Eine Auswahl aus den drei Textstellen des Wortes Gottes über „Die Vision von Gottes Werk“

1. Johannes arbeitete sieben Jahre lang für Jesus und hatte bereits den Weg geebnet, als Jesus erschien. Davor war das von Johannes gepredigte Evangelium des Königreiches der Himmel im ganzen Land gehört worden, sodass es sich über ganz Judäa verbreitete und ihn jeder einen Propheten nannte. Zu dieser Zeit wollte König Herodes Johannes umbringen, wagte es jedoch nicht, da Johannes bei den Menschen hoch angesehen war und Herodes befürchtete, dass die Menschen sich gegen ihn auflehnen würden, wenn er Johannes umbringen ließe. Die Arbeit von Johannes fasste unter dem einfachen Volk Fuß und er machte aus den Juden Gläubige. Sieben Jahre lang ebnete er den Weg für Jesus; bis zu der Zeit als Jesus anfing, Sein Amt auszuüben. So war Johannes der größte aller Propheten. Jesus begann Sein offizielles Werk erst nach der Gefangennahme des Johannes. Es hatte vor Johannes nie einen Propheten gegeben, der Gott den Weg geebnet hatte, weil Gott vor Jesus nie Fleisch geworden war. Somit war er unter allen Propheten vor Johannes der einzige, der den Weg für den menschgewordenen Gott freimachte, und so wurde Johannes zum größten Propheten des Alten und des Neuen Testaments. Johannes begann sieben Jahre vor der Taufe von Jesus mit der Verbreitung des Evangeliums des Königreiches der Himmel. Den Menschen erschien seine Arbeit bedeutender als das anschließende Wirken von Jesus, aber er war trotzdem nur ein Prophet. Er arbeitete und sprach nicht innerhalb des Tempels, sondern außerhalb davon, in den Städten und Dörfern. Dies tat er natürlich unter dem jüdischen Volk, insbesondere unter jenen, die arm waren. Johannes kam selten in Kontakt mit Menschen der höheren Gesellschaftsschichten und verbreitete das Evangelium lediglich unter den einfachen Menschen von Judäa, um die richtigen Menschen für den Herrn Jesus vorzubereiten und angemessene Orte zu schaffen, an denen Er wirken konnte. Mit einem Propheten wie Johannes, der den Weg ebnete, konnte der Herr Jesus direkt nach Seiner Ankunft, Seinen Kreuzweg beginnen. Als Gott Fleisch wurde, um Sein Werk zu verrichten, musste Er nicht das Werk verrichten, Menschen auszuwählen und Er musste nicht persönlich Menschen suchen oder einen Ort, an denen Er wirken konnte. Er wirkte nicht auf diese Art, als Er kam; die richtige Person hatte es bereits vor Seiner Ankunft für Ihn vorbereitet. Johannes hatte diese Arbeit bereits vollendet, bevor Jesus Sein Werk begann, denn als der fleischgewordene Gott ankam, um Sein Werk zu tun, begann Er sofort an jenen zu wirken, die schon lange auf Ihn gewartet hatten. Jesus war nicht gekommen, um die Arbeit des Menschen zu tun, oder die Arbeit der Berichtigung, die auf den Menschen fiel. Er war nur gekommen, um Sein Amt auszuüben, dessen Ausübung an Ihm lag, und mit allem anderen stand Er nicht in Verbindung. Als Johannes kam, tat er nichts anderes als aus dem Tempel und aus den Juden eine Gruppe von Menschen hervorzubringen, die das Evangelium des Königreiches der Himmel annahmen, damit sie möglicherweise das Objekt des Werkes Jesu würden. Johannes arbeitete sieben Jahre lang, das heißt, er verbreitete sieben Jahre lang das Evangelium. Johannes vollbrachte während seiner Arbeit nicht viele Wunder, denn es war seine Arbeit, den Weg zu ebnen; es war die Arbeit der Vorbereitung. Alles andere Wirken, das Jesus verrichten würde, war nicht auf ihn bezogen. Er forderte die Menschen nur auf, ihre Sünden zu beichten und Buße zu tun und er taufte die Menschen, damit sie gerettet werden konnten. Obwohl er neue Arbeit verrichtete und einen Weg bereitete, den der Mensch noch nie beschritten hatte, ebnete er nur den Weg für Jesus. Er war lediglich ein Prophet, der die Arbeit der Vorbereitung ausführte, und war unfähig, das Werk Jesu zu tun. Obgleich Jesus nicht der Erste war, der das Evangelium des Königreiches des Himmels predigte, und obwohl Er den Weg fortsetzte, den Johannes begonnen hatte, gab es trotzdem niemand anderen, der Sein Werk hätte tun können, und es stand über der Arbeit von Johannes. Jesus konnte Seinen eigenen Weg nicht vorbereiten. Sein Werk wurde direkt im Auftrag Gottes ausgeführt. Ungeachtet dessen, wie viele Jahre Johannes arbeitete, war er nach wie vor ein Prophet und jemand, der den Weg ebnete. Die drei Jahre des Werkes, die von Jesus verrichtet worden waren, übertrafen die sieben Jahre Arbeit, die Johannes verrichtet hatte, da das Wesen Seines Werkes nicht dasselbe war. Als Jesus begann, Sein Amt auszuüben, was auch der Zeitpunkt war, zu dem die Arbeit von Johannes endete, hatte Johannes genug Menschen und Orte vorbereitet, die der Herr Jesus verwenden konnte und diese waren für den Herrn Jesus hinlänglich, um drei Jahre des Wirkens zu beginnen. Also begann der Herr Jesus, sobald die Arbeit des Johannes beendet war, offiziell Sein eigenes Werk und die Worte des Johannes wurden verworfen, weil die Arbeit von Johannes nur eine Arbeit des Übergangs war und seine Worte nicht die Worte des Lebens waren, die den Menschen zu neuem Wachstum führen würden; im Grunde genommen waren seine Worte nur zur vorübergehenden Verwendung gedacht.

aus „Die Vision von Gottes Werk (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

2. Damals entsprach ein Teil des Werkes Jesu dem Alten Testament, sowie den Gesetzen Mose und den Worten Jehovas während des Zeitalters des Gesetzes. Jesus wendete all dies an, um einen Teil Seines Werkes zu verrichten. Er predigte zu den Menschen und lehrte sie in den Synagogen; und Er setzte die Prophezeiungen der Propheten im Alten Testament ein, um die Pharisäer zurechtzuweisen, die Ihm feindlich gesinnt waren. Er wandte die Worte der Heiligen Schrift an, um deren Ungehorsam bloßzulegen und sie somit zu verurteilen, denn sie verachteten das Werk, das Jesus vollbracht hatte. Insbesondere entsprach viel des Werkes Jesu nicht den Gesetzen der Heiligen Schrift und darüber hinaus war das, was Er lehrte, höher als ihre eigenen Worte, und sogar noch höher als das, was die Propheten in der Heiligen Schrift prophezeit hatten. Das Werk Jesu diente nur der Erlösung des Menschen und der Kreuzigung. Somit musste Er keine weiteren Worte sagen, um Menschen zu erobern. Ein Großteil dessen, dass Er dem Menschen lehrte, war der Heiligen Schrift entnommen, und auch wenn Sein Werk nicht über die Heilige Schrift hinausging, war Er trotzdem imstande, das Werk der Kreuzigung zu vollenden. Sein Werk war nicht das Werk des Wortes noch diente es der Eroberung der Menschheit, sondern der Erlösung der Menschheit. Er fungierte nur als das Sündopfer für die Menschheit, nicht als die Quelle des Wortes für die Menschheit. Er führte nicht das Werk der Heiden aus, was das Werk der Eroberung des Menschen war, sondern Er vollbrachte das Werk der Kreuzigung, ein Werk, das unter denjenigen getan wurde, die an die Existenz eines Gottes glaubten. Obwohl Sein Werk auf den Grundlagen der Heiligen Schrift ausgeführt wurde und Er die Prophezeiungen der Propheten nutzte, um die Pharisäer zu verurteilen, war dies ausreichend, um das Werk der Kreuzigung zu vollenden. Wenn das heutige Werk immer noch auf der Grundlage der Prophezeiungen von alten Propheten in der Heiligen Schrift ausgeführt würde, wäre es unmöglich, euch zu erobern, denn das Alte Testament enthält keine Aufzeichnungen über den Ungehorsam und die Sünden von euch Chinesen, es gibt keine Vorgeschichte eurer Sünden. Wenn also dieses Werk immer noch in der Bibel verweilen würde, würdet ihr euch nie ergeben. Die Bibel erfasst nur eine begrenzte Geschichte der Israeliten, eine, die weder festlegen kann, ob ihr böse oder gut seid, noch euch richten kann. Stellt euch vor, Ich würde euch gemäß der Geschichte der Israeliten richten – würdet ihr Mir immer noch so folgen, wie ihr es heute tut? Wisst ihr, wie schwierig ihr seid? Wenn während dieses Stadiums keine Worte gesprochen werden würden, dann wäre es unmöglich, das Werk der Eroberung zu vollenden. Da Ich nicht gekommen bin, um ans Kreuz genagelt zu werden, muss Ich deshalb Worte sprechen, die sich von der Bibel trennen, um euch erobern zu können.

