Exkurs 1: Was ist die Wahrheit? (Abschnitt Zwei)

II. „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ – eine Analyse

Wir wollen über eine andere Redewendung sprechen: „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“. Wer kann erklären, was das bedeutet? (In der Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ ist mit Reisig Feuerholz gemeint und mit Galle eine Gallenblase. Es ist die Rede davon, wie Goujian, König über das Reich Yue, auf einem Stapel Feuerholz schlief und jeden Tag an einer Gallenblase leckte und wie er Rache üben, aus der Asche seiner Niederlage auferstehen und sein Königreich wiederherstellen wollte.) Du hast den Hintergrund dieser Redewendung erklärt, nämlich die Geschichte, auf die diese Redewendung zurückgeht. Normalerweise muss man, wenn man eine Redewendung erklärt, abgesehen von der Erklärung des Hintergrundes, die erweiterte Bedeutung der Redewendung erklären – wofür steht sie als Metapher, wenn Menschen sie in der heutigen Zeit verwenden. Erkläre es noch einmal. (Sie steht als Metapher für einen Menschen, der hart und viel arbeitet und der mühevoll kämpft und arbeitet, um seine Ziele und Wünsche zu verwirklichen.) Wie also sollte man „Reisig“ und „Gallenblase“ in diesem Kontext erklären? Du hast diese beiden Aspekte der Bedeutung nicht erklärt. Wenn wir uns die Wörter ansehen, so ist mit „Reisig“ eine Art von dornigem Feuerholz gemeint; er legte sich zum Schlafen auf dorniges Feuerholz, rief sich danach immer wieder seine Umstände, seine Schmach und die Mission in Erinnerung, die er auf sich genommen hatte. Außerdem hängte er eine Gallenblase an der Decke auf und leckte jeden Tag daran. Was schmecken Menschen, wenn sie an einer Gallenblase lecken? (Bitterkeit.) Es würde so bitter schmecken! Mit diesem Gefühl erinnerte er sich daran, seinen Hass nicht zu vergessen, seine Mission nicht zu vergessen und seinen Wunsch nicht zu vergessen. Was war sein Wunsch? Die große Aufgabe, sein Königreich wiederherzustellen. Wofür steht „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ als Metapher? Normalerweise ist es eine Metapher für einen Menschen, der sich in einer unglücklichen Lage befindet, aber seine Mission und seine Wünsche nicht vergisst und imstande ist, einen Preis für seine Wünsche, seine Bestrebungen und seine Mission zu zahlen. Das ist mehr oder weniger die Bedeutung. Ist die Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ in den Augen weltlicher Menschen etwas Positives oder etwas Negatives? (Etwas Positives.) Warum wird diese Redewendung als positiv betrachtet? Sie kann Menschen inmitten von Not motivieren, ihren Hass nicht zu vergessen, ihre Schmach nicht zu vergessen, und sie dazu bringen, dass sie hart arbeiten und stärker werden wollen. Es ist eine relativ inspirierende Redewendung. In den Augen weltlicher Menschen ist diese Redewendung zweifellos positiv. Wenn Menschen entsprechend dieser Redewendung handeln, dann sind ihr Tun, ihre Motivation dafür, die Art und Weise, wie sie handeln, und die Grundsätze, an die sie sich halten, zweifellos richtig und positiv. Wenn man das so ausdrückt, dann ist grundsätzlich nichts falsch an dieser Redewendung; was also wollen wir im Detail analysieren, wenn wir diese Redewendung zur Sprache bringen? Was wollen wir sagen? (Wir wollen im Detail analysieren, inwiefern diese Redewendung der Wahrheit zuwiderläuft.) Das ist richtig, wir wollen erkennen, ob sie die Wahrheit ist oder nicht. Da diese Redewendung so „richtig“ ist, lohnt es sich, dass wir im Detail analysieren und verifizieren, inwiefern sie „richtig“ ist. Dann werden wir eine präzise Definition davon haben und können uns ansehen, ob sie tatsächlich die Wahrheit ist oder nicht. Das ist letztlich das Ergebnis, das wir erzielen wollen. Die Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ ist ein Überlebensgesetz, an dem Menschen unter besonderen Umständen festhalten. Wir wollen zunächst sicher sein – ist diese Redewendung die Wahrheit? (Nein.) Wir wollen nicht mit der Aussage anfangen, ob sie die Wahrheit ist oder nicht. An der Wortbedeutung können die Menschen sehen, dass diese Redewendung keine negative Bedeutung hat. Welche positive Bedeutung hat sie also? Sie kann Menschen motivieren, ihnen Entschlossenheit verleihen, sie dazu bringen, weiterzukämpfen, sich nicht zurückzuziehen, nicht den Mut zu verlieren und keine Feiglinge zu sein. Es gibt also einen Aspekt, bei dem sie eine positive Anwendung findet. Unter welchen Umständen ist es jedoch notwendig, dass die Menschen die in dieser Redewendung enthaltenen Grundsätze für ihr Verhalten und Handeln hochhalten? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Grundsätzen, die diese Redewendung hochhält, und dem Glauben an Gott? Besteht ein Zusammenhang damit, dass man die Wahrheit praktiziert? Besteht ein Zusammenhang damit, dass man seine Pflicht tut? Besteht ein Zusammenhang damit, dass man Gottes Weg folgt? (Nein.) Ihr seid so schnell zu einer Schlussfolgerung gelangt? Woher wisst ihr, dass es da keinen Zusammenhang gibt? (Es steht so nicht in Gottes Worten.) Diese Aussage ist allzu vereinfachend und unverantwortlich. Wenn du es nicht verstehst und sagst, „Wie dem auch sei, es steht nicht in Gottes Worten, und ich weiß nicht, was diese Redewendung bedeutet, also werde ich nicht darauf hören. Sie kann besagen, was immer sie will, aber ich werde es nicht glauben“, dann ist diese Aussage unverantwortlich. Du musst sie ernsthaft angehen. Sobald du sie ernsthaft angegangen bist, sie gründlich verstehst und diesbezüglich über echtes Urteilsvermögen verfügst, wirst du diese Redewendung nie als die Wahrheit ansehen. Im Moment lasse Ich dich nicht die Richtigkeit dieser Redewendung leugnen, vielmehr mache Ich dir begreiflich, dass diese Redewendung nicht die Wahrheit ist, und zeige dir, welche Wahrheiten es sind, die du unter denselben Umständen verstehen solltest, und wie du die Wahrheit unter denselben Umständen hochhalten solltest. Verstehst du? Sagt Mir also, wie ihr das auffasst. (Auf Reisig schlafen und Galle lecken, dreht sich darum, wie Menschen in unglückseligen Zeiten praktizieren sollten, aber in Gottes Haus existiert der Begriff „unglückselig“ nicht. Wenn Gott Menschen entlarvt oder sie Prüfungen durchlaufen lässt, dann gehört all das zu dem Prozess, bei dem Gott sie vervollkommnet – und das ist kein Unglück. Diese Redewendung sagt den Menschen, sie müssten sich an die Mühsal erinnern, die sie zu dieser Zeit erlitten, und in Zukunft wieder etwas an Boden gewinnen. Diese Redewendung hat in Gottes Haus weder Hand noch Fuß. Ich werde euch ein Beispiel geben, das ein wenig unpassend ist: Einige Leiter benutzen nach ihrer Entlassung die Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“, um sich zu motivieren, und sagen: „Ich werde von Goujian, König über das Reich Yue, lernen und auf Reisig schlafen und Galle lecken. Es wird eine Zeit kommen, in der ich meinen alten Posten wieder einnehmen und erneut Leiter werde. Ihr werdet schon sehen! Jetzt kritisiert ihr mich und sagt, ich sei in dieser Hinsicht schlecht und in jener Hinsicht schlecht. Eines Tages werde ich zurückgewinnen, was ich verloren habe, und euch zeigen, aus welchem Holz ich geschnitzt bin. Ganz bestimmt wird der Tag kommen, an dem die Demütigung, die ich jetzt erlitten habe, fort- und reingewaschen wird!