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Zeugen des Christus der letzten Tage

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Frage 6: Der Herr Jesus war der menschgewordene Gott und niemand kann das leugnen. Nun bekundet ihr, dass der Allmächtige Gott der im Fleisch zurückgekehrte Herr Jesus sei, aber religiöse Pastoren und Ältesten sagen, dass das, woran ihr glaubt, nur ein Mensch ist, sie sagen, dass ihr getäuscht worden seid, und wir können uns darüber nicht klarwerden. Zu jener Zeit, als der Herr Jesus menschgeworden und gekommen ist, um das Werk der Erlösung zu vollbringen, sagten die jüdischen Pharisäer ebenfalls, dass der Herr Jesus nur ein Mensch sei, und sie sagten, dass jeder, der an Ihn glaubt, der Täuschung unterlag. Daher würden wir gerne diesem Aspekt der Wahrheit über die Menschwerdung nachgehen. Was genau ist die Menschwerdung? Und was ist der Kern der Menschwerdung. Bitte teilt den gemeinschaftlichen Austausch darüber mit uns.

Antwort:

Euer Glaube an den Herrn Jesus, als die Menschwerdung Gottes, ist nicht falsch. Aber wieso glaubt ihr an den Herrn Jesus? Seht ihr den Herrn Jesus wirklich als Gott an? Ihr glaubt an den Herrn Jesus wegen dem, was in der Bibel aufgezeichnet ist und wegen des Werkes des Heiligen Geistes. Ungeachtet dessen, was ihr sagt, wenn ihr den Herrn Jesus nicht Auge in Auge gesehen habt, könnt ihr dann wirklich behaupten, ihr wüsstet wer der Herr Jesus ist? Ihr wiederholt lediglich die Worte des Petrus in ihrem Glauben an den Herrn, der sagte, dass der Herr Jesus der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist, aber glaubt ihr, dass der Herr Jesus die Erscheinung Gottes, Gott Selbst ist? Wagt ihr zu behaupten, dass ihr die göttliche Wesenheit des Herrn Jesus erkennt? Könnt ihr garantieren, dass ihr Seine Stimme erkennen würdet, wenn der Herr Jesus wiederkehrt und die Wahrheit ausdrückt? Ihr Glaube an den Herrn Jesus ist nicht mehr, als der Glaube an diese drei Worte: „Der Herr Jesus“. Ihr glaubt nur an Seinen Namen. Ihr versteht das göttliche Wesen des Herrn Jesus nicht. Wenn ihr es versteht, wieso könnt ihr dann die Stimme des Geistes Gottes nicht erkennen? Warum erkennt ihr nicht an, dass die Wahrheit, die der Allmächtige Gott ausdrückt, aus Gott hervorgeht und die Stimme, sowie das Wort des Heiligen Geistes ist? Von dem, was ich heute gesehen habe, wie ihr die Stimme Gottes und die Wahrheit, die Gott ausdrückt, ablehnt, bin ich mir sicher, dass ihr den fleischgewordenen Gott nicht kennt. Wärt ihr vor 2000 Jahren geboren worden, im Zeitalter als der Herr Jesus predigte und Sein Werk verrichtete, hättest du dich sicher den jüdischen Hohepriestern, Schriftgelehrten und Pharisäern angeschlossen, den Herrn Jesus zu verurteilen. Ist es nicht so? Die jüdischen Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer glaubten viele Jahre lang, an den einen einzigen Gott, aber weshalb erkannten sie den Herrn Jesus nicht an? Warum schlugen sie Ihn ans Kreuz? Was war das Problem? Weshalb können in den letzten Tagen, die Pfarrer und Ältesten der religiösen Welt, die Stimme des Heiligen Geistes nicht hören? Weshalb verurteilen sie nach wie vor, des Allmächtigen Gottes Werk des Gerichts, in den letzten Tagen? Ich möchte euch alle fragen: Jemand der zwar an Gott glaubt, aber nicht in der Lage ist, die Fleischwerdung Gottes zu akzeptieren, ist dieser nicht ein Antichrist? Die jüdischen Führer widerstanden und verurteilten den Herrn Jesus, den fleischgewordenen Gott. Sie alle waren Antichristen, die durch das Werk Gottes enthüllt wurden. Was die Pfarrer und die Ältesten der religiösen Welt in den letzten Tagen betrifft, die sich