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Wer war es, der ihre Ehe rettete?

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Yang Zi, Hubei

Sie war gerade zwanzig geworden, sie hatte eine grazile Figur und mutete so schön wie eine Blume an, und es gab viele Verehrer, die ihr nachstellten. Doch sie achtete gar nicht darauf, bis sie eines Tages, als ihre Freundin sie einlud auszugehen, zufällig Lin begegnete. Lin war fast 1,80m groß, er war hochgewachsen und sah gut aus, mit einer würdevollen Haltung. Er sprach mit Humor und mit Scharfsinnigkeit und konnte sie im Nu für sich einnehmen. Und Lin war auch ziemlich an ihr interessiert. Sehr bald gingen die beiden miteinander aus, und nach ein paar Monaten heirateten sie. Binnen Kurzem hatten sie ein eigenes Kind, und das gab ihr das Gefühl, überaus gesegnet zu sein. Doch gute Dinge dauern nicht ewig an. Gerade als sie anfing, alles zu genießen und sich nach einer wunderbaren Zukunft zu sehnen, fand sie heraus, dass Lin nicht jeden Tag einer ehrlichen Arbeit nachging. Den ganzen Tag faulenzte er herum, und oft ging er sogar fort und geriet in Prügeleien und spielte um Geld. Wenn er wieder nach Hause kam, machte er Fehler an ihr aus, egal ob etwas vor sich ging oder nicht. Er machte sich einfach nichts aus ihr und ihrem Kind. Sie verstand nicht, warum sich Lin so aufführte. Viele Male drängte sie Lin mit Augen voller Tränen, doch auf dem richtigen Weg zu gehen, doch nicht nur hörte Lin nicht zu, er ging sogar auf sie los, und einmal ging er sogar so weit, dass er sie fast zu Tode gewürgt hätte. Sie hatte jedes Vertrauen in Lin verloren. Binnen Kurzem wurde Lin zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er das Gesetz gebrochen hatte, und sie musste selbst für sich und ihr eineinhalb Jahre altes Kind sorgen. Ihr Leben war voller Härten und zerschlagener Hoffnungen. Erst 2003, als Lin seine Gefängnisstrafe abgesessen hatte und entlassen wurde, war sie mit dieser schmerzlichen Ehe fertig.

Danach nahm sie ihren Sohn mit zum Haus ihrer Eltern. Da sie keinen Job hatte, waren sie und ihr Sohn auf Unterstützung von ihren Verwandten angewiesen, weshalb sie sich schämte und hilflos fühlte. Als ihre Nachbarn sahen, dass sie Schwierigkeiten hatte, selbst für ihr Kind zu sorgen, bemühten sie sich, einen Partner für sie zu finden, den sie ihr vorstellen konnten. Zuerst dachte sie, dass sie einfach einen durchschnittlichen Mann wollte, dass es, solange er gut zu ihrem Kind war, in Ordnung sein würde, doch dann dachte sie bei sich: „Ich bin immer noch recht jung, obwohl ich geschieden bin, ich kann mich nicht einfach mit irgendwem abfinden.“ Zu ihrer Überraschung stellten ihr ihre Nachbarn Männer vor, die sehr klein waren, oder sie sahen ansonsten nicht im Entferntesten gut aus, oder sie hatten keine würdevolle Haltung, einige von ihnen ließen sie sogar sitzen, weil sie ein Kind hatte, und keiner von den Männern, die vorbeikamen, war ihr recht, weshalb sie sich ziemlich enttäuscht fühlte. Später begegnete sie Jun, er war acht Jahre älter als sie, er war geschieden und hatte eine Tochter. Er besaß einen dunklen Teint und ein durchschnittliches Aussehen, und er war nicht sehr groß. In ihrem Herzen schätzte sie Jun nicht wirklich, aber er war ehrlich und gutherzig, und er war sehr nett zu ihr und ihrem Sohn. Also überlegte sie es sich und beschloss, dass sie ihrem Sohn zuliebe einen Kompromiss eingehen und Jun heiraten müsse. Nachdem sie geheiratet hatten, war er genauso nett zu ihnen wie zuvor. Er kümmerte sich um sie, er war sehr aufmerksam, und er erledigte sogar Arbeiten rund ums Haus, kochte Essen und wusch Wäsche. Doch sie konnte den Fallstrick ihrer Eitelkeit nicht loswerden, so konnte sie Jun immer noch nicht völlig in ihrem Herzen annehmen. Sie nahm es ihm übel, dass er hässlich aussah und hatte das Gefühl, dass er ihrer unwürdig war. Aus diesem Grund wollte sie nie zusammen mit ihrem Mann nach draußen gehen. Eines Tages, als sie außer Haus war, sah sie ein Kleid im Schaufenster eines Geschäfts, das sie unbedingt anprobieren wollte, aber sie sah ihren Mann hinter sich, der alt und dunkelhäutig war; sie dachte, dass, wenn sie ihn neben sich hergehen ließe, dann die Leute, die in dem Laden arbeiteten, mit Sicherheit auf sie zeigen und sich hinter ihrem Rücken über sie lustig machen würden, sie würden darüber lachen, wie sie kein gutes Auge für Dinge hätte. Wie konnte ihr Mann so alt sein? Sie konnte ihren Stolz nicht loslassen, also ließ sie ihren Mann draußen am Eingang des Ladens auf sie warten. In diesem Moment sah sie einen enttäuschten Blick über seine Augen streichen, doch dann lächelte er sogleich und sagte: „Geh und probiere‘ es an, ich werde auf dich warten.“ Als sie das hörte, fühlte sie sich ziemlich beschämt und unbehaglich. Danach übernahm Jun, um sie dazu zu bringen, ihn in ihrem Herzen zu lieben, alle Pflichten im Haushalt und erledigte sie, so gut er konnte, doch ganz gleich was er tat, sie konnte ihn nicht völlig akzeptieren.

2010 stieg sie ins Kosmetikgeschäft ein, und als das anfing, wurden ihre Kleidungsstücke und das Make-Up, das sie trug, immer modischer und angesagter, was sie noch jünger und hübscher aussehen ließ. Wenn sie vor dem Spiegel neben ihrem Mann stand, erschien er im Gegensatz zu ihr noch mehr wie ein Dorfbauer, er besaß weder das Aussehen noch die Persönlichkeit. Die Distanz zwischen ihnen hatte sich vergrößert, und zu dieser Zeit fühlte sie sich in ihrem Herzen noch schlechter. Außerdem pflegte sie Umgang mit vielen Menschen und sah, dass diese Ehemänner von anderen Leuten gutaussehend waren und hervorstachen; wann immer sie also nach Hause zurückkam und ihren Mann sah, fühlte sie sich unzufriedener, und sie konnte nicht anders, als Fehler an ihm zu finden. Tatsächlich fühlte sie sich verloren, denn sie wusste, dass ihr Mann immer hart gearbeitet hatte, um ihre Gunst zu gewinnen, und dass sie ihn nicht so behandeln sollte, doch da sie in ihrem Herzen immer ein Ungleichgewicht spürte, konnte sie nicht kontrollieren, wie sie sich fühlte. Mit der Zeit konnte Jun diese Art von Leben nicht mehr ertragen; die beiden gerieten oft im Streit aneinander, und sie lebten im Leid. Sie dachte zurück an einen Nachmittag, als Jun zum Büro kam, um sie abzuholen. Eigentlich wäre es gut gewesen, wenn er nicht gekommen wäre, weil keiner von ihren Kollegen wusste, wie er aussah. Aber an diesem Tag kam er, um sie abzuholen, und dann am nächsten Tag stellten sich ihre Kollegen um sie herum auf und fragten: „Wer war das gestern, der dich abgeholt hat? Er sah so bäuerlich aus…“ Sofort hatte sie das Gefühl, als hätte sie ihr Gesicht verloren. Sie war verärgert, weil sie dachte, dass ihr Mann nicht hätte kommen sollen, um sie abzuholen. Gleichzeitig fragte sie sich auch selbst, wie sie so einen enttäuschenden Ehemann hatte finden können, mit dem sie nicht gesehen werden wollte, über den andere Leute sich lächerlich machten und auf den sie herabsahen. Es fiel ihr wirklich schwer, so zu leben. In diesem Moment kam ihr ein dreister Gedanke: Sie würde sich wieder nach jemandem vom anderen Geschlecht umsehen, der ihr gefiel. Was ihre Ehe mit Jun anging, wenn sie wirklich nicht funktionierte, dann würde sie sie beenden. Daraufhin ging sie mit ihren Kollegen mit, wann immer sie sie zum Karaokesingen einluden, aber alles, was sie wollte, war, einen Angehörigen des anderen Geschlechts zu finden, den sie bewunderte. Zu diesem Zeitpunkt begann Jun, da er von ihr oft gemieden und ignoriert wurde, ein Leiden in seinem Herzen zu spüren, und auch er fing an, sich ihr gegenüber mehr und mehr gleichgültig zu fühlen. Es ging so weit, dass auch er manchmal nicht nach Hause kam, wenn er mit der Arbeit fertig war. So geriet die Ehe zwischen ihr und Jun in eine Krise…

Es war zu dieser Zeit, dass ein Klassenkamerad sie mit dem Heil Gottes in den letzten Tagen bekannt machte. Sie sah, dass Gottes Wort sehr praktisch ist und dass jeder Satz zu einem tiefen Ort in ihrem Herzen sprach. Nicht nur offenbarte es die Wahrheit und das Wesen der Menschheit, die von Satan korrumpiert wird, es verwies auch auf den richtigen Pfad, den man in seinem Leben folgen sollte. Also nahm sie froh Gottes Werk in den letzten Tagen an. Wenn sie mit Brüdern und Schwestern zusammenkam, sah sie, dass sie alle sehr rein waren und dass sie einander liebten, und wann immer sie zusammenkamen, redeten sie nie darüber, was sie trugen oder aßen oder über andere Vergnügungen. Sie verglichen sich nie untereinander, um zu sehen, wer die Schönste war oder wer das meiste Geld hatte, sie alle fokussierten sich nur darauf, nach der Wahrheit zu streben, und wann immer ihnen etwas widerfuhr, beteten sie immer zu Gott, um die Wahrheit zu suchen. Sie dachten in dem Wort Gottes über sich selbst nach, um sich selbst kennenzulernen, und sie bemühten sich, das Wort Gottes in die Praxis umzusetzen und sich wie ehrliche Menschen zu verhalten. Das war etwas, das sie nie zuvor gesehen hatte. Außerdem sah sie auch, dass, wann immer die Brüder und Schwestern mit ihren Ehemännern und Ehefrauen zusammen waren, sie trotzdem das Wort Gottes in die Praxis umsetzten. Im Speziellen gab es eine Schwester, die jünger und hübscher als sie war, deren Mann ein noch übleres Aussehen besaß als Jun, doch die Schwester mied ihren Mann überhaupt nicht. Die beiden kamen sehr harmonisch miteinander aus. Sie konnte das nicht begreifen. Sie verstand nicht, warum die Schwester ihrem Mann nicht aus dem Weg ging. Später hielt die Schwester mit ihr Gemeinschaft und sagte: „Die Ehe eines jeden Menschen wurde vor langer Zeit von Gott vorherbestimmt, egal also, welche Art von Ehe es ist, hinter den Kulissen gibt es immer Gottes sorgfältige Planung, und im Speziellen ist es, wann immer der Ehemann, den Gott für uns vorsieht, nicht gut aussieht und nicht unseren Erwartungen entspricht, eigentlich das Bestmögliche für uns, denn darin ist der gnädige Wille Gottes. Nur weil wir zutiefst von Satan korrumpiert worden sind, haben wir extravagante Wünsche, wählen aus und stellen Forderungen, die uns nicht verstehen lassen, was Gottes Absicht ist, wann immer Er Seine Vorkehrungen trifft, und dann schauen wir also immer auf unseren eigenen Mann herab und haben das Gefühl, dass unsere Ehen nicht das sind, was wir uns gewünscht haben, was uns im Leid leben lässt. Aber wenn wir Gottes Willen suchen und zu einem Verständnis der Wahrheit gelangen und bereit sind, unsere persönlichen Vorlieben und Wünsche loszulassen, dann werden wir sehen, dass der Plan, den Gott für uns gemacht hat, der beste und passendste für uns ist, und er ist wirklich ein Schutz für uns. Wenn wir imstande sind, uns dem selbstverständlich zu fügen, dann werden wir unseren Ehemännern nicht länger den Rücken zukehren.“ Zu diesem Zeitpunkt war sie sich, da sie gerade angefangen hatte, an Gott zu glauben, der Wahrheit noch nicht bewusst; sie schien die Gemeinschaft der Schwester zu verstehen, aber sie verstand sie nicht wirklich. Sie war nur voller Bewunderung für das, was die Schwester in der Gegenwart ihres Mannes auslebte.Wer war es, der ihre Ehe rettete?

Es kam ein Tag, als sie in dem Wort Gottes las: „Wir möchten nur über die Ideen reden, die die sozialen Trends in den Menschen hervorrufen, die Art und Weise, zu der sie die Menschen bewegen, sich in der Welt zu verhalten, die Lebensziele und Perspektive, die sie in den Menschen hervorrufen. Diese sind sehr wichtig. Sie können den Bewusstseinszustand des Menschen kontrollieren und beeinflussen. …Wenn der Wind eines Trends durchweht, wird vielleicht nur eine kleine Anzahl von Menschen zu Trendsettern. Sie beginnen diese Art von Dingen zu tun, akzeptieren diese Art von Idee oder diese Art von Perspektive. Jedoch werden die meisten Menschen, inmitten ihrer fehlenden Kenntnis, durch diese Art der Trends kontinuierlich infiziert, assimiliert und angezogen, bis sie von allen unbewusst und unfreiwillig akzeptiert werden und sie in sie eintauchen und von ihnen kontrolliert werden. Beim Menschen, der keinen gesunden Körper und Verstand hat, der niemals weiß was die Wahrheit ist, der die Unterschiede zwischen positiven und negativen Dingen nicht erkennen kann, bewirkt ein Trend nach dem anderen dieser Art, dass die Lebensanschauung, die Lebensphilosophien und Werte, die von Satan kommen, von ihnen allen bereitwillig akzeptiert werden. Sie akzeptieren das, was Satan ihnen darüber sagt, wie man das Leben angeht und die Lebensweise, die Satan ihnen ‚zuteilwerden lässt‘. Sie haben weder die Kraft noch die Fähigkeit, geschweige denn das Bewusstsein, zu widerstehen“ (aus „Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als sie das Wort Gottes fertig gelesen hatte, verstand sie endlich. Tatsächlich rührte all ihr Leid in diesen vergangen Jahren von Satans Verderbtheit her. Satan durchtränkt den Menschen mit der Vorstellung, dass Männer, die sich nach Frauen umsehen, die „hellhäutig, reich und schön“ sind, und Frauen, die sich nach Männern umsehen, die „groß, reich und gutaussehend“ sind, der einzige Weg ist, um eine gesegnete und glückliche Ehe zu führen. Unter dem Einfluss dieser Art von gesellschaftlichem Trend sind die Ansichten der Menschen über die Ehe verzerrt worden. Heutzutage scheren sich die Menschen, wenn sie nach ihrer anderen Hälfte suchen, schlichtweg nicht um die Qualität der Menschlichkeit ihres Partners und ob sie für sich selbst geeignet sind oder nicht, stattdessen legen sie besonderen Wert auf das Aussehen ihres Partners, ob er groß und gutaussehend oder hellhäutig und hübsch ist oder nicht oder ob seine Familie gut situiert ist oder ob er den Ansprüchen gerecht wird, die sie für ihren Ehepartner gefordert haben, und so weiter. Sie haben das Gefühl, dass sie, sofern sie einen gutaussehenden oder hübschen Ehepartner mit Geld finden können, dann ein grandioses und angenehmes Leben haben werden, das mit Sicherheit nicht vergebens gelebt sein wird. Unbewusst akzeptierte sie auch diese Art von Ansicht, als es um die Auswahl eines Ehepartners ging. In ihrer Vorstellung hatte sie stets gehofft, einen großen und gutaussehenden Mann mit einer würdevollen Haltung zu finden, mit dem sie ihr Leben teilen würde, und sie glaubte, dass allein das sie glücklich machen würde. Denkt darüber nach, der erste Mann, den sie sich sorgsam ausgesucht hatte – Lin – all seine Qualifikationen entsprachen den Maßstäben, die sie hatte, wenn es um die Auswahl eines Ehepartners ging, er befriedigte wahrlich ihre Eitelkeit, aber nachdem sie geheiratet hatten, erkannte sie, dass Lin’s Menschlichkeit nicht gut war, dass sein Verhalten starrköpfig und aufmüpfig war und dass er unzählige schlechte Angewohnheiten hatte. Nicht nur hatte sie keine glückliche Ehe, im Gegenteil, sie wurde von Lin vernachlässigt, er machte es ihr schwer und schlug sie sogar. Schließlich war sie sogar gezwungen, ihr Kind allein aufzuziehen. Wann immer sie mit Lin zusammenlebte, gab es in ihrem Körper und in ihrer Seele viel Leid, und letztlich beendete sie, während es sie schmerzte, diese erste Ehe. Wann immer sie jetzt über diese Zeit in ihrem Leben nachdenkt, macht es ihr Angst. Aber ihr jetziger Ehemann – Jun – hat, obwohl er nicht gutaussehend oder groß ist, obwohl er recht schlicht ist, trotzdem einen guten moralischen Stand. Er ist gutherzig und spielt seine Rolle, und er sorgt wirklich für die Familie. Er kümmert sich um sie und ihren Sohn und ist wirklich aufmerksam. Er dachte immer an Möglichkeiten, sie dazu zu bringen, ihn zu mögen, und behandelt ihren Sohn wie seinen eigenen. Aber weil Jun’s Aussehen nicht so gut war wie das, was sie sich erhoffte, fühlte sie immer eine Unausgeglichenheit in ihrem Herzen, und sie hatte immer das Gefühl, dass Jun sie nicht verdiente. Sie glaubte, dass sie ihr Gesicht verloren und ihren sozialen Status gesenkt hatte, da sie so einen Ehemann fand, also sah sie ihn immer mit unvorteilhaften Blicken an. Die ganze Zeit war sie nicht in der Lage, ihn zu akzeptieren, und es ging so weit, dass sie ihre Ehe mit Jun ganz aufgeben und wieder jemanden vom anderen Geschlecht finden wollte, der groß und gutaussehend war, damit sie ihre Eitelkeit befriedigen konnte. In diesem Moment kam sie schließlich zu einer Art Erkenntnis. Weil sie mit Satans Gedanken durchtränkt worden war und ihre Ansichten über die Ehe verzerrt waren, wusste sie nicht, welche Art von Ehe sie brauchte, also konnte sie Jun nicht akzeptieren und ignorierte und vernachlässigte ihn gänzlich, was dazu führte, dass sie und Jun beide in Leid lebten. Aus diesem Grund führte ihre Ehe einen steinigen Weg hinab. In diesem Moment kam sie durch ihre Erfahrung wirklich zu einem Verständnis. Wenn die Menschen nicht an Gott glauben, werden sie die Wahrheit nicht besitzen, und so werden sie nicht imstande sein, Satans falsche Vorstellungen und Lügen zu erkennen. Sie werden den bösen Trends der Gesellschaft folgen und auf der Basis von Satans irrigen Gedanken und Ansichten leben, sie werden von Satan betrogen und gebunden werden und in Leid leben. Wie wahrhaft bedauernswert das ist!

Nachdem sie diese Dinge verstanden hatte, war sie bereit, sich von ihren eigenen falschen Ansichten abzukehren und sich die Ehe, in der sie war, noch einmal anzusehen. Sie war sich auch voll bewusst, dass sie selbst eine Christin war, also musste sie das Ebenbild eines Christen ausleben, um Satan zu beschämen. Daraufhin hörte sie auf, darüber nachzudenken, loszuziehen und sich nach jemandem vom anderen Geschlecht umzusehen, der ihren Wünschen entsprach, und stattdessen fing sie an, sich etwas aus Jun zu machen. Langsam begann sie, Jun in ihrem Herzen anzunehmen. Jun konnte auch die Veränderung spüren, die sie durchmachte, was ihn sehr glücklich machte. Nach und nach waren sie sich viel näher als zuvor, als sie dem anderen gegenüber gleichgültig gewesen waren. Die Stimmung in ihrem Haus war auch nicht mehr so angespannt.

Eines Tages kam ihre Freundin, um sie zuhause zu besuchen. Als Jun sie kommen sah, eilte er in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Als die beiden plauderten, sagte ihre Freundin: „Der Ehemann unserer Klassenkameradin Pan Lin ist attraktiv und reich. Er ist der stellvertretende Geschäftsführer eines Unternehmens und hat mehrere Besitztümer in Hangzhou…“ Als sie ihre Freundin das sagen hörte, spürte sie einen Stich in ihrem Herzen, und sofort dachte sie an ihren Jugendtraum, was ein vages Gefühl der Enttäuschung hervorrief… Sie erkannte, dass ihre Lage nicht richtig war, also betete sie umgehend zu Gott und bat Ihn, ihr Herz zu beschützen. Zu diesem Zeitpunkt dachte sie über das Wort Gottes nach, wo es heißt: „Was bewerben all die bösen Trends der Welt? Hellhäutige, reiche, schöne Frauen und große, reiche, gutaussehende Männer. Ich fühle mich in dem Augenblick angewidert, da ich diese Worte höre! Ist eine hellhäutige, reiche, schöne Frau irgendetwas wert? Ihr könntet noch nicht einmal für mehrere Tage zusammenleben und ihr hättet genug gesehen und wäret angewidert von diesen hellhäutigen, reichen, schönen Frauen – sie sind böse, unzivilisiert, schlecht, giftig, heimtückisch, falsch, und sie sind mit normalen Menschen nicht vereinbar. Und was ist mit diesen großen, reichen, gutaussehenden Männern? Sie sind launisch, boshaft, falsch, anmaßend, ausschweifend, dümmlich arrogant, vulgär, schamlos, ohne Ehre, ohne eine Spur von dem Bewusstsein oder der Vernunft, die normale Menschlichkeit besitzt. Töricht geben sie mit egal welchem Geld an, das sie haben, sie sind völlig unvereinbar mit normalen Menschen, und sie besitzen nicht den geringsten Ausdruck von normaler Menschlichkeit. … Können diejenigen, die wirklich ein wenig normale Menschlichkeit besitzen, glücklich mit solchen Menschen zusammenleben? Das können sie nicht, oder? Solche Menschen haben keine Ähnlichkeit mit einem Menschen, nicht einmal ein kleines bisschen. Was ist daher am wichtigsten? Menschlichkeit ist so überaus wichtig!“ (aus „Nur indem man ein ehrlicher Mensch ist, kann man wahrhaft glücklich sein” in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Das Wort Gottes rüttelte sie auf: Das stimmt! Wenn wir uns Menschen ansehen, können wir nicht ihre äußere Erscheinung hervorheben, und das Wichtigste ist zu sehen, welche Art von Menschlichkeit eine Person hat. Manche Menschen besitzen, obwohl sie „hellhäutig, reich und schön“ oder „groß, reich und gutaussehend“ sind, eine Menschlichkeit von extrem minderwertiger Qualität oder nicht einmal das geringste bisschen an Menschlichkeit. Würden wir nicht leiden, wenn wir mit so einer Person zusammenleben würden? Weil die Ansichten, denen ich zuvor nachjagte, falsch waren, erlange ich am Ende keine Zufriedenheit. Im Gegenteil, ich litt entsetzlich viel. Selbst heute bin ich noch nicht erwacht, wie also könnte ich solch katastrophale Aktionen wiederholen wollen? Der Ehemann, den Gott jetzt für mich bereitgestellt hat, ist der passendste und auch der segensreichste, weshalb sollte ich mir selbst also weiteren Ärger einhandeln? Die Erleuchtung und Wegweisung von Gottes Wort beschützten sie rechtzeitig, und sie wurde von den Worten ihrer Freundin nicht beeinflusst. Sie lächelte und sagte zu ihrer Freundin: „Jeder hat sein eigenes Leben. Welche Art von Zuhause oder welche Art von Ehe wir auch immer haben, wird von Gott vorgesehen. Und außerdem haben die Menschen, die reich sind und gut aussehen, immer mehr Wünsche, aber das ist nicht zwingend Glück. Früher wollte ich einen Ehemann finden, der groß und gutaussehend war, und eine würdevolle Haltung hatte, aber am Ende gab sich Lin nicht mit ehrlicher Arbeit ab, und ich lebte in viel Schmerz! Nun habe ich Jun. Obwohl er einige Jahre älter ist als ich und sein Aussehen nicht so gut ist wie das von Lin, ist sein moralischer Charakter gut, er hat keinerlei schlechte Angewohnheiten, und ich weiß, er liebt mich innig und nimmt Rücksicht auf meine Bedürfnisse. Obwohl unser Leben nichts Besonderes ist, ist es ziemlich harmonisch, und ich fühle mich sehr glücklich.“ Gerade da kam Jun heraus, und dieses Mal ging sie ihm nicht aus dem Weg oder versuchte ihn zu verstecken, vielmehr stellte sie ihn ruhig ihrer Freundin vor. Ihre Freundin sagte zu ihr: „Auf den ersten Blick konnte ich erkennen, dass dein Mann ein ehrlicher und hart arbeitender Mann ist, und er ist sehr gut zu dir, du bist wahrhaft gesegnet!“ Sie nickte fröhlich, und in ihrem Herzen dankte sie stumm Gott, weil sie genau wusste, dass das Gott war, der auf sie aufpasste und sie beschützte. Wenn nicht die Erleuchtung und Wegweisung von Gottes Worten gewesen wären, wären sie und Jun vielleicht schon längst getrennte Wege gegangen. Wie hätte sie dann dieses gesegnete Leben, das sie heute hat? Das ist alles Gottes Segen! Als Jun sah, dass sie ihn nicht länger mied, erschien auf seinem Gesicht ein glückliches Lächeln, das dort nie vorher gewesen war.

Danach wurde ihre Beziehung zu Jun harmonischer. Jedes Mal, wenn sie nach Hause kam, wartete Jun stets mit einer gekochten Mahlzeit auf sie, und er unterstützte sie auch sehr, wenn es um ihren Glauben an Gott ging. Jedes Mal, wenn sie das sah, berührte es sie wirklich. Sie hatte wahrlich das Gefühl, dass Gott sie mit dem Besten beschenkte, und dass ein Mensch nur, indem er sich Gottes Plänen und Vorkehrungen fügt, wahrhaft glücklich sein kann. Sie hatte ein tieferes Verständnis, dass sie sich an dieser Ehe erfreuen sollte, mit der Gott sie beschenkt hat, und in ihrem Herzen fühlte sie sich immer mehr befreit. Sie dankte Gott aus tiefstem Herzen dafür, dass er ihre Ehe gerettet hatte, die kurz davor war auseinanderzugehen. Alle Ehre sei dem Allmächtigen Gott!