aus „Die Vision von Gottes Werk (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

3. Das von Jesu verrichtete Werk war lediglich eine Stufe höher als das Alte Testament. Es wurde eingesetzt, um ein Zeitalter zu beginnen und dieses Zeitalter anzuführen. Warum hat Er gesagt: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz zu zerstören, sondern es zu erfüllen“? Dennoch unterschied sich vieles Seines Werkes von den Gesetzen, die von den Israeliten des Alten Testaments praktiziert wurden, und den Geboten, die von ihnen befolgt wurden, da Er nicht kam, um das Gesetz zu befolgen, sondern um es zu erfüllen. Der Vorgang dessen Erfüllung umfasste viele wirkliche Dinge: Sein Werk war praktischer und realer und war darüber hinaus lebendig und keine blinde Einhaltung der Glaubenslehre. Haben die Israeliten sich nicht an den Sabbat gehalten? Als Jesus erschien, befolgte Er den Sabbat nicht, denn Er sagte, der Menschensohn wäre der Herr des Sabbats und wenn der Herr des Sabbats erscheint, würde Er tun, was Ihm beliebt. Er war gekommen, um die Gesetze des Alten Testaments zu erfüllen und die Gesetze zu ändern. Alles, was heute getan wird, basiert auf der Gegenwart, es beruht jedoch immer noch auf den Grundlagen des Werkes von Jehova im Zeitalter des Gesetzes und überschreitet diesen Rahmen nicht. Zum Beispiel, eure Zunge im Zaum zu halten und keinen Ehebruch zu begehen – sind dies nicht die Gesetze des Alten Testaments? Was heute von euch verlangt wird, ist nicht nur auf die Zehn Gebote beschränkt, sondern sind Gebote und Gesetze, die höher als die bisherigen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass das, was früher galt, abgeschafft worden ist, da jede Stufe von Gottes Werk beruhend auf den Grundlagen der vorherigen Stufe durchgeführt wird. Das, was Jehova in Israel einführte, wie zum Beispiel Opfer zu bringen, Vater und Mutter zu ehren, keine Götzen zu verehren, andere nicht anzugreifen, andere nicht zu verfluchen, keinen Ehebruch zu begehen, nicht zu rauchen, nicht zu trinken, nichts Totes zu essen und kein Blut zu verzehren, sind dies nicht auch Grundlagen eures heutigen Verhaltens? Das Werk, das bis heute durchgeführt wird, beruht auf der Grundlage der Vergangenheit. Obgleich die Gesetze der Vergangenheit nicht länger erwähnt werden und neue Anforderungen an dich gestellt worden sind, sind diese Gesetze nicht abgeschafft worden, sie sind stattdessen erhoben worden. Zu sagen, dass sie abgeschafft worden sind, bedeutet, dass das vorige Zeitalter veraltet ist; es gibt jedoch manche Gebote, die du immer ehren musst. Die Gebote der Vergangenheit sind bereits in die Praxis umgesetzt worden, sie sind bereits zum Wesen des Menschen geworden. Es ist nicht nötig die Gebote – nicht zu rauchen, nicht zu trinken und so weiter, zu wiederholen. Auf dieser Grundlage werden eurer heutigen Bedürfnisse entsprechend, eurer Statur entsprechend und dem Werk von heute entsprechend, neue Gebote festgelegt. Gebote für das neue Zeitalter zu verordnen bedeutet nicht, dass man die Gebote des alten Zeitalters abschafft, sondern ihre Erhöhung auf dieser Grundlage, um die Handlungen der Menschen vollkommener zu machen und mehr mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Wenn ihr heute nur den Geboten folgen und euch an die Gesetze des Alten Testaments halten müsstet wie die Israeliten, sogar wenn ihr die Gesetze die von Jehova festgelegt wurden, auswendig lernen müsstet, gäbe es keine Möglichkeit für euch, euch zu ändern. Wenn ihr euch nur an diese wenigen begrenzten Gebote halten oder unzählige Gesetze auswendig lernen würdet, würde eure alte Natur tief in euch eingebettet bleiben und es gäbe keine Möglichkeit, sie zu entwurzeln. Ihr würdet folglich zunehmend verdorbener werden und keiner von euch würde gehorsam werden. In anderen Worten, ein paar einfache Gebote und unzählige Gesetze können euch nicht helfen, das Werk Jehovas zu kennen. Ihr seid nicht wie die Israeliten: Indem sie den Gesetzen folgten und die Gebote auswendig lernten, waren sie in der Lage die Taten Jehovas zu bezeugen und Ihm allein ihre Hingabe zu geben. Ihr seid aber nicht fähig dies zu erreichen, und ein paar Gebote vom Zeitalter des Alten Testaments sind nicht nur außerstande euch dazu zu bringen euer Herz hinzugeben oder euch zu beschützen, sondern werden euch stattdessen nachlässig machen und euch in den Hades hinunterbefördern. Denn Mein Werk ist das Werk der Eroberung und zielt auf euren Ungehorsam und eure alte Natur ab. Die gütigen Worte von Jehova und Jesus reichen an die heutigen strengen Worte des Gerichts nicht heran. Ohne solche strengen Worte, wäre es unmöglich, euch „Experten“, die ihr seit tausenden von Jahren ungehorsam ward, zu erobern. Die Gesetze des Alten Testaments haben schon vor langem ihre Macht über euch verloren und das Gericht von heute ist um einiges überwältigender als die alten Gesetze. Für euch eignet sich am besten das Gericht und nicht die geringfügigen Einschränkungen von Gesetzen, da ihr nicht die ursprüngliche Menschheit vom Anbeginn der Zeit seid, sondern eine Menschheit, die tausende Jahre lang verdorben war. Was der Mensch jetzt erreichen muss, entspricht dem tatsächlichen Zustand des Menschen von heute, entspricht dem Kaliber und der wirklichen Statur des heutigen Menschen. Es ist nicht nötig, dass du einer Glaubenslehre folgst, und zwar deshalb, damit in deiner alten Natur Änderungen erreicht werden können und damit du deine Vorstellungen ablegen kannst.

aus „Die Vision von Gottes Werk (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

4. Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein. Jesus führte zu der Zeit sehr viel Arbeit aus, die Seine Jünger nicht begriffen, und sagte vieles, was die Menschen nicht verstanden. Das geschah, weil Er damals keine Erklärung abgab. Deshalb erstellte Matthäus einige Jahre nach Seinem Fortgehen Seine Genealogie, und auch andere vollbrachten viel Arbeit, die dem Willen des Menschen entsprang. Jesus kam nicht, um den Menschen zu vervollkommnen und zu gewinnen, sondern um eine Stufe der Arbeit zu vollbringen: das Evangelium des Himmelreichs hervorzubringen und die Arbeit der Kreuzigung zu erfüllen. Und so kam Seine Arbeit, nachdem Jesus gekreuzigt worden war, zu einem Stillstand. Aber in der gegenwärtigen Phase – bei der Arbeit der Eroberung – müssen mehr Worte gesprochen, mehr Arbeit erbracht werden, und es muss viele Prozesse geben. Zudem müssen auch die Geheimnisse der Arbeit von Jesus und Jehova enthüllt werden, damit alle Menschen Einsicht und Klarheit in ihrem Glauben haben, denn das ist die Arbeit der letzten Tage, und die letzten Tage sind der Abschluss der Arbeit Gottes, die Zeit, als diese Arbeit zu einem Ende gebracht wird. Diese Phase des Werks wird dir das Gesetz Jehovas und die Erlösung Jesu erläutern, und sie ist wesentlich, damit du das gesamte Werk des sechstausend-jährigen Führungsplans Gottes verstehen kannst, und all die Bedeutung und die Wesenheit dieses sechstausend-jährigen Führungsplans schätzen lernst, und zudem den Zweck des gesamten von Jesus getanen Werkes, die Worte, die Er sprach, und sogar deinen blinden Glauben an die Bibel wie auch deine Verherrlichung von ihr verstehst. All das wird dir erlauben, zu erkennen. Du wirst ein Verständnis von beiden erhalten: von der Arbeit, die Jesus vollbrachte, und von der Arbeit Gottes von heute. Du wirst all die Wahrheit, das Leben und den Weg verstehen und sehen. Warum verließ Jesus die Arbeit Gottes, während der ersten Stufe der Arbeit, die Er ausführte, ohne sie beendet zu haben? Weil die Phase der Arbeit Jesu nicht die abschließende Arbeit war. Als Er an das Kreuz genagelt wurde, kamen die Worte, die Er äußerte, auch zu einem Ende; nach Seiner Kreuzigung endete Seine Arbeit vollständig. Die gegenwärtige Phase ist anders: Erst nachdem die Worte bis zu Ende gesprochen werden und die gesamte Arbeit Gottes vollendet ist, wird Sein Werk fertig sein. Während der Arbeitsphase Jesu gab es viele Worte, die ungesagt blieben oder die nicht völlig artikuliert wurden. Aber Jesus kümmerte sich nicht darum, was Er sagte oder nicht sagte, denn Sein Amt war nicht das Amt von Worten, und so entfernte Er sich, nachdem Er an das Kreuz genagelt wurde. Diese Phase der Arbeit war hauptsächlich der Kreuzigung zuliebe und unterscheidet sich von der Phase von heute. Diese Phase der Arbeit ist prinzipiell zum Zwecke der Vervollständigung und Klarstellung, und um die gesamte Arbeit zu Ende zu führen. Wenn die Worte nicht bis zu Ende gesprochen werden, gibt es keine Möglichkeit, diese Arbeit zu beenden, denn in dieser Phase der Arbeit wird unter Verwendung von Worten alle Arbeit zu Ende geführt und erfüllt. Zu der Zeit leistete Jesus viel Arbeit, die für den Menschen unverständlich war. Er verschwand in aller Stille, und heute gibt es immer noch viele, die Seine Worte nicht verstehen und deren Verständnis fehlerhaft ist, aber von ihnen selbst als richtig eingestuft wird; die nicht wissen, dass sie falsch liegen. Am Ende wird diese gegenwärtige Phase die Arbeit Gottes zu einem vollständigen Abschluss bringen und ihr Ergebnis liefern. Alle werden den Führungsplan Gottes verstehen und kennenlernen. Die Vorstellungen im Menschen, seine Absichten, sein fehlerhaftes Verständnis, seine Auffassungen vom Werk Jehovas und Jesu, seine Ansichten bezüglich der Nichtjuden und all seine Abweichungen und Fehler werden korrigiert werden. Und alle Menschen werden den richtigen Pfad des Lebens und all die Arbeit, die von Gott ausgeführt wurde, wie auch die gesamte Wahrheit verstehen. Wenn das geschieht, wird diese Stufe der Arbeit zu Ende gehen.

aus „Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

5. Die Arbeit von Jehova war die Schöpfung der Welt, sie war der Beginn; diese Phase der Arbeit ist das Ende der Arbeit, und sie ist der Abschluss. Am Anfang wurde das Werk Gottes unter den Auserwählten in Israel ausgeführt und es war die Dämmerung einer neuen Epoche, in dem heiligsten aller Orte. Die letzte Phase der Arbeit wird im unreinsten aller Länder durchgeführt, um die Welt zu richten und das Zeitalter zu einem Ende zu bringen. In der ersten Stufe wurde die Arbeit Gottes am hellsten aller Orte vollbracht, und in der letzten Stufe, wird sie am finstersten aller Orte ausgeführt, und diese Finsternis wird hinausgetrieben, das Licht hervorgebracht und alle Menschen werden erobert. Wenn die Menschen dieses unreinsten und finstersten aller Orte erobert worden sind und die gesamte Bevölkerung anerkannt hat, dass es einen Gott gibt und wer der wahre Gott ist, und wenn jede Person gründlich überzeugt wurde, dann wird diese Tatsache dazu verwendet, um die Arbeit der Eroberung im gesamten Universum auszuführen. Diese Phase der Arbeit ist symbolisch: Wenn die Arbeit dieses Zeitalters erst mal beendet ist, wird die 6000 Jahre lange Führungsarbeit vollständig zu Ende gehen. Wenn erst mal diejenigen am dunkelsten aller Orte erobert sind, dann muss nicht erwähnt werden, dass das überall sonst auch so sein wird. Von daher trägt nur die Eroberungsarbeit in China eine bedeutungsvolle Symbolik. China verkörpert alle Kräfte der Finsternis, und das chinesische Volk verkörpert all jene, die des Fleisches sind, die Satans sind und die aus Fleisch und Blut sind. Das chinesische Volk ist es, das durch den großen roten Drachen am meisten verdorben wurde, das den größten Widerstand gegen Gott leistet, dessen Menschlichkeit am niederträchtigsten und unreinsten ist, und somit ist es die Urform der gesamten, verdorbenen Menschheit. Das soll nicht bedeuten, andere Länder hätten überhaupt keine Probleme. Die Auffassungen der Menschen sind alle gleich, und obwohl die Menschen dieser Länder guten Kalibers sein mögen, wenn sie jedoch Gott nicht kennen, dann heißt das wohl, dass sie sich Gott widersetzen. Warum haben sich auch die Juden Gott widersetzt und Ihm getrotzt? Warum haben sich auch die Pharisäer Ihm widersetzt? Warum hat Judas Jesus verraten? Zu der Zeit kannten die meisten Jünger Jesus nicht. Warum glaubten die Menschen, nachdem Jesus gekreuzigt worden und auferstanden war, noch immer nicht an Ihn? Ist der Ungehorsam des Menschen nicht immer gleich? Es ist lediglich so, dass das chinesische Volk als Beispiel dient, und wenn sie erobert worden sind, werden sie zu einem Beispiel und zu einem Vorbild und dienen anderen als Referenz. Warum habe Ich immer wieder gesagt, dass ihr eine Beigabe zu Meinem Führungsplan seid? Im chinesischen Volk haben sich Verdorbenheit, Unreinheit, Ungerechtigkeit, Widerstand und Rebellion am gründlichsten manifestiert und sich in all ihren verschiedenen Formen enthüllt. Einerseits sind die Chinesen von schwachem Kaliber, und andererseits sind ihr Leben und ihre Denkweisen rückständig und ihre Gewohnheiten, ihr soziales Umfeld, ihre Familien und Geburten sind allesamt schwach und sehr rückständig. Ihr Stand ist auch sehr niedrig. Die Arbeit an diesem Ort ist symbolisch, und nachdem diese Probearbeit in ihrer Gesamtheit ausgeführt wurde, wird Seine nachfolgende Arbeit viel besser werden. Wenn diese Stufe der Arbeit erfüllt werden kann, dann wird die nachfolgende Arbeit ohne Frage funktionieren. Sobald diese Stufe der Arbeit erreicht worden ist, wird ein großer Erfolg völlig erlangt worden sein, und die Eroberungsarbeit im gesamten Universum wird zu einem vollständigen Ende gekommen sein. Tatsächlich ist es so, wenn die Arbeit unter euch erst einmal erfolgreich ist, wird dies mit dem Erfolg im gesamten Universum gleichgesetzt. Das ist die Bedeutung, weshalb Ich euch als Muster und Probe fungieren lassen. Ob Rebellion, Widerstand, Unreinheit oder Ungerechtigkeit – all das kann in diesen Menschen gefunden werden, und in ihnen wird die gesamte Rebellion der Menschheit verkörpert. Sie sind außerordentlich. Deshalb werden sie als der Inbegriff der Eroberung hochgehalten, und wenn sie einst erobert worden sind, werden sie natürlich zu einem Vorbild und Beispiel für andere werden.

