, lobte Gott sogar und sagte: „Der Name Jehovas sei gelobt“ (Hi 1,21). Lobte er Jehovas Namen, weil er eine Fülle an Belohnungen und Vorteilen erhielt? Nein. Er hatte es einfach so verstanden, und so praktizierte er auch. Hat das nicht auch etwas mit dem Charakter eines Menschen zu tun? (Ja.) Manche Menschen haben einen niederen Charakter, und wenn man ihnen ein klein wenig Unrecht tut, dann denken sie, man hätte sie extrem unfair behandelt und dass jeder unter der Sonne sich deswegen schuldig fühlen und sie um Vergebung bitten sollte. Diese Menschen sind so problematisch! Wie würdet ihr das Wort „Erniedrigung“ erklären? Bei Nichtgläubigen kommt es häufig vor, dass sie Erniedrigungen erleiden, aber in Gottes Haus gibt es dafür eine andere Formulierung: Not und Erniedrigung zu erleiden, um die Wahrheit zu erlangen, ist Not, die die Menschen erleiden sollten. Ganz gleich, ob sie zurechtgestutzt oder entlassen werden, Menschen, die die Wahrheit verstehen, halten das nicht für eine Erniedrigung. Sie denken, dass sie es verdient haben, Not zu erleiden, und dass die Menschen sich dem nicht unterwerfen können, weil sie verdorbene Dispositionen besitzen, aber dass das keine Erniedrigung ist. Wer erleidet wirklich Erniedrigung? Es ist Gott, der Erniedrigung erleidet. Gott rettet die Menschheit, aber die Menschen verstehen es nicht. Sieh mal, nachdem Gott die Israeliten aus Ägypten gebracht hatte, beteten sie Götzen an. Wenn sie nichts zu essen hatten, beschwerten sie sich über Gott, und Gott musste ihnen Manna und anderes Essen vom Himmel schicken. Nach ein paar guten Tagen schenkten sie Gott keine Beachtung, aber wenn sie auf Schwierigkeiten trafen, suchten sie Ihn wieder auf. Würdet ihr nicht sagen, dass Er große Erniedrigung erlitt? Erleidet der menschgewordene Gott nicht große Erniedrigung, wenn Er von den Zeitaltern abgelehnt wird? Die Menschen sind nichts und zu nichts fähig. Die Menschen kommen in den Genuss von so viel gottgegebener Gnade und in den Genuss so vieler Wahrheiten, die Gott bereitstellt, haben aber das Gefühl, es sei besonders ungerecht, wenn sie ein wenig verdiente Not erleiden. Welche Ungerechtigkeit erleiden die Menschen? Es gibt einige Menschen, die normalerweise ziemlich viel Standhaftigkeit aufweisen, aber wenn sie ein wenig Not leiden – wenn Brüder und Schwestern sie zurechtstutzen oder jemand etwas Unangenehmes zu ihnen sagt oder niemand sie unterstützt oder ihnen schmeichelt – fühlen sie sich gekränkt, haben das Gefühl, sie hätten große Not erlitten und man hätte ihnen Unrecht getan, und beklagen sich: „Ihr seht alle auf mich herab, und niemand achtet auf mich. Ich bin dazu bestimmt, schlecht behandelt zu werden!“ Wozu rastest du aus? Was nützt es, so etwas zu sagen? Stimmen irgendwelche dieser Worte mit der Wahrheit überein? (Nein.) Worauf also läuft das hinaus – ist das Demütigung? Du bist unfähig, die Not klar zu sehen, die du verdient erleidest, und du nimmst sie nicht an. Du hast dir so viele Predigten angehört, verstehst aber nicht, wie die Menschen die Wahrheit praktizieren sollten und wie sie sich unterwerfen sollten. Du weißt nichts davon und denkst trotzdem, du hättest in irgendeiner Form eine große Erniedrigung erlitten. Bist du nicht unvernünftig? Existiert diese Erniedrigung in den Augen der Menschen, die Gottes Errettung annehmen? (Nein.) Selbst wenn Brüder und Schwestern dich manchmal definitiv unfair behandeln, wie solltest du das wahrnehmen? Beispielsweise liegen irgendwo fünfzig Euro herum, und nachdem du daran vorbeigegangen bist, sind sie weg, und jeder verdächtigt dich, du hättest sie genommen. Was würdest du tun? Du würdest dich innerlich gekränkt und frustriert fühlen: „Obwohl ich arm bin, habe ich trotzdem moralisches Rückgrat. Mir liegt trotzdem etwas an meiner Würde. Ich habe nie irgendetwas genommen, das einem anderen gehörte. Ich wasche meine Hände in vollkommener Unschuld. Ihr seht immer auf mich herab, und ich bin der Erste, den ihr verdächtigt, wenn das passiert. Gott hat die Dinge nicht für mich klargestellt. Es sieht so aus, als würde Er mich auch nicht mögen!