Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

98.   Warum müssen die Gläubigen so viele gute Taten tun, um einen guten Bestimmungsort zu haben?

Bibelverse als Referenz:

„Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus; und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg. Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner. Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere. Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld. Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast; und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe? So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen. Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.“ (Mt 25,14-30)

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Meine Gnade richtet sich an diejenigen, die Mich lieben und sich selbst verleugnen. Die Strafe, die auf die Bösartigen niederkommt, ist der Beweis Meiner gerechten Disposition, und außerdem Zeugnis Meines Zornes. Wenn die Katastrophe kommt, werden Hungersnot und Plage all jene befallen, die sich Mir widersetzen, und sie werden weinen. Diejenigen, die während ihrer vielen Jahre als Meine Anhänger alle Arten von Unheil angerichtet haben, werden nicht schuldlos sein. Auch sie werden inmitten der wohl größten Katastrophe, die im Laufe der Jahrhunderte gesehen wurde, in einem ständigen Zustand von Panik und Angst leben. All Meine Anhänger, die Mir und keinem anderen treu waren, sollen frohlocken und Meiner Macht applaudieren. Sie werden eine unbeschreibliche Zufriedenheit erleben, und in einer Freude leben, die Ich der Menschheit noch nie verliehen habe. Denn Ich schätze die guten Taten der Menschen und verabscheue ihre schlechten Taten. Seit Ich begonnen habe, die Menschheit zu führen, habe Ich auf eine Gruppe Menschen gehofft, die denselben Geist wie Ich haben. Und Ich habe diejenigen nie vergessen, die nicht denselben Geist haben; Ich habe sie in Meinem Herzen verabscheut, und nur auf die Gelegenheit gewartet, zu sehen, wie diesen Übeltätern Meine Vergeltung zuteil wurde, und dies zu genießen. Dieser Tag ist endlich da und Ich brauche nicht länger zu warten!

Meine abschließende Arbeit besteht nicht nur darin, die Menschen zu bestrafen, sondern auch den jeweiligen Bestimmungsort des Menschen festzulegen mit dem Ziel, von allen Anerkennung zu erhalten, für alles was Ich getan habe. Ich will, dass jeder einzelne Mensch sieht, dass alles, was Ich getan habe, richtig ist, und ein Ausdruck Meiner Disposition ist. Es haben weder die Menschen, noch die Natur, den Menschen hervorgebracht. Im Gegenteil, Ich bin es, der jedes Lebewesen nährt. Ohne Meine Existenz kann die Menschheit nur untergehen, und eine Invasion von Plagen erleiden. Keiner wird jemals wieder die schöne Sonne und den Mond oder die grüne Welt sehen; die Menschheit wird nur der kalten Nacht begegnen und dem erbarmungslosen Tal des Schatten des Todes. Ich bin die einzige Erlösung der Menschheit. Ich bin die einzige Hoffnung der Menschheit, und mehr noch, Ich bin der, auf den die Existenz der ganzen Menschheit beruht. Ohne Mich wird die Menschheit sofort stillstehen. Obwohl keiner auf Mich achtet, wird ohne Mich Unheil über die Menschen hereinbrechen und sie werden von allen möglichen Geistern getreten werden. Ich habe Arbeit vollbracht, die von keinem anderen geleistet werden kann; nur mit der Hoffnung, dass der Mensch es Mir mit guten Taten vergelten wird. Obwohl es Mir nur wenige vergelten können, werde Ich Meine Reise in der Welt noch abschließen und beginne mit der Arbeit, die sich als nächstes entfalten wird. Meine Reise unter den Menschen in diesen vielen Jahren war fruchtbar, und Ich bin sehr zufrieden. Die Anzahl der Menschen interessiert Mich nicht, Mir geht es stattdessen um ihre guten Taten. Jedenfalls hoffe Ich, dass ihr ausreichend gute Taten vollbringt, um euch auf euer eigenes Ziel vorzubereiten. Dann werde Ich zufrieden sein; andernfalls wird keiner von euch der Katastrophe entkommen. Die Katastrophe wird von Mir losgetreten und wird natürlich von Mir bestimmt. Wenn ihr in Meiner Gegenwart nicht für das Gute arbeiten könnt, dann werdet ihr den Leiden des Unglücks nicht entkommen. In Zeiten der Mühsal waren eure Handlungen und Taten nicht ganz angemessen, weil euer Glaube und eure Liebe hohl waren, und ihr entweder nur Angst oder Stärke gezeigt habt. Diesbezüglich werde Ich nur ein Urteil von gut und böse fällen. Meine ganze Sorge bezieht sich weiterhin auf euer Handeln und euer Verhalten, und auf diesen basiert Meine Bestimmung eures Endes. Ich muss jedoch klarstellen, dass Ich für diejenigen, die in mühseligen Zeiten Mir gegenüber völlig untreu waren, keine Gnade walten lassen werde; auch Meine Gnade hat ihre Grenzen. Ich habe auch keinen Gefallen an denen, die Mich einst betrogen haben, und noch weniger will Ich Mich mit denen abgeben, welche die Interessen ihrer Freunde verraten. Dies ist Meine Disposition, ungeachtet davon, wer die Person ist. Ich muss euch folgendes sagen: Jeder, der Mein Herz bricht, wird keine Gnade mehr empfangen, und jeder, der Mir treu gewesen ist, wird für immer in Meinem Herzen sein.“

