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Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

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36. Es ist die größte Weisheit, Gott zu erhöhen und zu Ihm aufzuschauen

Lingxin    Shijiazhuang City, Provinz Hebei

Vor wenigen Tagen las ich eine Passage in der Abhandlung „Der Weg, um in die Wirklichkeit einzudringen“ aus „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben IV“: „Man nehme zum Beispiel den Fall, dass jemand eine falsche Richtung eingeschlagen hat. Wenn du das zum Gesprächsthema machen würdest, um ihm die Wahrheit zu vermitteln – wie würdest du dann vorgehen? ... Als erstes solltest du Zeugnis von Gottes Werk ablegen und bezeugen, wie Gott die Menschheit errettet. Anschließend kannst du darüber sprechen, ob dieser Weg, den er beschreitet, zu Gottes Errettung führt, ob er das Wirken des Heiligen Geistes für sich gewinnen kann, und ob Gott diesen Weg befürwortet. Also zuerst legst du Zeugnis von Gottes Werk ab, dann legst du Zeugnis von dem Weg ab, den uns Gott entlangführt. Es ist der Weg zur Erlösung. Lass ihn Gottes Liebe und Seine Erlösung erkennen, und erst dann kann er sich auf den richtigen Weg begeben. Ist es für dich in Ordnung, dieses Problem zu lösen, wenn du kein Zeugnis von Gott ablegst oder Ihn nicht erhebst? Wenn du nur darüber sprichst, welcher Weg zur Erlösung führt, und welcher Weg nicht zur Erlösung führt, ohne jedoch Gottes Werk zu bezeugen, dann sind es doch nur Glaubenslehren, über die du sprichst. Wenn du allerdings Gottes Wirken als erstes bezeugst und dann diese beiden Wege zur Sprache bringst, dann sprichst du nicht länger über Glaubenslehren“. Als ich diese Worte las, war ich innerlich verwirrt. Ich dachte in meinem Herzen: Beide Methoden bringen zur Sprache, wie eine Person die Wahrheit ausüben sollte. Warum ist es so, dass es sich bei der einen, die Gottes Werk nicht zur Sprache bringt, nur um Glaubenslehren handelt, aber dass es sich bei der anderen, die Gottes Werk zur Sprache bringt, nicht um Glaubenslehren handelt? Während ich darüber nachdachte, kam mir die Geschichte in der Bibel in den Sinn, wie David den philistäischen Riesen namens Goliath besiegte. Zu jener Zeit hatte David Jehova zuerst erhöht, dann den Stein geschleudert und Goliath schließlich besiegt. Wenn David Jehova in diesem Moment nicht erhöht hätte und einfach dazu übergegangen wäre, den Stein direkt zu schleudern, wäre es ihm dann gelungen, Goliath zu besiegen? Bestimmt nicht. Es gibt nur einen einzigen Grund dafür, dass David fähig war, Goliath zu besiegen, und er beruht gänzlich darauf, dass David an Jehova geglaubt, dass er sich auf Jehova verlassen und dass Jehova ihm geholfen hat. Hätte er Jehova nicht erhöht, wäre es ihm nicht möglich gewesen, Jehovas Hilfe zu erhalten. Unabhängig von seiner Geschicklichkeit im Schleudern von Steinen wäre er nicht befähigt gewesen, Goliath zu besiegen. Während ich das bedenke, wird die Angelegenheit in meinem Herzen plötzlich offenkundig. Der Grund, dass Gott die Menschen dazu auffordert, Ihn zu erhöhen und zu Ihm aufzuschauen, basiert nicht darauf, die Menschen aufzufordern, Regeln und Rituale zu befolgen, sondern vielmehr darauf, dass sie in ihren Herzen einen Platz für Gott haben, und dass sie in ihren Herzen Gott als das Großartigste verehren. Wenn ein Mensch zulässt, dass Gott hoch erhoben wird und er zu Ihm aufschaut, dann beweist das, dass er einen Platz für Gott hat und Ihn in seinem Herzen als das Großartigste verehren kann. Wenn die Menschen auf diese Weise vor Gottes Angesicht treten, dann können sie Seine Freude und Seinen Segen empfangen, und der Heilige Geist wird in ihrem Innern wirken. Jegliche Arbeit, die sie verrichten, wird nicht auf ihre eigenen Handlungen angewiesen sein, sondern auf Gottes Führung während der Ausführung der Arbeit. Und das Ergebnis wird natürlich gut ausfallen. Wenn ein Mensch Gott nicht erhöht und nicht zu Ihm aufschaut, dann beweist das, dass in seinem Herzen kein Platz für Gott ist, und dass alles, was er tut, auf seiner eigenen Arbeit begründet ist. Solch ein Mensch verhält sich abscheulich gegenüber Gott, und er wird ganz gewiss nicht Gottes Segen oder das Wirken des Heiligen Geistes empfangen. Dementsprechend wird seine Arbeit nicht erfolgreich sein. An diesem Punkt kann ich nicht anders, als mich zu fragen: Ist die unaufhörliche Wirkungslosigkeit meines Ausübens der Wahrheit verbunden mit der Tatsache, dass ich bei allem, was ich tue, Gott nicht erhöhe und nicht zu Ihm aufschaue? Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, dann erkenne ich, dass meine Gebete vor Gott und die Art und Weise, wie ich mich in der Wahrheit übte, vollkommen voneinander getrennt waren. Während des Ausübens der Wahrheit habe ich mich selten auf Gott verlassen oder zu Ihm aufgeschaut. Indem ich mich beim Ausüben der Wahrheit auf meine eigene Stärke verlassen habe, war ich nicht in der Lage, die Hilfe des Heiligen Geistes zu erhalten. Aus diesem Grund erschienen mir die Dinge besonders schwierig und anstrengend, und ich war unfähig, eindeutige Ergebnisse zu erkennen.

Inzwischen habe ich begonnen, mich darin zu üben, Gott zu erhöhen und bei jeder Angelegenheit im wirklichen Leben meinen Blick auf Ihn zu richten. Wenn ich jeden Morgen bete, dann begebe ich mich vollkommen in Gottes Hände und erlaube Gott, an diesem Tag die vollkommene Kontrolle über mich zu haben. Hinsichtlich der wichtigen Angelegenheit meiner eigenen Erlösung verschreibe ich mich völlig den Gebeten und richte meinen Blick auf Gott. Ich weiß nicht, woran es mir ermangelt oder was ich brauche. Für Gott ist jedoch alles sehr offenkundig. Er versteht mich am besten. Gott weiß am besten, welches Umfeld ich in meinem Streben nach der Erlösung benötige, welche Erfahrungen ich machen und in was ich eintauchen muss. Folglich begebe ich mich vollkommen in Gottes Hände. Ich erlaube Gott, mich zu „formen“ und mich zu kontrollieren. Ich wünsche mir nur, eine Person zu werden, die Gott gegenüber gehorsam ist und Gottes Führung auf dem Weg zur Erlösung folgt. Überdies werde ich im wirklichen Leben hinsichtlich aller Angelegenheiten zuerst zu Gott aufschauen. Ich werde Gott erlauben, vor mir zu gehen, um mich zu führen, und ich werde Ihm nachfolgen. Ich werde bei all meinen Worten und Taten Gottes Willen folgen. Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass ich jeden Tag nicht so erlebte, wie mein ehemaliges, konfuses Ich. Wenn ich jetzt mit irgendetwas konfrontiert werde, dann weiß ich, welchen Aspekt der Wahrheit ich ausüben sollte, in welchen Aspekt der Wirklichkeit ich eintauchen sollte und was Gottes Wille ist. All diese Dinge sind jetzt viel eindeutiger als zuvor. Ohne mir dessen bewusst zu werden, kann ich mich jetzt in einigen Wahrheiten mühelos üben. Zum Beispiel: Hinsichtlich des Aspekts, mein Herz zum Schweigen zu bringen, bevor ich vor Gott trete, habe ich zuvor immer das Gefühl gehabt, als ob ich mein Herz nicht unter meiner eigenen Kontrolle hätte, und dass es sich mit unbedeutenden Dingen unbewusst beschäftigten würde, obwohl ich wollte, dass es leise wäre, bevor ich vor Gott treten würde. Selbst wenn ich Artikel überarbeitet habe, schweifte mein Geist manchmal umher, und ich war unfähig, ihn zu kontrollieren. Heute muss ich mich wirklich nicht anstrengen, um die Kontrolle über mich zu gewinnen. Ohne mir dessen überhaupt bewusst zu sein, sind die Momente weniger geworden, in denen mein Herz mit äußerlichen Dingen beschäftigt ist. Obwohl mein Geist immer noch gelegentlich abschweift, vermag ich das sofort zu bemerken, und es fällt mir leicht, meinen Geist zurückzuholen. Hinsichtlich des Aspekts der Kenntnis meiner eigenen Person beabsichtigte ich zuvor, jeden Tag einige Fortschritte zu machen, um mich selbst ein bisschen besser zu kennen. Allerdings gelang es mir nicht, meine inneren Gedanken zu erfassen. Ich vergaß immer, sie zu erfassen, um mich selbst zu erkennen. Nachts dachte ich oftmals: „Warum ist es mir heute wieder misslungen, mich selbst zu erkennen?“ Ich verbrachte jeden Tag unaufhörlich in dieser sinnlosen Weise. Jedoch jetzt, wann auch immer bestimmte Gedanken in meinem Geist auftauchen, ist es recht einfach für mich, sie zu erfassen. Nachdem ich mir dieser Gedanken bewusst geworden bin, bete ich zu Gott, und insbesondere in meinem Herzen verabscheue ich mich selbst, und ich habe die Kraft, mein Fleisch zurückzuweisen. Wenn ich mit einem bestimmten Umfeld konfrontiert werde, dann weiß ich, dass sich Gott dieses Umfelds bedient, um den Gesichtspunkt zu offenbaren, der meine Verdorbenheit aufweist oder an dem es mir ermangelt. Hinsichtlich dieses Aspekts rüstete ich mich anschließend mit der Wahrheit. In Bezug auf den Gesichtspunkt der Erfüllung meiner Pflicht, anstatt auch nur das absolute Minimum zu tun, war es mir in der Vergangenheit manchmal nicht bewusst, wenn ich meine Tendenz unabsichtlich erkennen ließ, dass ich nur so viel tat, um gerade noch so zurechtzukommen. Manchmal war es mir bewusst, aber ich richtete mein Augenmerk nicht darauf, diesen Umstand zu beseitigen. Wenn ich heute diese Tendenz in meinem Herzen habe, dann nehme ich sie auch in meinem Herzen wahr. Durch die Gebete bin ich folglich fähig, diesen Zustand in meinem Innern umzukehren. Ich bin mir zutiefst bewusst, dass das alles die Folge davon ist, dass Gott mich geführt und mich geöffnet hat. Nur durch den Heiligen Geist, der mir die Kraft verliehen hat, konnte ich das erreichen! Alle Ehre gebührt Gott!

Nach diesen Erkenntnissen verstand ich den Grund, warum es mir in der Vergangenheit so schwer gefallen ist, mich in der Wahrheit zu üben, denn ich habe mich beim Ausüben der Wahrheit vollkommen auf mich selbst verlassen, und ich habe mich auf mich selbst verlassen, als ich den Weg zu der Erlösung beschritt. In meinem Herzen gab es keinen Platz für Gott. Während meinen Erfahrungen übte ich mich nicht in Gottes Wort, und ich empfing nicht das Wirken des Heiligen Geistes. Genauso wie Gott sagt: „Es gab eine Zeit, in der niemand den Heiligen Geist kannte, und insbesondere wusste niemand, was der Weg des Heiligen Geistes ist. Deshalb haben Menschen sich selbst vor Gott immer zum Narren gemacht. Man kann sagen, dass fast alle Menschen, die an Gott glauben, nicht den Geist kennen, sondern einfach eine Art konfusen Glauben haben. Das macht deutlich, dass die Menschen Gott nicht verstehen. Und auch wenn sie sagen, sie würden an Ihn glauben, glauben sie, basierend auf ihre Handlungen, im Wesentlichen an sich selbst, nicht an Gott“ („Der Weg ... (5) in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Die Worte Gottes, die sich mir eröffneten, erlaubte mir zu verstehen, dass sich die Gläubigen, die nach der Erlösung streben, auf das Wirken des Heiligen Geistes verlassen. Es sind all diejenigen, die vom Heiligen Geist geführt werden. Diejenigen, die sich auf sich selbst verlassen, werden das nicht vollbringen. In der Vergangenheit habe ich mich nicht auf Gott verlassen. Ich habe weder meinen Blick auf Ihn gerichtet, noch habe ich Gottes Führung gesucht. Ich habe Gott außer Acht gelassen und mit meiner eigenen Kraft getan, was ich wollte, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erzielen. Des Weiteren habe ich mich beklagt, dass das Ausüben der Wahrheit zu schwierig wäre. Jetzt weiß ich, dass der Grund dafür war, dass ich nicht an Gott „geglaubt“ habe. Gottes Worte lauten: „Wozu ist der Mensch fähig? Ist es nicht eher so, dass Ich es Selbst tue? Warum sage Ich, dass Ich persönlich auf den Platz herabsteige wo der Kampf stattfindet? Was Ich will, ist euer Glaube, nicht deine Taten.“ („Die zehnte Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Solange du Gott dein Herz opferst und Seine Weisung befolgst, werden alle Früchte tragen. Warum glaubst du, dass es so schwierig ist?“ („Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, sind diejenigen, die in die Wirklichkeit der Worte Gottes eingetreten sind“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich an die Israeliten zurückdachte, die Ägypten verlassen hatten – war es nicht Gott, der sie persönlich geführt hat? Die Israeliten selbst taten nichts; sie mussten nur einer Säule aus Wolken und Feuer folgen. All die Schwierigkeiten, auf die sie unterwegs gestoßen sind, hat Gott Jehova persönlich aus dem Weg geräumt. Ist der heutige Weg zur Erlösung nicht der gleiche, wie der Weg der fliehenden Ägypter? Gott verlangt nur, dass wir an Ihn glauben, unser Augenmerk auf Ihn richten, Gott unsere eigenen Herzen geben und Gottes Führung folgen. Auf diese Weise können die Menschen das Wirken des Heiligen Geistes empfangen. Sobald der Heilige Geist beginnt, in jemandem zu wirken, dann ist es für denjenigen sehr leicht, sich in jedem Aspekt der Wahrheit zu üben, denn es ist Gott selbst, der gegen Satan kämpft, und es ist Gottes Wort, das unsere innere, satanische Gesinnung verändert. Wir können das nicht durch unsere Arbeit vollbringen. Nachdem ich diese Dinge verstanden hatte, wuchs mein Vertrauen in Gott exponentiell. Obwohl ich heutzutage noch immer einen sehr oberflächlichen Zugang zu den verschiedenartigen Aspekten der Wahrheit habe, glaube ich, dass mich Gott in die ganze Wahrheit führen wird und ich schließlich die Erlösung erlangen werde, solange ich nicht aufhöre, Gott zu erhöhen und auf Ihn zu vertrauen.

Ich danke Gott, dass er mich geöffnet hat, und für Seine Führung, die es mir erlaubt hat, wahrlich zu erkennen, dass es die größte Weisheit ist, Gott bei jeder Erfahrung zu erhöhen und sein Augenmerk auf Ihn zu richten. Nur indem die Menschen Gott erhöhen und ihr Augenmerk auf Ihn richten, können sie das Wirken des Heiligen Geistes erfahren. Nur durch das Wirken des Heiligen Geistes kann ein Mensch die Wahrheit mühelos ausüben und nach der Erlösung streben. Gleichzeitig half mir Gott, meine verhängnisvolle Abschweifung auf dem Weg nach dem Glauben an Gott zu erkennen – ich bekannte mich mit meinem Mund zu meinem Glauben an Gott, aber in meinen Erfahrungen ermangelte es mir an Gott. In der Vergangenheit vertraute ich auf mich selbst, um den Weg nach der Erlösung zu beschreiten. Ich vertraute auf mich selbst, um das zu tun, was auch immer ich erreichen wollte. Nachdem ich zehn Jahre lang experimentiert hatte, erwies es sich, dass ich mich auf dem Weg zum Scheitern befand. Von jetzt an bin ich bereit, meine bisherige Art an Gott zu glauben und die Art und Weise, wie ich Gott erfahren habe, aufzugeben. Ich werde mich in der Wahrheit üben, die in Übereinstimmung mit der neuen Art und Weise ist, wie ich Gott erfahre. Ich werde den verbleibenden Weg durch Gottes Führung beschreiten. Ich werde auf Gott vertrauen, um mich in Seinem Wort zu üben, die Wahrheit zu verstehen und daran glauben, dass mich Gott sicherlich in die Wirklichkeit der Wahrheit führen wird.

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