4. Die Unterschiede zwischen Worten, die mit der Wahrheit übereinstimmen, von Menschen, die Gott verwendet, und den Worten von Gott Selbst

Relevante Worte Gottes:

Meine Worte sind die ewig unveränderliche Wahrheit. Ich bin die Versorgung für die Menschheit und der einzige Führer für die Menschheit. Der Wert und die Bedeutung Meiner Worte wird nicht danach bestimmt, ob sie vom Menschen anerkannt oder akzeptiert werden, sondern von der Substanz der Worte selbst. Auch wenn keine einzige Person auf dieser Welt Meine Worte empfangen kann, ist der Wert Meiner Worte und ihre Hilfe für die Menschheit unschätzbar für jeden Menschen. Wenn Ich den vielen Menschen gegenüber stehe, die gegen Mich rebellieren, anfechten, oder Meinen Worten gegenüber völlig verächtlich sind, ist Meine Haltung nur wie folgt: Lasst die Zeit und die Tatsachen Meine Zeugen sein, und zeigen, dass Meine Worte die Wahrheit, der Weg und das Leben sind. Lasst sie zeigen, dass alles was Ich gesagt habe, richtig ist, und das ist, mit dem der Mensch ausgestattet sein soll, und dass der Mensch dies akzeptieren soll. Ich werde allen die Mir folgen diese Tatsache wissen lassen: Diejenigen, die Meine Worte nicht vollkommen akzeptieren können, diejenigen, die Meine Worte nicht ausüben können, diejenigen, die keinen Sinn in Meinen Worten finden können, und diejenigen die durch Meine Worte keine Erlösung erhalten können, sind diejenigen die von Meinen Worten verdammt worden sind. Sie haben Meine Erlösung verloren, und Mein Stab soll nie von ihnen weichen.

aus „Ihr solltet eure Taten bedenken“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Ob die Worte, die Gott gesprochen hat, dem äußeren Anschein nach tief, schlicht oder abstrus sind, sie alle sind unentbehrliche Wahrheiten für den Menschen, wenn er in das Leben eintritt; sie sind die Quelle des lebendigen Wassers, das es ihm ermöglicht, sowohl im Geist als auch im Fleisch zu überleben. Sie bieten das, was der Mensch braucht, um am Leben zu bleiben; das Dogma und den Glauben für die Durchführung seines täglichen Lebens; den Weg, das Ziel und die Richtung, die er passieren muss, um die Erlösung zu empfangen; jede Wahrheit, die er als von Gott geschaffenes Wesen besitzen sollte; und jede Wahrheit darüber, wie der Mensch Gott gehorcht und Ihn anbetet. Sie sind die Garantie dafür, dass das Überleben des Menschen gewährleistet ist. Sie sind des Menschen täglich Brot und sie sind auch die starke Unterstützung, die den Menschen befähigt, stark zu sein und aufzustehen. Sie sind reich an Realität der Wahrheit der normalen Menschlichkeit, wie sie von der geschaffenen Menschheit gelebt wird, reich an Wahrheit, durch die die Menschheit sich von Verdorbenheit freimacht und sich Satans Schlingen entzieht, reich an unermüdlicher Lehre, Ermahnung, Ermutigung und Trost, die der Schöpfer der geschaffenen Menschheit gibt. Sie sind die Leuchtfeuer, die Menschen leiten und erleuchten, alles zu verstehen, was positiv ist, die Garantie, die sicherstellt, dass die Menschen ausleben und in den Besitz davon kommen, was gerecht und gut ist, das Kriterium, nach dem Menschen, Ereignisse und Dinge alle gemessen werden und auch der Richtungshinweis, der die Menschen zur Erlösung und zum Weg des Lichts führt.