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Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)

Fortsetzung Von Das Wort Erscheint Im Fleisch (Lesungen)-2
Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch (Lesungen)

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Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)
Kundgebungen Christi der letzten Tage (Lesungen)

Gottes Heiligkeit (I) Teil Eins

Wir haben uns heute schon viel über Gottes Autorität ausgetauscht. Im Moment wollen wir jetzt jedoch nicht über Gottes Gerechtigkeit reden. Heute sprechen wir über ein ganz neues Thema – die Heiligkeit Gottes. Die Heiligkeit Gottes ist ein weiterer Aspekt von Gottes einzigartigem Wesen, deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam darüber austauschen. Der Aspekt von Gottes Wesen, über den Ich sprechen möchte, zusammen mit zwei weiteren Aspekten, über die wir uns zuvor ausgetauscht haben, die gerechte Disposition und die Autorität Gottes – sind diese völlig einzigartig? (Ja.) Gottes Heiligkeit ist ebenfalls einzigartig, deshalb ist die Basis dieser Einzigartigkeit, die Wurzel dieser Einzigartigkeit, das Thema unseres heutigen gemeinsamen Austauschs. Habt ihr das verstanden? Sprecht Mir nach: Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit. (Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit.) Was fühlt ihr in euren Herzen, nachdem ihr das wiederholt habt? Manche von euch haben vielleicht etwas Bedenken und fragen, „Warum sich über Gottes Heiligkeit austauschen?“ Keine Sorge, Ich werde es langsam mit euch durchgehen. Sobald ihr es hört, werdet ihr sicher verstehen, warum es Mir so wichtig ist, dass wir uns gemeinsam über dieses Thema unterhalten.

Lasst uns zuerst das Wort „heilig“ definieren. Basierend auf dem, was ihr wahrnehmt und allem was ihr wisst, wie versteht ihr die Definition von „heilig“, wie würdet ihr dies beschreiben? Beschreibt es nun für Mich. („Heilig“ bedeutet unbefleckt, ohne jegliche Verfälschungen und Fehler der Menschheit. Alles was es ausstrahlt – in Gedanken, Worten oder Handlungen, alles was es tut – ist absolut positiv.) Sehr gut. („Heilig“ ist göttlich, rein, von Menschen unantastbar. Es ist einzigartig, es ist das charakteristische Symbol Gottes.) („Heilig“ ist unbefleckt und ist ein Aspekt der göttlichen, unantastbaren Disposition.) Das ist deine Definition, oder? Im Herzen jedes Menschen hat dieses Wort „heilig“ einen Rahmen, eine Definition und eine Interpretation. Zumindest kommen euch gleich Gedanken, wenn ihr das Wort „heilig“ hört. Ihr habt einen bestimmten festgelegten Rahmen für dieses Wort und das Verständnis dieser Definition liegt für manche Menschen nahe der Verwendung dieses Wortes, um das Wesen von Gottes Disposition zu beschreiben. Das ist sehr gut. Die meisten Menschen betrachten das Wort „heilig“ als ein positives Wort, was auch bestätigt werden kann. Die Heiligkeit Gottes jedoch, über die Ich Mich heute mit euch austauschen möchte, kann nicht einfach definiert oder erklärt werden. Stattdessen werde Ich ein paar Tatsachen als Beweise vorbringen, damit du siehst, warum Ich sage, dass Gott heilig ist und warum Ich das Wort „heilig“ benutze um das Wesen Gottes zu beschreiben. Wenn unser gemeinschaftlicher Austausch zu Ende ist, wirst du merken, dass die Verwendung des Wortes „heilig“ zur Beschreibung von Gottes Wesen und die Verwendung des Wortes mit Verweis auf Gott sowohl hochverdient als auch höchst angebracht ist. Was zumindest die derzeitigen Sprachen der Menschheit betrifft, ist der Gebrauch dieses Wortes in Beziehung auf Gott, besonders treffend – es ist das einzige Wort in der menschlichen Sprache, das sich dazu eignet um sich auf Gott zu beziehen. Es ist, in Beziehung auf Gott angewendet, kein leeres Wort. Es ist auch kein grundloses Lob oder leeres Kompliment. Unser gemeinschaftlicher Austausch soll es allen Menschen ermöglichen, die wahrhaftige Existenz dieses Aspektes des Wesens Gottes zu erkennen. Gott fürchtet nicht das Verständnis der Menschen, sondern deren Missverständnis. Gott möchte, dass jeder Sein Wesen kennt und was Er hat und ist. Jedes Mal, wenn wir also über einen Aspekt von Gottes Wesen sprechen, können wir uns auf viele Tatsachen berufen um damit Menschen nahezulegen, dass dieser Aspekt von Gottes Wesen tatsächlich existiert und sowohl wirklich wahr als auch sehr real ist.

