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Klassische Worte des Allmächtigen Gottes über das Evangelium des Königreichs

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I.   Was ist größer: Gott, oder die Bibel? Die Beziehung zwischen Gott und der Bibel

1. „Schon über viele Jahre hinweg zählt das Lesen in der Bibel, als eines der altherkömmlichen Mittel des Glaubens der Menschen (die des Christentums, eine der drei größten Weltreligionen). Sich von der Bibel abzuwenden bedeutet an den Herrn nicht zu glauben, sich von der Bibel abzuwenden ist ein böser Kult und eine Häresie und sogar wenn die Menschen andere Bücher lesen, muss die Basis dieser Bücher die Erklärung der Bibel sein. Was so viel heißt wie, wenn du sagst, du glaubst an den Herrn, dann musst du die Bibel lesen, du musst die Bibel essen und trinken und du darfst außerhalb der Bibel kein anderes Buch verherrlichen, das die Bibel nicht mit einbezieht. Tust du es dennoch, verrätst du Gott. Von der Zeit an, seitdem es die Bibel gibt, war der Glaube der Menschen an den Herrn der Glaube an die Bibel. Anstelle zu sagen, die Menschen glauben an den Herrn, ist es besser zu sagen, sie glauben an die Bibel, anstelle zu sagen sie haben angefangen in der Bibel zu lesen, ist es besser zu sagen, sie haben angefangen an die Bibel zu glauben und anstelle zu sagen, sie haben sich vor dem Herrn umgekehrt, wäre es besser zu sagen, sie haben sich vor der Bibel umgekehrt. Auf diese Weise verherrlichen die Menschen die Bibel so, als wäre sie Gott, als wäre sie ihr Lebenssaft, und sie zu verlieren, würde dem Verlieren ihres eigenen Lebens gleichkommen. Die Menschen sehen die Bibel gleichwertig zu Gott und es gibt sogar solche, die sie höher als Gott ansehen. Wenn die Menschen ohne das Werk des Heiligen Geistes sind, wenn sie Gott nicht fühlen können, führen sie ihr Leben weiter, doch sobald sie die Bibel verlieren oder die ruhmreichen Kapital und Sprüche aus der Bibel verlieren, dann ist es so, als hätten sie ihr Leben verloren. Also, sobald die Menschen an den Herrn glauben, beginnen sie in der Bibel zu lesen und die Bibel auswendig zu lernen, und je mehr sie von der Bibel auswendig lernen können, umso mehr bezeugt das, dass sie den Herrn lieben und großen Glauben besitzen. Jene, die die Bibel gelesen haben und sie anderen erzählen können, sind alles gute Brüder und Schwestern. In all diesen Jahren wurde der Glaube und die Loyalität der Menschen an den Herrn, an der Menge des Verständnisses der Bibel gemessen. Die meisten Menschen verstehen einfach nicht, weshalb sie an Gott glauben sollten, noch wie an Gott zu glauben ist und machen nichts, außer blindlings nach Hinweisen zu suchen, um die Kapitel der Bibel zu entziffern. Sie haben die Richtung der Arbeit des Heiligen Geistes niemals angestrebt. Sie haben von jeher nichts getan, als die Bibel verzweifelt zu studieren und zu erforschen und noch niemals hat irgendjemand eine neuere Arbeit des Heiligen Geistes außerhalb der Bibel gefunden, niemand hat sich je von der Bibel abgewendet, noch haben sie es jemals gewagt, sich von der Bibel abzuwenden. All die Jahre haben die Menschen die Bibel studiert, haben sich so viele Erklärungen einfallen lassen und so viel Arbeit investiert. Sie haben auch viele Meinungsverschiedenheiten über die Bibel, über die sie endlos debattieren, sodass sich bis heute mehr als 2000 verschiedene Konfessionen entwickelt haben. Sie alle möchten einige besondere Erklärungen oder noch grundlegendere Geheimnisse in der Bibel finden, sie möchten die Bibel erkunden und in ihr den Hintergrund für das Werk von Jehova in Israel oder den Hintergrund für das Werk Jesu in Judäa oder weitere Geheimnisse entdecken, die noch niemand kennt. Die Herangehensweise der Menschen an die Bibel, ist eine der Besessenheit und des Glaubens und niemand hat vollständige Klarheit über die inwendige Geschichte und das Wesen der Bibel. Deshalb ist das Resultat heute, dass die Menschen eine unbeschreibliche Magie verspüren, wenn es um die Bibel geht, mehr noch, sie sind von ihr besessen und glauben an sie. Heute möchte Jeder die Prophezeiungen der Arbeit der letzten Tage in der Bibel finden, sie möchten entdecken, welche Arbeit Gott während der letzten Tage ausführen wird und welche Vorzeichen es dort bezüglich der letzten Tage gibt. So wird ihre Verherrlichung der Bibel noch fieberhafter und je näher die letzten Tage heranrücken umso größer wird die Glaubwürdigkeit, die sie den Prophezeiungen der Bibel schenken, insbesondere jenen über die letzten Tage. Mit einem solchen blinden Glauben an die Bibel, mit einem derartigen Vertrauen in die Bibel, haben sie kein Verlangen, nach der Arbeit des Heiligen Geistes zu suchen. Den Vorstellungen der Menschen entsprechend denken sie, dass nur die Bibel das Werk des Heiligen Geistes bringen kann, nur in der Bibel können sich die Fußstapfen Gottes finden lassen und nur in der Bibel sind die Geheimnisse der Arbeit Gottes versteckt, nur die Bibel – keine anderen Bücher oder Menschen – kann alles über Gott und die Gesamtheit seines Werkes erklären. Die Bibel kann die Arbeit des Himmels auf die Erde bringen und die Bibel kann beides: Die Zeitalter eröffnen und schließen. Mit der artigen Auffassungen haben die Menschen keine Neigung, nach der Arbeit des Heiligen Geistes zu suchen. Egal wie sehr die Bibel in der Vergangenheit den Menschen geholfen hat, sie ist zu einem Hindernis für Gottes letzte Arbeit geworden. Ohne die Bibel könnten die Menschen nach den Fußstapfen Gottes andernorts suchen, doch heute sind Seine Fußstapfen in der Bibel enthalten und die Schwierigkeit, Seine neuste Arbeit fortzuführen, hat sich verdoppelt und ist zu einer mühseligen Aufgabe geworden. Das ist alles wegen den berühmten Kapiteln und Sprüchen in der Bibel wie auch den verschiedenen Prophezeiungen der Bibel. Die Bibel ist zu einem Götzen in den Köpfen der Menschen und zu einem Rätsel in ihren Gehirnen geworden. Sie sind einfach unfähig des Glaubens daran, dass Gott Seine Arbeit außerhalb der Bibel ausführen kann, sie sind unfähig zu glauben, dass die Menschen Gott außerhalb der Bibel finden können, und noch weniger sind sie dazu fähig zu glauben, dass Gott sich während Seiner abschließenden Arbeit von der Bibel abwenden und von neuem beginnen könnte. Das ist für die Menschen undenkbar, sie können das nicht glauben und sich auch nicht vorstellen. Auf dem Weg, die neue Arbeit Gottes zu akzeptieren, ist die Bibel zu einem großen Hindernis für die Menschen geworden und hat die Verbreitung dieser neuen Arbeit erschwert.“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

2. „Heutzutage glauben die Menschen, dass die Bibel Gott, und Gott die Bibel ist. So glauben sie auch daran, dass die Worte der Bibel die einzigen Worte waren, die Gott je gesprochen hat und dass sie alle von Gott gesagt wurden. Diejenigen, die an Gott glauben denken sogar, dass, obwohl alle der sechsundsechzig Bücher des Alten und Neuen Testaments von Menschen geschrieben wurden, sie alle durch Gottes Inspiration entstanden sind, und sie Niederschriften der Kundgebungen des Heiligen Geistes waren. Das ist die fehlerhafte Auslegung der Leute, und sie stimmt nicht gänzlich mit den Tatsachen überein. Mit Ausnahme der Prophetenbücher, handelt es sich beim Alten Testament tatsächlich größtenteils um historische Aufzeichnungen. Einige der Apostelbriefe des Neuen Testaments stammen von den Erfahrungen der Menschen, und einige entspringen der Aufklärung des Heiligen Geistes; zum Beispiel sind die Paulusbriefe die Arbeit eines Mannes, sie alle entsprangen der Erleuchtung des Heiligen Geistes, und sie wurden für die Kirchen geschrieben, es waren Worte der Ermahnung und der Ermutigung für die Brüder und Schwestern der Kirchen. Es waren keine vom Heiligen Geist gesprochenen Worte – Paulus konnte nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen, und er war auch kein Prophet, und noch weniger hatte er Visionen. Seine Epistel wurden für die Gemeinden von Ephesus, Philadelphia, Galatien und auch andere Kirchen geschrieben. ... Wenn die Menschen die Epistel oder Worte, wie die des Paulus, als die Kundgebungen des Heiligen Geistes anerkennen, und sie wie Gott verehren, dann kann man nur sagen, dass sie zu unkritisch sind. Ist das, mit strengeren Worten ausgedrückt, nichts anderes als Blasphemie? Wie könnte ein Mensch im Namen Gottes reden? Und wie könnten Menschen sich vor den Aufzeichnungen seiner Epistel und vor den Worten die er sprach verneigen, als seien sie ein heiliges Buch, oder ein himmlisches Buch? Können die Worte Gottes etwa beiläufig von einem Menschen ausgesprochen werden? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen?“

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

3. „Sogar noch mehr Menschen glauben, dass was auch immer die Arbeit Gottes ist, diese durch Prophezeiungen begründet sein muss und dass in jedem Abschnitt einer solchen Arbeit all denjenigen, die Ihm mit einem wahrhaftigen Herzen folgen, die Offenbarungen gezeigt werden müssen, anderenfalls kann diese Arbeit nicht die von Gott sein. Gott zu erfahren ist bereits keine einfache Aufgabe für den Menschen. Das absurde Herz des Menschen und seine aufsässige Natur der Selbstgefälligkeit und der Arroganz machen es dem Menschen zusätzlich noch schwerer, Gottes neue Arbeit zu akzeptieren. Weder prüft der Mensch sorgfältig die neue Arbeit Gottes, noch akzeptiert er sie mit Bescheidenheit. Der Mensch nimmt vielmehr eine Haltung der Verachtung ein und wartet auf die Offenbarungen und die Führung Gottes. Ist das nicht das Verhalten eines Menschen, der sich gegen Gott auflehnt und sich Ihm widersetzt? Wie kann ein solcher Mensch die Zustimmung Gottes gewinnen?“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

4. „Die Arbeit Gottes schreitet weiterhin voran und obwohl die Absicht Seiner Arbeit unverändert bleibt, verändern sich die Methoden, mit denen Er arbeitet ständig und somit auch diejenigen, die Gott folgen. Je mehr der Mensch mit Gottes Arbeit zu tun hat, desto gründlicher erfährt er Gott; die Disposition des Menschen verändert sich entsprechend zusammen mit Seiner Arbeit. Wie dem auch sei, es liegt daran, dass Gottes Arbeit sich ständig verändert, dass diejenigen, die die Arbeit des Heiligen Geistes nicht kennen und jene absurden Menschen, die die Wahrheit nicht kennen, zu Gottes Gegnern werden. Nicht immer stimmt die Arbeit Gottes mit den Vorstellungen des Menschen überein, denn Seine Arbeit ist immer neu und nie alt. Er wiederholt niemals eine alte Arbeit, sondern bringt vielmehr Arbeit voran, die niemals zuvor getan worden ist. Da Gott Seine Arbeit nicht wiederholt und der Mensch die Arbeit Gottes stets anhand Seiner vorigen Arbeit beurteilt, ist es für Gott überaus schwierig jede der Arbeitsphasen des neuen Zeitalters durchzuführen. Der Mensch stellt viel zu viele Hindernisse dar. Das Denken des Menschen ist zu engstirnig. Kein Mensch kennt die Arbeit Gottes, dennoch definieren sie alle diese Arbeit. Von Gott entfernt, verliert der Mensch Leben, Wahrheit und den Segen Gottes, dennoch akzeptiert der Mensch weder Leben noch Wahrheit, geschweige denn die höheren Segen, die Gott der Menschheit zukommen lässt. Alle Menschen möchten Gott gewinnen, dennoch sind sie nicht dazu in der Lage, irgendwelche Veränderungen an Gottes Arbeit zu tolerieren. Diejenigen, die Gottes neue Arbeit nicht akzeptieren, glauben, dass die Arbeit Gottes unveränderlich ist und dass die Arbeit Gottes in einem ewigen Stillstand verweilt. Ihrem Glauben nach, ist alles was nötig ist, um Gottes ewige Erlösung zu erlangen, sich an das Gesetz zu halten und solange sie bereuen und ihre Sünden beichten, wird Gottes Herz auf ewig zufrieden gestellt sein. Sie meinen, dass nur der Gott unter dem Gesetz und der Gott, der für den Menschen ans Kreuz genagelt wurde, Gott sein kann. Sie sind auch der Meinung, dass Gott die Bibel nicht überschreiten sollte und dies auch nicht kann. Es sind genau diese Meinungen, die sie fest an das einstige Gesetz gefesselt haben und sie in rigiden Vorschriften gefangen hielten.“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

5. „Damals lasen Juden nur aus dem Alten Testament und wussten von Jesajas Prophezeiung, dass ein männliches Kind in einer Krippe geboren werden würde. Warum verfolgten sie Jesus trotzdem, obwohl sie dieses Wissen hatten? Liegt das nicht an ihrem rebellischen Wesen und daran, dass sie nichts über die Arbeit des Heiligen Geistes wissen? Zu jener Zeit glaubten die Pharisäer, dass Jesus Arbeit mit dem, was sie über die Prophezeiung des männlichen Kindes wussten, nicht übereinstimmte. Der heutige Mensch lehnt Gott deshalb ab, weil die Arbeit des menschgewordenen Gottes nicht mit der Bibel übereinstimmt. Ist der Kern ihrer Rebellion gegen Gott nicht ein und dieselbe? Kannst du so sein, dass du ohne jegliche Fragen die ganze Arbeit des Heiligen Geistes annimmst? Wenn es die Arbeit des Heiligen Geistes ist, dann ist es der richtige ‚Strom‘. Du solltest sie ohne das geringste Bedenken annehmen, anstatt auszulesen und auszusuchen, was du davon akzeptierst. Wenn du einiges Wissen von Gott erlangst und gegen Ihn einiges an Vorsicht ausübst, ist das dann nicht wirklich unangebracht? Was du anwenden solltest ist das Akzeptieren jeglicher Arbeit, solange es die des Heiligen Geistes ist, ohne dass weitere Begründungen seitens der Bibel notwendig sind. Denn du glaubst an Gott, um Gott zu folgen und nicht, um gegen Ihn zu ermitteln. Du solltest nicht nach weiteren Beweisen von Mir suchen, um zu beweisen, dass Ich Gott bin. Stattdessen solltest du unterscheiden, ob Ich dir von Nutzen bin. Das ist der Schlüssel. Auch wenn du in der Bibel unwiderlegbare Beweise gefunden hast, so kann dich das nicht gänzlich vor Mich bringen. Du bist jemand, der innerhalb der Grenzen der Bibel lebt, nicht vor Mir. Die Bibel kann dir weder dabei helfen, Mich zu kennen, noch kann sie deine Liebe für Mich vertiefen. … Gottes Arbeit hat in jedem Zeitalter klare Grenzen. Er tut nur die Arbeit des laufenden Zeitalters und führt nie die Arbeit der folgenden Phase im Voraus aus. Nur so kann Seine repräsentative Arbeit des jeweiligen Zeitalters zur Geltung kommen. Jesus hatte nur von den Zeichen der Endzeit gesprochen, davon wie man geduldig ist und wie man gerettet wird, wie man Buße tut und beichtet und auch, wie man das Kreuz erträgt und Leiden erduldet. Er sprach nie davon, in was der Mensch in der Endzeit eintreten sollte oder wie man anstreben sollte Gottes Willen zufriedenzustellen. Wäre es somit nicht eine Handlung des Irrglaubens, in der Bibel nach Gottes Arbeit der Endzeit zu suchen? Was kannst du erkennen, wenn du lediglich die Bibel in deinen Händen hältst? Sei es ein Deuter der Bibel oder ein Prediger, wer kann die heutige Arbeit voraussehen?“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

6. „Die jüdischen Pharisäer missbrauchten die Gesetze des Moses, um Jesus zu verurteilen. Sie verfolgten nicht die Vereinbarkeit mit dem Jesus jener Zeit, sondern befolgten buchstabengetreu das Gesetz, in einem solchen Ausmaß, dass sie am Ende sogar den unschuldigen Jesus, den sie beschuldigt hatten, nicht dem Gesetz des Alten Testaments gefolgt und nicht der Messias zu sein, ans Kreuz nagelten. Was war ihre innere Natur? War sie nicht, dass sie nicht die Vereinbarkeit mit der Wahrheit suchten? Sie steigerten sich in jedes einzelne Wort der Schrift hinein, während sie sich nicht im Geringsten um Meinen Willen und die Schritte und Methoden Meiner Arbeit scherten. Sie waren keine Menschen, die die Wahrheit suchten, sondern Menschen, die sich strikt an die Worte der Bibel hielten. Sie waren keine Menschen, die an Gott glaubten, sondern sie waren Menschen, die an die Bibel glaubten. Im Grunde genommen waren sie Wachhunde der Bibel. Um die Interessen der Bibel zu bewahren, die Würde der Bibel aufrechtzuerhalten und den Ruf der Bibel zu schützen, gingen sie soweit, dass sie den barmherzigen Jesus ans Kreuz nagelten. Dies taten sie nur, um die Bibel zu verteidigen und um den Status jedes einzelnen Wortes der Bibel in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. So zogen sie es vor, ihrer Zukunft und dem Sühneopfer zu entsagen, um Jesus, der sich nicht an die Glaubenslehre der Schrift hielt, zum Tode zu verurteilen. Waren sie nicht die Lakaien jedes einzelnen Wortes der Schrift?

Und was ist mit den Menschen von heute? Christus ist gekommen, um die Wahrheit freizugeben, doch sie würden Ihn lieber aus der Mitte der Menschen vertreiben, um Eintritt in den Himmel und Gnade zu erlangen. Sie würden eher das Kommen der Wahrheit völlig leugnen, um die Interessen der Bibel zu wahren, und sie würden eher den wieder zu Fleisch werdenden Christus erneut ans Kreuz nageln, um die ewig währende Existenz der Bibel zu sichern. ... Der Mensch sucht nach Vereinbarkeit mit Worten, mit der Bibel, jedoch tritt kein einziger Mensch vor Mich, um nach dem Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit zu suchen. Der Mensch schaut zu Mir in den Himmel auf, und widmet Meiner Existenz im Himmel besonderes Interesse, doch keiner kümmert sich um Mich im Fleisch, da Ich, der unter den Menschen lebt, einfach zu unbedeutend bin. Diejenigen, die nur nach Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel suchen, und die nur nach der Vereinbarkeit mit einem vagen Gott suchen, sind für Mich ein erbärmlicher Anblick. Das liegt daran, dass sie lediglich tote Worte und einen Gott anbeten, der in der Lage ist, ihnen unermessliche Reichtümer zu verschaffen. Was sie anbeten ist ein Gott, der sich der Gnade der Menschen aussetzt, und den es nicht gibt. Was können solche Menschen dann von Mir erlangen? Der Mensch ist für Worte einfach zu gering. Diejenigen, die gegen Mich sind, die grenzenlose Forderungen an Mich stellen, die nicht wahrheitsliebend sind, die sich gegen Mich auflehnen – wie könnten sie mit Mir kompatibel sein?“

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

7. „Jeden Tag suchen sie in der Bibel nach Spuren von Mir und finden zufällig ‚geeignete‘ Textstellen, die sie endlos lesen, und die sie als ‚Schriften‘ wiedergeben. Sie wissen nicht, wie man mit Mir kompatibel sein kann; wissen nicht, was es bedeutet, mit Mir in Feindschaft zu stehen, und sie lesen blindgläubig die ‚Schriften‘. Sie beschränken einen vagen Gott, den sie nie gesehen haben, und den sie nicht zu erkennen wissen, auf die Bibel, und nehmen diese in ihrer Freizeit zur Hand, um sie anzuschauen. Sie glauben nur im Rahmen der Bibel an Meine Existenz. Für sie bin Ich das gleiche wie die Bibel, ohne die Bibel gibt es Mich nicht und ohne Mich gibt es keine Bibel. Sie kümmern sich nicht um Mein Dasein oder um Meine Handlungen, sondern widmen stattdessen jedem einzelnen Wort in der Schrift äußerste und ganz besondere Aufmerksamkeit. Viele von ihnen glauben, dass Ich nichts von dem tun sollte, was Ich tun möchte, solange es nicht in der Schrift vorhergesagt wird. Sie schreiben der Schrift zu viel Bedeutung zu. Man kann sagen, dass sie Worten und Ausdrücken zu viel Bedeutung zuschreiben, in dem Ausmaß, dass sie die Bibelverse sogar dazu verwenden, um jedes Wort, das Ich sage, abzuwägen und um Mich zu verurteilen. Was sie verfolgen, ist nicht der Weg der Vereinbarkeit mit Mir oder der Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit, sondern der Weg der Vereinbarkeit mit den Worten der Bibel; sie glauben, dass ausnahmslos alles, was nicht mit der Bibel übereinstimmt, nicht Mein Werk ist. Sind solche Menschen nicht die pflichtbewussten Nachkommen der Pharisäer?“

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

8. „Diejenigen, die sich nur um die Worte der Bibel kümmern, denen die Wahrheit oder das Suchen Meiner Spuren gleichgültig ist – sie sind gegen Mich, denn sie beschränken Mich gemäß der Bibel und engen Mich im Rahmen der Bibel ein, und so sind sie Mir gegenüber äußerst blasphemisch. Wie könnten solche Menschen vor Mich treten? Sie beherzigen weder Meine Taten, noch Meinen Willen oder die Wahrheit, stattdessen steigern sie sich in Worte hinein; Worte, die töten. Wie könnten solche Menschen mit Mir kompatibel sein?“

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

9. „Die Bibel zu verstehen, die Geschichte zu verstehen, aber nicht zu verstehen, was der Heilige Geist gegenwärtig vollbringt, ist falsch! Du hast erfolgreich die Geschichte studiert, du hast große Arbeit geleistet, aber du verstehst nichts von dem Werk, das der Heilige Geist heutzutage verrichtet. Ist das nicht Torheit? Die Leute fragen dich: ‚Was macht Gott heute? In was solltest du dich heute vertiefen? Wie läuft deine Suche nach dem Leben? Verstehst du den Willen Gottes?‘ Du wirst keine Antworten auf ihre Fragen haben – was weißt du also?“

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

10. „Das liegt daran, dass die Bibel über mehrere tausend Jahre hinweg der menschlichen Geschichte folgte und alle Menschen sie wie Gott behandeln, so weit, dass die Menschen in den letzten Tagen Gott durch die Bibel ersetzen. Das ist etwas, was Gott wirklich hasst. So musste Er in Seiner freien Zeit die Hintergrundgeschichte und den Ursprung der Bibel klären. Sonst würde die Bibel immer noch imstande sein, Gottes Platz in den Herzen der Menschen zu ersetzen, und sie könnten Gottes Handlungen auf Grundlage der Worte in der Bibel verurteilen und messen. Gottes Erklärung der Wesenheit, des Aufbaus und der Fehler der Bibel bestreitet absolut nicht ihre Existenz, noch verurteilt sie die Bibel. Vielmehr soll sie eine angemessene und passende Erklärung liefern, das ursprüngliche Bild der Bibel wiederherstellen und die Missverständnisse korrigieren, die die Menschen hinsichtlich der Bibel haben, damit alle Menschen eine richtige Auffassung von ihr haben, sie nicht länger anbeten und nicht mehr verloren sind – sie halten irrtümlicherweise ihren blinden Glauben an die Bibel dafür, an Gott zu glauben und Ihn anzubeten, und sie wagen es noch nicht einmal, ihrem wahren Hintergrund und ihren Schwächen ins Auge zu sehen. Nachdem alle ein reines Verständnis von der Bibel haben, werden sie in der Lage sein, sie ohne Zögern beiseitezulegen und tapfer Gottes neue Worte akzeptieren. … Die Wahrheit, die Gott den Menschen hier erzählen will, ist, dass keine Theorie oder Tatsache Gottes praktisches Werk oder Seine Worte ersetzen können und es nichts gibt, was Gottes Position ersetzen kann. Wenn die Menschen nicht imstande sind, das Netz der Bibel abzuwerfen, werden sie nie in der Lage sein, vor Gott zu treten. Wenn sie vor Gott treten wollen, müssen sie zuerst ihre Herzen von all dem säubern, das Ihn ersetzen könnte – auf diese Weise wird Gott zufrieden sein.“

aus Einführung zu Teil Zwei von „Das Wort erscheint im Fleisch“

11. „Die Bibel ist eine historische Aufzeichnung des Werkes Gottes in Israel, und belegt sowohl viele der Verheißungen vorzeitlicher Propheten, als auch einige der Aussagen Jehovas über Sein damaliges Werk. Deshalb wird dieses Buch von allen Menschen als heilig betrachtet (da Gott heilig und groß ist). All dies ist natürlich das Resultat ihrer Ehrfurcht gegenüber Jehova und ihrer Anbetung Gottes. Die Menschen bezeichnen dieses Buch nur deswegen so, weil die Geschöpfe Gottes ihren Schöpfer so verehren; es gibt sogar welche, die dieses Buch ein himmlisches Buch nennen. Tatsächlich handelt es sich nur um eine menschliche Aufzeichnung. Es wurde weder persönlich von Jehova mit diesem Namen versehen, noch überwachte Jehova persönlich seine Entstehung. Anders ausgedrückt war nicht Gott der Verfasser dieses Buches, sondern der Mensch. Die Heilige Schrift ist nur der respektvolle Titel, den die Bibel vom Menschen erhalten hat. Jehova und Jesus haben diesen Titel nicht nach einer gemeinsamen Besprechung gewählt; er ist nichts weiter als eine menschliche Idee. Denn dieses Buch wurde nicht von Jehova geschrieben, und noch viel weniger von Jesus. Es handelt sich stattdessen um eine Ansammlung von Berichten seitens zahlreicher altertümlicher Propheten, Apostel und Seher, die von späteren Generationen zu einem Buch alter Schriften zusammengetragen wurden, welches den Menschen besonders heilig zu sein scheint, ein Buch, das, wie sie glauben, unergründliche und tiefgreifende Mysterien beinhaltet, welche nur darauf warten von zukünftigen Generationen entschlüsselt zu werden.“

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

12. „Auf diese Weise beschreibt alles was in der Bibel aufgezeichnet ist, die reine Arbeit in Israel zur damaligen Zeit. Die Worte, die von den Propheten ausgesprochen wurden, von Jesaja, Daniel, Jeremias und Hesekiel … Ihre Worte sagen Seine anderen Arbeiten auf der Erde voraus, sie sagen die Arbeit Jehovas Selbst voraus. All dies kam von Gott, es war die Arbeit des Heiligen Geistes und alles abseits der Bücher der Propheten ist eine Aufzeichnung der menschlichen Erfahrungen mit der Arbeit Jehovas, zur damaligen Zeit.“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

13. „Alles, was in der Bibel aufgezeichnet ist, ist bedingt und kann nicht die gesamte Arbeit Gottes wiedergeben. Die Vier Evangelien bestehen alle zusammen aus weniger als hundert Kapiteln, in denen eine begrenzte Anzahl an Ereignissen niedergeschrieben ist; zum Beispiel, wie Jesus den Feigenbaum verfluchte, Petrus dreifache Verleugnung des Herrn, wie Jesus den Jüngern nach Seiner Kreuzigung und Auferstehung erschien und das Fasten lehrte, das Gebet lehrte, die Scheidung lehrte, die Geburt und Ahnenfolge Jesus, Jesus Ernennung der Jünger, und so weiter. Dies sind nur einige, wenige Aufzeichnungen, trotzdem werten die Menschen sie wie einen Schatz und gleichen die heutige Arbeit sogar damit ab. Sie glauben sogar, dass Jesus nur dies in der Zeit nach Seiner Geburt vollbrachte. Es ist, als glaubten sie, Gott könnte lediglich so viel vollbringen; als ob es nicht noch weitere Arbeit geben könnte. Ist das nicht lächerlich?“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

14. „So können die Menschen durch das Lesen der Bibel auch viele Wege zum Leben erfahren, so wie sie in anderen Büchern nicht zu finden sind. Diese Wege sind Wege zum Leben nach dem Werk des Heiligen Geistes, erfahren durch Propheten und Apostel der vergangenen Zeitalter, und viele der Worte sind wertvoll und können den Menschen zur Verfügung stellen, was sie brauchen. Aus diesem Grund lesen alle Menschen gerne in der Bibel. Da in der Bibel so viel verborgen liegt, wird sie vom Volk anders angesehen, als die Schriften großer geistiger Persönlichkeiten. Die Bibel ist eine Niederschrift und Sammlung von Erfahrungen und der Kenntnisse der Menschen, die Jehova und Jesus im alten und neuen Zeitalter dienten, und so konnten spätere Generationen viel Erleuchtung und Erhellung daraus beziehen und Wege zu ihrer praktischen Anwendung finden. Der Grund warum die Bibel über den anderen Schriften jeglicher großer geistlicher Persönlichkeiten steht ist, dass alle ihre Niederschriften aus der Bibel entnommen wurden, ihre Erfahrungen von der Bibel stammen und sie alle die Bibel erklären. So kommt es, dass die Menschen, obwohl sie von den Büchern jeder beliebigen spirituellen Persönlichkeit Nahrung für die Seele beziehen könnten, trotz allem der Bibel huldigen, weil sie ihnen so erhaben und tiefgründig erscheint! Obgleich die Bibel einige der Schriften über die Worte des Lebens vereinigt, wie etwa die Paulus- und Petrusbriefe und obwohl die Menschen aus diesen Schriften Unterstützung und Führung erfahren können, sind diese Bücher dennoch veraltet, sie gehören weiterhin zur alten Epoche und ganz egal wie gut sie auch sein mögen, sind sie doch nur für ein bestimmtes Zeitalter angemessen und sind nicht unvergänglich. Denn Gottes Werk entwickelt sich stets weiter und kann nicht einfach zu der Zeit von Paulus und Petrus enden, oder auf Ewigkeit im Zeitalter der Gnade, in dem Jesus gekreuzigt wurde verweilen. Somit eignen sich diese Schriften nur für das Zeitalter der Gnade und nicht für das Königreich der Endzeit. Sie eignen sich lediglich dazu, die Gläubigen im Alter der Gnade zu versorgen, jedoch nicht die Heiligen des Zeitalters des Königreiches, und so gut sie auch sein mögen, sie sind doch obsolet. Ebenso verhält es sich mit Jehovas Werk der Schöpfung oder seinem Wirken in Israel: Ganz gleich wie groß Sein Werk war, es bleibt dennoch veraltet, und der Moment seiner Vergänglichkeit würde früher oder später erreicht sein. Mit Gottes Werk verhält es sich genauso: Es ist mächtig, aber es wird eine Zeit kommen, in der es endet; es kann weder ewig inmitten des Schöpfungswerkes, noch unter dem Kreuzigungswerk verweilen. Egal wie überzeugend das Kreuzigungswerk war, egal wie effektiv es im Besiegen Satans war, ein Werk bleibt ein Werk und die Zeitalter bleiben trotz allem Zeitalter; Arbeit kann nicht immer auf derselben Grundlage verharren, noch können die Zeiten jemals unverändert bleiben, denn es gab die Schöpfung und es muss einen lezten Tag geben. Dies ist unvermeidbar! Somit sind die Worte des Lebens des Neuen Testaments – die Apostelbriefe und die Vier Evangelien – heutzutage zu historischen Büchern geworden, sie wurden zu alten Almanachen, und wie könnten alte Almanachen die Menschheit in das neue Zeitalter führen? So sehr auch Almanachen dazu dienen den Menschen Leben zu spenden, so sehr sie die Menschen auch zum Kreuz zu führen vermögen, sind sie nicht dennoch veraltet? Sind sie nun ihres Wertes nicht beraubt?“

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

15. „Keiner kennt die Realität der Bibel: Dass sie nämlich nichts weiter als eine historische Aufzeichnung des Werkes Gottes und ein Zeugnis der vorangegangenen zwei Stadien Seines Werkes ist, und dir keinerlei Verständnis in Bezug auf die Ziele Seines Werkes bietet. Jeder der die Bibel gelesen hat weiß, dass sie die beiden Phasen der Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade bekundet. Das Alte Testament hält die Geschichte Israels und das Werk Jehovas, vom Zeitpunkt der Schöpfung an, bis zum Ende des Zeitalters des Gesetzes fest. Das Neue Testament erfasst Jesus Werk auf Erden, das in den Vier Evangelien erscheint, sowie die Arbeit des Paulus; sind das etwa keine historischen Aufzeichnungen? Die Dinge der Vergangenheit heute zur Sprache zu bringen, macht sie zur Geschichte, egal wie wahr oder wirklich diese auch sein mögen, sie bleiben dennoch Geschichte – und die Geschichte kann sich nicht an die Gegenwart wenden. Denn Gott schaut nicht auf die Geschichte zurück! Wenn du also nur die Bibel verstehst, jedoch nichts davon wie Gott Sein Werk heute zu vollbringen beabsichtigt, wenn du an Gott glaubst, aber das Werk des Heiligen Geistes nicht suchst, dann verstehst du nicht, was es bedeutet Gott zu suchen. Wenn du die Bibel liest um die Geschichte Israels zu studieren, um die Geschichte von Gottes Schöpfung aller Himmel und auf Erden zu erforschen, dann glaubst du nicht an Gott. Aber heute, da du an Gott glaubst und da du Leben anstrebst, indem du das Wissen um Gott suchst, und keine toten Briefe und Lehren oder ein Verstehen der Geschichte erlangen willst, musst du den heutigen Willen Gottes verfolgen und musst nach den Anweisungen des Werkes des Heiligen Geistes Ausschau halten. Wenn du ein Archäologe wärest, dann könntest du die Bibel lesen – aber du bist keiner, du bist einer von denen, die an Gott glauben, und so solltest du am besten Gottes heutigem Willen folgen.“

aus „Bezüglich der Bibel (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

16. „Was für eine Art von Buch ist die Bibel? Das Alte Testament ist die Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes. Das Alte Testament der Bibel zeichnet alle Arbeiten Jehovas auf, die während des Zeitalters des Gesetzes ausgeführt wurden, sowie Sein Werk der Erschaffung. Es zeichnet gesamtheitlich das Werk auf, das Jehova ausführte und letztendlich beendet es die Berichterstattung vom Werk Jehovas, mit dem Buch Maleachi. Das Alte Testament zeichnet zwei Abschnitte der Arbeit auf, die von Gott ausgeführt wurden: Eines ist das Werk der Schöpfung und das andere ist das Erlassen des Gesetzes. Beides waren Werke, die von Jehova ausgeführt wurden. Das Zeitalter des Gesetzes repräsentiert die Arbeit Gottes unter dem Namen Jehovas. Sie ist gesamtheitlich die Arbeit, die hauptsächlich unter dem Namen Jehovas verrichtet wurde. Folglich zeichnet das Alte Testament das Werk Jehovas auf und das Neue Testament zeichnet das Werk von Jesus auf, also die Arbeit, die hauptsächlich unter dem Namen von Jesus ausgeführt wurde. Das meiste der Signifikanz des Namens Jesus und die Arbeit, die Er ausführte, sind im neuen Testament festgehalten. In der Zeit des Alten Testaments errichtete Jehova den Tempel und den Altar in Israel, Er führte das Leben der Israeliten auf Erden, in dem Er bewies, dass sie Sein auserwähltes Volk waren, die erste Gruppe von Menschen, die Er auf Erden erwählt hatte und die nach Seinem Herzen waren, die erste Gruppe, die Er persönlich führte. Das heißt, die zwölf Stämme Israels waren die ersten Auserwählten Jehovas und deshalb arbeitete Gott ständig in ihnen bis zu der Zeit, in der die Arbeit des Gesetzes Jehovas abgeschlossen war. Die zweite Phase Seiner Arbeit war die Arbeit im Zeitalter der Gnade des Neuen Testaments und sie wurde unter dem Stamm von Judäa ausgeführt, einem der zwölf Stämme Israels. Das Ausmaß der Arbeit war deshalb geringer, weil Jesus der fleischgewordene Gott war. Jesus arbeitete nur im gesamten Land von Judäa und verrichtete nur dreieinhalb Jahre der Arbeit. Folglich ist das, was im Neuen Testament festgehalten wurde, fern davon, die Aufzeichnungen von den erfüllten Arbeiten im Alten Testament einzuholen. Das Werk von Jesus im Zeitalter der Gnade ist hauptsächlich in den vier Evangelien aufgezeichnet. Der Pfad, den die Menschen im Zeitalter der Gnade gingen, war jener der oberflächlichen Veränderungen in ihrer Lebensdisposition, von denen das meiste in den Briefen aufgezeichnet ist.“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

17. „Die Evangelien des Neuen Testaments wurden zwanzig bis dreißig Jahre nach der Kreuzigung Jesu verfasst. Zuvor las das Volk Israel nur das Alte Testament. Das heißt also, dass die Menschen im Zeitalter der Gnade das Alte Testament lasen. Das Neue Testament erschien erst während des Zeitalters der Gnade. Das Neue Testament existierte zu der Zeit als Jesus arbeitete nicht; nachdem Er auferstanden und in den Himmel aufgefahren war, schrieben die Menschen Seine Arbeit nieder. Erst dann gab es die Vier Evangelien, zusätzlich dazu gab es noch die Paulus- und Petrusbriefe, sowie das Buch der Offenbarung. Erst dreihundert Jahre nachdem Jesus in den Himmel aufgestiegen war, als nachfolgende Generationen ihre Niederschriften zusammentrugen, da gab es das Neue Testament. Erst nachdem dieses Werk vollendet war, entstand das Neue Testament; davor hatte es nicht existiert. … Man kann sagen, dass das was sie niederschrieben gemäß ihres Bildungsgrades und menschlichen Kalibers war. Was sie erfassten, waren Erfahrungen der Menschen, und jeder hatte seine eigenen Methoden der Aufzeichnung und des Wissens und jede Aufzeichnung war anders. Wenn du also die Bibel als Gott verehrst, dann bist du äußerst ignorant und dumm! Warum strebst du nicht das Werk des gegenwärtigen Gottes an? Nur die Arbeit Gottes kann den Menschen retten. Die Bibel kann den Menschen nicht retten, sie hat sich seit mehreren Jahrtausenden nicht verändert und wenn du die Bibel anbetest, dann wirst du niemals das Werk des Heiligen Geistes erlangen.“

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

18. „Die Bibel ist ein historisches Buch und hättest du im Zeitalter der Gnade das Alte Testament gegessen und getrunken und hättest du alles umgesetzt, was in der Zeit des Alten Testaments während des Zeitalters der Gnade gefordert wurde, Jesus hätte dich abgelehnt und verdammt. Wenn du das Alte Testament für die Arbeit von Jesus angewendet hättest, wärst du ein Pharisäer geworden. ... Während der Zeit von Jesus, führte Jesus die Juden und all jene, die ihm folgten, entsprechend der damaligen Arbeit des Heiligen Geistes in Ihm. Er nahm die Bibel nicht als Grundlage für das, was Er tat, sprach aber entsprechend Seinem Werk. Er schenkte den Aussagen der Bibel keine Beachtung, noch suchte Er in der Bibel nach einem Pfad, um Seine Anhänger zu führen. Genau von dem Zeitpunkt an, als Er zu arbeiten begann, verbreitete Er den Weg der Buße, ein Wort das mit keiner Silbe in den Prophezeiungen des Alten Testaments erwähnt wurde. Nicht nur, dass Er nicht der Bibel entsprechend handelte, Er leitete außerdem einen neuen Pfad und führte eine neue Arbeit aus. Niemals nahm Er Bezug auf die Bibel, wenn Er predigte. Während des Zeitalters des Gesetzes, gab es niemanden, der Seine Wunder der Heilung der Kranken und der Austreibung der Dämonen, vollbringen konnte. Seine Arbeit, Seine Lehren, Seine Autorität, niemand hatte dies im Zeitalter des Gesetzes getan. Jesus führte einfach Sein neues Werk aus und obwohl Ihn viele Menschen beschuldigten, indem sie die Bibel zu benutzten – und sie benutzten das Alte Testament sogar dazu, um Ihn zu kreuzigen – überholte Seine Arbeit das Alte Testament. Wenn es nicht so gewesen wäre, wieso haben die Menschen Ihn dann ans Kreuz genagelt? Taten sie es nicht deshalb, weil das Alte Testamentes nichts von Seinen Lehren aussagte und wegen Seiner Fähigkeit, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben? Seine Arbeit bestand darin, einen neuen Pfad anzuführen, aber nicht um absichtlich einen Streit gegen die Bibel anzufangen oder vorsätzlich auf das Alte Testament zu verzichten. Er kam einfach nur um Sein geistliches Amt auszuführen, die neue Arbeit jenen zu bringen, die sich danach sehnten und nach Ihm suchten. Er kam nicht, um das Alte Testament zu erklären oder Sein Werk instand zu halten. Sein Werk diente nicht dazu, dem Zeitalter des Gesetzes eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, denn für Seine Arbeit spielte es keine Rolle, ob sie die Bibel als ihre Grundlage hatte. Jesus kam bloß, um das Werk auszuführen, das Er tun musste. Deshalb erklärte Er nicht die Prophezeiungen im Alten Testament, noch arbeitete Er entsprechend den Worten des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes. Er ignorierte was das Alte Testament sagte und es war Ihm egal, ob es mit Seiner Arbeit übereinstimmte oder nicht und Er sorgte Sich auch nicht darum, was andere über Seine Arbeit wussten oder wie sie sie verdammten. Er machte einfach mit Seiner Arbeit weiter, die Er tun musste, auch wenn viele Menschen die Vorhersagen der Propheten im Alten Testament dazu benutzten, Ihn zu verurteilen. Den Menschen erschien es, als hätte Seine Arbeit keine Grundlage und sie hatte vieles, das mit den Aufzeichnungen des Alten Testaments nicht übereinstimmte. Ist das nicht Torheit? Muss die Doktrin für die Arbeit Gottes angewendet werden? Und muss sie den Vorhersagen der Propheten entsprechen? Was ist am Ende größer: Gott oder die Bibel? Warum muss die Arbeit Gottes der Bibel entsprechen? Kann es sein, dass Gott nicht das Recht hat, sich über die Bibel zu erheben? Kann sich Gott nicht von der Bibel abwenden und andere Arbeiten tun? Warum hielten Jesus und Seine Jünger den Sabbat nicht ein? Wenn Er sich an den Sabbat halten und entsprechend den Geboten des Alten Testaments handeln musste, wieso hielt Jesus den Sabbat dann nicht ein, nachdem Er gekommen war, aber stattdessen wusch Er Füße, bedeckte das Haupt, brach Brot und trank Wein? Ist das alles nicht fern von den Geboten des Alten Testaments? Wenn Jesus das Alte Testament ehrte, wieso hat Er dann ihren Lehren getrotzt? Du musst wissen was zuerst kam, Gott oder die Bibel! Wenn Er der Herr des Sabbats ist, könnte Er dann nicht auch der Herr der Bibel sein?

… Deshalb sagte Er: ‚Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.‘ Daher wurden viele Lehren durch das gebrochen, was Er vollbrachte. Er nahm die Jünger mit zu den Kornfeldern, um das Korn zu pflücken und zu essen, Erhielt den Sabbat nicht ein und sagte ‚Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat.‘ Zu der Zeit war es nach den Gesetzen der Israeliten so, dass wer auch immer den Sabbat nicht einhielt, zu Tode gesteinigt wurde. Jesus aber betrat weder den Tempel, noch hielt Er den Sabbat ein und Sein Werk war von Jehova zur Zeit des Alten Testaments nicht ausgeführt worden. Deshalb überstieg die Arbeit von Jesus das Gesetz des Alten Testaments, sie übertraf es, und entsprach ihm nicht. Während dem Zeitalter der Gnade arbeitete Jesus nicht nach dem Gesetz des Alten Testaments, Er hatte diesen Lehren getrotzt. Heute gibt es immer noch Menschen, die sich an die Bibel und insbesondere an das Gesetz des Alten Testaments halten. Verwirft dies nicht die Arbeit von Jesus? Manche Menschen sagen, dass die Bibel ein heiliges Buch ist, dass man sie lesen müsste, manche Menschen sagen, dass die Arbeit Gottes für immer hochgehalten werden müsste, dass das Alte Testament das Bündnis Gottes mit den Israeliten ist und nicht darauf verzichtet werden kann und der Sabbat immer eingehalten werden muss! Sind sie nicht lächerlich? Warum hat Jesus den Sabbat nicht eingehalten? Sündigte Er? Wer kann diese Dinge durchschauen?“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

19. „Die Aussprüche und das Werk Jesu zu der Zeit hielten sich nicht an Doktrinen, und er führte Sein Werk nicht nach der Arbeit des Gesetzes des Alten Testaments durch. Sie erfolgte aufgrund der Arbeit, die im Zeitalter der Gnade getan werden sollte. Er arbeitete entsprechend dem Werk, das Er hervorgebracht hatte, Seinem eigenen Plan zufolge und Seinem Amt entsprechend. Er arbeitete nicht entsprechend dem Gesetz des Alten Testaments. Nichts von dem, was Er tat, war nach dem Gesetz des Alten Testaments, und Er kam nicht zu arbeiten, um die Worte der Propheten zu erfüllen. Jede Stufe der Arbeit Gottes war nicht ausdrücklich zur Erfüllung der Vorhersagen der altertümlichen Propheten, und Er kam nicht, um sich an Doktrinen zu halten oder die Vorhersagen der altertümlichen Propheten bewusst zu verwirklichen. Jedoch störten Seine Arbeiten die Vorhersagen der altertümlichen Propheten nicht, noch störten sie die Arbeit, die Er zuvor getan hatte. Das hervorstechende Merkmal Seiner Arbeit war das Nichteinhalten von irgendwelchen Doktrinen und die Vollbringung des Werks, das Er Selbst tun sollte. Er war nicht ein Prophet oder ein Seher, sondern ein Macher, der tatsächlich kam, um die Arbeit zu tun, die Er zu erfüllen hatte, und Er kam, um Seine neue Ära zu erschließen und Sein neues Werk auszuführen. Als Jesus kam, um Seine Arbeit zu verrichten, erfüllte Er natürlich viele der Worte, die von den altertümlichen Propheten im Alten Testament gesprochen wurden. Genauso hat die Arbeit von heute auch die Vorhersagen der altertümlichen Propheten des Alten Testaments erfüllt. Es ist nur so, dass Ich diesen ‚vergilbten alten Almanach‘ nicht hochhalte. Das ist alles, denn es gibt mehr Arbeit, die Ich zu erledigen habe; es gibt mehr Worte, die Ich zu euch sprechen muss, und diese Arbeit und diese Worte sind bei weitem von größerer Wichtigkeit als das Erklären von Passagen aus der Bibel. Eine solche Arbeit hat keine Signifikanz oder keinen großen Wert für euch und kann euch nicht dabei helfen, euch zu verändern. Ich beabsichtige nicht, dieses neue Werk wegen der Erfüllung einiger Passagen aus der Bibel zu tun. Wenn Gott nur auf die Erde gekommen ist, um Worte eines altertümlichen Propheten in der Bibel zu erfüllen – wer ist dann größer? Der Mensch gewordene Gott oder jene altertümlichen Propheten? Wer hat wen in seiner Obhut? Die Propheten Gott, oder Gott die Propheten? Wie erklärst du diese Worte?“

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

20. „Wenn du die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes sehen möchtest und auch sehen möchtest, wie die Israeliten dem Weg Jehovas folgten, musst du das Alte Testament lesen. Wenn du die Arbeit im Zeitalter der Gnade verstehen möchtest, musst du das Neue Testament lesen. Aber wie kannst du die Arbeit der letzten Tage sehen? Du musst die Führerschaft Gottes von heute akzeptieren und in die heutige Arbeit eintreten, denn das ist die neue Arbeit und sie wurde von niemandem zuvor in der Bibel aufgezeichnet. Gott ist heute zu Fleischgeworden und hat andere Auserwählte in China benannt. Gott arbeitet in diesen Menschen, Er führt Seine Arbeit auf Erden weiter, führt Seine Arbeit im Zeitalter der Gnade weiter. Die heutige Arbeit ist ein Weg, den der Mensch nie gegangen ist und ist ein Weg, den noch nie jemand gesehen hat. Es ist eine Arbeit, die noch nie jemand zuvor aufgeführt hat, es ist Gottes neueste Arbeit auf Erden. Deshalb ist eine noch nie zuvor getane Arbeit auch keine Geschichte, denn das Jetzt ist Jetzt und muss erst zur Vergangenheit werden. Die Menschen wissen nicht, dass Gott größere und neuere Werke auf Erden getan hat, außerhalb Israels, die den Umfang von Israel bereits überschritten haben, die jenseits der Vorhersagen der Propheten sind, dass sie eine neue und sagenhafte Arbeit außerhalb der Prophezeiungen und eine neue Arbeit jenseits von Israel ist und eine Arbeit, die die Menschen sich weder vorstellen noch erfassen können. Wie könnte die Bibel explizite Aufzeichnungen von solch einem Werk enthalten? Wer hätte jedes einzelne Stück der heutigen Arbeit ohne Auslassungen im Voraus aufzeichnen können? Wer könnte diese mächtigere und mehr Weisheit besitzende Arbeit, die den Abkommen des modrigen alten Buches trotzt, aufgezeichnet haben? Das Werk von heute ist keine Geschichte und wenn du den neuen Weg von heute im eigentlichen Sinne gehen möchtest, musst du dich von der Bibel trennen, musst du über die Bücher der Prophezeiungen und der Geschichte in der Bibel hinausgehen. Nur dann wirst du fähig sein, in angemessener Weise auf dem neuen Pfad zu wandeln, und nur dann wirst du fähig sein, in die neue Welt und in das neue Werk einzutreten. Du musst verstehen, weshalb von dir heute verlangt wird, nicht in der Bibel zu lesen, weshalb es ein anderes Werk gibt, das von der Bibel getrennt ist, warum Gott nicht nach neueren, detaillierteren Ausübungen in der Bibel sucht, weshalb es anstelle davon eine mächtigere Arbeit außerhalb der Bibel gibt. Das ist alles was ihr verstehen müsst.“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

21. „Wenn Gott Sein neues Werk vollbrachte, hielt Er Sich nicht länger an der Vergangenheit fest, und Er kümmerte Sich nicht mehr um die Regeln des Zeitalters des Gesetzes Sein früheres Werk hat Ihn auch nicht beeinflusst; Er arbeitete wie gewohnt am Sabbat und wenn Seine Jünger hungrig waren, konnten sie Ähren zum Essen sammeln. In Gottes Augen war das alles normal. Gott konnte einen neuen Anfang haben für einen Großteil Seines Werks, das Er vollbringen wollte oder für die Dinge, die Er sagen wollte. Sobald Er einen neuen Anfang gemacht hat, erwähnt Er weder Sein voriges werk, noch setzt Er es fort. Denn Gott hat Grundsätze in Seinem Werk. Wenn Er ein neues Werk anfangen will, dann will Er die Menschheit damit in eine neue Etappe Seines Werkes bringen und dann hat Sein Werk eine höhere Stufe erreicht. Wenn die Menschen sich weiterhin nach den alten Überlieferungen und Regeln richten oder sich an ihnen festhalten, wird Er dies nicht würdigen oder loben. Das ist, weil Er bereits ein neues Werk gebracht hat und in eine neue Phase Seines Werks eingetreten ist. Wenn Er ein neues Werk beginnt, erscheint Er den Menschen in einem komplett neuen Bild, aus einem völlig anderen Winkel, und in einer völlig anderen Art und Weise, damit die Menschen die verschiedenen Gesichtspunkte Seiner Disposition und dessen, was Er hat und ist sehen können. Dies ist eines der Ziele Seines neuen Werkes. Gott klammert Sich nicht an das Alte oder geht den ausgetretenen Pfad; wenn Er arbeitet und wenn Er spricht, ist es nicht so untragbar, wie die Menschen es sich vorstellen. In Gott ist alles frei und befreit, es gibt kein Verbot, keine Einschränkungen – was Er der Menschheit bringt ist nur Freiheit und Befreiung. Er ist ein lebendiger Gott, ein Gott, der wirklich wahrhaftig existiert. Er ist keine Puppe oder Tonfigur, und Er unterscheidet Sich völlig von den Götzen, die die Menschen in einen Schrein schließen und verehren. Er ist lebendig und dynamisch und was Seine Worte und Taten den Menschen bringen, ist alles Leben und Licht, alles Freiheit und Befreiung, denn Er hat die Wahrheit, das Leben und den Weg – nichts schränkt Ihn in Seinem Werk ein.“

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

22. „Damals erklärte Jesus, dass die Arbeit Jehovas im Zeitalter des Gesetzes in Rückstand geraten war, so wie Ich heute sage, dass die Arbeit Jesu in Rückstand geraten ist. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte und nicht das Zeitalter der Gnade, hätte Jesus nicht gekreuzigt werden können und hätte nicht die gesamte Menschheit erlösen können. Wenn es nur das Zeitalter des Gesetzes gegeben hätte, hätte die Menschheit sich dann bis heute weiterentwickeln können? Die Geschichte schreitet vorwärts. Ist die Geschichte nicht das natürliche Gesetz der Arbeit Gottes? Ist das nicht eine Beschreibung Seiner Führung des Menschen innerhalb des gesamten Universums? Die Geschichte entwickelt sich vorwärts, genauso wie Gottes Arbeit und der Wille Gottes verändert sich ständig. Es wäre für Gott nicht praktikabel, einen einzigen Arbeitsabschnitt sechstausend Jahre lang beizubehalten, denn jeder Mensch weiß, dass Er immer neu ist und niemals alt. Er könnte unmöglich weiterhin eine ähnliche Arbeit wie die der Kreuzigung aufrechterhalten; einmal, zweimal, dreimal ans Kreuz genagelt werden. Das ist die Vorstellung eines absurden Menschen. Gott erhält nicht dieselbe Arbeit aufrecht und Seine Arbeit verändert sich immerzu und ist immer neu, so wie Ich täglich neue Worte zu euch spreche und neue Arbeit ausübe. Dies ist die Arbeit, die Ich tue, der Schlüssel der in den Worten ‚neu‘ und ‚wundersam’ liegt.“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

23. „Da es einen höheren Weg gibt, warum sollte ein niedrigerer, überholter Weg studiert werden? Da es neuere Kundgebungen und neuere Arbeiten gibt, warum dann inmitten alter historischer Aufzeichnungen leben? Die neuen Aussagen können für dich sorgen, was beweist, dass dies das neue Werk ist. Die alten Aufzeichnungen können dich nicht sättigen oder deine momentanen Bedürfnisse befriedigen, das beweist, dass sie Geschichte sind und nicht die Arbeit von hier und heute. Der höchste Weg ist die neueste Arbeit, und mit der neuesten Arbeit, egal wie hoch der Weg der Vergangenheit war, sie verbleibt dennoch nur Geschichte der menschlichen Reflexionen, und egal wie wertvoll ihre Referenz ist, bleibt es dennoch der alte Weg. Obwohl er im ‚Heiligen Buch‘ aufgezeichnet ist, ist der alte Weg nur Geschichte und obwohl es keine Aufzeichnungen von ihr im ‚Heiligen Buch‘ gibt, ist der neue Weg der Weg von hier und heute. Dieser Weg kann dich retten und dieser Weg kann dich verändern, denn er ist die Arbeit des Heiligen Geistes.“

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

24. „Gott Selbst ist das Leben und die Wahrheit; Sein Leben und Seine Wahrheit existieren zeitgleich. Diejenigen, die außerstande sind, die Wahrheit zu erlangen, sollen nie das Leben erlangen. Ohne die Führung, Unterstützung und Versorgung der Wahrheit wirst du nur Buchstaben, Lehren und zudem den Tod erlangen. Gottes Leben ist immer gegenwärtig, und Seine Wahrheit und Sein Leben existieren gleichzeitig. Wenn du die Quelle der Wahrheit nicht finden kannst, wirst du die Nahrung des Lebens nicht erhalten. Wenn du die Versorgung des Lebens nicht erlangen kannst, wirst du mit Sicherheit keine Wahrheit haben. Abgesehen von Phantasien und Vorstellungen wird dein ganzer Körper nichts als Fleisch, dein stinkendes Fleisch, sein. Du musst wissen, dass die Worte der Bücher nicht als Leben zählen; die Aufzeichnungen der Geschichte können nicht als Wahrheit gefeiert werden, und die Lehren der Vergangenheit können nicht als Worte dienen, die gegenwärtig von Gott gesprochen werden. Nur was von Gott ausgedrückt wird, wenn Er auf die Erde kommt und unter den Menschen lebt, ist die Wahrheit, das Leben, Gottes Wille und Seine tatsächliche Arbeitsweise. Wenn du die Aufzeichnungen der Worte Gottes der Vergangenheit auf die Gegenwart anwendest, dann bist du ein Archäologe, und die zutreffendste Bezeichnung für dich ist ‚Experte für historisches Erbe‘. Denn du glaubst fortwährend an Spuren Gottes Arbeit aus vergangenen Zeiten; nur an den Schatten, den Gott zurückließ, als Er früher unter den Menschen arbeitete, und nur an den Weg, den Gott Seinen Anhängern damals gab. Du glaubst nicht an die Richtung, die Gottes Arbeit heute hat, glaubst nicht an das heutige glorreiche Antlitz Gottes, und du glaubst nicht an den Weg der Wahrheit der momentan von Gott ausgedrückt wird. Du bist somit zweifellos ein Tagträumer, der absolut keinen Bezug zur Realität hat. Wenn du dich immer noch an Worte klammerst, die außerstande sind, dem Menschen Leben zu bringen, dann bist du ein hoffnungsloser Fall,[a] denn du bist zu konservativ, zu widerspenstig und zu unzugänglich für Vernunft!“

aus „Nur der Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg zum ewigen Leben geben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

25. „Der Christus der letzten Tage bringt Leben und den dauerhaften und unvergänglichen Weg der Wahrheit. Diese Wahrheit ist der Weg, durch den der Mensch Leben gewinnen wird, und es ist der einzige Weg, durch den der Mensch Gott erfahren wird und von Gott gutgeheißen werden kann. Wenn du nicht den Weg des Lebens verfolgst, der von dem Christus der letzten Tage gegeben wird, wirst du nie die Zustimmung Jesu erlangen. Du wirst nie dafür geeignet sein, durch die Tore des himmlischen Königreiches einzutreten, weil du sowohl eine Marionette, als auch ein Gefangener der Vergangenheit bist. Diejenigen, die von Regeln und Buchstaben kontrolliert werden und von der Vergangenheit gefesselt sind, werden nie das Leben gewinnen können und nie in der Lage sein, das ewige Leben zu erlangen. Anstelle des Wassers des Lebens, das vom Thron fließt, ist alles, was sie erlangen können, trübes Wasser, das seit tausenden von Jahren abgestanden ist. Diejenigen, die nicht mit dem Wasser des Lebens versorgt werden, werden für immer Leichen bleiben, Spielzeuge Satans und Söhne der Hölle sein. Wie können sie dann Gott erblicken? Wenn du nur versuchst, dich an der Vergangenheit festzuhalten und nur versuchst die Dinge so zu lassen, wie sie sind, indem du still stehst, und nicht versuchst, den jetzigen Zustand zu ändern und die Vergangenheit abzulegen, wirst du dann nicht immer gegen Gott sein? Die Schritte Gottes Arbeit sind gewaltig und mächtig, wie hohe Wellen und grollender Donner. Trotzdem sitzt du tatenlos da und wartest auf die Zerstörung, beharrst auf deinen Torheiten und tust nichts. Wie kannst du auf diese Weise als jemand erachtet werden, der den Fußstapfen des Lammes folgt? Wie kannst du rechtfertigen, dass der Gott, an dem du festhältst, ein Gott ist, der immer neu und niemals alt ist? Wie können die Wörter deiner vergilbten Bücher dich in ein neues Zeitalter tragen? Wie können sie dich dazu bringen, die Arbeitsschritte Gottes zu verfolgen? Wie können sie dich in den Himmel bringen? Was du in Händen hältst, sind Buchstaben, die dir nichts anderes als vorübergehenden Trost geben können, und nicht die Wahrheiten, die dir Leben geben können. Die Schriften, die du liest, können nur deine Zunge bereichern. Es sind keine Worte der Weisheit, die dir helfen können, das menschliche Leben zu erfahren, und noch weniger sind sie die Wege, die dich zur Vervollkommnung führen können. Geben dir diese Unstimmigkeiten nicht Grund zum Nachdenken? Erlauben sie dir nicht, die darin enthaltenen Geheimnisse zu verstehen? Bist du imstande, dich alleine zum Himmel zu begeben, um Gott eigenständig zu treffen? Kannst du dich ohne das Kommen Gottes alleine in den Himmel begeben, um das Familienglück mit Gott zu genießen? Träumst du jetzt immer noch? Ich schlage vor, dass du zu träumen aufhörst und dir ansiehst, wer gegenwärtig arbeitet; sieh dir an, wer die Arbeit der Rettung der Menschen während der letzten Tage ausführt. Wenn du dies nicht tust, wirst du die Wahrheit nie erlangen und das Leben nie erhalten.“

aus „Nur der Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg zum ewigen Leben geben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

26. „Wenn ihr Vorstellungen verwendet, um Gott zu messen und zu beschreiben, als wäre Gott eine unveränderliche Lehmstatue, und wenn ihr Gott in der Bibel abgrenzt und ihn mit einem begrenzten Umfang an Arbeit eindämmst, dann beweist ihr, dass ihr Gott verdammt habt. Denn in ihren Herzen gossen die Juden des Alten Testaments Gott in die Form von Idolen, als könnte Gott nur Messias genannt werden, und nur der, der Messias genannt würde, sei Gott, und weil sie Gott dienten und anbeteten, als sei er eine (leblose) Lehmstatue, nagelten sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, verurteilten ihn zum Tode—verdammten den unschuldige Jesus zum Tode. Gott hatte kein Verbrechen begangen, aber der Mensch verschonte Gott nicht und verurteilte ihn unbeirrbar zum Tode. So wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist, und definiert ihn der Bibel entsprechend, als hätte der Mensch Gottes Führung durchschaut, als läge alles, was Gott tut, in den Händen der Menschen. Die Menschen sind lächerlich bis ins Extreme, sie sind besessen von größter Arroganz und haben alle ein Gespür für geschwollene Beredsamkeit. Unabhängig davon wie groß dein Wissen von Gott ist, sage ich, dass du Gott nicht kennst, dass es niemanden gibt, der in größerem Gegensatz zu Gott steht, und dass du Gott verdammst, da du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung, den Gott geschaffen hat, zu bestreiten.“

aus „Das Böse muss bestraft werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

27. „Was die Visionen der Arbeit in diesem gesamten sechstausendjährigen Führungsplan betrifft, so kann hierzu niemand Einblick oder Verständnis erlangen. Derartige Visionen sind seit jeher ein Geheimnis geblieben. In der Endzeit wird nur die Arbeit des Wortes getan, um das Zeitalter des Königreichs einzuleiten, aber das ist nicht für alle Zeitalter kennzeichnend. Die Endzeit ist nichts weiter als die Endzeit und nichts weiter als das Zeitalter des Königreiches. Sie stellt nicht das Zeitalter der Gnade oder das Zeitalter des Gesetzes dar. Die Endzeit ist lediglich die Zeit, in der euch das gesamte Werk des sechstausend jährigen Führungsplans offenbart wird. Das ist die Offenbarung des Geheimnisses. Ein solches Geheimnis kann von keinem Menschen enthüllt werden. Ungeachtet davon, wie viel Kenntnis ein Mensch von der Bibel hat, so ist sie doch nichts weiter als nur Worte, denn der Mensch versteht das Wesentliche der Bibel nicht. Wenn der Mensch die Bibel liest, mag er daraus einige Wahrheiten erhalten, einige Worte erklären oder ein paar berühmte Textstellen und Zitate hinterfragen können, aber er wird niemals dazu im Stande sein, diesen Worten die darin enthaltene Bedeutung zu entnehmen. Alles was der Mensch sieht, sind tote Worte und nicht die Schauplätze der Arbeit Jehovas und Jesus. Der Mensch ist unfähig das Geheimnis einer solchen Arbeit zu lösen. Deshalb ist das Geheimnis des sechstausendjährigen Führungsplans das größte Geheimnis, das verborgenste und für den Menschen absolut Unerdenklichste. Niemand kann unmittelbar den Willen Gottes verstehen, außer wenn Gott Selbst erklärt und sich dem Menschen öffnet, andernfalls werden sie für den Menschen immer Rätsel und auf ewig versiegelte Geheimnisse bleiben.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Ein Stück Totholz: Eine chinesische Redewendung, die „nicht mehr zu helfen“ bedeutet.

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