“ Du rastest aus. Zählt das als Demütigung? (Nein.) Was also solltest du in dieser Situation tun? Wenn du das Geld genommen hast, dann gib es zu und versprich, dass du dir nie wieder irgendetwas nimmst. Wenn du es nicht genommen hast, dann sage: „Ich habe es nicht genommen. Gott beobachtet das Innerste des Menschenherzens. Wer auch immer dieses Geld genommen hat, weiß es, und Gott weiß es auch. Ich werde kein weiteres Wort sagen.“ Du musst nicht sagen: „Ihr seht auf mich herab. Ihr wollt alle auf mir herumhacken.“ Was nützt es, so etwas zu sagen? Ist es etwas Gutes, eine Menge solcher Dinge zu sagen? (Nein.) Warum nicht? Wenn du eine Menge solcher Dinge sagst, dann beweist das eine Tatsache: Gott ist nicht in deinem Herzen; du glaubst nicht an Gott, und du hast keinen wahren Glauben an Gott. Wenn du die Wahrheit sagst, dann weiß Gott das. Er beobachtet das Innerste des Menschenherzens und prüft alles, was die Menschen sagen und tun, genau. Wie andere Menschen das sehen wollen, liegt bei ihnen. Du glaubst, dass Gott all diese Dinge weiß, und es ist nicht nötig, viel zu sagen. Musst du dich gekränkt fühlen? Nein, das musst du nicht. Von welcher Bedeutung ist diese Sache? Du glaubst, du hättest eine Ungerechtigkeit erlitten, als du diffamiert wurdest und man über dich geurteilt hat, weil du an Gott glaubst, aber kannst du klar darüber sprechen? Indem du dich zielstrebig gegen sie verteidigst, verschleppst du die eigentliche Sache. Das ist sinnlos, oder nicht? Was nützt es, mit ihnen zu streiten? Damit praktizierst du nicht die Wahrheit.
Die Menschen erleiden viel Not, während sie Gottes Errettung erleben. Ist die Not, die die Menschen erleiden, Erniedrigung? (Nein.) Das ist sie mit Sicherheit nicht. Warum sage Ich das? (Weil die Menschen verdorbene Dispositionen haben, sollten die Menschen diese Not erleiden.) Die Menschen haben verdorbene Dispositionen – das ist ein Teil davon. Außerdem kannst du, welchen Aspekt der Wahrheit du auch immer nicht verstehst und welcher Teil in deinem Inneren auch immer noch negativ ist, das ansprechen und darüber Gemeinschaft halten. Du musst es nicht in dich hineinfressen. Was ist das Ziel des gemeinschaftlichen Austauschs? (Probleme zu lösen.) Die Wahrheit zu suchen, die Wahrheit schließlich zu verstehen und die im Inneren vorhandenen Probleme zu lösen. Du musst sie nicht in dich hineinfressen. Du musst nicht Erniedrigung erleiden. Du musst nichts ertragen und sagen: „Ich verstehe es nicht, aber ich werde trotzdem dazu gebracht, mich zu unterwerfen. Ich muss es verstehen, bevor ich mich unterwerfe.“ Wenn du es nicht verstehst, kannst du darüber Gemeinschaft halten. Die Wahrheit zu suchen, ist der richtige Weg. Das ist nicht falsch. Wenn über manche Dinge Gemeinschaft gehalten wird und sie eindeutig erklärt werden, dann werden die Menschen wissen, was zu tun ist. Deine Haltung sollte die sein, die Wahrheit zu suchen und Probleme zu lösen, indem du die Wahrheit suchst. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst und nur praktizierst, dich zu unterwerfen, wirst du deine Probleme letztlich immer noch nicht lösen können. Selbst wenn du aufgefordert wirst, dich zu unterwerfen, bist du daher nicht gezwungen, dich auf wirrköpfige Weise oder ohne Grundsätze zu unterwerfen. Allerdings ist in Unterwerfung ein überaus fundamentaler Grundsatz enthalten, nämlich, dass du, wenn du etwas nicht verstehst, dich zunächst unterwerfen solltest und ein unterwürfiges Herz und eine unterwürfige Haltung haben solltest. Das ist die Rationalität, die Menschen besitzen sollten. Nachdem du das bewerkstelligt hast, solltest du langsam suchen. So kannst du es vermeiden, Gottes Disposition zu kränken, und kannst beschützt werden und es bis ans Ende des Weges schaffen. Sind all die Worte, die Gott benutzt, um Menschen bloßzustellen, zu verurteilen und sogar über sie zu richten und sie zu verfluchen, dazu gedacht, die Menschen zu demütigen? (Nein.) Brauchen die Menschen äußerste Geduld, um all das zu erdulden? (Nein.) Nein, das brauchen sie nicht. Im Gegenteil, sie brauchen extremen Glauben, um all das zu akzeptieren. Nur indem du das akzeptierst, kannst du tatsächlich verstehen, was genau Satans verdorbene Natur ist, was genau das verdorbene Wesen der Menschen ist, was genau der Ursprung der menschlichen Feindseligkeit gegenüber Gott ist und warum die Menschen nicht mit Gott vereinbar sind. Du musst die Wahrheit in Gottes Worten suchen, sonst kannst du diese Probleme nicht lösen. Wenn du die Wahrheit nicht akzeptierst und, ganz gleich, wie klar die Aussagen in Gottes Worten sind, sie nicht akzeptierst, dann wirst du diese Probleme nie lösen. Selbst wenn du verstehst, dass „Gottes Worte uns nicht demütigen, sie uns nur bloßstellen und zu unserem eigenen Besten sind“, erkennst du dies nur im Sinne von Glaubenslehre an; du wirst nie die wahre Bedeutung von allem verstehen, was Gott sagt, oder welche Wirkung damit erzielt werden soll. Du wirst auch nie verstehen, was genau die Wahrheit ist, über die Gott redet. Kann ein solcher gemeinschaftlicher Austausch bis zu einem gewissen Grad nicht dafür sorgen, dass die Menschen in Bezug darauf, zu akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt, zu akzeptieren, dass man sie entlässt, und Gottes Wirken, Seine Anordnungen und Seine Herrschaft zu akzeptieren, die nicht mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmen, eine proaktive und positive Haltung haben? (Ja.) Zumindest werden die Menschen denken, dass alles, was Gott tut, richtig ist, dass sie es nicht negativ auffassen sollten und dass sie zunächst die Haltung haben sollten, es aktiv zu akzeptieren, sich zu unterwerfen und dann zu kooperieren. Alles, was Gott den Menschen widerfahren lässt, erfordert ihrerseits keine ausgeprägte Geduld; das heißt, du musst all das nicht erdulden. Was musst du tun? Was du tun musst, ist, zu akzeptieren, zu suchen und dich zu unterwerfen. Der Ausdruck „Demütigung erdulden“, den Nichtgläubige verwenden, ist gegenüber den Menschen eindeutig missbräuchlich. Nichts, was Gott tut, erfordert, dass du Demütigung erduldest. Du kannst Geduld, Liebe, Demut und auch Unterwerfung, Akzeptanz, Ehrlichkeit, Offenheit und Suchen praktizieren; diese Dinge sind relativ positiv. Welche Logik steckt also hinter dem, was Nichtgläubige sagen? Es sind satanische Philosophien und satanische Lügen. Kurzum, Demütigung zu erdulden, ist kein Grundsatz, an den sich diejenigen, die an Gott glauben, halten sollten. Es ist nicht die Wahrheit; es ist etwas Satanisches. Demütigung zu erdulden, ist nicht das, was Gott von den Menschen verlangt, weil hier keine Demütigung vorliegt. Alle Handlungen Gottes gegenüber den Menschen sind Handlungen der Liebe, der Errettung, des sich Kümmerns und des Schutzes. Was Gott sagt und das Werk, das Er in den Menschen vollbringt, all das ist positiv und all das ist die Wahrheit. Nicht ein bisschen davon ist so wie bei Satan, und nichts davon sind Satans Methoden und Mittel. Nur indem sie Gottes Worte annehmen, können die Menschen gereinigt und gerettet werden.