Nun, da wir das Wort „heilig“ definiert haben, lasst uns ein paar Beispiele ansehen. Für die Vorstellung der Menschen ist es leicht, sich viele „heilige“ Dinge und Menschen auszumalen. Sind zum Beispiel jungfräuliche Jungen und Mädchen in den Wörterbüchern der Menschheit als heilig definiert? Sind sie tatsächlich heilig? (Nein.) Ist dieses sogenannte „heilig“ und jenes „heilig“, das wir heute besprechen, ein und dasselbe? (Nein.) Wenn man Menschen mit hohen moralischen Werten, mit kultivierter und gebildeter Sprache betrachtet, die niemand etwas zu Leide tun und sich im Gespräch stets angenehm und verträglich geben – sind sie heilig? Konfuzianistische Gelehrte oder Herren mit hohen moralischen Werten, mit kultivierten Worten und Taten – sind sie heilig? Diejenigen, die oft Gutes tun, wohltätig sind und anderen viel und oft helfen, oder jene, die viel Freude ins Leben der Menschen bringen – sind sie heilig? (Nein.) Diejenigen, die im Umgang mit Anderen selbstlos sind, keine strengen Forderungen an Andere stellen, die alle tolerieren – sind sie heilig? Diejenigen, die sich noch nie mit jemand gestritten haben oder noch nie jemand ausgenutzt haben – sind sie heilig? Diejenigen also, die zum Wohle Anderer arbeiten, die Anderen zugutekommen und Anderen in jeder Hinsicht Erbauung darbringen – sind sie heilig? Diejenigen, die all ihre Ersparnisse Anderen geben und ein einfaches Leben führen, die streng mit sich selber sind, aber Anderen mit Milde begegnen – sind sie heilig? (Nein.) Ihr könnt euch erinnern, wie eure Mütter für euch gesorgt haben und sich auf jede erdenkliche Art und Weise um euch gekümmert haben – sind sie heilig? Die Idole, die euch wichtig sind, seien es berühmte Menschen, Stars oder großartige Menschen – sind sie heilig? (Nein.) Das ist in allen Fällen sicher. Lasst uns nun auf jene Propheten in der Bibel schauen, die die Zukunft voraus sagen konnten, die vielen anderen unbekannt war – war diese Art von Mensch heilig? Die Menschen, die Gottes Wort und die Fakten Seiner Taten in der Bibel festhalten konnten – waren sie heilig? (Nein.) War Mose heilig? War Abraham heilig? Was ist mit Hiob? (Nein.) Warum sagt ihr das? (Das Wort „heilig“ kann nur für Gott verwendet werden.) Gott hat Hiob einen gerechten Mann genannt, warum nennt man nicht einmal ihn heilig? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Sind Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden, wirklich nicht heilig? Sind sie heilig oder nicht? (Nein.) Eure Antwort ist negativ, oder? Worauf beruht nun eure negative Antwort? (Gott ist einzigartig.) Dies ist eine gerechtfertigte und wirklich hervorragende Grundlage! Ich merke, dass ihr die Fähigkeit habt, schnell zu begreifen und das, was ihr gelernt habt, dann auch schnell anzuwenden und ihr habt alle diese besondere Gabe. Ihr zweifelt ein wenig und seid euch nicht ganz sicher, ihr traut euch nicht „Nein“ zu sagen, aber ihr traut euch auch nicht „Ja“ zu sagen, also seid ihr gezwungen „Nein“ zu sagen. Lasst Mich euch eine andere Frage stellen. Die Boten Gottes – Boten, die Gott zur Erde sendet – sind sie heilig? (Nein.) Denkt gut darüber nach. Denkt etwas darüber nach und gebt Mir eure Antwort. Sind die Engel heilig? (Nein.) Eine Menschheit, die nicht von Satan verdorben wurde – ist diese heilig? (Nein.) Ihr sagt alle „Nein“ zu jeder Frage. Aus welchem Grund? Ist genau dieser Satz, den Ich eben gesagt habe, der Grund warum ihr „Nein“ gesagt habt? Ihr seid verwirrt, oder? Warum wird also noch nicht einmal von den Engeln gesagt, dass sie heilig sind? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Könnt ihr herausfinden, warum die Menschen, Dinge oder ungeschaffenen Wesen, die wir vorher erwähnt haben, nicht heilig sind? Das könnt ihr sicher nicht beantworten, richtig? Ist es dann nicht ein wenig unverantwortlich von euch, „Nein“ zu sagen? Antwortet ihr nicht etwas voreilig? Manche Leute überlegen: „Du fragst auf diese Art und Weise, also muss es sicher nicht so sein.“ Antwortet nicht einfach so spontan. Denkt gründlich darüber nach, ob die Antwort ja oder nein ist. Wenn wir uns anschließend gemeinschaftlich über das nächste Thema unterhalten, werdet ihr wissen, warum die Antwort „Nein“ ist. Ich werde euch die Antwort bald geben. Lasst uns zuerst etwas in der Heiligen Schrift lesen.