aus „Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

6. Die Tatsache, dass die erste Stufe in Israel ausgeführt wurde war sehr symbolisch: Die Israeliten waren von allen Menschen die heiligsten und am wenigsten verdorbenen, und so war der Beginn der neuen Epoche in diesem Land von großer Tragweite war. Man kann sagen, dass die Vorväter der Menschen aus Israel kamen und dass Israel der Geburtsort der Arbeit Gottes war. Am Anfang waren diese Menschen äußerst heilig, und sie beteten alle Jehova an, und die Arbeit Gottes in ihnen war in der Lage, die größten Resultate hervorzubringen. Die gesamte Bibel zeichnet die Arbeit von zwei Zeitaltern auf: Eines war die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes und das andere war die Arbeit des Zeitalters der Gnade. Das Alte Testament zeichnet die Worte Jehovas an die Israeliten und Seine Arbeit in Israel auf; das Neue Testament zeichnet die Arbeit von Jesus in Judäa auf. Aber weshalb enthält die Bibel keine chinesischen Namen? Weil die ersten zwei Abschnitte der Arbeit Gottes in Israel durchgeführt wurden, weil das israelische Volk auserwählt war, was so viel bedeutet, wie: Sie waren die ersten, die die Arbeit Jehovas akzeptierten. Sie waren von der gesamten Menschheit die am wenigsten verdorbenen, und am Anfang waren sie sich einig darin, zu Gott aufzuschauen und Ihn zu verehren. Sie gehorchten den Worten Jehovas und dienten ständig im Tempel, und sie trugen priesterliche Roben oder Kronen. Sie waren die ersten Menschen, die Gott anbeteten und die frühesten Objekte Seiner Arbeit. Diese Menschen waren ein Vorbild und Beispiel für die gesamte Menschheit. Sie waren Vorbilder und Beispiele der Heiligkeit und der Gerechtigkeit. Menschen wie Hiob, Abraham, Lot oder Petrus und Timotheus waren alle Israeliten und die heiligsten der Vorbilder und Beispiele. Israel war das früheste Land der Menschheit, das Gott anbetete, und aus Israel kamen mehr rechtschaffene Menschen als von anderswo. Gott arbeitete in ihnen, um zukünftig die Menschheit im gesamten Land besser zu führen. Ihre Errungenschaften und die Rechtschaffenheit ihrer Anbetung Jehovas wurden aufgezeichnet, sodass sie während des Zeitalters der Gnade als Vorbilder und Beispiele für die Menschen jenseits von Israel dienen konnten; und ihre Handlungen haben die Arbeit über mehrere Tausend Jahre bis zum heutigen Tag unterstützt.

aus „Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

7. Der Name Jesu kennzeichnete den Anfang des Zeitalters der Gnade. Als Jesus anfing, Sein Amt auszuüben, begann der Heilige Geist den Namen Jesu zu bekunden, und es wurde nicht länger von dem Namen Jehova gesprochen, und stattdessen begann der Heilige Geist die neue Arbeit hauptsächlich unter dem Namen Jesu. Das Zeugnis derjenigen, die an Ihn glaubten, wurde für Jesus Christus abgelegt, und auch die Arbeit, die sie taten, war für Jesus Christus. Der Abschluss des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes bedeutete, dass die Arbeit, die hauptsächlich unter dem Namen Jehova durchgeführt wurde, zu einem Ende gekommen war. Danach war der Name Gottes nicht mehr Jehova; stattdessen wurde Er Jesus genannt, und seitdem begann der Heilige Geist hauptsächlich unter dem Namen Jesu zu arbeiten. Wenn du heute also noch immer die Worte Jehovas isst und trinkst und noch immer die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes anwendest, folgst du dann nicht einer Vorschrift? Steckst du nicht in der Vergangenheit fest? Heute wisst ihr, dass die letzten Tage eingetroffen sind. Wenn Jesus kommt, wird Er dann immer noch Jesus heißen? Jehova sagte dem Volk Israel, dass ein Messias kommen würde, doch als Er ankam, wurde Er nicht Messias genannt, sondern Jesus. Jesus sagte, dass Er wiederkommen würde und dass Er so eintreffen würde, wie Er fortgegangen war. Dies waren die Worte Jesu, aber hast du bezeugt, wie Jesus fortging? Jesus ging auf einer weißen Wolke fort, aber würde Er persönlich auf einer weißen Wolke unter die Menschen zurückkehren? Wenn dem so wäre, würde Er dann nicht immer noch Jesus heißen? Wenn Jesus wiederkommt, wird sich das Zeitalter bereits geändert haben, könnte Er also noch immer Jesus genannt werden? Kennt man Gott nur unter dem Namen Jesus? Könnte Er in einem neuen Zeitalter nicht bei einem neuen Namen gerufen werden? Kann das Bildnis einer Person und ein bestimmter Name Gott in Seiner Gesamtheit vertreten? In jedem Zeitalter verrichtet Gott neue Arbeit und wird bei einem neuen Namen genannt; wie könnte Er dieselbe Arbeit in verschiedenen Zeitaltern tun? Wie könnte Er Sich an das Alte klammern? Der Name von Jesus wurde für das Werk der Erlösung genommen, würde Er also trotzdem beim selben Namen gerufen werden, wenn Er in den letzten Tagen zurückkehrt? Würde Er noch immer das Werk der Erlösung tun? Woran liegt es, dass Jehova und Jesus eins sind, sie aber trotzdem bei verschiedenen Namen in unterschiedlichen Zeitaltern gerufen werden? Liegt es nicht daran, dass die Zeitalter ihrer Werke unterschiedlich sind? Könnte ein einzelner Name Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren? Da es so ist, muss Gott in einem anderen Zeitalter bei einem anderen Namen gerufen werden und muss den Namen benutzen, um das Zeitalter zu verändern und das Zeitalter zu repräsentieren, denn kein einzelner Name kann Gott Selbst voll und ganz repräsentieren und jeder Name kann nur den zeitlichen Aspekt von Gottes Disposition in einem gewissen Zeitalter vertreten; er muss nur Sein Werk repräsentieren. Deshalb kann Gott Sich aussuchen, welcher Name auch immer zu Seiner Disposition passt, um das gesamte Zeitalter zu vertreten. Ungeachtet dessen, ob es das Zeitalter Jehovas oder das Zeitalter Jesu ist, jedes Zeitalter wird durch einen Namen dargestellt. Nach dem Zeitalter der Gnade ist das letzte Zeitalter eingetroffen, und Jesus ist bereits gekommen. Wie könnte Er noch immer Jesus heißen? Wie könnte Er unter den Menschen noch immer die Gestalt Jesu annehmen? Hast du vergessen, dass Jesus nur das Bildnis eines Nazaräers war? Hast du vergessen, dass Jesus nur der Erlöser der Menschheit war? Wie könnte Er das Werk der Eroberung und der Perfektionierung des Menschen während der letzten Tage übernehmen?

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

8. Jedes Mal wenn Gott auf der Erde eintrifft, wird Er Seinen Namen ändern, Sein Geschlecht, Seine Erscheinung und Seine Arbeit; Er wiederholt Seine Arbeit nicht, und Er ist immer neu und niemals alt. Als Er vorher kam, hieß Er Jesus; könnte Er immer noch Jesus heißen, wenn Er diesmal wiederkommt? Als Er vorher kam, war Er männlich; könnte Er diesmal wieder männlich sein? Als Er während des Zeitalters der Gnade kam, war es Seine Arbeit, ans Kreuz genagelt zu werden; wenn Er wiederkommt, wird Er dann nach wie vor die Menschheit von der Sünde erlösen? Wird Er nach wie vor ans Kreuz genagelt werden? Wäre das nicht eine Wiederholung Seiner Arbeit? Wusstest du nicht, dass Gott immer neu und niemals alt ist? Es gibt jene, die sagen, dass Gott unveränderlich ist. Das ist richtig, aber das bezieht sich auf die Unveränderlichkeit der Disposition und der Wesenheit Gottes. Veränderungen in Seinem Namen und Seiner Arbeit beweisen nicht, dass Seine Wesenheit sich geändert hat; mit anderen Worten, Gott wird immer Gott sein, und das wird sich niemals ändern. Wenn du sagst, dass die Arbeit Gottes immer gleich bleibt, wäre Er dann in der Lage, Seinen sechstausendjährigen Führungsplan zu beenden? Du weißt nur, dass Gott für immer unveränderlich ist, weißt du aber, dass Gott immer neu und niemals alt ist? Wenn sich die Arbeit Gottes niemals verändern würde, hätte Er dann die Menschheit zum heutigen Tag bringen können? Wenn Gott unveränderlich ist, wie kommt es dann, dass Er bereits die Arbeit von zwei Zeitaltern getan hat? Seine Arbeit schreitet immer vorwärts, und dadurch wird Seine Disposition nach und nach dem Menschen offenbart, und was offenbart wird, ist Seine inhärente Disposition. Am Anfang war Gottes Disposition dem Menschen verborgen, Er legte dem Menschen niemals Seine Disposition offen, und der Mensch hatte keine Kenntnis von Ihm. Somit benutzte Er Seine Arbeit, um Seine Disposition dem Menschen schrittweise zu offenbaren, aber das bedeutet nicht, dass Seine Disposition sich in jedem Zeitalter ändert. Es ist nicht der Fall, dass sich Gottes Disposition ständig ändert, weil sich Sein Wille immer verändert. Weil die Zeitalter Seiner Arbeit verschieden sind, wird vielmehr Seine inhärente Disposition in ihrer Gesamtheit dem Menschen schrittweise offenbart, damit der Mensch in der Lage ist, Ihn zu kennen. Aber das ist keinesfalls ein Beweis dafür, dass Gott ursprünglich keine bestimmte Disposition hat und sich Seine Disposition nach und nach mit dem Fortschreiten der Zeitalter verändert hat – ein solcher Glaube ist falsch. Gott offenbart dem Menschen Seine inhärente, bestimmte Disposition – was Er ist – gemäß dem Fortschreiten der Zeitalter. Die Arbeit eines einzelnen Zeitalters kann die gesamte Disposition Gottes nicht ausdrücken. Und so beziehen sich die Worte „Gott ist immer neu und niemals alt“ auf Seine Arbeit, und die Worte „Gott ist unveränderlich“ sind hinsichtlich dessen, was Gott inhärent hat und ist. Ungeachtet dessen kannst du die sechstausendjährige Arbeit nicht in einem Punkt definieren oder sie lediglich mit statischen Worten schildern. So ist die Dummheit des Menschen. Gott ist nicht so simpel, wie der Mensch es sich vorstellt, und Seine Arbeit kann nicht in einem Zeitalter aufhören. Jehova, zum Beispiel, kann nicht immer für den Namen Gottes stehen; Gott kann Seine Arbeit auch unter dem Namen Jesus verrichten, was ein Symbol dafür ist, wie Gottes Arbeit immer vorwärts schreitet.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

