Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

41. Warum führt Gott in jedem Zeitalter neue Arbeit aus? Aus welchen Gründen genau entsteht ein neues Zeitalter?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Mein gesamter Führungsplan, der sich über sechstausend Jahre erstreckt, besteht aus drei Phasen oder drei Zeitaltern: zuerst, das Zeitalter des Gesetzes; als zweites, das Zeitalter der Gnade (das auch das Zeitalter der Erlösung ist); und zuletzt, das Zeitalter des Königreichs. Meine Arbeit in diesen drei Zeitaltern unterscheidet sich je nach der Art des jeweiligen Zeitalters, aber in jeder Phase entspricht es dem menschlichen Bedarf – oder vielmehr variiert es entsprechend der Tricks, die Satan in Meinem Krieg gegen ihn verwendet. Der Zweck Meiner Arbeit ist Satan zu besiegen, Meine Weisheit und meine Allmacht sichtbar zu machen, alle Tricks von Satan aufzudecken und dadurch die gesamte Menschheit zu retten, die unter seiner Domäne lebt. Es dient um Meine Weisheit und Allmacht zu zeigen und zur gleichen Zeit die Abscheulichkeit Satans zu offenbaren. Darüber hinaus dient es, um Meinen Schöpfungen die Unterscheidung zwischen Gut und Böse zu lehren, zu erkennen, dass ich der Herrscher aller Dinge bin, festzustellen, dass Satan der Feind der Menschheit, das Geringste, der Böse ist, und unmissverständlich zwischen Gut und Böse Wahrheit und Lüge, Heiligkeit und Unrat, Größe und Niedrigkeit zu unterscheiden. Auf diese Weise kann die unwissende Menschheit für Mich Zeugnis ablegen, dass es nicht Ich bin, der die Menschheit verdirbt, und dass nur Ich – der Schöpfer – die Menschheit retten und ihnen Dinge des Vergnügens zuteilwerden lassen kann; und sie mögen zu der Erkenntnis gelangen, dass Ich der Herrscher aller Dinge bin und Satan lediglich eine meiner Schöpfungen ist, die sich später gegen Mich wandte. Mein sechstausendjähriger Führungsplan ist in drei Phasen unterteilt, um die folgende Wirkung zu erzielen: Meinen Schöpfungen zu ermöglichen, Meine Zeugen zu sein, Meinen Willen zu kennen, zu sehen, dass Ich die Wahrheit bin.“

aus „Die Wahrheit über das Werk im Zeitalter der Erlösung“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Arbeit Gottes schreitet weiterhin voran und obwohl die Absicht Seiner Arbeit unverändert bleibt, verändern sich die Methoden, mit denen Er arbeitet ständig und somit auch diejenigen, die Gott folgen. Je mehr der Mensch mit Gottes Arbeit zu tun hat, desto gründlicher erfährt er Gott; die Disposition des Menschen verändert sich entsprechend zusammen mit Seiner Arbeit. …

Damals erklärte Jesus, dass die Arbeit Jehovas im Zeitalter des Gesetzes in Rückstand geraten war, so wie Ich heute sage, dass die Arbeit Jesu in Rückstand geraten ist. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte und nicht das Zeitalter der Gnade, hätte Jesus nicht gekreuzigt werden können und hätte nicht die gesamte Menschheit erlösen können. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte, hätte die Menschheit sich dann bis heute weiterentwickeln können? Die Geschichte schreitet vorwärts. Ist die Geschichte nicht das natürliche Gesetz der Arbeit Gottes? Ist das nicht eine Beschreibung Seiner Verwaltung des Menschen innerhalb des gesamten Universums? Die Geschichte entwickelt sich vorwärts, genauso wie Gottes Arbeit und der Wille Gottes verändert sich ständig. Es wäre für Gott nicht praktikabel, einen einzigen Arbeitsabschnitt sechstausend Jahre lang beizubehalten, denn jeder Mensch weiß, dass Er immer neu ist und niemals alt. Er könnte unmöglich weiterhin eine ähnliche Arbeit wie die der Kreuzigung aufrechterhalten; einmal, zweimal, dreimal ans Kreuz genagelt werden. Das ist die Vorstellung eines absurden Menschen. Gott erhält nicht dieselbe