Auf welche Art und Weise manifestiert sich der Vorgang, bei dem man „Demütigung erduldet“ von dem Satan spricht, in den Menschen? Er manifestiert sich in den Menschen so, dass sie anderen Leid antun, sie misshandeln, bei ihnen verheerenden Schaden anrichten und sie mit Füßen treten. Kurzum, es bringt Unglück über dich. Ungeachtet dessen, ob du Not gelitten oder Erniedrigung erlitten hast, was die Menschen, kurz gesagt, aus den Dingen, denen Satan sie unterwirft, letztlich dazugewinnen, ist mit Sicherheit nicht die Wahrheit. Was gewinnen die Menschen dazu? Schmerz. Was Satan in den Menschen herbeiführt, sind unzählige Formen von Demütigung und Spott sowie Misshandlung und Verdorbenheit. Was also bewirkt das in den Menschen und welche Gefühle bringt es in ihnen hervor? Es bringt die Menschen dazu, Ungerechtigkeiten zu ertragen und Zugeständnisse zu machen, was beides ihrer eigenen Erhaltung dient, und bewirkt sogar, dass sie innerlich abartig werden. Die Menschen lernen, alle möglichen Taktiken und Methoden einzusetzen, um mit all dem umzugehen und all das anzugehen, und lernen, Menschen Honig ums Maul zu schmieren, sich zu verstellen und Unwahrheiten zu sagen. Wenn die Menschen all das offenbaren und manifestieren, sind ihre Herzen dann willens, fröhlich und friedvoll oder wütend und schmerzerfüllt? (Wütend und schmerzerfüllt.) Nimmt die Wut in den Herzen der Menschen zu oder ab, je mehr sie in dieser Welt Demütigung erdulden? (Sie nimmt zu.) Betrachten Menschen die Menschheit dann zunehmend feindselig oder zunehmend liebevoll? (Feindselig.) Menschen betrachten die Menschheit zunehmend feindselig und hassen jeden, den sie sehen. Wenn Menschen jung sind und sich gerade erst in die Gesellschaft eingegliedert haben, dann sehen sie alles als wunderbar an und vertrauen den Menschen mit besonderer Leichtigkeit. Wenn sie ihre Dreißiger erreichen, vertrauen sie anderen nicht mehr so sehr. Wenn sie ihre Vierziger erreichen, haben sie in die meisten Menschen kein Vertrauen, und wenn sie ihre Fünfziger erreichen, sind ihre Herzen voller Hass, und sie neigen dazu, eine Kehrtwende zu machen und anderen zu schaden. Was erdulden die Menschen, bevor sie hasserfüllt werden? Alles, was sie erdulden, ist Erniedrigung und Schmerz. Wenn du nicht die Fähigkeit und Macht hast, die andere haben, wenn andere dich als etwas bezeichnen, dann musst du schnell zustimmend nicken, und wenn sie dich verfluchen, musst du zuhören. Es gibt nichts, was du tun kannst, aber was denkst du innerlich? „Eines Tages, wenn ich Macht habe, werde ich dich mit meinen eigenen Händen umbringen und drei Generationen deiner Ahnen auslöschen!“ Der Hass in deinem Herzen wird immer stärker. Das ist die Konsequenz, die Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen, für die verdorbenen Menschen nach sich zieht. Die Menschen denken, es sei etwas Positives, Demütigung zu erdulden und eine schwere Bürde zu tragen, was von der Gesellschaft gepriesen und unterstützt wird, und dass es eine Art von Geisteshaltung und Denkweise ist, die die Menschen in die Lage versetzt, hart zu arbeiten und stärker werden zu wollen. Warum führt das also letztendlich Wut und Hass in den Menschen herbei? (Weil es nicht die Wahrheit ist.) Das ist richtig. Es bringt diese negative Konsequenz hervor, weil es nicht die Wahrheit ist. Wodurch werden Generationen voller Verbitterung und Rachemorde in der Gesellschaft und in Verbrecherbanden hervorgebracht? (Nachdem Menschen Erniedrigung erleiden, wächst der Hass in ihren Herzen, und sie töten aus Rache.) Das ist richtig, so kommt es zu Rachemorden. Generation um Generation töten die Menschen sich gegenseitig auf brutale Weise, bis die Menschheit von einer Katastrophe vernichtet wird. Das ist die Konsequenz. Die Menschheit hat bis zum