Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

28. Der Herr Jesus führte im Zeitalter der Gnade Sein Erlösungswerk aus, und der Allmächtige Gott verrichtet in den letzten Tagen Seine Arbeit des Gerichts. Wie können wir erkennen, dass die Arbeit des Gerichts der letzten Tage und die Arbeit der Wiedergutmachung im Zeitalter der Gnade von einem Gott sind?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Nach dem Werk von Jehova wurde Jesus Fleisch, um Sein Werk unter den Menschen zu tun. Sein Werk wurde nicht isoliert ausgeführt, sondern baute auf das Werk von Jehova auf. Es war ein Werk für ein neues Zeitalter, nachdem Gott das Zeitalter des Gesetzes beendet hatte. In ähnlicher Weise führte Gott, nachdem das Werk von Jesus endete, noch immer Sein Werk für das nächste Zeitalter weiter, denn die gesamte Führung Gottes bewegt sich immer weiter vorwärts. Wenn das alte Zeitalter vergeht, wird es durch ein neues Zeitalter ersetzt, und sobald das alte Werk beendet worden ist, wird ein neues Werk die Führung Gottes fortsetzen. Diese Menschwerdung ist Gottes zweite Menschwerdung nach der Vollendung des Werkes von Jesus. Natürlich erfolgt diese Menschwerdung nicht eigenständig, sondern ist die dritte Stufe des Werkes nach dem Zeitalter des Gesetzes und dem Zeitalter der Gnade. Jede neue Stufe von Gottes Werk bringt immer einen Neuanfang und ein neues Zeitalter. Also gibt es auch entsprechende Veränderungen in der Disposition Gottes, in Seiner Art zu wirken, in dem Schauplatz Seines Wirkens und in Seinem Namen. Kein Wunder also, dass es für den Menschen schwierig ist, das Werk Gottes in dem neuen Zeitalter anzunehmen. Doch unabhängig davon, wie der Mensch sich Gott widersetzt, Gott tut stets Sein Werk und führt stets die ganze Menschheit vorwärts. Als Jesus in die Welt des Menschen kam, brachte Er das Zeitalter der Gnade und beendete das Zeitalter des Gesetzes. Während der letzten Tage wurde Gott erneut Fleisch, und als Er dieses Mal Fleisch wurde, beendete Er das Zeitalter der Gnade und brachte das Zeitalter des Königreichs. All jene, die die zweite Menschwerdung Gottes annehmen, werden in das Zeitalter des Königreichs geführt werden und in der Lage sein, die Leitung Gottes persönlich zu akzeptieren. Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit, wurde des Menschen Sühneopfer und befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig vor dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, die Sünden des Menschen als das Sühneopfer auf Sich zu nehmen, sondern verlangte auch von Gott, ein größeres Werk zu tun, um den Menschen völlig von seiner Gesinnung zu befreien, die von Satan korrumpiert wurde. Und so ist Gott, nachdem dem Menschen seine Sünden vergeben wurden, zum Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und begann das Werk der Züchtigung und des Gerichts, und dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen.“