aus „Du sollst genug gute Taten tun, um dich auf dein Ziel vorzubereiten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

„Nur Gott Selbst kann an den Menschen Anforderungen stellen; das heißt, nur Gott eignet sich dafür, an den Menschen Anforderungen zu stellen. Der Mensch sollte keine Wahl haben, sollte nichts anderes machen als sich zu unterwerfen und zu praktizieren. Das ist das Gefühl, das der Mensch besitzen sollte. Sobald die Arbeit, die von Gott getan werden soll, beendet ist, ist es erforderlich, dass der Mensch sie Schritt für Schritt erfährt. Wenn am Schluss alles von Gottes Führung vollendet ist und der Mensch immer noch nicht getan hat, was Gott von ihm gefordert hat, dann soll der Mensch bestraft werden. Wenn der Mensch die Anforderungen Gottes nicht erfüllt, ist dies aufgrund des Ungehorsams des Menschen; es bedeutet nicht, dass Gott in Seiner Arbeit nicht gründlich genug war. All jene, die Gottes Worte nicht in die Tat umsetzen können, jene die Gottes Anforderungen nicht erfüllen können und jene, die Ihm nicht treu sind und ihre Pflicht nicht erfüllen können, werden bestraft. Was heute von euch gefordert wird zu erreichen, sind keine zusätzlichen Forderungen, sondern die Pflicht des Menschen, und das, was von allen Menschen getan werden sollte. … Die Arbeit Gottes ist um der Menschheit willen, und die Mitwirkung des Menschen ist um Gottes Führung willen. Nachdem Gott alles vollbracht hat, muss der Mensch in seiner Praxis unablässig sein und mit Gott zusammenarbeiten. In der Arbeit von Gott sollte der Mensch keine Mühe scheuen; er sollte seine Treue anbieten; er sollte sich nicht zahlreichen Vorstellungen hingeben oder nur herumsitzen und auf den Tod warten. Gott kann Sich für den Menschen opfern, warum kann dann der Mensch Gott seine Treue nicht anbieten? Gott ist dem Menschen gegenüber ein Herz und ein Verstand, warum kann der Mensch nicht etwas Treue anbieten? Gott arbeitet für die Menschheit, warum kann dann der Mensch nicht manche seiner Pflichten Gottes Führung zuliebe erfüllen? Gottes Arbeit ist so weit gekommen, doch obwohl ihr seht, handelt ihr immer noch nicht; ihr hört, aber bewegt euch nicht. Sind derartige Menschen nicht Gegenstand des Verderbens? Gott hat bereits Sein Ganzes dem Menschen gewidmet. Warum ist der Mensch also heutzutage nicht in der Lage, seine Pflicht ernsthaft zu erfüllen? Für Gott hat Seine Arbeit erste Priorität, und die Arbeit Seiner Führung ist von außerordentlicher Wichtigkeit. Die erste Priorität des Menschen ist, Gottes Wort in die Tat umzusetzen und die Anforderungen Gottes zu erfüllen. Dies solltet ihr alle verstehen.“