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Meine Rede repräsentiert Mein Wesen, aber was Ich sage, ist für den Menschen unerreichbar. Was Ich sage, ist nicht das, was der Mensch erfährt, und es ist nicht etwas, was der Mensch sehen kann. Es ist auch nicht etwas, was der Mensch anfassen kann, sondern es ist das, was Ich bin. Manche Menschen räumen nur ein, dass das, worüber Ich Gemeinschaft führe, das ist, was Ich erfahren habe. Sie erkennen aber nicht, dass es der direkte Ausdruck des Geistes ist. Was Ich sage, ist natürlich das, was Ich erfahren habe. Ich bin es, der das Werk der Führung mehr als sechstausend Jahre lang verrichtet hat. Ich habe seit Anbeginn der Schöpfung der Menschheit bis heute alles erlebt; wie könnte Ich nicht in der Lage sein, darüber zu reden? Was die Natur des Menschen angeht, Ich habe sie deutlich gesehen und Ich beobachte sie seit langem. Wie könnte Ich nicht in der Lage sein, klar darüber zu sprechen? Weil Ich das Wesen des Menschen deutlich gesehen habe, bin Ich berufen, den Menschen zu züchtigen und ihn zu richten, weil jeder Mensch von Mir kam, aber von Satan korrumpiert wurde. Ich bin natürlich auch berufen, das Werk, das Ich verrichtet habe, zu beurteilen. Auch wenn dieses Werk nicht durch Mein Fleisch verrichtet wird, ist es der direkte Ausdruck des Geistes und das ist, was Ich habe und was Ich bin. Deswegen bin Ich berufen, es auszudrücken und das Werk zu verrichten, das Ich zu verrichten habe. Was der Mensch sagt, ist das, was er erfahren hat. Es ist das, was er gesehen hat, was sein Verstand erfassen kann und was seine Sinne fühlen können. Das ist, worüber er sich austauschen kann. Die Worte, die von Gottes menschgewordenem Fleisch gesprochen wurden, sind der direkte Ausdruck des Geistes und drücken das Werk aus, das vom Geist verrichtet worden ist. Das Fleisch hat es nicht erfahren oder gesehen, bringt aber dennoch Sein Wesen zum Ausdruck, weil die Wesenheit des Fleisches der Geist ist, und Er bringt das Wirken des Geistes zum Ausdruck. Auch wenn das Fleisch es nicht erreichen kann, ist es das Werk, das bereits vom Geist verrichtet wurde. Nach der Menschwerdung ermöglicht Er den Menschen Gottes Wesenheit durch den Ausdruck des Fleisches kennenzulernen. Er erlaubt den Menschen, Gottes Disposition und das Werk, das Er verrichtet hat, zu sehen. Die Arbeit des Menschen ermöglicht es den Menschen sich klarer darüber zu sein, in was sie eintreten und was sie verstehen sollten. Sie umfasst die Menschen zum Verständnis und zum Erfahren der Wahrheit zu hinzuführen. Die Arbeit des Menschen soll die Menschen unterstützen. Gottes Werk soll der Menschheit neue Wege und neue Zeitalter eröffnen und den Menschen das offenbaren, was Sterblichen unbekannt ist, was ihnen ermöglicht, Seine Disposition zu kennen. Gottes Werk dient der Führung der gesamten Menschheit.