9. Gott wird immer Gott sein und wird niemals Satan werden; Satan wird immer Satan sein und wird niemals Gott werden. Gottes Weisheit, Gottes Erstaunlichkeit, Gottes Gerechtigkeit und Gottes Majestät werden sich niemals verändern. Sein Wesen und was Er hat und ist, wird sich niemals verändern. Seine Arbeit jedoch schreitet immer vorwärts, geht immer tiefer, denn Er ist immer neu und niemals alt. In jedem Zeitalter nimmt Gott einen neuen Namen an, in jedem Zeitalter vollbringt Er neue Arbeit, und in jedem Zeitalter erlaubt Er es den Geschöpfen, Seinen neuen Willen und Seine neue Disposition zu sehen. Wenn die Menschen den Ausdruck Gottes neuer Disposition im neuen Zeitalter nicht sehen würden, würden sie Ihn dann nicht ewiglich ans Kreuz nageln? Und würden sie Gott damit nicht definieren?

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

10. Bei Seiner letzten Arbeit, dem Abschluss des Zeitalters, ist Gottes Disposition eine von Züchtigung und Urteil, die alles Ungerechte aufdeckt und alle Menschen öffentlich richtet, und jene vervollkommnet, die Ihn wahrhaftig lieben. Nur eine Disposition wie diese, kann das Zeitalter zu Ende bringen. Die letzten Tage sind bereits gekommen. Alle Dinge werden der Art entsprechend zugeordnet und werden ihrer Natur gemäß in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Dies ist die Zeit, in welcher Gott das Ende und die Bestimmung des Menschen offenbart. Wenn der Mensch sich Züchtigung und Urteil nicht unterzieht, dann wird es keine Möglichkeit geben, um den Ungehorsam und die Ungerechtigkeit des Menschen aufzudecken. Nur durch Züchtigung und Urteil kann das Ende aller Dinge offenbart werden. Der Mensch zeigt sein wahres Gesicht erst, wenn er gezüchtigt und verurteilt wird. Das Böse wird dem Bösen zugeordnet werden, das Gute dem Guten und die gesamte Menschheit wird ihrer Art entsprechend zugeteilt werden. Durch Züchtigung und Urteil wird das Ende der Schöpfung offenbart werden, sodass die Bösen bestraft und die Guten belohnt werden können und alle Menschen der Herrschaft Gottes unterworfen werden. Die ganze Arbeit muss durch gerechte Züchtigung und Urteil geleistet werden. Da die Verderbtheit des Menschen ihren Höhepunkt erreicht hat und sein Ungehorsam zu gravierend gewesen ist, kann nur Gottes gerechte Disposition, die hauptsächlich aus Züchtigung und Urteil besteht und die während der letzten Tage offenbart wird, den Menschen vollständig umwandeln und vervollständigen. Nur diese Disposition kann das Böse enthüllen und somit alle Ungerechten streng bestrafen. Daher ist solch eine Disposition von zeitlicher Bedeutung erfüllt, und die Offenbarung und Vorzeigung Seiner Disposition wird um des Werkes des neuen Zeitalters willen kundgetan. Gott offenbart Seine Disposition nicht willkürlich und ohne Bedeutung. Wenn das Ende der Menschheit während der letzten Tage offenbart wird, und Gott dem Menschen dann noch immer unerschöpfliche Barmherzigkeit und Liebe zukommen lässt, wenn Er dem Menschen gegenüber noch immer liebend ist und Er den Menschen nicht gerechtem Urteil unterwirft, sondern ihm gegenüber Toleranz, Geduld und Vergebung zeigt, wenn Er dem Menschen noch immer vergibt, ganz gleich, welche schwerwiegenden Sünden er begeht, ohne jegliches gerechtes Urteil, würde dann die ganze Führung Gottes jemals ein Ende finden? Wann könnte eine Disposition wie diese, die Menschheit zur richtigen Bestimmung führen? Nimm als Beispiel einen Richter, der immer liebevoll, gutherzig und sanftmütig ist. Er liebt die Menschen ungeachtet der Sünden, die sie begangen haben, und er ist den Menschen gegenüber, wer auch immer sie sind, liebevoll und tolerant. Wann wird er dann zu einem gerechten Urteil kommen können? Während der letzten Tage kann nur gerechtes Urteil den Menschen einordnen und den Menschen in ein neues Reich bringen. Auf diese Weise wird das gesamte Zeitalter durch Gottes gerechte Disposition des Urteils und der Züchtigung zu Ende gebracht.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

