Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Ade, ihr Tage des Ringens mit dem Schicksal

2

Yixin

Ade-ihr-Tage-des-Ringens-mit-dem-Schicksal

Ein zurückgebliebenes uriges Dorf, meine Eltern erschöpft von ihrer Arbeit, ein Leben in finanziellen Schwierigkeiten … diese düsteren Erinnerungen prägten sich meinem jungen Gemüt unauslöschlich ein, sie waren mein erster Eindruck von „Schicksal“. Nachdem ich mit der Schule angefangen hatte, behielt ich, als ich meinen Lehrer das erste Mal sagen hörte, „Du hast dein Schicksal selbst in der Hand“, diese Worte fest im Sinn. Ich glaubte, dass ich, obwohl ich die Tatsache, dass ich in Armut hineingeboren wurde, nicht ändern konnte, trotzdem mein eigenes Schicksal durch harte Arbeit ändern konnte. Infolgedessen strengte ich mich mit aller Kraft an, um mit meinem „Schicksal“ zu ringen und ein Stückchen vom Himmel zu erlangen, das ich mein eigen nennen würde.

Ein Rückschlag in meinen Bemühungen

Genau wie bei Generationen zahlloser Schüler war meine Entschlossenheit zu lernen und es ins College zu schaffen, der erste Schritt, um mein Schicksal zu ändern. Dafür lernte ich fleißig. Im Unterricht hörte ich aufmerksam zu, außerhalb des Unterrichts, während andere Schüler alle draußen waren und spielten, lernte ich immer noch, oft bis tief in die Nacht hinein in meine Bücher vertieft. Dank meines harten Lernens waren meine Noten immer unter den besten. Jedes Mal, wenn meine Lehrer oder Mitschüler mich mit bewundernden Blicken anstarrten, bestärkte mich das in meiner Überzeugung, dass „ich mich auf meine eigenen zwei Hände verlassen musste, um in der Welt einen Platz für mich selbst zu gestalten.“ Aber der Lauf der Dinge ist unvorhersehbar. Während ich nach diesen wunderbaren Idealen strebte, erkrankte mein Vater plötzlich. Nachdem er untersucht worden war, stellten wir fest, dass er Zirrhose hatte und dass sie bereits bis ins mittlere Stadium fortgeschritten war. Mein Vater schwoll aufgrund der Krankheit am ganzen Körper an, und er konnte nicht nur nicht arbeiten, sondern er musste auch viel Geld für Arztbesuche ausgeben. Eine Zeit lang fiel die ganze Hausarbeit und auch die Arbeit auf der Farm auf mehr als 3 Morgen Land meiner Mutter zu, und zur gleichen Zeit erkrankte auch meine Mutter an einem schweren Frauenleiden. Eines Tages sagte mein Vater, mit kummervollem Gesicht, zu mir: „Tochter, im Moment verlässt sich unsere gesamte Familie nur auf deine Mutter als Unterstützung. Ihre Bürde ist sehr schwer. Es kostet viel Geld, vier Kinder für ein Jahr zum Lernen in die Schule zu schicken. Wir haben wirklich keine Möglichkeit, euch allen eine Schulbildung zu ermöglichen. Du bist die älteste, also solltest du an deine Brüder und Schwestern denken. Warum hörst du nicht mit der Schule auf, damit wir diese Chance für deine Brüder und Schwestern aufheben können?“ Nachdem ich die Worte meines Vaters gehört hatte, fühlte ich einen überwältigenden Schmerz in meinem Herzen: Ich hatte immer gehofft, fleißig zu lernen und ein herausragender Mensch zu werden, aber wenn ich mich dem Wunsch meines Vaters fügte, das Lernen aufzugeben, würden sich dann nicht all meine Zukunftsaussichten und Hoffnungen einfach ganz plötzlich auflösen?! Meine Augen waren voller Tränen, und ich spürte einen Anfall von Traurigkeit in meinem Herzen. Ich wusste, dass mein Vater lange darüber nachgedacht hatte, bevor er diese Worte sagte, und als ich meine kranke Mutter ansah, konnte ich es nicht ertragen, ihr solch eine schwere Bürde aufzuerlegen. Konfrontiert mit der ärmlichen finanziellen Lage meiner Familie hatte ich keine andere Wahl, als mit der gegenwärtigen Situation einen Kompromiss zu schließen und die Tränen zurückzukämpfen, während ich mich den Wünschen meines Vaters fügte.

Dem Unglück knapp entkommen

Ohne die Mittelschule abgeschlossen zu haben, war ich jung, aber ich war voller Ehrgeiz. Obwohl ich nicht zu Ende lernen konnte, fasste ich rasch ins Auge, einen befristeten Job zu bekommen, um Geld zu verdienen. Ich glaubte, dass ich durch harte Arbeit trotzdem unbedingt mein Schicksal ändern konnte. Durch Empfehlung einer Verwandten ging ich schon sehr bald in die Stadt, um in einer Textilfabrik zu arbeiten. Um mehr Geld zu verdienen, arbeitete ich so hart ich konnte. Wo andere Leute zwei Maschinen überwachten, überwachte ich vier, und wenn andere Pausen einlegten, arbeitete ich weiter. Der Chef sah, dass ich zuverlässig und tüchtig war, und innerhalb von fünf Arbeitsmonaten hob er meinen Lohn auf das an, was Arbeiter verdienten, die schon lange dort arbeiteten. Meine Arbeitskollegen warfen mir alle neidische Blicke zu.

In diesem Jahr, als ich mich stolz auf meinen Erfolg fühlte und weiter hart arbeiten wollte, erzählte mir meine Mutter vom Evangelium des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen. Meine Mutter erzählte mir, dass Gott über alle Dinge herrscht und alle Dinge plant und dass jedermanns Schicksal in Gottes Händen verwaltet wird, aber in meinem stolzen und hochmütigen Sinn gab es nur den Glauben, dass „du dein Schicksal in der Hand hast“, und ich hörte einfach nicht auf die Worte meiner Mutter. Bei dieser Begebenheit, während meiner kurzen Begegnung mit Gottes Errettung, empfing ich das Evangelium, das meine Mutter weitergab, nicht, stattdessen rang und kämpfte ich weiter in der Welt.

So machte ich mehrere Jahre weiter, und mein Leben begann sich zu stabilisieren. Ich hatte nicht nur ein wenig Erspartes für mich selbst, ich konnte auch häufig meiner Familie etwas geben. Ich hatte das Gefühl, dass ich, solange ich weiter hart arbeitete, ich dann mit Sicherheit rosige und grenzenlose Zukunftsaussichten haben würde. Während ich im Strom des Strebens nach Wohlstand und den Vergnügungen des Fleisches verloren war, zerschmetterte unvermittelt ein Autounfall meinen gesamten Lebensplan. Ich lag drei Tage und drei Nächte bewusstlos in einem Krankenhaus, und nachdem ich aufwachte, konnte ich nichts sagen. Ich war einfach wie eine Stumme. Erst nachdem mich der Arzt aus dem Bett aufstehen ließ, um ein wenig umherzugehen, bemerkte ich, dass ich aufgrund der Schwere meiner Verletzung die ganze linke Seite meines Körpers nicht bewegen konnte. Diese Gegebenheiten konnte ich unmöglich akzeptieren, ich war erst zwanzig Jahre alt! Wenn ich von jetzt an immer so gelähmt im Bett sein würde, wäre dann nicht meine herrliche Jugend ruiniert? Mein wunderbares Leben hatte noch nicht einmal begonnen, und konnte es wirklich zu Ende gehen? Ich war betrübt und untröstlich, ich wollte weinen, vergoss aber keine Tränen, und ich wusste nicht, wie ich der Zukunft ins Auge sehen sollte. … Zu diesem Zeitpunkt kam meine Mutter an meine Seite, um mich zu trösten. Sie sagte zu mir: „Tochter, weil Gott dich beschützt, konntest du aufwachen! Weißt du das nicht? Der Arzt sagte, dass du, selbst wenn du aufwachen könntest, du dahinvegetieren würdest. Sobald dein Vater und ich das hörten, wurden unsere Herzen kalt. In den vergangenen paar Tagen habe ich ständig zu Gott gebetet, dich in Gottes Hände übergeben, bereit, mich Gottes Souveränität zu fügen. Gott sei Dank! Sieh dich an, jetzt bist du aufgewacht. Das ist Gott, der Mitleid mit dir hat. Es ist Gottes gnädiger Wille, dass dir dieser Autounfall zugestoßen ist! Obwohl wir einigen Schmerz im Fleisch erlitten haben, sind wir nicht dadurch, dass wir mit einer derartigen Situation konfrontiert sind, in der Lage, uns von der Welt abzuwenden und Gott zuzuwenden? Tochter, du musst gleich anfangen, mit mir an Gott zu glauben!“ Als ich meine Mutter Tränen zurückhalten sah, während sie mir das Evangelium weitererzählte, fühlte sich mein Herz endlich ergriffen. Meine Mutter sagte, dass sie, während ich bewusstlos war, ständig zu Gott betete. Egal ob es mir möglich war aufzuwachen oder nicht, sie war in jedem Fall bereit, sich Gottes Plänen und Vorkehrungen zu fügen. Sie erwartete eigentlich nicht, dass ich aufwachen würde. Als ich all das hörte, fühlte ich, dass Gott wirklich groß war! Obwohl ich Seine Errettung abgelehnt hatte, hatte Er mich nicht aufgegeben. Als Unglück über mich kam, war Sein Schutz die ganze Zeit an meiner Seite. Er erbarmte sich meiner und beschützte mich, und Er rettete mich vom Tode. Ich konnte nicht anders als anfangen, etwas Dankbarkeit gegenüber Gott zu empfinden. Aufgrund von Gottes Fürsorge und Schutz erholte sich mein Körper außergewöhnlich schnell, und ich wurde einen Monat früher als geplant aus dem Krankenhaus entlassen.

Ich beharre darauf, die Dinge weiter falsch anzugehen

Obwohl ich Gottes Liebe und Barmherzigkeit genossen hatte, verstand ich trotzdem nicht die wahre Bedeutung des Glaubens an Gott, also betrachtete ich es nicht als eine ernste Sache, Glauben an Gott zu haben. Erst nachdem sich mein Körper etwas erholt hatte, schlug meine Mutter vor, dass ich eine Anstellung in der Nähe von Zuhause finden sollte, um mir einen Lebensunterhalt zu verdienen, und sie hoffte, dass ich mehr von meiner freien Zeit damit verbringen würde, meinen Glauben an Gott zu praktizieren. Doch ich war nicht bereit, diese Art von Leben zu leben. Ich warte ab, bis meine Beinverletzung komplett verheilt war und ging dann ohne Zögern von Zuhause weg, um in einem befristeten Job zu arbeiten. Während dieses Anstellungsverhältnisses hatte ich eine Beziehung zu einem Jungen, und nachdem wir uns eine Zeit lang umeinander bemüht hatten, bat er mich, ihn zu heiraten, und versprach mir, dass er mich den Rest unseres Lebens lieben würde. Ich dachte darüber nach, wie mein Lernen über die Jahre verhindert worden war, wie ich außerdem auf halbem Wege einen Autounfall hatte und wie ich nach diesen Bemühungen trotzdem nicht in der Lage war, mein Schicksal zu ändern. Diesmal also setzte ich meine Hoffnung darauf, mein Schicksal zu ändern, in diese Ehe. Wenn ich einen Mann heiratete, der bereit war zu versprechen, mich mein ganzes Leben lang zu lieben, dann würde der spätere Teil meines Lebens mit Sicherheit glücklich und selig sein. Ich trug diese Vision von einem wunderbaren Leben mit mir hinein in den Trauungssaal. Doch als ich verheiratet war, war es unerwarteterweise überhaupt nicht so, wie ich mir ausgemalt hatte, dass es sein würde. Mein Mann stritt sich oft mit mir wegen Nichtigkeiten, und meine Schwiegermutter war mir gegenüber auch eher kühl und stiftete meinen Mann sogar dazu an, mit mir zu streiten. … Ich lebte in Leiden, ohne jemanden, um mich zu trösten. Außerdem lebte die Familie, in die ich eingeheiratet hatte, weit weg, sodass es niemanden um mich herum gab, dem gegenüber ich mich öffnen konnte. Unter diesem Gefühl der Hilflosigkeit war alles, was ich tun konnte, wieder loszuziehen und mich nach einem befristeten Job umzusehen. Da mein Mann und ich an zwei verschiedenen Orten wohnten, dauerte es nicht lang, bis wir uns wie Fremde fühlten. Nach fünf Ehejahren schlug mein Mann vor, uns scheiden zu lassen, und erzählte mir, dass er bereits eine andere Frau getroffen hatte, die ihm mehr gefiel. Als ich ihn das sagen hörte, fühlte sich mein Kopf komplett leer an, und ich dachte bei mir: „Was soll ich tun? Jeder sagt, dass eine Scheidung für eine Frau das gleiche ist, wie halb am Leben zu sein, wie also soll ich den letzten Teil meines Lebens leben?” Als ich meine Scheidungsurkunde unterschrieb, war ich allein und trug Gepäck zum Zug, um zurück nach Hause zu fahren, und ich fing an, hemmungslos zu weinen. Ich hatte ein tiefes Gespür für den Schmerz, den Menschen erfahren, während sie in dieser Welt leben, und noch mehr spürte ich die noch nie dagewesene Einsamkeit, die mir ins Gesicht sah. Es war so eine große Welt, doch es gab keinen Platz, wo ich bleiben konnte. Ich fühlte mich ziemlich verlassen. Ich wollte mich wirklich umbringen, um all dem ein Ende zu bereiten. Doch dann dachte ich über meinen Vater nach, der mit jedem Tag, der verging, älter wurde, und ich empfand ein Gefühl des Zögerns: Wenn ich starb, was würde der Kummer meines Vaters mit ihm machen! Es stand außer Frage. So konnte ich nicht sterben. Ich musste meine Tränen trocknen, die bittere Pille schlucken und weiterleben.

Die Rückkehr des Verlorenen Sohnes

Als ich nach Hause zurückkehrte, hielt meine Mutter vor mir nochmals Gemeinschaft über das Wort Gottes. Ich nahm das Buch, das in den Händen meiner Mutter war, und las Gottes Worte: „Von dem Moment an, in dem du schreiend auf diese Welt kommst, beginnst du, deine Pflicht zu erfüllen. Du übernimmst deine Rolle in Gottes Plan und in der Bestimmung Gottes. Du beginnst die Reise des Lebens. Was auch immer dein Werdegang ist und was auch immer die Reise vor dir sein mag, kann niemand der Orchestrierung und Vorkehrung entgehen, die der Himmel bereithält, und keiner hat Kontrolle über sein Schicksal, denn nur Er, der über alle Dinge herrscht, ist eines solchen Werkes fähig.“ (aus „Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“ in Das Wort erscheint im Fleisch) „Du und der Böse spaziert durch Tausende von Jahren des Unwetters und des Sturms. Zusammen mit ihm stellst du dich Gott, der die Quelle deines Lebens war, entgegen. Du bereust nicht, geschweige denn weißt du, dass du an dem Punkt des Untergangs angekommen bist. Du vergisst, dass der Böse dich verführt hat, dich bedrängt hat. Du vergisst deine Herkunft. Genau so hat das Böse dich Schritt für Schritt beschädigt, sogar bis jetzt. Dein Herz und dein Geist sind desensibilisiert und verfallen. Du beschwerst dich nicht mehr über die Not in der Welt, glaubst nicht mehr, dass die Welt ungerecht ist. Du kümmerst dich nicht einmal um die Existenz des Allmächtigen. Das liegt daran, weil du den Bösen als wahren Vater angenommen hast, und du kannst nicht länger von ihm getrennt sein. Das ist das Geheimnis in deinem Herz.“ („Das Seufzen des Allmächtigen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“)

Ade-ihr-Tage-des-Ringens-mit-dem-Schicksal

Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich. Gott ist der Schöpfer und Herrscher über die Himmel und die Erde und alle Dinge, und mehr noch ist Er die Quelle des Lebens für die Menschheit. Jedermanns Schicksal wird von den Händen Gottes beherrscht und gelenkt. Doch ich glaubte nicht wirklich an Gott, und ich hatte keine echte Erkenntnis von Gottes Souveränität. Ich verließ mich immer noch auf die tief in mir eingepflanzte Saat von Satan, um zu leben, und sagte mir, dass „du dein Schicksal in der Hand hast“. Ich versuchte immer noch vergebens, mich auf mich selbst zu verlassen und die Welt zu bewandern auf der Suche nach einem Stück vom Himmel, und Gottes Souveränität und Vorkehrungen abzuschütteln. Ich dachte zurück an das vergangene Jahrzehnt, wie ich, um mein Schicksal zu ändern, fleißig gelernt und mich abgemüht hatte, um Geld zu verdienen. Später, nachdem ich in einen Autounfall geraten war, beschützte mich Gott und half mir, dem Unglück zu entkommen, und ließ meinen Körper sich rasch auf wundersame Weise erholen. Doch trotz der Versuche meiner Mutter, mich zu überzeugen, hatte ich die Wahrheit immer noch nicht erkannt. Ich nahm das Evangelium nicht auf und kam nicht vor Gott, stattdessen verließ ich mich auf Ehrgeiz und Verlangen, um meine Pläne zu schmieden, um herauszufinden, welchen Weg mein Leben in Zukunft nehmen würde. Danach legte ich mein eigenes Lebensglück noch einmal in eine Ehe. Ich dachte, ich hätte jemanden zum Heiraten gefunden, der mir verbunden bleiben und mich ein Leben lang lieben könnte, und dass ich mit Sicherheit glücklich sein würde, doch am Ende brachte mir eine gescheiterte Ehe endloses Leid. … Ich hielt an den Worten fest, dass „du dein Schicksal in der Hand hältst“, und glaubte, dass ich dadurch, dass ich mich auf meine eigene harte Arbeit verließ, mein Schicksal ändern könnte, und dass schließlich ein Tag kommen würde, an dem ich mit Sicherheit erfolgreich werden würde. Doch nach so vielen Jahren, nachdem ich mit Narben und Prellungen übersät war, nach vernichtenden Niederlagen, gab es neben Schmerz und Leid nichts anderes, das ich erreicht hatte. Erst, indem ich darauf zurückblickte, wie ich mich zum Leben auf das Gift Satans verlassen hatte, wie dies mit meinem Schicksal konkurrierte, sah ich, dass ich Gottes Autorität nicht anerkannte, dass ich, indem ich mich auf meine eigenen Fähigkeiten verließ, Gottes Souveränität abschüttelte. Es war wirklich so dumm und töricht! Obwohl ich zu Gott auf Abstand ging und mich weigerte, auf die Stimme Gottes zu hören, vergab Gott mir und ertrug mich trotzdem und wartete still auf mich und gestaltete mein Umfeld, um mein Herz und meine Seele aufzuwecken. Dadurch, dass mir meine Mutter noch einmal das Evangelium weitergab, wurde ich zurück vor Gott gebracht. In diesem Augenblick empfinde ich endloses Bedauern, aber ich bin Gott gegenüber voller Dankbarkeit in meinem Herzen und stehe in Seiner Schuld, und ich kann die Tränen nicht aufhalten, die mir über‘s Gesicht rollen.

Ich finde das Glück

Vor Gott zurückzukehren und es zu genießen, vom Wort Gottes bewässert zu werden, heilte meinen verwundeten Geist Stück für Stück. Später fand eine benachbarte Schwester heraus, dass ich geschieden war, und wollte mich einem Partner vorstellen. Diesmal suchte ich aktiv die Meinung meiner Mutter. Meine Mutter traf die Entscheidung nicht für mich, stattdessen ließ sie mich beten, um Gottes Willen herauszufinden. Ich kam vor Gott, um zu beten, und übergab das Anliegen meiner Heirat in Gottes Hände. Nachdem ich gebetet hatte, fühlte ich mich ausgesprochen im Frieden in meinem Herzen, und es brachte mich dazu, mir eine Passage aus dem Wort Gottes in Erinnerung zu rufen: „Das Schicksal des Menschen liegt in den Händen Gottes. Du bist nicht in der Lage, dich selbst zu kontrollieren: Obwohl der Mensch ständig mit sich selbst beschäftigt ist und dahineilt, bleibt er unfähig, darin sich selbst zu kontrollieren. Wenn du deine eigenen Erwartungen kennen würdest, wenn du dein eigenes Schicksal kontrollieren könntest, wärst du dann noch immer ein Geschöpf? …Der Bestimmungsort des Menschen ist in den Händen des Schöpfers – wie also sollte der Mensch sich selbst kontrollieren können?“ („Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Es ist wahr. Mein Schicksal wird von den Händen Gottes gelenkt. Welche Art von Ehe ich auch immer haben werde, wird von Gott diktiert und arrangiert. Ich kann die Entscheidung nicht allein treffen, wie ich es in der Vergangenheit getan hatte, aufgrund meiner eigenen Forderungen und Maßstäbe. Welches Leben auch immer ich im letzten Teil meines Lebens führen werde, welche Art von Ehemann auch immer ich finden werde können, ich glaube, dass dies alles von Gott vorherbestimmt und eingefädelt wird. Was ich jetzt tun muss, ist Gottes Willen suchen, Gottes Führung folgen und mich Gottes Souveränität fügen.

An dem Tag, an dem wir uns begegneten, sah ich, dass der Mann nicht sehr groß war, noch war er sehr gut im Reden. Nach meinen früheren Maßstäben zur Auswahl eines Ehepartners hätte ich mich sicher nach einem Partner umgesehen, der wirklich gut reden konnte oder der groß und gutaussehend war, aber diesmal lehnte ich nicht so hastig ab. Stattdessen willigte ich ein, dass wir einander zuerst eine Weile kennenlernen sollten. In den darauffolgenden Tagen stellte ich fest, dass er, obwohl er nicht charmant oder romantisch war, ehrlich und rücksichtsvoll gegenüber anderen war, unerschütterlich in seinen Aufgaben und, was am wichtigsten war, er unterstützte meinen Glauben an Gott. Ich spürte, dass er der Ehemann sein musste, den Gott für mich vorgesehen hatte. Nachdem wir einander eine Zeit lang kennengelernt hatten, heirateten wir. Nachdem wir geheiratet hatten, war die Familie meines Mannes sehr gut zu mir, und sie alle unterstützten meinen Glauben an Gott. Wenn Brüder und Schwestern bei uns zuhause zusammenkommen, empfangen sie unsere Gäste alle herzlich. Ich fühle mich sehr glücklich, und mein Herz fühlt sich sehr zufrieden. In meinem Herzen bin ich dankbar für Gottes Gnade und Segnungen. Gott sagt: „Aber wenn du wirklich verstehst, wenn du wirklich anfängst zu erkennen, dass Gott die Souveränität über das menschliche Schicksal hat, wenn du wirklich verstehst, dass alles, was Gott für dich geplant und beschlossen hat, ein großer Vorteil und ein großer Schutz ist, dann fühlst du, wie dein Schmerz allmählich nachlässt und du voll und ganz entspannt, frei und befreit wirst.“ (aus „Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“)

Gottes Worte ließen mich erkennen, dass Gott allein alles versteht, was ein Mensch braucht. Er bemerkt all unsere Notlagen, und Er allein hat die Hoheit über uns und richtet alles für uns auf bestmögliche Weise ein. Heute habe ich Gottes Heil erlangt und bin vor Ihn gekommen. Ich erfreue mich daran, vom Wort Gottes bewässert und versorgt zu werden, und durch meine Erfahrungen in der Arbeit, Familie und Ehe bin ich imstande gewesen, die teuflische Herrschaft aufzulösen, die in mir wohnte und mir sagte, dass „du dein Schicksal in der Hand hast“. Ich habe erkannt, dass dies teuflische Worte sind, die die Menschen betrügen und korrumpieren, sie hereinlegen, damit sie auf Abstand zu Gott gehen. Gleichzeitig bin ich auch zu einem klaren Verständnis gelangt, dass das Menschengeschlecht von Gott geschaffen wurde, dass unser ganzes Leben von Gott beherrscht und verwaltet wird und dass sich niemand davon losreißen kann, noch kann er dies kontrollieren. Wir bemühen uns vergeblich, uns auf uns selbst zu verlassen, um unser Schicksal zu ändern, nur um geschlagen und verletzt zu werden. Das ist ein Sichtbarwerden der Autorität des Schöpfers. Gott hat mich daraus gerettet, unter der Domäne Satans zu sein. Ich bin vor Gott zurückgekehrt, Gott hat mich dazu geführt, die Wahrheit zu verstehen, und endlich gehe ich den wahren und richtigen Weg menschlichen Lebens hinab. Durch die Dinge, die ich erlebt habe, habe ich wahrlich erkannt, dass aller Reichtum und Rang und alle materiellen Dinge in dieser Welt leer sind, dass du dich nur auf das Wort Gottes verlassen kannst, um zu leben. Erst dann wird dein Herz ruhig und im Frieden sein. Das ist die größte Liebe und der größte Segen, den Gott mir geschenkt hat. Während ich auf meiner Reise weitergehe, werde ich nur von einer Sache bewegt: Unwissende Menschen, die sich Gott widersetzen, leben mit dem größten Leid, und nur kluge Menschen, die sich Gottes Souveränität fügen, sind befreit und glücklich!