Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

18. Manche Menschen sagen: „Wenn wir den Weg des Herrn Jesus beibehalten und wir uns in Einklang mit Seinen Anforderungen verhalten, wenn wir demütig und geduldig sind, unsere Feinde lieben, das Kreuz tragen, uns unseren Körper untertan machen, beten und für den Herrn arbeiten und Ihn bezeugen, wenn wir uns in diesen Dingen bemühen, dann werden wir heilig werden.“ Warum ist es falsch, das zu sagen?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Die Sünden der Menschen wurden ihnen durch den menschgewordenen Gott vergeben, was aber nicht heißt, dass der Mensch in sich nicht Sünden hat. Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, korrupten, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der korrupten, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die korrupte, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen. Als Jesus Seine Arbeit tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die korrupte, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken, noch konnte er sie verwerfen. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die korrupte Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die korrupte Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase. Darum hat die Menschwerdung der Endzeit die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt und den Führungsplan Gottes für die Erlösung des Menschen komplett abgeschlossen.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„In deinem Glauben an Gott hast du einen wichtigen Schritt versäumt: du bist gerade einmal erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach dem Herzen Gottes sein kannst muss Gott persönlich die Arbeit durchführen, dich zu reinigen und zu verändern. Wenn du nur erlöst bist, wirst du nicht in der Lage sein Heiligkeit zu erlangen. Auf diese Weise wirst du nicht qualifiziert sein, an den guten Segnungen Gottes Anteil zu haben, denn du hast einen Schritt in der Arbeit Gottes der Führung des Menschen versäumt, der der wesentliche Schritt der Veränderung und der Vervollkommnung ist. Und so bist du, ein Sünder der gerade eben erlöst wurde, nicht in der Lage Gottes Erbe unmittelbar zu erben.“

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit, wurde des Menschen Sühneopfer und befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig vor dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, die Sünden des Menschen als das Sühneopfer auf Sich zu nehmen, sondern verlangte auch von Gott, ein größeres Werk zu tun, um den Menschen völlig von seiner Gesinnung zu befreien, die von Satan korrumpiert wurde. Und so ist Gott, nachdem dem Menschen seine Sünden vergeben wurden, zum Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und begann das Werk der Züchtigung und des Gerichts, und dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen.“

aus „Vorwort“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Der Mensch glaubt, weil es die Arbeit des Gerichts ist, muss Gott während Seiner Arbeit besonders imposant und majestätisch sein, und dass diejenigen, über die geurteilt wird, aufheulen und auf ihren Knien um Gnade bitten. Die Szene muss ein grandioser Anblick und sehr mitreißend sein. … Jeder Mensch stellt sich Gottes Arbeit des Gerichts als legendär vor. Weißt du aber, dass lange nachdem Gott die Arbeit des Gerichts unter den Menschen begonnen hat, du immer noch gemütlich schläfst? Weißt du, dass zu dem Zeitpunkt, wenn du glaubst, dass Gottes Arbeit des Gerichts offiziell begonnen hat, es bereits die Zeit sein wird, wenn Gott Himmel und Erde verändert? Zu dem Zeitpunkt hast du vielleicht gerade erst die Bedeutung des Lebens verstanden, aber die gnadenlose Arbeit der Strafe Gottes wird dich, während du immer noch schlummerst, in die Hölle bringen. Nur dann wirst du plötzlich begreifen, dass Gottes Arbeit des Gerichts bereits abgeschlossen ist.

… Wenn du an Gott glaubst, jedoch nicht die Wahrheit oder den Willen Gottes suchst, und auch nicht den Weg liebst, der dich Gott näher bringt, dann sage ich, dass du jemand bist, der versucht, dem Urteil auszuweichen. Du bist eine Marionette und ein Verräter, der vor dem großen weißen Thron flieht und Gott wird keinen einzigen der Aufständischen, die vor Seinen Augen entkommen, verschonen. Solche Menschen werden noch strenger bestraft werden. Diejenigen, die vor Gott kommen, um gerichtet zu werden und gereinigt worden sind, sollen für immer im Königreich Gottes leben. Dies liegt natürlich in der Zukunft.“

aus „Christus macht die Arbeit des Gerichts mit der Wahrheit“ in Das Wort erscheint im Fleisch