Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

61. Wenn man an Gott glaubt, darf man von der Bibel nicht abweichen; jedes Abweichen von der Bibel ist falsch und ketzerisch. Ist das vertretbar?

Bibelvers als Referenz:

„Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeuget; und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet“ (Johannes 5: 39–40).

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Die Bibel ist ein historisches Buch und hättest du im Zeitalter der Gnade das Alte Testament gegessen und getrunken und hättest du alles umgesetzt, was in der Zeit des Alten Testaments während des Zeitalters der Gnade gefordert wurde, Jesus hätte dich abgelehnt und verdammt. Wenn du das Alte Testament für die Arbeit von Jesus angewendet hättest, wärst du ein Pharisäer geworden. … Während der Zeit von Jesus, führte Jesus die Juden und all jene, die ihm folgten, entsprechend der damaligen Arbeit des Heiligen Geistes in Ihm. Er nahm die Bibel nicht als Grundlage für das, was Er tat, sprach aber entsprechend Seinem Werk. Er schenkte den Aussagen der Bibel keine Beachtung, noch suchte Er in der Bibel nach einem Pfad, um Seine Anhänger zu führen. Genau von dem Zeitpunkt an, als Er zu arbeiten begann, verbreitete Er den Weg der Buße, ein Wort das mit keiner Silbe in den Prophezeiungen des Alten Testaments erwähnt wurde. Nicht nur, dass Er nicht der Bibel entsprechend handelte, Er leitete außerdem einen neuen Pfad und führte eine neue Arbeit aus. Niemals nahm Er Bezug auf die Bibel, wenn Er predigte. Während des Zeitalters des Gesetzes, gab es niemanden, der Seine Wunder der Heilung der Kranken und der Austreibung der Dämonen, vollbringen konnte. Seine Arbeit, Seine Lehren, Seine Autorität, niemand hatte dies im Zeitalter des Gesetzes getan. Jesus führte einfach Sein neues Werk aus und obwohl Ihn viele Menschen beschuldigten, indem sie die Bibel zu benutzten – und sie benutzten das Alte Testament sogar dazu, um Ihn zu kreuzigen – überholte Seine Arbeit das Alte Testament. Wenn es nicht so gewesen wäre, wieso haben die Menschen Ihn dann ans Kreuz genagelt? Taten sie es nicht deshalb, weil das Alte Testamentes nichts von Seinen Lehren aussagte und wegen Seiner Fähigkeit, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben? Seine Arbeit bestand darin, einen neuen Pfad anzuführen, aber nicht um absichtlich einen Streit gegen die Bibel anzufangen oder vorsätzlich auf das Alte Testament zu verzichten. Er kam einfach nur um Sein geistliches Amt auszuführen, die neue Arbeit jenen zu bringen, die sich danach sehnten und nach Ihm suchten. Er kam nicht, um das Alte Testament zu erklären oder Sein Werk instand zu halten. Sein Werk diente nicht dazu, dem Zeitalter des Gesetzes eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, denn für Seine Arbeit spielte es keine Rolle, ob sie die Bibel als ihre Grundlage hatte. Jesus kam bloß, um das Werk auszuführen, das Er tun musste.“

…Deshalb überstieg die Arbeit von Jesus das Gesetz des Alten Testaments, sie übertraf es, und entsprach ihm nicht. Während dem Zeitalter der Gnade arbeitete Jesus nicht nach dem Gesetz des Alten Testaments, Er hatte diesen Lehren getrotzt. Heute gibt es immer noch Menschen, die sich an die Bibel und insbesondere an das Gesetz des Alten Testaments halten. Verwirft dies nicht die Arbeit von Jesus? Manche Menschen sagen, dass die Bibel ein heiliges Buch ist, dass man sie lesen müsste, manche Menschen sagen, dass die Arbeit Gottes für immer hochgehalten werden müsste, dass das Alte Testament das Bündnis Gottes mit den Israeliten ist und nicht darauf verzichtet werden kann und der Sabbat immer eingehalten werden muss! Sind sie nicht lächerlich? Warum hat Jesus den Sabbat nicht eingehalten? Sündigte Er? Wer kann diese Dinge durchschauen?“

aus „Bezüglich der Bibel(1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Arbeit Gottes schreitet weiterhin voran und obwohl die Absicht Seiner Arbeit unverändert bleibt, verändern sich die Methoden, mit denen Er arbeitet ständig und somit auch diejenigen, die Gott folgen. Je mehr der Mensch mit Gottes Arbeit zu tun hat, desto gründlicher erfährt er Gott; die Disposition des Menschen verändert sich entsprechend zusammen mit Seiner Arbeit. Wie dem auch sei, es liegt daran, dass Gottes Arbeit sich ständig verändert, dass diejenigen, die die Arbeit des Heiligen Geistes nicht kennen und jene absurden Menschen, die die Wahrheit nicht kennen, zu Gottes Gegnern werden. Nicht immer stimmt die Arbeit Gottes mit den Vorstellungen des Menschen überein, denn Seine Arbeit ist immer neu und nie alt. Er wiederholt niemals eine alte Arbeit, sondern bringt vielmehr Arbeit voran, die niemals zuvor getan worden ist. Da Gott Seine Arbeit nicht wiederholt und der Mensch die Arbeit Gottes stets anhand Seiner vorigen Arbeit beurteilt, ist es für Gott überaus schwierig jede der Arbeitsphasen des neuen Zeitalters durchzuführen. Der Mensch stellt viel zu viele Hindernisse dar. Das Denken des Menschen ist zu engstirnig. Kein Mensch kennt die Arbeit Gottes, dennoch definieren sie alle diese Arbeit. Von Gott entfernt, verliert der Mensch Leben, Wahrheit und den Segen Gottes, dennoch akzeptiert der Mensch weder Leben noch Wahrheit, geschweige denn die höheren Segen, die Gott der Menschheit zukommen lässt. Alle Menschen möchten Gott gewinnen, dennoch sind sie nicht dazu in der Lage, irgendwelche Veränderungen an Gottes Arbeit zu tolerieren. Diejenigen, die Gottes neue Arbeit nicht akzeptieren, glauben, dass die Arbeit Gottes unveränderlich ist und dass die Arbeit Gottes in einem ewigen Stillstand verweilt. Ihrem Glauben nach, ist alles was nötig ist, um Gottes ewige Erlösung zu erlangen, sich an das Gesetz zu halten und solange sie bereuen und ihre Sünden beichten, wird Gottes Herz auf ewig zufrieden gestellt sein. Sie meinen, dass nur der Gott unter dem Gesetz und der Gott, der für den Menschen ans Kreuz genagelt wurde, Gott sein kann. Sie sind auch der Meinung, dass Gott die Bibel nicht überschreiten sollte und dies auch nicht kann. Es sind genau diese Meinungen, die sie fest an das einstige Gesetz gefesselt haben und sie in rigiden Vorschriften gefangen hielten.

Damals erklärte Jesus, dass die Arbeit Jehovas im Zeitalter des Gesetzes in Rückstand geraten war, so wie Ich heute sage, dass die Arbeit Jesu in Rückstand geraten ist. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte und nicht das Zeitalter der Gnade, hätte Jesus nicht gekreuzigt werden können und hätte nicht die gesamte Menschheit erlösen können. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte, hätte die Menschheit sich dann bis heute weiterentwickeln können? Die Geschichte schreitet vorwärts. Ist die Geschichte nicht das natürliche Gesetz der Arbeit Gottes? Ist das nicht eine Beschreibung Seiner Verwaltung des Menschen innerhalb des gesamten Universums? Die Geschichte entwickelt sich vorwärts, genauso wie Gottes Arbeit und der Wille Gottes verändert sich ständig. Es wäre für Gott nicht praktikabel, einen einzigen Arbeitsabschnitt sechstausend Jahre lang beizubehalten, denn jeder Mensch weiß, dass Er immer neu ist und niemals alt. Er könnte unmöglich weiterhin eine ähnliche Arbeit wie die der Kreuzigung aufrechterhalten; einmal, zweimal, dreimal ans Kreuz genagelt werden. Das ist die Vorstellung eines absurden Menschen. Gott erhält nicht dieselbe Arbeit aufrecht und Seine Arbeit verändert sich immerzu und ist immer neu, so wie Ich täglich neue Worte zu euch spreche und neue Arbeit ausübe. Dies ist die Arbeit, die Ich tue, der Schlüssel der in den Worten ‚neu‘ und ‚wundersam‘ liegt. …“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Wenn ihr Vorstellungen verwendet, um Gott zu messen und zu beschreiben, als wäre Gott eine unveränderliche Lehmstatue, und wenn ihr Gott in der Bibel abgrenzt und ihn mit einem begrenzten Umfang an Arbeit eindämmst, dann beweist ihr, dass ihr Gott verdammt habt. Denn in ihren Herzen gossen die Juden des Alten Testaments Gott in die Form von Idolen, als könnte Gott nur Messias genannt werden, und nur der, der Messias genannt würde, sei Gott , und weil sie Gott dienten und anbeteten, als sei er eine (leblose) Lehmstatue, nagelten sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, verurteilten ihn zum Tode—verdammten den unschuldige Jesus zum Tode. Gott hatte kein Verbrechen begangen, aber der Mensch verschonte Gott nicht und verurteilte ihn unbeirrbar zum Tode. So wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist, und definiert ihn der Bibel entsprechend, als hätte der Mensch Gottes Führung durchschaut, als läge alles, was Gott tut, in den Händen der Menschen. Die Menschen sind lächerlich bis ins Extreme, sie sind besessen von größter Arroganz und haben alle ein Gespür für geschwollene Beredsamkeit. Unabhängig davon wie groß dein Wissen von Gott ist, sage ich, dass du Gott nicht kennst, dass es niemanden gibt, der in größerem Gegensatz zu Gott steht, und dass du Gott verdammst, da du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung, den Gott geschaffen hat, zu bestreiten.“

aus „Das Böse muss bestraft werden“ in Das Wort erscheint im Fleisch