Arbeit aufrecht und Seine Arbeit verändert sich immerzu und ist immer neu, so wie Ich täglich neue Worte zu euch spreche und neue Arbeit ausübe. Dies ist die Arbeit, die Ich tue, der Schlüssel der in den Worten ‚neu‘ und ‚wundersam‘ liegt. ‚Gott ist unveränderlich und Gott wird immer Gott sein‘; dieses Sprichwort ist wirklich wahr. Das Wesen Gottes ändert sich nicht, Gott ist immer Gott und Er könnte nie Satan werden, was jedoch nicht beweist, dass Seine Arbeit genauso konstant und gleichbleibend wie Sein Wesen ist. Du verkündest, dass Gott so ist. Wie aber kannst du dann erklären, dass Gott immer neu und nie alt ist? Die Arbeit Gottes verbreitet sich kontinuierlich und verändert sich ständig und der Wille Gottes wird fortlaufend offenbart und den Menschen bekannt gemacht. Während der Mensch die Arbeit Gottes erfährt, verändert sich seine Disposition kontinuierlich und sein Wissen verändert sich fortlaufend. Woraus entsteht dann diese Veränderung? Kommt sie nicht von der sich ewig verändernden Arbeit Gottes? Wenn sich die Disposition des Menschen verändern kann, warum kann es der Mensch dann nicht zulassen, dass sich Meine Arbeit und Meine Worte ebenfalls fortlaufend verändern? Muss ich mich den Einschränkungen des Menschen unterwerfen? Nehmt ihr jetzt nicht in Spitzfindigkeit Zuflucht?“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Der Heilige Geist arbeitet im Einklang mit dem Zeitalter, nicht nur nach Belieben oder den Regeln entsprechend. Das Zeitalter hat sich geändert und ein neues Zeitalter muss eine neue Arbeit mit sich bringen. Das trifft auf jede Arbeitsphase zu und so wiederholt sich Seine Arbeit nie. In diesem Zeitalter der Gnade, tat Jesus einen Großteil dieser Arbeit, wie Krankheiten heilen, Dämonen austreiben und Menschen Seine Hände auflegen, um für ihn zu beten und ihn zu segnen. Allerdings wäre es zwecklos, jetzt diese Arbeit so weiterzuführen. So arbeitete der Heilige Geist zu dieser Zeit, denn es war das Zeitalter der Gnade und den Menschen wurde zu seinem Vergnügen Gnade erwiesen. Der Mensch musste dafür keinen Preis zahlen und konnte die Gnade empfangen, solange er Glauben hatte. Alle wurden gnädig behandelt. Jetzt hat sich das Zeitalter geändert und die Arbeit Gottes ist weiter fortgeschritten. Durch Seine Züchtigung und sein Urteil werden die Widerspenstigkeit und die unreinen Dinge der Menschen vertrieben. Da es die Phase der Erlösung war, musste Gott Arbeit wie diese verrichten, er brachte den Menschen ausreichend Gnade entgegen, damit sie sich an ihr erfreuten, damit die Menschen von der Sünde befreien werden konnten und ihnen durch Gnade ihre Sünden vergeben werden konnten. Diese Phase dient sowohl dazu, die Ungerechtigkeiten im Menschen durch Züchtigung, Urteil und schlagende Worten zu offenbaren, als auch zur Disziplin und Offenbarung der Worte, damit sie später gerettet werden können. Diese Arbeit ist tiefgründiger als die Erlösung. Im Zeitalter der Gnade genoss der Mensch hinreichend Gnade und hat die Gnade bereits erfahren, deshalb muss sie nicht länger vom Menschen genossen werden. Diese Art von Arbeit ist jetzt veraltet und wird nicht mehr ausgeübt. Jetzt wird der Mensch durch das Urteil des Wortes gerettet. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert wurde, hat sich seine Disposition dadurch geändert. Liegt das nicht an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Arbeitsphase wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter ausgeführt. Jede Arbeit hat ihre Bedeutung. Sie wird für die letzte Erlösung getan, damit die Menschheit ein gutes Ziel und eine gute Zukunft hat und damit der Mensch am Ende entsprechend aufgeteilt werden kann.