“) Das ist ein sehr gutes Beispiel. Hat es euch erleuchtet? Erlebt ihr je Zeiten, in denen ihr auf Reisig schlafen und Galle lecken wollt? Denkt ihr je darüber nach, verlorenen Boden wiedergutzumachen? (Ja. Ich habe diese Gedanken, wenn die Menschen meine Ansichten negieren. Wenn ich beispielsweise etwas mit Brüdern und Schwestern diskutiere und sie die Ansichten, die ich vorbringe, hinterfragen, dann fühle ich mich im Herzen trotzig und denke: „Eines Tages muss ich gute Arbeit leisten und es euch zeigen.“ Dann lege ich los und arbeite hart, um dieses Fachgebiet zu erlernen, aber das ist die falsche Geisteshaltung.) Das ist keine Haltung, mit der man die Wahrheit akzeptiert, die Wahrheit sucht oder die Wahrheit praktiziert, sondern eine widerspenstige Haltung und eine, mit der man anderen etwas beweisen will – es ist eine Haltung, mit der man sich nicht geschlagen gibt. Diese Art von Haltung gilt bei den Menschen als positiv. Sich nie geschlagen zu geben, ist so etwas wie gutes Temperament, und es bedeutet, dass ein Mensch Durchhaltevermögen hat; warum also sagt man, dass hiermit nicht die Wahrheit praktiziert wird? Weil seine Haltung, wenn er etwas macht, und die Grundsätze und Motive hinter seinem Handeln nicht auf der Wahrheit beruhen; vielmehr beruhen sie auf der in der traditionellen Kultur vorhandenen Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“. Obwohl man sagen kann, dass dieser Mensch eine starke Präsenz hat und seine Denkweise und seine Haltung, gewinnen zu wollen und sich nicht geschlagen zu geben, ihm bei Menschen in der säkularen Welt Respekt verschafft, wie sind so ein Denken und Temperament angesichts der Wahrheit? Sie sind unbedeutend und überaus grässlich; sie werden von Gott verabscheut. Wer möchte noch etwas sagen? (Wenn ich eine Pflicht ausführe, dann denke ich, die Menschen nehmen mich nicht ernst, weil ich mit dem Fachgebiet nicht vertraut bin. Im Herzen reiße ich mich aber insgeheim zusammen: „Ich muss dieses Fachgebiet gut studieren und euch zeigen, dass ich eigentlich fähig bin.“ Manchmal, wenn Menschen mich bei meiner Pflicht auf Defizite hinweisen, bemühe ich mich um Veränderung; ich halte Mühsal aus und zahle einen Preis, um die Arbeit zu erlernen, und ganz gleich, wie viel Not ich erleide, ich schlucke es herunter, aber ich suche nicht nach, wie ich meine Pflicht gut ausführen kann; vielmehr möchte ich, dass ein Tag kommt, an dem ich dafür sorgen kann, dass andere zu mir aufsehen, und ich den Respekt anderer erlangen kann. Ich weise auch eine Art von Zustand auf, in dem ich auf Reisig schlafe und Galle lecke.) Anhand dessen, was ihr alle erzählt habt, habe Ich ein Problem festgestellt. Ihr glaubt seit nicht wenigen Jahren an Gott, habt eure Familien verlassen, eure Karrieren aufgegeben, nicht wenig Not erlitten und dennoch so wenig geerntet. Ihr seid auch fähig, bei euren Pflichten Mühsal auszuhalten und euch dabei aufzuwenden, und könnt einen Preis zahlen, aber warum macht ihr in Bezug auf die Wahrheit nie Fortschritte? Wie kommt es, dass ihr nur so wenige Wahrheiten versteht und dieses Verständnis nur so oberflächlich ist? Der Grund liegt darin, dass ihr den Schwerpunkt nicht auf die Wahrheit legt. Ihr wollt immer auf Reisig schlafen und Galle lecken, und eure Herzen sind randvoll mit dem Drang, euch zu beweisen. Auf Reisig schlafen und Galle lecken ist wie ein großes Eitergeschwür – hältst du das für etwas Gutes? Was ist am Ende das Ergebnis, wenn man auf Reisig schläft und Galle leckt? Wenn jemand beweisen will, dass er fähig und kompetent ist, dass er anderen nicht unterlegen ist und gegen andere nicht verlieren kann, dann wird er auf Reisig schlafen und Galle lecken. Mit anderen Worten, er wird „die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden“. Auf welche Weise manifestiert sich das also, wenn jemand auf Reisig schläft und Galle leckt? Erstens manifestiert es sich darin, dass man sich nicht geschlagen gibt. Zweitens hält man Demütigungen aus und trägt eine schwere Bürde. Ihr verwendet vielleicht keinerlei Worte, wenn ihr mit anderen über etwas debattiert, es widerlegt oder euch verteidigt, aber insgeheim strengt ihr euch an. Inwiefern strengt ihr euch an? Es könnte der Preis sein, den ihr zahlt: Ihr arbeitet bis spät in die Nacht, steht frühmorgens auf oder lest Gottes Worte und lernt etwas über euer Arbeitsgebiet und strengt euch besonders an, während andere weg sind und sich amüsieren. Heißt das, dass ihr Mühsal erduldet? Man nennt das auf Reisig schlafen und Galle lecken. Was ist die dritte Art, wie sich das manifestiert? Es manifestiert sich darin, dass Menschen eine Art von großem Ehrgeiz in sich haben und sich wegen dieses großen Ehrgeizes nicht über ihre Schwierigkeiten beklagen. Sie wollen die Ziele, die sie sich gesteckt haben und erreichen wollen, hochhalten und sich diesen Kampfeswillen bewahren. Was ist dieser Kampfeswille? Wenn du beispielsweise Leiter werden oder irgendeine Aufgabe bewerkstelligen willst, dann musst du diesen Geisteszustand innerlich immer aufrechterhalten; du darfst deine Entschlossenheit, deine Mission, deine Ambitionen und Bestrebungen nie vergessen. Wie würdet ihr das in einem Satz beschreiben? (Man darf seine ursprüngliche Motivation für etwas nicht aus den Augen verlieren.) Seine ursprüngliche Motivation für etwas nicht aus den Augen zu verlieren, ist richtig, aber damit wird das nicht stark genug ausgedrückt. (Man hat in seinem Herzen großen Ehrgeiz.) Das ist besser. Es hat etwas von diesem Gefühl an sich. Wie kann man diese Worte präziser und prägnanter sagen? (Kampfeswille und Ambitionen.) Wie würde man das ausführlich formulieren? Viele Schlachten und viele Verluste, aber mit der Dauer des Kampfes wächst der Mut. Es ist ein Kampfeswille, der sagt: „Gib niemals auf!“ Es ist so, wie manche Menschen sagen: „Du hast nach deiner Entlassung den Mut verloren? Ich bin viele Male entlassen worden, habe aber nie den Mut verloren. Wann immer ich einen Misserfolg habe, steige ich einfach wieder aufs Pferd. Wir müssen Kampfeswille haben!“ Aus ihrer Sicht ist dieser Kampfeswille etwas Positives. Sie halten es nicht für etwas Schlechtes, wenn Menschen Ehrgeiz, Bestrebungen und Kampfeswille haben. Wie sehen sie die Begierden und wilden Ambitionen, die ihre verdorbene arrogante Disposition hervorbringt? Sie sehen sie als etwas Positives. Sie denken also, wenn man die Mühsal erdulden kann, auf Reisig zu schlafen und Galle zu lecken, um das Ziel zu erreichen, für das sie kämpfen, und das Ziel, das sie für richtig halten, dann ist das das richtige Vorgehen, dann betrachten die Menschen dies mit Wohlwollen, dann sollte das die Wahrheit sein. Auf diese drei Arten manifestiert sich „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“. Können diese drei Manifestierungen die Bedeutung erklären, die in der Redewendung „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ enthalten ist? (Ja, das können sie.) Dann werde Ich über diese drei Manifestierungen ausführlich Gemeinschaft halten.