dem fleischgewordenen, Allmächtigen Gott widersetzen und Ihn verurteilen, sind nicht auch sie Antichristen, die durch das Werk Gottes enthüllt werden? Wir können alle deutlich sehen, dass sich die Mehrheit der Pfarrer und Ältesten, in der religiösen Welt, dem Allmächtigen Gott der letzten Tage, entgegenstellt und Ihn verurteilt. Sie blicken auf das Werk des Allmächtigen Gottes, ohne es wirklich zu sehen und hören Seine Worte, ohne wirklich zuzuhören. Der Allmächtige Gott hat alle Wahrheiten ausgedrückt, um die Menschheit zu reinigen und zu retten. Er hat erobert, gerettet und eine Gruppe von Überwindern gemacht. Das Evangelium des Königreichs breitet sich in der ganzen Welt aus. Das kann nicht aufgehalten werden! Könnte es sein, dass die Pfarrer und Führer der religiösen Welt die Tatsachen der Arbeit Gottes womöglich nicht sehen? Wie können sie noch immer etwas derart lächerliches sagen, wie: „Der Glaube an den Allmächtigen Gott ist der Glaube an einen Menschen“? Was ist hier das Problem? Das zeigt nur, dass viele an den vagen Gott in den hohen Himmeln glauben, aber nur wenige vom fleischgewordenen Gott wissen. Weshalb hatte der Herr Jesus jene Pharisäer verurteilt, die sich Ihm widersetzen? Weil sie nur an den vagen Gott in den hohen Himmeln glaubten, sich aber dem fleischgewordenen Gott widersetzten und Ihn verurteilten. Ist dem nicht so?

Die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer, sahen die Autorität und die Kraft der Worte und der Arbeit, des Herrn Jesus ganz deutlich. Wie konnten sie also nach wie vor so wahnsinnig dem Herrn Jesus widerstehen, gegen Ihn lästern und Ihn verurteilen? Sie sagten, Er würde die Teufel durch Beelzebub austreiben und damit die Menschen täuschen wollen. Sie schlugen Ihn sogar lebendig ans Kreuz. Was bedeutet das? War der Grund, weshalb sie das alles taten nicht, dass sie den Herrn Jesus als einen gewöhnlichen Menschen ansahen? So wie sie sagten: „Ist das nicht der Nazarener, der Sohn des Zimmermanns?“ Gemäß den Vorstellungen der Pharisäer, sollte das Fleisch der Menschwerdung Gottes, übernatürliche Eigenschaften besitzen. Er sollte von großen Statur und einem kraftvollen Körper sein, mit einem heroischen Auftreten und einer gebieterischen Gegenwart. Seine Worte sollten einen welterschütternden und ohrenbetäubenden Klang haben, sie sollten Furcht in die Herzen der Menschen jagen, so dass niemand es wagt, sich Ihm zu nähern. Sonst kann Er nicht als Gott angesehen werden. In Wirklichkeit hatten sie nicht das geringste Verständnis, was die Fleischwerdung bedeutet und suchten in den Worten und in der Arbeit des Herrn Jesus nicht nach der Wahrheit, um Gottes Disposition und alles, was Gott ist und hat, zu finden. Sie nahmen den Herrn Jesus als einen gewöhnlichen Menschen an, richteten und lästerten gegen Ihn, gemäß ihren Illusionen und Vorstellungen. Das beweist, dass sie zwar an Gott glaubten, aber dass sie Ihn nicht kannten und sich Ihm sogar widersetzten. Jetzt sagen die Pfarrer und Ältesten der religiösen Welt, dass derjenige, an den wir glauben, nur ein Mensch ist. Das unterscheidet sich nicht von dem, wie die jüdischen Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer die Anhänger des Herrn Jesus verdammten. Ihr seht, die meisten Pfarrer und Ältesten der religiösen Welt unterscheiden sich nicht von den heuchlerischen Pharisäern von einst. Sie glauben alle an Gott, während sie sich Ihm gleichzeitig widersetzen. Sie sind Schurken, die nur den vagen Gott der hohen Himmel anerkennen, während sie Christus Selbst verleugnen! Welches Recht haben sie, jene zu verurteilen, die Christus angenommen haben und Ihm gehorchen? Was sagt ihr?