heutigen Tag unter Satans Macht nach Satans Philosophien und Logik gelebt und sich allmählich weiterentwickelt. Die zwischenmenschliche Beziehung wird immer verdrehter, immer distanzierter, lässt mehr und mehr einen Mangel an Vertrauen erkennen und wird immer kühler. Welcher Punkt ist jetzt erreicht worden? Es ist der Punkt erreicht worden, an dem die Herzen zweier Menschen, die nichts miteinander zu tun haben, voller gegenseitigem Hass und gegenseitiger Feindseligkeit sind. Früher standen Nachbarn in ständigem Kontakt und pflegten oft Umgang miteinander, aber jetzt könnte eine Person seit fünf oder sechs Tagen tot sein und ihr Nachbar würde es nicht wissen; keiner würde nach ihr sehen. Wie ist es so weit gekommen? Es ist wegen dieses gegenseitigen Hasses so weit gekommen. Du willst nicht, dass andere dir gegenüber feindselig sind, gleichzeitig bist du anderen gegenüber aber feindselig – das ist ein Teufelskreis. Es ist eine widrige Konsequenz und eine Katastrophe, welche Satans Gesetze der Menschheit bescheren. Was andere betrifft, haben die Menschen Ansichten und Eindrücke in ihren Herzen, die immer widriger sind, also werden sie immer besser darin, Demütigung zu erdulden und eine schwere Bürde zu tragen, und die Wut und der Hass in ihren Herzen werden größer, bis sie schließlich sagen: „Es wäre besser, wenn sie alle tot wären und kein einziger mehr am Leben wäre!“ Ist nicht das Herz aller voll von derartigem Hass? Sie wünschen sich, dass die Welt so bald wie möglich zerstört würde: „Die Menschen sind alle bis ins Mark schlecht. Sie haben es verdient, vernichtet zu werden!“ Du sagst, dass andere Menschen bis ins Mark schlecht sind, aber was ist mit dir selbst? Kann es sein, dass du dich wirklich geändert hast? Dass du Errettung erlangt hast? Gleichzeitig damit, dass du andere dafür hasst, dass sie bis ins Mark schlecht sind, solltest du besser sein als sie. Wenn du genauso schlecht wie die Menschen in der Welt bist, dann besitzt du keine Vernunft. Wenn Menschen, die Vernunft besitzen, sehen, dass die Menschheit bis ins Mark schlecht ist, sollten sie nach der Wahrheit streben und das Abbild eines Menschen ausleben, um Gott zufriedenzustellen – das ist, was angemessen ist. Auf diese Weise werden sie verschont werden, wenn Gott dieses niederträchtige Menschengeschlecht vernichtet.
Hasst ihr dieses niederträchtige Menschengeschlecht? (Ja.) Die meisten Menschen, die an Gott glauben, weisen etwas Menschlichkeit und Vernunft auf; ihre Herzen sind gütiger, sie sehnen sich nach dem Licht, und sie sehnen sich danach, dass Gott und die Wahrheit Macht haben. Sie mögen nichts Niederträchtiges und nichts, was ungerecht ist. Sie sollten in Bezug auf die Menschheit voller Hoffnung, Liebe und Toleranz sein, wie also können sie die Menschheit hassen? Manche Menschen sagen: „Wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke, da hat der Lehrer auf mir herumgehackt, aber ich habe mich nicht getraut, deswegen den Mund aufzumachen; ich musste es einfach erdulden. Also beschloss ich, fleißig zu lernen und es in Zukunft an die Uni zu schaffen. Ich werde euch allen zeigen, aus welchem Holz ich geschnitzt bin, und dann werde ich der sein, der auf euch herumhackt!“ Manche Menschen sagen: „Wenn ich so an mein Arbeitsleben zurückdenke, da haben respekteinflößende Leute in der Firma immer auf mir herumgehackt, und ich dachte: ‚Wartet nur, bis ich euch eines Tages mit meinen Leistungen übertreffe. Dann werde ich euch das Leben schwer machen!‘“ Andere sagen: „Wenn ich so an mein Leben als Geschäftsmann zurückdenke, da hat der Verkaufsmanager mich immer betrogen, und ich dachte: ‚Eines Tages, wenn ich ein großes Vermögen mache, werde ich es dir heimzahlen!