A. Man gibt sich nicht geschlagen

Wir wollen damit anfangen, über die erste Manifestierung zu reden, bei der man auf Reisig schläft und Galle leckt: Man gibt sich nicht geschlagen. Was heißt, dass man sich nicht geschlagen gibt? Welche Manifestierungen weisen Menschen für gewöhnlich auf, welche beweisen, dass es ihre Geisteshaltung ist, sich nicht geschlagen zu geben? Welche Art von Disposition ist das, wenn man sich nicht geschlagen gibt? (Arroganz und Unnachgiebigkeit.) Darin sind die beiden offenkundigen Dispositionen Arroganz und Unnachgiebigkeit enthalten. Was noch? (Gewinnen zu wollen.) Ist das eine Disposition? Es ist eine Manifestierung. Wir sprechen jetzt über Dispositionen. (Der Wahrheit abgeneigt zu sein.) Der Wahrheit abgeneigt zu sein, bedeutet mit Sicherheit, dass man die Wahrheit nicht akzeptiert. Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter beispielsweise sagt, dass das, was du tust, gegen die Grundsätze verstößt und die Arbeit von Gottes Haus verzögert, und er dich entlassen will, dann denkst du: „Hm! Ich glaube nicht, dass das, was ich tue, falsch ist. Wenn du mich entlassen willst, nur zu. Wenn du mich das nicht machen lässt, dann mache ich es nicht. Ich werde mich unterwerfen!“ In dieser Unterwerfung steckt eine Haltung, bei der man sich weigert, sich geschlagen zu geben. Das ist eine Disposition. Was steckt, neben Arroganz, Unnachgiebigkeit und Abneigung gegen die Wahrheit, noch in dieser Disposition? Gibt es eine Disposition, bei der man mit Gott konkurrieren will? (Ja.) Und welche Disposition ist das? Es ist Bösartigkeit. Ihr könnt nicht einmal eine Disposition, die derart bösartig ist, erkennen. Warum sage Ich, dass sie bösartig ist? (Weil solche Menschen mit Gott konkurrieren wollen.) Mit der Wahrheit konkurrieren zu wollen, das nennt man Bösartigkeit – es ist zu bösartig! Wenn sie nicht bösartig wären, dann würden sie nicht versuchen, mit der Wahrheit zu konkurrieren, und nicht versuchen, mit Gott zu konkurrieren oder mit Ihm zu wetteifern. Das ist eine bösartige Disposition. Wenn jemand sich nicht geschlagen gibt, so steckt darin Arroganz, Unnachgiebigkeit, eine Abneigung gegen die Wahrheit und Bösartigkeit. Das sind die offenkundigen Dispositionen, die damit zusammenhängen. Wie manifestiert sich das, wenn jemand sich nicht geschlagen gibt? Welche Geisteshaltungen umfasst das? Wie denken Menschen, die sich nicht geschlagen geben? Welche Haltung haben sie? Was sagen sie, was denken sie, und was offenbaren sie, wenn sie mit Dingen wie ihrer Entlassung in Berührung kommen? Die häufigste Manifestierung ist, dass sie, wenn sie eine Pflicht tun und der Obere sieht, dass sie für diese Pflicht nicht geeignet sind und sie entlässt, im Herzen grübeln: „Ich bin dir nicht gewachsen. Ich werde nicht mit dir streiten. Ich habe Talent. Wahres Gold ist dazu bestimmt, letztendlich zu glänzen, und ich bin ein talentierter Mensch, ganz gleich, wohin ich gehe! Egal welche Vereinbarungen der Obere für mich trifft, vorläufig werde ich es ertragen und auf den Oberen hören.“ Solche Menschen treten auch vor Gott und beten: „Gott, ich bitte Dich, mich vom Klagen abzuhalten. Ich bitte Dich, meine Zunge im Zaum zu halten und dafür zu sorgen, dass ich nicht über Dich urteile oder gegen Dich lästere. Und mach, dass ich mich unterwerfen kann.“ Aber dann grübeln sie erneut: „Ich kann mich nicht unterwerfen. Das ist der schwierigste Teil. Ich kann diese Tatsache nicht akzeptieren. Was soll ich tun? Das sind die Anordnungen des Oberen; da kann ich nichts machen. Ich bin so talentiert, aber warum kann ich meine Talente in Gottes Haus nie einsetzen? Es sieht so aus, als hätte ich noch nicht genug von Gottes Worten gelesen. Ab jetzt muss ich mehr von Gottes Worten lesen!“ Sie beugen sich anderen nicht und denken nicht, dass sie ihnen unterlegen sind, nur, dass sie noch nicht so lang wie sie an Gott glauben und dass man das wettmachen kann. Also geben sie sich Mühe, Gottes Worte zu lesen und sich Predigten anzuhören. Jeden Tag lernen sie eine neue Hymne, lesen ein Kapitel aus Gottes Worten und üben sich im Predigen. Nach und nach werden sie immer vertrauter mit Gottes Worten, können eine Menge an geistlicher Glaubenslehre predigen und sich bei den Versammlungen im gemeinschaftlichen Austausch äußern. Liegt hier irgendein Drang vor, sich nicht geschlagen zu geben? (Ja.) Welche Art von Drang ist das? (Ein niederträchtiger Drang.) Das ist problematisch! Warum charakterisiert ihr das, direkt nachdem wir es im Detail analysiert haben, als einen niederträchtigen Drang? Sind das keine guten Dinge? Ihr spirituelles Leben ist normal, sie beteiligen sich nicht an weltlichen Dingen, sie tratschen nicht, sie können viele Kapitel aus Gottes Worten aufsagen und viele Hymnen auswendig singen. Sie sind die „Elite“! Warum also sagt ihr, dass es ein niederträchtiger Drang ist? (Ihre Absicht besteht darin, zu beweisen, dass sie fähig und anderen nicht unterlegen sind.) Das nennt man sich nicht geschlagen geben. Verstehen sie sich selbst und räumen ihre Probleme ein, indem sie sich nicht geschlagen geben? (Nein.) Erkennen sie ihre Verderbtheit und ihre arrogante Disposition? (Nein.) Was also beweisen sie, indem sie sich nicht geschlagen geben? Sie wollen beweisen, dass sie fähig und überlegen sind; sie wollen beweisen, dass sie besser sind als andere, und letztlich beweisen, dass ihre Entlassung ein Fehler war. Ihr Drang zielt in diese Richtung. Heißt das, dass sie sich nicht geschlagen geben? (Ja.) Diese Haltung, sich nicht geschlagen zu geben, führte zu Handlungen, bei denen sie Mühsal aushielten, einen Preis zahlten, Demütigungen ertrugen und eine schwere Bürde auf sich nahmen. Nach außen hin sieht es so aus, als würden sie sich sehr bemühen, könnten Mühsal aushalten und einen Preis zahlen und schließlich ihre Ziele erreichen, aber wie kommt es dann, dass Gott sich darüber nicht freut? Warum verurteilt Er sie? Weil Gott das Innerste in den Herzen der Menschen genau prüft und jeden Menschen entsprechend der Wahrheit beurteilt. Wie