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Du musst den tatsächlichen Umfang der Wahrheit verstehen und verstehen, was außerhalb des Bereichs der Wahrheit liegt. Wenn Menschen ein paar Einsichten gewinnen und etwas Verständnis basierend auf ihren Erfahrungen aus den Worten der Wahrheit haben, zählt das dann als die Wahrheit? Bestenfalls kann man sagen, dass sie etwas Verständnis der Wahrheit haben. Alle Worte der Erleuchtung des Heiligen Geistes stellen nicht Gottes Wort dar, stellen nicht die Wahrheit dar, und sie gehören nicht zur Wahrheit. Man kann nur sagen, dass jene Menschen etwas Verständnis der Wahrheit und etwas Erleuchtung des Heiligen Geistes haben. Wenn du etwas Verständnis aus der Wahrheit gewinnst und sie dann anderen bereitstellst, das heißt, dein persönliches Verständnis und deine persönliche Erfahrung bereitstellst, kannst du immer noch nicht sagen: „Komm, ich werde dich mit der Wahrheit versorgen.“ Sich darauf als in Gemeinschaft teilen zu beziehen, ist in Ordnung, und deine Formulierung muss angemessen sein. Warum sagen wir das? Es gehört viel mehr dazu als das. Du solltest diese Situation klar erkennen und sie nicht nur in einer bestimmten Weise in Worte fassen und dann fertig; das ist keine Formulierung. Menschen erhalten aus der Wahrheit Dinge, die sie besitzen sollten, aber das heißt nicht, dass sie die Wahrheit haben, dass sie von der Wahrheit sind; das können wir absolut nicht sagen. Ungeachtet dessen wie viel du von der Wahrheit erhältst, kannst du nicht sagen, dass du das Leben hast, noch kannst du sagen, dass du von der Wahrheit bist; das kannst du absolut nicht sagen. Du hast nur etwas Nahrung aus der Wahrheit erhalten, die dein Leben nährt und dich dazu veranlasst, einige Dinge in dir zu haben, die du haben solltest, um an Gott zu glauben und Gott zufriedenzustellen. Gott versorgt die Menschen durch die Wahrheit und erlaubt so den Menschen, Gott zufriedenzustellen und dem Willen Gottes durch die Wahrheit zu entsprechen, und selbst wenn schließlich die Menschen Gottes Willen vollkommen erfüllen, kann man immer noch nicht sagen, dass sie von der Wahrheit sind, noch viel weniger kann man sagen, dass sie die Wahrheit als ihr Leben haben. … Jeder kann die Wahrheit erfahren, aber die Situationen ihrer Erfahrung werden unterschiedlich sein, und was jede Person aus derselben Wahrheit erhält, ist verschieden. Aber auch nach dem Kombinieren von jedermanns Verständnis kannst du diese eine Wahrheit noch immer nicht ganz erklären; derart tiefgründig ist die Wahrheit! Warum sage Ich, dass all die Dinge, die du erhalten hast, und all dein Verständnis kein Ersatz für die Wahrheit sein können? Wenn du dein Verständnis mit anderen in Gemeinschaft teilst, denken sie vielleicht zwei oder drei Tage darüber nach, und dann werden sie mit dem Erfahren fertig sein, aber ein Mensch kann die Wahrheit nicht einmal im Laufe eines Lebens erfahren, sogar alle Menschen zusammen können sie nicht gründlich erfahren. So zeigt sich, dass die Wahrheit sehr tiefgründig ist! Es gibt keine Möglichkeit, Worte zu benutzen, um die Wahrheit vollständig zur Sprache zu bringen. Die in die menschliche Sprache umgesetzte Wahrheit ist der Aphorismus des Menschen; die Menschheit wird sie niemals vollkommen erfahren, und die Menschheit sollte im Vertrauen darauf leben. Ein Stück Wahrheit kann die ganze Menschheit tausende von Jahre lang überleben lassen.

aus „Weißt du, was Wahrheit wirklich ist?“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Die Wahrheit ist das Leben Gottes Selbst; sie verkörpert Seine Disposition, Sein Wesen und alles in Ihm. Wenn du sagst, dass ein bisschen Erfahrung bedeutet, die Wahrheit zu besitzen, kannst du dann Gottes Disposition darstellen? Vielleicht hast du etwas Erfahrung oder Licht in Bezug auf einen bestimmten Aspekt oder eine Seite einer Wahrheit, aber du kannst andere nicht für immer damit versorgen, also ist dieses Licht, das du gewonnen hast, nicht die Wahrheit; es ist lediglich ein bestimmter Punkt, den Menschen erreichen können. Es ist einfach die richtige Erfahrung und das richtige Verständnis, das ein Mensch besitzen sollte: eine gewisse tatsächliche Erfahrung und Kenntnis der Wahrheit. Dieses Licht, diese Erleuchtung und dieses erfahrungsmäßige Verständnis können niemals die Wahrheit ersetzen; selbst wenn alle Menschen diese Wahrheit vollständig erfahren und ihr gesamtes erfahrungsmäßiges Verständnis zusammengelegt hätten, könnte sie dennoch nicht an die Stelle dieser einen Wahrheit treten. Wie bereits in der Vergangenheit gesagt wurde, “Ich fasse dies in einer Maxime für die Welt des Menschen zusammen: Unter den Menschen gibt es keine, die Mich lieben.” Dies ist eine Wahrheitsaussage; es ist das wahre Wesen des Lebens. Dies ist das Tiefste von allem; es ist ein Ausdruck Gottes Selbst. Du kannst es weiterhin erfahren, und wenn du es drei Jahre lang erfährst, wirst du ein oberflächliches Verständnis davon haben; wenn du es sieben oder acht Jahre lang erfährst, wirst du ein noch größeres Verständnis davon erlangen – aber jedes Verständnis, das du erlangst, wird diese eine Wahrheitsaussage niemals ersetzen können. Ein anderer Mensch könnte, nachdem er sie ein paar Jahre lang erlebt hat, ein wenig Verständnis erlangen, und dann ein etwas tieferes Verständnis, nachdem er sie zehn Jahre lang erlebt hat, und dann ein etwas tieferes Verständnis, nachdem er sie ein Leben lang erlebt hat – aber wenn du sowohl das erworbene Verständnis als auch die gewonnenen Erkenntnisse miteinander verknüpfst, selbst dann - egal, wie viel Verständnis, wie viel Erfahrung, wie viele Erkenntnisse, wie viel Licht oder wie viele Beispiele du besitzt – kann all das diese eine Wahrheitsaussage nicht ersetzen. Was meine ich damit? Ich meine, dass das Leben des Menschen immer das Leben des Menschen sein wird, und egal wie sehr dein Verständnis mit der Wahrheit, Gottes Absichten und Seinen Forderungen übereinstimmen mag, es wird niemals ein Ersatz für die Wahrheit sein können. Zu sagen, dass Menschen die Wahrheit erlangt haben, bedeutet, dass sie eine gewisse Realität besitzen, dass sie ein gewisses Verständnis der Wahrheit erlangt haben, dass sie einen wirklichen Zugang zu Gottes Worten erlangt haben, dass sie eine wirkliche Erfahrung mit ihnen gemacht haben und dass sie in ihrem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg sind. Nur eine einzige Aussage Gottes reicht aus, damit ein Mensch sein ganzes Leben lang diese Erfahrung machen kann; selbst wenn Menschen sie mehrere Leben oder sogar mehrere Jahrtausende lang machen würden, wären sie immer noch nicht in der Lage, eine einzige Wahrheit vollständig und gründlich zu erfahren. …

… Wenn du etwas Erfahrung mit Gottes Worten hast und du im Vertrauen auf dein Verständnis der Wahrheit lebst, dann wird das Wort Gottes dein Leben. Du kannst nicht sagen, dass die Wahrheit dein Leben ist, dass das, was du zum Ausdruck bringst, Wahrheit ist; wenn du so denkst, dann liegst du falsch. Wenn du etwas Erfahrung mit einem Aspekt der Wahrheit hast, kann das die Wahrheit vertreten? Es kann absolut nicht die Wahrheit vertreten. Kannst du die Wahrheit gründlich erklären? Das kannst du wirklich nicht. Kannst du Gottes Disposition aus der Wahrheit entdecken und erkennen? Du kannst sie nicht erkennen. Kannst du das Wesen Gottes entdecken? Du kannst es nicht. Jedermanns Erfahrung der