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74.Die Liebe von Gottes Errettung für die Menschheit

Danyi     Provinz Sichuan

Da ist ein Gefühl von Schuld, das jedesmal in meinem Herzen aufsteigt, wenn ich diese Worte Gottes sehe: „Das größte Problem mit dem Menschen ist, dass er an nichts anderes als an sein Schicksal und seine Erwartungen denkt und dass er diese vergöttert. Er betet Gott nicht wegen seiner Liebe Ihm gegenüber an, sondern wegen seines Schicksals und seiner Erwartungen. Und so müssen zur Eroberung des Menschen der Egoismus des Menschen, die Gier und die Dinge, die seine Anbetung gegenüber Gott am meisten beeinträchtigen, allesamt beseitigt werden. Dadurch wird die Wirkung der Eroberung des Menschen erreicht. Als Ergebnis davon ist es Notwendig bei der frühesten Eroberung des Menschen die wilden Ambitionen und die schlimmsten Schwächen der Menschen zuerst zu bereinigen und dadurch die Liebe des Menschen zu Gott zu offenbaren und sein Wissen um das menschliche Leben, seine Meinung von Gott und die Bedeutung seiner Existenz zu verändern. Auf diese Weise wird die Liebe des Menschen zu Gott gereinigt. Das heißt, dass das Herz des Menschen erobert ist.“ („Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Nur durch wiederholtes Gericht Gottes und Seine Züchtigung bin ich schließlich zur Vernunft gekommen und habe erkannt, dass was Gott fordert, die zielstrebige, reine Liebe des Menschen ist, und das es richtig und angemessen für alle Geschöpfe ist, danach zu streben, Gott zu lieben und ihre Pflicht zu erfüllen. Ich erkannte auch, dass, wenn die Menschen nicht länger durch ihre zukünftige Bestimmung eingeschränkt sind und imstande sind, für Gott zu leben, wird die Wettbewerbsarbeit an ihnen Frucht tragen. Jedoch bemühte ich mich, als ich als Leiter arbeitete, nicht darum, nach der Wahrheit zu suchen; ich wurde immer von Gedanken an meine zukünftige Bestimmung beherrscht. Deswegen wurde ich oft bis zu dem Punkt geläutert, dass ich negativ wurde und das war nicht nur ein Verlust in meinem Leben, es schädigte auch meine Arbeit in Gottes Haus. Dennoch handelte Gott nicht an mir aufgrund meiner Übertretungen. Er gab mir viele Gelegenheiten, Buße zu tun. Da war das Gericht und die Züchtigung und ebenso die bittere Läuterung aus den Worten Gottes, Ernährung, Trost, Unterstützung und Leitung aus Seinen Worten, der Heilige Geist führte und erleuchtete mich und erhellte den Weg für mich immer und immer wieder – nur durch diese Dinge war ich imstande, mich Schritt für Schritt aus der Falle Satans zu befreien, nicht vom Wege abzukommen und den richtigen Weg im Leben zu beschreiten. Wenn ich an meine Errettung durch Gott denke, ist die Vergangenheit sehr lebendig.

Ich wurde auf dem Land geboren. Ich hatte drei Schwestern und weil mein Vater der traditionellen Vorstellung der Fortsetzung der Familienlinie unterworfen war, zog er es vor, lieber dafür bestraft zu werden, mehr Kinder zu haben, als es das Gesetz erlaubte, als dass er keinen Sohn hatte. Weil das Problem der Bevorzugung von Jungen gegenüber Mädchen auf dem Land sehr schwerwiegend ist, wird jeder Haushalt, der keinen Sohn hat, so betrachtet, dass die Familie ausstirbt. Das war die Angelegenheit, die meinen Vater am meisten betrübte und meine Eltern stritten oft deswegen. Einige Male gab es die Androhung der Scheidung und mein Vater zerbrach oft Gegenstände. Ich hoffte oft auf den Tag, an dem meine Eltern nicht mehr streiten würden. Ich erinnere mich an das eine Mal, als mein Cousin mich wegen ein paar Kleinigkeiten anschrie: „Eure Familienlinie ist abgebrochen!“ Ich sagte nichts, als ich jene herzzerreißenden Worte hörte. Von dem Zeitpunkt an erlangte Satans Gift aus „Wer sagt, Mädchen sind nicht genauso gut wie Jungen“, „Ansehen der Familie“ und „vorwärts kommen“ einen Anker in den Tiefen meiner Seele. Ich entwickelte einen geheimen Ehrgeiz: Ich bin die älteste Tochter der Familie und ich werde danach streben, für meine Eltern Anerkennung zu erlangen. Eines Tages werde ich beweisen, dass, auch wenn meine Eltern keinen Sohn haben, es sogar besser ist, eine Tochter zu haben.