aus „Vorwort“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die gegenwärtige Arbeit hat die Arbeit des Zeitalters der Gnade vorangebracht, sprich, die Arbeit des ganzen sechstausendjährigen Verwaltungsplans ist vorangekommen. Obwohl das Zeitalter der Gnade zu Ende ist, hat die Arbeit Gottes weitere Fortschritte gemacht. Warum sage Ich immer und immer wieder, dass dieses Zeitalter auf dem Zeitalter der Gnade und dem Zeitalter des Gesetzes aufbaut? Das bedeutet, dass die heutige Arbeit eine Fortsetzung der im Zeitalter der Gnade getanen Arbeit ist und Steigerung der im Zeitalter des Gesetzes getanen. Die drei Phasen sind eng miteinander verbunden und miteinander verknüpft. Warum sage Ich auch, dass diese Arbeitsphase auf die von Jesus getane aufbaut? Wenn diese Phase nicht auf die von Jesus getane Arbeit aufbauen würde, dann müsste in dieser Phase die Kreuzigung, die zuvor getane Arbeit der Erlösung, noch immer ausgeführt werden. Das wäre sinnlos. Folglich ist die Arbeit nicht komplett beendet, sondern das Zeitalter ist vorangeschritten und die Arbeit ist sogar noch bedeutender geworden als davor. Man könnte sagen, dass diese Arbeitsphase auf dem Fundament des Zeitalters des Gesetzes und dem Felsen der Arbeit Jesu aufgebaut ist. Die Arbeit baut sich Phase für Phase auf und diese Phase ist kein neuer Anfang. Nur die Kombination aller drei Arbeitsphasen kann als der sechstausendjährige Verwaltungsplan erachtet werden. Diese Phase wird auf dem Fundament der Arbeit des Zeitalters der Gnade durchgeführt. Wenn diese beiden Arbeitsphasen nichts miteinander zu tun haben, warum gibt es dann in dieser Phase keine Kreuzigung? Warum trage Ich nicht die Sünden des Menschen? Ich komme nicht durch die Empfängnis des Heiligen Geistes, noch werde Ich gekreuzigt werden, um die Sünden des Menschen zu tragen. Vielmehr bin Ich hier, um den Menschen unmittelbar zu züchtigen. Wenn Ich den Menschen auf die Kreuzigung hin nicht züchtigen würde und Ich jetzt nicht durch die Empfängnis des Heiligen Geistes komme, dann wäre Ich nicht dazu befähigt den Menschen zu züchtigen. Genau deshalb, weil Ich eins mit Jesus bin, komme Ich unmittelbar, um den Menschen zu züchtigen und zu richten. Diese Arbeitsphase baut gänzlich auf die vorherigen Phasen auf. Darum kann nur solch eine Arbeit dem Menschen Phase für Phase zur Errettung bringen. Jesus und Ich kommen vom selben Geist. Auch wenn Unser Fleisch keine Beziehung zueinander hat, sind Unsere Geister eins. Auch wenn die Arbeit, die Wir tun, und die Arbeit, die Wir ertragen, nicht dieselben sind, sind Wir im Wesen gleich. Unser Fleisch nimmt verschiedene Formen an, was am Wechsel der Ära und der Notwendigkeit Unserer Arbeit liegt. Unsere Ämter sind verschieden, also sind auch die Arbeit, die Wir zeigen, und die Disposition, die Wir dem Menschen offenbaren, verschieden. Darum ist das, was der Mensch heute sieht und empfängt, anders als das der Vergangenheit; das liegt am Wechsel der Ära. … Auf ähnliche Weise ist der Geist Jehovas nicht der Vater des Geistes Jesu, so wie der Geist Jesu nicht der Sohn des Geistes Jehovas ist. Sie sind derselbe Geist. Genauso wie die heutige Menschwerdung Gottes und Jesus. Obwohl Sie nicht blutsverwandt sind, sind Sie eins. Das ist so, weil ihre Geister eins sind. Er kann die Arbeit der Gnade und der liebenden Güte tun, sowie die des gerechten Urteils und der Züchtigung des Menschen, sowie die des Verfluchens des Menschen. Zu guter Letzt kann Er die Arbeit der Zerstörung der Welt und der Bestrafung der Bösen tun. Tut Er das alles nicht Selbst? Ist das nicht die Allmächtigkeit Gottes? Er konnte sowohl Gesetze für die Menschen erlassen als auch Gebote erteilen und auch die frühen Israeliten darin führen, ihre Leben auf Erden zu leben, und sie anweisen, den Tempel und Altäre zu bauen, indem Er über alle Israeliten herrschte. Durch Seine Autorität lebte Er zweitausend Jahre lang mit ihnen auf Erden. Die Israeliten wagten es nicht, zu rebellieren; alle verehrten Jehova und hielten die Gebote ein. Diese Arbeit wurde gänzlich durch Seine Autorität und Seine Allmächtigkeit vollbracht. Im Zeitalter der Gnade kam Jesus, um die gesamte gefallene Menschheit zu erlösen (nicht nur die Israeliten). Er erwies dem Menschen Gnade und liebende Güte. Der Jesus, den die Menschen im Zeitalter der Gnade sahen, war erfüllt von liebender Güte und war immer liebend, denn Er war gekommen, um den Menschen von der Sünde zu erlösen. Er konnte den Menschen ihre Sünden vergeben, bis Seine Kreuzigung die Menschheit wahrhaftig von der Sünde erlöste. Während dieser Zeit erschien Gott dem Menschen in Gnade und liebender Güte, sprich, Er wurde zu einem Sühneopfer für den Menschen und wurde für die Sünden des Menschen gekreuzigt, so dass ihnen auf ewig vergeben werden würde. Er war gnädig, mitfühlend, geduldig und liebend. Und alle, die Jesus im Zeitalter der Gnade folgten, versuchten ebenfalls in allen Dingen geduldig und liebend zu sein. Sie ertrugen alle Leiden und wehrten sich nie, sogar wenn sie geschlagen, verflucht oder gesteinigt wurden. Doch dem ist in dieser Endphase nicht so, ähnlich wie die Arbeit Jesu und Jehovas sich unterschied, obwohl Ihre Geister eins waren. Die Arbeit Jehovas war nicht, das Zeitalter zu beenden, sondern es anzuführen und das Leben der Menschheit auf Erden einzuleiten. Die jetzige Arbeit jedoch ist, diese zutiefst korrumpierten Menschen der heidnischen Nationen zu erobern und nicht nur die Familie Chinas zu führen, sondern das ganze Universum. … Der Geist Gottes hat seit der Schöpfung der Welt solch große Arbeit geleistet; Er hat verschiedene Arbeiten während verschiedener Zeitalter und in verschiedenen Nationen getan. Die Menschen jedes Zeitalters sehen Seine unterschiedliche Disposition, die auf natürliche Weise durch die verschiedenen Arbeiten offenbart wird, die Er tut. Er ist Gott, erfüllt von Gnade und liebender Güte; Er ist das Sühneopfer für den Menschen und der Hirte der Menschen, allerdings ist Er auch Urteil, Züchtigung und ein Fluch über dem Menschen. Er konnte den Menschen zweitausend Jahre lang anführen, auf der Erde zu leben, und auch die korrumpierte Menschheit von der Sünde erlösen. Und heute ist Er dazu fähig, die Menschheit, die Ihn nicht kennt, zu erobern, und sie Seiner Herrschaft zu unterwerfen, damit sie sich Ihm alle völlig ergeben. Am Ende wird Er alles abbrennen, was unrein und ungerecht in den Menschen im ganzen Universum ist, um ihnen zu zeigen, dass Er nicht nur ein Gott der Gnade, der liebenden Güte, der Weisheit, des Wunders und der Heiligkeit ist, sondern darüber hinaus ein Gott, der den Menschen richtet. Für das Böse unter der gesamten Menschheit ist Er Verbrennung, Urteil und Bestrafung; für diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, ist Er sowohl Beschwernis, Verfeinerung und Prüfung, als auch Trost, Unterstützung, Bereitstellung von Worten, Umgang und Beschneidung. Und für diejenigen, die eliminiert werden, ist Er sowohl Bestrafung, als auch Vergeltung. Sag Mir, ist Gott nicht allmächtig? Er kann alle Arbeit tun, nicht nur die Kreuzigung, wie du es dir dachtest. Du denkst zu gering von Gott!“

aus „Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung“ in Das Wort erscheint im Fleisch