aus „Antworten auf Drehbuchfragen“

Was die Menschwerdung Gottes und das Wesen der Menschwerdung Gottes betrifft, so kann man sagen, dass es das Geheimnis der Wahrheit ist, das wir Gläubige des Herrn nicht verstehen. Obwohl die Gläubigen wussten, dass der Herr Jesus die Menschwerdung Gottes war, konnte Tausende von Jahren lang niemand verstehen, was der menschgewordene Gott bzw. Sein Wesen ist. Erst bei der Ankunft des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen wurde dieses Geheimnis der Wahrheit der Menschheit offengelegt. Lesen wir einige Passagen des Wortes des Allmächtigen Gottes: „Die Bedeutung von Menschwerdung ist, dass Gott im Fleisch erscheint, und Er kommt, um unter den Menschen Seiner Schöpfung im Abbild eines Fleisches zu arbeiten. Damit Gott also Mensch wird, muss Er zuerst Fleisch sein, Fleisch von normaler Menschlichkeit; dies muss allermindestens wahr sein. Tatsächlich ist die Folge der Menschwerdung Gottes, dass Gott im Fleisch lebt und arbeitet, Gott in Seinem Wesenskern Fleisch wird, ein Mensch wird“ (aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Der menschgewordene Gott wird Christus genannt und Christus ist das Fleisch, das durch Gottes Geist angezogen wird. Dieses Fleisch ist anders als jeder Mensch, der aus dem Fleisch ist. Der Unterschied liegt darin, dass Christus nicht aus Fleisch und Blut, sondern die Menschwerdung des Heiligen Geistes ist. Er verfügt sowohl über eine normale Menschlichkeit als auch eine vollkommene Göttlichkeit. Kein Mensch besitzt Seine Göttlichkeit. Seine normale Menschlichkeit erhält alle Seine normalen Aktivitäten im Fleisch, während Seine Göttlichkeit das Werk Gottes Selbst vollzieht“ (aus „Die Substanz Christi ist Gehorsam gegenüber dem Willen des himmlischen Vaters“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Der Christus mit normaler Menschlichkeit ist ein Fleisch, in dem der Geist verwirklicht ist, versehen mit normaler Menschlichkeit, normalem Verstand und menschlichen Gedanken. ‚Verwirklicht zu sein‘ bedeutet, dass Gott Mensch wird, der Geist Fleisch wird; Vereinfacht gesagt: Wenn Gott Selbst ein Fleisch mit normaler Menschlichkeit bewohnt und durch dieses Sein göttliches Werk zum Ausdruck bringt – dann bedeutet das, verwirklicht oder Mensch geworden zu sein“ (aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Da Er ein Mensch mit göttlichem Wesen ist, steht Er über jedem erschaffenen Menschen, über jedem Menschen, der Gottes Arbeit ausführen kann. Und so ist nur Er unter all denjenigen mit einer menschlichen Hülle wie Seiner, unter all denjenigen, die Menschlichkeit besitzen, der menschgewordene Gott Selbst – alle anderen sind erschaffene Menschen. Auch wenn sie alle Menschlichkeit haben, sind erschaffene Menschen nichts weiter als menschlich, während der menschgewordene Gott anders ist: In Seinem Fleisch verfügt Er nicht nur über Menschlichkeit, sondern noch wichtiger, über Göttlichkeit. Seine Menschlichkeit kann in Seiner äußerlichen Erscheinung Seines Fleisches gesehen werden und in Seinem täglichen Leben, aber Seine Göttlichkeit ist schwer wahrzunehmen. Weil Seine Göttlichkeit nur dann ausgedrückt wird, wenn Er Menschlichkeit besitzt, und nicht so übernatürlich