11. Gottes Arbeit während Seiner gesamten Führung ist vollkommen klar: Das Zeitalter der Gnade ist das Zeitalter der Gnade, und die letzten Tage sind die letzten Tage. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen jedem Zeitalter, denn in jedem Zeitalter vollbringt Gott Arbeit, die dieses Zeitalter repräsentiert. Um die Arbeit der letzten Tage zu vollbringen, muss es Verbrennen, Urteil, Züchtigung, Zorn und Zerstörung geben, um das Zeitalter zu beenden. Die letzten Tage beziehen sich auf das letzte Zeitalter. Wird Gott das Zeitalter während des letzten Zeitalters nicht zu Ende bringen? Um das Zeitalter zu beenden, muss Gott Züchtigung und Urteil mit Sich bringen. Nur auf diese Weise kann Er das Zeitalter beenden. Es war die Bestimmung Jesu, dass der Mensch weiterhin existieren, leben konnte, und auf eine bessere Art und Weise existieren konnte. Er rettete den Menschen von der Sünde, damit der Mensch die fortwährende Verderbtheit aufgäbe und nicht mehr im Hades und in der Hölle lebte; und durch die Rettung des Menschen vor dem Hades und der Hölle, ermöglichte Er es dem Menschen, weiterzuleben. Jetzt sind die letzten Tage gekommen. Er wird den Menschen vernichten, wird den Menschen komplett zerstören, was bedeutet, dass Er den Ungehorsam des Menschen umkehren wird. Als solche wäre Gottes barmherzige und liebevolle Disposition früherer Zeiten nicht fähig, das Zeitalter zu beenden, und nicht fähig, Gottes sechstausendjährigen Führungsplan zum Abschluss zu bringen. Jedes Zeitalter weist eine bestimmte Repräsentation der Disposition Gottes auf, und jedes Zeitalter umfasst Arbeit, die von Gott getan werden sollte. Somit beinhaltet die von Gott Selbst getane Arbeit in jedem Zeitalter einen Ausdruck Seiner wahren Disposition, und Sein Name und die Arbeit, die Er tut, verändern sich mit dem Zeitalter; sie sind alle neu. Während des Zeitalters des Gesetzes wurde die Arbeit der Führung der Menschheit unter dem Namen Jehova getan und die erste Arbeitsphase wurde auf Erden durchgeführt. In dieser Phase bestand das Werk darin Tempel und Altare zu bauen und das Gesetz anzuwenden, um das Volk Israel zu führen und unter ihm zu wirken. Indem Er das Volk Israel führte, schuf Er eine Grundlage für Sein Werk auf Erden. Von dieser Grundlage aus dehnte Er Seine Arbeit jenseits von Israel aus, das heißt, von Israel ausgehend dehnte Er Seine Arbeit nach außen aus, sodass spätere Generationen nach und nach erfuhren, dass Jehova Gott war, und dass Jehova die Himmel und die Erde und alle Dinge erschaffen hatte, dass Er alle Geschöpfe gemacht hatte. Er verbreitete Seine Arbeit durch das Volk Israel. Das Land Israel war der erste heilige Ort der Arbeit Jehovas auf Erden, und Gottes früheste Arbeit auf Erden war überall im Land Israel. Das war die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes. In der Arbeit des Zeitalters der Gnade war Jesus der Gott, der den Menschen erlöste. Was Er hatte und war, war Gnade, Liebe, Mitgefühl, Nachsicht, Geduld, Bescheidenheit, Fürsorge und Toleranz, und so vieles der Arbeit, die Er vollbrachte, war die Erlösung des Menschen. Und was Seine Disposition betrifft, so war sie von Barmherzigkeit und Liebe, und weil Er barmherzig und liebevoll war, musste Er für den Menschen ans Kreuz genagelt werden, um zu zeigen, dass Gott den Menschen wie Sich Selbst liebte, in einem solchen Ausmaß, dass Er Sich Selbst in Seiner Gesamtheit opferte. Satan sagte: „Da Du den Menschen liebst, musst Du ihn auf das Äußerste lieben: Du musst ans Kreuz genagelt werden, um den Menschen vom Kreuz, von der Sünde zu befreien, und Du wirst Dich Selbst im Austausch für die gesamte Menschheit darbringen.“ Satan schloss folgende Wette ab: „Da Du ein liebevoller und barmherziger Gott bist, musst Du den Menschen auf das Äußerste lieben: Du musst Dich Selbst dem Kreuz darbringen.“ Jesus sagte: „Solange es für die Menschheit ist, bin Ich gewillt, Mein Alles abzulegen.“ Daraufhin begab Er sich ohne die geringste Selbstachtung auf das Kreuz und erlöste die ganze Menschheit. Während des Zeitalters der Gnade, war der Name Gottes Jesus, das heißt, Gott war ein Gott, der den Menschen errettete und Er war ein barmherziger und liebender Gott. Gott war mit dem Menschen. Seine Liebe, Seine Barmherzigkeit und Seine Erlösung begleiteten jeden einzelnen Menschen. Der Mensch konnte nur Frieden und Freude erlangen, Seinen Segen empfangen, Seine unermesslichen und zahlreichen Gnaden empfangen und Seine Erlösung empfangen, wenn der Mensch den Namen Jesus akzeptierte und Seine Gegenwart akzeptierte. Durch die Kreuzigung Jesu empfingen alle, die Ihm folgten, Erlösung, und ihre Sünden wurden ihnen vergeben. Während des Zeitalters der Gnade war der Name Gottes Jesus. Mit anderen Worten, die Arbeit des Zeitalters der Gnade wurde vornehmlich unter dem Namen Jesus getan. Während des Zeitalters der Gnade wurde Gott Jesus genannt. Er tat neue Arbeit, über das Alte Testament hinaus, und Seine Arbeit endete mit der Kreuzigung, und das war die Gesamtheit Seiner Arbeit. Deshalb war der Name Gottes während des Zeitalters des Gesetzes Jehova, und im Zeitalter der Gnade vertrat der Name Jesus Gott. Während der letzten Tage ist Sein Name Allmächtiger Gott – der Allmächtige, und Er benutzt Seine Macht, um den Menschen zu führen, den Menschen zu erobern und den Menschen zu gewinnen, und am Ende das Zeitalter abzuschließen. In jedem Zeitalter, in jeder Phase Seiner Arbeit, ist Gottes Disposition offensichtlich.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

12. Am Anfang war das Führen des Menschen während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes, als leite man das Leben eines Kindes an. Die früheste Menschheit, welche die Israeliten waren, wurde von Jehova frisch geboren. Sie verstanden nicht, wie man Gott verehrt oder wie man auf Erden lebt. Das bedeutet, Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf Adam und Eva, aber Er gab ihnen nicht die Fähigkeit, zu verstehen, wie man Jehova verehrt oder wie man die Gesetze Jehovas auf Erden befolgt. Ohne die direkte Anleitung Jehovas konnte dies keiner direkt wissen, denn am Anfang besaß der Mensch derartige Fähigkeiten nicht. Der Mensch wusste nur, dass Jehova Gott war, und hatte keine Ahnung, wie man Ihn verehrt, was zu tun ist, um Ihn zu verehren, mit welchem Geist man Ihn verehrt, und was man Ihm zu Ehren darbringen sollte. Der Mensch wusste nur das zu genießen, was von allen von Jehova erschaffenen Dingen genossen werden konnte. Der Mensch hatte nicht die leiseste Ahnung, welche Art von Leben für ein Geschöpf Gottes auf Erden angemessen war. Ohne Anweisungen, ohne jemanden, der sie persönlich anleitete, konnte eine solche Menschheit niemals ein angemessenes Leben führen und konnte nur heimlich von Satan gefangen gehalten werden. Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf die Urahnen der Menschheit: Eva und Adam. Aber Er verlieh ihnen keinen weiteren Intellekt oder Weisheit. Auch wenn sie bereits auf der Erde lebten, verstanden sie fast nichts. Und so war Jehovas Arbeit der Erschaffung der Menschheit nur zur Hälfte abgeschlossen. Sie war keineswegs vollständig. Er hatte nur ein Modell des Menschen aus Lehm geformt und ihm Seinen Atem eingehaucht, aber hatte dem Menschen nicht genügend Bereitschaft verliehen, um Ihn anzubeten. Am Anfang war der Mensch nicht geneigt, Ihn anzubeten oder Ihn zu fürchten. Der Mensch wusste nur, wie man Seinen Worten zuhört, war aber des Grundwissens für das Leben auf Erden und der angemessenen Lebensregeln unkundig. Und so, obwohl Jehova Mann und Frau schuf und Sein siebentägiges Unterfangen beendete, vollendete Er keinesfalls die Schöpfung des Menschen, denn der Mensch war eine Hülle und es mangelte ihm an der Wirklichkeit des Menschseins. Der Mensch wusste nur, dass es Jehova war, der die Menschheit geschaffen hatte, aber er hatte keine Ahnung, wie man sich an Jehovas Worte oder Gesetze zu halten hatte. Nachdem die Menschheit also ins Dasein gerufen worden war, war Jehovas Werk bei weitem noch nicht beendet. Er musste die Menschheit erst noch vollauf führen, vor Ihn zu kommen, damit sie in der Lage sein könnten zusammen auf Erden zu leben und Ihn zu verehren und damit sie in der Lage sein könnten, mit Seiner Führung, den richtigen Weg eines normalen menschlichen Lebens auf Erden einzuschlagen. Erst dann war die Arbeit, die vornehmlich unter dem Namen Jehova geleitet worden war, völlig fertiggestellt; das heißt, erst dann war Jehovas Arbeit der Weltschöpfung völlig abgeschlossen. Da Er die Menschheit erschaffen hatte, musste Er also das Leben der Menschheit auf Erden über mehrere tausend Jahre hinweg anleiten, damit die Menschheit fähig war, Seinen Verordnungen und Gesetzen zu folgen und an allen Tätigkeiten eines angemessenen Lebens auf Erden teilzunehmen. Erst dann war Jehovas Arbeit ganz vollendet. Er begann diese Arbeit, nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, und Seine Arbeit setzte sich bis zu der Zeit Jakobs fort, als die zwölf Söhne Jakobs zu den zwölf Stämmen Israels wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurde jeder in Israel zu dem Volk, das offiziell von Ihm auf Erden geführt wurde, und Israel wurde zu dem besonderen Ort auf Erden, an dem Er Seine Arbeit tat. Jehova machte dieses Volk zur ersten Gruppe von Menschen, unter welchen Er Seine offizielle Arbeit auf Erden tat, und machte das gesamte Land Israel zum Ausgangspunkt für Seine Arbeit. Er benutzte sie als den Anfang einer sogar noch größeren Arbeit, damit alle von Ihm geborenen Menschen auf Erden wissen würden, wie man Ihn verehrt und auf Erden lebt. Somit wurden die Taten der Israeliten zu einem Beispiel, dem die Nichtjuden folgen sollten, und was unter dem Volk Israel gesagt wurde, wurde zu Worten, die von den Nichtjuden gehört werden sollten. Denn sie waren die Ersten, die die Gesetze und Gebote Jehovas erhielten und auch die Ersten, die wussten, wie man Jehovas Art und Weise verehrt. Sie waren die menschlichen Urahnen derer, die die Art und Weise Jehovas kannten, und waren die Vertreter der von Jehova erkorenen Menschheit. Als das Zeitalter der Gnade kam, führte Jehova den Menschen nicht mehr auf diese Weise. Der Mensch hatte Sünde begangen und sich selbst der Sünde hingegeben, und so begann Er, den Menschen aus der Sünde zu erretten. So wies Er den Menschen zurecht, bis der Mensch vollkommen von der Sünde befreit worden war. Heute ist der Mensch in eine derartige Verderbtheit versunken, dass die Arbeit dieses Zeitalters nur durch Urteil und Züchtigung ausgeführt werden kann. Nur auf diese Weise kann die Arbeit vollbracht werden. Das ist die Arbeit über mehrere Zeitalter hinweg gewesen. Eine solche Arbeit bringt es mit sich, den Namen Gottes, die Arbeit Gottes und die verschiedenen Abbilder Gottes zu verwenden, um die Zeitalter zu unterteilen und zu übermitteln. Der Name Gottes und Seine Arbeit repräsentieren Sein Zeitalter und repräsentieren Seine Arbeit in jedem Zeitalter.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