Wahrheit ist nur ein Aspekt von ihr, ein Teil, ein Bereich; dadurch, dass du sie in deinem eigenen begrenzten Bereich erlebst, kannst du nicht auf die gesamte Wahrheit eingehen. Wenn es um die ursprüngliche Bedeutung der Wahrheit geht, die zum Ausdruck gebracht worden ist, dann hat diese Quelle die gemeinsame Natur der Menschheit vollständig entblößt. Welchen Anteil macht dein bisschen Erfahrung daran aus? Ein Sandkorn am Strand, einen Tropfen Wasser im Ozean. Ganz gleich, wie kostbar dein Verständnis und deine Gefühle aus deinen Erfahrungen sind, auch wenn sie unschätzbar wertvoll sind, sie können deshalb nicht als Wahrheit zählen. Die Quelle der Wahrheit und die Bedeutung der Wahrheit decken ein sehr breites Gebiet ab. Nichts kann sie anfechten. Manche Menschen sagen auch: „Wird meine Erfahrung niemals angefochten werden?“ Selbstverständlich, wie kann die wirkliche Bedingung, die du aus deiner Erfahrung der Wahrheit erlangt hast, angefochten werden? Die Wahrheit kann in jeder Umgebung dein Leben sein, sie kann dir einen Weg angeben und sie kann dir gestatten, zu überleben. Die Dinge, die Menschen haben, das Licht, das Menschen erhalten haben, sind jedoch nur für sie selbst oder für einige andere innerhalb eines bestimmten Rahmens geeignet, aber sie werden nicht in einem anderen Rahmen geeignet sein. Die Erfahrung einer Person ist so begrenzt, ganz gleich wie tief sie ist, und ihre Erfahrung wird niemals den Umfang der Wahrheit erreichen. Das Licht einer Person, das Verständnis einer Person, kann niemals mit der Wahrheit verglichen werden.

aus „Weißt du, was Wahrheit wirklich ist?“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Mit Ausnahme der Bücher der Prophezeiungen, handelt es sich beim Alten Testament größtenteils um historische Aufzeichnungen. Einige der Episteln des Neuen Testaments sind durch menschliche Erfahrungen entstanden und einige entstanden durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes; zum Beispiel sind die Paulusbriefe menschliches Werk, und alle ergaben sich aus der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Sie wurden für die Kirchen geschrieben und waren Worte der Ermahnung und Ermutigung für die Brüder und Schwestern der Kirchen. Es waren keine Worte, die der Heilige Geist gesprochenen hatte – Paulus konnte nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen, und er war auch kein Prophet, und noch weniger sah er die Visionen, die Johannes sah. Seine Episteln wurden für die Gemeinden von Ephesus, Philadelphia, Galatien und weitere Kirchen geschrieben. Somit sind die Paulusbriefe des Neuen Testaments Episteln, die Paulus für die Kirchen schrieb, und es handelt sich bei ihnen weder um Inspirationen des Heiligen Geistes, noch um direkte Kundgebungen des Heiligen Geistes. Sie sind lediglich Worte der Ermahnung, des Trosts und der Ermutigung, die er für die Kirchen im Verlauf seiner Arbeit niederschrieb. So sind sie auch viele Aufzeichnungen der damaligen Arbeit Paulus. Sie wurden für alle Brüder und Schwestern im Herrn geschrieben, damit die Brüder und Schwestern der damaligen Kirchen seinem Rat folgen und sich an den Weg der Buße des Herrn Jesus halten konnten. Paulus sagte keineswegs, dass alle, seien es die Kirchen seinerzeit oder die zukünftigen, die Dinge essen und trinken müssten, die er niederschrieb, noch behauptete er, dass all seine Worte von Gott kämen. Den damaligen Umständen der Kirche entsprechend, kommunizierte er nur mit den Brüdern und Schwestern und ermahnte sie, und er inspirierte den Glauben in ihnen. Er predigte oder erinnerte die Menschen einfach und er ermahnte sie. Seine Worte basierten auf seiner eigenen Last, und er unterstützte die Menschen durch diese Worte. Er tat die Arbeit eines Apostels der derzeitigen Kirchen; er war ein Arbeiter, den der Herrn Jesus einsetzte, und so musste er die Verantwortung für die Kirchen übernehmen und er musste die Arbeit der Kirchen auszuführen; er musste die Zustände der Brüder