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71. Zieh die Maske ab und fange das Leben von Neuem an

Chen Dan     Provinz Hunan

Am Ende des letzten Jahres, weil ich nicht imstande war, die Arbeit des Evangeliums in meinem Bezirk in die Gänge zu bekommen, sandte Gottes Familie einen Bruder aus einer anderen Gegend, um meine Arbeit zu übernehmen. Ich war zuvor nicht darüber informiert worden, vielmehr hörte ich indirekt durch eine Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, davon. Ich war sehr aufgebracht. Ich argwöhnte, dass die verantwortliche Person mich aus Angst, ich wäre nicht bereit, meine Position aufzugeben und würde mich wehren, nicht informiert hatte. Als Resultat bildete ich mir eine geringe Meinung über die verantwortliche Schwester. Später traf mich die Schwester und fragte, wie ich mich dabei fühlte, ersetzt zu werden – zuerst wollte ich meine Meinung aussprechen, aber ich machte mir Sorgen, dass sie einen schlechten Eindruck von mir erhalten würde und denken würde, dass ich nach einer Position greifen wolle. So sagte ich stattdessen mit einer so weit wie möglich entspannten Stimme: „Es ist kein Problem, ich selbst habe es nicht geschafft, konstruktive Arbeit zu leisten, so ist es sinnvoll, wenn ich ersetzt werde. Ich mache mir weiter keine Gedanken darüber, welche Pflicht Gottes Familie mir auch gibt, ich werde gehorchen.“ Auf diese Weise versteckte ich mein wahres Ich, während ich eine illusorische Version meines Selbst auf die Schwester projizierte. Danach wurde ich von Gottes Familie als Arbeiter ausgesandt. Auf unserem ersten Mitarbeitertreffen zeigte sich unser neu zu uns gesandter Leiter bezüglich seiner Kondition sehr offen. Einen besonderen Satz, den er gebrauchte „verlor allen Stand und alle Reputation“ traf mich wie eine Tonne Ziegel: Es war, als rede er über mich. Ich saß da und fühlte mich sehr aufgeregt und traurig – Ich konnte fühlen, wie die Tränen in meinen Augen aufstiegen, aber ich hielt sie zurück, aus Furcht, die anderen würden es bemerken. Ich wollte mich selbst öffnen, aber ich fürchtete, dass meine Mitarbeiter geringschätzig von mir denken würden. Um das Gesicht zu wahren, verbarg ich erneut meinen wahren Zustand und ließ die anderen nicht sehen, wie weit ich schon geläutert worden war. Ich zwang mich sogar zu einem Lächeln, um jedem zu zeigen, wie normal mein Zustand war. Gerade so brachte ich meine Negativität zurück mit mir zur Arbeit und trotz der Tatsache, dass ich es nicht wagte nachzulassen und jeden Tag von Morgengrauen bis Sonnenuntergang arbeitete, schien es, dass ich, je härter ich arbeitete, umso ineffektiver wurde und es entstanden alle möglichen Probleme. Das Evangelium kam zu einem völligen Stillstand und der erste Direktor und einige seiner Mitglieder waren von der Polizei der CCP verhaftet worden. Angesichts all dessen stand ich kurz vor dem Zusammenbruch und dachte nur an meinen bevorstehenden Austausch. Selbst dann weigerte ich mich, mich zu öffnen und stellte mich selbst als stark und entschlossen vor meinen Brüdern und Schwestern dar.

Eines Tages, während der geistlichen Erbauung, hörte ich den folgenden Abschnitt aus der Gemeinschaft Christi: „Manche Menschen fürchten sich zutiefst vor ihren Brüdern und Schwestern und wissen, welche Schwierigkeiten sie haben, wenn sie mit Brüdern und Schwestern zu tun haben. Sie befürchten, dass die Brüder und Schwestern ihnen die Schuld geben und dass sie auf sie herabsehen.Wenn sie reden, hinterlassen sie bei anderen immer den Eindruck, sie seien sehr enthusiastisch, dass sie nach Gott verlangen und dass sie bereit sind, die Wahrheit zu praktizieren, aber in Wahrheit sind sie besonders schwach im Herzen und extrem negativ. Sie geben vor, stark zu sein, sodass die Menschen sie nicht durchschauen können. Dies ist auch als betrügerisch zu betrachten. Kurz gesagt, ganz gleich was du tust, ob im Leben oder beim Dienst für Gott oder bei der Erfüllung deiner Pflicht, wenn du andern etwas vortäuschen kannst und deine Täuschung nutzt, um andere zu verwirren, sodass sie zu dir aufschauen oder nicht auf dich herabschauen, all das wird als Betrug betrachtet.“ („Eine ehrliche Person sollte sich selbst andern gegenüber offen legen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Nachdem ich diese Passage gehört hatte, war ich äußerst verblüfft. Das Urteil Christi traf mich im Innersten meines Seins. Als ich meine eigenen Handlungen mit diesen Worten verglich, schien es, als ob gerade ich diese betrügerische Person war, von der Gott sprach, ein wahrer Heuchler. Um dem Leiter und meinen Mitarbeitern den Eindruck zu vermitteln, dass ich jemand war, der bereit war, seinen Status aufzugeben und den Vorkehrungen, die Gottes Familie für mich vorbereitet hatte, zu folgen, verkleidete ich mich beharrlich und deckte die Wahrheit zu und opferte die Arbeit von Gottes Familie und das Leben meiner Brüder und Schwestern, ohne einen Gedanken zu verschwenden. Ich war einfach nicht bereit, ihnen zu enthüllen, wie negativ mein Zustand und mein Verhalten geworden war, nachdem ich ersetzt wurde, also hatte ich, seit ich meiner leitenden Position entledigt worden war und zu einem Arbeiter ernannt worden war, vorgegeben, fest und entschlossen zu sein, obwohl ich mich innerlich negativ und schwach fühlte. Ich lebte in Satans Täuschung. Ich lebte im Missverständnis und Betrug Gottes. Auch war ich immer noch nicht bereit, mich zu offenbaren und die Wahrheit zu suchen, um meine verdorbene Disposition zu überwinden. Wie verräterisch, wie hinterhältig war ich doch! Jedoch, ganz gleich wie gut ich mich verkleidete und meine wahren Gefühle verbarg, ich konnte Gottes Prüfung nicht entgehen. Der Heilige Geist gebrauchte meine Ineffektivität bei der Arbeit, um alles zu offenbaren. Ich war keineswegs bereit, meinen Status loszulassen, sondern bemühte mich sehr, das Gesicht zu wahren und meinen Stand zu bewahren, indem ich ein falsches Bild von mir projizierte, um meine Brüder und Schwestern zum Narren zu halten und sie zu verwirren. Wie konnte ich nicht gewusst haben, dass ich, wenn ich so handelte, nicht nur mir selbst eine Falle stellte, sondern auch der Familie Gottes einen großen Schaden zufügte? Wie gefährlich war es, mit der Arbeit von Gottes Familie und meinem Leben herumzuspielen!

An diesem Punkt konnte ich nicht anders, als mich selbst zu fragen: Warum projiziere ich immer ein falsches Bild von mir auf andere? Ist es nicht, weil meine verräterische Natur mir befiehlt, mein Gesicht zu wahren und meinen Status zu schützen? Durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes erkannte ich schließlich, wie Satans Gift in mir gärte. Die Sätze „Wie der Baum für seine Rinde lebt, so lebt der Mensch für sein Ansehen“ und „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genau wie eine Gans ihren Schrei ausstößt, wo immer sie fliegt“ hatten bereits so tief in meiner Seele Wurzeln geschlagen, dass alle meine Handlungen von ihnen tief beeinflusst und orchestriert wurden. Ich dachte daran zurück, wie sich das in der Vergangenheit manifestiert hatte: Wieviele Male hatte ich bei der Erfüllung meiner Pflichten entgegen dem Prinzip der Wahrheit gehandelt und die Realität der Situation verborgen um das Gesicht zu wahren und aus Furcht, dass, wenn ich es den anderen sagte, sie mich kritisieren würden? Wieviele Male fügte ich meinem Leben schweren Schaden zu, weil ich, obwohl mir schmerzlich bewusst war, dass meine Kondition in einem schlechten Zustand war und ich wusste, ich sollte mich selbst andern gegenüber offenlegen, mich entschied stillschweigend zu leiden, als mich zu öffnen und nach dem Weg zum Licht zu suchen, aus Furcht davor, dass man auf mich herabschauen würde? Im Wesentlichen verkleidete ich mich selbst in verräterischer Weise und projizierte ein falsches Bild, um Gott zum Narren zu halten und andere zu verwirren, wann immer es um mein Gesicht und meine Reputation ging. Sogar als Gott versuchte, mich durch zahllose Enthüllungen zu retten, befahl meine verräterische Natur mir immer noch, ein falsches Bild zu konstruieren, Gott zu täuschen und andere zu verwirren. Wie konnte Gott auf diese Weise durch mich arbeiten? Wenn ich diesen Weg fortsetzte, wie würde ich dahin kommen, Errettung zu erlangen? Wie würde all dies nicht Gottes Zorn entfachen? Von Furcht ergriffen warf ich mich vor Gott nieder: Allmächtiger Gott, ich verdiene es nicht, vor Dir zu stehen! Meine verräterische Natur hat der Arbeit von Gottes Familie großen Schaden zugefügt, aber Du hast nicht meinen Missetaten entsprechend an mir gehandelt, sondern mir sogar eine Chance gegeben, mich zu bessern. Ich bitte jetzt nicht darum, dass Du mich tolerierst oder dass andere hoch von mir denken, ich bitte nur, dass Deine Züchtigung und Dein Gericht immer bei mir bleiben. Erlaube mir durch Deine Züchtigung und Dein Gericht Deine gerechte Disposition zu sehen und zu einem volleren Verständnis meiner verräterischen Natur zu kommen, sodass ich meine Verkleidung abwerfen und ehrlich leben kann.

Später las ich den folgenden Abschnitt von Gottes Worten: „Ehrlichkeit bedeutet, dass ihr Gott euer Herz gebt; nie ein falsches Spiel mit Ihm spielt; in allen Dingen offen mit Ihm seid; nie die Wahrheit versteckt; nie das tut, was jene über euch täuscht und jene unter euch irreführt und nie etwas tut, nur, um euch bei Gott einzuschmeicheln. Kurzum bedeutet ehrlich zu sein, dass ihr euch in euren Handlungen und Worten von Unreinheiten fernhaltet und weder Gott noch Mensch täuscht. … Wenn du viele Vertraulichkeiten hast, die du widerwillig teilst, und du sehr unwillig bist, deine Geheimnisse – das heißt, deine Schwierigkeiten – vor anderen offenzulegen, um nach dem Weg des Lichtes zu suchen, dann sage Ich, bist du jemand, der die Errettung nicht leicht empfangen wird und nicht leicht aus der Dunkelheit hervorkommen wird. Wenn es dich sehr zufriedenstellt, nach dem Weg der Wahrheit zu streben, dann bist du jemand, der ständig im Licht lebt.“ („Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In Gottes Worten sah ich, dass diejenigen, die nicht bereit sind, ihr Vertrauen zu teilen und ihre Schwierigkeiten offenzulegen, um die Wahrheit zu suchen, verräterisch sind. Weil Gott die Verräterischen hasst und verachtet, haben die verräterischen Menschen das Wirken des Heiligen Geistes nicht in sich und werden, ganz gleich wieviele Jahre sie Glauben an Gott praktizieren, niemals Seine Errettung erhalten und schlussendlich eliminiert werden. Dank der Erleuchtung von Gottes Worten war ich fähig zu erkennen, dass der Grund, warum ich im Dienst an Gott versagt hatte, in meiner eigenen verräterischen Natur lag. Ich war niemals bereit, Gott mein Herz zu geben, mich vor Gott oder meinen Brüdern und Schwestern offenzulegen und Gottes Züchtigungen und Gericht zu empfangen, um mich zu reinigen. Als Ergebnis lebte ich in einem unangemessenen Zustand, hatte das Wirken des Heiligen Geistes verloren und war in die Dunkelheit geraten. Wenn ich, bezüglich meines tatsächlichen Zustands, während der Gemeinschaft mit der verantwortlichen Schwester kommuniziert hätte, hätte sie sicherlich die Wahrheit mit mir kommuniziert und mein Zustand hätte sich sofort verbessert. Wenn ich mich immer einfach offenbart hätte, wäre meine Beziehung zu Gott normal gewesen und ich hätte gegen sie keine Vorurteile gehegt oder der Arbeit von Gottes Familie einen so großen Schaden zugefügt. Ich danke Gott, dass Er mir Seine gerechte Disposition offenbart hat. Durch Gottes Wort wurde ich enthüllt und gerichtet und kam so dazu, meine verräterische Natur zu erkennen und die eigentliche Ursache für mein Versagen. Gottes Enthüllung und Gericht zeigte mir auch einen Weg zum Ausüben: Egal auf wieviele Schwierigkeiten ich treffe oder wie armselig mein Zustand ist, nur indem ich mich selbst offenlege und die Wahrheit gebrauche, um eine Lösung zu erreichen und Gottes Wort gemäß gehe, werde ich das Wirken des Heiligen Geistes erhalten. Nur durch das Abwerfen der Verkleidung und ehrliches Verhalten werde ich Gottes Errettung erlangen.

In Gottes Worten fand ich Hoffnung und mein Herz war tief bewegt. Sogar obwohl meine Handlungen immer schmerzlich für Gott gewesen sind, hat Er mich niemals verlassen, sondern war immer da und bewirkte Seine Errettung in der Stille. Hinter dieser scheinbar ernsten Züchtigung und dem Gericht ist Gottes ernsthafte Erwägung durch und durch erkennbar. Ich erfuhr wirklich, was gemeint ist mit: „Eine Liebe so tiefgehend, wie sie durch die Führung des Sohnes durch den Vater ausgedrückt ist.“ Das Wesen Gottes besteht nicht nur aus Treue, sondern auch aus Schönheit und Güte. Alles, was Er verkündet, ist Wahrheit und sollte von allen Menschen geschätzt werden, denn kein Mitglied der verdorbenen Menschheit besitzt dieses Wesen Gottes. Obwohl meine wahre Natur verräterisch und verabscheuenswürdig ist und alles, was ich getan habe, entgegen der Wahrheit lief, schwöre ich, zu Gott zurückzukehren und mein Äußerstes zu tun, um nach der Wahrheit zu streben, eine Veränderung in meiner Disposition anzustreben und mich nie wieder zu verkleiden, um meinen wertlosen Status und mein Gesicht zu schützen. In Zukunft, egal welche Art schlechter Bedingungen oder Schwierigkeiten ich gegenüberstehe, schwöre ich, mich andern gegenüber beim Suchen nach der Wahrheit offenzulegen und ehrlich zu leben, um Gottes Herz zu trösten!

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