aus „Gottes Arbeit und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

„Ihr solltet wissen, dass Erfolg durch das eigene Handeln der Menschen erreicht wird. Wenn Menschen nicht erfolgreich sind, sondern scheitern, liegt es auch an ihren eigenen Handlungen, nicht am Einfluss anderer Faktoren. ... Ihr solltet eure eigene Pflicht mit offenen und aufrichtigen Herzen zum Besten eurer Fähigkeiten erfüllen, und bereit sein alles zu tun, was dafür nötig ist. Wie ihr gesagt habt, wenn der Tag kommt, wird Gott niemanden misshandeln, der für Ihn gelitten oder einen Preis bezahlt hat. Es lohnt sich, an diese Art von Überzeugung festzuhalten, und ihr solltet es nie vergessen. Nur so kann Ich, was euch betrifft, beruhigt sein. Ansonsten werde Ich niemals in der Lage sein, Mich, was euch betrifft, beruhigt zu fühlen, und Ihr werdet für immer die Objekte Meiner Abneigung sein. Wenn ihr alle eurem Gewissen folgen könnt und euer Alles für Mich geben könnt, und keine Mühe für Mein Werk scheut, und ein Leben voller Bemühungen Meiner Arbeit des Evangeliums widmet, wird dann nicht Mein Herz oft aus Freude über euch springen? Werde Ich dann nicht gänzlich beruhigt sein können, was euch betrifft? ...

…Ich es nicht mag, wenn man Mich umschmeichelt, wenn man um Mich herumschwänzelt oder Mich mit Begeisterung behandelt. Ich mag es, wenn ehrliche Leute sich Meiner Wahrheit und Meinen Erwartungen stellen. Noch mehr mag Ich es, wenn die Leute in der Lage sind, Meinem Herzen die größte Fürsorge und Rücksicht entgegenzubringen, und wenn sie Meinetwegen sogar alles aufgeben können. Nur so kann Mein Herz getröstet werden. …

…Ich hoffe nur, dass ihr in der letzten Phase Meiner Arbeit hervorragende Leistungen erbringen könnt, Euch vollkommen hingebt und nicht länger halbherzig seid. Natürlich hoffe Ich auch, dass ihr alle ein gutes Ziel habt. Dennoch habe Ich immer noch Meine eigene Anforderung, nämlich dass ihr die beste Entscheidung trefft, indem ihr Mir eure alleinige und endgültige Hingabe opfert. Wenn jemand diese alleinige Hingabe nicht hat, wird diese Person sicher Satans Schatz werden, und Ich werde sie nicht weiter benutzen. Ich werde sie nach Hause schicken, um von ihren Eltern betreut zu werden.“

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

„Da wir ein Teil der menschlichen Rasse und gläubige Christen sind, ist es die Verantwortung und Pflicht von uns allen, unseren Geist und Körper zu opfern, damit Gottes Aufgabe erfüllt werden kann. Denn unser komplettes Wesen kam von Gott und existiert dank Gottes Herrschaft. Wenn unser Geist und unser Körper weder Gottes Aufgabe, noch dem gerechten Zweck der Menschheit dienen, dann werden unsere Seelen derer unwürdig sein, die für Gottes Auftrag gepeinigt wurden, und noch unwürdiger werden sie im Angesicht Gottes sein, der uns alles gegeben hat.“

aus „Gott waltet über das Schicksal der gesamten Menschheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

„Jene, die sich für Mich aufreiben, opfern sich heute für Mich und tragen Lasten für Mich. Ich werde euch niemals unfair behandeln und Meine Gerechtigkeit wird dadurch offenbart.“

aus „Kundgebungen und Zeugnisse Christi am Anfang“