ist, wie die Leute es sich vorstellen, ist sie für die Menschen äußerst schwierig zu erkennen. … Da Gott zu Fleisch wird, ist Sein Wesen eine Kombination von Menschlichkeit und Göttlichkeit. Diese Kombination wird Gott Selbst genannt, Gott Selbst auf Erden“ (aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Aus den Worten des Allmächtigen Gottes erkennen wir, dass die Menschwerdung Gottes Geist ist, der in Fleisch gekleidet ist, das heißt, Gottes Geist wird im Fleisch mit normaler Menschlichkeit und normalem menschlichen Denken verwirklicht und wird dadurch zu einem gewöhnlichen und normalen Menschen, der unter den Menschen wirkt und spricht. Dieses Fleisch hat normale Menschlichkeit, aber hat auch vollständige Göttlichkeit. Obwohl Sein Fleisch nach außen hin gewöhnlich und normal erscheint, ist Er in der Lage, Gottes Werk auf sich zu nehmen, kann Gottes Stimme bekunden und die Menschheit führen und retten. Das liegt daran, dass Er vollständige Göttlichkeit hat. Vollständige Göttlichkeit bedeutet, dass alles, was Gottes Geist besitzt – die innewohnende Disposition Gottes, Gottes heilige und gerechte Wesensart, alles, was Gott hat und ist, Gottes Allmacht und Weisheit, und Gottes Autorität und Kraft – all diese wurden im Fleisch verwirklicht. Dieses Fleisch ist Christus, ist der praktische Gott, der hier auf Erden ist, um zu wirken und die Menschheit zu retten. Von Seiner äußeren Erscheinung her ist Christus ein gewöhnlicher und normaler Menschensohn, aber Er unterscheidet Sich wesentlich von uns erschaffenen Menschen. Der erschaffene Mensch hat nur Menschlichkeit, er hat nicht die geringste Spur von göttlicher Wesensart. Christus hat aber nicht nur eine normale Menschlichkeit, sondern vor allem hat Er eine vollständige Göttlichkeit. Er hat also Gottes Wesensart, Er kann Gott vollständig repräsentieren, alle Wahrheiten als Gott Selbst bekunden, Gottes Disposition zum Ausdruck bringen und alles, was Gott hat und ist, und uns mit der Wahrheit, dem Weg und dem Leben beschenken. Kein erschaffener Mensch ist zu solchen Meisterleistungen fähig. Christus wirkt und spricht in Seinem Fleisch, bringt Gottes Disposition zum Ausdruck und alles, was Gott hat und ist. Ganz gleich, wie Er Gottes Wort bekundet und Gottes Werk tut, Er tut es immer innerhalb normaler Menschlichkeit. Er hat ein normales Fleisch, da ist nichts Übernatürliches an Ihm. Das beweist, dass Gott ins Fleisch gekommen ist, Er ist bereits ein gewöhnlicher Mensch geworden. Dieses gewöhnliche und normale Fleisch hat die Tatsache von „Das Wort erscheint im Fleisch“ erfüllt. Es ist der praktische menschgewordene Gott. Da Christus vollständige Göttlichkeit hat, kann Er Gott repräsentieren, die Wahrheit bekunden und die Menschheit retten. Da Christus vollständige Göttlichkeit hat, kann Er Gottes Wort direkt bekunden, nicht nur das Wort Gottes übermitteln oder weitergeben. Er kann die Wahrheit zu jeder Zeit und an jedem Ort bekunden, die ganze Menschheit versorgen, bewässern, behüten und führen. Nur weil Christus vollständige Göttlichkeit hat, genügt es zu beweisen, dass Er Gottes Identität und Wesensart besitzt. Deshalb sagen wir, dass Er Gottes Menschwerdung ist, der praktische Gott Selbst.