13. Könnte der Name Jesus, „Gott mit uns“, Gottes Disposition in ihrer Gesamtheit repräsentieren? Könnte er Gott in vollem Maße verdeutlichen? Wenn der Mensch sagt, dass Gott nur Jesus genannt werden kann und keine anderen Namen haben darf, weil Gott Seine Disposition nicht verändern kann, dann sind solche Worte Gotteslästerung! Glaubst du, dass der Name Jesus, Gott mit uns, Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann? Gott kann mit vielen Namen benannt werden, aber unter diesen vielen Namen gibt es nicht einen, der alles, was Gott hat, einfangen kann, es gibt nicht einen, der Gott in vollem Maße repräsentieren kann. Und somit hat Gott viele Namen, aber diese vielen Namen können Gottes Disposition nicht voll und ganz darlegen, denn Gottes Disposition ist zu reichlich und erstreckt sich über die Kenntnis des Menschen hinaus. Die Sprache des Menschen ist untauglich, um Gott in vollem Maße einzufangen. Der Mensch verfügt nur über ein begrenztes Vokabular, mit dem er alles, was er von Gottes Disposition weiß, einfangen kann: groß, ehrwürdig, erstaunlich, unergründlich, allwaltend, heilig, gerecht, weise, und so weiter. Zu viele Worte! Ein derart begrenztes Vokabular ist untauglich, um zu beschreiben, wie wenig der Mensch von Gottes Disposition bezeugt hat. Später fügten viele Menschen weitere Worte hinzu, um die Leidenschaft in ihren Herzen besser zu beschreiben: Gott ist zu groß! Gott ist zu heilig! Gott ist zu lieblich! Derartige Redensarten haben heutzutage ihren Höhepunkt erreicht, trotzdem ist der Mensch noch immer unfähig, sich selbst deutlich auszudrücken. Und somit hat Gott für den Menschen viele Namen, trotzdem hat Er nicht einen Namen, und das liegt daran, dass Gottes Wesen zu reichlich und die Sprache des Menschen zu unzureichend ist. Ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Name sind unfähig, Gott in Seiner Gesamtheit zu repräsentieren. Kann Gott also einen festgelegten Namen annehmen? Gott ist so groß und heilig, warum also erlaubst du es Ihm nicht, Seinen Namen in jedem neuen Zeitalter zu ändern? Deshalb verwendet Gott in jedem Zeitalter, in dem Er persönlich Sein eigenes Werk verrichtet, einen Namen, der dem Zeitalter angemessen ist, um das Werk, das Er zu verrichten beabsichtigt, zusammenzufassen. Er verwendet diesen bestimmten Namen, einen, der zeitliche Bedeutung hat, um Seine Disposition in diesem Zeitalter zu repräsentieren. Gott benutzt die Sprache des Menschen, um Seine eigene Disposition auszudrücken. Sogar dann denken viele Menschen, die eine spirituelle Erfahrung gehabt hatten und Gott persönlich gesehen haben, noch immer, dass ein bestimmter Name Gott in Seiner Gesamtheit unmöglich repräsentieren kann – und wie schade das ist! So nennt der Mensch Gott nicht bei einem Namen und nennt Ihn einfach „Gott“. Das Herz des Menschen scheint voller Liebe zu sein, dennoch scheint es auch von Widersprüchen befallen zu sein, denn der Mensch weiß nicht, wie er Gott erklären kann. Was Gott ist, ist zu reichlich, man kann es einfach nicht beschreiben. Es gibt keinen einzelnen Namen, der Gottes Disposition zusammenfassen kann, und es gibt keinen einzelnen Namen, der alles beschreiben kann, was Gott hat und ist. Wenn Mich jemand fragt: „Welchen Namen benutzt Du genau?“, dann werde Ich ihnen sagen: „Gott ist Gott!“ Ist das nicht der beste Name für Gott? Ist das nicht die beste Zusammenfassung für Gottes Disposition? Warum betreibt ihr einen so großen Aufwand mit dem Suchen nach Gottes Namen? Warum wegen eines Namens, ohne zu essen und zu schlafen, so schwer nachdenken? Der Tag wird kommen, an dem Gott weder Jehova noch Jesus oder der Messias genannt wird – Er wird einfach der Schöpfer genannt werden. Dann werden alle Namen, die Er auf Erden annahm, ein Ende finden, denn Seine Arbeit auf Erden wird zu Ende gekommen sein, woraufhin Er keinen Namen mehr haben wird. Wenn alle Dinge unter die Herrschaft des Schöpfers gelangen, warum Ihn dann bei einem äußerst passenden, jedoch unvollständigen Namen nennen? Suchst du jetzt noch immer nach Gottes Namen? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jehova heißt? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jesus genannt werden kann? Kannst du die Sünde der Blasphemie gegen Gott ertragen? Du solltest wissen, dass Gott ursprünglich keinen Namen hatte. Er nahm nur einen oder zwei oder viele Namen an, weil Er Arbeit zu tun und die Menschheit zu führen hatte. Wie auch immer Er genannt wird, wird es von Ihm nicht frei ausgewählt? Braucht Er dich, ein Geschöpf, um das zu entscheiden? Der Name, bei dem Gott genannt wird, entspricht dem, was der Mensch begreifen kann, und der Sprache des Menschen, jedoch kann dieser Name nicht vom Menschen eingefangen werden. Du kannst nur sagen, dass es einen Gott im Himmel gibt, dass Er Gott genannt wird, dass Er Gott Selbst mit großer Macht ist, zu weise, zu erhaben, zu erstaunlich, zu mysteriös, zu allmächtig und du kannst nichts weiter sagen; das ist alles, was du weißt. Kann so der Name Jesus allein Gott Selbst vertreten? Obwohl es noch immer Gott ist, der Seine Arbeit tut, muss Sein Name sich ändern, wenn die letzten Tage kommen, denn es ist ein anderes Zeitalter.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