‘“ Für keinen ist das Leben leicht, und alle erleben Zeiten, in denen auf ihnen herumgehackt wird – da gibt es Leute, die sie innerlich hassen und mit denen sie eine Rechnung begleichen wollen. So weit ist es mit der Welt gekommen; sie ist voller Hass und voller Feindseligkeit. Die Feindseligkeit der Menschen gegeneinander ist zu extrem, und sie können nicht harmonisch miteinander auskommen und stehen in keinem freundschaftlichen Verhältnis zueinander. Mit dieser Welt wird es bald aus sein; sie ist am Ende. Jeder birgt in seinem Inneren herzzerreißende Geschichten von früher, als irgendjemand irgendwo auf ihm herumhackte, oder von früher, als andere in irgendeiner Firma, Organisation oder Gruppe von Menschen auf ihm herumhackten, auf ihn herabsahen, ihn austricksten oder ihm etwas zuleide taten. So etwas passiert überall. Was beweist das? Es beweist, dass es unter den Menschen keinen mehr wie Noah gibt. Trifft das nicht zu? (Ja.) Die Herzen aller sind voller Niederträchtigkeit und voller Feindseligkeit gegenüber der Wahrheit, gegenüber positiven Dingen und gegenüber Gerechtigkeit. Die Menschen sind bereits unrettbar. Es gibt keinen Menschen, keine Lehre und keine Theorie, die die Menschheit retten kann – das ist Tatsache. Manche Menschen hoffen immer noch: „Wann wird es einen Weltkrieg geben? Nach dem Krieg wird jeder, der es verdient hat, zu sterben, tot sein, und die übriggebliebenen Menschen können einen Neuanfang machen. Eine neue Ära wird beginnen, und es wird ein neues Land aufgebaut werden.“ Ist das möglich? Nein, das ist es nicht. Manche Menschen setzen ihre Hoffnung auf alle möglichen verschiedenen Religionen, aber nun geht die Sonne über allen Religionen unter, und sie hauchen ihr Leben aus. Jede Religion ist durch und durch verrottet und hat einen schändlichen Ruf. Was meine Ich mit diesen Worten? Sie sollen den Menschen eine Tatsache begreiflich machen: Würde Gott nicht Worte und die Wahrheit benutzen, um die Menschheit zu retten, würden der Hass und die bösartige Disposition tief im Inneren der Menschen nur immer schlimmer werden und immer mehr um sich greifen. Letztlich gäbe es für die Menschheit nur eine Möglichkeit, nämlich dass sie sich schließlich selbst zerstört, weil Menschen sich brutal gegenseitig umbringen. Derzeit wollen viele Menschen diesem niederträchtigen Menschengeschlecht aus dem Weg gehen und allein tief in den Bergen und Wäldern leben oder an einem Ort ohne jede Spur von menschlichem Leben. Was ist die Folge davon? Die Menschheit wird sich nicht länger vermehren, und es wird keine nächste Generation geben. Die Menschheit wird nach der jetzigen Generation aussterben – es wird keine Nachkommen geben. Der Widerstand der Menschheit gegen Gott ist zu stark, was frühzeitig Seinen Zorn erregte. Es wird mit ihr schon bald zu Ende sein. Warum gibt es so viele Menschen, die nicht heiraten wollen? Weil sie Angst haben, ausgetrickst zu werden, nicht glauben, dass es noch irgendwelche guten Menschen gibt, und der Ehe gegenüber voller Feindseligkeit sind. Wem sollte man die Schuld daran geben? Schiebt es darauf, dass die Menschen zu tief verdorben sind, schiebt es auf Satan und Teufel, und schiebt es darauf, dass die Menschen Verdorbenheit bereitwillig akzeptieren. Du hasst andere, aber bist du wirklich besser als sie? Du weist die Wahrheit nicht auf, und andere zu hassen, nützt nichts. Wenn die Menschen die Wahrheit nicht aufweisen und die Wahrheit nicht verstehen, werden sie letztlich in eine Sackgasse geraten und ins Unheil stürzen und vernichtet werden. Das ist das Ende, das sie ereilen wird. Wenn Gott die Menschheit nicht rettet, wird es in der verdorbenen Menschheit niemanden geben, der die Wahrheit verstehen kann.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?