beurteilt Gott das Verhalten, die Absichten, Manifestierungen und Dispositionen eines jeden Menschen? All diese Dinge werden entsprechend der Wahrheit beurteilt. Wie also beurteilt und definiert Gott diese Sache? Ganz gleich, wie viel Mühsal du erlitten und welchen hohen Preis du gezahlt hast, letzten Endes strebst du nicht die Wahrheit an, hast nicht die Absicht, dich zu unterwerfen oder die Wahrheit zu akzeptieren. Vielmehr wendest du die Methode an, Leid auszuhalten und einen Preis zu zahlen, um zu beweisen, dass die Art und Weise, wie Gott und Gottes Haus dich charakterisiert haben und mit dir umgegangen sind, falsch war. Worauf deutet das hin? Du willst beweisen, dass du ein Mensch bist, der nie falschgelegen hat und keine verdorbene Disposition aufweist. Du willst beweisen, dass die Art und Weise, wie Gottes Haus mit dir umgegangen ist, nicht im Einklang mit der Wahrheit stand und dass die Wahrheit und Gottes Worte manchmal irrig sind. Beispielsweise wurde in Bezug auf dich etwas übersehen und es gab ein Problem, und dein Fall beweist, dass Gottes Worte nicht die Wahrheit sind und du dich nicht unterwerfen musst. Ist das nicht das Ergebnis? (Ja.) Billigt Gott diese Art von Ergebnis oder verurteilt Er es? (Er verurteilt es.) Gott verurteilt es.

Steht diese Haltung, dass Menschen sich nicht geschlagen geben, im Einklang mit der Wahrheit? (Nein.) Wenn wir sagen, dass diese Haltung nicht im Einklang mit der Wahrheit steht und meilenweit weg von der Wahrheit ist, wäre diese Aussage dann korrekt? Nein, weil diese Haltung in keinem Zusammenhang mit der Wahrheit steht. Wird diese Haltung, dass man sich nicht geschlagen gibt, in der Welt und in der ganzen Menschheit gelobt oder verurteilt? (Sie wird gelobt.) In welchen Umgebungen wird sie gelobt? (Am Arbeitsplatz und in Schulen.) Wenn ein Schüler bei einer Prüfung beispielsweise sechzig Prozent schafft, dann sagt er: „Ich werde mich nicht geschlagen geben. Beim nächsten Mal schaffe ich neunzig Prozent!“ Und wenn er neunzig Prozent schafft, dann will er beim nächsten Mal einhundert Prozent schaffen. Schließlich erreicht er das, und seine Eltern denken, dieses Kind sei ehrgeizig und hätte eine glänzende Zukunft. Ein weiteres Umfeld – und zwar das weitverbreitetste – sind Wettkämpfe. Manche Teams verlieren einen Wettkampf, und ihnen steht die Schande ins Gesicht geschrieben, aber sie geben sich nicht geschlagen. Wegen dieser Geisteshaltung und Einstellung, sich nicht geschlagen zu geben, investieren sie eine Menge harte Arbeit und trainieren härter, und beim nächsten Wettkampf schlagen sie das andere Team und lassen es alt aussehen. In dieser Gesellschaft und unter allen Menschen ist, sich nicht geschlagen zu geben, eine Art von Geisteshaltung. Was ist eine Geisteshaltung? (Es ist eine Denkweise, die Menschen psychologisch stützt.) Das ist richtig. Es ist eine treibende Kraft, die die Menschen dabei unterstützt, immer mutig voranzuschreiten, nicht zu unterliegen, nicht den Mut zu verlieren, nicht zurückzuweichen und ihre Bestrebungen und Ziele zu verwirklichen. Das nennt man sich nicht geschlagen geben. Es ist eine Art von Geisteshaltung, sich nicht geschlagen zu geben. Die Menschen denken, dass das Leben ohne diese Geisteshaltung, diesen „Geist“, keinen Sinn hat. Worauf sind sie im Leben angewiesen? Ihr Leben stützt sich auf eine Art von Geisteshaltung. Woher kommt diese Geisteshaltung? Sie rührt sowohl von den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen her als auch von ihren verdorbenen Dispositionen. Sie ist unpraktisch, und die Menschen können es nicht schaffen. Seit dem Zeitpunkt, als Gott die Menschheit erschuf, bis heute, ganz gleich, wie viele Jahre vergangen sind, gibt es so viele positive Dinge, wie etwa die Ordnung, nach der Lebewesen leben, die Ordnung, nach der die Menschheit lebt, und die Ordnung, nach der Himmel und Erde und alle Dinge und das Universum usw. funktionieren. Ihren Gedanken und ihrem Bildungsgrad entsprechend sollten die Menschen in der Lage sein, in all dem eine Ordnung zu finden, an die sie sich halten können, die sie als Grundsatz und als treibende Kraft für ihr Handeln und Verhalten nehmen können oder als Grundlage dafür. Allerdings bemühen sich die Menschen nicht in die richtige Richtung – in welche Richtung setzen sie ihre Kraft ein? Sie setzen ihre Kraft in die falsche Richtung ein, das heißt, sie verstoßen gegen die Ordnung, nach der sich Dinge entwickeln, und sie verstoßen gegen die Ordnung des zyklischen Verlaufs aller Dinge – sie wollen diese natürliche Ordnung, die Gott bestimmt hat, immer zerstören und menschliche Methoden und Mittel einsetzen, um Glück zu erschaffen. Sie wissen nicht, wie man Glück erlangt, welches Geheimnis darin liegt oder was dessen Ursprung ist; sie suchen nicht nach dieser Quelle. Stattdessen versuchen sie, mit einem menschlichen Ansatz Glück zu erschaffen, und sie wollen auch immer Wunder erschaffen. Sie versuchen mit einem menschlichen Ansatz, die normale Ordnung all dieser Dinge zu ändern und dann das Glück und die Ziele, die sie sich wünschen, zu erreichen. All das ist abnormal. Was ist am Ende das Ergebnis, wenn Menschen auf sich selbst angewiesen sind, um sich solche Dinge zu erkämpfen, egal, wie sie kämpfen? Diese Welt, die Gott der Menschheit gab, damit sie sie verwaltet, ist jetzt beschädigt worden. Wer sind die größten Leidtragenden, jetzt, da sie beschädigt worden ist? (Die Menschen.) Die Menschen sind die größten Leidtragenden. Die Menschen haben die Welt in diesem Ausmaß missbraucht, dennoch behaupten sie immer noch, sie würden niemals aufgeben. Ist da in ihren Köpfen nicht etwas verkehrt? Was ist letztlich die Konsequenz, wenn sie sagen, man solle niemals aufgeben? Ein Katastrophales Unheil. Es ist nicht nur so, dass sie einen Wettkampf oder zwei verlieren oder ihnen die Schande ins Gesicht geschrieben steht – sie haben ihre Zukunftsaussichten ruiniert und sich die Fluchtwege abgeschnitten – sie haben sich selbst vernichtet! Das kommt davon, wenn man sich nicht geschlagen gibt.