14. Als Jesus kam, um Seine Arbeit zu tun, war es unter der Leitung des Heiligen Geistes; Er tat, was der Heilige Geist wollte, und es entsprach nicht dem alttestamentlichen Zeitalter des Gesetzes oder der Arbeit Jehovas. Obwohl die Arbeit, welche Jesus zu tun kam, nicht die Gesetze Jehovas oder die Gebote Jehovas zu befolgen hatte, war Ihr Ursprung derselbe. Die Arbeit, die Jesus tat, repräsentierte den Namen Jesu und repräsentierte das Zeitalter der Gnade; die von Jehova getane Arbeit repräsentierte Jehova und repräsentierte das Zeitalter des Gesetzes. Ihre Arbeit war die Arbeit eines Geistes in zwei verschiedenen Zeitaltern. Die Arbeit, die Jesus tat, konnte nur das Zeitalter der Gnade repräsentieren, und die Arbeit, die Jehova tat, konnte nur das alttestamentliche Zeitalter des Gesetzes repräsentieren. Jehova führte nur die Völker von Israel und Ägypten, und alle Nationen jenseits von Israel. Die Arbeit Jesu im neutestamentlichen Zeitalter der Gnade war die Arbeit Gottes unter dem Namen Jesus, als Er das Zeitalter führte. Wenn du sagst, dass die Arbeit Jesu auf der Jehovas gründet, und dass Er keinerlei neue Arbeit durchführte, und dass alles, was Er tat, den Worten Jehovas, der Arbeit Jehovas und den Prophezeiungen von Jesaja entsprach, dann war Jesus nicht der Fleisch gewordene Gott. Wenn Er Seine Arbeit auf diese Art und Weise durchführte, dann war Er ein Apostel oder ein Arbeiter des Zeitalters des Gesetzes. Wenn es so ist, wie du sagst, dann konnte Jesus kein Zeitalter eröffnen und konnte keine andere Arbeit tun. In gleicher Weise muss der Heilige Geist hauptsächlich Seine Arbeit durch Jehova tun, und außer durch Jehova, könnte der Heilige Geist keinerlei neue Arbeit tun. Der Mensch hat Unrecht, wenn er die Arbeit Jesu auf diese Art und Weise sieht. Wenn der Mensch glaubt, dass die von Jesus getane Arbeit den Worten Jehovas entsprach und den Prophezeiungen des Jesaja, war Jesus dann der menschgewordene Gott oder war Er ein Prophet? Dieser Ansicht nach gab es das Zeitalter der Gnade nicht, und Jesus war nicht die Menschwerdung Gottes, denn die Arbeit, die Er tat, konnte das Zeitalter der Gnade nicht repräsentieren, sondern konnte nur das alttestamentliche Zeitalter des Gesetzes repräsentieren. Es konnte nur ein neues Zeitalter geben, als Jesus kam, um neue Arbeit zu tun, Er ein neues Zeitalter einführte und die Arbeit durchbrach, die zuvor in Israel getan worden war, und Er Seine Arbeit nicht gemäß der von Jehova getanen Arbeit in Israel durchführte, nicht Seinen alten Regeln folgte und keinerlei Vorschriften folgte, und die neue Arbeit vollbrachte, die Er tun sollte. Gott Selbst kommt, um ein neues Zeitalter zu beginnen, und Gott Selbst kommt, um das Zeitalter zu beenden. Der Mensch ist unfähig, die Arbeit des Beginns eines Zeitalters und des Abschlusses des Zeitalters zu tun. Wenn Jesus die Arbeit Jehovas nicht zu einem Ende gebracht hätte, dann würde das beweisen, dass Er nur ein Mensch war und Gott nicht repräsentierte. Genau weil Jesus kam und die Arbeit Jehovas abschloss, von Jehovas Arbeit aus weitermachte, um Seine eigene Arbeit zu beginnen, neue Arbeit, beweist das, dass es ein neues Zeitalter war und dass Jesus Gott Selbst war. Sie vollbrachten eindeutig zwei verschiedene Arbeitsphasen. Eine Phase wurde im Tempel durchgeführt und die andere wurde außerhalb des Tempels ausgeführt. Eine Phase diente dazu, das Leben des Menschen gemäß dem Gesetz anzuleiten, und die andere dazu, ein Sühneopfer darzubringen. Diese beiden Arbeitsphasen waren unverkennbar verschieden; dies ist die Aufteilung der neuen und alten Zeitalter und es ist nichts falsch daran, zu sagen, dass es zwei Zeitalter sind! Der Ort Ihrer Arbeit war anders und der Inhalt Ihrer Arbeit war anders und die Zielsetzung ihrer Arbeit war anders. Als solches können sie in zwei Zeitalter aufgeteilt werden: Das Neue und Alte Testament, das heißt, die neuen und alten Zeitalter. Als Jesus kam, ging Er nicht in den Tempel, was beweist, dass das Zeitalter beendet war. Er trat nicht in den Tempel ein, da die Arbeit Jehovas im Tempel beendet war und nicht erneut getan werden musste, und die zu tun, hätte somit bedeutet, sie zu wiederholen. Nur durch das Verlassen des Tempels, das Beginnen einer neuen Arbeit und das Eröffnen eines neuen Wegs außerhalb des Tempels, konnte Er Gottes Arbeit zu ihrem Höhepunkt bringen. Wenn Er nicht aus dem Tempel gegangen wäre, um Seine Arbeit zu tun, könnte Gottes Arbeit niemals über den Tempel hinaus voranschreiten, und es gäbe niemals irgendwelche Veränderungen. Als Jesus kam, trat Er somit nicht in den Tempel ein und tat Seine Arbeit nicht im Tempel. Er tat Seine Arbeit außerhalb des Tempels und machte Sich in Begleitung der Jünger ungehindert an Seine Arbeit. Gottes Verlassen des Tempels, um Seine Arbeit zu tun, bedeutete, dass Gott einen neuen Plan hatte. Seine Arbeit sollte außerhalb des Tempels durchgeführt werden, und es würde neue Arbeit sein, die in der Art ihrer Durchführung zwanglos war. Die Ankunft Jesu brachte die Arbeit Jehovas während des Zeitalters des Alten Testaments zu einem Ende. Auch wenn sie bei zwei verschiedenen Namen genannt wurden, wurden beide Arbeitsphasen von einem einzigen Geist getan, und die Arbeit der zweiten war eine Weiterführung der ersten. Da der Name anders war und der Inhalt der Arbeit anders war, war das Zeitalter anders. Als Jehova kam, war es das Zeitalter Jehovas, und als Jesus kam, war es das Zeitalter Jesu. Und somit wird Gott jedes Mal wenn Er kommt, mit einem Namen benannt, repräsentiert Er ein Zeitalter und eröffnet Er einen neuen Weg; und auf jedem Weg nimmt Er einen neuen Namen an, der zeigt, dass Gott immer neu und niemals alt ist, und dass Seine Arbeit immer vorwärts schreitet. Die Geschichte bewegt sich immer vorwärts und Gottes Arbeit bewegt sich immer vorwärts. Damit Sein sechstausendjähriger Führungsplan sein Ende erreicht, muss er weiter vorankommen. Jeden Tag muss Er neue Arbeit tun, jedes Jahr muss Er neue Arbeit tun; Er muss neue Wege erschließen, muss neue Ären beginnen, neue und größere Arbeit beginnen, und neue Namen bringen und neue Arbeit.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

15. Von der Arbeit Jehovas bis zu der Jesu, und von der Arbeit Jesu bis zu der des aktuellen Zeitalters, decken diese drei Phasen die gesamte Bandbreite der Führung Gottes ab und sind allesamt die Arbeit eines Geistes. Seitdem Er die Welt erschuf, hat Gott immer die Menschheit geführt. Er ist der Anfang und das Ende, Er ist der Erste und der Letzte, und Er ist Derjenige, der ein Zeitalter beginnt und Derjenige, der das Zeitalter beendet. Die drei Arbeitsphasen, in verschiedenen Zeitaltern und an verschiedenen Orten, werden gewiss von einem Geist durchgeführt. Alle, die diese drei Phasen trennen, widersetzen sich Gott. Jetzt musst du verstehen, dass die gesamte Arbeit, von der ersten Phase an bis heute, die Arbeit eines einzigen Gottes ist, die Arbeit eines Geistes, woran es keinen Zweifel gibt.

aus „Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Zurück: Eine Auswahl aus den zehn Textstellen des Wortes Gottes über „Arbeit und Eintritt“

Weiter: Eine Auswahl aus den vier Textstellen des Wortes Gottes über „Bezüglich der Bibel“

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

Was ist dein Verständnis von Gott?

Die Menschen haben seit langer Zeit an Gott geglaubt, dennoch haben die meisten von ihnen kein Verständnis von dem Wort „Gott“. Sie folgen lediglich einem Durcheinander. Die Menschen haben keine Ahnung, warum genau der Mensch an Gott glauben sollte oder was Gott genau ist. Wenn die Menschen nur wissen, dass sie an Gott glauben und Gott folgen sollen, aber weder wissen, was Gott ist, noch Gott verstehen, ist dies dann nicht der größte Witz der Welt? Auch wenn die Menschen inzwischen viele himmlische Mysterien erlebt und viel von tiefgründiger Kenntnis gehört haben, die der Mensch zuvor nie begriffen hatte, tappen die Menschen bezüglich der grundlegendsten, sowie noch nicht betrachteter Wahrheiten im Dunkeln.

Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis

Die Führungsarbeit der Menschheit ist in drei Phasen aufgeteilt, was bedeutet, dass die Arbeit der Erlösung der Menschheit in drei Phasen aufgeteilt ist. Diese drei Phasen schließen die Arbeit der Erschaffung der Welt nicht mit ein, sondern sind vielmehr die drei Phasen der Arbeit des Zeitalters des Gesetzes, des Zeitalters der Gnade und des Zeitalters des Königreiches. Die Arbeit der Erschaffung der Welt war die Arbeit, die gesamte Menschheit hervorzubringen.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen