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Es gibt einen Weg, den Generationsunterschied zu überwinden

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Brüder und Schwestern,

guten Tag!

Vor kurzem ist meine Beziehung zu meinem Sohn besonders angespannt. Je älter er wurde, desto größer wurde der Generationsunterschied zwischen uns. Mein Sohn ist nun in der Mittelstufe und ich mache mir Sorgen, dass er Online-Spiele spielen wird und das Lernen vernachlässigt. Ich mache mir auch Sorgen, dass er seine erste Liebe erlebt und sich schlechte Wege aneignet, aus diesem Grund beobachte ich ihn oft. Um zu verhindern, dass er schlechte Gewohnheiten annimmt, kontrolliere ich, ob sich etwas Schlechtes auf seinem Smartphone befindet. Unerwarteterweise war er besonders wütend und empört, nachdem er es herausfand und fragte sogar, warum ich ihn kontrollierte. Die Worte meines Sohnes machten mich äußerst traurig. Ich bin seine Mutter. Wenn ich mich nicht um ihn sorge, wer dann? Ist mein derartiges Handeln nicht zu seinem Wohl? Warum kann er mich nicht verstehen? Er hat aus diesem Grund seit mehreren Tagen nicht mit mir gesprochen. Ich fühle mich so verzweifelt, dass ich nur zum Herrn beten kann. Ganz gleich jedoch wieviel ich bete, ich kann die Gegenwart des Herrn nicht spüren. Jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll. Eine Schwester hat mir erzählt, dass Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes ihr oft dabei helfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Deshalb sende ich euch diesen Brief in der Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt.

Verzweifelt XX

Es gibt einen Weg, den Generationsunterschied zu überwinden (1)

Schwester XX,

Hallo! Danke, dass du uns dein Vertrauen schenkst. Tatsächlich sind es die Worte Gottes, die wahrlich unsere Schwierigkeiten bewältigen können. Wir hoffen, dass wir durch unsere dürftige Kraft mehr von Gottes Worten verbreiten können, um unsere Brüder und Schwestern dazu zu befähigen, Hilfe von Gottes Worten zu erlangen.

Wir können aus deinem Brief sehen, dass es einen Generationsunterschied und ein Missverständnis zwischen Mutter und Kind gibt und einen Mangel an gegenseitigem Vertrauen und dies ist der Grund, warum du Angst und Kummer spürst und nicht weißt, was du tun sollst. Tatsächlich ist eine gute Beziehung zwischen Mutter und Kind nicht so schwierig wie wir uns das vorstellen. Wir müssen nur ein paar Grundsätze verstehen und wir werden sehen, dass der Generationsunterschied zwischen Mutter und Kind bewältigt werden kann.

1. Vertraut eure Kinder Gott an

Heutzutage breiten sich böse Entwicklungen in der ganzen Gesellschaft aus, jeden Tag werden die Dinge in der Welt schlechter und schlechter und überall kann man skrupellose Dinge beobachten. Wir befürchten, dass unsere Kinder schlechte Wege lernen werden und disziplinieren sie. Das macht Sinn. Das ist elterliche Verantwortlichkeit. Wir müssen aber wissen, dass unsere Macht Grenzen hat. Menschen können andere nicht verändern. Nur Gott ist die Wahrheit, der Weg und das Leben und nur Gottes Worte können die Menschen dazu bringen, die Wahrheit zu verstehen und durch die Dunkelheit und das Böse der Welt zu sehen und somit den Verletzungen und Täuschungen von Satan fernzubleiben. Nur Gott kann Menschen verändern und Menschen auf den rechten Pfad führen. Daher ist Gott der Einzige, auf den wir uns verlassen können und der Mensch ist machtlos. Auch wenn es so aussieht, als ob es die Eltern seien, die Kinder zu Erwachsenen erziehen, können wir als Eltern nicht entscheiden oder arrangieren, dass sie gute oder schlechte Wege lernen oder einen bestimmten Pfad einschlagen. Wie die Geschichte von Josef, die in der Bibel niedergeschrieben ist: Josef ist ein geliebtes Kind seines Vaters Jakob, aber Jakob konnte nicht die Erfahrungen Josefs in seinem Leben festlegen. Josef war alleine im Alter von siebzehn Jahren als er in Ägypten verkauft wurde; er war noch ein Junge. Er verließ seinen Vater und seine elf Brüder und wurde ein Sklave in Ägypten. Später wurde er falsch beschuldigt und ins Gefängnis geworfen. Jehova Gott war jedoch an seiner Seite und hat ihn nicht nur beschützt und geführt, sondern ihm auch überlegene Weisheit verliehen. Später hat er für den Pharao von Ägypten Träume gedeutet und wurde oberster Verwalter von Ägypten. Er traf Vorbereitungen für die sieben Jahre Dürre und rettete seine gesamte Familie. Es besteht kein Zweifel, dass Josef Drangsale erlebte, aber er war fähig, friedlich aufzuwachsen und viel zu vollbringen. Das alles kam davon, dass Gott ihn führte und an seiner Seite ihn still bewachte. (siehe Genesis 37, 39). Wie es in der Bibel heißt: „Und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden warden“ (1 Pe 2,6). Aus der Entwicklung Josefs können wir ersehen, dass unsere Bestimmung von Gott vorgeschrieben und arrangiert wird. Es ist auch Gott, der uns dazu führt, aufzuwachsen und aus diesem Grund können wir unsere Kinder Gott vollständig anvertrauen und Gottes Vorkehrungen gehorchen. Das ist eine weise Wahl.

2. Lernen, loszulassen und unseren Kindern Freiraum zu gewähren

Obwohl in unseren Augen Kinder immer Kinder sind, verändern sie sich ständig, wenn sie älter werden. Ihr Horizont erweitert sich allmählich, ihre Denkweise wird ausgestaltet und sie beginnen, ihre eigene Lebensanschauung und Werte zu entwickeln und haben ihre eigenen Hobbies und Ziele. Allmählich entwickeln sie für alles ihre eigenen kognitiven Fähigkeiten und ihr Urteilsvermögen. Zu diesem Zeitpunkt benötigen Kinder Raum, damit sie sich unabhängig entwickeln können. Sie brauchen die Begleitung der Eltern, ihre Aufsicht und positive Anleitung, aber keine Kontrolle. Wenn wir uns um alles was sie tun sorgen, und über alles das Kommando übernehmen, als ob alle ihre Angelegenheiten in unseren Händen lägen, wird dies Kinder nur unter Druck setzen und einschränken und auch unsere Beziehung zu unseren Kindern beeinflussen. Wie Gott sagte: „Eltern ziehen Kinder vom Babyalter bis zum Erwachsenenalter auf, die ganze Zeit nörgeln sie an ihnen herum und kümmern sich um sie. Wie sehen Eltern die Zeit? Ob zwanzig oder dreißig Jahre später, ihre Einstellung ihren Kindern gegenüber ist dieselbe wie sie war, als diese geboren wurden, sie verändert sich nicht. Tatsächlich ist das Kind schon längst erwachsen geworden, es hat schon lange seinen eigene Art zu Denken gefunden, seine eigene Gemütsverfassung, Einsicht und Ansichten – es hat diese Dinge schon seit langem – und doch ist dies den Erwachsenen niemals bewusst, sie kommen niemals mit, sie sprechen und interagieren mit dem Kind immer, als ob es gerade geboren worden wäre.“ „Insbesondere behandeln Kinder immer wie Sklaven, oder verderben sie auf andere Weise, behandeln sie zu nachsichtig und verehren sie wie ein Kätzchen oder einen Welpen, während sie sie festhalten, ihre Zügel nicht aus den Händen lassen, sie streng kontrollieren – mit dem Ergebnis, dass das Kind aufhört ein Kind zu sein, und Eltern zu sein wird sehr ermüdend. Warum ist es ermüdend? Warum ist es schmerzhaft? Warum hört dein Kind nicht auf dich? Warum, trotz all dieser Anstrengungen, versteht dich das Kind nicht im Geringsten? Geschieht dir das nicht recht?“ (“Was sollte man besitzen, zu allermindest, um im Besitz normaler Menschlichkeit zu sein” in „Aufzeichnungen der Gespräche Christi“).

Gottes Worte sind sehr klar, was unsere schwierige Beziehung zu unseren Kindern betrifft. Der Grund, warum zwischen uns und unseren Kindern ein Generationsunterschied besteht, ist, weil unsere Kinder aufgewachsen sind und beginnen, ihre eigenen Gedanken und Ansichten zu haben, bevor wir uns dessen bewusst sind, und wir trotzdem immer noch jeden Tag an sie denken wie an das kleine Baby, das wir im Arm gehalten haben, und sie stets nach unseren eigenen Vorstellungen kontrollieren und von Kindern verlangen, was wir uns wünschen. Auf diese Weise müssen Kinder rebellieren. Die Grundursache dieses Problems liegt vor allem darin, weil wir die Gesetze des Wachstums nicht kennen, die Gott für den Menschen festgelegt hat. Dies führt zu der Art von Eltern-Kind-Beziehung, wie offengelegt in den Worten Gottes, “dass das Kind aufhört ein Kind zu sein, und Eltern zu sein wird sehr ermüdend.” Tatsächlich, so lange wir die Tatsache erkennen können, dass unsere Kinder erwachsen geworden sind und lernen, sie zu respektieren und keine Anforderungen an sie stellen, welche auf unseren eigenen Standards basieren, wird unsere Beziehung zu unseren Kindern harmonisch sein. Andernfalls werdet ihr euch nur ermüden und es dem Kind schwierig machen. Für uns sind Kinder wie Drachen. Wir wollen sie hochfliegen sehen, aber wir haben Angst sie könnten zu weit von uns weg sein, daher wollen wir sie immer loslassen und doch können wir es nicht ertragen, dies zu tun. An diesem Zeitpunkt müssen wir diese Tatsache erkennen: Kinder werden immer erwachsen werden. Wenn wir sie immer fest umklammert halten wollen, werden beide Seiten leiden. Daher müssen wir lernen, loszulassen und Kindern einen Freiraum für ihre Entwicklung zu geben.

3. Legt den Elternstatus zur Seite und behandelt Kinder auf gleichberechtigter Basis

Beim Erziehen unserer Kinder hören wir oft, dass Eltern sagen: „Ich bin deine Mutter (Ich bin dein Vater), deshalb solltest du auf mich hören. Ich tue all dies für dich.“ Sehr oft ist es diese Art von Machtausübung, die uns immer stärker von unseren Kindern entfremdet und die Beziehung sogar verdirbt. Tatsächlich ist diese Art von Kontrolle nicht nach Gottes Willen und ist ein Ausdruck unserer Arroganz. Wir alle sind von Gott geschaffen und doch ist Gott bescheiden und verborgen. Er unterdrückt uns niemals in seiner Eigenschaft als Gott. Er zwingt uns nicht, Seine Worte zu hören oder gemäß der Wahrheit zu handeln. Noch hat Er gesagt, wie Er uns behandeln wird, wenn wir nicht gemäß Seiner Worte handeln. Stattdessen gibt er uns den Raum zur freien Entscheidung. Das ist die Einstellung und Haltung Gottes uns gegenüber, der geschaffenen Menschheit. Wir sind geschaffene Wesen wie unsere Kinder, und unser Status ist gleichgestellt. Welches Recht haben wir, zu fordern, dass unsere Kinder auf uns hören und tun was wir fordern? Wenn wir stets eine Elternposition einnehmen und Kinder mit Macht kontrollieren, dann ist dies ein Ausdruck unserer Arroganz, Einbildung und mangelnder Vernunft. Tatsächlich verübeln Kinder Eltern dies am meisten. Wenn wir dieses Problem lösen können, können wir mit unseren Kindern entsprechend auskommen. Wie kann dieses Problem gelöst werden? Gottes Worte sagen: „Behandle deine Kinder, behandle jene in deiner eigenen Familie genauso, wie du jeden gewöhnlichen Bruder oder jede gewöhnliche Schwester behandeln würdest. Obwohl du eine Verantwortung hast, eine Verwandtschaft im Fleisch, sollte die Position und Perspektive, die du haben solltest, dennoch die gleiche sein, wie mit Freunden oder gewöhnlichen Brüdern und Schwestern. Das heißt, du kannst deine Kinder nicht kontrollieren, du kannst deine Kinder nicht einschränken, und immer versuchen, das Sagen zu haben und sie vollständig unter deiner Kontrolle haben. Lass sie Fehler machen, lass sie die falschen Dinge sagen, lass sie kindische und unreife Dinge tun, dumme Dinge tun. Unabhängig davon was passiert, setze dich hin und rede ruhig mit ihnen, kommuniziere und suche. Glaubst du nicht, dass diese Einstellung gut ist? Ist das nicht so? Also was wird hier losgelassen? (Stellung und Stolz.) Es ist das Loslassen von Stellung und Status eines Elternteils, der Pose eines Elternteils und der ganzen Verantwortlichkeit, die man denkt, dass man sie übernehmen sollte, alles was man denkt, dass man es als Eltern tun sollte; stattdessen ist es ausreichend, dass man tut, was man kann in Bezug auf seine Verantwortlichkeit als ein gewöhnlicher Bruder oder eine gewöhnliche Schwester“ (“Was sollte man besitzen, zu allermindest, um im Besitz normaler Menschlichkeit zu sein” in „Aufzeichnungen der Gespräche Christi“).

Gottes Worte haben auf den tatsächlichen Weg zur Lösung dieser Eltern-Kind-Beziehung hingewiesen. Welcher ist, dass wir die elterliche Position aufgeben müssen und Kinder als unsere Gleichberechtigten behandeln, wie Gott fordert. Wir müssen lernen, mit unseren Kindern zu kommunizieren und ihnen unsere Herzen zu öffnen, ihnen geduldig zuzuhören, die wahren Gedanken und Schwierigkeiten von Kindern zu verstehen, ihnen helfen, richtig von falsch zu unterscheiden, gemäß den Worten Gottes, und sie anleiten, die richtigen Bestrebungen und Lebensziele zu haben. Wenn Kinder Fehler machen, dürfen wir sie nicht, basierend auf korrupter Disposition, belehren, sondern müssen stattdessen mit ihnen auf der Basis von Liebe und Geduld kommunizieren und ihnen Zeit und Möglichkeit zur Änderung geben. Es ist dasselbe wie, wenn wir lügen, betrügen und uns gegen Gott versündigen, Gott gibt uns die Gelegenheit zur Buße und Veränderung. Er benutzt Liebe zur Einflussnahme und die Worte Gottes und die Wahrheit um uns zu führen, zu versorgen und zu unterstützen. Wenn wir auf diese Weise praktizieren, sind Kinder willig uns nahe zu sein und es wird keine Schwierigkeiten dabei geben, mit unseren Kindern auszukommen.

Im Umgang mit Kindern, praktizieren manche Brüder und Schwestern auf diese Weise: Sie führen das Kind vor Gott und bringen das Kind dazu, zu Gott zu beten und Gottes Worte zu lesen. Unter der Führung von Gottes Worten werden Kinder zur Unterscheidung in der Lage sein, wissen welche Handlungen Gott erfreuen und was Gott verabscheut. Im alltäglichen Leben werden Kinder sich auch auf Gott verlassen, das Wort Gottes aktiv praktizieren und alle Arten von bösen Gewohnheiten meiden, Versuchungen aus dem Weg gehen und von Gott geschützt und versorgt werden. Wenn ihre Kinder manchmal Fehler machen, können sie entsprechend dem Wort Gottes richtig mit den Fehlern umgehen, mit ihren Kindern vor Gott kommen und die Wahrheit suchen, um das Problem zu lösen. Sowohl Elternteil als auch Kind können das Wort Gottes praktizieren und nach dem Wort Gottes leben. Auf diese Art und Weise werden sie sicherlich von Gott gesegnet werden, der Generationsunterschied zwischen Eltern und Kind und jegliche Missverständnisse zwischen ihnen werden auf natürliche Weise verschwinden und die Beziehung wird sich normalisieren.

Tatsächlich sind heutzutage alle Beziehungen zwischen den Menschen besonders angespannt. Von der Gesellschaft zur Familie, von Gruppen hin zum Individuum, es gibt keine normalen Beziehungen unter den Menschen. Das alles kommt daher, weil die Menschheit zu tief von Satan korrumpiert worden ist. Jeder ist erfüllt von Satans korrupter Disposition: arrogant zu sein, eingebildet, selbstgerecht, selbstherrlich, unehrlich, betrügerisch und egoistisch. Das ist die eigentliche Ursache aller Spannungen zwischen den Menschen. Solange wir jedoch alle zu Gott kommen, um die Wahrheit zu suchen und unsere korrupte Disposition zu lösen, fähig sind, nach dem Wort Gottes zu leben und ehrlich zu sein, dann wird das helle, friedliche, harmonische Leben, nach dem sich die Menschheit sehnt, natürlich erscheinen. ; wir werden auch Gottes Schutz und Segen erhalten, in Gottes Licht leben und ein glückliches Leben haben. Aus diesem Grund ist die beste Medizin zur Lösung des Generationskonflikts das Wort Gottes, denn der Allmächtige Gott sagt: „Meine Worte sind die Wahrheit, das Leben, der Weg und ein scharfes zweischneidiges Schwert, das Satan besiegen kann. Diejenigen, die verstehen und einen Weg haben, um Meine Worte zu praktizieren, sind gesegnet“ (aus „Die zwölfte Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Schwester XX, wir hoffen, dass unser gemeinsamer Austausch dir ein wenig Hilfe bei der Lösung deiner Probleme bringen kann. Und zuletzt, möge Gott dich führen und segnen! Wir hoffen auch, dass deine Beziehung zu deinem Sohn sich unter der Führung Gottes so bald wie möglich normalisieren wird und dass es keinen Kummer mehr geben wird. Möget ihr beide mit dem Wort Gottes leben und Gottes Fürsorge und Schutz erhalten. Alle Ehre sei Gott, Amen!

Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes

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