Was wir jetzt im Detail analysieren, ist eine typische Manifestierung von Satans bösartiger Disposition und seiner arroganten Disposition, nämlich niemals aufzugeben. Niemals aufzugeben, ist eine Mentalität. Wir kritisieren sie, entlarven sie und verurteilen sie, aber wenn du sie inmitten der Menschheit verurteilst, werden die Menschen das dann akzeptieren? (Nein.) Warum nicht? (Weil alle Menschen diesen Satz loben.) Sie propagieren diese Mentalität. Wenn ein Mensch nicht ein klitzekleines bisschen von der Mentalität hat, sich nicht geschlagen zu geben und niemals aufzugeben, dann werden andere sagen, er sei ein Schwächling. Wenn wir diese Dinge nicht propagieren, sind wir dann Schwächlinge? (Nein, das sind wir nicht.) Die Menschen sagen: „Inwiefern bist du denn kein Schwächling? Du lebst dein Leben ohne jegliche innere Stärke. Was nützt es dir, zu leben?“ Stimmt diese Aussage? Wir wollen sie zunächst im Detail analysieren: Welche Art von Haltung ist es, sich nicht geschlagen zu geben? Sollten Menschen mit normaler Vernunft diese Haltung haben? Tatsächlich sollten Menschen, wenn sie normale Vernunft aufweisen, nicht diese Geisteshaltung haben. Es ist falsch, diese Geisteshaltung zu haben. Ein Mensch muss sich der Realität stellen, um jemand zu sein, der Vernunft besitzt. Von daher ist es augenscheinlich fehlende Vernunft, sich nicht geschlagen zu geben; es bedeutet, dass derjenige nicht ganz richtig im Kopf ist und diese Haltung offensichtlich falsch ist. Genau gesagt, sollte jemand, der an Gott glaubt, nicht diese Geisteshaltung haben, denn, sich nicht geschlagen zu geben, wohnt einer arroganten Disposition inne. Fällt es den Menschen leicht, die Wahrheit zu akzeptieren, wenn sie eine arrogante Disposition aufweisen? (Nein.) Das ist ein Problem. Wenn du eine arrogante Disposition als Grundlage benutzt, von der aus du nach der Wahrheit strebst, wonach strebst du dann? Wonach du dann strebst, ist sicherlich nicht die Wahrheit, weil ein solches Streben an sich nicht positiv ist, und was du erlangst, wird mit Sicherheit nicht die Wahrheit sein; es wird mit Sicherheit irgendeine Art von „Mentalität“ sein, die sich die Menschen ausgemalt haben. Wenn die Menschen so eine Mentalität als die Wahrheit betrachten, dann sind sie vom Weg abgekommen. Würden wir also eine Geisteshaltung, bei der man sich nicht geschlagen geben will, korrigieren, was würden wir sagen? Wir würden sagen, dass die Menschen sich realen Problemen stellen und Dinge gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun müssen, dass sie nicht die Haltung haben sollten, sich nicht geschlagen zu geben. Wenn sie sich nicht geschlagen geben, wem machen sie dann keine Zugeständnisse? (Gott.) Sie machen keine Zugeständnisse an die Wahrheit. Noch konkreter, sie machen keine Zugeständnisse an den wahren Sachverhalt, sie räumen nicht ein, dass sie etwas falsch gemacht haben und enthüllt wurden, und sie räumen nicht ein, dass sie eine arrogante Disposition aufweisen. Das ist wahr. Wie kann man diese Menschen also widerlegen? Die beste Möglichkeit, ihnen entgegenzutreten, ist, sich das zunutze zu machen, was sie am peinlichsten finden. Was in der heutigen Welt findet die Menschheit am peinlichsten? Wissenschaft. Was hat die Wissenschaft der Menschheit gebracht? (Unheil.) Wissenschaft, das, was die Menschheit am meisten lobt und worauf sie am meisten stolz ist, hat noch nie dagewesenes Unheil über sie gebracht. Wie solltet ihr, nun, da ihr diesen Hinweis habt, diese Menschen widerlegen, sodass ihr sie beschämen könnt? Was sagt ihr, sollten diejenigen, die von der Sorte Satans sind, beschämt werden? (Ja.) Wenn du sie nicht beschämst, werden sie immer auf die Wahrheit herabsehen, diejenigen diskriminieren, die an Gott glauben, und denken, dass diejenigen, die an Gott glauben, nur glauben, weil sie Schwächlinge sind. Wie solltet ihr sie widerlegen? (Indem wir sagen: „Du bist nur ein gewöhnlicher Mensch. Was hast du, das dich dazu veranlasst, dich nicht geschlagen zu geben? Was lässt es für dich in Ordnung sein, nicht nachzugeben? Selbst wenn einige Menschen Wissenschaftler sind, na und? Ganz gleich, wie fortschrittlich die wissenschaftlichen Technologien sind, die sie entwickeln, na und? Können Wissenschaftler all die Katastrophen beseitigen, die die Wissenschaft der Menschheit jetzt gebracht hat?“) Das ist die richtige Art und Weise, sie zu widerlegen. Denkt darüber nach, ist das eine gute Art, sie zu widerlegen? Du sagst: „Die Menschheit hat bis zum heutigen Tage weitergelebt, aber die Menschen wissen nicht einmal, wer ihre eigenen Vorfahren sind, wie also können sie keine Zugeständnisse machen? Du weißt nicht einmal, wo du hergekommen bist, worauf kannst du dir also etwas einbilden? Du erkennst nicht einmal den Gott an, der dich geschaffen hat, wie also kannst du dich nicht geschlagen geben? Gott hat die Menschen geschaffen, und das ist so etwas Herrliches, aber du erkennst es nicht an oder akzeptierst es; stattdessen beharrst du darauf, zu glauben und zuzustimmen, dass die Menschen von Tieren abstammen. Wie nieder bist du eigentlich? Gott ist so mächtig und erhaben; Er sagt, dass Er dein Schöpfer ist, aber du erkennst nicht an, dass du Sein geschaffenes Wesen bist. Wie verachtenswert bist du?“ Was werden sie entgegnen? „Die Menschen stammen von Affen ab, aber wir sind trotzdem höherentwickelte Tiere.“ „Seid ihr dann nicht immer noch Tiere und Bestien? Wir stimmen nicht zu, dass wir Tiere sind. Wir sind Menschen, wir sind von Gott geschaffene Menschen. Gott hat die Menschen erschaffen, und Er bestätigt, dass du ein Mensch bist, aber du willst kein Mensch sein. Du beharrst darauf, die Tatsache zu leugnen, dass Gott die Menschen erschaffen hat. Du beharrst darauf, eine Bestie zu sein. Was nützt es dir, zu leben? Bist du würdig, zu leben?