1. Gott Jehovas Gebot an den Menschen

(Gen 2,15-17) Und Gott Jehova nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte. Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben.

2. Die Verführung der Frau durch die Schlange

(Gen 3,1-5) Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott Jehova gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt nicht davon, rührt’s auch nicht an, daß ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Aus welchem Buch der Bibel stammen diese beiden Bibelstellen? (Genesis.) Seid ihr alle mit diesen beiden Textstellen vertraut? Dies geschah am Anfang, als die Menschheit erschaffen wurde; es war ein wahres Ereignis. Lasst uns zuerst darauf schauen, welche Art von Gebot der Gott Jehova Adam und Eva gab. Die Aussage dieses Gebots ist für unser heutiges Thema sehr wichtig. „Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach …“ Lest nun weiter mit der folgenden Bibelstelle. („Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben.“) Was beinhaltet diese Textstelle des Gesetzes Gottes an den Menschen? Zuerst einmal sagt Gott dem Menschen, was er essen darf, nämlich die Früchte von einer Vielzahl von Bäumen. Es besteht hier keine Gefahr und nichts Giftiges, alles kann man ganz nach Wunsch essen, ohne dass man irgendetwas befürchten muss. Das ist der eine Teil. Der andere Teil ist eine Warnung. In der Warnung wird dem Menschen gesagt, dass er die Frucht welchen Baumes nicht essen darf? (Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.) Er darf die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht essen. Was passiert, wenn er dies doch tut? (Er wird gewiss sterben.) Gott sprach zum Menschen: Denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben. Sind diese Worte eindeutig? (Ja.) Wenn Gott dir dies sagen würde und du jedoch den Grund dafür nicht verstanden hättest, würdest du sie dann als zu befolgende Regelung oder Befehl betrachten? Man sollte dies befolgen, nicht wahr? Ob der Mensch es nun befolgen kann oder nicht, Gottes Worte sind völlig unmissverständlich. Gott erklärte dem Menschen ausdrücklich, was er essen darf und was nicht und was passiert, wenn er etwas isst, das er nicht essen darf. Hast du etwas von Gottes Disposition in diesen kurzen, von Ihm gesprochenen Worten erkannt? Sind diese Worte Gottes wahr? (Ja.) Liegt darin irgendeine Täuschung? (Nein.) Liegt darin irgendeine Falschheit? (Nein.) Gibt es hier irgendetwas Bedrohliches? (Nein.) Gott hat dem Menschen offen, ehrlich und wahrheitsgetreu gesagt, was er essen darf und was nicht, klar und deutlich. Liegt in diesen Worten irgendeine versteckte Bedeutung? Sind diese Worte eindeutig? Ihre Bedeutung ist auf den ersten Blick offensichtlich, du verstehst sie sofort, sobald du sie siehst. Besteht hier ein Anlass irgendwelche Vermutungen anzustellen? (Nein.) Man muss auch nicht raten, oder? Es ist bereits glasklar. In Gottes Geist, kommt was Er sagen will und was Er ausdrücken will, direkt von Seinem Herzen. Die Dinge, die Gott ausdrückt, sind klar, unkompliziert und direkt. Es gibt keine versteckten Motive oder geheime Bedeutungen. Er hat direkt zum Menschen gesprochen und ihm gesagt, was er essen darf und was nicht. Das bedeutet, dass der Mensch durch diese Worte Gottes erkennen kann, dass Gottes Herz transparent ist, dass Gottes Herz wahr ist. Es liegt hier absolut keine Falschheit vor, die dir sagt, dass du Essbares nicht verzehren kannst oder die dir bei Ungenießbarem sagt „Tu es, und du wirst sehen was geschieht“. Ist das Seine Absicht? (Nein.) Nein. Was auch immer Gott in Seinem Herzen denkt, ist das, was Er sagt. Wenn Ich sage, dass Gott heilig ist, weil Er sich durch diese Worte so zeigt und offenbart, hast du vielleicht das Gefühl, dass Ich eine große Sache aus Nichts gemacht habe oder Meine Auslegung etwas zu weit hergeholt ist. Wenn das so ist, keine Sorge, wir sind noch nicht fertig.

Lasst uns über „Die Verführung der Frau durch die Schlange“ sprechen. Wer ist die Schlange? (Satan.) Satan spielt die Rolle der Vereitelung in Gottes sechstausend jährigem Führungsplan. Es ist eine Rolle, über die wir unbedingt sprechen müssen, wenn wir uns über die Heiligkeit Gottes austauschen. Warum sage Ich das? (Weil Satan der Vertreter und Architekt aller niederträchtigen und verderbten Dinge ist.) Wenn du die Bösartigkeit und Verdorbenheit Satans oder das Wesen Satans nicht kennst, hast du weder die Möglichkeit sie zu erkennen, noch kannst du erfahren, was Heiligkeit wirklich ist. In ihrer Verwirrung denken die Menschen, dass das was Satan tut, richtig ist, denn sie leben inmitten dieser verfälschten Disposition. Ohne Vereitelung und ohne einen Vergleich kannst du also nicht wissen, was Heiligkeit ist, deshalb muss dieses Thema angesprochen werden. Wir haben dieses Thema nicht aus der Luft gegriffen, sondern werden anhand seiner Worte und Taten sehen, wie Satan handelt, wie er die Menschheit verdirbt, welches Wesen er hat und was sein wahres Gesicht ist. Was hat also diese Frau zur Schlange gesagt? Die Frau wiederholte der Schlange, was Gott Jehova zu ihr gesagt hatte. Dem was sie gesagt hat nach zu urteilen, hat sie die Gültigkeit dessen, was Gott zu ihr gesagt hatte, bestätigt? Sie konnte es nicht bestätigen, oder? Als ganz neu erschaffener Mensch hatte sie nicht die Fähigkeit, gut von böse zu unterscheiden. Sie hatte auch nicht die Fähigkeit, ihre Umgebung zu erkennen. Ihre Worte an die Schlange verraten uns, dass sie selbst Gottes Worte noch nicht in ihrem Herzen angenommen hatte; ihre Einstellung war skeptisch. Als also die Schlange sah, dass die Frau keinen festen Standpunkt in Bezug auf Gottes Wort hatte, sagte sie: „Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ Ist da etwas falsch an diesen Worten? (Ja.) Was ist falsch? Lest diesen Satz: („Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“) Was spürt ihr, wenn ihr das gelesen habt? Habt ihr nach dem Lesen dieses Satzes ein Gefühl für die Absichten der Schlange bekommen? (Ja.) Welche Absichten hat die Schlange? (Den Menschen zur Sünde zu verführen.) Sie will diese Frau dazu verleiten, Gottes Worte nicht zu beachten, aber hat die Schlange eindeutig gesprochen? (Nein.) Sie hat nicht eindeutig gesprochen, wir können also sagen, dass sie sehr arglistig ist. Sie drückt sich auf listige und ausweichende Art aus, um ihr beabsichtigtes Ziel zu erreichen, das sie aber vor dem Menschen versteckt hält – das ist die List der Schlange. Satan hat schon immer auf diese Art und Weise gesprochen und gehandelt. Sie sagt „bestimmt nicht“, ohne sich auf das eine oder das andere festzulegen. Hat dies jedoch das Herz der unwissenden Frau berührt? (Ja.) Die Schlange war zufrieden, als ihre Worte die gewünschte Wirkung erzielt hatten – dies war die listige Absicht der Schlange. Außerdem hat sie etwas versprochen, von dem der Mensch glaubte, dass es gut war. Sie verführte die Frau und sagte: „Welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan.“ So überlegt sie: „Meine Augen geöffnet zu haben ist eine gute Sache!“ Dann spricht die Schlange noch stärkere Worte, Worte, die dem Menschen unbekannt sind, Worte, die für alle, die sie hören eine große Verlockung darstellen: „Und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ Haben diese Worte eine starke verführerische Kraft auf sie? (Ja.) Es ist wie, wenn jemand zu dir sagt: „Dein Gesicht ist wunderschön geformt. Nur der Nasenrücken ist etwas kurz geraten, aber wenn du dir den richten lässt, dann wirst du eine Weltklasse-Schönheit sein!“ Für jemand, der niemals eine kosmetische Operation für sich in Erwägung gezogen hätte, wäre dessen Herz von solchen Worten berührt? (Ja.) Sind diese Worte also verführerisch? Verlockt dich diese Verführung? Ist sie prüfend? (Ja.) Sagt Gott solche Dinge? (Nein.) War auch nur eine Andeutung davon in den Worten Gottes, über die wir gerade gesprochen haben? (Nein.) Warum? Sagt Gott was Er in Seinem Herzen denkt? Kann der Mensch Gottes Herz durch Seine Worte erkennen? (Ja.) Als die Schlange jedoch diese Worte zur Frau sprach, konntest du das Herz der Schlange erkennen? (Nein.) Und aufgrund der Unwissenheit der Menschen wurden diese schnell durch die Worte der Schlange verführt, sie wurden geködert; sie waren leicht beeinflussbar. Konntest du also die Absichten Satans erkennen? Konntest du den Zweck erkennen, der sich hinter dem verbarg, was er sagte? Konntest du den Komplott und die listigen Absichten seines Plans erkennen? (Nein.) Welche Art von Disposition zeigt sich durch die Art und Weise wie Satan spricht? Welche Art von Wesen hast du aufgrund dieser Worte in Satan erkannt? (Das Böse.) Das Böse. Ist es hinterlistig? Nach außen hin mag er dich vielleicht anlächeln oder völlig ausdruckslos bleiben. Aber im Herzen kalkuliert er, wie er sein Ziel erreichen kann – und das ist das Ziel, das du nicht zu erkennen vermagst. Dann wirst du von all den Versprechungen und all den Vorteilen, die er dir verspricht, verführt. Du empfindest diese als gut und was er sagt, kommt dir nützlicher und bedeutender vor, als das was Gott sagt. Wird der Mensch nicht zu einem unterwürfigen Gefangenen, wenn das passiert? (Ja.) Sind die von Satan genutzten Mittel daher nicht diabolisch? Du wirst dazu gebracht, tief zu sinken. Ohne einen Finger zu rühren wirst du mit diesen zwei Sätzen dazu gebracht, ihm zu folgen und ihm zu gehorchen. Das Ziel wurde erreicht. Ist das nicht so? (Ja.) Ist diese Absicht nicht finster? Ist dies nicht das wahre Antlitz Satans? (Ja.) In Satans Worten hat der Mensch seine dunklen Motive, sein schreckliches Gesicht und sein wahres Wesen erkannt. Ist das nicht richtig? (Ja.) Wenn du diese Sätze nur einfach vergleichst ohne sie zu untersuchen, kommt es dir vielleicht so vor, als seien Jehovas Worte langweilig, einfach und gewöhnlich; als seien sie es nicht wert, dass man deswegen Gottes Ehrlichkeit preist. Wenn wir nun auf Satans Worte und sein abscheuliches Wesen schauen, und in diesem Kontrast die Worte Gottes bedenken, haben die Worte Gottes dann eine große Bedeutung für die Menschen von heute? (Ja.) Durch diesen Kontrast kann der Mensch die pure Makellosigkeit Gottes erahnen. Habe Ich damit recht, wenn Ich das so sage? (Ja.) Jedes Wort, das Satan spricht, genau wie seine Motive, seine Absichten und die Art wie er spricht – all das ist verdorben. Was ist das Hauptmerkmal seiner Art zu sprechen? Er benützt Zweideutigkeit um dich zu verführen, ohne den wahren Grund preiszugeben. Er gibt dir auch keine Möglichkeit, das Motiv zu erkennen, sondern wartet bis du den Köder nimmst und ihn unter Zwang rühmst und seine Vorzüge lobst. Ist das der Fall? (Ja.) Ist das nicht Satans fortwährende List? (Ja.)

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