Ich erkenne die Wahrheit meiner Verderbtheit

Okt 1, 2019

Von Li Heng, Provinz Jiangsu

Unter den Worten, durch die Gott den Menschen enthüllt, fand ich diesen Abschnitt: „Zuvor wurde gesagt, dass diese Menschen die Nachkommen des großen roten Drachen sind. Tatsächlich, um klar zu sein, sind sie die Verkörperung des großen roten Drachen.“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich dachte, diese Worte Gottes sollten jene autoritären Herrscher entlarven, weil sie die Gedanken der Menschen unterdrücken und es den Menschen strengstens untersagen, an Gott zu glauben und Gott anzubeten; sie verfolgen Gottes auserwähltes Volk auf grausame Weise, sie stören und vernichten Gottes Werk, wo immer sie können, sie tun viele frevelhafte Dinge und sind verdorben und gottlos, widersetzen sich Gott in allem. Ich hingegen bin eine Gottesgläubige, die meine Pflicht in der Kirche erfüllt, und obwohl ich verderbte Veranlagungen habe, bin ich nicht annähernd so bösartig wie sie – wie könnte ich die Verkörperung und das Kind des großen roten Drachen sein? Das war so, bis ich durch Gottes Werk bloßgestellt wurde, und erst dann erkannte ich, dass das Wesen meiner Natur dasselbe war wie das des großen roten Drachen und dass ich zweifellos die Verkörperung des großen roten Drachen war.

Ich erkenne die Wahrheit meiner Verderbtheit

Es gab eine Diakonin in unserer Kirche, die durch ihre Familie stark gebunden und eingeschränkt war. Infolgedessen war sie bei der Erfüllung ihrer Pflicht nicht gewissenhaft, und oft vergaß sie, Gruppenversammlungen zu besuchen. Ich hielt mit ihr Gemeinschaft und sagte: „Du solltest nicht so unverantwortlich oder nachlässig mit deinen Pflichten sein. Du bist eine Kirchendiakonin, und du bist für das Leben unserer Brüder und Schwestern verantwortlich. Gott hat dich mit so einer wichtigen Aufgabe betraut, und Gott wird es verabscheuen und hassen, wenn du sie auf die leichte Schulter nimmst!“ Nachdem ich mich auf diese Weise mit ihr ausgetauscht hatte, nahm sie es nicht nur nicht an, sondern redete sich auch noch heraus und gab Gründe vor, um mir zu widersprechen. Ich dachte: „Sie ist mit Gott nicht einig. Sie kann nicht jemand sein, den Gott retten will, oder? Ob sie sich wohl nicht eignet, um von Gott eingesetzt zu werden, oder jemand ist, der von Gott bloßgestellt und beseitigt wird?“ Ich fing an, mich sorgfältig nach einem Ersatz in unserer Kirche umzusehen. Ich hatte vor, die Diakonin loszuwerden, sobald ich die richtige Person für den Job finden würde. Doch fürs erste gab es niemanden Geeignetes, also blieb mir nur, erneut mit ihr Gemeinschaft zu halten. Danach verstand sie schließlich, dass sie ihre Pflicht nicht erfüllt hatte, und unverantwortlich und nachlässig war, und wollte ihre bisherigen Fehler wiedergutmachen. Aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, als wäre es nicht genug, und war ihr danach nicht sonderlich zugeneigt. Einmal bat ich sie, sich mit einer Gastfamilie zu treffen, die etwas weiter weg von ihrem Wohnort lebte, aber sie weigerte sich und wollte nicht hingehen. Als sie das sagte, kam in meinem Inneren Ärger auf. Ich dachte mir: „Du bist zu wählerisch bei der Erfüllung deiner Pflichten, tust, was dir gefällt, und ignorierst, was dir nicht gefällt. Du hast nicht die geringste Spur von Gehorsam und widersprichst allem, was man dir sagt. Die Kirche hat keine Verwendung für Menschen wie dich und du solltest einfach ausgeschlossen werden. Du hast dir das jedenfalls selbst eingehandelt, weil du deine Pflicht nicht ordentlich erledigst.“ Obwohl ich wusste, dass Menschen willkürlich auszuschließen gegen die Grundsätze verstößt, war dieser Gedanke so stark und er tauchte immer wieder in meinem Kopf auf. Ich konnte ihn nicht kontrollieren und in meinem Herzen machte er mir ständig zu schaffen, außerdem ging es mit meinem Zustand rapide bergab. Es quälte mich, und alles, was ich tun konnte, war, vor Gott zu kommen und zu Ihm zu beten: „Oh Gott! Die Schwester hört nicht auf mich, also möchte ich sie sobald als möglich ausschließen. Ich weiß, dass dieser Gedanke falsch ist, aber ich kann mir nicht helfen. Oh Gott! Ich bitte Dich, mich zu retten, und dass Du mich mit dieser Schwester auf die richtige Art und Weise umgehen lässt und nicht zulässt, dass ich etwas tue, was sich Dir widersetzt.“ Nachdem Ich gebetet hatte, war ich viel ruhiger, und mein Wunsch, sie auszuschließen, war nicht so stark wie vorher.

Und dann kam mir ein Abschnitt aus Gottes Worten in den Sinn: „Die Manifestationen des großen roten Drachen sind sich gegen Mich zur Wehr zu setzen, fehlendes Verstehen und Begreifen der Bedeutung Meiner Worte, Mich häufig zu verfolgen und zu versuchen, Intrigen einzusetzen, um Meine Führung zu stören. Satan manifestiert sich wie folgt: mit Mir um Macht kämpfen, Mein auserwähltes Volk besitzen wollen und negative Worte in Umlauf bringen, um Mein Volk zu täuschen.“ („Kapitel 96“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes Worte erschütterten mich. Kam das, was in mir offenbart wurde, nicht genau dem großen roten Drachen gleich? Der große rote Drache war jedoch imstande, Dinge zu tun, die ich nicht getan hatte. Ich dachte daran, wie Gott Sein Werk der letzten Tage ausführt, um den Menschen zu retten, und dennoch unterdrückt der große rote Drache fieberhaft Gottes auserwähltes Volk, quält es grausam und verfolgt es. Er tut alles, was er kann, um Gerüchte zu verbreiten, um die Kirche des Allmächtigen Gottes zu diffamieren und in Verruf zu bringen und Menschen davon abzuhalten an Gott zu glauben und Ihm zu folgen. Er versucht, ihnen die Chance zu nehmen, gerettet zu werden, und stört und behindert Gottes Werk. War das nicht genau das, was ich tat? Als ich sah, dass meine Schwester einige Unzulänglichkeiten aufwies, tauschte ich mich mit ihr nicht aus Liebe über die Wahrheit aus, um ihr dadurch zu helfen, ihre Verfehlungen zu erkennen, Gottes Willen bei der Errettung der Menschheit zu verstehen und imstande zu sein, sich Gottes Werk zu fügen; stattdessen übertrieb und überanalysierte ich ihre Unzulänglichkeiten, und ich wollte meinem eigenen Wunsch nachgehen, sie auszuschließen, und ihre Chance, gerettet zu werden, zunichtemachen. Versuchte ich nicht, Gottes Werk der Errettung unter den Menschen zu behindern und zu zerstören? War ich nicht in der Tat die Verkörperung des großen roten Drachen? In einer Predigt las ich „Sieh, wie der große rote Drache Gott verfolgt und Gottes auserwähltem Volk auf grausame Weise Schaden zufügt. Betrachte dann, wie du dich Gott widersetzt und gegen Ihn aufbegehrst und deine Unfähigkeit, mit Gottes auserwähltem Volk friedlich zurechtzukommen. Du bist voller Groll und du bist zu selbstsüchtig. Wie unterscheidest du dich vom großen roten Drachen? … Viele Menschen erkennen die Gifte des großen roten Drachen nicht, die in ihnen lauern. Sie denken stets, der große rote Drache sei zu böse und sagen sich selbst, dass sie, wenn sie Macht haben, viel besser sein werden als der große rote Drache, aber ist das wirklich der Fall? Wenn ihr in diesem Moment an die Macht kämt, wie viel besser als der große rote Drache wäret ihr? Könntet ihr es besser anstellen als der große rote Drache? Die Wahrheit ist, dass der große rote Drache, wenn er Macht hat, nicht anders ist als irgendjemand der verdorbenen Menschheit, der Macht hat. Wenn der große rote Drache 80 Millionen töten kann, wie viele kannst du töten, wenn du Macht hast? Manche sagen: ‚Wenn ich Macht hätte, würde ich niemanden töten.‘ Noch während du redest, wird jemand aufstehen und dich verfluchen und du wirst wütend und sagst: ‚Dann werde ich nur einen töten, ich werde eine Ausnahme machen.‘ Wenn sich eine Gruppe auflehnt, um sich dir zu widersetzen, dann wirst du sagen: ‚Eine Gruppe zu töten ist nicht viel, der große rote Drache hat 80 Millionen getötet. Ich töte nur eine kleine Gruppe, das ist viel weniger als der große rote Drache.‘ Wenn sich 10 Millionen auflehnen, um sich dir zu widersetzen, wirst du sagen: ‚Ich kann diese 10 Millionen auch töten, denn wenn ich es nicht tue, wie werde ich dann an der Macht bleiben?‘ Siehst du hier kein Problem? Wenn du keine Macht hast, begehst du nichts Böses, allerdings gibt es keine Garantie, dass du keine bösen Taten begehen wirst, wenn du Macht hättest, weil die Natur aller Menschen gleich ist.“ („Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über den Eintritt in das Leben“) Durch die Erleuchtung und Erhellung von Gottes Worten und die Analyse dieser Predigt sah ich schließlich deutlich mein wahres Gesicht, dass ich die Verkörperung des großen roten Drachen war und dass mein verderbtes Wesen nicht anders war als das Wesen der Natur des großen roten Drachen. Als meine Schwester die Wahrheit nicht deutlich verstanden hatte und nachlässig und unverantwortlich in ihren Pflichten gewesen war, half ich ihr rein gar nicht mit einem liebenden Herzen, sondern sprach stattdessen fordernd zu ihr in einem energischen Tonfall. Und als sie mich zurückwies und meine Anordnungen nicht befolgte und ausführte, wurde ich aufgebracht und verurteilte sie als jemand, der von Gott bloßgestellt und beseitigt wird. Böse Absichten stieg in meinem Herzen auf und ich wollte sie aus der Kirche ausschließen. Verhielt ich mich nicht nach den Grundsätzen des großen roten Drachen wie „nur mich selbst erhöhen“, „wer gehorcht, wird erfolgreich sein, während diejenigen, die sich widersetzen, umkommen werden“, „Dinge unverhältnismäßig aufbauschen“ und „die Unschuldigen niedermetzeln“? Das alles sind klassische Beispiele für die Gifte des großen roten Drachen! Der große rote Drache metzelt Unschuldige nieder und tötet unzählige Menschen; er respektiert nie das Leben der Menschen, und wenn jemand nicht mit ihm einer Meinung ist oder ihm nicht gehorcht oder er ihn in irgendeiner Weise beleidigt, dann bringt er ihn um. Wenn ich an der Macht wäre, wäre ich ganz genauso wie der große rote Drache, und es gäbe nichts Böses, das ich nicht tun würde, und ich würde mich über alles hinwegsetzen. Gäbe es nicht die von der Kirche festgelegten Arbeitsanordnungen und -grundsätze, die mich in Schach halten, und meine Brüder und Schwestern, die mich überwachen, hätte ich den Kopf meiner Schwester sicher längst auf den Richtblock gelegt. An meinen eigenen Gedanken und Vorstellungen sah ich, dass ich, da ich solche Dinge aufwies, nur Macht und Ansehen brauchte, um imstande zu sein, dieselben Taten wie der große rote Drache zu vollbringen, nämlich Unschuldige niederzumetzeln. Gottes Erleuchtung und Führung ließen mich meine eigene hässliche und bösartige Natur und Wesenheit erkennen, und es waren Gottes Gericht und Züchtigung, die mir die Chance gaben, Buße zu tun. Mein Herz war von Dankbarkeit gegenüber Gott erfüllt, und ich hasste mein Handeln noch mehr und tat dafür Buße.

Diese Erfahrung verschaffte mir einiges an echter Erkenntnis über mein verderbtes Wesen. Ich sah, dass ich wahrlich jemand ohne Vernunft oder Gewissen war, ohne Zweifel, der Abkömmling des großen roten Drachen. Aber es ließ mich auch spüren, dass, ganz gleich, wie durchbohrend Gottes Worte sein mögen oder ob sie den Vorstellungen des Menschen entsprechen, jede Äußerung die ewige, unveränderliche Wahrheit ist und die verderbte Menschheit früher oder später völlig überzeugt werden wird. Oh Gott! Ich möchte meine Pflichten gut erfüllen, um Dir die Gnade Deines Heils zu vergelten, ich möchte Frieden mit meinen Brüdern und Schwestern schließen, um meine vergangenen Fehler wiedergutzumachen, und ein neuer Mensch werden, der Dich erfreut.

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.

Verwandte Inhalte

So schenkte ich Gott mein Herz

Von Xinche, Südkorea Im Juni 2018 nahm ich an Chorproben für die Darbietung der „Hymne des Königreichs“ teil. Als ich mir vorstellte, dass...

Kommentar verfassen