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Gott Selbst kommt, um ein neues Zeitalter zu beginnen, und Gott Selbst kommt, um das Zeitalter zu beenden. Der Mensch ist unfähig, die Arbeit des Beginns eines Zeitalters und des Abschlusses des Zeitalters zu tun. Wenn Jesus die Arbeit Jehovas nicht zu einem Ende gebracht hätte, dann würde das beweisen, dass Er nur ein Mensch war und Gott nicht repräsentierte. Genau weil Jesus kam und die Arbeit Jehovas abschloss, von Jehovas Arbeit aus weitermachte, um Seine eigene Arbeit zu beginnen, neue Arbeit, beweist das, dass es ein neues Zeitalter war und dass Jesus Gott Selbst war. Sie vollbrachten eindeutig zwei verschiedene Arbeitsphasen. Eine Phase wurde im Tempel durchgeführt und die andere wurde außerhalb des Tempels ausgeführt. Eine Phase diente dazu, das Leben des Menschen gemäß dem Gesetz anzuleiten, und die andere dazu, ein Sühneopfer darzubringen. Diese beiden Arbeitsphasen waren unverkennbar verschieden; dies ist die Aufteilung der neuen und alten Zeitalter und es ist nichts falsch daran, zu sagen, dass es zwei Zeitalter sind! Der Ort Ihrer Arbeit war anders und der Inhalt Ihrer Arbeit war anders und die Zielsetzung ihrer Arbeit war anders. Als solches können sie in zwei Zeitalter aufgeteilt werden: Das Neue und Alte Testament, das heißt, die neuen und alten Zeitalter. Als Jesus kam, ging Er nicht in den Tempel, was beweist, dass das Zeitalter beendet war. Er trat nicht in den Tempel ein, da die Arbeit Jehovas im Tempel beendet war und nicht erneut getan werden musste, und die zu tun, hätte somit bedeutet, sie zu wiederholen. Nur durch das Verlassen des Tempels, das Beginnen einer neuen Arbeit und das Eröffnen eines neuen Wegs außerhalb des Tempels, konnte Er Gottes Arbeit zu ihrem Höhepunkt bringen. Wenn Er nicht aus dem Tempel gegangen wäre, um Seine Arbeit zu tun, könnte Gottes Arbeit niemals über den Tempel hinaus voranschreiten, und es gäbe niemals irgendwelche Veränderungen. Als Jesus kam, trat Er somit nicht in den Tempel ein und tat Seine Arbeit nicht im Tempel. Er tat Seine Arbeit außerhalb des Tempels und machte Sich in Begleitung der Jünger ungehindert an Seine Arbeit. Gottes Verlassen des Tempels, um Seine Arbeit zu tun, bedeutete, dass Gott einen neuen Plan hatte. Seine Arbeit sollte außerhalb des Tempels durchgeführt werden, und es würde neue Arbeit sein, die in der Art ihrer Durchführung zwanglos war. Die Ankunft Jesu brachte die Arbeit Jehovas während des Zeitalters des Alten Testaments zu einem Ende. Auch wenn Sie bei zwei verschiedenen Namen genannt wurden, wurden beide Arbeitsphasen von einem einzigen Geist getan, und die Arbeit der zweiten war eine Weiterführung der ersten. Da der Name anders war und der Inhalt der Arbeit anders war, war das Zeitalter anders. Als Jehova kam, war es das Zeitalter Jehovas, und als Jesus kam, war es das Zeitalter Jesu. Und somit wird Gott jedes Mal wenn Er kommt, mit einem Namen benannt, repräsentiert Er ein Zeitalter und eröffnet Er einen neuen Weg; und auf jedem Weg nimmt Er einen neuen Namen an, der zeigt, dass Gott immer neu und niemals alt ist, und dass Seine Arbeit immer vorwärts schreitet. Die Geschichte bewegt sich immer vorwärts und Gottes Arbeit bewegt sich immer vorwärts. Damit Sein sechstausendjähriger Führungsplan sein Ende erreicht, muss er weiter vorankommen. Jeden Tag muss Er neue Arbeit tun, jedes Jahr muss Er neue Arbeit tun; Er muss neue Wege erschließen, muss neue Ären beginnen, neue und größere Arbeit beginnen, und neue Namen bringen und neue Arbeit. Der Geist Gottes tut immer neue Arbeit und klammert Sich niemals an alte Wege und Vorschriften. Auch hört Seine Arbeit nie auf und geschieht die ganze Zeit.“

aus „Die Vision von Gottes Arbeit (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch