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Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

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61. Die Liebe Gottes inmitten von Schwierigkeiten genießen

Chen Lu    Tonglu, Provinz Zhejiang

Ich wurde in den 1980ern in einem Dorf geboren – wir waren seit Generation eine Familie von Bauern. Ich warf mich in meine Studien, sodass ich an den Aufnahmeprüfungen zum College teilnehmen und dem dörflichen Leben der Armut und Rückständigkeit entkommen konnte. Als ich in die Oberschule kam, begegnete ich der „Geschichte der Westlichen Kunst“ und als ich so viele schöne Gemälde sah, wie zum Beispiel „Genesis“, „Der Garten Eden“ und „Das letzte Abendmahl“ erkannt ich erst, dass es einen Gott im Universum gab, der alle Dinge erschaffen hatte. Ich kann nicht anderes, als ein Herz zu haben, dass sich ganz nach Gott sehnt. Nachdem ich das College abgeschlossen hatte, fand ich sehr leicht eine Arbeit und einen großartigen Partner. Ich hatte endlich meine Hoffnungen sowie die meiner Vorfahren verwirklicht. Ich habe mit der Tradition meiner Ahnen gebrochen, den Kopf gesenkt und den Rücken gegen den Himmel zu halten, und im Jahr 2008 brachte die Geburt eines Kindes noch mehr Freude in mein Leben. Wenn ich auf all das blickte, das ich in meinem Leben hatte, glaubte ich, das ich ein glückliches, bequemes Leben haben sollte. Jedoch, als ich dieses beneidenswerte, schöne Leben genoss, konnte ich niemals diese unbestimmte Gefühl von Leere tief in meinem Herzen abschütteln. Dies gab mir das Gefühl großer Verwirrung und Hilflosigkeit.

Im November des Jahres 2008 sprach meine Familie zu mir über das Evangelium der Letzten Tage des Allmächtigen Gottes. Durch die Worte Gottes habe ich endlich verstanden, dass Er die Quelle des Lebens der Menschheit ist und Seine Worte die treibende Kraft und die Säule unseres Lebens sind. Wenn wir Gottes Nahrung und Ernährung für unsere Leben aufgeben, werden unsere Seelen leer und alleine sein und gleichgültig, welche materiellen Genüsse wir haben, werden wir niemals in der Lage sein, die Bedürfnisse unserer Seelen vollauf zu befriedigen. Es ist gerade so, wie der Allmächtige Gott sagte: „Letzten Endes ist der Mensch ein Mensch. Die Stellung und das Leben Gottes kann von keinem Menschen ersetzt werden. Die Menschheit benötigt nicht nur einfach eine gerechte Gesellschaft, in der jeder gut ernährt, gleich und frei ist, sondern Gottes Erlösung und Seine Lebensfürsorge für sie. Erst wenn der Mensch Gottes Erlösung und Seine Lebensfürsorge empfängt, können die Bedürfnisse, das Verlangen nach Ergründung und die geistliche Leere des Menschen beigelegt werden“(„Gott waltet über das Schicksal der gesamten Menschheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Seine Worte überspülten meine Seele, wie eine Quelle in der Wüste und sie ließen die Verwirrung in meinem Herzen frei. Ab diesem Zeitpunkt las ich mit Heißhunger und großem Durst die Worte Gottes und es gab immer ein unaussprechliches Gefühl der Leichtigkeit in meinem Herzen, dass meine Seele endlich nach Hause zurückgekehrt war. Bald darauf arrangierte die Kirche, dass sich einige Brüder und Schwestern mit mir trafen, und zwar ununterbrochen, egal wie stürmisch das Wetter war. Während dieser Zeit gab es viele Dinge, die ich nicht verstand und die Brüder und Schwestern kommunizierten immer geduldig mit mir. Es gab kein bisschen an Irritation und niemand machte sich über mich einfach lustig und dadurch fühlte ich die Ernsthaftigkeit und Liebe dieser Brüder und Schwestern. Als ich mehr von der Wahrheit verstand, begann ich das dringende Verlangen Gottes zu verstehen, die Menschheit zu erretten, und ich sah, dass die Brüder und Schwestern sich selbst einsatzfreudig verausgabten und das Evangelium für Gott predigten. Ich wollte auch meine eigene Pflicht erfüllen, aber mein Kind war klein und ich hatte niemand anderes zu Betreuung, daher betete ich einfach zu Gott, dass er mir einen Weg aus dem Dilemma zeigen solle. Später erfuhr ich, dass es eine Schwester gab, die eine Vorschule leitete, daher sandte ich mein Kind zu ihr. Sie versprach mir, ohne zu zögern bei der Betreuung meines Kindes zu helfen, und sie wollte nicht einmal Unterrichtsgebühren oder die Kosten für die Mahlzeiten akzeptieren. Ab diesem Zeitpunkt half mir diese Schwester nicht nur, indem sie während des Tages nach meinen Kind sah, sondern sie half manchmal auch an den Abenden. Die Handlungen dieser Schwester bewegten mich zutiefst und ich wusste, dass dies alles von Gottes Liebe kam. Um Seine Liebe zu vergelten, schloss ich mich ohne zu zögern denjenigen an, die das Evangelium predigen. Während ich das Evangelium predigte, sah ich die bekümmerten Zustände von einem Menschen nach dem anderen, die nicht vom Glanz Gottes erhellt waren. Ich hörte das Gejammer über ihre harten Lebenswege und ich sah auch, wie ihre Gesichter mit Freude und Glückseligkeit erfüllt waren, nachdem sie Gottes Erlösung der letzten Tage erfahren hatten. Des regte meine Leidenschaft für die Verkündigung des Evangeliums noch mehr an und ich beschloss, das Evangelium Gottes zu noch mehr Menschen zu bringen, die in Finsternis lebten und die nach dem Licht dürsteten! Aber gerade zu dieser Zeit begann die KPCh-Regierung die Brüder und Schwestern in schlimmer Weise zu unterdrücken und zu verfolgen und ich litt ebenfalls unter dieser Katastrophe.