In der Grundschule war ich eine fleißige Schülerin und nahm begeistert an allen möglichen Schulaktivitäten teil. Von meinen Lehrern wurde ich oft gelobt und ich erhielt auch einige Auszeichnungen. In meiner Klasse war ich ein Mitglied des Komitees für Kunst, ein Mitglied des Komitees für Lernen, ein Teamkapitän und ein Mitglied der Kommunistischen Jugendliga. Als ich in die Mittelschule kam, war ich der Vertreter der Klasse der chinesischen Sprache und ich gewann bei den alljährlichen Sportveranstaltungen Auszeichnungen. In unserem Bezirk machten sie für jeden „Tag des Lehrers“ ein Video und die Schule organisierte ein Programm mit Vorführungen. Mein Lehrer bat besonders darum, dass ich in einer führenden Rolle teilnahm. Zu der Zeit hielt mein Lehrer große Stücke auf mich und meine Klassenkameraden beneideten mich. Als mein Vater sah, dass ich im Fernsehen war, grinste er von einem Ohr zum anderen und war sehr stolz auf mich. Als ich sein glückliches Lächeln sah, fühlte ich mich hocherfreut, dass ich diese Anerkennung für ihn gewinnen konnte.

Ende 1999 nahm unsere Familie neue Arbeit von Gott an und weil ich, von Gedanken gesegnet zu werden, beherrscht war, fing ich ein Leben an, mein Zuhause zu verlassen, um meine Pflicht zu erfüllen. Um die Anerkennung des Leiters und auch die Unterstützung meiner Brüder und Schwestern zu erlangen, gab ich mein Bestes, um Nöte bei der Erfüllung meiner Pflichten zu ertragen und ich tat alles, was ich konnte, um jede Arbeit die vom Haus Gottes verlangt wurde oder vom Leiter arrangiert wurde, auszuführen. Zu der Zeit war ich einer von den führenden Menschen unter meinen Mitarbeitern in der Arbeit des Evangeliums und jedes meiner Projekte brachte Frucht. Obwohl mein Verständnis von der Wahrheit oberflächlich war, wenn meine Brüder und Schwestern zu Hause Probleme hatten, Probleme auf der Arbeit oder Schwierigkeiten mit ihrem Eintritt ins Leben, suchte ich immer nach Gottes Worten und Gemeinschaft mit ihnen. Meine Brüder und Schwestern kamen sehr gut mit mir zurecht und der Leiter hielt große Stücke auf mich. Nach und nach fing ich an zu denken, dass ich ein seltenes Talent im Hause Gottes war.

Anfang des Jahres 2006 wurde ich zum Regionalleiter befördert und als ich sah, dass die Frucht der Gegend, für die ich verantwortlich war, etwas besser war als in anderen Regionen, dachte ich bei mir: Auch wenn ich diese Art Pflicht noch nicht ausgeführt habe, führe ich jedes Projekt schneller als andere ein und die Ergebnisse meiner Arbeit sind auch besser. Der Leiter möchte mich auch trainieren; wenn meine Eltern wüssten, dass ich diese Pflicht erfüllen könnte, ich weiß nicht, wie glücklich sie wären. Besonders wenn ich in meine Heimatstadt arbeiten ging, war da immer ein Gefühl von Heimkehr in Ehre und ich hoffte, dass ich mehr Brüder und Schwestern sehen würde, die mich kannten, damit sie wussten, dass die Pflichten, die ich erfüllte, auf diesem Level waren. Ich lebte in einem Zustand der Selbstgratulation und auch meine Art zu reden hatte sich verändert. Ich hatte begonnen, mich auf mein Bild in den Augen anderer zu konzentrieren. Von da an war ich nicht länger darauf konzentriert, meine Bemühungen in das Wort Gottes zu legen und ich suchte nicht mehr danach, in das Leben einzutreten. Stattdessen konzentrierte ich mich auf die Ansicht des Leiters und seiner Bewertung meiner Person und ob die Menschen, für die ich arbeitete, mich unterstützten. Mit der Zeit war ich nicht mehr in der Lage, Probleme in der Gemeinde zu lösen oder Abweichungen oder Versäumnisse in der Arbeit derer, für die ich arbeitete. Wenn ich mich mit meinen Mitarbeitern traf, konnte ich keinen gemeinschaftliche Austausch mehr mit ihnen haben. Das war sehr schmerzlich für mich und ich fühlte mich wie die lebenden Toten, die in der Dunkelheit leben. Schließlich wurde ich nicht nur nicht befördert, sondern ich wurde ersetzt. Zu der Zeit war ich sehr verletzt und ich dachte bei mir: Wenn meine Eltern und die Brüder und Schwestern, die mich kannten, wüssten, dass ich ersetzt worden bin, was würden sie von mir denken? Ich werde nicht in der Lage sein, Ansehen der Familie zu erlangen oder vorwärts zu kommen. Es sieht so aus, als wäre ich erledigt und ich habe keine erwähnenswerte Zukunft. Ich war voller Verzweiflung und nicht bereit, das Wort Gottes zu lesen, zu beten und ich war noch weniger bereit meine Brüder und Schwestern zu sehen oder Kontakt mit ihnen zu haben. Die Schwäche und Negativität in meinem Herzen hatte einen gewissen Punkt erreicht. Später sah ich diese Worte Gottes: „Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Begriffe, Hoffnungen und Zukünftiges. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Die Hoffnungen, das Verlangen nach[a] Status und die Begriffe sind alles klassische Aufmachungen von satanischer Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen sind stets unfähig, diese Versuchungen von Satan abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie meinen immer noch: ‚Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und mehr von einer Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.‘“ („Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Jeder Satz dieser Worte der Enthüllung von Gott ergriff mein Herz. Dass ich ersetzt wurde, war Gottes gerechte Disposition, die mich erreicht hatte und es ging darum, in meinem Herzen an dem Interesse für Status zu handeln. Seit ich ein kleines Mädchen war, haben Satans Gifte von „Wer sagt, dass Mädchen nicht genauso gut sind wie Jungen“, „Ansehen der Familie“ und „vorwärts kommen“ meine Gedanken kontinuierlich bis zu dem Punkt verdorben, dass meine Ansichten über den Glauben an Gott unerträglich hässlich geworden waren. Der Herrschaft dieser Gedanken unterworfen, hatte ich in meiner Erfüllung der Pflichten äußerst hart gearbeitet, ich war jahrelang geschäftig umhergelaufen aber tatsächlich hatte ich Gott gebrauchen wollen, um meine eigenen Ziele des Vorwärtskommens und des Erlangens von Ansehen für die Familie zu erreichen. Ich war so verachtenswert! So hässlich! Anhand der Fakten und des Gerichts aus SeinemWort enthüllte Gott mir, dass meine inneren Perspektiven auf das Streben genau dieselben waren wie die von Satan. Ich war auf einem Weg des Scheiterns und ohne Gottes rechtzeitiges Gericht und Seine Züchtigung hätte ich mit dieser Art Streben fortgefahren und wäre am Ende nur in den Ruin gestürzt und hätte das gleiche Ende wie Paulus gehabt.

Ich dachte, dass es, nachdem ich dieses Verständnis erlangt hatte, einige Veränderungen geben sollte, aber es war eine andere Offenbarung im Jahr 2008, die mich zwang, zu sehen, dass eine Veränderung in der Disposition nicht so einfach war, wie ich gedacht hatte. Ich konnte mich nicht aufgrund eines geringen Verständnisses meiner Ansichten über Streben verändern, nachdem ich etwas geläutert worden war. Nur durch langfristiges Gericht und Züchtigung ist eine Veränderung möglich. Zu der Zeit wurde ich abgestellt, um die Pflicht der Bewässerung für Gott in einem anderen Gebiet zu erfüllen. Wenn ein Treffen mit der für die Arbeit verantwortlichen Schwester vorbei war, fing ich an, in meinem Herzen zu erwägen, wer unter uns gut in der Gemeinschaft war und welcher mein Rang war. Besondere Aufmerksamkeit widmete ich den Meinungen und der Einstellung der für die Arbeit verantwortlichen Schwester mir gegenüber. Als ich sah, dass sie einer anderen Schwester Aufmerksamkeit schenkte, brachte mich das wirklich aus dem Gleichgewicht. Als sie mich veranlasste, den Gemeindeleitern und Diakonen Wasser zu bringen, dachte ich, dass es einfach eine Verschwendung meiner Fähigkeiten wäre und dachte, dass sie nicht wusste, wie man mit Menschen umgeht. Ich könnte wenigsten Bezirksleitern und Arbeitern Wasser bringen. Aus diesem Grund wurde ich pessimistisch und enttäuscht und verlor meine Bereitschaft der Nachfolge. Ich lebte in einem Zustand der Negativität. Obwohl ich einige Male Mauern überwunden hatte, hatte ich mir nichts dabei gedacht. Später kam Gottes gerechte Disposition auf mich und ich hatte einen Rückfall einer Blinddarmentzündung, aber ich änderte mein hartes Herz immer noch nicht. Das war so bis zu dem Zeitpunkt, als ich eine Arzneimittelflasche zur Behandlung trockener Füße und Risse hinter den Nachtschrank im Haus meiner Gastfamilie stellte. Die siebenjährige Tochter dort dachte, es wäre etwas Gutes und trank es heimlich und anschließend lag sie am Boden, hielt ihren Bauch vor Schmerzen und schrie. Zu der Zeit war ich so verängstigt, dass ich nicht wusste, was zu tun war. Meine Schwester in der Gastfamilie brachte das Kind schnell in das Gemeindekrankenhaus, um sie zu retten und der Arzt sagte: „Der Magen des Kindes ist so dünn, aber ihr habt sie nicht in die Kinderklinik gebracht. Möchtet ihr darauf warten, dass sie stirbt?“ Meine Beine fühlten sich wie tot an und als ich daran dachte, was der Arzt gesagt hatte, wurde mir äußerst unwohl. Ich wusste nicht einmal, wie ich von der Klinik zurück zu meiner Gastfamilie gegangen war. Ich dachte bei mir selbst: Wenn das Kind wirklich stirbt, werden ihre Eltern sicherlich nachschauen, was geschehen ist.... Je mehr ich darüber nachdachte, desto verängstigter wurde ich. Ich wollte weinen, aber es kamen keine Tränen. Die Zeit verging, eine Sekunde und eine Minute nach der anderen. Ich konnte mich selbst nicht beruhigen – ich litt wirklich. Ich blätterte durch Gottes Worte und sah folgendes: „Ich glaube, dass es für uns das Beste ist, den einfachsten Weg zu finden, Ihn zufriedenzustellen, das heißt, alle Seine Regelungen zu befolgen und wenn du dies wirklich bewerkstelligen kannst, wirst du vervollkommnet werden. Ist dies nicht etwas Einfaches, Erfreuliches? … In Gottes Werk heute wird Er nicht leicht zornig, wenn aber Menschen Seinen Plan stören wollen, kann Er Sein Antlitz urplötzlich ändern und es von strahlend nach wolkig wenden. Daher rate Ich dir, dich zu beruhigen und den Anordnungen Gottes zu unterwerfen, es Ihm zu ermöglichen, dich zu vollenden. Dies ist der einzige Weg, eine kluge Person zu sein.“ („Der Weg ... (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In Gottes Worten sah ich, dass Gottes Disposition die Vergehen der Menschen nicht duldet; ich erkannte, dass meine Taten Gottes Abscheu hervorriefen und Seinen Zorn weckten. Um mir den Weg zu zeigen, hatte Er mich wissen lassen, wie ich mich mit der Nachfolge beschäftigen soll. Als ich krank war und Schmerzen hatte, betrieb ich keine Selbstprüfung. Gott gebrauchte noch einmal den Vorfall mit dem kleinen Mädchen, das die Arznei zu sich genommen hatte, um mich zu züchtigen, mich dazu zu bringen zu leiden und mich zu befähigen, diese Dinge beiseite zu legen, die Wahrheit anzustreben und Gottes Vorkehrungen zu gehorchen. Gott konnte es nicht ertragen, zu erlauben, dass ich weiterhin von Satan zum Narren gehalten wurde, so hart zu kämpfen und wegen Reputation und Status herum zu eilen. Diese Art Züchtigung, Gericht und Reinigung meiner Person war Sein letztes Mittel, damit ich die tiefe Grube des Status, in der ich war, sehen konnte. Etliche Erfahrungen der Züchtigung hatten mein Herz nicht wachgerufen; ich konnte mich immer noch nicht der Kontrolle und der Bedrängnis der satanischen Natur in mir entziehen. Rückschauend kann man sagen, dass ich, als ich anfing, die Arbeit auszuführen, Anflüge davon hatte, etwas besonderes zu sein und ich glaubte zuerst, dass ich zu einem wichtigen Zweck befördert würde; ich hatte mir nicht vorgestellt, dass ich zu vollständiger Basisarbeit degradiert würde. Menschen, von denen ich dachte, sie wären mir nicht gewachsen, brachten den Brüdern und Schwestern auf dem Niveau der Bezirksleitung das Wasser und einige von ihnen wurden sogar befördert, während meine eigenen Aussichten düster waren. Ich dachte: Es wäre besser nach Hause zu gehen, als hier meine Pflicht zu erfüllen. So fing ich an, als ich mich mit den Gemeindeleitern traf, nur so zu tun als ob. Ich übernahm keine Verantwortung für ihr Leben und ich nahm keine wirkliche Last für die verschiedenen Probleme innerhalb der Gemeinde auf meine Schultern, ganz zu schweigen davon, den Willen Gottes in Erwägung zu ziehen. Zu der Zeit, als ich den Worten Gottes gegenüberstand, die so voller Mitgefühl und Liebe waren, fühlte ich mich Ihm zutiefst verschuldet. Gottes Gedanken sind für das Leben der Menschheit und Er opfert alles für die Menschheit; dies geschieht um die Menschheit vollständig aus dem Herrschaftsbereich Satans zu retten. Aber ich war nicht bereit, irgend etwas in meiner Arbeit für Gott zu opfern. Die Wurzel des Problems war, dass ich immer von Satans Gift gebunden und beherrscht war. Ich war wie ein naives Kind, das für die guten Absichten seiner Eltern kein Verständnis hatte; ich hatte zu viele Gelegenheiten verpasst, von Gott vervollkommnet zu werden. Nur ein Erwachen zu haben, nachdem die Dinge an diesen Punkt gekommen waren – war es nicht schon zu spät? Ich fiel zu Boden, voller Bedauern und Selbstvorwurf: „Oh Gott! Das Gericht und die Züchtigung, die heute über mich gekommen sind, sind alles Deine Gerechtigkeit. Ich bin bereit, zu gehorchen. Wenn es noch eine Chance gibt, bin ich bereit, mich zu ändern, nicht länger um meines zukünftigen Schicksals wegen herum zu eilen. Ich bin bereit, nur ein kleines Geschöpf in Deiner Hand zu sein, meine Pflicht, das Wasser zu bringen, so gut ich kann zu erfüllen und Dein Herz zu trösten.“ Nachdem ich mit dem Beten fertig war, hatte sich mein Herz beruhigt. Ich war bereit, mich selbst vollständig Gott zu übergeben und noch mehr bereit, das kleine Mädchen vollständig Gott zu geben. Kurz darauf hörte ich, wie meine Schwester in der Gastfamilie die Tür öffnete und das kleine Mädchen rief: „Tante, nimmst du mich in die Arme?“ Sie sagte dann ganz ruhig zu mir: „Tante, du musst das absolut geheim halten, du darfst meiner Großmutter nicht erzählen, dass ich dein Wasser getrunken habe!“ In diesem Moment war mein Herz endgültig frei und ich sah, dass Gott wer weiß wie viele Menschen, Ereignisse und Gegenstände bewegt hatte, um mich, diesen „Stein“, zu retten. Ich fühlte, dass ich absolut unwürdig war. Von da an waren meine Absichten nicht mehr auf mein zukünftiges Schicksal bedacht. Ich hielt einfach meine Füße am Boden und tat mein Bestes, um meine Bewässerungspflichten zu erfüllen, um Gottes Herz zu trösten. Ich tat nicht mehr länger so als ob und wenn ich entdeckte, dass es Abweichungen und Versäumnisse bei den Pflichten meiner Brüder und Schwestern gab, kommunizierte ich geduldig mit ihnen, half ihnen und unterstützte sie. Durch die Gemeinschaft mit meinen Brüdern und Schwestern erlangte ich etwas Wahrheit und gleichzeitig lernte ich einige Lektionen von ihnen. Zu der Zeit glaubte ich nicht mehr, dass meine Fähigkeiten verschwendet würden. Ich verstand Gottes gute Absichten und dass das Erfüllen der Pflichten etwas war, was in meinem Leben nötig war. Es war Gott, der eine an meine Mängel angepasste Umgebung schuf, damit sie ausgeglichen werden konnten. Ich danke Gott dafür! Von da an war ich imstande, meine Pflicht mit Frieden im Herzen zu erfüllen. Ich hatte nicht gedacht, dass der Leiter kurz darauf mit mir redete und mich bat, den Leitern und Arbeitern der Distrikte in zwei Regionen das Wasser zu bringen. Dann sah ich Gottes gerechte Disposition, dass Er die Tiefen des menschlichen Herzens prüft und für alles zuständig ist.Was Gott mag, ist eine bodenständige Person, die ihre Pflicht erfüllt. Ich danke Gott dafür, dass Er mir die Gelegenheit gegeben hat, meine Pflicht zu erfüllen. Als ich die Bezirksleiter traf, entdeckte ich einige Probleme und arbeitete eifrig daran. Ich schrieb auch die Probleme in jedem Treffen auf, welche weitreichenden Probleme es gab, wie ich sie löste und welche Probleme ich nicht gelöst hatte. Nach einiger Zeit dachte ich, dass meine Pflicht auf diese Weise zu erfüllen sehr realistisch war. Mein Herz war leicht und voller Frieden und ich war nicht länger unter der Herrschaft des Giftes des „Vorankommens“. Ich fühlte, wie ich mit etwas Wahrheit ausgestattet war und etwas von der Wahrheit in einigen Aspekten verstand, in die ich mit meinen Brüdern und Schwestern eintreten konnte, dass ich eine zurückhaltende Person war. Ich verstand, dass die Erfüllung meiner Pflicht als Geschöpf ein unveränderliches Prinzip ist und dass ich nur wie ein Soldat sein sollte, der den Befehlen als heilige Pflicht gehorcht, nicht für mich selbst zu denken oder zu planen, sondern in allem die Interessen des Hauses Gottes wichtig zu nehmen. Das ist es, was ein Geschöpf tun sollte.

Ende Februar 2012 wurde ich in eine andere Provinz gesandt, um meine Pflicht zu erfüllen. Zu der Zeit war mein Herz sehr ruhig und ich war nicht so großtuerisch, wie ich in der Vergangenheit war. Als ich gerade gegangen war, um die Stellung anzufangen, geschah es, dass dies die Zeit war, dass der Haushalt Gottes die Gemeinde säuberte. Die Oberen sagten in dem Arbeitsverhältnis: „Die Arbeit, fünf Arten von Menschen aus der Gemeinde zu entfernen, muss vor dem Labor Holiday Feiertag 2012 vollendet sein. Weil die Art und Weise der Reinigung dazu da ist, den Weg für das Werk des Evangeliums des Königreiches zu bahnen, darf sie die Arbeit des Evangeliums absolut nicht beeinflussen.“ („Gott wird nur vollkommen verherrlicht, wenn die Gemeinde gründlich gereinigt wird und die reibungslose Verbreitung des Evangeliums vom Königreich sichergestellt wird“ in „den Annalen der Gemeinschaft und Vorkehrungen der Arbeit der Gemeinde II“) Einige Leiter und Arbeiter mussten dringend ersetzt werden, jeder Aspekt der Arbeit war beinahe zum Stillstand gekommen. Wegen Gottes Schutz wurde ich von den Schwierigkeiten zu jener Zeit nicht aufgebraucht. Während ich die Leiter und Arbeiter ausrichtete, organisierte ich die richtigen Menschen, um die Materialien derer einzusammeln, die weggeschickt und ausgestoßen werden mussten. Dennoch sah ich gegen Ende März, dass noch immer keine Benachrichtigung ausgestellt worden war, um eine Person zu entfernen. In meinem Herzen durchlebte ich wirklich Läuterung. Ich war voller Gründe und Ausreden; ich dachte bei mir, dass ich nur üben würde, diese Pflicht zu erfüllen; dass ich nicht klar war bezüglich der Wahrheit und ich konnte nicht länger mit meiner Arbeit, diese Bemühung zu leiten, fortfahren. Gerade während ich Läuterung erhielt, rief mich die für die Arbeit verantwortliche Schwester, um an mir zu handeln. Zu der Zeit war ich sehr aufgeregt und war nicht bereit, es zu akzeptieren. In meinem Herzen fühlte ich mich falsch behandelt. Ich dachte: Ich bin gerade hier angekommen, du weißt ganz genau wie meine Arbeit ist. Ich habe alles getan, was ich konnte, um zu kooperieren und du tröstest mich nicht, stattdessen fertigst du mich ab. Genau so lebte ich mitten in der Läuterung und das Wort „ersetzt“ verfolgte mich. Obwohl ich die Arbeit erledigte, hatte ich mein Selbstvertrauen verloren und so dachte ich ständig: Dieses Mal werde ich wahrscheinlich ersetzt werden, weil im Arbeitsvertrag steht, dass Leiter, die die Arbeit des Wegschickens und Ausstoßens der fünf Arten von Menschen nicht ausführen können, ersetzt werden müssen. Später dachte ich an eine Hymne aus Gottes Wort, die ich oft sang: „Je größer Gottes Verfeinerung ist, desto mehr sind die Herzen der Menschen in der Lage, Gott zu lieben. Die Qual in ihrem Herzen ist für ihr Leben von Nutzen. Sie sind fähiger, vor Gott im Frieden zu sein, ihre Beziehung zu Gott ist enger und sie sind besser fähig, Gottes höchste Liebe und Seine höchste Rettung zu erkennen. Petrus erlebte hunderte von Malen Verfeinerung und Hiob machte etliche Prüfungen durch. Wenn Ihr von Gott vervollkommnet werden wollt, müsst ihr hunderte von Malen Verfeinerung durchmachen; nur wenn ihr durch diesen Prozess gehen müsst und euch auf diesen Schritt verlassen müsst, seid ihr fähig, Gottes Willen zufriedenzustellen und werdet von Gott vervollkommnet werden. Verfeinerung ist das beste Mittel, durch das Gott die Menschen vervollkommnet; nur Verfeinerung und bittere Prüfungen können die wahre Liebe zu Gott in den Herzen der Menschen hervorbringen. Ohne Bedrängnis fehlt den Menschen die wahre Liebe zu Gott. Wenn sie innerlich nicht getestet werden, und sie nicht wahrhaftig der Verfeinerung unterworfen werden, dann werden ihre Herzen ständig in der Außenwelt herumtreiben. Wenn du bis zu einem bestimmten Punkt verfeinert worden bist, wirst du deine eigenen Schwächen und Schwierigkeiten erkennen, du wirst erkennen, wie viel dir fehlt und, dass du unfähig bist, viele Probleme, denen du begegnest, zu überwinden und du wirst erkennen, wie groß dein Ungehorsam ist. Nur während der Prüfungen werden die Menschen fähig sein, ihren tatsächlichen Zustand wirklich zu kennen und die Prüfungen befähigen die Menschen mehr dazu, vervollkommnet zu werden.“ („Läuterung ist das beste Mittel, durch das Gott die Menschen vervollkommnet“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Durch die Führung von Gottes Worten erkannte ich, dass Läuterung Gottes beste Art und Weise ist, um die Menschen zu vervollkommnen und wenn meine Schwester nicht an mir gehandelt hätte, würde mein Herz immer noch umher treiben. Weil meine Faulheit und Unterwürfigkeit zu stark waren, konnte es nur durch diese Art Umgebung geschehen, dass ich proaktiv sein konnte und aus meinen Gründen und Ausreden herauskam. Nur durch diese Art der Läuterung konnte ich deutlich sehen, dass ich nichts war und dass ich zu viele Fehler hatte, aber es enthüllte auch, dass ich immer noch der Herrschaft der Gedanken über mein zukünftiges Schicksal unterworfen war. Trotz der Tatsache, dass ich einige Erfahrungen von Züchtigung während dieser wenigen Jahre gemacht hatte, war ich nicht länger bereit, irgendeiner Art wertloser Reputation oder wertlosen Status' nachzustreben und ich war äußerlich viel ehrlicher geworden, in den Tiefen meiner Seele war Satans Gift immer noch gegenwärtig. Ich dachte an die Zustände zurück, als ich gerade hergekommen war: Sie spiegelten mir wider, dass der vorherige Leiter keine praktische Arbeit getan hatte, sondern nur gelehrt hatte und die Arbeit der Gemeindesäuberung nicht ausgeführt hatte. Ich dachte bei mir: Ich kann nicht jemand sein, der nur lehrt, aber keine praktische Arbeit tut. Ich muss meinen Job gut erledigen und diese fünf Arten von Menschen vor dem Labor Day entfernen, sodass diejenigen, für die ich arbeite, sehen, dass ich besser als der vorherige Leiter bin, so dass die verantwortliche Person mich anerkennen wird. Es stellte sich heraus, dass ich herumlief und hart arbeitete, um diesen Wunsch zu erreichen. Gott ist so gerecht – Er hatte eine tiefe Kenntnis über den Schmutz in meinem Herzen. Ich arbeitete nicht, um an Gottes Seite zu stehen oder die Interessen von Gottes Haushalt zu wahren oder meine Brüder und Schwestern zu beschützen, sondern ich plante, mich zu etablieren. Die Antichristen stören und zerstören die Arbeit des Hauses Gottes, aber ich war nicht in der Lage, diese Dämonen aus dem Haus Gottes auszutreiben und Sein Herz zu trösten. Ich verdiene wirklich zu sterben! Mitten im Leiden und der Schuldzuweisung an mich selbst fiel ich zu Boden: „Oh Gott! Dass ich diese Pflicht erfüllen konnte, ist die größte Erhöhung von Dir, aber ich war undankbar und kümmerte mich nicht um Deinen Willen. Ich bin wirklich erbärmlich. Heute habe ich Deine gerechte Disposition geschmeckt und, obwohl meine Verdorbenheiten immer noch zahlreich sind, bin ich bereit zu akzeptieren, dass Du mich vervollkommnest. Ich bin bereit, in dieser Umgebung gereinigt zu werden und ich bin bereit, mein Äußerstes zu geben, um mit Dir zu arbeiten und darüber hinaus mit meinen Brüdern und Schwestern vereint zusammen zu stehen, um alle antichristlichen Dämonen loszuwerden.“ Nach dem Gebet sah ich eine Passage in Gottes Worten: „Menschen glauben an Gott mit dem Ziel, zukünftig Segnungen zu erlangen. Alle Menschen haben diese Absicht und Hoffnung. Jedoch muss die Verdorbenheit innerhalb der menschlichen Natur durch Prüfungen beseitigt werden. In welchen Aspekten du nicht bestehst, sind jene Aspekte, in denen du geläutert werden musst – das ist Gottes Vorkehrung. Gott schafft ein Umfeld für dich und zwingt dich, dort geläutert zu werden, damit du deine eigene Verdorbenheit erkennst. Schließlich erreichst du einen Punkt, an dem du lieber sterben und deine Pläne und Wünsche aufgeben würdest und dich Gottes Souveränität und Vorkehrung unterordnest. Wenn also die Menschen nicht mehrere Jahre der Läuterung erleben, wenn sie nicht ein gewisses Maß an Leid erfahren, werden sie nicht imstande sein, die Gebundenheit der Verdorbenheit des Fleisches in ihren Gedanken und ihrem Herzen zu vermeiden. In welchen Aspekten auch immer du immer noch Satans Knechtschaft unterworfen bist, in welchen Aspekten auch immer du immer noch deine eigenen Wünsche, deine eigenen Anforderungen hast – es sind diese Aspekte, in denen du leiden solltest. Nur durch Leiden können Lektionen gelernt werden, was bedeutet, dass man fähig ist, die Wahrheit zu erlangen und Gottes Absicht zu verstehen. Tatsächlich werden viele Wahrheiten verstanden, während man qualvolle Prüfungen durchmacht. Niemand sagt, dass Gottes Absicht bekannt ist, dass Seine Allmacht und Weisheit verstanden werden, dass Gottes gerechte Disposition in einer leichten Umgebung oder unter günstigen Umständen geschätzt wird. Das wäre unmöglich!“ („Wie befriedigt man Gott inmitten von Prüfungen?“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) An Gottes Worten erkannte ich, dass meine Sorgen um mein zukünftiges Schicksal das Tödlichste in meiner Natur geworden waren. Weil ich deswegen die Arbeit des Hauses Gottes stören konnte und immer noch davon beherrscht sein konnte, schuf Gott noch einmal eine Umgebung, um mich zu läutern. Daran sah ich, dass die Prüfungen und Läuterungen alle Gottes Vorkehrung waren und wenn nicht während der wenigen Jahre an mir gehandelt worden wäre und ich nicht geläutert worden wäre, wenn ich nicht diese elenden Umgebungen erlebt hätte, hätten sich die Ansichten in meiner Seele und in meinem Geist über die fleischlichen Dinge nicht geändert. Nach einigen Runden des Handelns an mir und der Läuterung verwandelten sich meine Bestrebungen schließlich. Ich war nicht länger bereit, wegen der Segnungen an Gott zu glauben oder Handlungen mit Gott durchzuführen, so viel Bedeutung der Reputation und dem Status oder meinem zukünftigen Schicksal beizumessen. Mir wurde auch Gottes Wille bei der Rettung der Menschheit viel klarer.

Seitdem bin ich, wenn ich meine Pflicht erfülle, gleichgültig ob ich ersetzt werde oder meine Pflichten angepasst werden, viel ruhiger in meinem Herzen und ich bin nicht länger so besorgt wie früher darüber, was ich gewinnen oder verlieren könnte. Ich fühle nur, dass es eine weitere Pflicht und Verantwortung ist. Egal welche Pflicht für mich arrangiert wird, ich bin bereit, nur dem Willen Gottes zu gehorchen und zu tun, wozu ich fähig bin. Die Pflichten, die ich erfülle, sind alle von Gott angeordnet und ich bin bereit, meine Füße auf dem Boden zu lassen und nach der Wahrheit zu streben, meine vergangenen Übertretungen und Schulden auszugleichen, beim Ausleben einer praktischen Liebe zu Gott dem Beispiel des Petrus zu folgen. Genau wie die Worte Gottes in dieser Hymne: „Oh Gott! Ich verließ Dich einmal, und Du verließest mich auch einmal. Wir haben Zeit getrennt verbracht, und wir haben Zeit zusammen in Gesellschaft verbracht. Und doch liebst Du mich mehr als alles andere. Ich habe mich wiederholt gegen Dich aufgelehnt und Dich wiederholt betrübt. Wie kann ich solche Dinge vergessen? Das Werk, das Du in mir getan hast, und was Du mir anvertraut hast, werde ich immer bedenken und werde es nie vergessen. Mit dem Werk, das Du in mir getan hast, habe ich mein Bestes versucht. Du weißt, was ich tun kann, und Du weißt auch, welche Rolle ich spielen kann. Dein Wunsch ist mir Befehl und ich werde Dir alles widmen, was ich habe. Nur Du weißt, was ich für Dich tun kann. Obwohl Satan mich so sehr täuschte und ich gegen Dich rebellierte, glaube ich, dass Du mich nicht wegen dieser Übertretungen in Erinnerung behältst, dass Du mich nicht basierend auf ihnen behandelst. Ich möchte Dir mein ganzes Leben widmen. Ich bitte um nichts und ich habe auch keine anderen Hoffnungen oder Pläne; ich möchte nur nach Deiner Absicht handeln und Deinen Willen tun. Ich werde von Deinem bitteren Kelch trinken, und ich stehe Dir zu Diensten.“ („Die Gebete des Petrus“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“)

Jetzt glaube ich seit mehr als vierzehn Jahren an Gott. Durch Gottes Gnade habe ich immer meine Pflicht im Haushalt Gottes erfüllt. Es gab viele Höhen und Tiefen; es gab Lachen, es gab Tränen der Trauer, es gab Freude über das Verstehen von Gottes Willen und Schuldgefühle aufgrund der Verschuldung gegenüber Gott. Mehr noch hat es Freude und Frieden gegeben, dadurch dass ich die Wahrheit in die Praxis umgesetzt habe. Ich habe wirklich so viel gewonnen. Ich habe die Güte von Gottes Gericht und Züchtigung erfahren – sie ist sehr real! Ohne Sein Gericht und Seine Güte hätte ich mich nie so verändert, wie ich es getan habe. In meinen Tagen, von nun an, bin ich bereit, mehr von Gottes Gericht und Züchtigungen zu akzeptieren, mehr von den bitteren Prüfungen, die Gott für mich vorbereitet, zu akzeptieren, sodass ich von Gott gereinigt, gerettet und vervollkommnet werden kann durch Sein Gericht und Seine Züchtigungen. Dadurch kann ich ein sinnerfülltes Leben mit einem Wert leben!

Fußnoten:

a. Im Originaltext wird „das Verlangen nach“ ausgelassen.

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