Das größte Geheimnis der Menschwerdung hat wenig damit zu tun, ob Gottes Fleisch erhaben in Statur oder wie das des gewöhnlichen Menschen ist. Vielmehr hat es damit zu tun, dass vollständige Göttlichkeit in diesem normalen Fleisch verborgen ist. Keiner von uns ist in der Lage, diese verborgene Göttlichkeit zu entdecken oder zu sehen. Genauso wie, als der Herr Jesus kam, um Sein Werk zu verrichten, niemand erkannt hätte, dass der Herr Jesus Christus ist, der Sohn Gottes, wenn damals niemand Seine Stimme gehört und Sein Wort und Werk erfahren hätte. Gottes Menschwerdung ist also der beste Weg für Ihn, heimlich unter uns Menschen herabzusteigen. Als der Herr Jesus kam, konnte keiner von uns an Seiner äußeren Erscheinung erkennen, dass Er Christus war, der menschgewordene Gott, und keiner von uns konnte die Göttlichkeit sehen, die in Seiner Menschlichkeit verborgen war. Erst nachdem der Herr Jesus die Wahrheit bekundet und das Werk der Erlösung der Menschheit verrichtet hatte, entdeckten einige Menschen, dass Sein Wort Autorität und Kraft hat, und erst dann begannen sie, Ihm zu folgen. Erst als der Herr Jesus den Menschen erschien, nachdem Er auferstanden war, erkannte die Menschheit, dass Er der fleischgewordene Christus ist, das Erscheinen Gottes. Wenn Er nicht die Wahrheit bekundet und Sein Werk verrichtet hätte, wäre Ihm niemand gefolgt. Hätte Er nicht die Tatsache bezeugt, dass Er Christus ist, das Erscheinen Gottes, hätte Ihn niemand erkannt. In ihren Vorstellungen und Einbildungen glauben die Menschen, dass, wenn Er wirklich der menschgewordene Gott ist, Sein Fleisch übernatürliche Qualitäten haben sollte: Er sollte übermenschlich sein, mit einer erhabenen, mächtigen Statur und einer hoch aufragenden Präsenz, Er sollte nicht nur mit Autorität und Kraft sprechen, sondern auch Zeichen und Wunder vollbringen, wohin Er geht – so sollte der fleischgewordene Gott sein. Sie denken, wenn Er nach außen hin gewöhnlich ist, wie jeder andere gewöhnliche Mensch, und eine normale Menschlichkeit hat, dann ist Er sicherlich nicht Gottes Menschwerdung. Erinnern wir uns. Als der Herr Jesus Mensch wurde, um zu sprechen und zu wirken, erkannten ihn die jüdischen Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer nicht, ganz gleich, wie Er die Wahrheit und Gottes Stimme bekundete. Als sie hörten, wie die Jünger den Herrn Jesus bezeugten, sagten sie sogar: „Ist das nicht Josephs Sohn? Ist das nicht ein Nazarener?“ Warum sollten die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer auf diese Weise von Ihm sprechen? Weil der Herr Jesus eine normale Menschlichkeit in der äußeren Erscheinung hatte. Er war ein normaler, durchschnittlicher Mensch und Er hatte keine erhabene, hoch aufragende Präsenz, also akzeptierten sie Ihn nicht. Tatsächlich muss Er, insofern Er die Menschwerdung ist, per Definition normale Menschlichkeit haben, Er muss uns zeigen, dass das Fleisch, in das Gott Sich kleidet, ein gewöhnliches und normales Fleisch ist, Er erscheint wie ein normaler Mensch. Wenn Gott Sich in das Fleisch eines Übermenschen kleiden würde, nicht in das eines Menschen mit normaler Menschlichkeit, dann wäre die ganze Bedeutung der Menschwerdung verloren. Also muss Christus eine normale Menschlichkeit haben. Nur auf diese Art und Weise kann bewiesen werden, dass Er das fleischgewordene Wort ist.

Lasst uns einige andere Passagen des Wortes des Allmächtigen Gottes lesen: „Die Bedeutung der Menschwerdung ist, dass ein gewöhnlicher, normaler Mensch die Arbeit von Gott Selbst ausführt; das heißt, dass Gott Sein göttliches Werk in Menschlichkeit durchführt und dadurch Satan bezwingt. … Wenn Gott während Seines ersten Kommens vor dem Alter von neunundzwanzig Jahren keine normale Menschlichkeit gehabt hätte, wenn Er, sobald Er geboren wurde, hätte Wunder wirken können, wenn Er, sobald Er sprechen lernte, die Sprache des Himmels hätte sprechen können, wenn Er, sobald Er zum ersten Mal Seinen Fuß auf die Erde setzte, alle weltlichen Angelegenheiten erfassen gekonnt hätte, jeden Gedanken und jede Absicht des Menschen wahrnehmen gekonnt hätte – dann hätte man Ihn nicht einen normalen Menschen nennen können und Sein Fleisch hätte nicht als menschliches Fleisch bezeichnet werden können. Wäre dies mit Christus der Fall gewesen, dann wären die Bedeutung und das Wesen der Menschwerdung Gottes verloren gegangen. Dass Er normale Menschlichkeit besaß beweist, dass Er der im Fleisch menschgewordene Gott war; die Tatsache, dass Er einen normalen menschlichen Wachstumsprozess durchlebte, beweist des Weiteren, dass Er ein normales Fleisch war; und überdies ist Seine Arbeit Beweis genug, dass Er das Wort Gottes, Gottes zu Fleisch gewordener Geist war. Gott wird wegen der Erfordernisse Seiner Arbeit zu Fleisch; mit anderen Worten, diese Arbeitsphase muss im Fleisch, in normaler Menschlichkeit durchgeführt werden. Das ist die Voraussetzung für ‚das Wort wird Fleisch‘, für ‚das Wort erscheint im Fleisch‘ und ist die wahre Geschichte hinter beiden Menschwerdungen Gottes“ (aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Wenn der menschgewordene Gott vom Moment Seiner Geburt an Sein Amt ernsthaft beginnen würde und dabei übernatürliche Zeichen und Wunder wirken würde, dann hätte Er kein körperliches Wesen. Deshalb existiert Seine Menschlichkeit zum Zweck Seines körperlichen Wesens; es kann kein Fleisch ohne Menschlichkeit geben, und eine Person ohne Menschlichkeit ist kein Mensch. Auf diese Weise ist die Menschlichkeit von Gottes Fleisch eine innewohnende Eigenschaft des Fleisches des leibhaftigen Gottes. Zu sagen, dass ‚wenn Gott zu Fleisch wird, ist Er vollkommen göttlich, aber keineswegs menschlich‘, ist Gotteslästerung, denn dies ist eine unmöglich einzunehmende Haltung, eine, die das Prinzip der Menschwerdung verletzt. …

… Die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes existiert, um die normale göttliche Arbeit im Fleisch beizubehalten; Sein normales menschliches Denken stützt Seine normale Menschlichkeit und all Seine normalen körperlichen Tätigkeiten. Man könnte sagen, dass Sein normales menschliches Denken existiert, um all die Arbeit Gottes im Fleisch aufrechtzuerhalten. Würde das Fleisch keinen normalen menschlichen Verstand besitzen, dann könnte Gott nicht im Fleisch arbeiten, und was Er im Fleisch tun muss, könnte nie vollbracht werden. … Also muss der menschgewordene Gott einen normalen menschlichen Verstand besitzen, muss normale Menschlichkeit besitzen, denn Er muss Seine Arbeit in der Menschlichkeit mit einem normalen Verstand durchführen. Dies ist das Wesen der Arbeit des menschgewordenen Gottes, das Wesen des menschgewordenen Gottes“ (aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Aus den Worten des Allmächtigen Gottes erkennen wir deutlich, dass Gott normale Menschlichkeit haben muss, sonst wäre Er nicht die Menschwerdung Gottes. In der äußeren Erscheinung sieht der fleischgewordene Gott wie ein gewöhnlicher und normaler Mensch aus und es gibt nichts Übernatürliches an Seiner Menschlichkeit. Wenn wir also Christus unter Verwendung unserer Vorstellungen und Einbildungen messen, werden wir Christus niemals anerkennen oder akzeptieren. Wir werden höchstens anerkennen, dass Er ein von Gott gesandter Prophet ist oder einer, den Gott verwendet. Wenn wir Christus wirklich kennen lernen wollen, müssen wir Seine Worte und Sein Werk studieren, um zu sehen, ob das, was Er bekundet, Gottes eigene Stimme ist, ob die Worte, die Er bekundet, Erscheinungsformen von Gottes Disposition sind und von allem, was Gott hat und ist, und sehen, ob Sein Werk und die Wahrheit, die Er bekundet, die Menschheit retten können. Nur dann können wir Christus erkennen, akzeptieren und Ihm gehorchen. Wenn wir nicht die Wahrheit suchen, das Werk Gottes nicht untersuchen, werden wir, auch wenn wir Christi Worte hören und die Tatsachen von Christi Werk sehen, Christus trotzdem nicht erkennen. Auch wenn wir von morgens bis abends bei Christus sind, werden wir Ihn wie einen gewöhnlichen Menschen behandeln und uns so Christus widersetzen und Ihn verurteilen. Tatsächlich müssen wir, um Christus anzuerkennen und zu akzeptieren, nur die Stimme Gottes erkennen und anerkennen, dass Er Gottes Werk verrichtet. Aber um die göttliche Wesensart Christi zu erkennen, dadurch wahren Gehorsam gegenüber Christus zu erreichen und den praktischen Gott zu lieben, müssen wir die Wahrheit in Christi Worten und Werken entdecken, Gottes Disposition sehen und alles, was Gott hat und ist, Gottes heilige Wesensart, Gottes Allmacht und Weisheit sehen, sehen, dass Gott lieblich ist, und Seine ernsthaften Absichten zu schätzen wissen. Nur auf diese Art und Weise können wir wirklich Christus gehorchen und den praktischen Gott in unserem Herzen anbeten.

Wir Gläubige wissen alle, dass der Weg, den der Herr Jesus predigte, das Wort, das Er bekundete, die Geheimnisse des Königreichs des Himmels, die Er offenbarte, und die Forderungen, die Er an uns Menschen stellte, alle die Wahrheit, alle Gottes eigene Stimme waren und alle Erscheinungsformen von Gottes Disposition und von allem, was Er hat und ist. Die Wunder, die Er vollbrachte – Heilen der Kranken, Austreiben von Dämonen, Beruhigen von Wind und Meer, Speisen der Fünftausend mit fünf Broten und zwei Fischen, und Auferweckung der Toten – waren alle Erscheinungsformen von Gottes eigener Autorität und Kraft, die kein erschaffener Mensch besitzt oder zu denen kein erschaffener Mensch fähig ist. Diejenigen, die zu jener Zeit die Wahrheit suchten, wie Petrus, Johannes, Matthäus und Nathanael, erkannten aus dem Wort und Werk des Herrn Jesus, dass Er der verheißene Messias ist, und folgten Ihm und empfingen Sein Heil. Wohingegen die jüdischen Pharisäer, obwohl sie die Predigten des Herrn Jesus hörten und sahen, wie Er Wunder vollbrachte, Ihn trotzdem als einen gewöhnlichen Menschen ohne Macht und Statur sahen, und es so wagten, sich Ihm schamlos zu widersetzen und Ihn ohne die geringste Angst zu verurteilen. Am Ende begingen sie die größte der Sünden, indem sie den Herrn Jesus ans Kreuz nagelten. Die Lektion der Pharisäer verlangt nach tiefer Reflexion! Dies enthüllt deutlich ihre wahrheitshassende und gotteshassende antichristliche Natur und offenbart die Dummheit und Unwissenheit der verderbten Menschheit. Gegenwärtig verrichtet der menschgewordene Allmächtige Gott, genau wie der Herr Jesus, das Werk von Gott Selbst in normaler Menschlichkeit. Der Allmächtige Gott bekundet alle Wahrheiten, die die verderbte Menschheit braucht, um gerettet zu werden, und führt das Werk des Gerichts beginnend vom Haus Gottes in den letzten Tagen aus. Er richtet und enthüllt nicht nur die satanische Natur der verderbten Menschheit und die Wahrheit ihrer Verderbtheit, sondern Er hat auch alle Geheimnisse von Gottes sechstausendjährigem Führungsplan zur Errettung der Menschheit enthüllt, den Weg erläutert, durch den die Menschheit von der Sünde befreit, Heiligkeit erreichen und von Gott gerettet werden kann. Er hat Gottes inhärente gerechte Disposition offenbart, alles, was Gott hat und ist, und Gottes einzigartige Kraft und Autorität … Das Wort und das Werk des Allmächtigen Gottes sind eine vollständige Erscheinungsform der Identität und Wesensart von Gott Selbst. In diesen Tagen haben all jene, die dem Allmächtigen Gott folgen, Gottes Stimme im Wort und Wirken des Allmächtigen Gottes gehört, haben die Erscheinungsform von Gottes Wort im Fleisch gesehen, sind vor den Thron des Allmächtigen Gottes gekommen und haben Gottes Reinigung und Vervollkommnung empfangen. Diejenigen der religiösen Welt, die noch immer den Allmächtigen Gott verleugnen, sich Ihm widersetzen und Ihn verurteilen, haben denselben Fehler gemacht wie die jüdischen Pharisäer, indem sie Christus der letzten Tage, den Allmächtigen Gott, wie jeden anderen gewöhnlichen Menschen behandelt haben, ohne sich darum zu kümmern, die geringste Mühe aufzuwenden, um alle Wahrheiten zu suchen und zu studieren, die der Allmächtige Gott bekundet hat, und so haben sie Gott erneut ans Kreuz genagelt und die Disposition Gottes erzürnt. Wie man sehen kann, werden wir, wenn wir an unseren Vorstellungen und Einbildungen festhalten und nicht die Wahrheiten suchen und studieren, die Christus bekundet, unfähig sein, die von Christus bekundete Stimme Gottes zu erkennen, werden wir nicht in der Lage sein, Christi Werk anzunehmen und Ihm zu gehorchen, und werden wir niemals Gottes Heil in den letzten Tagen empfangen. Wenn wir die Wahrheit der Menschwerdung nicht verstehen, werden wir nicht in der Lage sein, Gottes Werk anzunehmen und Ihm zu gehorchen, wir werden Christus verurteilen und uns Gott widersetzen, und wir werden wahrscheinlich auch Gottes Strafe und Flüche empfangen. In unserem Glauben, von Gott gerettet zu werden, ist es also äußerst wichtig, dass wir die Wahrheit suchen und das Geheimnis der Menschwerdung verstehen!

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Vorherig:Frage 23: Ihr bekundet, dass der Allmächtige Gott der menschgewordene Gott ist, der gegenwärtig Sein Werk des Gerichts in den letzten Tagen verrichtet. Die religiösen Pastoren und Ältesten jedoch sagen, dass die Arbeit des Allmächtigen Gottes in Wirklichkeit das Werk des Menschen ist; auch viele Leute, die nicht an den Herrn Jesus glauben, sagen, dass das Christentum ein Glaube an einen Menschen ist. Wir können immer noch nicht genau erkennen, woraus genau der Unterschied zwischen dem Werk Gottes und dem Werk des Menschen besteht, deshalb teilt bitte den gemeinschaftlichen Austausch darüber mit uns.

Nächste:Frage 7: Im Zeitalter des Gesetzes verwendete Gott Moses, um Seine Arbeit auszuführen, warum also verwendet Gott nicht einen Menschen, um Seine Arbeit des Urteils in den letzten Tagen durchzuführen, sondern der menschgewordene Gott Selber muss es tun?

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