“ Liegt Kraft in diesen Worten? (Ja.) So widerlegen wir diese Menschen. Ganz gleich, ob sie es anerkennen oder nicht oder es akzeptieren oder nicht, das sind Tatsachen. Ich werde über einen weiteren Punkt sprechen. Die Menschen geben sich nie geschlagen, sie halten sich für so fähig, dass sie über fortschrittliche Technologien und allerhand Weisheit verfügen, aber wie behandeln sie die Natur? Sie kämpfen ständig mit ihr und wollen sie sich immer untertan machen. Sie verstehen überhaupt nicht, wie man die natürliche Ordnung befolgt. Was haben die Menschen der Natur letztlich angetan, indem sie sie verwalteten? Wird all das nicht von Menschen verwaltet, die kenntnisreich sind und etwas von Wissenschaft verstehen? Weigerst du dich nicht, dich geschlagen zu geben? Bist du nicht ein fähiger Mensch? Brauchst du Gottes Herrschaft nicht? Die Menschheit und die Natur existieren seit Jahrtausenden nebeneinander, doch die Menschheit weiß, so unvorstellbar es ist, immer noch nicht, wie man die Natur verwaltet. Die Menschheit treibt die Entwicklung zu weit, verbraucht zu viel von ihr und verschmutzt sie so stark, dass natürliche Ressourcen jetzt immer weniger ausreichend vorhanden sind. Zudem sind weder das Wasser, das die Menschen trinken, noch die Lebensmittel, die sie essen, noch die Luft, die sie atmen, frei von Giften. Alles Lebendige, die ganze Nahrung, all die Luft und das ganze Wasser waren sauber und frei von Giften, als Gott die Natur anfangs erschuf, aber als Er den Menschen die Natur gab, damit sie sie verwalten, waren all diese Dinge danach vergiftet. Es sind die Menschen selbst, die diese Dinge „genießen“ müssen. Wie also können sich die Menschen nicht geschlagen geben? Gott hat für die Menschen so eine schöne Welt erschaffen und sie sie verwalten lassen, aber wie haben sie sie verwaltet? Wissen sie, wie man sie verwaltet? Die Menschheit hat so heftig Missbrauch mit ihr getrieben, dass sie völlig in Unordnung geraten ist – Ozeane, Gebirge, Land, Luft und nicht einmal die Ozonschicht im Himmel wurden verschont; das alles wurde zerstört. Wer wird letztlich die negativen Konsequenzen all dessen tragen? (Die Menschen.) Es ist die Menschheit selbst. Die Menschen sind so dumm, wie man nur sein kann, dennoch halten sie sich für großartig und geben sich nicht geschlagen! Warum machen sie keine Zugeständnisse? Wenn der Menschheit erlaubt wird, die Dinge weiter so zu verwalten, wird die Natur dann so wiederhergestellt werden, wie sie ursprünglich war? Das wird sie nie. Wenn die Menschheit sich auf diese Mentalität, sich nicht geschlagen zu geben, verlässt, werden die Welt und die Natur, wenn sie von ihr verwaltet werden, nur immer schlimmer, grässlicher und schmutziger. Was werden letztlich die Folgen sein? Die Menschen werden in dieser Umwelt, die sie zerstört haben, sterben. Wer kann also all das letztlich ändern? Gott kann es. Falls die Menschen dazu imstande sind, dann kann einer von ihnen vortreten und versuchen, den jetzigen Zustand der Welt zu ändern, aber gibt es irgendwen, der sich traut, diese Verantwortung zu übernehmen? (Nein.) Warum also geben sich die Menschen nicht geschlagen? Die Menschen können nicht einmal das Wasser, das sie trinken, schützen. Die Natur wurde nicht von Löwen oder Tigern zerstört, geschweige denn von Vögeln, Fischen oder Insekten; vielmehr haben die Menschen sie selbst zugrunde gerichtet und zerstört. Letztlich müssen die Menschen ernten, was sie säen. Gibt es irgendeine Möglichkeit, das jetzt zu ändern? Es lässt sich nicht ändern. Man kann mit Sicherheit sagen: Wenn Gott nicht käme, um all das zu tun, würde die Umwelt, in der die ganze Menschheit lebt, sich nur immer mehr verschlimmern und immer grässlicher werden; sie würde nicht besser werden. Nur Gott kann all das ändern. Ist es in Ordnung, wenn die Menschheit sich nicht geschlagen gibt? Kannst du diese Umwelt ändern? Dir wurde eine gute Umwelt geschenkt, aber alles, was du tun kannst, ist, sie zu zerstören; du schützt sie nicht. Was hat es mit der Nahrungskette der ganzen Welt auf sich? Versteht das die Menschheit? Nein, das tut sie nicht. Beispielsweise sind Wölfe bösartige Tiere. Würden die Menschen alle Wölfe töten, würden sie denken, sie hätten die Natur bezwungen. Mit dieser Art von Entschlossenheit, dieser Art von geistiger Verfassung und dieser Mentalität, sich einer Herausforderung zu stellen, beginnen die Menschen, Wölfe in großem Umfang zu jagen. Wenn sie einen Großteil der Wölfe in einem Gebiet mit Grasflächen töten, denken die Menschen, sie hätten die Natur bezwungen und die Spezies Wolf bezwungen. Gleichzeitig hängen sie Wolfsfelle in ihren Häusern auf, tragen Umhänge aus Wolfsfell, tragen Mützen aus Wolfsfell und überziehen die Spitzen ihrer Dolche mit dem Fell von Wolfswelpen. Sie machen Fotos und teilen der ganzen Welt mit: „Wir haben diese Spezies – Wölfe – die eine Bedrohung für die Menschheit war, bezwungen!“ Ist ihre Selbstzufriedenheit nicht ein bisschen voreilig? Wenn es weniger Wölfe gibt, sieht es, von außen betrachtet, so aus, als wäre das Leben der Menschen und bestimmter anderer Lebewesen nicht bedroht, aber welche Konsequenzen wird das nach sich ziehen? Die Menschheit muss teuer dafür bezahlen. Welchen Preis muss sie zahlen? Wenn eine große Anzahl Wölfe getötet wird, schrumpft die Zahl der Wölfe. Unmittelbar danach breiten sich alle möglichen Kaninchen, Mäuse, jedes andere Tier in der Graslandschaft, welches von Wölfen gefressen wird, massenhaft aus. Wenn es eine übermäßig hohe Zahl dieser Tiere gibt, was ist dann die erste Folge? (Das Gras verschwindet.) Es gibt immer weniger Gras. Wenn es weniger Gras gibt, gibt es am Boden immer weniger Pflanzenwuchs. Wenn es eine übermäßig hohe Zahl dieser Tiere gibt, dann müssen sie große Mengen Gras fressen, und die Geschwindigkeit, mit der das Gras wächst, ist nicht proportional zur Anzahl an Pflanzenfressern. Wenn diese Dinge nicht im richtigen Verhältnis zueinanderstehen, was passiert dann? (Wüstenbildung.) Ja, Wüstenbildung. Wenn es am Boden keinen Pflanzenbewuchs gibt, beginnt er sich in Sand zu verwandeln und wird allmählich zu einem sandigen Gebiet. Die meisten Pflanzen bilden im Sand keine Wurzeln aus oder vermehren sich dort nicht, also wachsen sandige Gebiete rasch und breiten sich immer mehr aus, und schließlich wird die ganze Graslandschaft zu einer Wüste. Danach beginnt die Wüste in Gegenden vorzudringen, wo Menschen leben, und was wird das erste Gefühl sein, das die Menschen überkommt? Vielleicht haben die Menschen, wenn sie sehen, dass sich das Wüstengebiet vergrößert hat, keine Angst, wenn aber der Tag kommt, an dem ein Sandsturm sie trifft, welchen Schaden wird das den Menschen bringen? Zuerst wird Staub umherwirbeln. Dann, wenn die windreiche Jahreszeit kommt, werden die Menschen nicht einmal ihre Augen aufmachen können, weil der Sand so sehr umhergeweht wird. Ihre Körper werden mit Sand bedeckt sein, und ihr Mund wird voll davon sein. In extremen Fällen werden vielleicht Häuser, Vieh oder Menschen nahe der Wüste vom Sand verschlungen. Können die Menschen den Sand aufhalten? (Nein.) Sie können ihn nicht aufhalten, also müssen sie woanders hinziehen und immer weiter ins Inland zurückweichen. Am Ende wird die Graslandschaft immer kleiner werden, die Wüste immer größer, und es wird immer weniger Orte geben, an denen Menschen leben können. Wird also die Umwelt, in der die Menschen leben, schlechter oder besser geworden sein? (Schlechter.) Wie kam dieses Ergebnis, das sie verkraften müssen, zustande? Wodurch wurde es ausgelöst? (Die Wölfe wurden getötet.) Es fing an, als sie die Wölfe töteten. Es war etwas so Unbedeutendes. Wenn die Menschen nicht verstehen, wie man diese Ordnung befolgt, und nicht verstehen, wie man diese Ordnung schützt, welche Konsequenzen werden sich dann letztlich daraus ergeben? Der Sand wird die Menschen vernichten. Ist das nicht ein katastrophales Unheil? Wölfe zu töten, ist eine Art von Verhalten, aber welche Disposition steckt im Kern dahinter? Was ist das Wesen dieser Disposition? Aus welcher Motivation heraus tun sie das? Welche Denkweisen weisen die Menschen auf, die diese Art von Verhalten aufkommen lassen? (Sie wollen sich die Natur untertan machen.) Das ist richtig, sie wollen sie sich untertan machen. Die Menschen denken, dass Wölfe die natürlichen Feinde der Menschheit sind. Wölfe stellen für die Menschheit eine Bedrohung dar und fressen immer Menschen. Wölfe sind nichts Gutes. Die Menschen verteufeln Wölfe auf diese Weise, dann versuchen sie, sie sich untertan zu machen und sie auszurotten, sodass nicht einer übrigbleibt. Dann können die Menschen bequem und entspannt leben und werden überhaupt nicht bedroht. Dass die Menschen anfangen, Wölfe zu töten, beruht auf dieser Motivation. Wovon wird das diktiert? Es wird von einer Mentalität, sich nicht geschlagen zu geben, diktiert. Die Menschen wissen nicht, wie man mit den Wölfen richtig umgeht oder sie unter Kontrolle hält, und stattdessen wollen sie sie immer töten und ausrotten. Sie wollen diese Ordnung umkehren und sie in eine andere verwandeln. Was ist das Ergebnis? Die Menschen werden vom Sand verschlungen. Kommt das nicht dabei heraus? (Ja.) Das kommt dabei heraus. Inmitten der ganzen Menschheit und der ganzen von Gott geschaffenen Welt passierte in einem kleinen Winkel des Planeten – der aus Gottes Sicht vielleicht nicht größer als eine Erdnuss ist – dieser kleine Zwischenfall, aber die Menschen können es nicht einmal klar erkennen. Sie wetteifern immer noch mit der Natur, wetteifern mit Gott und geben sich nicht geschlagen! Welche Folge bringt es mit sich, wenn man sich nicht geschlagen gibt? (Vernichtung.) Sie führen ihre eigene Vernichtung herbei! Diese Tatsache liegt direkt auf dem Tisch. Wie sollten die Menschen diese Folge beheben, nachdem sie eingetreten ist? (Das können sie nicht.) Sie können das nicht beheben. Einige soziale Organisationen und gutherzige Menschen, die Aktionen von öffentlichem Interesse leiten, stehen auf und rufen die Menschen auf, das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Ihre Motivation und ihr Grund, weshalb sie das tun, sind richtig, und wozu sie aufrufen, ist auch richtig. Reagiert irgendjemand? (Nein.) Die Regierung unternimmt auch nichts – keiner beachtet diese Sache. Die Menschen kennen die Ursache des Problems, aber nachdem sie es als Zaungäste ein wenig betrachtet haben, hat sich die Sache für sie erledigt. Sie töten immer noch Wölfe wie vorher. Jemand sagt: „Wenn du sie weiter so tötest, wirst du eines Tages im Sand begraben sein.“ Woraufhin derjenige aber erwidert: „Dann werde ich halt begraben. Es ist ja nicht so, dass ich der Einzige wäre. Wovor sollte man da Angst haben?“ Welche Disposition ist das? Gefühlslosigkeit und fehlendes Denken; sie haben keine Menschlichkeit. Wer hat keine Angst davor, zu sterben? Wie also könnten sie so etwas Gedankenloses sagen? Sie glauben nicht, dass so etwas passieren wird. Sie denken: „Die Erde ist groß. Außer Wüsten gibt es Gebirge und Wälder. Könnten sie alle so schnell zerstört werden? Es ist immer noch reichlich Zeit! Wir haben nur ein paar Wölfe getötet, und einige Orte haben sich in Wüste verwandelt, und du hast solche Angst? Wenn die Wölfe getötet werden sollten, dann müssen wir sie töten.“ Ist das nicht dumm? Sie haben ein paar Wölfe getötet, und nach nur zwanzig oder dreißig Jahren hat sich ein Gebiet mit einer grünen Graslandschaft komplett verändert. Würden die Menschen ein paar Grassamen auf diesem Land verstreuen oder etwas anpflanzen, das geeignet ist, in der Wüste zu wachsen – wenn sie imstande wären, diese Umgebung zu verändern, dann würden die Menschen ihre Fehler wiedergutmachen, und es wäre nicht zu spät, aber ist das in der Realität so einfach? Die Ordnung, die Gott aufgestellt hat, ist die beste und die passendste. Die Menschen müssen diese Ordnung befolgen, um den Fortbestand des Landes zu bewahren, und damit diese Tiere, Pflanzen und die Menschheit weiter darauf leben können, wobei alle Lebewesen besonders gut miteinander auskommen und auf eine Weise nebeneinander leben, die sowohl gegenseitig Grenzen setzt, als auch symbiotisch ist. Wenn ein Teil davon zerstört wird, dann sieht man in einer Zeitspanne von zehn Jahren vielleicht keinerlei Folgen, aber nach zwanzig Jahren, wenn du wirklich einen Eindruck von den Folgen bekommst, wird niemand es ungeschehen machen können. Was bedeutet das? Dass sich die Umwelt, in der die Menschen leben, wenn Gott keine massiven Veränderungen vornimmt, von diesem Zeitpunkt an nur immer mehr verschlimmern wird; sie wird sich nicht in eine gute Richtung entwickeln. Das wird die Folge sein. Welchen Ursprung hat diese Folge? Der Ursprung ist die Mentalität, sich nicht geschlagen zu geben, die von der Menschheit gepriesen wird, was die erste Manifestation davon ist, auf Reisig zu schlafen und Galle zu lecken. So wie die Menschen es sehen, ist „auf Reisig schlafen und Galle lecken“ eine „großartige“ und „sakrale“ Redewendung, aber die Vorstellung, die sie hervorbringt, hat als Erstes den Effekt auf die Menschheit, dass sie ihr derart heftige negative Konsequenzen beschert. Die Menschen denken: „Besteht in der natürlichen Welt denn keine Ordnung? Es sieht für mich nicht gerade danach aus. Sagen die Menschen nicht, sie sei heilig und sollte nicht zerstört werden? Nun, ich werde sie zerstören, und wir werden einfach sehen, was passiert!“ Die negative Folge, in deren „Genuss“ die Menschen heute kommen, ist das Letzte, was sie sehen wollen. So kommt zustande, was auf „sehen, was passiert“ folgt; die Menschen sehen es direkt vor sich. Jeder hat die Szenen der „Endzeit“ gesehen. Haben sie nicht bekommen, was sie verdienen? Sie haben sich das selbst zuzuschreiben.

Die erste Manifestierung von „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ ist, dass man sich nicht geschlagen gibt. Welche Konsequenzen müssen die Menschen tragen? Katastrophales Unheil; sie ernten die negativen Konsequenzen ihres Handelns – umgangssprachlich sagt man, sie bekommen, was sie verlangt haben, und sie bekommen, was sie verdienen! Nun wisst ihr, ob diese Redewendung tatsächlich richtig ist und ob sie die Wahrheit ist, nicht wahr? Ist diese Redewendung die Wahrheit? (Nein.) Sie ist nicht die Wahrheit. Nehmen wir an, dass Nichtgläubige erneut sagen: „Wir sollten in unserem Verhalten etwas Esprit und innere Stärke an den Tag legen!“ Du denkst darüber nach und sagst: „Das ist so wahr. Als Gläubige reden wir immer über Unterwerfung. Mangelt es da nicht zu sehr an Autonomie? Ist das nicht zu schwach? Wir haben keine innere Stärke.“ Denkst du so? Wenn du das akzeptierst, was Ich heute gesagt habe, dann würdest du niemals so denken. Im Gegenteil, du würdest sagen: „Die Menschheit ist hoffnungslos verloren. Kein Wunder, dass Gott sie verabscheut. Die Menschheit hat den Punkt, an dem man noch vernünftig mit ihr reden könnte, bereits überschritten.“ Du würdest so eine Vorstellung nicht akzeptieren. Selbst wenn du keine passende Gegenantwort hast oder es nicht angebracht ist, mit diesen Leuten zu debattieren, im Herzen weißt du, dass ihre Ansichten auf keinen Fall die Wahrheit sind. Ganz gleich, für wie positiv die Menschen so eine Vorstellung halten und ganz gleich, wie sehr Menschen auf dieser Welt sie befürworten und anpreisen, du wirst dich davon nicht beeinflussen lassen. Im Gegenteil, du wirst dich davon abkehren und sie verachten. Ich bin mit dem gemeinschaftlichen Austausch über die erste Manifestation von „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“ fertig. Ich habe angefangen, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, wie bin Ich vom Thema abgekommen? Was Ich denke, ist Folgendes: Wenn das, was du dir aus Meinem gemeinschaftlichen Austausch mitnimmst, sich auf eine Definition oder ein Konzept beschränkt, dann wirst du nie verstehen, welche Teile dieser Vorstellung richtig oder falsch sind. Du wirst einfach durcheinander sein – manchmal wirst du denken, dass diese Art von Vorstellung richtig ist; manchmal wirst du denken, dass diese Art von Vorstellung falsch ist, aber du wirst dir nicht im Klaren darüber sein, was daran nicht stimmt oder was daran richtig ist. Außerdem wirst du oft nach diesem „Grundsatz“ praktizieren, und du wirst immer wirrköpfig sein. Wenn du das nicht klar erkennen kannst, dann wirst du nie imstande sein, diese Art von Vorstellung loszulassen. Wenn du sie nicht loslassen kannst, kannst du die Wahrheit dann absolut praktizieren? Kannst du Gottes Worte absolut als die Wahrheit anbeten und sie befolgen? Nein, du kannst das nicht absolut. Du wirst nur in relativer Weise oder gelegentlich denken können, dass Gottes Worte richtig sind oder dass Gottes Worte immer richtig sind, und das hältst du im Sinne von Glaubenslehre hoch. Wenn du aber immer noch von diesem sogenannten Wissen und von diesen Worten, die wahr erscheinen, tatsächlich aber falsch sind, beeinflusst und gestört wirst, dann werden Gottes Worte für dich immer auf eine relative Art und Weise richtig sein, statt dass sie die absolute Wahrheit sind.

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