und Schwestern in Erfahrung bringen – und deshalb schrieb er die Episteln für alle Brüder und Schwestern im Herrn. Alles, was er sagte und für die Menschen erbauend und positiv war, war richtig, repräsentierte jedoch nicht die Kundgebungen des Heiligen Geistes und es konnte Gott nicht repräsentieren. Es ist ein unerhörtes Verständnis und eine gewaltige Blasphemie, dass Leute die Aufzeichnungen menschlicher Erfahrungen und die Episteln eines Menschen als die von dem Heiligen Geist gesprochenen Worte an die Kirchen betrachten! Dies trifft besonders auf die Episteln zu, die Paulus für die Kirchen schrieb, denn seine Episteln wurden beruhend auf den damaligen Umständen und Situationen der jeweiligen Kirche für die Brüder und Schwestern geschrieben und sollten die Brüder und Schwestern im Herrn ermahnen, damit sie die Gnade des Herrn Jesus Christus empfangen konnten. Seine Episteln sollten die Brüder und Schwestern damals erwecken. Man kann sagen, dass dies seine eigene Last war, und auch die Last, die der Heilige Geist ihm gegeben hatte; schließlich war er ein Apostel, der die damaligen Kirchen anleitete, der Episteln für die Kirchen schrieb und sie ermahnte – das war seine Verantwortung. Seine Identität war bloß die eines arbeitenden Apostels, und er war lediglich ein von Gott gesandter Apostel; er war kein Prophet und auch kein Weissager. Seine eigene Arbeit und die Leben der Brüder und Schwestern waren für ihn von größter Wichtigkeit. Somit konnte er nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen. Seine Worte waren nicht die des Heiligen Geistes, geschweige denn könnten sie als die Worte Gottes gelten, denn Paulus war nichts weiter als ein Geschöpf Gottes und gewiss nicht die Menschwerdung Gottes. Seine Identität war nicht die gleiche wie die von Jesus. Die Worte Jesu waren die Worte des Heiligen Geistes, sie waren die Worte Gottes, denn Seine Identität war die des Christus – des Sohns Gottes. Wie könnte Paulus Ihm gleich sein? Wenn die Menschen Episteln oder Worte, wie die des Paulus, als die Kundgebungen des Heiligen Geistes betrachten und sie als Gott anbeten, dann kann man nur sagen, dass sie zu unkritisch sind. Ist das, mit schärferen Worten ausgedrückt, nicht einfach Blasphemie? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und wie könnten Menschen sich vor den Aufzeichnungen seiner Episteln und vor den Worten, die er sprach, verneigen, als wären sie ein heiliges Buch oder ein himmlisches Buch? Können die Worte Gottes etwa beiläufig von einem Menschen geäußert werden? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und könnten die Episteln, die er für die Kirchen schrieb, deiner Meinung nach, somit nicht von seinen eigenen Vorstellungen befleckt sein? Wie könnten sie nicht mit menschlichen Vorstellungen befleckt sein? Er schrieb auf seinen persönlichen Erfahrungen und seinem eigenen Wissen beruhend Episteln für die Kirchen. Zum Beispiel schrieb Paulus eine Epistel an die Kirchen Galatiens, die eine bestimmte Meinung enthielt, und Petrus schrieb eine andere, die eine andere Ansicht vertrat. Welche von den beiden kam vom Heiligen Geist? Keiner kann das mit Sicherheit sagen. Somit kann man nur sagen, dass beide eine Last für die Kirchen trugen, dennoch stellen ihre Briefe ihre geistliche Größe dar, sie repräsentieren ihre Versorgung und Unterstützung für die Brüder und Schwestern und ihre Last den Kirchen gegenüber, und sie repräsentieren nichts weiter als menschliches Wirken – sie stammten nicht vollständig vom Heiligen Geist. Wenn du sagst, dass seine Episteln die Worte des Heiligen Geistes seien, dann bist du absurd und begehst Blasphemie! Die Paulusbriefe und die anderen Episteln des Neuen Testaments entsprechen den Memoiren geistlicher Persönlichkeiten aus jüngerer Zeit: Sie sind auf gleicher Ebene mit den Büchern von Watchman Nee oder den Erfahrungen des Lawrence und so weiter. Es ist nur so, dass die Bücher neuzeitiger geistlicher Persönlichkeiten nicht in das Neue Testament aufgenommen werden, trotzdem ist das Wesentliche an diesen Menschen dasselbe: Sie waren Menschen, die vom Heiligen Geist während einer gewissen Zeitspanne verwendet wurden, die Gott jedoch nicht direkt repräsentieren konnten.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Wege der Praxis und die Kenntnis der Wahrheit des Menschen sind nur in einem bestimmten Rahmen anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch beschreitet, ausschließlich der Willen des Heiligen Geistes ist, denn der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht völlig vom Heiligen Geist erfüllt werden. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, liegen alle im Rahmen von normaler Menschlichkeit und können die Reihe an Gedanken des normalen menschlichen Verstands nicht überschreiten. Alle, die die Wirklichkeit der Wahrheit ausleben können, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Rahmens. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Sie erleben die Wahrheit erleuchtet durch den Heiligen Geist, beruhend auf der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit ist zudem von Mensch zu Mensch verschieden und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Man kann nur sagen, dass der Weg, den sie gehen, das normale menschliche Leben eines Menschen ist, der nach der Wahrheit strebt, und dass es der Weg ist, der von einer normalen Person beschritten wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Du kannst nicht sagen, dass der Weg, den sie beschreiten, der Weg ist, den der Heilige Geist nimmt. Da sich außerdem die Umstände die sie erfahren, und die Rahmen ihrer Erfahrung unterscheiden, sind ihre Erfahrungen in verschiedenen in unterschiedlichem Maße aufgrund der Vermengung ihres Verstands und ihrer Gedanken vermischt. Jede Person versteht eine Wahrheit je nach ihren individuellen unterschiedlichen Zuständen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur ein Aspekt oder wenige Aspekte davon. Der Rahmen, nach welchem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Zuständen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht ganz repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt, auch wenn die menschliche Erfahrung dem Werk der Perfektion durch den Heiligen Geist sehr nahe kommt. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes ausdrücken und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, der Auslass des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes sei.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Gemeinschaft des Menschen unterscheidet sich vom Wort Gottes. Über was der Mensch Gemeinschaft führt, enthält sein individuelles Sehen und seine individuelle Erfahrung und drückt aus, was er auf der Grundlage von Gottes Werk sieht und erfährt. Nachdem Gott gewirkt oder gesprochen hat, ist es seine Pflicht, herauszufinden, was er praktizieren oder worin er eintreten soll und dies dann den Anhängern zu übermitteln. Deshalb repräsentiert die Arbeit des Menschen seinen Eintritt und seine Praxis. Eine solche Arbeit ist natürlich mit menschlichen Lektionen und Erfahrungen oder einigen menschlichen Gedanken vermischt. Unabhängig davon, wie der Heilige Geist wirkt, ob Er am Menschen oder im fleischgewordenen Gott wirkt, es sind immer die Arbeiter, die zum Ausdruck bringen, was sie sind. Obwohl es der Heilige Geist ist, der wirkt, basiert das Wirken auf dem, was der Mensch inhärent ist, denn der Heilige Geist wirkt nicht ohne Grundlage. Mit anderen Worten, das Wirken wird nicht aus dem Nichts getan, sondern ist immer im Einklang mit tatsächlichen Umständen und wahren Gegebenheiten. Nur auf diese Weise kann die Disposition des Menschen umgewandelt und seine alten Vorstellungen und Gedanken geändert werden. Der Mensch drückt das aus, was er sieht, erfährt und sich vorstellen kann. Selbst wenn es sich um Lehren oder Vorstellungen handelt, sie alle können durch das Denken des Menschen erreicht werden. Unabhängig vom Umfang der Arbeit des Menschen, sie kann nicht über den Rahmen der Erfahrungen des Menschen hinausgehen oder über das, was der Mensch sieht, sich vorstellen oder begreifen kann. Gott bringt jenes zum Ausdruck, was Gott Selbst ist, und dies ist für den Menschen nicht zu erreichen, das heißt, unerreichbar für das menschliche Denken. Er bringt Sein Werk der Führung der Menschheit zum Ausdruck und dies ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern betrifft stattdessen Seine eigene Führung. Der Mensch bringt seine Erfahrung zum Ausdruck, während Gott Sein Wesen zum Ausdruck bringt – dieses Wesen ist Seine inhärente Disposition und ist für den Menschen nicht zu erreichen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und die Kenntnis, die er sich anhand von Gottes Ausdruck Seines Wesens angeeignet hat. Sehen und Kenntnis dieser Art nennt man das Wesen des Menschen. Sie werden auf der Grundlage der inhärenten Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch das Wesen des Menschen genannt. Der Mensch ist imstande, über das, was er erfährt und sieht, Gemeinschaft zu führen. Was er nicht erfahren oder gesehen hat oder sein Verstand nicht erfassen kann, das heißt, über die Dinge, die er nicht in sich hat, kann er nicht Gemeinschaft führen. Wenn das, was der Mensch ausdrückt, nicht seine Erfahrung ist, dann ist es seine Vorstellung oder Lehre. Kurzum, seine Worte beinhalten keine Wirklichkeit. Wenn du nie mit den Dingen der Gesellschaft in Verbindung getreten bist, kannst du nicht deutlich über die komplizierten Beziehungen der Gesellschaft Gemeinschaft führen. Wenn du keine Familie hast, aber andere Menschen über Familienangelegenheiten sprechen, verstehst du das meiste von dem, was sie sagen, nicht. Über was der Mensch Gemeinschaft führt und die Arbeit, die er leistet, repräsentieren also sein inneres Wesen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Wort Gottes kann nicht als das Wort des Menschen gesprochen werden, geschweige denn kann das Wort des Menschen als das Wort Gottes gesprochen werden. Ein Mensch, der von Gott eingesetzt wird, ist nicht der menschgewordene Gott, und der menschgewordene Gott ist nicht ein von Gott eingesetzter Mensch; darin besteht ein wesentlicher Unterschied. Vielleicht akzeptierst du nach dem Lesen dieser Worte nicht, dass sie die Worte Gottes sind, und akzeptierst sie nur als die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist. In diesem Fall bist du von Unwissenheit geblendet. Wie können die Worte Gottes dieselben sein wie die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist? Die Worte des menschgewordenen Gottes leiten ein neues Zeitalter ein, führen die ganze Menschheit, offenbaren Geheimnisse und zeigen dem Menschen die Richtung voraus in ein neues Zeitalter. Die vom Menschen erlangte Erleuchtung ist nur einfache Praxis oder Erkenntnis. Sie kann nicht die ganze Menschheit in ein neues Zeitalter führen oder das Geheimnis von Gott Selbst offenbaren. Gott ist schließlich Gott, und der Mensch ist Mensch. Gott hat den Wesenskern von Gott, und der Mensch hat den Wesenskern des Menschen. Wenn der Mensch die von Gott gesprochenen Worte als simple Erleuchtung des Heiligen Geistes ansieht und die Worte der Apostel und Propheten als persönlich von Gott gesprochene Worte auffasst, dann ist der Mensch im Irrtum. Trotzdem solltest du niemals Recht in Unrecht verkehren oder von dem Hohen als dem Niedrigen sprechen oder von dem Tiefgründigen als dem Seichten sprechen; trotzdem solltest du niemals absichtlich anfechten, wovon du weißt, dass es die Wahrheit ist. Jeder, der glaubt, dass es einen Gott gibt, sollte Probleme von dem richtigen Standpunkt aus hinterfragen und Gottes neues Werk und Seine neuen Worte aus der Perspektive Seines geschaffenen Wesens annehmen; ansonsten werden sie von Gott beseitigt werden.

aus dem Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch

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