Es war der Morgen des 21. Dezember 2012. Mehr als ein Dutzend Brüder und Schwestern waren bei einem Treffen im Haus eines Gastgebers, als plötzlich an die Tür gehämmert wurde und man schrie: „Öffne die Tür! Öffne die Tür! Inspektion des Hauses!“ Gerade als eine Schwester die Tür öffnete erzwangen sich sechs oder sieben Polizisten, die Schlagstöcke schwangen, den Eintritt. Sie schoben uns grob auseinander und begannen dann, Schubladen zu durchsuchen. Eine junge Schwester trat hervor und fragte sie: „Wir treffen uns bei unserem Freund und haben nicht gegen das Gesetz verstoßen. Warum durchsucht ihr das Haus?“ Die Polizisten antworteten wütend: „Benimm dich! Wenn wir dir befehlen, dort stehen zu bleiben, bleib einfach dort stehen. Wenn wir dich nicht auffordern zu sprechen, halte den Mund!“ Dann stießen sie sie brutal zu Boden und schrien aggressiv: „Wenn du Widerstand leisten willst, schlagen wir dich!“ Sie hatte einen abgebrochenen Fingernagel und ihr Finger blutete. Als ich die wütenden Gesichter der Polizisten sah, fühlte ich sowohl Hass als auch Angst, daher betete ich still zu Gott, dass er mir Kraft und Vertrauen geben möge, um mich davor zu schützen, zu bezeugen. Nachdem ich gebetet hatte, beruhigte sich mein Herz erheblich. Die Polizei beschlagnahmte viele evangelische Materialien und Sammlungen der Worte Gottes, dann geleiteten sie uns zu Polizeifahrzeugen.

Sobald wir auf dem Revier angekommen waren, konfiszierten sie alles, was wir bei uns trugen und sie befragten uns nach unseren Namen und Adressen und wer unsere Kirchenführer seien. Ich hatte Angst, meine Familie hineinzuziehen, daher sagte ich nichts. Eine andere Schwester sagte auch nichts und daher sahen uns die Polizisten als die Rädelsführer an und sie bereiteten sich darauf vor, uns getrennt zu prüfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich große Angst – ich hatte gehört, dass die Polizei besonders brutal mit Menschen umging, die nicht aus der Gegend stammten und ich war als ein Ziel für ein Verhör eingestuft, Das würde sicher mehr Bösartigkeit und weniger Glück bedeuten. Gerade, als ich mich in einem fürchterlichen Zustand befand und in Angst lebte, hörte ich, wie meine Schwester, die sich ganz in meiner Nähe befand, betete: „Oh Gott, Du bist unser Fels, unsere Zuflucht. Satan ist unter Deinen Füssen und ich bin gewillt, nach Deinen Worten zu leben und Zeugnis abzulegen, um Dich zufrieden zu stellen!“ Nachdem ich dies gehört hatte, erhellte sich mein Herz. Ich dachte: „Es ist wahr – Gott ist unser Fels, Satan ist unter Seinen Füssen, warum ängstige ich mich dann? Solange ich mich auf Gott verlasse und mit Ihm zusammenarbeite, kann Satan besiegt werden!“ Plötzlich hatte ich keine Angst mehr, aber ich schämte mich auch. Ich dachte an die Tatsache, dass, als diese Schwester dies erfuhr, sie auf der Grundlage von Gottes Worten leben konnte und nicht das Vertrauen in Gott verlor, aber ich war ängstlich und feige gewesen. Ich hatte nicht das geringste Bisschen Rückgrat von jemandem, der an Gott glaubt. Dank der Liebe Gottes und durch das Gebet dieser Schwester, die mich motivierte und mir geholfen hat, hatte ich keine Angst mehr vor der despotischen Macht der Polizei. Ich beschloss im Stillen: „Auch, wenn ich heute verhaftet wurde, bin ich entschlossen, Zeugnis abzulegen, um Gott zufriedenzustellen. Ich werde absolut kein Feigling sein, der Gott im Stich lässt!“

Um circa 10 Uhr legten mir zwei Polizisten Handschellen an und brachten mich in einen Raum, um mich alleine zu verhören. Einer der Polizisten sprach mit mir im lokalen Dialekt. Ich verstand nichts und als ich ihn fragte, was er gesagt hatte, erzürnte sie diese Frage unerwartet. Einer der dabeistehenden Polizisten schrie: „Du hast keinen Respekt vor uns!“ Während er sprach, rannte er herüber und ergriff mein Haar und schleuderte mich vor und zurück. Mir war schwindelig und ich wurde umher geschleudert und meine Kopfhaut fühlte sich an, als würde sie abgezogen und mein Haar ausgerissen. Gleich danach rannte ein anderer Polizist auf mich zu und schrie: „Also, müssen wir hart spielen? Sprich! Wer brachte dich dazu, das Evangelium zu predigen?“ Ich war voller Wut und antwortete: „Das Predigen des Evangeliums ist meine Pflicht.“ In der Sekunde, in der ich dies sagte, kam der erste Polizist noch einmal, packte mich bei den Haaren, schlug mich ins Gesicht, prügelte mich und schrie: „Ich werde dich noch mehr predigen lassen! Ich werde dich noch mehr predigen lassen!” Er schlug mich solange ins Gesicht, bis es rot war und schmerzte und es begann anzuschwellen. Als er es satt hatte, mich zu schlagen, ließ er mich gehen, nahm dann das Mobiltelefon und den MP3-Spieler, die sie bei mir gefunden hatten, und fragte mich nach Informationen über die Kirche. Ich verließ mich auf die Weisheit im Umgang mit ihnen. Aus dem Nichts fragte ein Polizist: „Du bist nicht von hier. Du sprichst Mandarin so gut, dass du definitiv kein normaler Mensch bist. Sei ehrlich! Wieso kamst du hierher? Wer hat dich hierher geschickt? Wer ist Euer Führer? Wie hast du mit der Kirche hier Kontakt aufgenommen? Wo wohnst du?“ Als ich hörte, dass diese Polizisten mich als eine wichtige Person ansah und sie darauf bestanden, von mir Informationen über die Kirche zu sammeln, ging mir das Herz bis zum Hals und ich rief Gott zu, mir Vertrauen und Stärke zu geben. Durch das Gebet beruhigte mich mein Herz langsam und ich antwortete: „Ich weiß gar nichts.“ Als sie mich dies sagen hörten, hämmerten sie wütend auf den Tisch und schrien: „Warte nur, wir werden sehen, wie du dich in einer Weile fühlst!“ Dann nahmen sie meinen MP3-Spieler und drückten die Abspieltaste. Ich hatte furchtbare Angst. Ich wusste nicht, welche Mittel sie einsetzen würden, um sich mit mir zu befassen, daher rief ich dringend zu Gott. Ich hatte nicht angenommen, dass das, was abgespielt wurde, die Aufnahme eines Austauschs über den Eintritt ins Leben war: „Glaubt ihr, dass diese Art Mensch gerettet werden kann? Er hat keine Hingabe zu Christus. Er ist nicht gleichen Geistes mit Christus. Wenn er Widrigkeiten begegnet, trennt er sich von Christus und geht seinen eigenen Weg. Er wendet sich von Gott ab und folgt damit dem Satan. … Während der Herrschaft des großen roten Drachen, während du das Werk Gottes erlebst – wenn du in der Lage bist, dich von dem großen roten Drachen abzuwenden und an der Seite Gottes zu stehen, gleichgültig, wie er dich verfolgt oder unterdrückt, kannst du Gott absolut gehorchen und kannst dich Gott bis zum Tode hingeben. Nur diese Art von Person ist es wert, ein Überwinder genannt zu werden, ist es wert, jemand genannt zu werden, der des gleichen Geistes wie Gott ist“ („Um errettet und perfektioniert werden zu können muss man in die zehn Aspekte der Wirklichkeit der Worte Gottes eintreten“ in „Austausch und predigen über den Eintritt ins Leben IV“). Als ich die Worte „trennt er sich“ hörte, fühlte ich einen Stoß des Schmerzes in meinem Herzen. Ich konnte nicht umhin zu denken, dass, als der Herr Jesus wirkte, diejenigen, die Ihm folgten und Seine Gnade genossen, viele waren, aber als Er ans Kreuz genagelt wurde und die römischen Soldaten die Christen rechts und links festnahmen, flohen viele Menschen vor Angst. Dies schmerzte Gott sehr! Aber dann, welcher Unterschied bestand zwischen mir und diesen undankbaren Menschen? Als ich die Gnade und den Segen Gottes genoss, war ich voller Zuversicht, Gott zu folgen, aber als ich mit Widrigkeiten konfrontiert wurde, die mich dazu zwangen, zu leiden und einen Preis zu zahlen, war ich furchtsam und ängstlich. Wie konnte dies Gottes Herz Trost spenden? Ich dachte an die Tatsache, dass Gott eindeutig wusste, dass eine Inhaftierung in China, diesem von Atheisten regierten Land, große Gefahren darstellen würde, aber um uns korrupte menschliche Wesen zu retten, kam er dennoch ohne zu zögern zu diesem Platz von Dämonen, tolerierte ihr Streben und ihre Unterdrückung, und Er führte uns persönlich auf den Pfad der Verfolgung der Wahrheit. Wenn ich die Bereitschaft Gottes sehe, alles zu opfern, alles aufzugeben, um uns zu retten, warum kann ich dann nicht als jemand, der die Gnade Seiner Rettung genossen hat, einen kleinen Preis für Ihn zahlen? In meinem Bewusstsein fühlte ich mich zurechtgewiesen und ich hasste es, dass ich so selbstsüchtig, so wertlos war. Ich fühlte wirklich tief, dass Gott voller Hoffnung und Sorge für mich war. Ich fühlte, Er genau wusste, dass ich unreif in meiner Statur und angesichts von Satans Despotismus ängstlich war. Er gestattete mir, dies durch das Mittel der Polizei zu hören, die diese Aufnahme abspielte. Er gestattete mir, Seinen Wille zu verstehen, sodass ich inmitten des Unglücks und der Unterdrückung Zeugnis für Gott ablegen und Ihn zufriedenstellen konnte. Für einen Moment war ich von Gottes Liebe so bewegt, dass Tränen über mein Gesicht liefen und ich sagte still zu Gott: „Oh Gott! Ich möchte nicht jemand sein, der sich von Dir abwendet und Dich verletzt. Ich möchte bei Dir durch die Freuden und das Leid bleiben. Gleichgültig, wie Satan mich foltert, ich bin entschlossen, Zeugnis abzulegen und Deinem Herz Trost zu spenden.“

Dann gab es einen plötzlichen Knall, als der Polizist den Spieler ausschaltete, dann eilten er auf mich zu und sagte voller Hass: „Das ist richtig, ich bin der große rote Drachen und heute bin ich gekommen, um Dich zu foltern!“ Dann befahlen sie mir, mich mit bloßen Füssen auf den Boden zu stellen und sie ketteten meine rechte Hand mit Handschellen an einen Eisenring in der Mitte eines Betonblocks. Ich musste vornüber gebeugt stehen, weil der Block so klein war. Sie gestatteten mir weder, mich niederzukauern, noch gestatteten sie mir, meine linke Hand zu verwenden, um meine Beine zu stützen. Ich konnte nach einer Weile nicht mehr stehen und wollte mich hinhocken, aber die Polizisten kamen zu mir und schrien: „Nicht hocken! Wenn du weniger leiden willst, dann beeile dich mit deinem Geständnis!“ Alles was ich tun konnte, war die Zähne zusammenzubeißen und es zu ertragen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit verging. Meine Füße waren wie Eis, meine Beine schmerzten und waren taub und als ich wirklich nicht mehr länger stehen konnte, hockte ich mich hin. Die Polizisten hoben mich auf, brachten eine Tasse kaltes Wasser und schütteten sie auf meinen Hals aus. Mir war so kalt, dass ich anfing zu zittern. Dann entfernten sie meine Handschellen, drückten mich auf einen Holzstuhl, fesselten meine Hände an die gegenüberliegenden Seiten des Stuhls, öffneten die Fenster und stellten die Klimaanlage an. Es gab plötzlich einen kalten Windstoß, der mich traf und ich zitterte vor Kälte. Ich konnte nicht anders als Schwäche in meinem Herzen spüren, aber inmitten dieses Leidens betete ich ohne Unterlass, bettelte Gott an, mir die Willensstärke und die Kraft zu geben, diesen Schmerz zu ertragen, es mir zu ermöglichen, die Schwäche des Fleisches zu überstehen. Gerade da leitete mich ein Lied der Worte Gottes von innen: „Obwohl es im Fleisch ein Leiden ist, halte nicht an den Ideen Satans fest. … Der Glaube ist eine Brücke aus einem Rohling: Wer auch immer den Tod fürchtet, wird eine schwere Zeit haben, sie zu überqueren und wer auch immer sein Leben aufgibt, wird sie sicher überqueren“ („Zeugnis abzulegen, braucht wahre Treue” in „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“). Gottes Worte ließen mich verstehen, warum Satan mein Fleisch foltern wollte, um mich Gott verraten zu lassen und wenn ich einen Gedanken an das Fleisch verschwendete, würde ich seiner List zum Opfer fallen. In meinem Geiste dachte ich über diese beiden Sätze nach und sagte mir, dass ich wegen der List Satans wachsam sein und mich seinen Ideen verweigern musste. Später nahm die Polizisten einen großen Topf kalten Wassers und sie gossen ihn mir vollständig über den Kopf. Meine ganze Kleidung war vollständig durchnässt. In diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich in eine Kühlbox gefallen. Die Polizei so verachtenswert, so teuflisch zu sehen, war ich voller Verbitterung. Ich dachte: „Diese Bande von Dämonen wird alles tun, um mich dazu zu bringen, Gott zu verraten. Ich werde es keinesfalls zulassen, dass ihr Plan Erfolg hat!“ Als sie sahen, wie fürchterlich ich zitterte, ergriff ein Polizist eine Handvoll meiner Haare und zog meinen Kopf nach oben, sodass ich durch das Fenster in den Himmel sehen konnte, und dann sagte er höhnisch: „Ist dir nicht kalt? Dann lass Deinen Gott kommen und dich retten!“ Als sie sahen, dass ich keine Reaktion zeigte, gossen die Polizisten erneut einen großen Topf kalten Wassers über mich und stellten die Klimaanlage auf die kälteste Einstellung, dann blies sie direkt auf mich. Schwall auf Schwall Knochen durchdringender kalter Luft, die auf mich geweht wurde, trafen mich zusammen mit dem kalten Wind. Mir war so kalt, dass ich mich zusammenrollte und praktisch festfror. Ich fühlte, dass mein ganzer Körper steif geworden war. Mein Vertrauen schwand Stück für Stück und ich konnte nicht anders, als verrückte Gedanken zu haben: „Es ist solch ein kalter Tag, aber sie überschütten mich mit kaltem Wasser und sie schalten die Klimaanlage ein. Versuchen sie, mich lebendig einzufrieren? Wenn ich hier sterbe, würden meine Verwandten nicht einmal etwas davon wissen.“ Gerade als ich in der Dunkelheit versank, dachte ich plötzlich an das Leiden, das Jesus erduldete, als er ans Kreuz genagelt wurde, um die Menschheit zu erlösen. Er hat gesagt: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle“ (Matthäus 10,28). Dann dachte in an Gottes Worte in diesem Lied: „Doch wegen des liebenden Gottes, würdest du jede Not ertragen, dein Leben aufgeben und alles“ („Ich werde nicht ruhen bis ich Gott erlangt habe“ in „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“). Diese Worte von Gott elektrisierten mich – ja! Dieser Tag, an dem ich Zeugnis für Gott ablegen konnte, richtete Er mich auf – wie konnte ich nur einen Gedanken an das Fleisch verschwenden? Auch wenn dies bedeutete, dass ich mein Leben verlieren würde, war ich entschlossen, Gott gegenüber treu zu sein. Plötzlich sprang mein Herz und ich fühlte mich sehr angeregt. Ich betete leise zu Gott: „Oh Gott! Du hast mir diesen Atem gegeben, ich würde eher sterben als mich an das Leben zu klammern und Dir gegenüber als Verräterin zu handeln!“ Langsam fühlte ich mich nicht mehr ganz so kalt, was mir erlaubte, Gottes Gemeinschaft und Trost wirklich zu spüren. Von Mittag bis gegen 7 Uhr abends hat mich die Polizei weiter ununterbrochen verhört Sie sahen, dass ich meinen Mund keinesfalls aufmachen würde. Also sperrten sie mich in den Verhörraum und haben mich weiterhin mit kalter Luft angeblasen.

Nach dem Abendessen verstärkte die Polizei die Intensität ihres Verhörs. Sie bedrohten mich bösartig und sagten: „Sag es uns! Wer ist der Anführer Eurer Kirche? Wenn du es uns nicht sagst, haben wir andere Mittel. Wir können dich zwingen, den Saft von scharfen Paprikaschoten oder Seifenlauge zu trinken und Kot zu essen. Wir können dich nackt ausziehen, dich in den Keller werfen und dich erfrieren lassen! Wenn du heute nicht redest, fragen wir dich morgen erneut. Die Zeit ist auf unserer Seite!“ Als die Polizisten dies sagten, sah ich wirklich, dass sie überhaupt keine Menschen waren, sondern eine Meute von Dämonen in Menschengestalt. Je mehr sie mich auf diese Art und Weise bedrohten, desto mehr hasste ich sie in meinem Herzen und desto mehr war ich entschlossen, ihnen jemals zu unterliegen. Als sie sahen, dass ich mich niemals unterwerfen würde, fanden sie einen Kleidersack, durchnässten ihn mit Wasser und zogen ihn mir über den Kopf. Sie drückten ihn auf meinen Kopf und ich durfte mich nicht bewegen, dann zogen sie ihn zu. Ich konnte mich überhaupt nicht bewegen, weil meine Hände an den Stuhl gefesselt waren. Nach kurzer Zeit war ich kurz davor zu ersticken. Ich hatte das Gefühl, dass mein ganzer Körper steif geworden war. Dies war aber immer noch nicht genug, ihren Hass zu zerstreuen. Sie nahmen einen Topf mit kaltem Wasser und gossen es mir in die Nase, bedrohten mich und sagten, wenn ich nicht rede, würde ich ersticken. Der nasse Sack selbst ließ keine Luft durch, und obendrein wurde mir Wasser in die Nase gegossen. Das Atmen war so schwierig, und es fühlte sich an, als würde der Tod mir näherkommen. Ich betete leise zu Gott: „Oh Gott, dieser mein Atem wurde mir von Dir gegeben, und heute sollte ich für Dich leben. Gleichgültig, wie die Polizei mich foltert, ich werde Dich nicht verraten. Wenn Du verlangst, dass ich mein Leben opfere, bin ich bereit, Deinen Plänen und Regelungen ohne die kleinste Beschwerde zu gehorchen…“ Sie fuhren weiter fort, mich zu foltern. Gerade als ich dabei war, das Bewusstsein zu verlieren und kurz davor war, mit dem Atmen aufzuhören, ließen sie auf einmal locker. Ich konnte nicht anders, als in meinem Herzen Gott zu danken. Ich hatte lebhaft erlebt, dass Gott der Herr von allem ist, dass Er stets über mich wacht und mich schützt und auch wenn ich in die Hände der Polizei fiel, erlaubte Gott ihnen nur, mein Fleisch zu foltern, aber er gestattete ihnen nicht, mir mein Leben zu nehmen. Danach wuchs mein Vertrauen.

Am nächsten Tag zur Mittagszeit, brachten einige Polizisten eine weitere Schwester und mich zu einem Polizeiauto und brachten uns zur Haftanstalt. Einer von ihnen sagte zu mir einschüchternd: „Du bist nicht aus dieser Gegend. Wir sperren dich für bis zu sechs Monate ein, dann verurteilen wir dich zu 3 bis 5 Jahren, es wird auf jeden Fall keiner wissen.“ „Freiheitsstrafe?“ Sobald ich hörte, dass ich zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden würde, konnte ich nicht anders als schwach werden. Ich hatte das Gefühl, dass wenn ich meine Zeit absitzen würde, die Leute auf mich herabschauen würden. Gerade als ich voller Schmerzen und schwach war, zeigte mir Gott erneut Seine Gnade. Die anderen Menschen, mit denen ich in eine Zelle gesteckt wurde, waren alles Schwestern, die an den Allmächtigen Gott glaubten. Obwohl sie in dieser Höhle von Dämonen waren, zeigten sie nicht die geringste Angst. Sie ermutigten und unterstützten einander und wenn sie sahen, dass ich depressiv und schwach war, sprachen sie mit mir über ihre persönlichen Erfahrungen und legten Zeugnis ab, was mir Vertrauen in Gott gab. Sie sangen auch die Hymne der Erfahrung, um mich zu ermutigen: Du verausgabst dich für Gott, ich weihe mich Gott. Unsere Lieben verleugnen uns und weltliche Menschen verleumden uns. Dem wahren Gott zu folgen ist ein steiniger Weg, und wir müssen alles geben, was wir haben, um das Evangelium vom Reich Gottes zu verbreiten. Ah… . Lass den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter los und heiße im Bittersüßen willkommen, um Gottes Forderungen zu erfüllen, um Seinen Anordnungen zu gehorchen. Betrete den Weg der Gottesliebe, erleben den Schmerz des menschlichen Lebens, gehen ohne Klage durch die Gefahr, leide im Fleisch, während wir Gott in unserem Herzen lieben, gib Zeugnis überall, bezeuge Gottes Handeln. Ah.... Die Unterdrückung und das Leiden ertragend, die Höhen und Tiefen des Lebens durchlebend, bin ich bereit, die Energie meines Lebens zu verbrauchen und den Willen Gottes zu erfüllen. Selbst wenn ich ein Leben lang leide, bin ich bereit, Seinen Willen zu erfüllen.“ („Der steinige Weg, Gott zu folgen“ „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“). Wenn ich über dieses Lied nachdachte, fühlte ich die Lebenskraft dieser Schwestern und war sehr ermutigt. Es war wahr, wir folgten dem wahren Gott und beschritten den richtigen Lebensweg in einem Land unter der Herrschaft einer atheistischen Partei, die Gott als Feind sah. Uns war bestimmt, viel Mühsal zu erleiden, aber all dies hatte eine Bedeutung und sogar im Gefängnis zu sitzen war eine ruhmreiche Angelegenheit, weil wir schikaniert wurden, weil wir nach der Wahrheit strebten und Gottes Weg folgten. Es war vollkommen anders als wenn weltliche Menschen für das Begehen schrecklicher Straftaten ins Gefängnis gesteckt werden. Ich dachte dann an die Generationen von so vielen Heiligen, die Verfolgung und Erniedrigung erlitten hatten, um an dem wahren Pfad festhalten zu können. Aber jetzt war ich freizügig mit so viel von dem Wort Gottes versorgt worden – ich verstand die Wahrheit, die Generationen von Menschen nicht in der Lage waren, zu verstehen, ich kannte Geheimnisse, die Generationen nicht kannten, warum konnte ich also nicht ein wenig Leid ertragen, um von Gott Zeugnis abzulegen? Wenn ich daran dachte, kroch ich wieder aus meinem Zustand der Schwäche heraus, mein Herz war vollen Vertrauens und Stärke und ich war entschlossen, mich auf Gott zu verlassen und der Folter von morgen und den Forderungen nach einem Geständnis hoch erhobenen Hauptes zu begegnen.

Zehn Tage später schickte mich die Polizei alleine in das Untersuchungsgefängnis. Ich sah, dass alle anderen Leute dort wegen Betruges, Diebstahls und illegalen Geschäften festgehalten wurden. Sobald ich dort ankam, sagten sie zu mir: „Jeder, der hier ankommt, kommt im Allgemeinen nicht mehr heraus. Wir warten alle auf unsere Urteile, und einige von uns warten schon seit Monaten.“ Wenn ich diese Menschen ansah, war ich so nervös, dass mein Herz kurz davor war, zu zerspringen. Ich hatte Angst, dass sie mich schlecht behandeln würden, und als ich dann daran dachte, dass die Polizei mich mit ihnen einsperren würde, dachte ich, dass sie mir höchstwahrscheinlich die Strafe eines Verbrechers geben würden. Ich hatte gehört, dass einige Brüder und Schwestern schon seit acht Jahren inhaftiert waren. Ich wusste nicht, wie lange meine Freiheitsstrafe sein würde und ich war erst 29 Jahre alt! Meine Jugend kann doch unmöglich eingesperrt in dieser dunklen Zelle verbracht werden? Wie viele meiner Tage würde ich von jetzt an hier verbringen? In diesem Moment hatte es den Anschein, dass meine Heimatstadt, meine Eltern, mein Ehemann und mein Kind plötzlich alle so weit weg von mir waren. Es war, als würde ein Messer in meinem Herzen herumgedreht und Tränen stiegen in meinen Augen auf. Ich wusste, dass ich auf Satans Betrügereien hereingefallen war, daher rief ich inbrünstig nach Gott und hoffte, dass er meine Flucht aus diesem Leiden anführen möge. Inmitten meines Gebetes fühlte ich eine klare Führung in mir: Wenn du dem ausgesetzt bist, hast du die Erlaubnis von Gott. Genauso, wie Hiob geprüft wurde, jammere nicht. Gleich brachten mir Gottes Worte erneut Erleuchtung: „Würdest du dich eher all Meinen Maßnahmen unterwerfen (sei es Tod oder Vernichtung) oder auf halbem Weg fliehen, um Meiner Züchtigung zu entgehen?“ („Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Das Urteil und die Züchtigung in Gottes Worten brachten mich dazu, dass ich mich schämte. Ich sah, dass ich nicht im Entferntesten Gott gegenüber aufrichtig war, sondern dass ich einfach nur gesagt hatte, dass ich ein guter Zeuge für Ihn sein wollte. Als ich jedoch tatsächlich der Gefahr ausgesetzt war, eingesperrt zu sein, wollte ich nur fliehen. Es gab keine praktische Fähigkeit, um der Wahrheit Willen zu leiden. Wenn ich an den Moment zurückdachte, in dem ich verhaftet wurde, war Gott stets an meiner Seite. Er verließ mich auf keinen Schritt des Weges, aus Angst, dass ich von meinem Weg abkommen oder auf dem Pfad stolpern könnte. Gottes Liebe für mich war völlig aufrichtig und überhaupt nicht leer. Ich aber war selbstsüchtig und nur an mir selbst interessiert und dachte die ganze Zeit nur an meine eigenen fleischlichen Gewinne und Verluste. Ich war nicht gewillt irgendeinen Preis für Gott zu zahlen – wie konnte ich überhaupt Menschlichkeit besitzen? Ein Gewissen? War ich nicht einfach nur ein kaltblütiges Tier ohne Herz, ohne Seele? Wenn ich an all das dachte, war ich voller Bedauern und Schuldgefühle. Ich betete leise zu Gott und bereute: „Oh Gott! Ich war im Unrecht. Ich kann Dir gegenüber kein Lippenbekenntnis mehr abgeben und Dich betrügen. Ich bin bereit, die Wirklichkeit der Erfüllung Deiner Wünsche auszuleben. Gleichgültig, wie meine Strafe aussehen wird, ich werde sicherlich Zeugnis für Dich ablegen – ich bitte Dich nur, mein Herz zu schützen.“ Gerade da kam die Anführerin der Gefangenen herein und sagte zu mir: „Ich weiß nicht, warum du hier bist, aber haben ein Sprichwort: ‚Gestehe, um eine Pause zu haben, und du wirst bis ans Lebensende im Gefängnis sitzen. Widerstehe wütend und du kannst dein Leben ausleben.‘ Wenn du nicht reden willst, rede nicht.“ Ich dankte Gott für diese unglaubliche Regelung und die Weisheit, die mir durch die Anführerin der Gefangenen zukam. Ich dankte auch dafür, dass die anderen Insassen mich nicht nur nicht schikanierten, sondern sich in der Tat um mich sorgten, mir Kleider gaben, mir bei den Mahlzeiten extra Essen gaben und mit mir Früchte und kleine Gerichte teilten, die sie selbst gekauft hatten und sie halfen mir auch bei meiner täglichen Arbeit. Ich wusste, dass dies alles Gottes Planung und Regelung war. Es war Gottes Mitgefühl für meine kindliche Art. Angesichts Seiner Liebe und Seines Schutzes, fasste ich den Entschluss: „Gleichgültig, wie lange meine Haftstrafe sein wird, ich werde Zeugnis für Gott ablegen!“

Im Untersuchungsgefängnis verhörte mich die Polizei alle paar Tage. Als sie bemerkten, dass eine harte Linie bei mir nicht funktionierte, wechselten sie zu einem weichen Ansatz. Der Polizist, der mich verhörte, wählte bewusst eine unbeschwerte Art und plauderte mit mir, gab mir gute Nahrung zu essen und er sagte, dass er mir helfen könne, einen guten Arbeitsplatz zu finden. Ich wusste, dass dies die Betrügerei von Satan war, daher betete ich jedes Mal, wenn der Polizist mich verhörte, zu Gott und bat Ihn, mich zu schützen und nicht zuzulassen, dass ich diesen Listen zum Opfer fiele. Einmal, als er mich verhörte, offenbarte der Polizist endlich seine dunklen Absichten: „Wir haben kein Hühnchen mit dir zu rupfen, wir wollen einfach nur gegen die Kirche des Allmächtigen Gottes hart durchgreifen. Wir hoffen, dass du dich uns anschließen kannst.“ Als ich diese bösen Worte hörte, wurde ich tief in meinem Innersten zornig. Ich dachte: „Gott erschuf den Menschen und hat bis heute für uns gesorgt und uns auf dem ganzen Weg bis jetzt geführt. Und nun ist Er gekommen, um diejenigen zu erretten, die Er erschaffen hat und um uns dabei zu helfen, aus unserem Abgrund des Leidens zu entfliehen. Was um alles in der Welt ist falsch daran? Warum ist es so verhasst, so verunglimpft von diesen Teufeln? Wir sind Gottes Schöpfung. Gott zu folgen und Ihn anzubeten, ist richtig und angemessen, warum also würde Satan auf diese Art und Weise gegen uns arbeiten, uns sogar die Freiheit, Gott zu folgen, wegnehmen? Nun versuchen, sie mich dazu zu bringen eine ihrer Marionetten zu werden, um Gott niederstrecken zu können. Die KPCh-Regierung ist wirklich eine Bande von Dämonen, die entschlossen ist, sich Gott zu widersetzen. Sie sind solch böse Reaktionäre!“ Ich hatte daraufhin ein unbeschreibliches Gefühl des Schmerzes in meinem Herzen und alles was ich wollte, war Zeugnis für Gott abzulegen und Sein Herz zu trösten. Als die Polizisten sahen, dass immer noch nicht reden würde, begannen Sie, psychologische Methoden gegen mich anzuwenden. Sie fanden meinen Ehemann über China Mobile und brachten ihn und mein Kind, damit diese mich überzeugen sollten. Mein Mann hatte anfänglich keine Probleme mit meinem Glauben an Gott, aber nachdem er von der Polizei getäuscht worden war, sagte er mir immer wieder: „Ich flehe dich an, deinen Glauben aufzugeben. Denke wenigstens an unser Kind, wenn schon nicht an mich. Eine Mutter zu haben, die im Gefängnis sitzt, wird furchtbare Auswirkungen für ihn haben. …“ Ich wusste, dass mein Mann dies aus Unwissenheit sagte, daher unterbrach ich ihn und sagte: „Verstehst Du mich immer noch nicht? Wir haben so viele Jahre zusammengelebt und hast Du mich jemals etwas Gottloses tun gesehen? Wenn Du etwas nicht verstehst, dann halt einfach Deinen Mund.“ Als mein Mann sah, dass seine Worte mich nicht umstimmen konnten, ließ er diese grausamen Worte fallen: „Du bist so starrköpfig und willst nicht zuhören – ich werde mich daher einfach scheiden lassen!“ Dieses Wort ‚Scheidung‘ drang tief in mein Herz ein. Es ließ mich die KPCh-Regierung nur noch mehr hassen. Es waren ihre Verleumdung und Säen von Zwietracht, die meinen Mann Gottes Werk auf diese Art und Weise hassen und solch unsensible Worte zu mir sagen ließen. Die KPCh-Regierung ist in Wirklichkeit der Schuldige, der das gemeine Volk auffordert, den Himmel zu beleidigen! Sie war auch der Täter, der unsere Gefühle als Ehemann und Ehefrau untergraben hat! Bei diesem Gedanken wollte ich nichts mehr zu meinem Mann sagen. Ich sagte einfach ruhig: „Dann beeile Dich und nimm Dein Kind mit nach Hause zurück.“ Als der Polizist sah, dass diese Taktik nicht funktionierte, war er so wütend, dass er mich vor seinen Schreibtisch auf- und abgehen ließ und anschrie indem er sagte: „Wir haben so hart gearbeitet und haben von dir nicht eine einzige Antwort erhalten! Wenn du dich weiter weigerst, zu sprechen, werden wir dich als die Anführerin dieser Region kennzeichnen, als politische Gefangene! Wenn du heute nicht redest, gibt es keine weitere Chance!“ Aber egal, wie sehr sie auch schimpften und tobten, ich betete in meinem Herzen zu Gott und bat Ihn, meinen Glauben zu stärken.

Während meines Verhörs war eine Hymne von Gottes Wort, die mich aus meinem Innersten weiter leitete: „In dieser Phase des Werkes wird uns ein großer Glauben und viel Liebe abverlangt. Wir könnten über die kleinste Fahrlässigkeit stolpern... Die Menschen müssen einen Punkt erreichen, an dem sie Hunderte Verfeinerungen ertragen haben und einen Glauben haben, der größer als der von Hiob ist. Sie müssen unglaubliches Leid und alle Arten von Martern ertragen, ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt von Gott abzuwenden. Wenn sie bis hin zum Tode gehorsam sind und großen Glauben an Gott haben, dann ist diese Phase des Werkes Gottes abgeschlossen“ („Was Gott vollkommen macht, ist der Glaube“ in „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“).Wegen des Glaubens und der Stärke, die ich aus Gottes Worten zog, während ich verhört wurde, erschien ich sehr standhaft. Als ich in meine Zelle zurückkehrte, konnte ich nicht anders, als mich ein wenig schwach und verletzt zu fühlen. Es schien, als ob sich mein Mann tatsächlich von mir scheiden lassen wollte und ich kein Zuhause mehr haben würde. Ich wusste auch nicht, wie lang meine Strafe sein würde. Mitten in diesem Schmerz dachte ich an diese Worte von Gott: „Du solltest die damalige Stimmung von Petrus erfahren: Er war von Kummer befallen; er bat nicht mehr um eine Zukunft oder um einen Segen. Er suchte nicht den Profit, das Glück, den Ruhm oder das Vermögen der Welt, sondern versuchte nur, ein höchst sinnvolles Leben zu führen, welches war, die Liebe Gottes zu erwidern und Gott das zu widmen, was er für am wertvollsten hielt. Dann wäre er in seinem Herzen zufrieden“ („Wie Petrus Jesus kennenlernte“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich war von den Taten Petrus' tief bewegt und dies entfachte meinen Willen, alles aufzugeben, um Gott zufriedenzustellen. Es war wahr. Als Petrus seinen von Kummer am meisten getroffenen Punkt erreichte, war er noch immer in der Lage, ihm zu widerstehen und Gott zufriedenzustellen. Dies diente nicht seinen eigenen Aussichten, seiner eigenen Bestimmung oder seinem eigenen Vorteil und am Ende wurde er kopfüber an ein Kreuz genagelt, weil er ein guter Zeuge für Gott war. Aber dann hatte ich das große Glück, dem menschgeworden Gott zu folgen, Gottes endlose Vorsehung für mein Leben sowie Seine Gnade und Segnungen zu genießen, aber ich hatte niemals einen wirklichen Preis für Gott bezahlt. Und dann, als Er mich brauchte, Zeugnis für ihn abzulegen, konnte ich Ihn nicht einmal dieses eine Mal zufriedenstellen? Würde das Auslassen dieser Gelegenheit etwas sein, dass ich mein Leben lang bereuen würde? Wenn ich daran dachte, legte ich meinen Willen vor Gott fest: „Oh Gott, ich bin bereit Petrus‘ Beispiel zu folgen. Gleichgültig, wie der Ausgang sein wird, auch wenn ich geschieden werden sollte oder im Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen muss, ich werde Dich nicht verraten!“ Nachdem ich gebetet hatte, fühlte ich eine Welle der Stärke in mir aufsteigen. Ich dachte nicht mehr länger daran, ob ich verurteilt werden würde oder nicht oder wie lang die Freiheitsstrafe ausfallen würde und ich dachte nicht mehr länger daran ob ich nach Hause zurückkehren können würde und wieder mit meiner Familie vereint sein würde oder nicht. Ich dachte nur daran, dass ein neuer Tag in der Höhle der Dämonen ein weiterer Tag des Zeugnisses für Gott sein würde und auch wenn ich eine Freiheitsstrafe vollständig absitzen musste, würde ich nicht der Versuchung Satans unterliegen. Als ich mich selbst aufgab, hatte ich wirklich einen Geschmack von Gottes Liebe und Zuneigung. Einige Tage später sagte eines Nachmittags ein Wärter plötzlich zu mir: „Pack deine Sachen, du kannst nach Hause gehen.“ Ich konnte einfach nicht glauben, was meine Ohren hörten! Vor meiner Entlassung, ließ mich die Polizei ein Dokument unterzeichnen. Ich sah sehr deutlich diese Worte: „Nicht schuldig aufgrund unzureichender Beweise, Freilassung.“ Als ich dies sah, war ich unermesslich aufgeregt. Ich sah erneut die Allmacht und Treue Gottes, dass „wer auch immer sein Leben aufgibt, es sicher durchqueren wird“. Dieser Kampf in dem geistigen Krieg ist von Satan verloren worden und Gott wurde letzten Endes gerühmt!

Nachdem ich 36 Tage Haft und Verfolgung durch die chinesische Polizei hinter mich gebracht hatte, hatte ich ein wirkliches Verständnis von der grausamen Tyrannei und dem rebellischen und reaktionären Wesens der KPCh-Regierung. Von da an entwickelte ich einen tiefen Hass für sie. Ich weiß, dass Gott während dieser Widrigkeiten immer bei mir war, mich erleuchtete, mich leitete und mir erlaubte, Satans Grausamkeit zu überwinden und jeden Schritt des Weges zu prüfen. Dies gab mir eine wahre Erfahrung der Tatsache, dass Gottes Worte wahrhaftig das Leben der Menschheit und unsere Stärke sind. Ich habe ebenso wirklich erkannt, dass Gott unser Herr ist und über alles herrscht und gleichgültig wie viele Listen Satan hat, er wird immer von Gott besiegt werden. Er versuchte, mein Fleisch zu quälen, um mich zu zwingen, Gott zu verraten, Ihn zu verlassen, aber seine grausame Folter hat mich nicht nur nicht gebrochen, sondern auch meine Entschlossenheit gestärkt und mir erlaubt, sein böses Antlitz gründlich zu sehen, Gottes Liebe und Erlösung zu erkennen. Ich danke Gott aus tiefstem Herzen für alles, was Er für mich geregelt hat und mir ermöglichte, die wertvollen Reichtümer des Lebens zu gewinnen! Mein persönlicher Entschluss ist: Gleichgültig, welche Unterdrückung oder Schwierigkeiten auf dem vor mir liegenden Weg liegen mögen, ich bin bereit Gott unbeugsam zu folgen und auch weiterhin das Evangelium, wie zuvor zu verbreiten, um Seine große Liebe zu vergelten!

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